Meine Lieben
Das Leben geht drunter und drüber, mein Vater beginnt sich zu verabschieden, er hat meiner Schwester und ich den Auftrag gegeben, sein Haushalt abzulösen. Er war in seiner Wohnung gestresst, hat wieder sehr viel Wasser im Körper und ist seit letzten Donnerstag wieder im Spital. Wir sind nun dran, eine palliative Lösung zu suchen.
Deswegen komme ich erst jetzt zu meinem Bericht des ersten Treffens der Bondenseeconnection vom letzten Samstag in Konstanz.
Es war ein sehr positives Treffen mit vielen guten Gesprächen und ein Versprechen, ein weiteres in Friedrichshafen zu organisieren, eine Stadt, die für alle gut erreichbar ist.
Einige waren schon in der Stadt am Morgen und wir haben am Fischmarktplatz um 15 Uhr abgemacht. Die Stadt Konstanz ist am Samstag einen Bienenstock voller Schweizer und so hatte ich 20 Minuten eine Anreise von 50 Minuten bis im Parkhaus gewesen bin. Angezogen habe ich mit einem blauweissen Rock, weisser Bluse und weisse Sneakers um über die Pflastersteine herumzulaufen und hatte mich ein Kleid und Sandaletten im Auto zum umziehen bereitgestellt.
Ich wohne ja 12 Km von Konstanz weg und habe deshalb meine Perücke angezogen, damit ich nicht bei einer Zufallsbegegnung erkannt werden konnte. Nun, mit meinem vollen Haar hält die Perücke nicht sehr gut.... nein, sie ist nicht verrutscht, aber ich hatte Angst, dass ein Windstoss mich "entblössen" könnte.
Leider hat sich unsere Organisatorin wegen Krankheit kurzfristig und traurig abmelden müssen.
Hinweis: Ich lasse die Namen der Teilnehmerinnen aus Diskretion aus, erwähne aber Laura, sie war auch dabei, sie hat es in Ihrem Thread auch erwähnt.
Nun, Dank WhatsApp konnte ich andere Teilnehmerinnen lokalisieren. Ich "marschierte" durch den Bienenstock, herzklopfend, schliesslich war es das erste Mal dass ich alleine in einer Stadt en Femme herumlaufe!
Das ganz erste Mal waren wir in Heidelberg zu viert.
Wir trafen uns vor der Galeria. Dort konnten wir uns kennenlernen und hatten schon einige interessante Gespräche. Aufgrund meiner Unsicherheit habe ich aber inzwischen meine Perücke abgezogen...
6 waren wir nun schon beiienander und so gingen wir zum Restaurant Steg4 am Hafen. Ich machte einen kurzen Abstecher zur Garage um mich zu umziehen.
Dann fing das Abenteuer für mich an:
Zuerst rutschte mir ein Strumpf runter... Hilfe! Ecke gesucht um alles wieder zu fixieren. Ich war einfach zu nervös.
Dann lief ich in Richtung Hafen und mein Kleid wehte und entblöste..... Aiii.
Musste es unten zusammenhalten und war heilfroh, das Restaurant zu erreichen.
Bald waren alle 10 Teilnehmerinnen da und waren sofort in Gespräche vertieft. Wir haben immer wieder die Plätze getauscht um mit allen zu reden. Das Essen war sehr gut, die Preise sind halt wegen der Lage und der Nähe zur Schweiz entpsrechend hoch.
So gegen 11 Uhr machten sich der grösste Teil in Richtung Disko K9 auf dem Weg, ich bin dann nach Hause, da ich am anderen Morgen früh mich auf dem Weg zu meinem Vater machen musste.
Hier noch ein kleines Bild vom Anlass:
Treffen KN.jpg
Ich freue mich sehr auf das nächste Treffen, wo wir unsere Gespräche weiterführen können. Es ist eine Bereicherung mit Schwestern offen über die eigene Situation sprechen können.
Herzlicher Gruss
Daniela