Re: Androgynität als Lösung
Verfasst: So 15. Mär 2015, 16:52
"ich bin transe und das ist gut so!"
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Ist das Dein Ernst. Das bedeutet, sich noch mehr in eine Schattenwelt zu entfernen. Mein Ansatz ist das nicht. Ich bin TG, meine Vergangenheit ist in weiten Teilen TG bestimmt und das lebe ich heute. So, und nur so, komme ich zu mir selber und bin authentisch. Das verstehe ich unter Selbstliebe.Wer immerhin diese Möglichkeit hat, kann darüberhinaus auch daran gehen, die eigene Vergangenheit passend umzuprogrammieren. Man wechselt die Erinnerungen aus und suggeriert sich, als Frau aufgewachsen zu sein, entsprechende Kindheits- und Jugenderinnerungen zu haben.
Solche Sätze befördern Missverständnisse, da zumindest nicht klar ist, wie Du das meinst. Missverständnisse sind eher die Regel als die Ausnahme. Deshalb diskutieren wir ja auch.Es ergibt sich mir der Eindruck, dass es in diesem Forum zum guten Ton zu gehören scheint, einander falsch zu verstehen.
als auch hierkann darüberhinaus auch daran gehen, die eigene Vergangenheit passend umzuprogrammieren.
Für mich sind das aber zwei verschiedene Dinge. Im ersten Fall handelt es eher um eine Umdeutung von Erinnerungen, resultiert aus dem Bewussten, während im zweiten Fall die kindliche Prägung, also das unbewusste Wertesystem verändert werden soll.Im Übrigen: die Umprogrammierung des eigenen Betriebssystems ist in keiner Weise außergewöhnlich: das sind normale Prozesse, auch wenn sie in der Psychologie bzw. anderen entsprechenden Fachrichtungen anders etikettiert werden.
Maria20 hat geschrieben: Sollte Anja eine Partei mit dem Motto gründen "Kleide sich jeder wie er will" würde ich diese sofort wählen.
Hallo Anja,anja--w hat geschrieben:Hier ist besonders die Zeit im Alter von 3 - 5 Jahren wichtig: in dieser Zeit bringt man Kindern bei, wer ein Junge und wer ein Mädchen ist;
hallo anja,anja--w hat geschrieben:Es ergibt sich mir der Eindruck, dass es in diesem Forum zum guten Ton zu gehören scheint, einander falsch zu verstehen.
hallo anja,anja--w hat geschrieben:Ergänzend noch einmal: ich würde die Möglichkeit sehen, dass durch den androgynen Auftritt von Transen oder von Männern, die sich eben schlicht als androgyn verstehen, eine Dynamik entsteht, die andere ermuntert, dasselbe zu tun.
Auch können so Wahrnehmungsmuster durchbrochen werden, indem man eine Reihe von neuen Nuancen einführt / präsentiert.
Das kann z.B. dazu führen, dass die Feststellung von Aussenstehenden "Das ist ja ein Transvestit!" so nicht mehr recht funktioniert, man nicht mehr so bequem in eine Schublade gesteckt werden kann.
Je weiter dies "Spiel" betrieben wird, bei dem man einerseits als Mann erkennbar ist/bleibt, gleichzeitig aber feminine Ausdrucksmöglichkeiten nutzt, umso mehr zerfallen die alten Wahrnehmungsmuster und Klischees, lösen sich auf, und andere, die sich in der konventionellen Kleiderordnung eingezwängt fühlen, werden ermutigt, ähnliche Optionen zu ihrer Entfaltung zu nutzen.
Hi Nina,ninnif hat geschrieben:Hi ,
...bin seit 3 Tagen hier und bin androgyn ,
...
hallo ninnif,ninnif hat geschrieben:Daß sich beide Geschlechter treffen , sehe ich nur in der Theorie .
ja, ist klar, es entspricht nicht der norm. ich hab mich vor jahren auch mit highheels probiert und komme dann auf über 1,90m. gut, ich empfinde die dinger als unbequem und schmerzhaft und versuche mich an highheels nicht mehr.ninnif hat geschrieben:Problem , mit schönen Schuhen 1,9m groß zu sein .