Hallo,
zuerst einmal wünsche ich Dir alles Gute und dass Du deinen Weg findest, vor allen Dingen das Du glücklich wirst.
Denn man lebt nur einmal ... deswegen genieße dein Leben.
Schade ist natürlich, dass die Scheidung im Raum steht.
Ich kann aber deine Frau verstehen bzw. ihre Ängste nachvollziehen (siehe unter anderen den nachfolgenden Text von Maria). Es ist als Ehefrau nicht einfach zu verstehen und nachzuvollziehen, dass der Partner ggf. sich in ein anderes Geschlecht verwandeln wird. Denn dann wäre der Ehemann, den man liebt, ja weg.
Ich drücke Dir aber die Daumen.
Zweitens:
Petra hat geschrieben:Wenn eure Frau euch liebt, gewinnt sie eine Freundin dazu, wenn nicht, hat sie es nicht verdient von euch geliebt zu werden.
@ Petra: Dies lässt sich so nicht pauschalisieren! Jede Partnerschaft ist anders, jeder Mensch ein Idividuum. Gerade wenn die Frau nach Jahren der Partnerschaft und des Nichtwissens mit sowas konfrontiert wird, fühlt sie sich verletzt, mitunter gar betrogen und beginnt sich Fragen zu stellen, stellt vielleicht sogar ihre eigne Weiblichkeit in Frage. Deshalb sollten die Worte eines Outings gegenüber der Frau mehr als gut gewählt werden. Einzig teile ich die Meinung, dass Geheinisgrämerei eben nichts in einer Beziehung bringt und das man auf jeden Fall in einer Partnerschaft darüber reden sollte. Was wenn Frau eben auf anderen Wege nach Jahren der Ehe davon erfährt? Wir deren Frauen das so akzeptieren, hatten eben großes Glück nichts weiter. Es hätte auch anderes laufen können, was dann?
Zum Thema Freundin der Frau - Eine Frau gewinnt nicht zwangsläufig eine Freundin dazu, anders herum gesehen, verliert sie doch eher ein Stück Mann. Das ist für viele ein nicht unerheblicher Faktor. Und eine Freundin ersetzt "die Frau des Mannes" auch nicht, die Freundin einer Frau ist nunmal ihre Freundin und nicht ihr Partner. Das sind zwei verschiendene Rollen, die in eine Person eben nicht passen. Ich würde mich z.B nicht als beste Freundin meiner Frau sehen, ich bin auch als Maria immer noch ihr Partner oder Partnerin, wie man es möchte. Aber das ist eben auch von Fall zu Fall verschieden.
@Maria:
Ich bin die Ehefrau eines CD und muss Dir hier voll zustimmen.
Ich kann leider die Meinung einiger CD und/oder auch deren Ehefrauen/ Partnerinnen nicht teilen, dass man als Ehefrau eine Freundin hinzugewinnt. Ich kann persönlich mit diesem Argument nichts anfangen.
Ich habe damals einen Mann geheiratet und liebe nur meinen Partner als Mann (nicht als Frau). Und als mir mein Mann offenbart hat, dass er ein CD ist, bin ich zwar erst einmal nicht aus allen Wolken gefallen, aber viele Tage später konnte ich die Welt gar nicht mehr verstehen. Warum? Wieso? Weshalb? Und das Thema Scheidung stand auch im Raum, unter anderem weil ich aber nicht wußte, ob er nur ein Teil-CD ist, Vollzeit-CD oder gar in Richtung TS geht.
Und ich stimme weiterhin zu, dass die CD sich einfach nur glücklich schätzen können, wenn es Partner gibt, welche das einfach so akzeptieren.
Petra hat geschrieben:Wenn eure Frau euch liebt, gewinnt sie eine Freundin dazu, wenn nicht, hat sie es nicht verdient von euch geliebt zu werden.
@Petra:
Diesen Satz empfinde ich persönlich als sehr starken Tobak.
Warum hat es ein Mann nicht verdient von seiner Partnerin geliebt zu werden, nur weil die Partnerin ein Problem damit hat, dass er ein CD ist?
Etliche Frauen werden ihren Partner lieben - aber eben als Mann und können mit der neuen Freundin einfach nichts anfangen.
Grüße
Sarah