Wird es immer mehr ? - # 3
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betty
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Re: Wird es immer mehr ?
So etwas in der Art habe ich nur schon häufiger gehört. Ich habe es nicht als negativ gesehen. Alles gut michi
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Lorelai74
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Re: Wird es immer mehr ?
Hallo Betty,
ich bin neu hier im Forum, und natürlich kenne ich weder deinen Mann noch dich.
Aber bevor ich hier antworte habe ich erst mal etwas quergelesen was du bisher schon so berichtet hast.
Was ich bewundere ist, dass auch du kämpfst. Du kämpfst darum dass du es akzeptieren kannst, obwohl es dich immer wieder an deine Grenzen zu bringen scheint.
Du sagst:
"Er" fühlt sich als Frau oder Trans*(genau habe ich das gerade nicht den Posts entnehmen können) und damit kannst du - obwohl du es jahrelang probiert hast - scheinbar nicht umgehen.
Du sagst:
Eine sehr schwierige Situation für alle, die dir und ihm und eurer Familie sehr wehtut und viel Kraft kostest.
Du hast dich viel und lang mit dem Thema transsein/crossdressen beschäftigt.
Deshalb ein paar Gedanken:
Du kennst viele der lebensläufe hier und hast vielleicht auch gelesen das Transsein/crossdressen nach neuster Forschung genetische Ursachen hat.
Das ist allerdings keine Modeerscheinung sondern gibt es schon seit Jahrtausenden, ja ist vielleicht so alt wie die Zeit als es deutliche Geschlechtermerkmale hatte.
Die Schamanen waren oft Frauen die Männerkleidung trugen oder Männer die Frauenkleidung trugen,
in Indien, Thailand und anderen Ländern gibt es seit Jahrtausenden ein 3tes Geschlecht,
in den griechischen Sagas finden wir einen Achilles der von seiner Mutter in Frauenkleider gesteckt wurde um ihn vor dem Trojansichen Krieg zu verbergen
Thor, wirklich ein Rollenbild für viele Männer, verkleidete sich als Freya um seinen Hammer wiederzubekommen
es gibt Hinweise dass eine Frau Papst war, Joan von Orleans befreite Frankreich in männlicher Rüstung und ein schottischer König verkleidete sich als Frau um den Engländern nach einer verlorenen Schlacht zu entkommen
usw usw usw..
Ja, du wurdest erzogen,dass es nur 2 Geschlechter gibt und vielleicht darf es da für dich nichts anderes geben (auch wenn du es dir wünschen würdest das es anders wäre, ich weiss).
Aber vielleicht hilft dir der kleine Ausflug in die Geschichte das es auch anderes gibt, und dass, egal ob Männer in Frauenkleidung oder Frauen in Männerkleidung, wenn sie nur Ihrer Bestimmung folgen dürfen manchmal Wunder geschehen können.
Dieses Wunder würde ich euch wünschen.
Viele liebe Grüsse unbekannter Weise
Lorelai
ich bin neu hier im Forum, und natürlich kenne ich weder deinen Mann noch dich.
Aber bevor ich hier antworte habe ich erst mal etwas quergelesen was du bisher schon so berichtet hast.
Was ich bewundere ist, dass auch du kämpfst. Du kämpfst darum dass du es akzeptieren kannst, obwohl es dich immer wieder an deine Grenzen zu bringen scheint.
Das zeigt mir aus der Entfernung, dass es dir bei weitem nicht egal ist was Ihr füreinander seid, was eure Beziehung für dich ist.betty hat geschrieben: Mi 29. Nov 2017, 12:45 ....
Sehr oft wurde mir im Form vorgeworfen, das ich zu unflexibel und dickköpfig bin.
Das stimmt nicht. Es würde unser Leben um so vieles erleichtern, wenn ich es akzeptieren bzw tolerieren könnte.
Mir gefällt diese Situation, wie wir sie haben ganz sicher nicht.
Es ist unglaublich traurig und belastend, wenn du jemanden liebst, aber so etwas so gravierend dazwischen steht.
Du sagst:
Nichts daran ist schlimm. Dem Körper nach ist Dein Mann bestimmt auch ein Mann. Aber das Geschlecht ist, und da scheint mir euer Schmerz zu liegen, nicht nur durch den Körper definiert.betty hat geschrieben: Do 18. Jan 2018, 19:26 Natürlich bin ich mit einem klaren Rollenbild von Mann und Frau aufgewachsen. Aber was ist daran schlimm. Ich stehe auf Männer, weshalb ich einen geheiratet habe.
Das ich jetzt nach seinem Outing damit ein Problem habe, ist doch verständlich. ... Wir haben bisher sonst alles zusammen gemeistert, aber da scheitern wir.
Wir waren schon bei einer Therapeutin ( wurde von der shg in karlsruhe) empfohlen, da sie mit dem Thema vertraut ist. Aber es kam nichts bei rum. Selbst da haben wir uns im Kreis gedreht.
Fakt ist, wir lieben uns , können diesen Berg aber nicht zusammen bewältigen.
"Er" fühlt sich als Frau oder Trans*(genau habe ich das gerade nicht den Posts entnehmen können) und damit kannst du - obwohl du es jahrelang probiert hast - scheinbar nicht umgehen.
Du sagst:
Dein Herz will ihn haben, wenn ich das richtig interpretiere, aber in dir bäumt sich etwas auf wenn du Spuren seines Frauseins im Alltag erwischst. Das hast du, so verstehe ich das, immer wieder und nun sagst du sind deine Gedanken vergiftet.betty hat geschrieben: Do 18. Jan 2018, 18:36 ...
Es gibt Tage, da kann ich es ganz nüchtern betrachten. Da sehe ich unsere Situation ganz deutlich. Er braucht Freiheiten und Zugeständnisse, die ich nicht geben kann ohne selbst daran zugrunde zu gehen. Ich äußerte mal den Satz: er hat meine Gedanken vergiftet. Und ich finde, das trifft es ganz gut. Ich sehe ihn nicht mehr als meinen Mann. Meine Gedanken kreisen sehr viel um das.
Andererseit haben wir sehr viel, das uns zusammen hält. .....
Aber da schreit der Kopf gegen das Herz.
Er möchte keine Trennung und kämpft um uns. Aber nüchtern betrachtet stehen wir uns komplett im Weg. Ich bin unruhig, traurig, misstrauisch (verständlich-selber Schuld) und er ist unruhig und unglücklich, weil er nicht sein kann, wie er möchte ( oder es wirklich im sehr geheimen machen muss- wiederum bin da ich Schuld)
Ich sag ja Herz gegen Verstand .
Eine sehr schwierige Situation für alle, die dir und ihm und eurer Familie sehr wehtut und viel Kraft kostest.
Du hast dich viel und lang mit dem Thema transsein/crossdressen beschäftigt.
Deshalb ein paar Gedanken:
Du kennst viele der lebensläufe hier und hast vielleicht auch gelesen das Transsein/crossdressen nach neuster Forschung genetische Ursachen hat.
Das ist allerdings keine Modeerscheinung sondern gibt es schon seit Jahrtausenden, ja ist vielleicht so alt wie die Zeit als es deutliche Geschlechtermerkmale hatte.
Die Schamanen waren oft Frauen die Männerkleidung trugen oder Männer die Frauenkleidung trugen,
in Indien, Thailand und anderen Ländern gibt es seit Jahrtausenden ein 3tes Geschlecht,
in den griechischen Sagas finden wir einen Achilles der von seiner Mutter in Frauenkleider gesteckt wurde um ihn vor dem Trojansichen Krieg zu verbergen
Thor, wirklich ein Rollenbild für viele Männer, verkleidete sich als Freya um seinen Hammer wiederzubekommen
es gibt Hinweise dass eine Frau Papst war, Joan von Orleans befreite Frankreich in männlicher Rüstung und ein schottischer König verkleidete sich als Frau um den Engländern nach einer verlorenen Schlacht zu entkommen
usw usw usw..
Ja, du wurdest erzogen,dass es nur 2 Geschlechter gibt und vielleicht darf es da für dich nichts anderes geben (auch wenn du es dir wünschen würdest das es anders wäre, ich weiss).
Aber vielleicht hilft dir der kleine Ausflug in die Geschichte das es auch anderes gibt, und dass, egal ob Männer in Frauenkleidung oder Frauen in Männerkleidung, wenn sie nur Ihrer Bestimmung folgen dürfen manchmal Wunder geschehen können.
Dieses Wunder würde ich euch wünschen.
Viele liebe Grüsse unbekannter Weise
Lorelai
Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
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Jaddy
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Re: Wird es immer mehr ?
Da ploppen bei mir spontan ein paar Fragen auf. Zum Beispiel was genau das Konzept "Mann" ausmacht, auf das Du stehst. Sind es körperliche Eigenschaften? Stimme? Klamotten? Verhalten? Interessen? Und dann auf der anderen Seite, was Du an ihm liebst. Schliesst sich irgendetwas davon aus, wenn er ab und zu sie ist? Was fehlt dann wirklich? Und was kommt dazu? Eigentlich - ich gehe mal von Crossdressing aus - kriegst Du zu deinem Mann im besten Fall noch eine Freundin dazu. Vielleicht lernst Du sie erst mal als solche kennen. Wie eine neue Bekanntschaft.betty hat geschrieben: Do 18. Jan 2018, 19:26Ich stehe auf Männer, weshalb ich einen geheiratet habe. Das ich jetzt nach seinem Outing damit ein Problem habe, ist doch verständlich. [...] Fakt ist, wir lieben uns , können diesen Berg aber nicht zusammen bewältigen.
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ULI67
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Re: Wird es immer mehr ?
Ich probiere es auch nochmal,
Weisst du eigentlich, dass diese Frau in deinem Mann mit schuld daran ist, dass du dich in ihn verliebt hast?
Die steckt schon immer in ihm, hat ihn geprägt und macht ihn schon immer aus.
Ich kenne ihn NOCH nicht, aber ist er nicht weich für einen Mann? Kein Macho? Gefühlsbetont? Eventuell häuslich? Macht Dinge, die andere Männer eventuell nicht tun wollen?
Was ich sagen wollte, du hast dich schon in sie verliebt ohne von ihr gewusst zu haben. Jetzt will sie halt auch einen kleinen Platz in eurem Leben und sich zeigen.
Gib ihr eine Chance.
Weisst du eigentlich, dass diese Frau in deinem Mann mit schuld daran ist, dass du dich in ihn verliebt hast?
Die steckt schon immer in ihm, hat ihn geprägt und macht ihn schon immer aus.
Ich kenne ihn NOCH nicht, aber ist er nicht weich für einen Mann? Kein Macho? Gefühlsbetont? Eventuell häuslich? Macht Dinge, die andere Männer eventuell nicht tun wollen?
Was ich sagen wollte, du hast dich schon in sie verliebt ohne von ihr gewusst zu haben. Jetzt will sie halt auch einen kleinen Platz in eurem Leben und sich zeigen.
Gib ihr eine Chance.
Ja... ich bin eine Frau 👩
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Viggy
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Re: Wird es immer mehr ?
Hallo Betty,
dein Fazit hat mich sehr betroffen gemacht und auch zum Nachdenken angeregt, wie sehr meine Frau eventuell durch meine 2. Seite belastet wird. Auch jetzt nach meinem Outing habe ich das Gefühl, dass sie es zwar irgendwie duldet, aber nicht wirklich klarkommt damit. Oft stelle ich mir die Frage, ob ich das nicht irgendwie abstellen kann.
Uli hat genau das geschrieben, was ich vorher schon einmal zum Ausdruck bringen wollte, wahrscheinlich aber besser als ich.
Diese feminine Seite war immer schon da. Vielleicht hast Du dich gerade in diesen Mann verliebt und dich an ihn gebunden, weil er anders ist als andere, weil er kein Macho ist. Weil er vielleicht immer schon manche Dinge anders machte als andere. Vielleicht weil er Dir schon immer Freiraum gegeben hat, dich auch in Sachen einzubringen, die nach althergebrachten Vorstellungen eigentlich Männersache sind, bei euch z. B. die Firma.
Du hast dich vermutlich über die langen Jahre eurer Ehe auch verändert, bist möglicherweise unter seinem Einfluss selbstbewusster geworden, hast Räume bekommen, dich zu erweitern, Dinge zu tun, die früher nur Männer tun durften. Du schreibst ihr seid ein richtig gutes Team, meine Frau und ich sind auch ein Dreamteam und leben in einer echten Partnerschaft der Gleichberechtigung, wäre ich nicht ich, hätte sich das möglicherweise anders entwickelt und wäre dein Mann nicht dieser Mann, vielleicht auch.
Meine Frau trug früher viel femininere Kleidung. Heute trägt sie überwiegend Hosen, natürlich weil sie praktisch sind und ihr jetzt besser stehen, 3 Kinder haben nun mal ihre Spuren und Kilos hinterlassen. Dass sie heute nicht mehr so feminin gekleidet ist, daran habe ich mich über die Jahre auch gewöhnt, gewöhnen müssen. Ich habe mich nicht von ihr getrennt, nur weil sie nicht mehr so 'danschig' (bayer. für weiblich flott) gekleidet ist wie früher und damit meine ich auch nicht die altersbedingte Änderung der Kleidung, oder weil sie heute über Dinge in der Familie mitbestimmt, die früher nur Männer entscheiden durften. Nur hatte ich einfach viel mehr Zeit mich daran zu gewöhnen. Sie ist trotz dieses veränderten Erscheinungsbildes die gleiche Frau geblieben, vielleicht etwas 'gleichberechtigter' als früher. Meine Frau sagt oft scherzhaft, sie habe mich schon so hingeformt, dass ich so bin, wie ich heute bin, mag zum Teil stimmen und beruht aber auch auf Gegenseitigkeit, denn wäre das möglich gewesen, wenn ich nicht diese Seite in mir hätte?
Das Outing deines Mannes stellt die Welt innerhalb kurzer Zeit vermeintlich auf den Kopf, aber ist das wirklich so abwegig?
Nochmal zum Schluss: ich will dich nicht zu irgendwas überreden, für das Du innerlich nicht einstehen kannst, aber bitte, gib diesen Gedanken eine Chance.
dein Fazit hat mich sehr betroffen gemacht und auch zum Nachdenken angeregt, wie sehr meine Frau eventuell durch meine 2. Seite belastet wird. Auch jetzt nach meinem Outing habe ich das Gefühl, dass sie es zwar irgendwie duldet, aber nicht wirklich klarkommt damit. Oft stelle ich mir die Frage, ob ich das nicht irgendwie abstellen kann.
Uli hat genau das geschrieben, was ich vorher schon einmal zum Ausdruck bringen wollte, wahrscheinlich aber besser als ich.
Diese feminine Seite war immer schon da. Vielleicht hast Du dich gerade in diesen Mann verliebt und dich an ihn gebunden, weil er anders ist als andere, weil er kein Macho ist. Weil er vielleicht immer schon manche Dinge anders machte als andere. Vielleicht weil er Dir schon immer Freiraum gegeben hat, dich auch in Sachen einzubringen, die nach althergebrachten Vorstellungen eigentlich Männersache sind, bei euch z. B. die Firma.
Du hast dich vermutlich über die langen Jahre eurer Ehe auch verändert, bist möglicherweise unter seinem Einfluss selbstbewusster geworden, hast Räume bekommen, dich zu erweitern, Dinge zu tun, die früher nur Männer tun durften. Du schreibst ihr seid ein richtig gutes Team, meine Frau und ich sind auch ein Dreamteam und leben in einer echten Partnerschaft der Gleichberechtigung, wäre ich nicht ich, hätte sich das möglicherweise anders entwickelt und wäre dein Mann nicht dieser Mann, vielleicht auch.
Meine Frau trug früher viel femininere Kleidung. Heute trägt sie überwiegend Hosen, natürlich weil sie praktisch sind und ihr jetzt besser stehen, 3 Kinder haben nun mal ihre Spuren und Kilos hinterlassen. Dass sie heute nicht mehr so feminin gekleidet ist, daran habe ich mich über die Jahre auch gewöhnt, gewöhnen müssen. Ich habe mich nicht von ihr getrennt, nur weil sie nicht mehr so 'danschig' (bayer. für weiblich flott) gekleidet ist wie früher und damit meine ich auch nicht die altersbedingte Änderung der Kleidung, oder weil sie heute über Dinge in der Familie mitbestimmt, die früher nur Männer entscheiden durften. Nur hatte ich einfach viel mehr Zeit mich daran zu gewöhnen. Sie ist trotz dieses veränderten Erscheinungsbildes die gleiche Frau geblieben, vielleicht etwas 'gleichberechtigter' als früher. Meine Frau sagt oft scherzhaft, sie habe mich schon so hingeformt, dass ich so bin, wie ich heute bin, mag zum Teil stimmen und beruht aber auch auf Gegenseitigkeit, denn wäre das möglich gewesen, wenn ich nicht diese Seite in mir hätte?
Das Outing deines Mannes stellt die Welt innerhalb kurzer Zeit vermeintlich auf den Kopf, aber ist das wirklich so abwegig?
Nochmal zum Schluss: ich will dich nicht zu irgendwas überreden, für das Du innerlich nicht einstehen kannst, aber bitte, gib diesen Gedanken eine Chance.
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betty
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Re: Wird es immer mehr ?
Natürlich habe ich mich weiter entwickelt. Ich habe ihn kennengelernt mit 17. Da war ich ja quasi noch ein Kind. Mittlerweile stehe ich voll im Leben. Natürlich bin ich selbstbewußter geworden. Aber das alles ist bei uns kein Problem. Wir haben schon immer eine Beziehung auf Augen Höhe geführt. Ich stehe auf eigenen Beinen, auch wenn wir jetzt gemeinsam die Firma eröffnet haben.
Und vielleicht nennt es naiv , aber ich habe nie gemerkt, daß er anders ist. Er war bis zu seinem outing für mich durch und durch ein Mann. Deshalb habe ich ihn geheiratet. Vielleicht ein guter Schauspieler. Ich habe eine gute Freundin eingeweiht, die uns schon seid 20 Jahren kennt. Sie ist aus allen Wolken gefallen und hätte das niemals vermutet.
Und ja, für mich ist Stimme, auftreten,verhalten und auch Kleidung wichtig für das Bild eines Mannes. Ein Mann in Frauenklamotten ( ich weiß, jetzt verärger ich wieder viele) total unmännlich und unerotisch.
Ja oberflächlich , aber auch in mir drin löst das Bild, mein Mann in Frauenkleidung, etwas aus. Und da liegt das Problem. Heute morgen erzählte ich von euren Beiträgen und er stimmte zu, das wir bisher nichts hatten, was wir nicht zusammen gewuppt bekommen haben. Aber dieses Problem bringt uns zur Strecke. Dem werden wir nicht Stand halten. Fazit nach gemeinsamen Gesprächen: er kannte nicht lassen und ich kann es nicht ertragen .
@uli die Einladung zum Stammtisch nach Mühlacker ist nett gemeint, aber in dem Lokal arbeitet eine Bekannte von mir, und ab und zu erzählt sie von eurem Stammtisch...das tu ich mir nicht an.
Und vielleicht nennt es naiv , aber ich habe nie gemerkt, daß er anders ist. Er war bis zu seinem outing für mich durch und durch ein Mann. Deshalb habe ich ihn geheiratet. Vielleicht ein guter Schauspieler. Ich habe eine gute Freundin eingeweiht, die uns schon seid 20 Jahren kennt. Sie ist aus allen Wolken gefallen und hätte das niemals vermutet.
Und ja, für mich ist Stimme, auftreten,verhalten und auch Kleidung wichtig für das Bild eines Mannes. Ein Mann in Frauenklamotten ( ich weiß, jetzt verärger ich wieder viele) total unmännlich und unerotisch.
Ja oberflächlich , aber auch in mir drin löst das Bild, mein Mann in Frauenkleidung, etwas aus. Und da liegt das Problem. Heute morgen erzählte ich von euren Beiträgen und er stimmte zu, das wir bisher nichts hatten, was wir nicht zusammen gewuppt bekommen haben. Aber dieses Problem bringt uns zur Strecke. Dem werden wir nicht Stand halten. Fazit nach gemeinsamen Gesprächen: er kannte nicht lassen und ich kann es nicht ertragen .
@uli die Einladung zum Stammtisch nach Mühlacker ist nett gemeint, aber in dem Lokal arbeitet eine Bekannte von mir, und ab und zu erzählt sie von eurem Stammtisch...das tu ich mir nicht an.
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Jenina
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Re: Wird es immer mehr ?
Mädels,betty hat geschrieben: Di 16. Jan 2018, 11:30 Ich bin immer noch auf der Suche nach Antworten. Oft lese ich, dass es bei euch, wenn ihr älter werdet , stärker wird mit dem Verlangen. Einige berichten, das sie sich anfangs "nur" als crossdresser gesehen haben, aber mit den Jahren gemerkt haben,, das da doch viel mehr ist.
Das versetzt mich wirklich in Panik. Mein Mann sagt zwar, das er sich "sicher" ist "nur" crossdresser zu sein, aber sagt er das nur um mich oder ihn zu beruhigen ?
Wird das Verlangen, je häufiger ihr dem nachgeben immer mehr ?
Er spricht von Phasen, die mal stärker und mal gar nicht da sind.
ich habe den Ursprungspost noch mal hochgeholt um daran zu erinnern worum es eigentlich geht. Und wir antworten darauf, indem wir an Betty "herumdoktern" wollen. Das kann nicht funktionieren. Warum?
Können wir wirklich unser trans*Sein erklären, also warum wir gerade so und nicht anders sind, warum die eine als Crossdresser zufrieden ist, warum die andere ihren Körper hasst und ihn unbedingt anpassen muss, warum es dazwischen ganz vieles gibt. Betty hat ein bestimmtes Gefühl. Hier ist es zunächst Angst. Daraus gespeist, dass man jemanden liebt und es so scheint als wäre dessen trans* Sein eine Gafahr für diese Liebe. Und genau dieses Gefühl kann uns Betty auch nicht erklären. Es ist einfach da. Und wir wissen doch selber wie stark unsere Gefühle entgegen aller rationalen Argumente und guter Ratschläge uns bestimmen. Wir brauchen hier also mehr Empathie.
Zumal, wenn ich Bettys Aussagen höre diese Ängste auch bei meiner Frau genauso wahrnehme. Ich versuche auch ständig an ihr "herumzudoktern". Mit mäßigem Erfolg. Und so werden auch unsere "guten Ratschläge" nicht so sehr viel weiter helfen. Der Mensch ist ein Produkt seiner Erzeihung und Umwelt, das ist wohl veränderbar, aber unterschätzen wir bitte nicht wie schwer das ist. Da kommt es leicht zur Überforderung. Bei meiner Frau ist das derzeit so und ich erkenne das gleiche bei Betty.
Basis sollte dann sein, dass einen die Liebe verbindet. Diese Verbindung muss immer wieder aufgefrischt werden. Das kann nur von beiden Seiten kommen, beide müssen wollen und gleichzeitig sich einlassen auf die Liebe des anderen. Denn diese Liebe ist natürlich verschieden, denn es sind ja unterschiedliche Persönlichkeiten. Nach langer Partnerschaft und wegen äußerer Probleme kann das oft in den Hintergrund treten. Manchmal hilft wenn die hemmenden Situationen entschärft werden können, man dadurch wieder den Blick auch auf sich selber richten kann. Und dann kehr socher auch das Vertrauen in die Liebe zurück.
Ist dieses Vertrauen in die Liebe wieder da wird auch das Verauen in die Aussage des Partners gefestigt werden können. Und dann kann man auch wieder glauben, dass diese Phasen gibt die stärker und schwächer sind, aber das es nur Phasen sind und sich diese um einen Stabilitätspunkt herum bewegen der Crossdresser heisst.
So, leider habe ich nun kein Rezept und keine guten Ratschläge. Ich habe nur meine Empathie. Und die sagt mir, auch weil ich eben schon ganz anderes von Betty gelesen habe, dass sich hier die Arbeit lohnt. Der Weg wird lang sein, gar nicht mal steinig vielleicht, aber eben lang. Geduld...
Jenina
Disclaimer: Dies ist eine persönliche Meinung, sie ist möglicherweise inkompatibel mit Deinem Glauben/Lifestyle/Parteiprogramm!
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Re: Wird es immer mehr ?
Hi Jenina!
Warum ich das o.g. Zitat aufgreife? Weil ich der Meinung bin, dass exakt diese Grundhaltung in jeder Stino-Ehe / Partnerschaft ganz genauso gilt, also keine exklusive Besonderheit bei uns CD'lern mit besseren Hälften darstellt. Warum trennen sich denn so viele Menschen? Warum gehen die gefühlt besten Lieben oft schon nach weit kürzerer Dauer in die Brüche? Warum sind alle Zeitschriften und Beziehungsratgeber-Bücher voll mit der zentralen Frage: "Wie halte ich die Liebe am Leben? Wie bewältigen wir Konflikte? Wie Trennungen vermeiden?"
In diesem Sinne ...
GLG Ronda
Deinem Beitrag stimme ich überwiegend zu, vor allem, dass WIR hier nicht Betty's Probleme lösen können. Nur das Paar selbst kann das -- oder auch nicht im schlechtesn Fall.Jenina hat geschrieben: Fr 19. Jan 2018, 12:47 Basis sollte dann sein, dass einen die Liebe verbindet. Diese Verbindung muss immer wieder aufgefrischt werden. Das kann nur von beiden Seiten kommen, beide müssen wollen und gleichzeitig sich einlassen auf die Liebe des anderen.
Warum ich das o.g. Zitat aufgreife? Weil ich der Meinung bin, dass exakt diese Grundhaltung in jeder Stino-Ehe / Partnerschaft ganz genauso gilt, also keine exklusive Besonderheit bei uns CD'lern mit besseren Hälften darstellt. Warum trennen sich denn so viele Menschen? Warum gehen die gefühlt besten Lieben oft schon nach weit kürzerer Dauer in die Brüche? Warum sind alle Zeitschriften und Beziehungsratgeber-Bücher voll mit der zentralen Frage: "Wie halte ich die Liebe am Leben? Wie bewältigen wir Konflikte? Wie Trennungen vermeiden?"
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"Don't dream it. Be it!" (Rocky Horror Picture Show)
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Viggy
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Re: Wird es immer mehr ?
Ich glaube hier liegt ein großer Teil der Krux begraben.Ein Mann in Frauenklamotten ( ich weiß, jetzt verärger ich wieder viele) total unmännlich und unerotisch.
Du musst ihn ja in Frauenklamotten auch gar nicht erotisch finden. Männer finden Frauen in Hosen auch nur bedingt erotisch. Aber wenn denn mal die Erotik wirklich ins Spiel kommt, dann trägst Frau vielleicht auch mal Sachen, die IHN anmachen, dann muss ER ja auch nicht unbedingt Frauenklamotten tragen. Ich finde man sollte dieses Thema nicht auf die Erotik reduzieren, das klappt dann natürlich nur in den wenigsten Fällen mit dem Verständnis.
Ich bin jetzt 60 und habe bis vor 5 Jahren auch noch nichts davon gewusst. Ich blättere viel lieber in einem Katalog für Damenmode als für Herrenmode, da gibt's nur graue Anzüge und karierte Hemden, was ich z. B. völlig unmännlich auch schon früher gestört hat. Ich habe schon seit x Jahren keinerlei Probleme einen Großteil der Hausarbeit zu übernehmen ... auch völlig unmännlich. Da könnte ich noch ein paar Dinge aufzählen, die früher schon da waren und die jetzt eine Erklärung finden. Was aber noch lange nicht heißt, dass ich mein Leben lang als Mann unglücklich war, sondern dass hier ein paar Eigenschaften sind, die früher aus Angst vor dem eigenen männlichen Stolz nicht mal Ansatzweise zugelassen wurden. Andererseits bin ich immer noch begeisterter Auto- eher Oldtimerfan. Hier werden dann viele Frauen wieder sagen, das sind wir ja auch. Aber wieso? Weil Frauen mit einem gewissen Teil männlicher Gene, die das auch wollten, mit der Zeit Zugang zu allem bekamen, was früher den Männern vorbehalten war. Aaaaber sie sind trotzdem Frauen geblieben. Warum also diese Angst, ja sogar Abscheu, wenn Mann einmal, seinen Genen folgend Interesse an femininen Attributen hat???
Ich glaube, Du und auch meine Frau, ihr habt Angst, dass hier die Büchse der Pandora geöffnet wurde. Das stimmt wahrscheinlich auch, denn die wird man nur schwer, eher gar nicht wieder zukriegen. Aber wer sagt denn, dass diese Büchse ein Tank wird? Wenn dem so wäre, dann gäbe es logisch betrachtet im Gegenschluss heute fast keine Frauen mehr.
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edeka
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Re: Wird es immer mehr ?
Hallo Betty,
Da ich weiter oben einen ziemlich forschen Beitrag geliefert habe nach dem Motto - wenn's nicht geht, dann müsst ihr euch halt trennen - schreibe ich schuldbewusst noch mal.
Wie du geschrieben hast, seid ihr euch beide sehr viel wert, da ist es schwer zu begreifen warum eine Schwäche das kaputt machen soll.
Wenn als Lösung dann so ein paar strenge Spielregeln raus kommen, dann hättet ihr noch eine Chance.
Beide müssen nur akzeptieren, daß der andere auch Schwächen haben darf. Bisher war wohl alles zu ideal.
Da ich weiter oben einen ziemlich forschen Beitrag geliefert habe nach dem Motto - wenn's nicht geht, dann müsst ihr euch halt trennen - schreibe ich schuldbewusst noch mal.
Wie du geschrieben hast, seid ihr euch beide sehr viel wert, da ist es schwer zu begreifen warum eine Schwäche das kaputt machen soll.
das ist nicht naiv, ich denke mir eher, daß er immer noch (fast) durch und durch ein Mann ist, und er das crossdressing gut trennen kann. Sonst hättest du ja auch schon früher in seinem Verhalten etwas gemerkt.betty hat geschrieben: Fr 19. Jan 2018, 12:27 Und vielleicht nennt es naiv , aber ich habe nie gemerkt, daß er anders ist. Er war bis zu seinem outing für mich durch und durch ein Mann. Deshalb habe ich ihn geheiratet. Vielleicht ein guter Schauspieler.
Das kann ich gut verstehen ! Dazu kannst du ruhig stehen und von ihm verlangen , daß er das akzeptiert. Das tut er ja wohl auch, und bleibt dir gegenüber ganz der Mann.Und ja, für mich ist Stimme, auftreten,verhalten und auch Kleidung wichtig für das Bild eines Mannes. Ein Mann in Frauenklamotten ( ich weiß, jetzt verärger ich wieder viele) total unmännlich und unerotisch.
Wenn als Lösung dann so ein paar strenge Spielregeln raus kommen, dann hättet ihr noch eine Chance.
Beide müssen nur akzeptieren, daß der andere auch Schwächen haben darf. Bisher war wohl alles zu ideal.
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Re: Wird es immer mehr ?
ich habe den Ursprungspost noch mal hochgeholt um daran zu erinnern worum es eigentlich geht. Und wir antworten darauf, indem wir an Betty "herumdoktern" wollen. Das kann nicht funktionieren. Warum?
Damit hast Du wahrscheinlich auch Recht Jenina, es ist schwer und in vielen Fällen erfolglos. Aber trotzdem ist dann hier doch der Zwang, etwas beeinflussen zu wollen, helfen zu wollen. Wir wollen doch alle diese Situation nicht einfach so stehen lassen.. Und so werden auch unsere "guten Ratschläge" nicht so sehr viel weiter helfen. Der Mensch ist ein Produkt seiner Erzeihung und Umwelt, das ist wohl veränderbar, aber unterschätzen wir bitte nicht wie schwer das ist. Da kommt es leicht zur Überforderung. Bei meiner Frau ist das derzeit so und ich erkenne das gleiche bei Betty.
Betty kann aus ihrer erzogenen Rolle nicht so einfach raus, das muss ich auch bei meiner Frau akzeptieren, aber solange Betty noch mitliest und antwortet, hat sie wohl auch Interesse an Meinungen und Erfahrungen. Reden bzw. Schreiben ist nun mal das Mittel der Wahl, besser als schweigen. Wenn es Betty zuviel wird, wird sie evtl. dieses Forum wieder verlassen, was ich sehr schade fände.
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Lorelai74
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Re: Wird es immer mehr ?
Ja, mehr Emphathie ist ein gutes Stichwort, nur nicht leicht zu fühlen welche Gefühle hinter den Worten, zwischen den Zeilen stecken.Jenina hat geschrieben: Fr 19. Jan 2018, 12:47 ....Betty hat ein bestimmtes Gefühl. Hier ist es zunächst Angst. Daraus gespeist, dass man jemanden liebt und es so scheint als wäre dessen trans* Sein eine Gafahr für diese Liebe. Und genau dieses Gefühl kann uns Betty auch nicht erklären. Es ist einfach da. Und wir wissen doch selber wie stark unsere Gefühle entgegen aller rationalen Argumente und guter Ratschläge uns bestimmen. Wir brauchen hier also mehr Empathie.
....
So, leider habe ich nun kein Rezept und keine guten Ratschläge. Ich habe nur meine Empathie. Und die sagt mir, auch weil ich eben schon ganz anderes von Betty gelesen habe, dass sich hier die Arbeit lohnt. Der Weg wird lang sein, gar nicht mal steinig vielleicht, aber eben lang. Geduld...
Jenina
Betty beschreibt es ja so
Das Bild, ja die Vorstellung alleine das Ihr Mann Frauenkleiddung trägt, löst bei Ihr etwas aus, ein starkes Gefühl der Ablehnung was sie nicht ertragen kann.betty hat geschrieben: Fr 19. Jan 2018, 12:27
Und ja, für mich ist Stimme, auftreten,verhalten und auch Kleidung wichtig für das Bild eines Mannes. Ein Mann in Frauenklamotten ( ich weiß, jetzt verärger ich wieder viele) total unmännlich und unerotisch.
Ja oberflächlich , aber auch in mir drin löst das Bild, mein Mann in Frauenkleidung, etwas aus. Und da liegt das Problem. Heute morgen erzählte ich von euren Beiträgen und er stimmte zu, das wir bisher nichts hatten, was wir nicht zusammen gewuppt bekommen haben. Aber dieses Problem bringt uns zur Strecke. Dem werden wir nicht Stand halten. Fazit nach gemeinsamen Gesprächen: er kannte nicht lassen und ich kann es nicht ertragen .
Liebe kann vieles ertragen sagt man, aber es ist wohl eine Situation die sich seit 2 Jahren kaum verändert.
Vielleicht ist nur die Resignation größer geworden, dass Gefühl der Ablehnung aber nicht.
Ich finde es stark das Betty sich, trotz dieses Gefühls der Ablehnung immer noch mit dem Thema beschäftigt, dass sie immer noch versucht Wege zu finden.
Es scheint so zu sein, dass das für Betty, eben weil das Bild, die Vorstellung etwas in ihr auslöst, keinen Konsens geben kann. Ist das so Betty?
Oder gibt es einen Konsens, einen Kompromiss mit dem Du und dein Mann leben könnt?
Ich denke die Antwort kannst nur du geben.
VLG
Lorelai
Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
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Re: Wird es immer mehr ?
Liebe Betty , jetzt muss ich doch auch noch meinen Senf dazugeben- ich bin ein Crossdresser aus Leidenschaft -die immer in mir war und sich je nach Gelegenheit ausleben hat lassen- meine jetztige Frau und mein Lebensmensch kennt meine Leidenschaft und akzeptiert sie- sie weiss dass ich einen Blog habe und sie kennt meine Fotos - und ich weiss - das ist nicht selbstverständlich und auch sie hat Schwierigkeiten mit der Vorstellung das ich enfemme outdoor bin. Ich möchte auch nicht mehr sein - aber auch nicht weniger - an eine OP ist von meiner Seite nicht zu denken -ich komme mit meiner Männerrolle klar - nur meine weibliche Seite ist auch da und die kann ich nicht unterdrücken - das wird deinem Mann ähnlich gehen.
Ich bin wenn ich mit meiner Frau zusammenbin nicht "maskiert" - sie akzeptiert allerdings dass ich zuweilen Rock und Strümpfe trage - ich weiss dass ihr im Grunde lieber wäre ich wäre "normal" - aber dann wäre ich nicht ich.
Du wirst deinen Mann nicht ändern können - wenn du das - und da kann dir niemand irgendwas dreinreden denn du musst damit leben - für dich nicht akzeptieren kannst wirst du die Beziehung beenden müssen. Und wenn er wirklich nur ein CD ist bleibt er ja neben seiner Neigung ja auch noch ein Mann - und vielleicht ergibt sich doch das ein oder andere anregende - ich habe beim Sex hin und wieder Strümpfe an - und das ist akzeptiert denn wenn es mir Spass macht macht's ihr auch welchen.....
Ich wünsche Dir bzw Euch auf jeden Fall alles Gute.
Liebe Grüße - in meiner CD Rolle Gerda Joanna
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Du wirst deinen Mann nicht ändern können - wenn du das - und da kann dir niemand irgendwas dreinreden denn du musst damit leben - für dich nicht akzeptieren kannst wirst du die Beziehung beenden müssen. Und wenn er wirklich nur ein CD ist bleibt er ja neben seiner Neigung ja auch noch ein Mann - und vielleicht ergibt sich doch das ein oder andere anregende - ich habe beim Sex hin und wieder Strümpfe an - und das ist akzeptiert denn wenn es mir Spass macht macht's ihr auch welchen.....
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Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.
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Re: Wird es immer mehr ?
Hallo Betty,betty hat geschrieben: Fr 19. Jan 2018, 12:27 @uli die Einladung zum Stammtisch nach Mühlacker ist nett gemeint, aber in dem Lokal arbeitet eine Bekannte von mir, und ab und zu erzählt sie von eurem Stammtisch...das tu ich mir nicht an.
Das kann ich nachvollziehen..
Wir treffen uns dort, manche kommen als Mann und richten sich dort zur Frau, die meisten aber kommen als Frau. Wir essen zusammen und unterhalten uns nett. Die Chefin haben wir vor nicht zu länger Zeit zum weinen gebracht, stimmt das war bestimmt schlecht. Hätten wir keine Blumensträusse verschenkt, hätte sie sich die Rührungstränen gespart.
Die Leute vom der Eisdiele nebenan freuen sich dann aber jedenfalls wenn wir im Sommer aufschlagen.
So gegen später gehen einige wieder heim und andere haben Zimmer gebucht, die übernachten, frühstücken entweder als Mann oder Frau und dann reisen auch diese ab.
Wir dürfen unserem Stammtisch sogar ausführen, wenn das Hotel offiziell geschlossen hat.
Dann werden wir vom den Azubis betreut, die dann natürlich extra Trinkgeld erhalten.
So liebe Betty, was davon ist so schlimm, dass du und deine Bekannte sich daran stören?
Das Menschen zusammen einen schönen Abend haben?
Dass sie gestylt und nicht ungepflegt sind?
Dass manche davon eventuell Frauen etwas neidisch machen?
Was meint ihr?
Ja... ich bin eine Frau 👩
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Re: Wird es immer mehr ?
Eigentlich wollte ich mich aus diesem Thread fernhalten, da ich in der Vergangenheit desöfteren feststellen mußte, das eine Diskussion mit Dir über dieses Thema, liebe betty, genau so viel bringt, als würde ich mich mit ner Scheibe Toastbrot unterhalten. Du hast Deine feste, in Stein gemeißelte Meinung und weichst davon nicht einen Millimeter ab.
Ich möchte aber nochmal betonen, das ich für Dein Gefühlschaos vollstes Verständnis habe und das da irgendwie eine Welt für Dich zusammengebrochen ist, kann ich ebenfalls sehr gut nachvollziehen.
Was ich jedoch absolut nicht nachvollziehen kann ist folgendes: Du sprichst von einer großen, gegenseitigen Liebe. Du sprichst von einem Dreamteam. Du sprichst von einer Partnerschaft in der viele Probleme zusammen gemeistert wurden. Das ganze jetzt bereits seit über 20 Jahren. Herzlichen Glückwunsch, ich finde es ganz toll, das eure Partnerschaft / Ehe eine so lange Zeit überdauert hat. Sowas ist heutzutage alles andere als selbstverständlich.
Soweit die Fakten, wie Du sie uns geschildert hast. Okay, und das alles willst Du tatsächlich wegschmeißen, nur weil hier und da mal ein Rock oder ein BH getragen wird?? Tut mir leid, aber dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Ich könnte es verstehen, wenn Dein Mann komplett ein Leben als Frau anstreben würde und der Mann, den Du kennen- und liebengelernt hast nicht mehr da wäre (habe das selbst hinter mir). Das scheint aber bei ihm bislang nicht der Fall zu sein, wenn ich es richtig verstanden habe. Liebe bedeutet auch Kompromisse, Liebe bedeutet Geben und Nehmen, Liebe bedeutet für einander da sein, in guten und in schlechten Zeiten.
Was den Stammtisch angeht: Ich weiß ja nicht, wie Du es hälst, aber ich mache mir gerne mein eigenes Bild und gebe relativ wenig auf das bla bla anderer Leute.
Ich möchte aber nochmal betonen, das ich für Dein Gefühlschaos vollstes Verständnis habe und das da irgendwie eine Welt für Dich zusammengebrochen ist, kann ich ebenfalls sehr gut nachvollziehen.
Was ich jedoch absolut nicht nachvollziehen kann ist folgendes: Du sprichst von einer großen, gegenseitigen Liebe. Du sprichst von einem Dreamteam. Du sprichst von einer Partnerschaft in der viele Probleme zusammen gemeistert wurden. Das ganze jetzt bereits seit über 20 Jahren. Herzlichen Glückwunsch, ich finde es ganz toll, das eure Partnerschaft / Ehe eine so lange Zeit überdauert hat. Sowas ist heutzutage alles andere als selbstverständlich.
Soweit die Fakten, wie Du sie uns geschildert hast. Okay, und das alles willst Du tatsächlich wegschmeißen, nur weil hier und da mal ein Rock oder ein BH getragen wird?? Tut mir leid, aber dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Ich könnte es verstehen, wenn Dein Mann komplett ein Leben als Frau anstreben würde und der Mann, den Du kennen- und liebengelernt hast nicht mehr da wäre (habe das selbst hinter mir). Das scheint aber bei ihm bislang nicht der Fall zu sein, wenn ich es richtig verstanden habe. Liebe bedeutet auch Kompromisse, Liebe bedeutet Geben und Nehmen, Liebe bedeutet für einander da sein, in guten und in schlechten Zeiten.
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Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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