Doku Soap - # 24
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sandra93
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Re: Doku Soap
Sie hat auch sofort Zeit für mich. Mit zitternden Händen klopfe ich an ihr Büro. Ich werde hereingebeten und setzte mich auf den Stuhl. "Also.. ich habe nochmal über alles nachgedacht und wenn ich es mir genau überlege, möchte ich mich eigentlich doch sofort operieren lassen. Ich komm ja auch ganz gut zurecht mit meinem weiblichen Leben; und Dimitri wird sich bestimmt auch freuen. "
Sie schaut mir direkt in die Augen:" Eigentlich? Ganz gut zurecht? Für Dimitri ? Das hört sich nicht nach 100% Überzeugung an. Bedrängt dich dein Freund, dich operieren zu lassen? Dann darfst du es auf gar keinen Fall tun?" Sofort beschwichtige ich Sie:"Nein; ich habe mit ihm seit dem Abflug nicht mehr gesprochen. Es ist meine ganz persönliche und freiwillige Entscheidung", beeile ich mich zu sagen. "Ich habe den Eindruck, du sagst mir nicht die Wahrheit unterbricht sie mich. So aufgewühlt wie du wirkst, werde ich den Eindruck nicht los, dass dich jemand in den letzten Stunden massiv beeinflusst hat. Und bevor ich dich operiere, möchte ich ganz genau wissen, wer oder was dich zu deiner Entscheidung bewegt hat."
"Es war ganz und gar meine Entscheidung" entgegne ich. "Aber jemand hat dich massiv auf dich eingewirkt. So wie du sprichst, scheinen deine Zweifel und Ängste von heute Nachmittag nicht weg zu sein. Du triffst eine Entscheidung über den Rest deines Lebens und da muss du 100% überzeugt sein!" "In bin mir ganz sicher, wirklich das müssen Sie mir glauben, sonst.." "Sonst? " Sie steht auf, fast mich sanft an den Schultern und schaut mir tief in die Augen. Dann erzähle ich ihr mit vielen Unterbrechungen die Wahrheit und dass ich auf keinen Fall möchte, dass meine Eltern in Armut leben müssen, nur weil ich mich nicht rechtzeitig für den richtigen Weg entschieden habe. Als ich fertig bin hält sie immer noch meine Schultern und blickt mir mit tief in die Augen: "Ich habe mir geschworen SRS-Operationen niemals gegen den Willen einer Patientin durchzuführen. Also werde ich mich weigern, dich zu behandeln. Mal sehen was eure Rechtsabteilung dazu sagt. Dann geht Sie zum Telefon. Das folgende Gespräch führt Sie auf Thai, aber es dauert recht lange. Dabei ändert sich ihr Tonfall deutlich. Von optimistisch am Anfang über wütend bis hin so verzweifelt und traurig am Ende. Dann legt Sie auf und ich sehe ihre feuchten Augen: "Ich muss dich operieren, sonst verliere ich nicht nur meine Arbeit sondern auch meine Zulassung als Ärztin haben Sie mir gedroht, und sie kennen die richtigen Leute um die Drohung wahr zu machen. O Gott ist das schrecklich!!
Lange sitzen wir uns schweigend gegenüber. Dann erhellt sich ihr Blick plötzlich. "vielleicht gibt es ja doch eine Lösung? Nicht perfekt, aber eine Möglichkeit"¦Hektisch beginnt sie zu telefonieren.
Sie schaut mir direkt in die Augen:" Eigentlich? Ganz gut zurecht? Für Dimitri ? Das hört sich nicht nach 100% Überzeugung an. Bedrängt dich dein Freund, dich operieren zu lassen? Dann darfst du es auf gar keinen Fall tun?" Sofort beschwichtige ich Sie:"Nein; ich habe mit ihm seit dem Abflug nicht mehr gesprochen. Es ist meine ganz persönliche und freiwillige Entscheidung", beeile ich mich zu sagen. "Ich habe den Eindruck, du sagst mir nicht die Wahrheit unterbricht sie mich. So aufgewühlt wie du wirkst, werde ich den Eindruck nicht los, dass dich jemand in den letzten Stunden massiv beeinflusst hat. Und bevor ich dich operiere, möchte ich ganz genau wissen, wer oder was dich zu deiner Entscheidung bewegt hat."
"Es war ganz und gar meine Entscheidung" entgegne ich. "Aber jemand hat dich massiv auf dich eingewirkt. So wie du sprichst, scheinen deine Zweifel und Ängste von heute Nachmittag nicht weg zu sein. Du triffst eine Entscheidung über den Rest deines Lebens und da muss du 100% überzeugt sein!" "In bin mir ganz sicher, wirklich das müssen Sie mir glauben, sonst.." "Sonst? " Sie steht auf, fast mich sanft an den Schultern und schaut mir tief in die Augen. Dann erzähle ich ihr mit vielen Unterbrechungen die Wahrheit und dass ich auf keinen Fall möchte, dass meine Eltern in Armut leben müssen, nur weil ich mich nicht rechtzeitig für den richtigen Weg entschieden habe. Als ich fertig bin hält sie immer noch meine Schultern und blickt mir mit tief in die Augen: "Ich habe mir geschworen SRS-Operationen niemals gegen den Willen einer Patientin durchzuführen. Also werde ich mich weigern, dich zu behandeln. Mal sehen was eure Rechtsabteilung dazu sagt. Dann geht Sie zum Telefon. Das folgende Gespräch führt Sie auf Thai, aber es dauert recht lange. Dabei ändert sich ihr Tonfall deutlich. Von optimistisch am Anfang über wütend bis hin so verzweifelt und traurig am Ende. Dann legt Sie auf und ich sehe ihre feuchten Augen: "Ich muss dich operieren, sonst verliere ich nicht nur meine Arbeit sondern auch meine Zulassung als Ärztin haben Sie mir gedroht, und sie kennen die richtigen Leute um die Drohung wahr zu machen. O Gott ist das schrecklich!!
Lange sitzen wir uns schweigend gegenüber. Dann erhellt sich ihr Blick plötzlich. "vielleicht gibt es ja doch eine Lösung? Nicht perfekt, aber eine Möglichkeit"¦Hektisch beginnt sie zu telefonieren.
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bella49
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Re: Doku Soap
Uff, das ist ja ein Nervenkitzel erster Güte!
Deine Leserschaft platzt bald vor Spannung und Gier auf die nächste Fortsetzung!
Aber danke! Dir fällt doch immer wieder eine Überraschung ein. Super!!!
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Drachenwind
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Lea Michele
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Re: Doku Soap
Hallo Sandra,
ist wirklich sehr kurz.
Aber die Entwicklung auch sehr interessant!
GLG Lea Michele

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GLG Lea Michele
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
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Lorelai74
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Re: Doku Soap
Wow da ist aber Spannung drin!!!!
Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
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edeka
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Re: Doku Soap
ich habe jetzt auch die Geschichte gelesen. Was es alles gibt, ts ts.
Aber Leute, habt keine Angst, es ist nur eine Geschichte ! Alles erfunden. Oder , Sandra ?
Aber Leute, habt keine Angst, es ist nur eine Geschichte ! Alles erfunden. Oder , Sandra ?
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sandra93
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Re: Doku Soap
Sie telefoniert fast ausschließlich auf Thai; zwischendurch ist aber auch einmal ein deutscher Urologe am Aparat; Es geht um das Thema Harnleiterverlängerung. Danach hellt sich ihr Gesicht merklich auf. Als das Gespräch beendet ist, wendet sie sich mir zu. Nachdenklich schaut sie mich an. "Es ist eine Art Kompromiss, was ich mir hier gerade überlegt habe. Rechtlich haben wir beide wirklich wenig Möglichkeiten, uns zu wehren, aber medizinisch sehe ich einen Ausweg: Aktuell ist der Stand der Medizin, dass eine geschlechtsangleichende Operation sich nicht mehr rückgängig machen lässt. Dann habe ich mir überlegt, woran das liegt. Im Grunde an den Körperteilen, die man endgültig entfernt und es ist der Tatsache geschuldet, dass die meisten Patientinnen auch kein Zurück wollen. Aber es gibt viele, die die Operation gar nicht wagen, weil sie so endgültig ist." Mit fragendem Blick schaue ich Sie an:"Sie meinen, man könnte eine umkehrbare OP machen?.
"Im grunde ja", antwortet sie. "Aber es hat bislang noch niemand ernsthaft versucht und keiner weiß, wie gut es klappen könnte. Auch ich nicht. Erst wenn die Rückop gelaufen ist, falls es jemals der Fall sein wird, werden Sie die erste sein, die es beurteilen kann. Ich werde versuchen, nichts zu entfernen oder sehr, sehr wenig. Zunächst werden wir deine Hoden nicht entfernen, sondern nach innen verlegen und nur etwas verkleinern. Es könnte sein, dass diese weiter schrumpfen und du bei einer RückOP und Kinderwunsch auf die gespendeten Samen zurückgreifen musst; aber wenn wir Ihnen genügend männlich Hormone geben müsste ein recht normales Sexualleben möglich sein. Denn ich werde den Schwellkörper nicht entfernen, sondern in der Mitte teilen und um die Neovagina herum platzieren. Die untere Seite werde ich sehr flexibel mit dem Beckenboden verbinden. Sollte er dann im Zustand der Erregung anschwellen, werden Sie Ihre Klitoris vielleicht etwas stärker spüren, und ihr Sexualpartner fühlt einen leichten Druck. Viele Männer finden dies sogar erregend. Etwas vergleichbares exisitiert bei der weiblichen Vaginalmuskulatur. Eine Verkürzung des Harnleiters ist aber unumgänglich; Allerdings gibt es hier bereits medizinische Erfahrungen durch andere Krankheitsbilder und eine Verlängerung ist möglich.
Du würdest also definitiv operativ zu einer Frau, aber durch den Verbleib fast aller Körperteile, stünde dir der Weg zurück mit einer hohen Wahrscheinlichkeit offen."
Mit vielem hatte ich gerechnet. Aber dieser Vorschlag verwirrt mich total. Es scheint mir eine kleine Ewigkeit, bevor ich wiede die Worte finde:"Ich wäre die erste? Und wenn es nicht klappt, dann gibt es für mich, wie für alle anderen keinen Weg mehr zurück?" Sie nickt. "Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass es funktioniert? "Bezüglich des Schwellkörpers bin ich recht optimistisch; Bei den Hoden könnte es zu Entzündungen oder Unverträglichkeiten kommen. Evenuell muss du weiterhin männlich Hormonblocker nehmen. Wenn du deine Hoden entgültig verlieren solltest oder Sie zu klein erscheinen, könnte man das operativ sehr gut kaschieren.
Dann schiebt Sie mir ein Blatt mit der Einverständniseklärung herüber. Mit zittriger Hand unterschreibe ich.
"Im grunde ja", antwortet sie. "Aber es hat bislang noch niemand ernsthaft versucht und keiner weiß, wie gut es klappen könnte. Auch ich nicht. Erst wenn die Rückop gelaufen ist, falls es jemals der Fall sein wird, werden Sie die erste sein, die es beurteilen kann. Ich werde versuchen, nichts zu entfernen oder sehr, sehr wenig. Zunächst werden wir deine Hoden nicht entfernen, sondern nach innen verlegen und nur etwas verkleinern. Es könnte sein, dass diese weiter schrumpfen und du bei einer RückOP und Kinderwunsch auf die gespendeten Samen zurückgreifen musst; aber wenn wir Ihnen genügend männlich Hormone geben müsste ein recht normales Sexualleben möglich sein. Denn ich werde den Schwellkörper nicht entfernen, sondern in der Mitte teilen und um die Neovagina herum platzieren. Die untere Seite werde ich sehr flexibel mit dem Beckenboden verbinden. Sollte er dann im Zustand der Erregung anschwellen, werden Sie Ihre Klitoris vielleicht etwas stärker spüren, und ihr Sexualpartner fühlt einen leichten Druck. Viele Männer finden dies sogar erregend. Etwas vergleichbares exisitiert bei der weiblichen Vaginalmuskulatur. Eine Verkürzung des Harnleiters ist aber unumgänglich; Allerdings gibt es hier bereits medizinische Erfahrungen durch andere Krankheitsbilder und eine Verlängerung ist möglich.
Du würdest also definitiv operativ zu einer Frau, aber durch den Verbleib fast aller Körperteile, stünde dir der Weg zurück mit einer hohen Wahrscheinlichkeit offen."
Mit vielem hatte ich gerechnet. Aber dieser Vorschlag verwirrt mich total. Es scheint mir eine kleine Ewigkeit, bevor ich wiede die Worte finde:"Ich wäre die erste? Und wenn es nicht klappt, dann gibt es für mich, wie für alle anderen keinen Weg mehr zurück?" Sie nickt. "Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass es funktioniert? "Bezüglich des Schwellkörpers bin ich recht optimistisch; Bei den Hoden könnte es zu Entzündungen oder Unverträglichkeiten kommen. Evenuell muss du weiterhin männlich Hormonblocker nehmen. Wenn du deine Hoden entgültig verlieren solltest oder Sie zu klein erscheinen, könnte man das operativ sehr gut kaschieren.
Dann schiebt Sie mir ein Blatt mit der Einverständniseklärung herüber. Mit zittriger Hand unterschreibe ich.
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Lea Michele
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Re: Doku Soap
Hallo,
ja eine verrückte Idee, aber ein schöner Gedanke!
GLG Lea Michele

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GLG Lea Michele
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
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Whoopy Highfly
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Re: Doku Soap
Total verrückte Idee, aber interessante Alternative.
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Bye
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Magdalena
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Re: Doku Soap
Hallo Sandra,
es ist ja eine spannende Wendung in der Geschichte. Wenn dies medizinisch möglich wäre, sicher eine Alternative für Viele.
Viele Grüße Magdalena
es ist ja eine spannende Wendung in der Geschichte. Wenn dies medizinisch möglich wäre, sicher eine Alternative für Viele.
Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Lea92
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Re: Doku Soap
Du schaffst es, dass man nach jeder Folge mehr Lust auf die nächste bekommt.
Körper ganz Mann, Kopf halb Mann, halb Frau, doch auch eine halbe Frau braucht auch Freiheiten und will sich gelegentlich mal zeigen.
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sandra93
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Re: Doku Soap
Bevor ich überhaupt Zeit habe, nachzudenken, werde ich auch schon in einen Untersuchungsraum gebracht. Alle scheinen es auf einmal sehr eilig zu haben. Noch während ich auf die Ärzte warte muss ich ein scheusslich mechendes Abführmitte trinken. Am liebsten würde ich mich übergeben, aber stattdessen darf ich noch mehr trinken. Ich werde auf einen gynekologischen Stuhl gesetzt und Frau dr. Ngyen erscheint mit drei weiteren Ärzten. Sie diskutieren sehr konzentriert und am Ende lächelt Sie: " Wir können es wagen. Sind Sie bereit?" Ich nicke, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, es handelt sich um eine andere Person, die hier zustimmt. Dann werden auch die letzten Härchen im Schambereich entfernt. Dann werde ich auf das Zimmer entlassen.
Dort wartet bereits Hannah auf mich. Sie will genau wissen, was passiert ist. Ich muss es ihr ganz genau erklären. Auch jetzt stehe ich eher neben mir. Als ich das Procedere erkläre, kann ich mir kaum vorstellen, dass ich die Patientin sein werde.
"Das ist doch toll", Hannah. "Das ist genau das Richtige für dich. Es nimmt dir die Unsicherheit unddu kannst trotzdem wie eine ganz normale Frau leben. Aber wenn ich ganz ehrlich bin. Du wirst dich nicht zurückoperieren lassen. Dafür bist du schon viel zu sehr weiblich - auch im Herzen -"
Dann springt Sie plötzlich auf: "Das Abführmittel.." und dann verschwindet sie. Jetzt spühre ich die Müdigkeit. Als ich die Augen wieder aufmache, sind zwei Stunden vergangen; jetzt meldet sich auch mein Darm. Die nächsten Stunden finde ich kaum Ruhe und am Morgen bin ich völlig erschöpft und ausgelaugt, vom wenigen Schlaf, den schweren Entscheidungen und natürlich vom diesem gruseligem Abführmittel. Ich schwöre, wenn ich erst mal Ärztin bin, werde ich etwas Angnehmeres erfinden.
Hannah wird zuerst in den OP abgeholt. Erschöpft winke ich ihr zu. Dabei beneide ich sie um ihr erwartungvolles Lächeln. Nachdenklich bleibe ich zurück "Ob es wirklich die richtige Entscheidung ist? Habe ich wirklich keine Wahl? aber die Müdigkeit beendet das Nachdenken. Einen gefühlten Augenblick später werde ich geweckt und darf mich nackt ausziehen und bekomme ein sehr unmodisches OP-Hemd gereicht. Auf einmal fange ich an, am ganzen Körper zu zittern. Die Schwester stützt mich. Zur Sicherheit misst sie nochmal meinen Puls und BLutdruck: "Everthink o.k..."
Dann lege ich mich auf das Bett, nachdem ich noch eine Beruhigungspille bekommen habe. Ich werde durch unzählige Gänge gerollt und je länger es dauert, desto ängstlicher werde ich. Schließlich erreichen wir den OP-Saal. Zwei Krankenpfleger heben mich auf den Tisch der im vorderen Bereich Halterungen für meine Beine hat. Ich werde festgeschnallt und bekomme eine Nadel in den Arm.
Dann kommt der Anästisit und klärt mich über die Risiken auf, aber ich bekomme fast nichts mit. Schließlich kommt das Ärztteam. Erst erkenne ich Frau Dr. Nygen nicht. Aber dann kommt Sie an das Kopfende und drückt meine Hand ganz fest: "Es sind die allerbesten Ärtzte. Alles wird gut" Dann schwindet mir das Bewustsein
Dort wartet bereits Hannah auf mich. Sie will genau wissen, was passiert ist. Ich muss es ihr ganz genau erklären. Auch jetzt stehe ich eher neben mir. Als ich das Procedere erkläre, kann ich mir kaum vorstellen, dass ich die Patientin sein werde.
"Das ist doch toll", Hannah. "Das ist genau das Richtige für dich. Es nimmt dir die Unsicherheit unddu kannst trotzdem wie eine ganz normale Frau leben. Aber wenn ich ganz ehrlich bin. Du wirst dich nicht zurückoperieren lassen. Dafür bist du schon viel zu sehr weiblich - auch im Herzen -"
Dann springt Sie plötzlich auf: "Das Abführmittel.." und dann verschwindet sie. Jetzt spühre ich die Müdigkeit. Als ich die Augen wieder aufmache, sind zwei Stunden vergangen; jetzt meldet sich auch mein Darm. Die nächsten Stunden finde ich kaum Ruhe und am Morgen bin ich völlig erschöpft und ausgelaugt, vom wenigen Schlaf, den schweren Entscheidungen und natürlich vom diesem gruseligem Abführmittel. Ich schwöre, wenn ich erst mal Ärztin bin, werde ich etwas Angnehmeres erfinden.
Hannah wird zuerst in den OP abgeholt. Erschöpft winke ich ihr zu. Dabei beneide ich sie um ihr erwartungvolles Lächeln. Nachdenklich bleibe ich zurück "Ob es wirklich die richtige Entscheidung ist? Habe ich wirklich keine Wahl? aber die Müdigkeit beendet das Nachdenken. Einen gefühlten Augenblick später werde ich geweckt und darf mich nackt ausziehen und bekomme ein sehr unmodisches OP-Hemd gereicht. Auf einmal fange ich an, am ganzen Körper zu zittern. Die Schwester stützt mich. Zur Sicherheit misst sie nochmal meinen Puls und BLutdruck: "Everthink o.k..."
Dann lege ich mich auf das Bett, nachdem ich noch eine Beruhigungspille bekommen habe. Ich werde durch unzählige Gänge gerollt und je länger es dauert, desto ängstlicher werde ich. Schließlich erreichen wir den OP-Saal. Zwei Krankenpfleger heben mich auf den Tisch der im vorderen Bereich Halterungen für meine Beine hat. Ich werde festgeschnallt und bekomme eine Nadel in den Arm.
Dann kommt der Anästisit und klärt mich über die Risiken auf, aber ich bekomme fast nichts mit. Schließlich kommt das Ärztteam. Erst erkenne ich Frau Dr. Nygen nicht. Aber dann kommt Sie an das Kopfende und drückt meine Hand ganz fest: "Es sind die allerbesten Ärtzte. Alles wird gut" Dann schwindet mir das Bewustsein