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Re: Warum ich mich wundere

Verfasst: Di 7. Apr 2026, 22:23
von Jaddy
Magdalena hat geschrieben: Di 7. Apr 2026, 21:18Ich denke da den Anfang meines Weges zurück. Da stand das Outing an. Und es kamen viele Fragen. So in etwa, "Siehst dann aus wie........." Manche sahen schon mal eine Travestieshow.
Nachvollziehbar. Sehr sehr viele Menschen haben ja (noch) keine Ahnung und bringen natürlich Dinge durcheinander. Die interessante Frage ist, wie wir (selbst), untereinander und gegenüber cis Leuten mit der Vielfalt und(!) Ambiguität umgehen.

Re: Warum ich mich wundere

Verfasst: Mi 8. Apr 2026, 08:41
von Slothorpe
Sabrina Verena hat geschrieben: Di 7. Apr 2026, 10:24 Zu mir selbst, für mich ist es ein Widerspruch, wenn man als Frau angesehen und angesprochen werden möchte, aber seine Männlichkeit absichtlich nicht verbirgt.
Und wenn Du das garnicht unbedingt willst, was wenn Du weibliche und männliche Anteile in hast, die beide zugelassen werden wollen?
Sabrina Verena hat geschrieben: Di 7. Apr 2026, 10:24
Aber ist wohl wirklich so, dass die Person gar nicht das Bedürfnis hatte, die Toleranz in der Gemeinschaft zu verbessern.
Ist es Pflicht dieses Bedürfnis zu haben? Und selbst wenn ja, wie erreichst Du das? Doch wohl nur, in dem Du der Welt zeigst, durch Dein Verhalten und Deine Selbstbewusstes Auftreten, dass außerhalb der „Norm“ sein trotzdem normal sein kann. Ich bekomme jedenfalls im Alltag immer wieder positive Reaktionen „von ganz normalen Leuten“.

Du widersprichst Dir da zudem selbst, wenn Du 100% als Frau wahrgenommen wirst, dann trägst Du überhaupt nicht zur Toleranz bei, denn „man“ nimmt die ja gar nicht als CD oder Transperson etc. wahr, sonder „nur“ als „normale“ Frau.