Re: Asperger-Syndrom
Verfasst: So 9. Jan 2022, 23:47
Hallo, Michi, Hallo, mteinander,
das ist ja ein spannendes Thema. In den Erkenntnissen zu Autismus hat sich ja in den letzten Jahren viel getan! Das sage ich als jemand, dem das Gebiet wenig geläufig ist, und generell Menschen nehmen mag, so wie sie sind. Ich habe hier ein Buch von 2013, "Tony Attword: Ein ganzes Leben mit dem Asperger-Syndriom - Von Kindheit bis Erwachsensein - alles was weiter hilft, Aus dem Englischen übersetzt von Rainer Döhle"
Das erste Kapitel beschäftigt sich damit, was das Asperger-Syndrom ist und wie es sich zeigt.
Demzufolge haben viele Asperger-Menschen wegen der Eigenanrten oft wenig bis gar keine Freunde. Manche flüchten sich in Fantasie, eine andere Person wird vorgegeben, eine Rolle wie Schauspieler gespielt oder sich in eine andere Idendität hinein gedacht oder nahmen andere Menschen nach. . Die Autoren schreiben u. a. von .
"Gegengeschlechtliche Nachahmung. Einige Kinder mit Asperger-Syndriom mögen die Person nicht, die sie sind und wären lieber jemand, der sozial fähiger ist und der Freunde hat. Einem Jungen mit Asperger-Syndrom fällt vielleicht auf, wie beliebt seine Schwester bei Gleichaltrigen ist. Er bemerkt auch, wie beliebt seine Schwester bei Gleichaltrigen ist. Er bemerkt auch, dass Mädchen und Frauen, besonders seine Mutter, über soziale Intuition verfügen. Um soziale Fähigkeiten zu erwerben, ahmt er deshalb Mädchen nach. Das kann soweit gehen, dass er sich auch wie ein Mädchen kleidet. Es gibt mehrere Fallberichte und auch ich [der Autor] selbst habe mehrere männliche und weibliche Betroffene mit Asperger-Syndrom erlebt, die eine problematische [?] geschlechtliche Idendität hatten.
... Das kann auch Mädchen mit Asperger-Syndrom betreffen, die einen Selbsthass entwickeln und jemand anderes werden wollen. Manchmal möchten solche Mädchen männlich sein, besonders, wenn sie sich nicht mit den Plänen und Interessen anderer Mädchen identifizieren können und ihnen die Aktivitäten der Jungen interessanter erscheinen. Der Wechsel des sozialen Geschlechts wird allerdingsn nicht automatisch zu sozialer Akzeptanz und zur Akzeptanz seiner selbst führen. "
Ob das "gegengeschlechtliche Rollenspiel" so problematisch ist? Es erfordert natürlich viel Kraft, und wird an den erlebten Defiziten in sozialer Kompetenz und Empathie im Kern wenig ändern. Dies Rollenspiel könnte vielleicht aber auch vom tristen Alltag ablenken und insoweit die betroffene Person ein bischen glücklicher machen.
Zu Erwachsenen schreibt er "Wenn Erwachsene mit dem Asperger-Syndrom Nachahmung und Schauspielereien benutzen, um eine künstliche soziale Kompetenz zu erwerben, können sie dabei beträchtliche Schwierigkeiten haben, den Leuten klarzumachen, dass sie echte Probleme mit dem sizialen Verständnis und mit Empathie haben; sie sind dann in der Rolle zu gut geworden, als dass man ihnen solche Probleme abnimmt."
Was meint ihr zu den Aussagen zu Zusammenhängen von "Asperger" und "Geschlechtliche Nachahmung"?
Liebe Grüße
Inga
das ist ja ein spannendes Thema. In den Erkenntnissen zu Autismus hat sich ja in den letzten Jahren viel getan! Das sage ich als jemand, dem das Gebiet wenig geläufig ist, und generell Menschen nehmen mag, so wie sie sind. Ich habe hier ein Buch von 2013, "Tony Attword: Ein ganzes Leben mit dem Asperger-Syndriom - Von Kindheit bis Erwachsensein - alles was weiter hilft, Aus dem Englischen übersetzt von Rainer Döhle"
Das erste Kapitel beschäftigt sich damit, was das Asperger-Syndrom ist und wie es sich zeigt.
Demzufolge haben viele Asperger-Menschen wegen der Eigenanrten oft wenig bis gar keine Freunde. Manche flüchten sich in Fantasie, eine andere Person wird vorgegeben, eine Rolle wie Schauspieler gespielt oder sich in eine andere Idendität hinein gedacht oder nahmen andere Menschen nach. . Die Autoren schreiben u. a. von .
"Gegengeschlechtliche Nachahmung. Einige Kinder mit Asperger-Syndriom mögen die Person nicht, die sie sind und wären lieber jemand, der sozial fähiger ist und der Freunde hat. Einem Jungen mit Asperger-Syndrom fällt vielleicht auf, wie beliebt seine Schwester bei Gleichaltrigen ist. Er bemerkt auch, wie beliebt seine Schwester bei Gleichaltrigen ist. Er bemerkt auch, dass Mädchen und Frauen, besonders seine Mutter, über soziale Intuition verfügen. Um soziale Fähigkeiten zu erwerben, ahmt er deshalb Mädchen nach. Das kann soweit gehen, dass er sich auch wie ein Mädchen kleidet. Es gibt mehrere Fallberichte und auch ich [der Autor] selbst habe mehrere männliche und weibliche Betroffene mit Asperger-Syndrom erlebt, die eine problematische [?] geschlechtliche Idendität hatten.
... Das kann auch Mädchen mit Asperger-Syndrom betreffen, die einen Selbsthass entwickeln und jemand anderes werden wollen. Manchmal möchten solche Mädchen männlich sein, besonders, wenn sie sich nicht mit den Plänen und Interessen anderer Mädchen identifizieren können und ihnen die Aktivitäten der Jungen interessanter erscheinen. Der Wechsel des sozialen Geschlechts wird allerdingsn nicht automatisch zu sozialer Akzeptanz und zur Akzeptanz seiner selbst führen. "
Ob das "gegengeschlechtliche Rollenspiel" so problematisch ist? Es erfordert natürlich viel Kraft, und wird an den erlebten Defiziten in sozialer Kompetenz und Empathie im Kern wenig ändern. Dies Rollenspiel könnte vielleicht aber auch vom tristen Alltag ablenken und insoweit die betroffene Person ein bischen glücklicher machen.
Zu Erwachsenen schreibt er "Wenn Erwachsene mit dem Asperger-Syndrom Nachahmung und Schauspielereien benutzen, um eine künstliche soziale Kompetenz zu erwerben, können sie dabei beträchtliche Schwierigkeiten haben, den Leuten klarzumachen, dass sie echte Probleme mit dem sizialen Verständnis und mit Empathie haben; sie sind dann in der Rolle zu gut geworden, als dass man ihnen solche Probleme abnimmt."
Was meint ihr zu den Aussagen zu Zusammenhängen von "Asperger" und "Geschlechtliche Nachahmung"?
Liebe Grüße
Inga