Kann sein - muß nicht.
So seh ich das mittlerweile.
Und, den Versuch, diesem Teil unserer Persönlichkeit eine
"Legitimation/Geschichte/Grund/Ursprung" zu geben ist eigentlich
in unserem Denkem begründet.
Erzählt mir nicht, daß Ihr Euch vom Start weg, "kreischend" in die
Damenkleidung geschmissen habt.
Es war zu Anfangs eine lockende, aber eigentlich verbotene Versuchung, oder?
Und, ich glaube, daß wir alle zu Anfangs an uns gezweifelt haben.
Mein Fazit damals: Mit mir stimmt was nicht. Ich bin anders.
Ich bin nicht normal. Warum ich? Wie krieg ich das wieder los?
Plus die Scham, wenn man es wieder mal getan hatte.
In der Zeit in der viele aus dem Forum aufgewachsen sind,
gabs ja nicht unbedingt gute Möglichkeiten an mehr Informationen zu dem Thema zu kommen.
Und das was man fand war eher niederschmetternd.
Man fand sich bei "abnormen Verhsltensmustern", oder noch schlimmer,
bei "sexuellen Perversionen" ( Transvestiten sind in der Regel homosexuell).
BUMM!
Da man sich aber weder Pervers fühlen will, noch schwul ist,
versucht man im stillen Kämmerlein eine ertragbare Erklärung
dafür zu finden.
Deswegen die oft zelebrierte Ursachenforschung.
Und was ist, wenn rauskommt, daß es daran liegt, daß unsere Mama
in der Schwangerschaft zu viele rosa/weiß gestreifte Lollies gegessen hat?
Den jetzigen Generationen bleibt das zum Glück Dank Internet und Co erspart.
Mein Motto ist, ich bin halt so und ich fühl mich gut damit.
Dafür hab ich mehr sls 50 Jahre gebraucht.
Egal. Ich genieße die Restzeit.
LG
Christiane