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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: So 14. Mai 2023, 14:50
von NAREA
Liebe Lotte,
das "Sie" vergesse mal ganz schnell.
Dein Interesse freut mich sehr. Und all die anderen Leser und Leserinnen vielen Dank. Darum macht das Schreiben so einen Spaß.
Montag werdet ihr lesen, wie Robert reagiert. Mit schweren Herzens kann er nur so reagieren..........................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 15. Mai 2023, 15:19
von NAREA
.............Die Novizin steht an Robertas Mäher. "Bitte bitte helfen sie mir. Wir werden hier wie Gefangenen gehalten, nur weil unsere Eltern denken, sie müssen Gott dienen. Mein Bruder brauchte das nicht durchmachen."
"Wie alt sind sie denn?"
" Ich bin hier vor 2 Jahren her gebracht worden. Bin jetzt 22. Können sie mir helfen?"
Die Situation ist günstig. Außer dieser Novizin waren alle beim Gottesdienst. Dieses junge Mädchen tat Robert leid. So verzweifelt hat er noch nie ein Mädchen gesehen.
"Gehe schnell zum Auto und lege dich auf die Sitzbank. Ich lade nur noch den Mäher auf. Wir sind hier fertig. Hoffentlich vermisst dich jetzt gerade Niemand."
Das Mädchen ist schnell in den Transporter gekrabbelt und hat sich ganz klein gemacht. Martina und die anderen Kolleginnen sind schon weg. Robert ist sich seiner Tat noch nicht richtig bewusst. Er denkt auch nicht mehr darüber nach. Mit dem Mädchen fährt er direkt zu sich nach Hause. Ella ist schon da. Die ist natürlich sehr erschreckt als Robert mit dem Mädchen erscheint. Nach dem Erfahren der ganzen Geschichte, hat Ella fast mehr Mitleid als Robert. Der bringt schnell den Transporter zum Betriebs Hof und kommt dann wieder in die Wohnung. Ella hat dem Mädchen, die Renate heißt, erst mal andere Sachen gegeben. "Wir helfen dir, mache dir keine Sorgen." "Ich weiß aber nicht wohin ich kann. Ich muss mich verstecken."
"Nein, das musst du nicht. Du hast doch nichts Schlimmes getan. Du hast nur deine Freiheit gesucht, bist volljährig und alle Türen stehen dir offen."
Renate fängt an zu weinen. Endlich nicht mehr dem Klosterleben gehorchen müssen. Es sind bestimmt Freudentränen gewesen. "Was macht ihr denn nun mit mir? Wo kann ich hin?" "Wenn mein Freund kommt, dann reden wir und finden was für dich."
Robert hat schnell den Mäher abgeladen und den Transporter in die Garage gefahren. Dann schnell nach Hause. Er war so aufgeregt, dass er mit Perücke, Kopftuch und langem Kittel durch die Stadt gefahren ist. Er parkt vor der Haustür, weil er so nicht gesehen werden will.
In der Wohnung befreit Ella ihn von den Sachen und dem Make-up. Renate bedankt sich nochmals bei Robert. Sie hat ihn schon auf dem Klostergelände als sehr männlich wahrgenommen. "Du siehst in normalen Sachen noch hübscher aus." "Das hat deine Freundin gemacht. Dich hat sie aber auch sehr schön gemacht. Ich glaube, dass dich Niemand erkannt hat. Da weiß man gar nicht mehr wie Männer aussehen."
"Ella, frage doch mal bitte deine Mutter, ob sie nicht ein Zimmer frei hat. Da kann Renate dann ein paar Tage wohnen, bis wir eine andere Lösung gefunden haben."
Ella ruft ihre Mutter an. Erklärt kurz die Situation und kündigt ihr Kommen an.
Robert überlegt ob er ihr nicht eine Stelle anbieten soll. So als Übergang in ein neues Leben. Mit 20 ins Kloster. Er vermutet, dass sie Abitur hat. Wie kann man so einen Menschen ins Kloster stecken. Am nächsten Tag will er mit ihr reden.
Ellas Mutter hat sofort Verständnis und bietet ihren Gast ein Zimmer an. "Das war mal mein Zimmer, sagt Ella. Morgen kommt Robert zu dir und macht dir einen Vorschlag. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend."
Ella macht sich wieder auf den Heimweg.
Als sie zu Hause ankommt, steht ein Polizeiauto vor dem Haus. Ob die bei uns sind, denkt sie......................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 16. Mai 2023, 09:17
von NAREA
Heute ist wieder Bäcker Auto Tag. Doris ist schon weg. Sie ist mit der Nachbarin in die Stadt gefahren.
Ich habe mich gerade angezogen. Jeans und einen hellblauen Kasak. Doris hat mich noch gebeten ein Tuch um den Hals zu binden. Sie hat mir eines rausgelegt. Ein Tuch ohne Ende und Anfang. Das mit dem Kasak habe ich noch nicht verstanden. Will sie was Gutes tun? Ich habe bisher nur immer lange Kittel und Schürzen von ihr bekommen. Das wird nachher bestimmt auffallen.
Ist aber nicht wichtig. Lasse ich nächstes Mal weg.
Euch interessiert sicher wie es mit Renate weiter geht.
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 16. Mai 2023, 14:37
von NAREA
.................Die Polizei ist wirklich bei uns. Sie hat eine Vermisten Anzeige zu bearbeiten.
Aus dem Kloster ist ein junges Mädchen verschwunden. Da wir als Firma zuletzt dort waren, wird vermutet, dass die Mitarbeiter was gesehen haben könnten.
Es waren 4 weibliche Mitarbeiter der Gartenservice Firma in und am Kloster beschäftigt. Das wurde den Beamten mitgeteilt. Sie wollen am nächsten Tag diese Mitarbeiter befragen ob ihnen was aufgefallen ist.
Als Ella zur Tür hereinkommt versucht Robert gerade zu erklären, dass er einer der Frauen war. Das irritiert die Polizisten. Robert erzählt von dem Verbot, dass Männer nicht auf das Klostergelände dürfen. Um den Auftrag aber zu erhalten, hat er zu dieser List gegriffen. Schmunzelnd nehmen die Polizisten das zur Kenntnis. "Haben sie etwas mitbekommen von dem Verschwinden der jungen Frau?" "Nein, wir haben nur bei einer Getränkegabe mehrere Frauen gesehen. Die waren dann auch schnell wieder weg." "Das war es schon. Wir kommen morgen Früh kurz in ihre Firma. Sorgen sie bitte dafür, dass die anderen drei Kolleginnen anwesend sind." "Das mache ich. Wenn ich sie noch bitten dürfte über meine Verkleidung Stillschweigen zu bewahren. Für uns kleinen Firmen ist jeder Auftrag wichtig und kriminell ist es doch nicht, oder?"
Am nächsten Morgen befragen die Beamten noch Martina und ihre zwei Kolleginnen. Die habe auch nichts gesehen oder bemerkt. Damit ist der Fall wohl erledigt.
"Ella, ich muss morgen zum Männerballett." "Kann ich mitkommen?"
"Natürlich nicht. Zur Generalprobe darfst du mit." "Schade."
Ella will Robert noch überzeugen sich Brüste ankleben zu lassen. Martin hat es auch schon oft machen lassen. Das hat ihr Ina erzählt. Soll ja nichts dabei sein.
"Wie ich von Ina weiß, macht sie das bei Martin auch zu Hause."
"Glaube ich nicht, der rennt doch zu Hause nicht mit Brüsten rum."
"Doch, vor jedem Training macht sie das bei ihm." "Ach so, also nicht jeden Tag. Nun willst du es auch mit mir machen?"
"Ist doch praktisch. Oder macht ihr das wenn ihr euch trefft erst?"
"Weiß ich nicht, ich gehe doch erst das zweite Mal dort hin." "Dann lasse es mich doch machen."
"Morgen gehe ich dann mit Brüsten zur Arbeit?" "Warum nicht, ich borge dir meinen Kittel, da fällt das gar nicht auf."
Robert schüttelt den Kopf und geht ins Schlafzimmer. "Ja oder nein. Also wieder nur BH." Am morgigen Tag liegt wieder viel Arbeit an. Erst die Polizei abwarten. Dann zu einigen Kunden fahren. Die Befragung der drei Mitarbeiter bringt nichts. Martina kommt zu Robert:"Was ist den da los gewesen?" "Eine der jungen Frauen hat andere Vorstellungen vom Leben als im Kloster zu leben. Ihre Eltern leider nicht. Nun wird sie wohl entflohen sein. Wir waren gerade da. Gelegenheit war sicher günstig. Nun wird sie gesucht."
"Die kann mir leid tun."
"Ja Martina, die Welt ist manchmal ungerecht." "Manchmal?"
Robert arbeitet noch ein paar Stunden und fährt dann zur Trainingshalle des Männerballetts. Alle begrüßen sich. Tina:"Heute üben wir die Schritte unserer drei Teilprogramme. Das ist für alle neu, auch für dich Robert. Konzentration Männer und jetzt...." Musik wird eingespielt. --Das bisschen Haushalt macht mein Mann..-- "Mit Kleidung machen wir das nächste Woche. Tann haben wir noch 2 Wochen bis zum Turnier in Köln. Wollen doch mal den den Leuten, die Bier aus Schnapsgläsern trinken, zeigen was Berlin zu bieten hat. Also weiter."
Abgekämpft kommt Robert am Abend nach Hause. "Hoffentlich kommt Martin bald wieder." "Willst du wieder aufhören?"
"Ach mein Schatz, das ist alles viel schwerer als ich es mir gedacht habe."
"Und die Anderen Männer?" "Die hat Tina schon zum Profi Format getrimmt. Denen macht das alles nicht mehr aus." "Willst du hinschmeißen?" "Nein, das wäre nicht fair von mir. Ich will helfen und Martin ersetzen so gut ich kann."
"Komm, ich habe schon Abendessen gemacht." "Du bist die Beste."
"Ich war heute schon bei meiner Mutter und Renate. Habe ihr erzählt, dass sie schon von der Polizei gesucht wird. Mutter sagte nur, dass sie lange suchen können, die hat alles im Griff. Sie war schon mit Renate einkaufen. Renate hatte meinen alten Jeans Overall und ein buntes Kopftuch. Du hättest sie nicht erkannt. Die beiden verstehen sich gut."
"Vielleicht kann sie bei uns arbeiten. Eine Adresse hat sie. Sie darf arbeiten. Geld braucht sie auch. Was meinst du?"
"Ja schon, wollen wir nicht mal erst nach ihren Wünschen fragen?" "Du hast recht meine kleine Elli." "Ich heiße Ella mit viel aaaaaaaa. Merke dir das. Sonst rufe ich dich nur noch Roberta."
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 19. Mai 2023, 11:23
von NAREA
Hi,
als Doris Dienstag vom Einkaufen mit unserer Nachbarin kam, fragte sie gleich, ob ich beim Bäckerauto aufgefallen bin. Warum ich auffallen sollte, fragte ich sie. Wegen der Premiere im Kasak, meinte sie. Den hat keiner gesehen, ich hatte einen langen Anorak an.
Mir wurde gerade erzählt, dass du einen schicken Kittel getragen hast. Sicher schaute ein kleines Stück heraus.
"Warum hast du mir so ein kurzes Ding gegeben?"
"Ich dachte es wäre was Neues. Du siehst damit jugendlicher aus. Außerdem wollte ich deine Reaktion wissen. Bin nun leider zu spät zurück."
"Was für eine Reaktion?"
"Na, wie du dich in dem Kittelchen fühlst." "Wie soll ich mich darin fühlen? Gut."
"Ich meine ja nur, dass du jetzt auch meine kürzeren Kittel tragen kannst."
"Du meinst aber nicht die, die immer in der Ecke deines Schrankes versauert sind?"
"Ja, die meine ich. Die habe ich dir nicht gegeben, weil du ja immer schon lange Kittel getragen hast und dich wohl gefühlt hast."
"Und nun denkst du, dass ich mich mehr wohl fühle?"
"Nein, nicht direkt. Die kurzen Kasaks sehen auch gut aus an dir. Leider ist das der Einzige, der vorne geschlossen wird."
"Du bist ganz schön raffiniert, mir deinen Willen aufzuschwatzen."
"Ich wollte es halt mal probieren. Die Kasaks werden zwar hinten geschlossen aber das stört doch eigentlich nicht. Bei den Langen hast du immer Theater gemacht."
"Und bei den kurzen Kasaks merke ich es nicht, dass ich gefangen bin? Doris, das setzt jetzt erst mal einen langwierigen Denkprozess in mir aus. Solange trage ich keine Kittel mehr."
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 19. Mai 2023, 14:28
von NAREA
........."Robert, da ist Post für dich gekommen."
"Warum hast du sie nicht geöffnet"
"Weil da Persönlich draufsteht." "Das ist ein Brief von meinem Vermieter, der will bestimmt wieder mehr Geld."
Robert öffnet den Brief und wird blass. "Was ist los?" "Er kündigt uns die Wohnung wegen Eigenbedarf." "Darf der das?" "Natürlich, ist doch seine Wohnung. wir haben 6 Wochen Zeit, um uns was Anderes zu suchen. Das in Berlin. Ich glaube er wird erst mal eine Sanierung starten und dann eine Luxus Wohnung anbieten, die dann schwer zu bezahlen ist. Wir müssen wohl auf Wohnungssuche gehen."
Enttäuscht sitzen beide auf dem Sofa.
"Du Ella, nach dieser Nachricht kann ich nicht einfach so tun als ist die Welt in Ordnung. Ich werde Tina anrufen und mich entschuldigen, dass ich nicht weiter zum Tanztraining kommen kann." "Das willst du ihr antun?" "Ich will nicht, ich muss. Ich kann mich nicht mit Tanzschritten befassen, wenn ich nicht weiß wo wir in 6 Wochen wohnen werden. Bitte versteh mich."
"Ich kann es verstehen und will dir gerne helfen." "Danke mein Schatz. Wir müssen uns einen Makler suchen, der uns hilft. Ich habe keine Lust auf Wohnungsanzeigen zu reagieren und dann mit einem Aktenkoffer mit Lebenslauf und Vermögens Nachweis inklusive 500,-€ Bestechungsgeld in einer Schlange vor der Wohnung zu warten."
"Das verstehe ich. Ist mir schon passiert. Eine klein runtergewirtschaftete Wohnung wurde mir gezeigt. Ich akzeptierte alles. Wollte die Wohnung haben. Bodenbelag neu legen, Bad sanieren, mit Hilfe meiner Freunde wäre das kein Problem. Nach mir kam ein junger Schnösel. Dem wurde die Wohnung gezeigt. Danach kam der berühmte Satz-Ich melde mich- und ich hatte sofort das Gefühl, dass da was gelaufen ist. Natürlich habe ich eine Absage bekommen."
"Ella, wenn es nicht klappen sollte, schnell genug eine Wohnung zu finden, besorgen wir uns ein Wohnmobil."
"Soll ich Tina anrufen?"
"Nein, das muss ich schon alleine machen. Aber danke."
Robert ruft bei Tina an. Er erklärt ihr die Situation. Tina hört sich traurig an.
"Kannst du nicht vielleicht doch mitkommen? Es hat doch ganz gut geklappt letztes Mal. Dann denkst du mal an was Anderes. Eine Wohnung findest du noch."
"Was macht dich da so sicher?"
"Weil ich Jemanden kenne, der das kann. Mir hat er auch eine besorgt. Du hast schon mit ihm gesprochen. Aber nur über Autos. Komme mal Samstag her, dann wird die Welt gleich ganz anders aussehen."
"Das wäre ja ein Glückstreffer für mich und Ella."
"Was hat Tina gesagt?"
"Das sie Jemanden kennt, der uns helfen könnte." "Das wäre ja Wahnsinn."
"Abwarten. Ich muss dafür noch mal Tanzen gehen. Diesmal üben wir schon mit Kostüm."
Trotzdem macht sich Robert Sorgen. Wie will Jemand so schnell an eine Wohnung kommen? Mit gedämpftem Optimismus geht Robert zum Training. Tina hat schon alles vorbereitet. Jeder hat seinen Haken, an dem die Sachen hängen. Wenn er sich so die Reihe der Männer ansieht, fällt ihm schwer den Mann herauszufinden, der ihm helfen kann.
Tina bittet darum, sich anzuziehen. 1. den BH anlegen. Die Männer helfen sich gegenseitig. 2. den Badeanzug mit dem Hinweis, vorher in die Miederhosen zu steigen.
3. die langen Kleider überziehen. Die Klettverschlüsse müssen fest geschlossen werden. Tina überprüft alles genau. Jetzt sollen alle das Rockteil des Kleides nehmen und nach oben ziehen, so dass ein Band, welches am Rockteil angenäht ist, fest um die Taille geschlungen werden soll und bei Bedarf mit einem Ruck geöffnet wird, so dass der Rock nach unten fällt. 4. wird jeder eine Kittelschürze anziehen, den Klettverschluss schließen und seinen Besen in die Hand nehmen. "War doch gar nicht so schlimm meine Herren. Beim Tanzen wird alles umgekehrt gemacht" "Den Badeanzug auch?"fragt einer dazwischen. Auf die Haarpracht wird heute noch verzichtet.
Tina bittet alle auf die Bühne. Musik wird eingespielt.-Das bisschen Haushalt macht mein Mann........Eine Schrittfolge zeigt fegende Frauen. Dann ein Rums und die Kittelschürzen fliegen in die Ecke und dann fallen die Röcke. Alle fassen sich an und schunkeln im Walzer Rhythmus. Bis dann das Kleid aufgerissen wird und der schöne Körper der Männer präsentiert wird. Tina ist schon sehr zufrieden und bedankt sich bei den Herren.
Ob Robert Glück hat und mit dem neuen Tanz Kollegen ins Gespräch kommt?..........
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 22. Mai 2023, 08:22
von NAREA
...................Ins Gespräch kommt Robert mit einem Mann, der Makler in Berlin ist. Nur arbeitet der für ausländische Auftragsgeber, die in Berlin Wohnungen kaufen. Egal wie teuer. Hoffnung macht er Robert nicht kurzfristig eine bezahlbare Bleibe zu finden.
Er könne ja seine Firma verkaufen und in einer anderen Stadt neu anfangen. Robert ist sehr verwundert über diese Aussage des Tanzfreundes.
Das will er später alles mit Ella besprechen. Wie es scheint sieht es nicht gut aus. Ella hat auch schon am Tag herum telefoniert. Immer ohne Ergebnis.
Hoffentlich zerbricht ihr Verhältnis nicht an der nervlichen Aufreibung. Denn die Kündigung der Wohnung war schon ein Schock. Was wird wenn sie ausziehen müssen? Wohin? Ein Leben im Wohnwagen auf dem Firmengelände? Das kann es nicht sein.
Die Firma verkaufen? Dieser Gedanke schwirrt in seinem Kopf herum. Was wird aus den Mitarbeitern? Werden die übernommen? Fragen über Fragen und keine Antwort.
Ich werde hier auch erst mal aufhören.
Wir werden uns in den Sommer verabschieden.
Wir wünschen allen Lesern alles alles Gute. Bestimmt melden wir uns ab und zu.
Narea und Doris
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 22. Mai 2023, 08:48
von Anne-Mette
Guten Morgen Narea,
ich wünsche euch einen schönen Sommer!
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 30. Mai 2023, 14:49
von NAREA
Hallo aus dem Urlaub.
Ich wollte kein Laptop mitnehmen. Doris ja. Sie hat den Urlaub auch allein gebucht. Ich bin schmückendes Beiwerk.
Gelandet sind wir in Tirol auf einem kleinen Bauernhof. Mein Unmut über diesen Ort kann ich nicht so ausdrücken, wie ich gerne möchte. Doris hat mich überrollt. Wir kommen von einem mäßig bevölkerten Landstrich und landen wieder in der fast Einöde. Leider fällt es mir schwer Doris böse zu sein. Sie hat ja auch Sachen für mich eingepackt (Männersachen).
Dieser Hof mit Fremdenzimmern wird von zwei Frauen (Schwestern) geführt.
Alles toll hier. Wetter gut. Alles gut. Bis jetzt viele Wanderungen gemacht. Zum Hof gehören Tiere. Alpakas und Esel. Für Touristen, die sich beim Laufen an den Tieren festhalten können. Habe auch schon so einen vierbeinigen Freund. Ein Alpaka. Wir verstehen uns gut. Was Doris für ein Tier hat, verrate ich nicht.
Manchmal habe ich dass Gefühl, dass die Frauen etwas überfordert sind. Gästewohnungen, Frühstück, Abendessen und die Tiere, das ist hart.
Sie sind aber immer freundlich und gut drauf.
Nach Pfingsten war Touristenwechsel. Wir wollen hier noch etwas länger bleiben.
Noch mehr Arbeit für die Frauen. Ein Sohn vom Nachbar Hof hilft dann immer aus.
Doris hat mal gefragt, ob wir helfen könnten, denn die gesamte Bettwäsche muss gewaschen werden. Gerne nahmen die Frauen unsere (mehr die von Doris) Hilfe an.
Der Nachbars Junge konnte einen Tag nicht helfen. Tiere füttern, ausmisten usw.
"Das kann mein Mein Mann machen."
Ich war der Mann. Die Schwestern staunten über das Angebot von Doris. Ich entschuldigte mich sofort für die Bereitschaft meiner Frau. Wir haben leider keine entsprechende Kleidung dabei. Wir schauten in überlegende Gesichter. Ihr ahnt es, oder? Frauen haben immer eine Lösung. Sie gingen mit Doris in ein anderes Zimmer. Plötzlich Freude bei unseren Gastgeberinnen.
"Willi, komm doch mal." Wer war Willi?
"Schatz du musst den Frauen aus der Patsche helfen. Die Tierchen brauche Hilfe."
Die Frauen wiegelten etwas ab, so dass mir die Arbeit gar nicht schwer fallen würde.
Tiere füttern und etwas Mist beseitigen. Was soll man machen? Nein sagen geht gar nicht.
"Darum haben wir eben schnell ein paar Sachen für dich heraus gesucht. Ihrer Frau meinte, dass es für sie kein Problem darstellt."
Ihr glaubt es nicht. Sie legten mir ein Dirndl Kleid hin. Sie hätten nur sowas. Hier tragen die Frauen keine Hosen. In der Futter Küche sollen noch Schürzen hängen.
Mein Frauchen: "Du schaffst das schon."
Liebe Leser, ich wollte eine Pause machen. Wie schwer es ist auch im Urlaub, Urlaub zu machen, das ist hier ein negatives Beistiel. Es kann alles nur noch besser werden.
Ich bewundere nur den Mut der beiden Frauen. Wenn man noch helfen kann, dann hat man doch auch noch ein schönes Gefühl dabei.
Bis Bald, liebe Leserinnen und Leser.
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 30. Jun 2023, 15:52
von NAREA
Hallo, wir sind wieder zu Hause. Es war ein toller Urlaub. Berge sind unsere Welt. Aber nur für den Urlaub. Sonst schätzen wir das flache Land des Nordens.
Mein Einlage als helfende Kraft beim Esel füttern hat mir viel Lob eingebracht. Aber ungewöhnlich war es schon. Wir haben auch Spaziergänge mit den Tieren gemacht. Soll entschleunigen. Konnte mich noch retten, weil eine der Wirtinnen ein anderes Dirndl gebracht hat, das ich zum Spazieren gehen tragen könne. Konnte ich nicht, mich hat der Mut verlassen. Aufbauende Worte von Doris habe ich überhört. Ich habe eine Hose getragen.
Zwei Tage später kam die Hilfe aus der Nachbarschaft. Ich war gerettet. Habe bis dahin aber mein Dirndl getragen. Die Wirtsfrauen wollten dem neuen Gehilfen auch gleich ein Dirndl anbieten, weil sich die Tiere schon daran gewöhnt hätten. Der hätte lieber die Arbeit verweigert als im Kleid Tiere zu füttern.
Den Rest der Tage war ich Willi, fühlte mich echt etwas besser. Doris bestand aber auf einen Rock bei der Heimfahrt. Da so im Auto fühlte ich mich wieder richtig wohl.
Liebe Grüße
Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 3. Jul 2023, 15:10
von NAREA
Hallo, bin wieder für euch da und mich weiter in des Leben von Ella und Robert einmischen.
Wie weiter Vorn zu lesen, suchen beide eine neue Wohnung. In Berlin nicht leicht. Sie versuchen es am Stadtrand. Der Speck Gürtel der Stadt ist fast schon genau so teuer wie Berlin. Nur noch 3 Wochen haben sie noch, dann muss die Wohnung geräumt sein.
In der Firma läuft es gut. Martin kommt auch öfter angehumpelt. Er kann es kaum erwarten, wieder arbeiten zu gehen. Robert wartet darauf, dass er ihn beim Tanzen ablösen wird. Hätte er bloß nicht damit angefangen. Martin muss diesbezüglich noch ein paar Wochen pausieren.
Ella freut sich über Roberts neues Hobby. Sie hilft Tina bei der Auswahl der Kostüme und bringt eigene Ideen ein. Zum Leidwesen von Robert. Der muss zu Hause immer erst anprobieren, bevor Ella es Tina zeigt. Die Freude ist eher auf Ellas Seite. Aber Robert macht alles für Ella.
Ein Anruf vom Tanzfreund, der als Makler tätig ist. "Du Robert, ich bekomme gerade Angebot herein. Eine kleine Firma hat Insolvenz angemeldet. Direkt an der Stadtautobahn. Mit Lagerräumen und Stellflächen. wenn dir 400x600 m reichen, halte ich das Grundstück erst mal fest bis du es dir angesehen hast. Dazu kommt noch eine Wohnung auf der anderen Seite der Strasse. Lasse dich überraschen." "Danke, ich schaue es mir gerne an." "Dann beeile dich."
Robert eilt zum Treffpunkt. Sie sehen sich gemeinsam das Grundstück und die Wohnung an. Robert ist begeistert. Nicht so vom Kaufpreis aber von der Lage und der Wohnung. Er will es haben. Der Makler verabschiedet sich und gibt Robert den Schlüssel, damit er in aller Ruhe mit Ella noch mal hier her fahren kann.
Roland ruft den Makler noch mal zurück. "Ich möchte mit dir gerne ein Glas Sekt auf dieses tolle Objekt trinken." Der Makler kommt und Robert lässt den Korken knallen.
"Ich freue mich, dass ich dir helfen konnte Robert."
"Und ich freue mich, dass ich dich kennen gelernt habe."
"Wir sind schon eine komische Truppe mit einem Hobby, dass manche nicht versehen können. Tina hatte vor 8 Jahren auf einer Geburtstagsfeier die Idee. Sie sagte, dass sie uns verrückten Kerle bändigen will. Unsere Frauen waren plötzlich begeistert und wetteten darauf, dass Tina das nie schaffen wird. Obwohl Tina nicht gesagt hat, was sie eigentlich machen will, freuten sich unsere Frauen.
Komm Robert, jetzt trinken wir die Flasche aus. Einen schöneren Anlass kann es nicht geben. Ruf doch schnell mal Ella an. Sie kann doch mit einem Taxi herkommen."
Robert macht es und Ella wundert sich, dass sie schnell kommen soll.
"Sag mal Robert,was denkst du denn so von der Tanz Gemeinschaft? Ist doch sicher neu für dich?"
"Das kannst du wohl laut sagen. Eigentlich habe ich es gemacht, weil Martin im Krankenhaus liegt. Ina, Martins Frau hat Meine Frau gefragt, ob sie ich für Martin einspringen kann. Erst wollte ich nicht, weil ich Angst hatte. Tanzen im Männerballett konnte ich mir nicht vorstellen. Aber für Martin habe ich das gemacht. Wir sind schon Freunde geworden. Da musste ich das tun."
"Du machst doch alles richtig. Du passt zu uns."
"Wenn Martin wieder da ist, ziehe ich mich zurück."
"Warum?"
"Weil ihr zehn seid."
"Was hat das mit 10 zu tun? Wir waren schon mal 8 und es ging. Außerdem fehlt immer Jemand. Alles Quatsch, du bleib mal dabei."
"Weißt du, dass ich zu Hause Kleider anprobieren muss? Ella hilf Tina bei der Kostüm Gestaltung."
"Und das macht dir keinen Spaß? Sowas machen wir auch. Das hilft Tina. Sie kann uns meistens schon mit Kostümen trainieren, was ihr auch Spaß macht, habe ich den Eindruck."
"Was ist aus eurer Wette geworden?"
"Haben unserer Frauen haushoch verloren und haben eine schöne Feier für uns organisiert. Einige von uns haben die Niederlage der Frauen zu Hause zu spüren bekommen. Hausarbeit nicht mehr ohne Schürze."
Es hupt. Das Taxi ist da......
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 5. Jul 2023, 10:40
von NAREA
.....Ella kommt ins Haus. Was sie sieht hat ihr gefallen. Auch der neue Betriebshof. Er ist kleiner als ihr alter. Zu dicht am Kaiserdamm, zu dicht am Centrum. Die Kollegen hätten eine zu lange Anfahrt.
Nachdem der Makler den Kaufpreis verriet, hatte sich das Thema erledigt. Hätte Robert doch gleich fragen sollen. Enttäuscht müssen sie absagen. Die Suche nach einer Wohnung geht weiter.
Am Abend ist noch Training im Männer Club. Robert hat keine Lust. Er ist aber immer noch Ersatz für Martin. Bei der Gelegenheit fragt er alle Mitglieder ob sie wüssten, wo in Berlin irgendwo leere Wohnungen zu finden sind. Ein verhaltenes Gelächter bricht aus.
Einer rief, dass es höchstens noch in der Provinz rund um Berlin Möglichkeiten geben kann.
Wieder mal Erfolglos.
Ella ist dabei schon mal einige Sachen, die nicht mehr gebraucht werden in Kartons zu verstauen. "Ella mein Schatz, ich hätte wohl lieber zu Hause bleiben sollen und dir helfen." "Ist schon gut, morgen machen wir dann weiter. Deinem Gesicht nach zu urteilen hat auch keiner deiner Tanz Bienen eine Idee gehabt?" "Doch, aufs Land ziehen." "Und das dann mit einer Stunde Anfahrt täglich." "Ja, so hat es sich fast angehört."
"Komm Robby, lasse und schlafen gehen. Ich borge dir auch mein schönstes Nachthemd."
"Ich sehe aber nicht schön darin aus. Ein Pyjama reicht."
Ella sagt nichts und geht ins Bad. Robert geht hinterher.
"Wo ist den mein Pyjama?"
"Sicher in einem Karton auf dem Flur." "Ach Ella, wie soll ich den denn jetzt finden?"
"Gar nicht, ich habe dir ja nicht umsonst mein Nachthemd angeboten."
Robert denkt, warum hat sie nicht ihre Nachtwäsche zuerst eingepackt. Sehr egoistisch von Ella.
Im Bett wartet Ella schon auf Robert. "Na, ist es so schlimm mal wieder was Schönes zu tragen?" Sie streichelt über Roberts Körper. "Fühlt sich gut an." "Ich will eigentlich schlafen." "Ich noch nicht." Sie rutscht ganz dicht an Robert heran. Der will sich nun auch nicht mehr wehren, denn Ellas Hände scheine überall zu sein.
Der nächste Tag beginnt wieder mit Sorge. Noch 10 Tage und sie müssen die Wohnung verlassen haben. "Irgendwo auf dem Betriebshof wird sich doch ein Schlafplatz finden."
"Daran habe ich auch schon gedacht." "Na dann machen wir das doch."
"Ella, so einfach und schnell geht das nicht. Wir könnten uns ein Wohnmobil mieten. Da kommen wir über die Runden, bis eine Wohnung gefunden wird."
"Sehr gute Idee, da bin ich dabei. Wir bringen alles Unnötige in ein Lager auf dem Firmengelände und stellen das Auto auf dem Hof ab. Robert, du bist ein Schatz."
"Zu den Unnötigen Dingen gehören als auch meine Schlafanzüge?" "Lass doch mal dass Thema, wir haben wichtigere Dinge zu klären. Heute Abend wird weiter gepackt. Am Wochenende suchen wir uns dann ein Haus auf Rädern aus."
Etwas beruhigter fahren beide zur Arbeit. Einteilung der Mitarbeiter, Arbeitsaufträge sortieren und Abläufe planen. Es ist so schnell Feierabend geworden. Ella geht zu Robert und setzt sich auf seinen Schoss. Er hält sie ganz fest und sie küssen sich. In diesem Moment kommt Martina ins Büro. "So schön möchte ich es auch mal haben."
"Ja, Martina, ich habe mir überlegt euch alle jeden Abend mit einem Küsschen zu verabschieden." "Und morgens willst du uns alle ungeküsst zur Arbeit schicken?"
"Ihr zwei, was soll das werden? Hier habe nur ich das Privileg geküsst zu werden."
"Chef, ich wollte nur sagen, dass die Schneidmesser des Mähers ausgewechselt werden müssen." "Gut, das mache gleich morgen Früh." "Danke und schönen Abend noch."
"Dir auch."
Als Robert und Ella in ihrer noch Wohnung ankommen, bekommt Robert gleich fünf Küsse. "Wofür ist das denn?"
"Das sind die ersten fünf. Die restlichen verteile ich auf heute Abend."
"Was für Restliche?" "Na die du deinen Mitarbeiterinnen geben wolltest. Scheinst Kuss Süchtig geworden zu sein."
Nachdem Abendessen sollen weitere Kartons eingepackt werden. "Robby, hast du dir keine Arbeitssachen mitgebracht?" "Hast du denn?" "Nein, ich habe sowas immer zu Hause zu liegen. Du kannst ja in Unterwäsche bleiben."
"Und wenn der neugierige Nachbar wieder kommt, weil er unser Poltern hört?"
"Dann schicke ich ihn wieder weg. Oder du ziehst mein Kleidchen an und bittest ihn um Mithilfe." "Warum soll ich dafür ein Kleid anziehen." "Man Robert, wenn es so wäre, dann willst du doch nicht in Unterhosen hier rumlaufen."
"Ach so, Ein Kleid ist seriöser." "Genau mein Schatz. Aber ich würde vorschlagen, dass du dir einen Kittel überziehst sonst stehen wir morgen Früh noch hier."
Robert geht in die Küche und sucht im Besenschrank. Er nimmt den Buntesten den er finden kann. "Das sieht ja schrecklich aus. Hast keinen anderen gefunden?"
"Ich finde ihn totschick, habe dich noch nie darin gesehen."
"Warum wohl." "Weil du das farbenfrohe Teil für einen ganz besonderen Anlass zurückgehalten hast, um mich mit der Blumenpracht zu überraschen?"
"Ziehe den wieder aus, mir tun die Augen weh."
"Das mache ich nicht, ich hole dir eine Sonnenbrille."...........
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 12. Jul 2023, 14:47
von NAREA
.......Nach dem Ella und Robert die Kartons gefüllt haben, waren sie reif für das Bett.
Robert muss Ellas Pyjama schlafen, weil seine Sachen schon in irgendeinen Karton gelandet sind.
"Du Ella, wollen wir es angehen und uns am Wochenende ein Wohnmobil mieten? Platz habe ich schon geschaffen. Sogar unter dem Dach neben der Halle. Einem Händler habe ich schon mal kurz gesprochen."
"Hast du Samstag nicht Training mit dem Ballett?"
"Ja, das ist doch erst abends. Tina will was Neues mit uns probieren."
Am nächsten Morgen.
"Ella, wo hast du denn meine Sachen von gestern Abend gelassen?"
"Die liegen doch im Wohnzimmer."
"Die meine ich nicht. Oder soll ich im bunten Kittel zur Arbeit fahren?"
"Du hast doch gestern alle Kartons noch raus gebracht und verklebt. Setz dich erst mal und frühstücke. Wenn du noch so lieb wärst und den kunterbunten Kittel über meinen Pyjama zu ziehen." "Warum? Hast du Angst um dein Lieblingsstück?"
"Ja, aber mein Lieblingsstück bist doch du."
Nach dem Frühstück machen sich beide fertig, um zum Betriebsgelände zu fahren. Ella holt aus ihrem Schrank, in dem noch wenig Wäsche liegt, ein Unterhemd und ein T-Shirt. Robert erkennt sofort, dass es Ellas Sachen sind. Ohne zu warten, zieht sie ihm das Unterhemd und das Shirt über den Kopf. "So soll ich mit dir in den Betrieb fahren?"
"Nein, einen Arbeitskittel solltest du noch überziehen. Im Büro finden wir sicher was für dich.
Am Vormittag ruft der Wohnmobil Händler an, den Robert schon mal seine Wünsche vorgetragen hatte. "Ella, wir können uns heute Nachmittag schon mal ein Wohnmobil ansehen."
"Je eher, desto besser. Ist gut Roby, ich freue mich." "Dann gehe aber noch vorher in den Lagerraum und suche mir was zum Anziehen."
Robert und Ella machen heute eher Feierabend. Beim Wohnmobilhändler sind sie sehr erstaunt, was er für Mann für sie ausgesucht hat. "Concorde" steht vorne dran. Ella schaute nur etwas überrascht. Das soll es sein? Robert ist schon drinnen zur Besichtigung.
"Ich lasse sie mal allein. Wenn es Fragen gibt, dann melden sie sich einfach."
"Danke, wir schauen mal."
Ella:"Das ist doch nicht dein ernst, das ist ja ein fahrendes Haus. Eine richtige Wohnung. Ein wenig eng hier in der Mitte. Das ist wohl für schlanke Menschen?"
"So wie ich es verstanden habe, sollen sich auch pummelige Leute hier wohlfühlen. Aber du bist doch gar nicht Pummelig, warum machst du dir dann Sorgen wegen der Breite?"
"Wenn schon, dann möchte ich es auch gemütlich haben. Der Fernseher steht auch viel zu dicht dran."
"Kennst du das Zauberwort "Simsalabim?"
"Ja und, was hilft es mir?"
Robert betätigt einen Knopf und die enge Stelle wird zum breiten Durchgang.
"Wow, das ist ja geil." Sie nimmt Robert in den Arm und küsst ihn. Da kommt gerade der Verkäufer herein. "Das scheint mir so als sie sich entschieden haben."
"Ja so kann man es sagen",kommt es von Ella.
"Leider ist dieses Mobil schon verkauft."
"Warum zeigen sie uns dieses Auto dann?"
"Weil gemerkt habe, dass sie Geschmack haben. Und Freude wollen sie doch auch mit dem Wagen haben? Darum war das der Vorgeschmack auf das nächste Model."
"Wenn wir das nicht wollen", sagt Ella. "Dann werden sie lange warten müssen."
Beide schauen sich an. Warten können sie nicht. Es wäre gut, wenn es heute klappen würde. Der Verkäufer geht mit Beiden zum nächsten Wohnwagen.
Ella betritt ihn zuerst. "Robert, Robert komm und halte mich fest." Die Ausstattung ist noch schöner. Alles ist noch schöner. Wie maßlos beeindruckt geht Ella durch den Wagen.
"Schade, dass wir uns das nicht leisten können." Ella schaut Robert an. Der grinst. Ein kleines Überraschung Spiel hat er sich mit dem Verkäufer abgesprochen. Dies ist ein Vorführmodell, das schon auf Messen stand und darum etwas preiswerter ist. Ella ist überrascht und begeistert. In drei Tagen können sie ihn abholen. Auch das Kennzeichen wird wunschgemäß vergeben. B ER 10. Vor lauter Freude gehen sie mit dem Verkäufer Essen.
"Wenn wir das Auto abgeholt haben, kannst du schon anfangen die Schränke einzuräumen? Ich muss doch zum Ballett."
"Klar kann ich das. Sage doch nicht immer du musst zum Ballett. Macht es dir denn keinen Spaß?" "Ich habe mich noch nicht so daran gewöhnt. Wenn Martin wieder da ist, dann höre ich wieder auf." "Das ist keine gute Idee. Jetzt wo ich mich mit Tina so gut verstehe und auch Ideen habe, wie sie neue Kostüme nähen kann, mit meiner Hilfe. Was macht dir denn keinen Spaß am Tanzen?"
"Ich kann das nicht so ausdrücken, irgendwie mache ich es ja nur um Martin zu ersetzen. Bin noch nicht angekommen in der Truppe." "Das braucht bestimmt Zeit. Sie machen das schon ein paar Jahre und haben Lust drauf. Du bist neu, habe doch Geduld."
"Du hast sicher recht. Weißt du schon was Tina sich diesmal ausgedacht hat?"
"Wenn ich es wüsste, würde ich es dir nicht sagen."
"Wir dürfen nur noch 3 Mal in unserem schönen zu Hause schlafen. Wollen wir den Kauf heute mit einem Sekt besiegeln. Ich freue mich schon auf die erste Nacht im Wohnmobil." "Ich auch, mein Schatz."
Ella kommt aus dem Bad. Sie hat sich ihren Pyjama angezogen. Sie geht in die Küche und holt den Sekt. "Ich soll wohl in Unterwäsche schlafen?" "Ja wenn dir das Nachthemd im Bad nicht gefällt, dann musst du das."
Robert kommt nach einigen Minuten ins Schlafzimmer. "Das steht dir doch sehr gut."
"Ich habe doch noch gar nicht gemeckert."
"Komm mal her, ich will dir die Schleife auf dem Rücken binden."
"Wozu?"
"Weil es noch besser aussieht." "Ach Ella, was machst du mit mir." "Ich werde Tina mal einen Nachthemden Tanz vorschlagen." "Das glaube ich dir gerne."
"Komm lasse uns anstoßen.".............................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 14. Jul 2023, 14:40
von NAREA
........Robert denkt schon an den Abend bei Tinas Tanztruppe.
Tina:"Leute hört mal her. Wie wollen wir als nächstes auftreten? Die letzten Male waren alle sehr erfolgreich. Jedes mal einen Pokal bekommen. Ihr als Männerballett wollt vielleicht auch mal was anderes tanzen."
Hans meldet sich:"Wenn ich an unsere Anfänge zurück denke, bei denen wir als Handwerker oder Putz Männer auftraten, waren die Zuschauer immer etwas verhalten. Als wir mit den Damen Parodien anfingen jubelten sie. Erklären kann man das nur, dass es allen mehr Spaß macht uns in Röcken und Kleidern zu sehen. Meinetwegen können wir dabei bleiben."
Uwe applaudiert: "Das würde ich auch sagen. Es macht doch mehr Laune wenn alle klatschen und uns zujubeln. Ich habe mich schon an meinen BH gewöhnt. Was meinen denn die anderen?" Robert enthält sich der Stimme.
Tina: "Robert, was meinst du?"
"Ich bin zu kurz hier um das einschätzen zu können. Wenn Martin wieder da ist, dann gehe ich wieder. Darum zählt meine Meinung nicht so richtig."
Tina: "Warum willst wieder weg wenn Martin wieder einsteigt?"
"Weil ich ihm versprochen habe, dass ich ihn nur vertreten werde bis er gesund ist."
Tina: "Keine gute Idee. Leute, wer ist dafür das Robert bleibt."
Alle Hände schnellen nach oben. "Siehst du, einstimmig bestätigt. Ich würde auch sagen, dass wir an unserem Konzept weiter arbeiten. Unser Publikum will Männer Beine sehen und wir erfüllen ihnen den Wunsch. Müssen wir noch darüber abstimmen?"
Alle rufen "Nein". "Na dann wollen wir mal über unser neues Programm reden."
Es wird ein langer Abend. Der Kasten Bier, der immer im Kühlschrank steht, wird diesmal von Robert bezahlt. Sein Einstand als neues Mitglied wird begossen.
Wieder bei Ella angekommen, erzählt er sofort was alles beredet und gemacht worden ist. Ella freut sich über Roberts mutigen Schritt. "Und du willst wirklich dabei bleiben?"
"Ja, solange es mir Spaß macht. Ach du sollst dich mal bei Tina melden. Ich glaube sie braucht Hilfe, um ihre Ideen, die noch in ihrem Kopf schwirren, umzusetzen."
Robert beschwert sich, weil Ella immer noch nicht seinen Schlafanzug herausgesucht hat.
"Als zukünftiger Ballett Tänzer muss es dir doch egal sein welches Kleidungsstück deinen Körper umspielt." "Dann gib mir die Pyjama Hose. Das Jäckchen kann ja deine süßen Brüste umspielen."
"Du Robby, ich freue mich schon darauf das Wohnmobil einzurichten."
"Freue dich nicht zu früh, es ist schon fast perfekt ausgestattet."
"Ich finde sicher noch Plätze wo es möglich sein wird etwas hin zu stellen. Ich möchte auch darum bitten, dass du mir immer bei der Hausarbeit hilfst."
"Mache ich doch schon."
"Ist aber ausbaufähig."
Am nächsten Tag ruft Ella bei Tina an. "Schön das du dich meldest. Hat Robert schon was erzählt?"
"Nein. Der war gestern ganz schön müde als er kam."
"Da ist wohl der Kasten Bier Schuld, der musste ja unbedingt leer werden. Übrigens finde ich es ganz toll, dass Robert bei uns bleiben will. So mal von Frau zu Frau. Der hat ja richtig schöne Frauen Beine. Da muss ich sogar neidisch werden."
"Deute das lieber nie an, sonst bildet er sich noch was darauf ein. Er hat schon mal einen Rock von mir anprobiert. Er hat sich vor dem Spiegel Schrank hin und her gedreht und gesagt:"Meine Beine gefallen mir. Könnte sogar Mini tragen." "Ich habe mich der Stimme enthalten. Er bildet sich noch was drauf ein." "Kann er doch, Ella. Was ich von dir wollte hätte ich jetzt fast vergessen. Wir müssen uns mal treffen." "Gut Tina, morgen kommst du einfach zu mir."
Als Tina am nächsten Tag bei Ella erscheint ist sie sehr überrascht. "So schnell müsst ihr raus?" Ella erzählt ihr von dem Wohnmobilkauf. Nun hält sie nichts mehr in der Wohnung.
Tisch und Stühle sind noch da. Auch die Küche, die war aber schon eingebaut.
"Sag mal Tina, kennst du alle Frauen von deinen Tänzern?"
"Klar, diejenigen, die eine haben, kenne ich. Warum fragst du?"
"Interessiert mich nur mal so. Ich habe schon oft mal mit Robert die Sachen getauscht. So aus Spaß. Daher kenne ich das schon wie sie auf der Bühne auftreten. Was sagen denn so die Frauen zu dem Hobby ihrer Männer?"
"Die sind alle begeistert. Irgendwie kamen sie auf mich zu als ich in der Zeitung eine Suchanfrage gestellt habe. Suche mutige Herren für ein Männerballett. Lange hat sich keiner gemeldet. Dann kamen drei Pärchen und wollten mal sehen, was ich so machen will. Dann wieder mal zwei Herren alleine, dann zwei Pärchen und zuletzt eine Skattruppe, die auch neugierig waren. Die mit ihren Frauen kamen, trauten sich wohl nicht alleine. Als ich 10 Herren, junge Herren nebenbei gesagt, machten wir erst mal ein Fest, um uns kennen zu lernen. Das hat allen gut gefallen. Sie wollten alle bleiben und einfach Spaß haben. Sie wurden auch von ihren Frauen bestärkt."...............
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 19. Jul 2023, 16:07
von NAREA
......Tina: "Weil wir oft in Berlin auftreten, brauchen sich die Herren keine Sorgen zu machen, erkannt zu werden. Unsere Kosmetikerin ist ein Meister der Verwandlung. Das gibt den Männern die Sicherheit nicht ausgelacht zu werden. Jedes Jahr nehmen wir an Veranstaltungen in Brandenburg teil. Da ist immer mächtig was los. Ein paar Preise haben wir schon geholt. Die Konkurrenten sind hier sehr stark. Ich glaube jeder Verein hat so eine Männer Tanztruppe. Da muss ich mir immer wieder neue Tänze einfallen lassen."
Ella: "Das ist doch bis jetzt sehr gut gelungen. Das Robert, der ja nur mal für Martin einspringen wollte, jetzt auch mitmachen will, hat mich richtig überrascht. Zu Hause hat er noch ganz anders geredet. Ich habe mich da raus gehalten."
Sie plaudern noch eine Weile und fangen an über die neuen Schritte der Tanztruppe zu diskutieren.
Der Einzug in das Wohnmobil hat länger gedauert ais erwartet. Vieles musste in Kartons im Lager bleiben.
"Ella, stell dir mal vor, die Oberin vom Kloster hat geschrieben, dass sie den garten etwas umgestalten will. Wir sollen als Firma einen Vorschlag machen. Darum soll Martina und ich am Mittwoch zum Kloster kommen und uns die Vorschläge der Oberin anhören."
"Wo liegt dein Problem?"
"Hallo, ich traue mich da nicht mehr hin, seit dem die Novizin abgehauen ist und noch bei uns arbeitet."
"Weiß sie denn das du sie eingestellt hast?" "Ich hoffe nicht."
"Wenn sie es wüsste, dann hätte sie doch eine andere Firma genommen."
"Vielleicht hast du recht."
"Ich mache dich so hübsch, dass sie dich nicht wieder erkennt. Außerdem hast du Martina dabei. Mach dir keine Sorgen."
"Danke, warum sollte ich mir Sorgen machen?"
"Vielleicht weil du ein Mann bist?"
Die erste Nacht im Wohnmobil.
"Ist schon geil in so einem Ding zu wohnen." "Ja mein Liebchen, Es ist aber nur ein Auto."
"Rede es nicht so runter. Es ist ein fahrendes Haus mit mehr Ausstattung als wie es je gesehen haben." "Du hast ja recht Robby. Ich bin begeistert und muss mich erst mal daran gewöhnen."
"Warum hast du die weiße Austattung genommen?
"Weil sie die preiswerteste Variante war.. "Danke, habe ich verstanden. Wenn du hier nach der Arbeit rein möchtest, dann wird es Schwierig. Soviel Schmutz verträgt das Modell nicht."
Es ist nicht die Billig Variant. Wir müssen uns zusammen reißen.
Am Ende sin Beide mit ihrer Entscheidung