Auswirkungen auf Kinder
Auswirkungen auf Kinder - # 4

Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27153
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 192 Mal
Danksagung erhalten: 2138 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 46 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich meinte auch nicht Dich, Inga, sondern sozusagen @all.

Gruß
Anne-Mette
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27153
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 192 Mal
Danksagung erhalten: 2138 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 47 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

das passt ein wenig zum Thema:
Queer.de berichtet unter dem Titel Tennessee will Schüler vor Homosexuellen "schützen":
Der "Classroom Protection Act" (Klassenzimmer-Schutz-Gesetz) wurde diese Woche vom republikanischen Senator Stacey Campfield ins Parlament von Nashville eingebracht. Es soll Diskussionen über Sexualität in Grund- und Mittelschulen verbieten — einzige Ausnahme ist Heterosexualität. Der Gesetzentwurf besagt, dass "Informationen verboten sind, die der natürlichen menschlichen Reproduktion" widersprächen.
Das ist mal wieder ein völlig verkrampfter Umgang. Es ist überall bekannt, dass es neben der Heterosexualität andere Formen gibt.
... und nun dürfen Lehrer dort nicht darüber sprechen!
Das ist ähnlich wie "Bücherverbrennung". Warum lässt man die Leute nicht selbst entscheiden, ob sie homo- oder heterosexuell leben wollen???
... oder ob sie sich einfach nur über das Thema informieren wollen?
Stellt euch mal vor, es würde den umgekehrten Fall geben :o

Das wird wieder ganz starke persönliche Auswirkungen haben. Reichen die Selbsttötungen wegen Mobbing usw. noch nicht???
Was mag es für ein Gefühl für einen Schüler sein, "illegal" zu sein?

Und weiter heißt es im Text (ganz schlimm):
Zudem müssten Lehrer sowie Schulärzte und andere Angestellte des Schulbezirkes die Eltern von Schülern informieren, sofern sie die Jugendlichen der Homosexualität verdächtigen. Im Gesetzentwurf heißt es: "Eltern oder Erziehungsberechtigte dieser Schüler müssen so schnell wie möglich über Umstände unterrichtet werden, die einen Eingriff nötig machen."
"der Homosexualität verdächtigen" Das wird wohl heißen, dass es als kriminell eingestuft wird. Dabei frage ich mich: wer sind hier die Kriminellen?
Ich halte so ein Gesetzt für kriminell und werte es als Verstoß gegen Menschenrechte.

Was soll dass bedeuten: "die einen Eingriff nötig machen"
Wie soll der Eingriff aussehen? Umerziehungslager? Deportation? Operation?
Vielleicht kommen sie noch auf andere "Heilmethoden" aus alten Zeiten, in denen man Homosexualität z.B. mit Elektroschocks "heilen" wollte.

Man kann überhaupt nicht laut genug für eine freie Gesellschaft eintreten, in der sich Menschen über alle Formen der Sexualität informieren können und in der "Regenbogenfamilien" genau so ihre Berechtigung haben wie "herkömmliche".
Kein Zwang - weder so noch so!

http://www.queer.de/detail.php?article_id=18465

Gruß
CPG
exuser-12-02-2013

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 48 im Thema

Beitrag von exuser-12-02-2013 »

Jesus, geht es hier emotional zu!
Ein vorschlag: Totale Logik! A führt zu B führt zu C. Keine Beschimpfungen, nur Fakten. Sonst führt es hier nirgendwohin.
Und wo zum Henker sind wir jetzt?
Ich hab garkeine Lust, mir jede Zeile einzeln reinzuziehen. Deshalb hab ich das bisher nur überflogen. Einige Gedanken:
Völker sind KEIN Konstrukt! Genausowenig wie die normale Beziehung zwischen Mann und Frau.

Aber ich hab sowieso den Eindruck, dass meine Beträge von den meisten ignoriert werden. Ich poste vielleicht später weiter.

lg
Sophie, die ihre Tastatur hasst

PS: Überbevölkerung z.b. @Verena:
Was hältst du von Bernal-Sphären oder Stanford-Torii, um die Überbevölkerung abzuwenden?
Oder was ist deiner Meinung nach der Ausweg? Echtes Interesse!
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27153
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 192 Mal
Danksagung erhalten: 2138 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 49 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Ich hab garkeine Lust, mir jede Zeile einzeln reinzuziehen. Deshalb hab ich das bisher nur überflogen.
Das ist ja auch ein Problem, wenn man dann trotzdem etwas dazu schreibt (smili)

Der nächste liest vielleicht von Dir nur wieder Bruchstücke und antwortet gerade auf die...

Außerdem frage ich mich, was Jesus und Henker mit den Kindern zu tun haben.
Zu Jesus kann ich ja noch eine Brücke bauen, der gesagt haben soll: "Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht"

... aber Henker?

Gruß
CPG
exuser-12-02-2013-2

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 50 im Thema

Beitrag von exuser-12-02-2013-2 »

Claudia hat geschrieben:Es geht doch nicht um Völker oder sonstige abstruse gedankliche Konstruktionen. Die Weltbevölkerung nimmt permanent zu, insofern ist dein Gedanke des Geburtenrückgangs pure Illusion.
"Völker oder sonstige abstruse gedankliche Konstruktionen".. liebloser kann man es wohl fast nicht mehr formulieren.
Claudia hat geschrieben:Etablieren sollte man sie schon,so schnell wie möglich.
Wenn die Arroganz endgültig gesiegt hat, dann wird das geschehen.
Claudia hat geschrieben:Es sind dumme und bösartige Vorurteile über die Menschen, die zu verstehen du niemals in der Lage sein wirst.
Genauso, wie du und die anderen grün-linken Regenbogen-Aktivisten hier MICH nie verstehen werden. :)
Marielle hat geschrieben:Da er/sie das Recht auf Meinungsfreiheit angesprochen hat, im übrigen ohne zu Erklären warum dieses Recht z.B. für crossdressene Väter nicht gelten soll,
Also was ihr euch da so aus den Fingern saugt ist schon erstaunlich.. ich habe nie jemandem das Recht auf eigene Meinung verwehrt.
Marielle hat geschrieben:Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die Kommunikation im Internet fortgesetzt und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion darstellen. Ein gelegentlich gebrauchtes Synonym ist Twit (engl: Dummkopf). Die zugehörige Tätigkeit wird trolling ("trollen") genannt.
Jetzt werde ich als Dummkopf bezeichnet.. interessant. Ich hätte wissen müssen, dass mit euch keine anständige Diskussion stattfinden kann.
Sabrina Verena hat geschrieben:Hallo Hinundwieder!
Na, wie oft denn noch? :shock:

Aber diesmal hast du da eine Neuerung eingebaut.. Zum "netten Hallo" kommen nun auch noch verbale Ausschreitungen und Vergesslichkeit hinzu.
Sabrina Verena hat geschrieben:Ich habe nicht behauptet das die Deutschen eine Rasse sind. Verdrehen von Aussagen , wenn die Argumente fehlen, verbiete ich mir doch.
Soll ich dich zitieren?

Bitteschön:

Verschone mich bitte mit dem Aussterben der Deutschen Rasse, diesen Quatsch will ich hier nicht lesen.


Eine "deutsche Rasse" ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.. genauso wie eine "slawische Rasse".. UND DESWEGEN AUCH GÄNSEFÜSSCHEN.
Sabrina Verena hat geschrieben:Schön das wir jetzt wissen, dass Biologie nicht zu Deinen Stärken gehört.
Eine Rasse ist eine Untergliederung der Art (Spezies) aber nicht bei allen Arten mit Unterart gleichbedeutend, da es auch Unterarten gibt die sich in Rassen gliedern.
Deine "Bärenkunde" ist ja doch sehr stark korrekturbedürftig.
Sehr schön. Ich gratuliere dir, dass du die Aussage meines Erläuterung nicht verstanden hast. :)
Sabrina Verena hat geschrieben:Es wundert mich nicht, wenn Du mit Ökologie überfordert bist.
Aber das China die Wirtschaft in Europa beeinflußt müßtes Du eigentlich gemerkt haben.
Na dann wollen wir mal anders reden mit dir.. so, dass du es hoffentlich verstehst:

Wenn ich zum Beispiel KFZ-Techniker bin. Meine Lehre gemacht habe und jetzt als Fachkraft ganz einfach meine Brötchen verdiene meine kleine Familie ernähre und und und.. wenn ich ein Leben führe, dass nicht noch mehr vor Normalität stinken könnte.. was interessiert mich dann China? Wir hatten ja vor kurzem auch eine Krise.. ich muss dir ehrlich sagen, dass mich die in keinster Weise gekratzt hat.

Aber ich verstehe schon.. du musstest jetzt unbedingt etwas "Intellektuelles" von dir geben. :)
Inga hat geschrieben:Ein Kind sollte nicht wissen, ob ihr Vater Crossdresaser ist? Wieso denn nicht?
Nun, wenn ich Fußfetischist, SM-Praktizierender o. Ä. bin, dann würde ich ihm das wohl auch nicht sagen.
Inga hat geschrieben:Ich denke gerade auch so an eine andere Situation, die doch vielen aus ihrer Kindheit nicht so unbekannt ist: Der Kleine geht heimlich durch die Kleiderschränke und findet die Kleider seiner Mutter ganz toll. Er probiert sie an, fühlt sich wohl. Er probiert die Perücke auf, die bei den Sachen liegen und findet womöglich nicht nur Nylonstrümpfe sondern auch BH-Prothesen. Und wer erklärt ihm, stellt fest, dass es gar nicht Mamas Ausstattung ist, sondern Papas. Und was soll dann Papa sagen, warum er das alles ab und án gerne trägt, aber dem Kleinen zuliebe zu Hause nicht und nie und niemals trägt und er gar nichts davon wissen könnte? Was soll das Kind davon denken, dass Papa etwas ab und an gerne macht, es aber nicht vor dem Kind macht, damit es nichts davon weiß. Das Kind wird sich schlecht vorkommen, dass es dem lieben Papa das Leben so unangenhmen schwer macht - und nur deswegen, weil es existiert! Warum existiert es dann noch, fragt es sich, wenn es dio Eltern unglücklich macht? Wer erlöst denn da Kind da aus dem Gefühlschaos, bevor es zu tragischen (Aus-)Wirkungen kommt?
Also ich würde meine Frauensachen eher nicht so "verstecken", dass mein Sohn es finden könnte.

Wenn ich einen Vibrator, eine Venuskugel oder eine Peitsche im nicht versperrten Schrank hätte, wäre das meiner Meinung nach ebenso verantwortungslos.
Inga hat geschrieben:Lasst doch die Kinder doch in behutsamer Weise davon wissen, dass das Leben vielfältig bunt sein kann.
Nun, wenn mein Vater heute zu mir kommen und mir "beichten" würde, dass er Crossdresser ist, dann würde ich mir denken, dass ich wohl gerade zur falschen Zeit am falschen Ort war. Mein Vater ist für mich mein Vater und keine Teilzeitmutter. Wenn er solche Vorlieben hat, dann gerne, aber nicht mit mir.
Inga hat geschrieben:Naja, lausche gerade den Nachrichten. Schlimmer ist es doch, wenn der Kleine heimlich im Kleiderschrank wühlt und statt einer Perücke eine Knarre findet, und die ausprobiert ...
Das eine Unrecht rechtfertigt nicht das andere Unrecht.
cpg hat geschrieben:jetzt lassen wir bitte mal die Rassengeschichte und bleiben einigermaßen beim Thema; BITTE! (smili)
Ja, der Meinung bin ich auch. trotzdem musste ich noch ein letztes Mal antworten, da Sabrina Verena mich angesprochen hatte.

Ich hoffe, du verstehst das. Jetzt werde ich nichts mehr über Rassen schreiben.


Ich bin jedenfalls froh, dass ich hier mit meiner Meinung nicht alleine bin. )):m (gitli)
Lina
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4345
Registriert: Di 25. Jan 2011, 00:34
Pronomen:
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 164 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 51 im Thema

Beitrag von Lina »

Julia65 hat geschrieben:
hinundwieder hat geschrieben: Hat es Auswirkungen, wenn ein Kind zwei Väter hat? Letzteres ist unerforschtes und deshalb gefährliches Gebiet. Natürlich können die Kinder glücklich sein, aber ist das in Ordnung?
Du willst ein Rad erfinden? Das ist unerforschtes Gebiet, also gefährlich.
Hey, Columbus, Amerika ist unerforscht, also gefährlich, bleib zuhause.
Hey, Nasa, der Mond ist unerforscht, also gefährlich, bleibt hier.

Himmel, wo wären wir?

Bitte, was soll ich denn da noch ernst nehmen? Behalt du deine Meinung, ernst nehme ich dich dennoch nicht.
LG
Julia

DAS ist nach meiner Meinung der schönste Beitrag im ganzen Thread.

Es ist ja schlimm genug wenn LGB oder T Eltern Angst haben offen und ehrlich zu ihren eigenen Kindern zu sein. Aber wenn jemand vor etwas Angst hat habe ich Verständnis und versuche derjenigen Mut zu machen. Aber wenn jemand dann auch noch vehement dafür argumentiert, es sollte so sein ... da gibt es ja kaum was Schrecklicheres. Das ist so verlogen. Selber trans zu sein und praktisch durch eigenes Vorbild die Kinder zu transphobie zu erziehen. Einfacher kann man es nicht ausdrücken. Kinder machen ja alles nach, wird ja argumentiert. Genau! Und die kriegen auch letztendlich alles mit: Dass Papa trans ist und dass das was Böses ist, was man um jeden Preis verleugnen muss. Super Vorbild!

Natürlich haben Kinder aus Regenbogenfamilein es nicht leicht. Na, und ... Ich hatte es auch nicht leicht in meiner Familie und in der Schule noch weniger. Viele haben es nicht leicht gehabt. Für viele von denen war es auch nicht unerträglich. Vielleicht war es gerade so schwer, dass es mich und vielen anderen stark gemacht hat.
Vielleicht gehen viele Kinder kaputt, weil die keine Herausforderungen im Leben haben, ganz "normale" Eltern haben die ihnen alles in den ... Als Erwachsene extrem oft unerträgliche Menschen, weil die es für selbstverständlich halten, dass alles und alle nur für sie da sind und sie brauchen selber nichts zu tun.

Und jetzt kommt wieder eine Person die sich selbst als trans nicht ausstehen kann, die den Kindern eine WUNDERBARE "Normalität" vorgaukeln will und im Grunde nur uns unterschwellig sagt, wie wertlos sie uns findet, weil wir trans sind. MICH stimmt so was NICHT freundlich. Warum sollte es? Ich finde mich wertvoll als Mensch und die Erkenntnis, dass ich trans bin hat mich glücklicher gemacht und bestimmt nicht weniger wertvoll.
conny
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3708
Registriert: Mo 9. Nov 2009, 18:54
Geschlecht: vorhanden
Pronomen:
Wohnort (Name): Lüneburg
Hat sich bedankt: 85 Mal
Danksagung erhalten: 89 Mal
Kontaktdaten:

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 52 im Thema

Beitrag von conny »

juliane7 hat geschrieben: und wer weiss, dass die Furcht und Angst vor Menschen mit anderer sexueller Orientierung immer noch sehr groß ist
wie kommst du denn darauf?
Kerstin
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2385
Registriert: Fr 17. Feb 2012, 01:31
Pronomen:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal
Kontaktdaten:

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 53 im Thema

Beitrag von Kerstin »

juliane7 hat geschrieben: Also um mal eines vorweg zu sagen: Ich will hier nicht polarisieren oder mobben. Aber das Argument mit "die Natur" kann man m.E. schrotten.
Genau das machst du aber, in dem du die Argumente anderer als Schrott abkanzelst.

Die Natur schafft aktiv gar nichts.
Hier liegst du falsch. Denn bereits das Aussotieren nach dem Motto nur die besten kommen weiter ist bereits eine aktive Entscheidung.
Wie sollten uns einmal von dem Wahn befreihen, das wir der Natur unsere Regeln aufzwingen können. Sobald wir nicht mehr dagegen arbeiten holt sie sich alles zurück was wir ihr vorher entrissen haben.

Zu dem Rest und deinem zweiten Posting nur soviel:
Nur weil ich die eine Entwicklung in Frage stelle und für mich als nicht gut empfinde heist das noch lange nicht, das ich das andere Extrem gut heise.

Unser Problem ist doch, das ständig irgent welche Politiker und "Eliten" meinen die Leute in die eine oder andere Richtung erziehen zu müssen.
Würde das einmal unterlassen werden hätten wir deutlich weniger Probleme.


LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
exuser-12-02-2013-2

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 54 im Thema

Beitrag von exuser-12-02-2013-2 »

Lina hat geschrieben:da gibt es ja kaum was Schrecklicheres. Das ist so verlogen. Selber trans zu sein und praktisch durch eigenes Vorbild die Kinder zu transphobie zu erziehen. Einfacher kann man es nicht ausdrücken. Kinder machen ja alles nach, wird ja argumentiert. Genau! Und die kriegen auch letztendlich alles mit: Dass Papa trans ist und dass das was Böses ist, was man um jeden Preis verleugnen muss. Super Vorbild!
Nein, ein Transsexueller ist in erster Linie dem Geschlecht zuzuordnen, dem er sich fühlt. Wenn Papa also "trans" ( :roll: ) ist, dann wird er ohnehin nicht mehr der Vater sein. Eine Frau kann kein Vater sein. Wenn Papa sich also outet, dann hat er ein neues Leben bekommen und hat nicht mehr Vater zu spielen. Er wird dann wohl in den meisten Fällen dann als heterosexuelle Frau weitermachen und eventuell eine neue Familie gründen.
Lina hat geschrieben:Und jetzt kommt wieder eine Person die sich selbst als trans nicht ausstehen kann, die den Kindern eine WUNDERBARE "Normalität" vorgaukeln will
Ich bin nicht transsexuell. Und wenn ich das wäre, hätte ich wohl die selbe Meinung. Aber dieses "was wäre wenn" ist ja so eine Sache.. Ich vermute es einfach.
juliane7 hat geschrieben: Eine Erziehung, die ein abstraktes Ordnungsschema vermittelt, ist m.E. genauso fragwürdig, wie eine Erziehung, die ein total liberales Modell verabsolutiert. Die preußische Ordnungsliebhaberei, vermischt mit Stolz und Nationalismus führte letztlich bei einer großen Mehrheit der Bevölkerung zur Meinung, dass wir allein die "Übermenschen" sind und das Recht haben, andere zu diskriminieren - entsprechend waren dann damals diese Gruppen schnell in einem "Konzentrationslager" zu finden...
Ja, was "abstrakt" oder sonst was ist, ist Ansichtssache. Besser eine patriarchale starke Gesellschaft als eine matriarchale schwache verweichlichte. Seht euch nur mal an, was aus den matriarchalen vorindogermanischen Kulturen geworden ist. Heute haben wir zum Beispiel nur noch die primitiven Mosuo in China.
Eine preußische Ordnung ist in der Weltgeschichte durchaus von Vorteil.
hinundwieder hat geschrieben:Deutschland ist noch viel zu konservativ und deshalb ist die Geburtenrate bei uns niedriger als in Frankreich, wo die Trennung von Staat und Kirche viel weiter ist als bei uns. Da gibt es mehr Toleranz, mehr Freiheit, weil die Menschen sich weniger gefallen lassen. Da bekommen Politiker viel mehr Druck von der Straße als bei uns, wenn sie Mist bauen.
Frankreich hat, soweit ich weiß, das gleiche Geburtenratenproblem wie der Rest des Westens (außer die Färöer-Inseln). Wenn die Geburtenrate um 0,1 höher ist, dann ist sie auch scheiße. Außerdem ist sie nur höher, weil Frankreich viel stärker von Einwanderung, besonders von nordafrikanischer, betroffen ist. Der Feminismus hat dort zu den selben Problemen geführt wie hier.
hinundwieder hat geschrieben:Ich will hier nicht polarisieren oder mobben. Aber das Argument mit "die Natur" kann man m.E. schrotten. Die Natur schafft aktiv gar nichts. Evolution bedeutet: Survival of the fittest.
Na dann kannst du ja froh sein, dass wir hier im Westen so unnatürlich sind, da tolerant.
conny
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3708
Registriert: Mo 9. Nov 2009, 18:54
Geschlecht: vorhanden
Pronomen:
Wohnort (Name): Lüneburg
Hat sich bedankt: 85 Mal
Danksagung erhalten: 89 Mal
Kontaktdaten:

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 55 im Thema

Beitrag von conny »

juliane7 hat geschrieben: Ich würde mal sagen: Deutschland ist noch viel zu konservativ und deshalb ist die Geburtenrate bei uns niedriger als in Frankreich, wo die Trennung von Staat und Kirche viel weiter ist als bei uns. Da gibt es mehr Toleranz, mehr Freiheit, weil die Menschen sich weniger gefallen lassen.
LG
Juliane
das ist schon eine etwas abenteuerliche argumentation. wofür die kirche so alles verantwortlich sein soll. :roll:
in atheistischen staaten droht dann sehr bald eine überbevölkerung.
Lina
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4345
Registriert: Di 25. Jan 2011, 00:34
Pronomen:
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 164 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 56 im Thema

Beitrag von Lina »

hinundwieder hat geschrieben:
Lina hat geschrieben:da gibt es ja kaum was Schrecklicheres. Das ist so verlogen. Selber trans zu sein und praktisch durch eigenes Vorbild die Kinder zu transphobie zu erziehen. Einfacher kann man es nicht ausdrücken. Kinder machen ja alles nach, wird ja argumentiert. Genau! Und die kriegen auch letztendlich alles mit: Dass Papa trans ist und dass das was Böses ist, was man um jeden Preis verleugnen muss. Super Vorbild!
Nein, ein Transsexueller ist in erster Linie dem Geschlecht zuzuordnen, dem er sich fühlt. Wenn Papa also "trans" ( :roll: ) ist, dann wird er ohnehin nicht mehr der Vater sein. Eine Frau kann kein Vater sein. Wenn Papa sich also outet, dann hat er ein neues Leben bekommen und hat nicht mehr Vater zu spielen. Er wird dann wohl in den meisten Fällen dann als heterosexuelle Frau weitermachen und eventuell eine neue Familie gründen.
Lina hat geschrieben:Und jetzt kommt wieder eine Person die sich selbst als trans nicht ausstehen kann, die den Kindern eine WUNDERBARE "Normalität" vorgaukeln will
Ich bin nicht transsexuell. Und wenn ich das wäre, hätte ich wohl die selbe Meinung. Aber dieses "was wäre wenn" ist ja so eine Sache.. Ich vermute es einfach.
juliane7 hat geschrieben: Eine Erziehung, die ein abstraktes Ordnungsschema vermittelt, ist m.E. genauso fragwürdig, wie eine Erziehung, die ein total liberales Modell verabsolutiert. Die preußische Ordnungsliebhaberei, vermischt mit Stolz und Nationalismus führte letztlich bei einer großen Mehrheit der Bevölkerung zur Meinung, dass wir allein die "Übermenschen" sind und das Recht haben, andere zu diskriminieren - entsprechend waren dann damals diese Gruppen schnell in einem "Konzentrationslager" zu finden...
Ja, was "abstrakt" oder sonst was ist, ist Ansichtssache. Besser eine patriarchale starke Gesellschaft als eine matriarchale schwache verweichlichte. Seht euch nur mal an, was aus den matriarchalen vorindogermanischen Kulturen geworden ist. Heute haben wir zum Beispiel nur noch die primitiven Mosuo in China.
Eine preußische Ordnung ist in der Weltgeschichte durchaus von Vorteil.
hinundwieder hat geschrieben:Deutschland ist noch viel zu konservativ und deshalb ist die Geburtenrate bei uns niedriger als in Frankreich, wo die Trennung von Staat und Kirche viel weiter ist als bei uns. Da gibt es mehr Toleranz, mehr Freiheit, weil die Menschen sich weniger gefallen lassen. Da bekommen Politiker viel mehr Druck von der Straße als bei uns, wenn sie Mist bauen.
Frankreich hat, soweit ich weiß, das gleiche Geburtenratenproblem wie der Rest des Westens (außer die Färöer-Inseln). Wenn die Geburtenrate um 0,1 höher ist, dann ist sie auch scheiße. Außerdem ist sie nur höher, weil Frankreich viel stärker von Einwanderung, besonders von nordafrikanischer, betroffen ist. Der Feminismus hat dort zu den selben Problemen geführt wie hier.
hinundwieder hat geschrieben:Ich will hier nicht polarisieren oder mobben. Aber das Argument mit "die Natur" kann man m.E. schrotten. Die Natur schafft aktiv gar nichts. Evolution bedeutet: Survival of the fittest.
Na dann kannst du ja froh sein, dass wir hier im Westen so unnatürlich sind, da tolerant.


Was spinnst du dir hier jetzt zusammen - es hat niemand behauptet, dass du Transsexuell wärst und darum geht es ja auch nicht. Es geht darum, das trans sein - egal in welcher Abstufung ein teil deiner Identität ist. Und dies sit dir offensichtlich so beschämend, dass deine Kinder nichts darüber wissen dürfen. Damit erziehst du deine Kinder schießlich dazu eine nagetive Haltung zu uns und auch noch zu dir selbst zu haben.

Kein Wunder, dass du so viele Probleme bei anderen - bei Einwanderern, bei Feministen, bei Vertretern unterschiedlicher politischer Richtungen - suchen musst.

Dazu kann ich dir eigentlich nur zwei sachen sagen:
1. Wenn du weiter ausschließlich die Problem bei anderen suchst, wirst du nie glücklich werden. So viel Menschenliebe meinerseits.

2. So lange du Richtungen unterstützt, die letztendlich uns - TG in allen Abstufungen - feindlich ist, dann ist es mir erst mal ziemlich egal ob du glücklich bist.


Vielleicht wirst du das mal verstehen, wer weiß? Ich schließe es nicht aus. Ich fühle mich auch nicht dafür verantwortlich.
exuser-12-02-2013-2

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 57 im Thema

Beitrag von exuser-12-02-2013-2 »

Lina hat geschrieben:Was spinnst du dir hier jetzt zusammen - es hat niemand behauptet, dass du Transsexuell wärst und darum geht es ja auch nicht.
??!?

Ich zitiere dich:

"Und jetzt kommt wieder eine Person die sich selbst als trans nicht ausstehen kann, die den Kindern eine WUNDERBARE "Normalität" vorgaukeln will"
Lina hat geschrieben:Es geht darum, das trans sein - egal in welcher Abstufung ein teil deiner Identität ist. Und dies sit dir offensichtlich so beschämend, dass deine Kinder nichts darüber wissen dürfen. Damit erziehst du deine Kinder schießlich dazu eine nagetive Haltung zu uns und auch noch zu dir selbst zu haben.
Also entweder vermischst du mich gerade mit Sophie90, die ja eine Transsexuelle ist, oder deine Definition von "trans" beschreibt nicht nur Transsexuelle, sondern auch Crossdresser, DWTs etc.
Lina hat geschrieben:Kein Wunder, dass du so viele Probleme bei anderen - bei Einwanderern, bei Feministen, bei Vertretern unterschiedlicher politischer Richtungen - suchen musst.
Zwei Sachen:

Nr. 1: Ich werde wegen meiner weiblichen Seite nicht meine männliche Seite oder gar meine ganze Person umkrempeln.

Nr. 2: Gibt es für mich keinen Grund, warum ich in Sachen Einwanderung und Feminismus falsch liegen könnte. Pass mal gut auf.. wenn ich die französische Sprache lerne und die französische Kultur und vielleicht auch die französische Geschichte interessant finde, möchte ich nicht in ein Frankreich kommen, in dem die ohnehin schon sehr moderne und verwestlichte Gesellschaft fast nurmehr aus ethnischen Nicht-Franzosen besteht. Rotterdam in den Niederlanden zum Beispiel.. die autochthonen Niederländer stellen dort nurmehr die Hälfte der Bevölkerung. Außerdem hat Rotterdam einen marokkanischen oder "marokkanisch-stämmigen" Bürgermeister und es ist die Stadt mit der jüngsten Bevölkerung (vom Altersdurchschnitt her). Das bedeutet, dass wir in Zukunft ein marokkanisches Marokko, eine türkische Türkei (vergesst mal die Kurden, ihr wisst, was ich sagen will) und ein japanisches Japan haben werden. Aber keine niederländische Niederlande. Wie gerecht soch die Welt ist, oder?
LaraC hat geschrieben:Mädels, lasst doch das mythologische Fabelwesen
Und was bist du, wenn du schon so große Töne spuckst?
Sabrina Verena
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2144
Registriert: Sa 11. Aug 2012, 23:58
Geschlecht: genderfluid
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Rechts vom Neckar
Hat sich bedankt: 141 Mal
Danksagung erhalten: 206 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 58 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Hinundwieder!
Zur Definition des Trans- Begriffes.
Trans muss sich nicht auf transident oder transsexuell beschränken. Es steht (Vergleich Übersicht und Begriffe zu Cross und Trans) für Transgender und beinhaltet somit auch das breite Spektrum der Crossdresser.
Zu den Crossdressern gehörst Du in sofern, dass Du Dich "Hin und Wieder" so perfekt wie möglich, wie eine Frau schminkst.
Zu den Inhalten werde ich mich hier nicht weiter äußern, da es zu Nichts führt!
Liebe Grüße
Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.

Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
exuser-12-02-2013-2

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 59 im Thema

Beitrag von exuser-12-02-2013-2 »

Sabrina Verena hat geschrieben:Zur Definition des Trans- Begriffes.
Trans muss sich nicht auf transident oder transsexuell beschränken. Es steht (Vergleich Übersicht und Begriffe zu Cross und Trans) für Transgender und beinhaltet somit auch das breite Spektrum der Crossdresser.
Zu den Crossdressern gehörst Du in sofern, dass Du Dich "Hin und Wieder" so perfekt wie möglich, wie eine Frau schminkst.
Also bin ich ein Transgender?
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27153
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 192 Mal
Danksagung erhalten: 2138 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 60 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Also bin ich ein Transgender?
einige von uns haben sich die Mühe gemacht, Info-Material zusammenzustellen: http://www.crossdresser-forum.de/begriffe_jan_2013.pdf

Vielleicht lohnt ein Blick.

Gruß
CPG
Antworten

Zurück zu „Familie und Kinder / Eltern / Geschwister“