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Re: Weg mit den doofen Kilos
Verfasst: Mi 23. Feb 2022, 23:32
von Klaudia
Tanja Stöckel hat geschrieben: Fr 30. Jul 2021, 17:25
Ja, die 75 Kg waren auch immer so mein Zielmaß. Wesentlich tiefer hatte ich es als Jugendliche(r) auch nicht über längere Zeit geschaft, da hatte ich mal 68 Kg. Das wäre eigentlich auch heutzutage mein Traumziel, aber zu einen glaube ich nicht, dass ich da hin komme, zum anderen sieht das in unserem Alter bei vielen immer im Gesicht so aus, als wären sie 100, da das Bindegewebe nicht mehr so elastisch ist. Da werden die eh schon vorhandenen Falten noch verstärkt. Vor 3 Jahren hatte ich noch 106 Kg, die sich so im Laufe der Jahre so erworben hatte. Innerhalb eines Jahres schaffte ich es auf 76 Kg (bei meiner Größe BMI). Leider hat mich Corona und meine Faulheit, aber vor allem das undisziplinierte abendliche Schnuppen wieder über die 80 Kg katapultiert. Da bin ich zurzeit wieder auf dem Gegenkurs, Ziel ist in Sicht. Mir hatte damals geholfen, abends auf Kohlenhydrate zu verzichten, besonders auf Brot.
LG, Tanja
Wow, Tanja - innerhalb eines Jahres 30 kg abgenommen - Respekt, das ist super.

Das mit den Kohlenhydraten habe ich bei mir auch schon festgestellt, aber es geht nur seeeehr langsam und Homeoffice wirkt bei mir auch nicht gerade förderlich.
LG
Klaudia
Re: Weg mit den doofen Kilos
Verfasst: Do 24. Feb 2022, 00:27
von Jaddy
KH sind bei unserer deutschen Standardküche die Kalorientreiber Nummer 1. Brot, Müsli, Nudeln, Zucker (auch als Honig oder Sirup). Dabei sind sie nicht mal essenziell (=unbedingt notwendig) und nicht so sättigend wie Proteine. Aber eben überall drin.
Ob Abends oder wann auch immer: KH reduzieren (und durch was weniger KH-haltiges ersetzen, sonst: Hunger) ist häufig eine der wirksamsten Massnahmen. Letztlich geht das Gewicht runter, wenn weniger kcal rein gehen - essen, trinken - als verbraucht werden - Bewegung. Beides lässt sich messen und berechnen. Um ein kg Körperfett abzubauen, müssen ca. 8000kcal eingespart werden. Das sind über 3kg "weggelassenes Brot" pro kg Körpergewicht. Deshalb dauert das alles so lange. Und satt werden will 1 ja auch.
Es ist einfach viel schneller mehr gegessen als mehr verbraucht. Deshalb ist Bewegung alleine meist nicht zielführend, häufig erst auf den letzten Metern.