Re: Spiegel: Das Millionengeschäft mit Echthaar
Verfasst: So 27. Sep 2020, 00:11
Namd zusammen,
Ich weiss, Andrea, und das folgende meint nicht dich.
Ich bin schon lange genug dabei, um diese Wichtigkeit abstrakt nachvollziehen zu können (obgleich ich sie nicht wirklich durchdringend verstehe). Es war daher zu Teilen ein 'rhetorischer Vorschlag', auf Perücken zu verzichten.
Was damit aber klar wird ist, dass eine Perücke, d.h. Haare (wohl genauso wie Brüste; für mich persönlich weniger abstrakt nachvollziehbar) für manche Menschen etwas mit ihrem richtigen Mensch-Sein zu tun haben. Und was sonst als ein richtiges Mensch-Sein, könnte die (Menschen-)Würde sein? Es kann nur etwas sein, was in einem Menschen ist, aber nicht etwas, an dem andere ihre Meinung auszulassen hätten und schon gar nichts, was sich ihrer wirtschaftlichen Privilegierung unterzuordnen hätte.
Trotzdem versuchen es manche; zur Not, wenn es an anderem fehlt, in dem sie diskreditieren.
Marielle
Doch für mich und viele andere hier ist dein Vorschlag ein absolutes NoGo. Ohne diese "Ersatzhaare" wäre überhaupt kein weibliches Erscheinungsbild machbar. Für mein Selbstwertgefühl und dafür, dass ich gern und mit einer inneren Zufriedenheit in den Spiegel schauen kann, ist dies aber außerordentlich wichtig.
Ich weiss, Andrea, und das folgende meint nicht dich.
Ich bin schon lange genug dabei, um diese Wichtigkeit abstrakt nachvollziehen zu können (obgleich ich sie nicht wirklich durchdringend verstehe). Es war daher zu Teilen ein 'rhetorischer Vorschlag', auf Perücken zu verzichten.
Was damit aber klar wird ist, dass eine Perücke, d.h. Haare (wohl genauso wie Brüste; für mich persönlich weniger abstrakt nachvollziehbar) für manche Menschen etwas mit ihrem richtigen Mensch-Sein zu tun haben. Und was sonst als ein richtiges Mensch-Sein, könnte die (Menschen-)Würde sein? Es kann nur etwas sein, was in einem Menschen ist, aber nicht etwas, an dem andere ihre Meinung auszulassen hätten und schon gar nichts, was sich ihrer wirtschaftlichen Privilegierung unterzuordnen hätte.
Trotzdem versuchen es manche; zur Not, wenn es an anderem fehlt, in dem sie diskreditieren.
Marielle