Re: Orchiektomie
Verfasst: Mi 3. Jan 2018, 13:27
Ja, die hab ich 
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Ja Alex da sagst du was.Alex hat geschrieben: Mo 5. Feb 2018, 12:45 Hi![]()
Das Gespräch heute hatte ich jetzt doch nicht beim Liedl sondern mit der Frau Witczak. Aber sie finde ich auch total nett und sympathisch
Sie hat mir erst die vermutlich üblichen Fragen gestellt, wie lange ich schon in Therapie bin, seit wann ich die HET mache usw. Anschließend meinte sie, dass sie mir, auch wenn ich nur eine Orchiektomie möchte, trotzdem die Fotos zeigen muss, wie eine Gaop abläuft.Naja, es war schon heftig zu sehen, wie das ausssieht wenn da alles blutig und aufgeschnitten ist, aber mir ist glücklicherweise nicht schlecht geworden, ich war nur kurz davor
(Danke nochmmals für die "Vorwarnung" Tatjana
)Auch wenn ich ungefähr wusste, wie das abläuft, war es trotzdem nochmal ganz interessant es ganz genau erklärt zu bekommen
Naja, jetzt ist es so, dass ich leider auf alle Fälle trotzdem erst noch ein Gutachten über meine Transsexualität brauche und ein Indikationschreiben.
Das Indikationsschreiben wird denke ich kein Problem sein. Das bekomme ich hoffentlich schnell vom Dr. Vogel. Aber so Gutachten ziehen sich ja doch sehr lange![]()
Im März habe ich meinen 2. Termin beim 2. Gutachter für die Namensänderung und das 1.-Gutachten vom Dr. Vogel da habe ich übermorgen den Termin. Ich weiß nur leider nicht wie lange es dann dauert bis die dann geschrieben sindUnd dann ist es fraglich ob ich es wirklich verkürzen kann die Zeit bis zur OP indem ich es selber zahlen würde. Die Frau Witczak konnte mir leider auch nicht genau sagen ob dann noch die 18 Monate Psychotherapie Vorraussetzung sind (ich hatte erst im Juni 2017 mit den Therapiestunden angefangen)
Es lief zwar alles super heute, aber ein bisschen deprimiert bin ich trotzdem, weil mir heute wieder sehr bewusst wurde, dass ich wenn mans genau nimmt, ich nicht über meinen eigenen Körper selbst bestimmen darf, sondern nur andere Menschen sagen dürfen: Ja, sie darf ohne das Zeug da unten leben" oder "Nein, es war noch nicht kompliziert genug, da muss erst noch zig bürokratisches Zeug zu erledigen sein und in der Zwischenzeit sich monatelang mit schmerzenden Leistenkanal rumquälen und mit Androcur die Funktion eines überflüssigen Organs unterdrücken"
Allerdings habe ich leider auch nur knapp 6 Stunden geschlafen heute Nacht, das ist viel zu wenig. Da ist es auch nicht so verwunderlich, dass ich heute schnell deprimiert bin :/
Ich hoffe spätestens übermorgen, wenn ich das Ganze mit dem Dr. Vogel besprochen habe (und vorallem ausgeschlafen habe), kann ich die Sache wieder etwas positiver sehen.
Und falls wirklich alle Stricke reißen sollten, bleibt mir noch die Möglichkeit es im Ausland machen zu lassen, da ich es mir ja schlecht selber wegmachen kann -.-
LG, Alex