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Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Fr 30. Aug 2019, 18:18
von Lavendellöwin
Mina_35 hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 16:59 Tatsächlich sind Überweisungen nicht mehr nötig, ich hatte beim Erstbesuch auch keine Überweisung mit, weil es am 1.4. war und da konnte ich morgens nicht mehr die Überweisung holen. Die ist auch nur noch dazu da, damit der behandelnde Hausarzt auf die Daten von der Behandlung des anderen Arztes in der digitalen Akte zugreifen kann. Das was man da auf dem Zettel noch zusätzlich ankreuzt und unterschreibt, ist dafür da, wer den Brief noch bekommt, den du auch nach Hause bekommst, hier ist es wichtig, auch nochmal den Hausarzt anzugeben, damit der einfach auch immer auf dem selben Stand ist, wie du. Das ist u.A. wichtig, weil in dem Brief auch solche Dinge stehen, wie wieviel z.b. Androcur und Gynokadin pro Tag genommen werden soll und andere Dinge, die möglicherweise nicht unbedingt in der Patientenakte drin stehen.

So bekommst du auch problemlos die Rezepte später beim Hausarzt, anstatt dann wieder in der Endokrinologie anzurufen.
Hmm spannend..

ich sollte immer eine mitbringen, aber vielleicht grade aus dem Grund den Mina schreibt-
damit der Zugriff gewährleistet wird-da bin ich jetzt neugierig geworden.
Aber vielleicht haben noch nicht alle ein System was das kann und daher wird die Überweisung
verlangt, dann wäre das quasi in der technischen Transitionszeit.. :D

Ah...schau das hab ich aus dem vitabook

Eine Überweisung zur Mitbehandlung wird ausgestellt, wenn der behandelnde Arzt ergänzende therapeutische oder diagnostische Maßnahmen für nötig hält, die er selbst nicht erbringen kann. Eine Weiterbehandlung wird dagegen empfohlen, wenn aufgrund der Lebenssituation des Patienten ein Arztwechsel nötig ist.

Seit die Praxisgebühr zum 1. Januar 2013 abgeschafft wurde, konsultieren viele Patienten Fachärzte, ohne sich zuvor einen Überweisungsschein bei ihrem Hausarzt ausstellen zu lassen. Überweisungen sind aber mit dem Wegfallen der Praxisgebühr nicht überflüssig geworden. Der Hausarzt als behandelnder Arzt, der mit der Krankengeschichte seines Patienten im besten Fall seit vielen Jahren vertraut ist, soll die Behandlung durch Fachärzte koordinieren. Zum Beispiel sorgt er dafür, dass es bei der Verschreibung verschiedener Medikamente nicht zu Wechselwirkungen kommt, trägt aber auch dafür die Verantwortung, dass keine überflüssigen diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen durchgeführt werden. Mithilfe von Überweisungsscheinen kommuniziert der Hausarzt mit anderen behandelnden Ärzten, die wiederum verpflichtet sind, ihm Befunde und andere Informationen über den Patienten zukommen zu lassen. Das Ausstellungen von Überweisungen ist durch den so genannten Bundesmantelvertrag der Ärzte geregelt. Der Gesetzgeber erhofft sich dadurch eine optimale Patientenversorgung und die Vermeidung der Entstehung überflüssiger Kosten durch ärztliche Fehler oder schlecht koordinierte Therapiepläne. Der Überweisungsscheint dient dem Patienten ähnlich wie seine Gesundheitskarte als Nachweis seiner Berechtigung, ärztliche Leistungen in Anspruch zu nehmen. Üblicherweise ist in einer Überweisung lediglich die Facharztbezeichnung ("Kardiologe", "Radiologe") vermerkt, nicht aber der Name eines konkreten Arztes, um dem Patienten die freie Arztwahl zu ermöglichen.

Mein Hausarzt würde nie und niemals ein Rezept für Hormone ausstellen, das hab ich gefragt
als ich schon in Behandlung war-seine Aussage war, kann könnte auch unsere Putzfrau die
Rezepte ausstellen...

aber eben, wie ich schon wieder sehe, nichts ersetzt die Tatsache das frau nachfragen muss
wie es die einzelnen Praxen handhaben-erst dann ist die Sache in trockenen Tüchern.

Alles Liebe Marie (flo)

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Fr 30. Aug 2019, 18:29
von Lavendellöwin
Tatjana_59 hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 17:44 Ich bekam meine Überweisung direkt von meinem begleiteten Therapeuten Dr. Vogel. Sonst brauchte ich nichts!
Es stand von seiner Seite soweit ich noch weiß nur drauf F64.0 G
Klar,

wenn die Überweisung vom begleitenden Therapeuten kommt ist es fast logisch, das es ausreicht.

Kommt die Überweisung von der Hausärztin macht es keinen Sinn, da ja
eine Indikation von einer Therapeutenperson kommt um den Therapiestart zu gewährleisten.
Beides zusammen ist die "Eintrittskarte"...oder wie Mina schreibt halt auch nicht :D

Und bisher geht es ja nur drum die Eingangswerte festzustellen-deswegen
zur Mit/Weiterbehandlung und gut ist. Was soll Stand jetzt da eine F64.0 oder anderes nötig sein?

Ich hatte eine Indikation dabei, ja bei uns braucht frau 2, und die andere konnte ich nachreichen.

Alles Liebe Marie (flo)

sorry ich bin heut noch etwas angefressen und deshalb nicht soooo lieb wie sonst

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Fr 30. Aug 2019, 18:57
von Mona
XYZ hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 18:10

ja vollkommen richtig wen Sie die Diagnose F64.0 G schon hat, wen nicht ist es F64.9 Störung der Geschlechtsidentität, nicht näher bezeichnet

Ich weiß jetzt auch nicht was sie gerade für ne Therapie macht Sie schreibt Therapeut immer :wink:

LG *

Nein die Diagnose F64.0 habe Ich noch nicht,was auch in nicht soo vielen fällen nach 5 sitzungen gestellt wird.Ich hoffe das Ich diese bald auch bekomme,was laut meiner Therapeutin halbes Jahr schon
dauern kann sogar bis zum 1 Jahr ( Sie Denkt das es bei mir nicht so lange dauern wird )
Also zu der aussage was für Therapie..: Ich bin dort nicht,weil es mir paast oder wegen dem guten "Wetter" sondern weil Ich muß!
Hmmm ...... F64.9 da fallen mir diese zwei Punkte dazu ein,was in meinen fall nicht zutreffend ist.
Geschlechterrollenstörung
Psychosexuelle Identitätsstörung

Ich für mein teil kann es behaupten das Ich Geschlechtsangleichung vorhabe.
Kla Ich auch Probleme wie ( Dysphorie) Angststörungen, Depressionen usw welche Ich mit meiner Therapeutin beweltige will.
Ist nun das erklärt was unklar war,warum Ich dort bin?

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Fr 30. Aug 2019, 19:29
von Lavendellöwin
Mona hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 18:57 Nein die Diagnose F64.0 habe Ich noch nicht,was auch in nicht soo vielen fällen nach 5 sitzungen gestellt wird.Ich hoffe das Ich diese bald auch bekomme,was laut meiner Therapeutin halbes Jahr schon

Jetzt war ich schon wieder neugierig..bei mir waren es 8 Sitzungen und Ende April bis Anfang Oktober..
du schaffst das... (dr) also ungefähr 5 1/2 Monate, bis meine Thera sagte sie schreibt die Indikation mit der F64.0
Das ich eine Frau bin, hat sie schon davor nicht mehr in Frage gestellt...

Alles Liebe Marie (flo)

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Fr 30. Aug 2019, 19:52
von Jasmin_35
!EmmiMarie! hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 18:18 Mein Hausarzt würde nie und niemals ein Rezept für Hormone ausstellen, das hab ich gefragt
als ich schon in Behandlung war-seine Aussage war, kann könnte auch unsere Putzfrau die
Rezepte ausstellen...
ja dann unterstelle ich aber mal, das da auch der prozess nicht stimmt, entweder weil aus faulheit die rezepte vorunterschrieben sind, was unzulässig wäre und/oder weil die Rezepte nicht gegen Missbrauch dritter verwahrt werden, also auf deutsch abends im Schrank eingeschlossen werden. Ich hatte auch erst gefragt, wie es denn aussieht, nachdem ich die endokrinologische Untersuchung und Befundung und Ergebnisse und Rezept von denen hatte. Sie hat sich sogar die Mühe gemacht und im System nachgesehen, ob sie die überhaupt ausstellen kann (offenbar blockiert das System schon einige Sachen) und da das kein Problem war, war es auch kein Problem

@ Überweisung: In letzter Zeit mach ich es tatsächlich ab und zu so, das ich ohne zu Fachärzten gehe, weil es teilweise auch sinnlos ist, meine Hausärztin auf dem Land ist sowieso schon unter Wasser und ich versteh auch, das der Zeitdruck hier hoch ist und in der Regel kenne ich meine Cremes die ich ab und zu brauche, daher geh ich einfach hin und wenn ich ein Rezept brauch für spezielles brauch, nehm ich beim ersten Mal das Medikament mit und beim zweiten mal ruf ich nur noch durch, solange ich das Zeug nicht alle 4 Wochen brauch (6 Monate ist der Zyklus für meine Creme), gibt es da auch keine Probleme.
!EmmiMarie! hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 18:29 Und bisher geht es ja nur drum die Eingangswerte festzustellen-deswegen
zur Mit/Weiterbehandlung und gut ist.
Tatsächlich habe ich Blutabnahme bekommen, vorgespräch zur allgemeinen Krankheitsgeschichte (bitte nichts aus falscher Überzeugung verschweigen oder verdrehen) und Chromosomenbestimmung (wichtig, um Intersexualität auszuschließen, auch für später wichtig, also gleich mitmachen lassen) und sie hat auch gleich gesagt, das die Laborwerte, das Erstrezept und die Anweisungen dann in Kürze (5 Tage später) in der Post sind. Hatte mich auch gewundert, aber es gab kein Zweittermin, da war ich sehr glücklich drüber, ich solle nur in 3 Monaten zur Kontrolle einen Termin vereinbaren. Kommt wohl immer auf den Arzt an.
Mona hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 18:57 Nein die Diagnose F64.0 habe Ich noch nicht,was auch in nicht soo vielen fällen nach 5 sitzungen gestellt wird.
Das kommt tatsächlich drauf an, wie weit du bist und dich fühlst, ich hatte 3 Kennlernsitzungen, anschließend habe ich die Therapie begonnen, musste den Konsiliarbogen zum Hausarzt bringen, um den auszufüllen, das keine medizinischen körperlichen Gründe vorliegen und mit mir "alles in Ordnung" ist. Dabei war dann auch gleich der Überweisungsschein und es stand auch schon F64.0 G drauf. Es war aber bei mir auch so, das ich das vollständige Outing hinter mir hatte und der Beginn der Therapie eher als der nächste nötige Schritt galt, das ich meinen Weg fortsetzen kann, ich war mir zu Beginn der Therapie noch nicht 100%ig sicher (wann kann man das von sich behaupten, ich denke, in den seltensten Fällen), aber es hat mir geholfen, den richtigen Weg zu finden und das lese ich auch bei dir raus, du hast schon sehr konkrete Vorstellungen und es ist immer sehr gut sehr selbstreflektiert mich allem und auch sich selber umzugehen, insbesondere bei einem so großen Lebenseinschnitt. Das hält mein Therapeut auch für eine meiner größten Stärken und ich muss sagen, je mehr Zeit vergangen ist desto sicherer wurde ich auf dem Weg, insbesondere als der medizinische Weg mit Medikamenten (so nenne ich meine HRT gern :D) begann.

Ich freue mich sehr für dich, das du doch schon weiter bist, als ich geglaubt hatte. Ich muss auch sagen, das die Idee mit dem Brief schreiben eine großartige Idee ist, da hast du Zeit über deine Worte nachzudenken, anstatt aus Affekt was zu sagen, was im Eifer des Gefechts einfach passiert. So hat auch deine Freundin zeit in Ruhe den Brief zu lesen und entweder schreibt sie einen zurück oder ihr beginnt dann in Ruhe das Gespräch auf einer sehr guten und persönlichen Grundlage. Ein handgeschriebener Brief ist wirklich eine totale persönliche und gute Sache, um auch deine Ernsthaftigkeit und natürlich auch dein Vertrauen zu ihr auszudrücken. Eine echt tolle Idee!! :)

Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis, falls du es hier mitteilen wirst :)

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Fr 30. Aug 2019, 20:45
von Mona
Mina_35 hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 19:52 Das kommt tatsächlich drauf an, wie weit du bist und dich fühlst, ich hatte 3 Kennlernsitzungen, anschließend habe ich die Therapie begonnen, musste den Konsiliarbogen zum Hausarzt bringen, um den auszufüllen, das keine medizinischen körperlichen Gründe vorliegen und mit mir "alles in Ordnung" ist. Dabei war dann auch gleich der Überweisungsschein und es stand auch schon F64.0 G drauf. Es war aber bei mir auch so, das ich das vollständige Outing hinter mir hatte und der Beginn der Therapie eher als der nächste nötige Schritt galt, das ich meinen Weg fortsetzen kann, ich war mir zu Beginn der Therapie noch nicht 100%ig sicher (wann kann man das von sich behaupten, ich denke, in den seltensten Fällen), aber es hat mir geholfen, den richtigen Weg zu finden und das lese ich auch bei dir raus, du hast schon sehr konkrete Vorstellungen und es ist immer sehr gut sehr selbstreflektiert mich allem und auch sich selber umzugehen, insbesondere bei einem so großen Lebenseinschnitt. Das hält mein Therapeut auch für eine meiner größten Stärken und ich muss sagen, je mehr Zeit vergangen ist desto sicherer wurde ich auf dem Weg, insbesondere als der medizinische Weg mit Medikamenten (so nenne ich meine HRT gern :D) begann.

Ich freue mich sehr für dich, das du doch schon weiter bist, als ich geglaubt hatte. Ich muss auch sagen, das die Idee mit dem Brief schreiben eine großartige Idee ist, da hast du Zeit über deine Worte nachzudenken, anstatt aus Affekt was zu sagen, was im Eifer des Gefechts einfach passiert. So hat auch deine Freundin zeit in Ruhe den Brief zu lesen und entweder schreibt sie einen zurück oder ihr beginnt dann in Ruhe das Gespräch auf einer sehr guten und persönlichen Grundlage. Ein handgeschriebener Brief ist wirklich eine totale persönliche und gute Sache, um auch deine Ernsthaftigkeit und natürlich auch dein Vertrauen zu ihr auszudrücken. Eine echt tolle Idee!! :)

Ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis, falls du es hier mitteilen wirst :)
Es ist bei jedem Therapeut(in) anders....Den von so einen Konsiliarbogen habe Ich bis Heute noch nie was gelessen ,oder gehört.Und auch die Wege die Jede von uns geht sind anders,so daß Ich mich schon fragte ob Ich es richtig tue.( also die richtige reinfolge )
Habe auch daran gedacht bevor Ich zur Therapie ging,ob Ich nicht besser mich erst Outen sollte,aber für mich Persönlich war in dem moment das Outing nicht so von wichtigkeit wie eine Therapie.
Jedes mal wenn Ich dort war,bin Ich mir immer mehr meines Wegs sicherer,und es fühlt sich richtig an.So wie jetzt mit dem Endo am 29.10 sich auch richtig anfühlt,Ich bin da richtig HAPPY.
Ich Denke auch das meine Therapeutin es als einen Schritt weiter vorwärts sehen wird am Montag,und bin neugierig was Sie dazu sagt.
Ich hatte 2 Kennlernsitzungen,dann sollte Ich einen Vertrag Unterschreiben.Sie hat mir erklärt warum dieser Vertrag usw. fragt mich aber nicht um was es da ging genau.Ich weis nur noch das es Formalitäten waren,Ich war bei dem 2ten mal noch echt aufgeregt so das Ich mir da nichts behalten konnte was Sie
da darüber redet.Und über so einen Vertrag habe Ich auch nirgend gelessen bis Ich zur Ihr kamm.

Was mich "noch" ausbremmst ist meine Partnerschaft,und Ich denke wenn Ich das Outing hinter mir habe wirds Großer sprung nach vorne geben.Nur das muß Ich nur wagen,so wie das erste mal als Frau nach draussen zu gehen was jede von uns kennt.Und das ist auch nicht
jeden leicht gefallen,ok manchen evtl. schon ;-)
Ich werde aufjedenfall Euch bei allen auf dem neusten stand halten,den nur so kann Ich Euch Danken für Eure ratschläge..... (ki) (flow)

Liebe Grüße
Mona

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Fr 30. Aug 2019, 20:57
von Jasmin_35
Die ersten Male kenn ich, wie lange habe ich gebraucht, um mal nicht in "Hosen" rauszugehen, sondern ein Kleid anzuziehen, inzwischen ist es endlich normal.

Das mit dem Vertrag kenn ich auch, hab ich auch, ist aber eher um zu regeln, was mit ausfallstunden passiert, bzw wann man absagen muss und wie an die therapie ordentlich beendet.

Das Outing war bei mir wie das öffnen der Fluttore, anschließend gabs kaum noch ein halten und mit jeder positiven Reaktion wurde es einfacher und selbstverständlicher, das erste ist das schwierigste.

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Mo 2. Sep 2019, 09:25
von Anja
Moinsen (moin)
Mona hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 20:45 Und auch die Wege die Jede von uns geht sind anders,so daß Ich mich schon fragte ob Ich es richtig tue.
So isses. Deswegen lohnt es auch nicht, sich diese Frage zu stellen. Dein Weg kann sich durchaus von anderen unterscheiden.
Ich hab z.B. vor der Indikation für die HT die Hormone über meinen Hausarzt bezogen und das auch bei meiner Psychologin kundgetan. Die musste dann entsprechend reagieren und hat ziemlich schnell die Indikation ausgestellt um das Ganze dann glattzuziehen.
Da ich an einer GaOP nicht interessiert bin, hab ich die Psychotherapie nach Erhalt der Indikation eigenmächtig abgebrochen :mrgreen:
Die Psychologin mich noch weiter "behandeln" aber ich sah da keinen Sinn drin, ich hab ja auch keine anderen Baustellen...
Mit der Bartepilation habe ich schon als TzF angefangen und die Sitzungen selbst bezahlt. So musste ich mich diesbezüglich nicht mit der KK auseinandersetzen...
Finde deinen Weg und mache das zuerst, was dir am wichtigsten erscheint. Die Reihenfolge ist nicht in Stein gemeißelt.

Grüße
die Anja

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Di 3. Sep 2019, 20:38
von Mona
Abend (moin) .....

Danke Euch für den beistand,und ratschläge...

Ich hoffe,nein Ich weis daß das Outing auch nichts Unmenschlisches sein wird.
Und Ich weis das es auch bei mir so wie Du Mina es beschreibst die Fluttore öffnen wird,so ist mein Gefühl wenn Ich mich damit beschäftige und darüber nachdenke.
Kla angst habe Ich,aber Ich werde es nicht mehr sooo lange rauszörgern.Diesbezüglich habe Ich mir eine Frist gesätzt,und Ich werde mich daran halten und hoffe das Ich nicht falle.

So nun hatte Ich auch gestern meine Therapie,und Ich jedesmal war Ich aufgeregt....keine ahnung warum,den die Therapeutin ist einfach Klasse.
Mir geht es bei Ihr sehr gut,aber als die Stunde rum ist und Ich wieder weg muß und mit meinen Gedanken für mich allein bin....einfach Katastrophe :lol:
Naja egal...daß Thema war gestern allein dem Outing,und Sie hat vieles so wiedergegeben wie Ich es schon hier gelessen habe.
Habe auch nun erfahren das Sie kein Indikation ausstellen würde ohne das Totale Outing im Privat,Ich kann auch am 29.10 zum Endo welcher die Untersuchung schon tuen kann,und das Indikationschreiben würde Ich Ihm nachreichen.

Sie stellte mir gestern auch ein Atest aus....: ( Dient zur vorlage bei Kontrollen,kann es auhc zum Endo oder Hausarzt mitnehmen zum vorzeigen )
Es beinhaltet.....................:
Name....:
Amtlicher Vorname....:
Gewählter Name....:
Geburtsdatum.....:

Die oben genannte Person befindet sich in einer psychologisch-medizinischen Behandlung der Geschlechtsangleichung ( Mann zu Frau ).
Dies erfordert,dass sie öffentlich im angestrebten Geschlecht als Frau auftritt.
Es wird freundlich gebeten,durch angemessenes Verhalten und Behandlungweise diesen Prozess zu unterstüzen...



Dann komm noch Ihre Unterschrift,Stempel und was so noch auf so einen Atest drauf kommt.
Keine ahnung,ob es schon wer kennt,oder von sowas mal gehört hat,oder was Ihr davon haltet?....Aber dachte mir Ich kann es mal hier mitteilen
Und ja am ende sagte Sie,dass Sie sehr gutes gefühl bei hat und Ich sehr entschlossen bin was Ich möchte. (smili)
Sie hat schon andres erlebt wo die Konsistenz nicht so war wie sich mancher erhofft hatte.

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Di 3. Sep 2019, 20:51
von Engelchen
Ja das habe ich auch .
Habe es aber noch nirgends gebraucht.
Anscheinend ist mein Passing doch so gut nach außen.
Ich wünsche dir all die Kraft die brauchst für dein Outing.
Du schaffst das - ganz sicher.
Und ich verspreche dir dein Wasserfall..... (wema)
Und es ist gut so.
Du wirst dich richtig leicht und frei fühlen.

Liebe Grüße
Lisa