Nora_7 hat geschrieben: Do 26. Aug 2021, 16:15
Lina hat geschrieben: Do 26. Aug 2021, 15:49
Das löst aber nicht das Problem, dass niemand eine Ahnung hat, warum es sich mehr verbreitet in einigen Gruppen der Bevölkerung als bei anderen. Weil einige Politiker, die die Möglichkeit haben dies erforschen zu lassen, sich weigern dies zu tun.
Aha, woher weißt Du das? Es gibt etliche Studien aus Großstädten zur Verbreitung des Virus. Google hilft. Zusammenfassung: je besser die Wohngegend, je höher der soziale Status, desto geringer die Infektionen.
Lina hat geschrieben: Do 26. Aug 2021, 15:49
Es besteht ja die Gefahr, dass man die Pandemie bremsen könnte und damit ein wichtiges Machtmittel verlieren würde.
Das wird sich erst ändern, wenn wir eine Regierung gewählt haben, die bereit ist, das Problem zu analysieren und es zu lösen.
Kann ich nicht nachvollziehen - erklär das bitte? Welche Interesse sollten Regierungen haben, Milliarden leider ausgeben zu müssen, die wesentlich sinnvoller eingesetzt werden könnten?
Nora_7
Meinst du das im Ernst oder sagst du das aus missverstandener Regierungsloyalität - OK, auch wenn ich mich maßlos wiederhole:'
Juli 2020 wurde im Epidemiologischen Bulletin 38/2020 eine Statistik publiziert die kurz referiert fest stellte - dass ca. 80% aller Ansteckungen NICHT im öffentlichen Leben, sondern im Arbeitsumfeld, in Behandlungsinstitutionen, Pflege- und Altersheimen, zu Hause und im Arbeitsumfeld vorkamen.
Trotzdem behaupteten - und behaupten immer noch - Regierungspolitiker man wisse nicht, wo Leute sich Anstecken, aber nahmen sich das Recht so mehr oder weniger das öffentliche Leben lahm zu legen, home office anzuordnen, wo es ging - Bürgerrechte aller wurden eingeschränkt. Man durfte nicht mal auf die Straße gehen, und dagegen protestieren.
Gleichzeitig wurden Leute in den Pflegeheimen immer nocht en mass angesteckt, manche starben frühzeitig - weil nichts effizientes getan wurde um sie zu schützen. Sie wurden zwar eingesperrt wie im Gefängnis, aber nicht effizient geschützt. Die Tatsache, dass viele eh im Laufe des Jahres gestorben wären halten wir erst mal außen vor - auch 3 Monate zu früh ist zu früh, vor allem ohne Kontakt zu ihren Freunden und Verwandten.
Dadurch hat man immense Todeszahlen vorzuweisen - ein Bayrischer Politiker sprach von über 1000 Corona-Tode am Tag - es sterben ohnehin ca. 2500 Menschen täglich mit oder ohne Covid-19.
Die Todeszahlen wurden gerne benutz um weitere Einschränkungen bis hin zu Ausgangssperren - die für mich per se ein Reiseverbot darstellte - zu rechtfertigen.
Ein gewisser Politiker - nennen wir in KL - nahm sich eine britische Studie, stellte sie vermutlich wissentlich komplett falsch dar und wollte damit auch Ausgangssperren rechtfertigen.
Wissentlich - weil die Urheber der Studie sich inzwischen gemeldet hatten und gesagt, dass die Studie keineswegs das nachweisen würde, was dieser KL erzählte.
Gleichzeitig starben Leute weiter in den Pflegeheimen. Dies ist sehr wesentlich, weil sowol mit als auch ohne Corona, sind mehr als 80% der Menschen die sterben über 60.
Ist ja klar, weil wir wissen ja aus den Statistiken - Arbeitsumfeld ist ein top Ansteckungsort - da rennt Personal rum, das auch evtl. wo anders Arbeitet oder mit Leuten zusammen wohnt, die auch nicht zu den Berufen gehören, die von zu Hause arbeiten können. Super, unverfolgte Ansteckungsketten.
Schon mitte letzten Sommers wurden die Stimmen laut für Schnelltests entweder in Testzentren oder zum eigengebrauch. Dies wurde gebremst. Es gab lange nur PCR-Tests und auch nur, wenn man Symptome hatte. Somit wurde es unmöglich Ansteckungsketten früh zu erkennen.
Gegen Ende des Jahres hatten eine Reihe von Pflegeheimen wege gefunden sich abzusichern - und auf die konkrete Frage, ob man das Konzept übernehmen will, sagte derselbe KL, dies habe keine Priorität, weil dies keinen nennenswerten Einfluss auf den R-Wert haben werde. - Also eine konkrete Ausage - wir wissen, dass sie reihenweise sterben - das können wir als Argument für Einschränkung von Bürgerrechten benutzen, aber sie besser zu schützen hat keinen großen Einfluss auf den R-Wert!!!
Und wenn man die Hospitalisierung in verschiedenen Ländern mit dem I-Wert vergleicht, müsste klar hervorgehen, dass ein hoher I-Wert durch viel Testaktivität zu besserer Ansteckungskettenverfolgung und weninger Hospitalisierung.
Trotzdem wird hier in Deutschland der allmählich fleißige Testaktivität jetzt bewusst gebremst - und Testpflicht am Arbeitsplatz hat man eh nicht eingeführt obwohl - wie man seit letztem Sommer genau weiß - einer der Top-Ansteckungsorte ist.
...
Und das alles soll mich jetzt überzeugen, dass sie im Ernst die Pandemie bremsen wollen?
Und ich soll glauben, dass sie nur so extrem dumm sind, die Herren und Damen die Dr.-Grad und alles, sollen so dumm sein, dass sie nicht besser wissen?
Egal was man glaubt, gibt es ein zwei Fakten, die man nicht von der Hand weisen kann:
Die Pandemie HAT es ermöglicht, Bürgerrechte einzuschränken, und wird dazu benutzt.
Es ist historisch nachweisbar, dass wann immer man Amtsträgern Macht gibt, werden einige, wenn es überhaupt möglich ist, diese Macht missbrauchen. Etwas, was dies verhindern kann, ist z.B. die parlamentarische Kontrolle, die die letzten 18 Monate in vielen Fällen nicht existent war.
Was die damit wollen kann unterschiedlich sein. Einige können korrupt sein und für sich einen Gewinn schlagen. Viele Menschen haben einfach einen Genuss durch die Machtausübung selbst. Das ist nicht ungewöhnlich. Dass es bei Top-Politikern überdurchschnitllich häufig vorkommen kann, ist wohl anzunehmen.
Und ich verstehe eigentlich nicht, warum man sich vorstellt, dass die beteiligten bei einer so zweifelhaften Leistung, wirklich im Ernst das Problem lösen wollen. Nur weil sie es sagen? Wenn ihr ein gebrauchtes Auto kauft, checkt ihr das Wartungsbuch, nimmt es zu ADAC und lässt es durchchecken, bevor ihr ohne weiteres glaubt, dass alles in Ordnung ist. Aber hier soll es reichen, dass eine AM sich hin setzt sagt man tue was man kann und alle Maßnahmen seine korrekt, wirkungsvoll und notwendig. Ohne ADAC-Check. Ohne genauer zu prüfen. Ohne zu fragen, warum machen sie nicht einfach das nach, womit andere erfolgreich waren. Das fordert nicht mal viel Intelligenz.
Nein, alles ist gut und es wird bestimmt alles schrecklich, wenn man nicht tut was sie sagen - weil sie reden ja ständig von so vielen Toten. Warum sollten sie lügen?
Aber das gebrauchte Auto wird vorn und hinten, innen und außen vom ADAC-Experten geprüft, statt einfach zu glauben, was der liebe Händler sagt.