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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 17. Feb 2022, 10:35
von NAREA
.............Als wir endlich aufgestanden sind, fragt mich Angi mit einem Lächeln im Gesicht, warum ich denn meine Bluse nicht ausgezogen habe.
Ha ha, sowas ziehe ich nie wieder an.
"Schade, du hast doch sogar ein Kompliment von einer Dame bekommen. Ich will sie dir schenken."
Danke. Nur, dass sie hinten geschlossen wird und ich sie nicht ausziehen kann, das stört mich.
"Wenn du willst kann ich es dir zeigen, ist nur eine Frage der Beweglichkeit. Ich kann dir auch helfen, dann sparst du dir einige gymnastische Übungen."
Oder ich ziehe sie nie mehr an. "Das würde mir leid tun, sie steht dir sehr gut. Sieht wirklich nicht sooo weiblich aus. Ich glaube die wurde schon mal für Männer angeboten genau so wie bei H&M schon Männerröcke angeboten wurden. Aber weil es nur feige Männer gibt haben sie die wieder aus dem Programm genommen. Ich finde es sowieso schicker, wenn ein Mann seinen Rock aus der Damenabteilung holt. Du brauchst ja nur mal in deinen Schrank zu sehen, da hängen fast nur Röcke drin, die jeder Mann tragen kann."
Ich bin zwar nicht jeder Mann, du hast recht. Aber nur einige der Röcke sehen männlich aus. Mir fallen da nur Jeans Röcke, ob lang oder kurz und die gerade geschnittenen Leder Röcke ein. Der Rest ist weiblich.
"Ja, das ist auch gut so, denn bei deiner Figur brauchst du dich nicht auf männlich erscheinende Mode begrenzen."
Danke mein Schatz für die Lehrstunde. Wenn du jetzt bitte so freundlich wärst, mich aus deiner überaus hübschen, von einer angetrunkenen, mich lobenden Dame, die noch an meinem Körper anliegende Bluse oder Hemd, zu befreien?
"Nicht gerne aber ich sehe es ein, dass du alles darunter auch ausziehen möchtest?"
Angi Angi, was habe ich mir da eingefangen?
"Falsch mein lieber Mann. Mit etwas Mut habe ich dich in mein Netz geschubst. Ich glaube auch, dass ich eher in dich verliebt war als du in mich. Du hast mich nur liebevoll angesehen."
Nein, ich war schon in dich verliebt als ich dich das erste mal in der Kantine des Krankenhauses gesehen habe. "Das kann jeder sagen, ich glaube, dass du erst überlegt hast, wie du an mich ran kommst. Denn du konntest doch nicht wissen, ob ich auf nette Männer in grauen Kittelschürzen stehe."
Du hast recht, dass war mein größtes Handicap. Du kannst dir gar nicht vorstellen, was ich mir alles ausgedacht habe, um dir zu imponieren. Ich wollte schon in Männersachen zur Arbeit kommen. Das wäre dann aber mein Aus an der Klinik gewesen.
"Mache dir doch keine Gedanken, ist doch alles schön geworden mit uns. Darum möchte ich dich ja auch heiraten."
Darüber habe wir ja schon gesprochen, wir können es angehen. "Danke mein Schatz, ich werde einen Termin mit dem Standesamt machen."
So, jetzt musst du aber zur Arbeit. "Ja und dein letzter Tag als Hausfrauchen fängt auch an. Das wird mir fehlen."
Ich bleibe hier wohnen. Was soll dir fehlen? "Erzähle ich dir heute Abend. Tschüß."
Hausfrauchen hat sie zu mir gesagt. Ich habe gemerkt, dass es ihr gefallen hat, wenn alles fertig ist. Zum Glück kann ich nächste Woche wieder arbeiten gehen. Ich werde erst mal die Betten machen, Frühstücksgeschirr weg räumen und mich waschen und richtig anziehen. Was will ich eigentlich anziehen? So wie die vergangenen Tage in Unterwäsche und Kittelschürze? Nee, empfangen werde ich sie heute Abend wieder mit einem schönen Essen, das ich ja noch kochen muss. Also doch wieder Kittelschürze. Groß putzen brauche ich nicht. Doch nicht Schürze, muss ja noch einkaufen gehen. Nach dem Räumen und anziehen gehe ich zum Super Markt. Als ich so zwischen den Regalen spaziere, klopft mir Jemand auf die Schulter. Nach einem kleinen Schreck drehe ich mich um. Es ist Schwester Christine, mit der ich in der Material Kammer des Krankenhauses gearbeitet habe. Sie hat sich gefreut, dass ich wieder im Krankenhaus anfange. Angi hat schon Werbung gemacht, glaube ich. Christine sagt mir, dass es schön wäre doch als Krankenschwester anzufangen. Da muss ich grinsen und mich outen, dass ich kein Blut sehen kann.
"Dann fängst du sicher bei dem neuen Doktor für Innere Medizin an, stimmt?"
Hat sich das schon rumgesprochen? "Klar, soll ein toller Typ sein." Aha?
Wir verabschieden uns mit einem -Wir sehen uns-.
Wieder zu hause ist mein Augenmerk auf das Abendessen gerichtet. Alles aufgereiht und fertig zum Verbrauch. Aber erst mal umziehen. T-Shirt und Rock habe ich mir ausgesucht. Schürze Kittel oder Kittel Schürze? Ich stehe vor dem Kleiderschrank und habe diese Kleidungsstücke in der Hand.
"Ich würde lieber einen Kittel nehmen, einen längeren, du hast schon mal einen Rock bekleckert."
Die zweite Schreck des Tages, einmal im Super Markt und nun Angi. Wo kommst du denn so früh her? "Ich habe heute früher Feierabend gemacht, war fertig mit meiner Arbeit. Was machst du denn, soll das eine Modenschau werden?"
Ja genau, ich bin gerade bei der Auswahl der Farbe, die am Besten zum Salat passt.
"Du hast schon den richtigen Kittel in der Hand aber er ist zu kurz für den Rock. Entweder du lässt den Rock weg oder du gibst mir den Kittel, denn zu Hosen passt er besser. Dann nimmst du den der in deiner linken Hand ist und ziehst ihn an. Wenn wir das alles, was auf dem Küchentisch steht, verarbeiten wollen, müssen wir bald anfangen."
Wie lange bist du schon hier?
"Lange genug, um dich bei deiner Kleidungsauswahl zu beobachten. Komm mal her und lasse dich umarmen, das hat mir eben gefehlt, ich wollte dich ja nicht unterbrechen. Deinen Kittel kannst du mir gleich geben."
Warum, du hast doch einen an. "Ja das weiß ich aber du kannst deinen nicht alleine anziehen."
Und seit wann kann ich das nicht mehr? "Schon immer." So ein Quatsch. Ich stecke meine Arme durch die Öffnungen. "Jetzt hast du die Taschen am Po zu hängen. Ist wie bei deiner Bluse."
Den wollte ich ja nicht anziehen. "Jetzt ziehst du ihn an. Kennst dich auch nach so langer Zeit mit mir immer noch nicht in meinem Schrank aus? Arme nach vorne. Umdrehen. Alle Knöpfe zu. Wir können loslegen."
Jetzt freust du dich wohl, dass ich mich so vergriffen habe. "Natürlich, du wirst aber schon merken wie gut es sich darin arbeitet. Apropos Arbeit, heute morgen hat Gerlinde bei mir angerufen und mich gebeten mit dir noch mal zu reden, ob du nicht doch noch mal vorbei kommen könntest. Sie will dir noch mal ein gutes Gehaltsangebot machen. Ich habe gesagt, dass ich dir das bestelle und mich nicht in deine Entscheidung einmische. Sie hat danke gesagt und hat wieder aufgelegt."
Und was meinst du? "Ich will mich nicht einmischen, das ist deine Entscheidung."
Ich habe heute morgen Schwester Christine im Supermarkt getroffen und die hat mir erzählt, dass der neue Doktor sehr gut aussehen soll. "Ja das stimmt. Aber für dich ist er nichts."
Was soll das denn heißen? Ich habe doch nur gefragt. "Und ich habe dir nur geantwortet."
Wenn ich mich in ihn verliebe?............................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 18. Feb 2022, 13:07
von NAREA
Hallo, nächste Woche habe ich Doris wieder zu hause.
Habe heute bis jetzt nur geputzt. Das muss dann auch mal reichen. Schreibe euch, bevor ich mir etwas zu essen mache.
Aus Spaß an der Freude habe ich mir meine Putzkleidung wie folgt zusammen gestellt. Doris erzähle ich es nicht. Sie hätte sowieso gesagt: "Falsches Kleid, falscher Kittel, Strumpfhosen passen nicht dazu, usw." Ich habe ihr gesagt, dass ich zu hause nur in Hosen und Hemd umher turne. Das hat sie etwas geärgert. "Das wird sich aber ändern," war ihre Reaktion darauf.
Ich habe mir ein Kleid herausgesucht. Eines, das mich nicht in meiner Bewegung behindert. Dann einen Kittel drüber und ein Kopftuch. Muss sein, weil ich Doris ein Foto schicken will. Aber erst heute Abend. Da sitze ich schon wieder In Hosen und Hemd vor dem Fernseher.
Also ich putze so vor mich hin und vergesse die Zeit. Ein Bim Bim schreckt mich auf. Das Bäcker Auto.
Ich sofort in den Flur. Schnell Stiefel an, denn ich habe nur Strumpfhosen angezogen. Anorak über und raus zum Bäcker Auto. "Langsam langsam, ich hätte noch etwas gewartet, ihre Nachbarn waren auch noch nicht da." Hatte ich also noch mal Glück. Habe ihr auch erzählt, dass ich wieder mehr Brötchen brauche und auch ein größeres Brot, weil meine Frau nach hause kommt. "So wie angezogen sind, hätte sie ihre Frau nicht aus dem Haus gelassen." Ich muss rot geworden sein, denn ich war mir keiner Schuld bewusst. Was ist den falsch an mir? "Nicht schlimm, mit einem Kopftuch habe ich sie hier noch nicht gesehen aber nicht gleich runterreißen, haben ja hier alle um. Und mit einem Kleid, das so weit unter ihrem Kittel vorschaut, hätte ihre Frau sie nie losgeschickt."
Es hat mir die Sprache verschlagen. Ich habe schnell bezahlt, weil ich meine Nachbarinnen ankommen sah. Wollte mich in keine Diskussion einlassen. Sicher erzählen sie, dass sie mich schon oft so gesehen haben.
Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch.
Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 18. Feb 2022, 15:54
von Anne-Mette
Moin,
NAREA hat geschrieben: Fr 18. Feb 2022, 13:07 ich wieder mehr Brötchen brauche und auch ein größeres Brot, weil meine Frau nach hause kommt.
ich wünsche euch gute und lange Zeiten mit "mehr Brötchen und größerem Brot" )))(:
Möge es immer genug Brot und Brötchen im Hause geben - und genug Menschen (mindestens zwei), die gemeinsam am Tisch sitzen und essen.

Herzliche Grüße
Anne-Mette

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 22. Feb 2022, 08:37
von NAREA
Danke Anne-Mette für die guten Wünsche. Die Brötchen werden so klein bleiben und das Brot wird wirklich größer.

.........................."Der neue Arzt wird dein Chef werden. Du wirst die Patienten Anmeldung und die Buchhaltung übernehmen. Schwester Larissa, die du noch kennen lernen wirst, übernimmt die Assistenz in der Praxis. So hat es die Klinikleitung beschlossen."
Gefällt mir, gibt es auch Schichtarbeit?
"Nein, der Doktor hat nur normale Arbeitszeiten. Wir können immer zusammen kommen und gehen. Morgen früh musst du erst in die Wäschekammer und deine Arbeitskleidung holen."
Altmodisch oder schon etwas peppiger. "Wie meinst du das?"
Na nicht so mit langem Kittel oder Kleid und Schürze, so wie Früher. Ich denke an Hosen und Kasak oder so ähnlich.
"Du das weiß ich gar nicht, was der Doktor für Vorstellungen hat, wie seine Kolleginnen sich den Patienten zeigen sollen." Muss man überhaupt Arbeitssachen in der Anmeldung anziehen?
"Sag mal, du arbeitest in einem Krankenhaus, da ist weiße Kleidung Plicht."
Als ich dich zum ersten Mal gesehen habe, da hattest du keinen Kittel an. "Das ich schon eine Weile her und da brauchten Verwaltungskräfte das nicht. Jetzt muss ich das auch."

"Wir gehen jetzt schlafen. Wenn du was um deine Beine haben willst und um deinen Po Beengtheit spüren willst, dann nimm dir meine Schlafanzug Hosen. Ich schlafe auch gerne in deinem Nachthemd."
Am nächsten Morgen nehme ich Angis Bademantel und mache das Frühstück. Sie kommt in meinem Nachthemd aus dem Schlafzimmer. "Guten Morgen mein Schatz". Guten Morgen Liebling. Wir umarmen uns wie jeden morgen. "Soll ich dir was zum Anziehen rauslegen?" Meinst du ich habe es verlernt in den paar Tagen?
"Ich frage ja nur, denn viel Abwechslung gab es ja nicht in deinen Hausfrauentagen."
War das meine Schuld? Mir liegen noch deine Worte im Ohr. Michi, du brauchst dich für den Haushalt nicht schön anziehen. Langer Unterrock und Kittelschürze reichen. Das habe ich gemacht und nun denkst du ich habe alles verlernt?
"Entschuldige, ich will dir ja nur helfen."
In der Klinik angekommen, gehe ich gleich zur Wäsche Ausgabe. Freudige Gesichter, man kennt sich noch. Als man mich nach der Größe fragt und mir dann einen kleinen Berg weiße und rosafarbende Kleidung hinlegt, habe ich gestaunt. Weiße Hosen und Hemden in rosa darf ich mitnehmen. Nun ist rosa nicht meine Lieblingsfarbe aber gefällt mir dann doch. Im Umkleideraum treffe ich dann Larissa. Das sie es ist habe ich am Namensschild an ihrer Brust gesehen. Sie hat sich schon angezogen. Wir begrüßen uns und gehen dann gemeinsam, nach dem ich auch so weiß rosa aussehe, zu unseren Praxisräumen. Hier empfängt uns der Doktor Tomas Brunner. Wir trinken einen Kaffee zusammen und lernen uns dabei etwas näher kennen. Heute gibt es noch keine Patienten. Wir haben die Aufgabe unsere Praxis den letzten Schliff zu geben. Also Kleinigkeiten ein zu räumen. Eben so alles was man zu tun hat, wenn eine Praxis neu eröffnet. Der Doktor schickt uns noch mal in die Wäschekammer, wir sollen uns Arbeitskittel geben lassen, denn es könnte noch mal schmutzig werden. So beginnt mein erste Tag im neuen Job. Als ich mit Larissa zum Mittag Essen gehe, behalten wir unsere Arbeitskittel an. Da läuft Christine uns über den Weg. Nach der Begrüßung mustert sie uns und macht eine nette Bemerkung:"Schönere Klamotten hat man für euch nicht gefunden?" Larissa und ich sehen uns an und fangen an zu lachen. Wir ziehen schnell die Kittel aus und präsentieren unsere neue Dienstkleidung.......................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 25. Feb 2022, 10:47
von NAREA
....................Im Speisesaal dominieren hellgrüne Kasaks und weiße Kittel. Da bin ich und Larissa eine Ausnahme. Ist ja auch egal, dann ist das so.
Erster Tag geschafft, morgen sollen die ersten Patienten kommen. Ich treffe mich mit Angi vor der Klinik. "Na, wie hat dir dein erster Tag gefallen?"
Gut, war ja mehr oder weniger das Gleiche, was ich auch zu hause gemacht hätte. Aber morgen kommen die ersten Patienten, dann fängt die richtige Arbeit erst an. Sag mal Angi, wissen der Doktor und Larissa wer oder was ich bin? "Ja mein Schatz, das mussten wir ihnen sagen, um eventuelle Befindlichkeiten auszuschließen."
Das ist doch gut gewesen. Darum war der Tag heute sicher entspannter für beide Seiten.
"So sehe ich es auch. Wollen wir noch ein Stück zu Fuß gehen?"
Ja gerne, ein paar Schaufenster sind ja auch auf dem Weg. Dann steigen wir in die Straßen Bahn und fahren nach hause. Nach dem Abendessen machen wir es uns auf dem Sofa gemütlich. Angis Kopf liegt auf meinem Oberschenkel. Sie sieht sehr zufrieden aus.
"Michi, wollen wir am Wochenende mal unsere besten Freundinnen einladen?"
Das ist eine super Idee. "Ich werde morgen versuchen sie alle zu erreichen."
Wollen wir ihnen verraten was wir vor haben?
"Na klar, das soll eigentlich der Sinn der Sache sein. Und ich werde mal versuchen herauszuhören, wie sie dazu stehen, dass wir beide im Kleid heiraten."
Wir beide im Kleid? "Hast du das noch nie gesehen?" Nein, habe ich nicht und ich kann es mir auch nicht vorstellen. "Ach Michi, das wird traumhaft aussehen. Du kannst es doch mal probieren, wenn wir für mich ein Kleid aussuchen. Ich will unbedingt ein weißes Kleid haben."
Ich denke der Bräutigam darf das Kleid vor der Hochzeit nicht sehen?
"Das war vielleicht Früher so, heute ist es bestimmt schon überholt. Außerdem kannst du doch als Michaela mitkommen, so ist es einfacher auch für dich ein Kleid zu suchen."
Gibst du mir so 1-3 Tage Bedenkzeit? "Was willst du denn bedenken?" Na das mit dem Kleid, ich kann mir das gar nicht vorstellen. Ich in einem weißen Hochzeitskleid, das geht doch gar nicht.
"Wer bestimmt das?"
Um das Thema schnell abzuschließen, gehe ich in die Küche und hole was zum Trinken.
"Rennst du jetzt weg und lässt mich allein?"
Bin gleich zurück. Angi hat sich in den Sessel gesetzt. Meine Meinung zum Kleid hat sicher nicht ihrer Idee entsprochen. Sie hat das Thema auch nicht mehr angefangen.
Eine Woche weiter.
Greta, Ilona, Monika, Katrin und Eva vom Bio Hof, sind zu Besuch Angi hat ein schönes Abendessen vorbereitet. Erst mal schnatterten alle durcheinander. Zu viel war zu erzählen, weil wir uns lange nicht gesehen haben. Nach dem Abendessen serviere ich Wein. Angi: "Seid mal alle ruhig, ich, das heißt wir wollen euch was sagen. Michaela und ich wollen heiraten." Gleich jubelten alle. Monika sagt, dass es endlich so weit ist, dass ich unter die Haube komme. Dann kamen sofort die Fragen. Wann heiratet ihr? Wie heiratet ihr, beide im Kleid? Oder beide in Hosen? Da wirft Angi gleich ihr Veto ein. "Ich heirate in Weiß, egal ob Michi mitkommt oder nicht." Da hat sie sich wohl versprochen. Dann prasseln viele Fragen auf mich ein. "Was sagst du zum Kleid?" Nichts. Das geht doch nicht.
Alle Frauen, außer Angi, nehmen ihr Glas und stoßen an. Ilona ergreift das Wort: "Wenn du zu feige bist so einer so hübsche Frau ihren Wunsch nach einer doppel weißen Hochzeit zu verwehren, dann kommen wir nicht zur Trauung." Ilona, das klingt ja schon wie abgesegnet. Angi, du Biest, darum hast dir Rückendeckung geholt, um mich zu überrumpeln. Ohne etwas zu sagen, kommt jede der Frauen zu mir und umarmt mich. Ich habe doch noch gar nicht zugestimmt...............

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 26. Feb 2022, 05:32
von Karla
hast Du schön aufgebaut!
...und Elke Spörkel, transidente evangelische Pfarrerin, hat auch GENAU DAS gemacht:

2 Bräute in weiß
Trauung durch den Superintendenten!

(wünsch ich mir auch, leider mal wieder solo)

LG Karla

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 2. Mär 2022, 08:07
von NAREA
Werte Leserinnen und Leser, es ist mal wieder soweit, dass mir die Gedanken ausgegangen sind. Ich möchte deswegen eine Pause machen. Ich bitte um Verständnis.

Narea
Liebe Grüße und bleibt gesund.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 14. Mär 2022, 11:54
von NAREA
Hallo, habe über meine Geschichte nachgedacht und es Doris erzählt, dass ich nicht weiter komme. Sie hatte sich schon gewundert, warum ich nicht mehr schreibe. Sie hat die letzten Absätze gelesen und mir gesagt, dass ich mich in eine Situation geschrieben habe, die nur ein Ausweg haben kann.
Es war Samstag Nachmittag. Die Sonne hat uns den ganzen Tag begleitet. Ich saß im Garten, da kam Doris mit einem ganz alten Bilderalbum. "Kennst du das noch?" Klar, sagte ich, da sind unsere Hochzeitsbilder drin. "Genau und die schauen wir uns jetzt an." Eigentlich haben wir schon 30 Jahre nicht mehr rein gesehen. Dann wurde mir aber plötzlich klar, warum sie das geholt hat.
Ein paar Tage nach der Hochzeit als dann die Fotos vom Fotografen geholt wurden, haben wir uns die Bilder angesehen. Sie schwärmte von ihrem Kleid und was wir für ein schönes Paar waren. Ich nickte nur, denn ich hatte an meinem Anzug nichts zu bewundern. Sie hatte sich aber ein schönes Kleid ausgesucht.
Der letzte Abschnitt der Geschichte, den sie gelesen hat, ließ sie plötzlich in der Vergangenheit schwelgen.
Ich sollte nämlich das Hochzeit Kleid auch mal anziehen. Sie wollte nur mal sehen, wie es aussieht. Sie hätte es anziehen können und sich vor dem Spiegel noch mal bewundern. Aber sie wollte mich darin sehen. Ich war schon damals der Damenmode nicht abgeneigt aber ein Hochzeitskleid? Weil ich nicht wollte war sie 3 Stunden, glaube ich, mit mir böse. Ich habe diese Sache verdrängt und nun ist sie wieder da. Ich weiß noch, dass sie mich bestrafen wollte, weil ich ihrem Wunsch nicht nach gekommen bin. Ich fand die Idee doof. Weil wir nächsten Tag zu meine Mutter fahren wollten, hat sie sich bei meiner Mutter beschwert. Die hat sich aber raus gehalten. Hat nur mal so angedeutet, dass ich doch ein paar Jahre vorher auch nicht so störrisch war ein Kleid anzuziehen. Ich glaube, dass die Diskussion damit zu Ende war. Gab sicher noch mehr zu erzählen. Ist ja auch schon lange her. Doris ließ mir damals aber keine Ruhe mehr und wollte es mir schmackhaft machen, doch mal in das Brautkleid zu schlüpfen. Ich verweigerte es immer noch. Dann fing sie wieder an, dass es mir doch bevor wir uns kennen lernten auch nichts ausgemacht hat ein Kleid anzuziehen. Ich sagte ihr, dass das was Anderes war. Sie nervte mich die ganze Fahrt damals. "Ich habe dich doch auch bei meinem ersten Besuch bei dir im Kleid gesehen." Du solltest es aber nicht sehen. "Darum hast du dir schnell eine Kittelschürze deiner Mutter über gezogen und ich habe nichts gesagt." Natürlich hast du was gesagt. Ich könne den Kittel ruhig ausziehen, du hättest das Kleid schon längst gesehen. Das war mir so peinlich, dass ich es nicht vergessen habe.
Wieder zu hause, hast du von neuem angefangen, dass ich doch ruhig das Brautkleid mal anziehen könnte. Du wolltest so lange reden, bis ich weich werde.

Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 17. Mär 2022, 11:35
von NAREA
..................Ich habe doch noch gar nicht zugestimmt.
Ich kann es mir einfach nicht vorstellen im Brautkleid meine eigene Trauung zu erleben. Angi bitte!
"Du kennst doch meine Meinung. Da ich ja nicht alleine heiraten kann, werde ich dir den Vorschlag machen, dass wir beide Varianten durchspielen. Ich im Brautkleid und du im Damenanzug."
Warum im Damenanzug? "Weil es einfacher ist bei deiner Figur einen Anzug zu bekommen als einen Herrenanzug zu kaufen, der erst verändert werden muss, so dass es gut aussieht."
Das glaube ich nicht.
"Gut, dann gehen wir Montag Abend zu P&K und probieren Anzüge an. Erst männlich dann weiblich. Bist du einverstanden?" Ich mache es. "Ich habe dir mal versprochen, dass du selbst entscheiden darfst wie du aussehen möchtest. Mehr männlich oder mehr weiblich. Durch deine Arbeit, mußtest du dich weiblich kleiden. Das hat mir sehr gefallen. Aber ich habe dich nie gezwungen, dich ewig so zu kleiden. Ich stehe zu meinem Wort. Was ich nur will ist, dass du, nicht lächerlich aussiehst, wenn du neben mir stehst. Wenn du dir einen Herrenanzug kaufen möchtest, dann schaue auch genau hin, ob dein Kopf und deine Statur ein ansehnliches Bild ergibt. Solltest du Zweifel haben, entscheide richtig. Ich werde dich auch alleine lassen, wenn du die Anzüge probierst."
Das ist sehr fair von dir Angi. Ich danke dir. Und euch, meine Damen, möchte ich sagen, das ich euch sehr dankbar bin, wie ihr mit mir umgegangen seid. Aber diese Entschtscheidung kann ich nur alleine treffen. Wenn ihr mich nicht im Anzug akzeptiert, dann muss mich Angi eben alleine heiraten. Wäre natürlich schade oder ihr ändert eure Meinung noch.
Unsere Freundinnen schauten sich an. Monika sagt, dass ich recht habe mit meiner Meinung und sie wird kommen. Dann stimmen auch gleich die Anderen mit ein und bekunden ihr Kommen. Zu Angi sage ich, dass sie mir ruhig helfen kann, die Anzüge auszusuchen.
Wir gehen nach Feierabend in dieses Kaufhaus. Erst in die Herrenabteilung. Wir begutachten schwarze und graue und dunkelblaue Anzüge. Eine Verkaufsassistentin sieht unsere Aktivitäten und will uns helfen. Ich habe mich zu hause für die Anprobe schon mal umgezogen. Leider habe ich keine männliche Unterwäsche und die falschen Brüste kleben auch noch an mir. Das sollte aber kein Problem sein, denke ich mir. Das Hemd, das ich angezogen habe, ist eine einfache weiße Bluse von Angi. Meine Brüste sind gut kaschiert und stehen nicht so vor.
Wir haben die Angestellte wieder weg geschickt. Ich fühle mich unsicher. Gut das Angi da ist. Sie reicht mir einen Anzug, der meiner Größe entspricht, in die Kabine. Die Hosen sind zu eng, die Jacke schlabbert an mir herunter. Sollte ich einen zu dicken Hintern bekommen haben? Ein zweiter Anzug paßt beim Jacket ganz gut, betont die Brüste aber zu viel. Gut das kann man ja ändern. Jetzt passen auch die Hosen oben am Bund, nur sind sie nun an den Hosenbeinen zu wuchtig. Ohne eine Schneiderin bekommt man das nicht hin. Ich bin enttäuscht. Angi lässt sich ihren Gemütszustand nicht anmerken.
Wir gehen in die Damenabteilung. Das gleiche Spiel. Hier ist die Modeberaterin sehr aufdringlich. Sie ist der Meinung, dass Angi was sucht. Die bat die Dame sie erst mal suchen zu lassen und sich dann bei ihr zu melden. Sie verschwindet endlich. Angi reicht mir den ersten Damen Anzug. Der sieht schick aus, unten am Hosenbein etwas enger als oben. Ich überlege, was für Schuhe ich dazu anziehen könnte. Keine, außer Damenschuhe. Da die Hosen oben etwas höher geschnitten sind, reicht die Jacke, die dafür kürzer ist, gerade so über den Hosenbund. Im Spiegel sieht es gut aus. Es ist auch Platz für meine Brüste. Ich stehe vor dem Spiegel in der Kabine und höre wie Angi mit der Dame von vorhin spricht. "Ich bin noch nicht fündig geworden, lassen sie mir bitte noch Zeit, ist ja auch kein billiger Einkauf, den ich tätigen will." Mit dem Gefühl, einen solventen Kunden an der Angel zu haben, geht sie wieder weiter.
Angi kommt zu mir in die Kabine. Sieht einmal hin und freut sich. "Das ist er, den musst du kaufen. Schuhe habe ich sicher noch bei mir im Schrank." Umarmt mich und küsst mich. Etwas perplex schaue ich sie an.
So willst du mit mir zur Trauung gehen?
"Ja mein Schatz, ich spüre doch deine Angst vor einem Brautkleid." Jetzt umarme ich Angi und küsse sie.
Mit dem Anzug unter dem Arm gehen wir zur Kassen. Die aufdringliche Dame kommt dazu. "Sie haben den Anzug ja gar nicht anprobiert?" Hat sie Angi die ganze Zeit beobachtet? Schön, hat sie doch nicht alles mitbekommen. Wir verlassen zufrieden das Kaufhaus.
Wieder zu hause sucht Angi sofort nach den Schuhen. Sie hat ein wunderschönes Paar gefunden, das ich sofort anprobieren muss. Weiß und nur 8 cm hoch. Angi, ich freue mich so sehr, dass ich eine Idee habe. Wir heiraten auf dem Standesamt. Du in weiß, wie du dir das immer gewünscht hast. Ich in meinem sehr weiblichen Anzug, was du nicht wolltest und alle unsere Freundinnen.
"Was ist denn nun deine Idee?"
Du fährst mit unseren Gästen zur Gaststätte und ich komme sofort nach, denn ich habe eine Überraschung für dich. "Was ist es denn?" Angi, du willst doch wohl jetzt keine Antwort von mir.
Wir haben doch noch 14 Tage Zeit, so lange musst du dich noch gedulden. Sie schaut mich an.
"Ich werde es herausfinden!" Na dann viel Spaß.

Weil ich nicht will, dass Angi traurig ist, weil sie mich nicht für ein Brautkleid begeistern konnte, habe ich mich heimlich in einem Brautmoden Geschäft erkundigt, ob sie nicht auch gebrauchte Kleider haben. Natürlich hatten sie welche, weil einige Paare ihre Kleider wieder verkaufen und das Geschäft Bräuten mit wenig Geld so auch Kleider anbieten können. Ich wäre jederzeit willkommen.
Und ich kam. Mit Begeisterung haben zwei Verkäuferinnen Maß genommen, um im Lager etwas für mich zu suchen. Ich warte noch und weiß nicht, ob sie was gefunden haben. Wäre doch eine tolle Überraschung für Angi.............................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 18. Mär 2022, 11:56
von NAREA
................"Wir hoffen, dass wir das Richtige gefunden haben. Drei Kleider zur Auswahl. Schade, dass sie keinen Berater mitgebracht haben."
Ich habe nur Beraterinnen, die aber auch überrascht werden sollen, denn ich habe mich geweigert im Brautkleid zum Standesamt zu gehen. "Na dann sind wir ihre Beraterinnen." Danke.
"Ziehen sie sich bitte aus. Soll es auch noch Unterwäsche sein?"
Klar, wenn wir schon dabei sind. Eine der Verkäuferinnen verschwindet wieder. Ich betrachte mir die drei Kleider, die mir vorgelegt werden und habe sofort einen Favoriten.
Die junge Dame kommt mit einem Arm voll weißer Unterwäsche zurück. "Ich habe schon gesehen, dass sie schlank sind. Vielleicht probieren sie trotzdem mal das Korsett an. Gibt ihrer Statur sicher noch einen Pepp zur Vollendung." Ich überlege und probiere es, bzw. lasse mich einwickeln. Mieder und Strümpfe will ich nicht. Strumpfhosen reichen, will ja keinen Strip machen. Haben die Damen eingesehen. Sie wunderten sich nicht, dass ich schon einen Busen habe. Es muss nur der BH ausgetauscht werden. Dann ziehen sie mir das Kleid, in das ich steigen muss, nach oben. Sie schauen sich an und beglückwünschen mich zu so einer tollen Figur. Ich glaube, kein Wunder mit Korsett. Etwas Röte steigt mir ins Gesicht. Muss das sein?
Dank meiner langen Haare sehe ich schon ganz passabel aus. Ich freue mich. -Gekauft-
"Wollen sie nicht die anderen Kleider auch mal probieren?"
Danke, dieses hat mir sofort gefallen. "Gute Wahl, ich habe gleich gesagt, dass sie das nehmen und habe eine Wette gewonnen." Das freut mich. Ihre Kollegin kommt mit einer Flasche Sekt und wir begießen meinen Kauf.
Ich komme dann in 14 Tagen und sie stecken mich dann in dieses wunderbare Kleid.
"Wir freuen uns schon drauf."
Zu hause werde ich schon von Angi empfangen. "Wo warst du denn so lange?" Das darf ich dir nicht sagen. "Doch, bitte bitte, ich halte es nicht aus. Wir hatten doch noch nie Geheimnisse vor einander." Dieses Geheimnis verrate ich dir nicht. Kann ja sein, dass es dir nicht gefällt.
"Doch es gefällt mir."
Angi, du bist ja schlimmer als ein kleines Kind.
"Wenn du mit mir nicht im weißen Kleid heiraten willst, dann muss es doch was Andere sein. Komm, sag es mir."
Oder, was machst du dann? "Ich kaufe mir einen Keuschheitsgürtel, den trage ich so lange, bis du es mir verraten hast." Echt, für 14 Tage so ein Ding tragen? Das möchte ich sehen.
"Hätte ich vorher gewusst, dass du so ein gemeiner Mann sein kannst, hätte ich dich nicht geheiratet."
Noch kannst du es verhindern. "Du spinnst wohl, ich bekomme es bis zur Hochzeit sowieso noch raus." Na dann viel Glück mein mein allergrößter Schatz.
Hoffentlich verfliegen die 14 Tage schnell, denn es scheint eine Überraschung zu werden. Ich freue mich auch schon darauf................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 19. Mär 2022, 01:21
von Inga
Hallo, Narea,

du treue Seele. Hast immer wieder etwas Neues zu schreiben! Die Ideen gehen dir nicht aus. Und wenn es bei den Ideen doch nach Ebbe scheinen könnte, gibt es doch immer wieder Neues.

Liebe Grüße
Inga

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 21. Mär 2022, 12:05
von NAREA
Hallo Inga, ich gebe mir Mühe. Schreibe gern hier. Aber manchmal klappt es nicht so wie ich es will. Dann brauche ich mehr Bedenkzeit. Schön, dass du dich gemeldet hast.
Liebe grüße Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 21. Mär 2022, 22:33
von Simone 65
Hallo Narea . Ich habe im Hochzeitskleid geheiratet, zweimal vorm Standesamt und einmal in der Kirche.
Lass doch Michaela den Vorschlag machen , in der Kirche im Brautkleid.
Oder Überraschung doch im Standesamt, im Kleid . 🤔
Es kommt auch auf die Feier danach an .
Ich freue mich , wenn ich weiterlesen kann .
Liebe Grüße Simone.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 25. Mär 2022, 12:22
von NAREA
.................. Die vergangenen 14 Tage waren schlimm. Angie nervte mich dauernd mit ihren Fragen. Kann man denn so neugierig sein? Ich bin hart geblieben. Immer wieder steuerte sie bei unseren Spaziergängen Geschäfte mit Brautkleidern an. Sahen alle im Schaufenster sehr schön aus. Ich zeigte Desinteresse. Zu Hause musste ich immer wieder mal meinen neuen Anzug anziehen. Angie wollte immer sehen, was sie an mir noch besser machen könne. Der Anzug saß eigentlich schon perfekt. Aber nur eigentlich. "Ausziehen". Ich tat, was sie verlangte. Sie kam mit dem Lösungsmittel für die Silikonbrüste. Was soll das, fragte ich sie.
"Ich habe neue gekauft. Dazu noch einen schicken, neuen BH." Sie montierte die neuen Sachen an meinen Körper. Als sie mit einem Unterbrustkorsett ankam, wollte ich protestieren. Nein, ich habe protestiert. Hat nicht viel geholfen, sie sagte mir, dass sie nur mal sehen will, ob das vorteilhaft für meine Figur ist. Sie zog ihn nicht zu fest zusammen, um mich gleich zu verschrecken. Also Hemd, ich meine Bluse, angezogen. Jackett darüber und alles angeschaut.
"Gehe bitte zum Spiegel und sage mir deine ehrliche Meinung."
Ich sah mich an, drehte mich mal links, mal rechts, war sehr zufrieden. Etwas mehr Weiblichkeit kam rüber. Aber eigentlich normal, wenn man einen Damenanzug trägt. Sogar die neuen Brüste fühlten sich besser an.
"Nun sag schon was."
Ja, es gefällt mir. Es gefällt mir sogar sehr gut. Kann dich das darüber hinwegtrösten, dass ich kein Brautkleid trage?
"Natürlich, mein Schatz, so gefällst du mir genauso gut."
Noch zwei Tage. Es scheint, dass Angie nichts gemerkt hat. Sie hat aufgegeben mich zu löchern, was für eine Überraschung ich für sie habe. Wir haben alles vorbereitet, die Trauung kann kommen.

Sie ist gekommen. Am Samstag 11 Uhr Standesamt Berlin. Als wir mit dem Taxi ankommen, sind unsere Freundinnen schon da. Oder soll ich sagen, unsere Brautjungfern? Jungfern sind sie schon lange nicht mehr. Egal, sie wollen sich mit uns freuen. Dass ich im Anzug kommen werde, haben sie schon gewusst. Aber dass ich gut darin aussehe, das hat die richtig überrascht. Angies Stylistin hat mir die Haare perfekt gemacht. Leider hat Angie heute das Korsett etwas zu fest angezogen. Na, da muss ich heute durch. Hilft sicher nachher besser ins Brautkleid zu kommen.
Die Trauungszeremonie ist mir richtig an die Nieren gegangen. Eine sehr emotionale Rede. Da konnte ich mir ein paar Tränchen nicht verkneifen. Angie hält mich ganz fest an der Hand. Ich denke schon an den Kuss. Hoffentlich kann ich meine Angie wieder loslassen. Sie sieht so bezaubernd aus. Nach den JA Worten gibt es Sekt und dann müssen wir schon los. Meine Überraschung. Unsere Gäste schicken wir schon mal vor ins Lokal. In einer Stunde wollten wir auch da sein.
Unser Brautauto wartet schon vor dem Standesamt. Nachdem wir losgefahren sind, nehme ich ein Seidentuch und verbinde Angie die Augen. Vor dem Brautmodengeschäft nehme ich sie vorsichtig an der Hand und führe sie herein. Sie sollte nur Platznehmen und warten. Das hat sie auch artig getan. Ich werde in einem anderen Zimmer angezogen. Es ist alles vorbereitet, sodass es schnell geht. Das mit dem Korsett war wirklich hilfreich.
Als ich dann mit dem schönen Brautkleid und dem kleinen Schleier, der mein Gesicht etwas verdeckt hat, aus dem Ankleideraum kommen, hatte Angie das Tuch schon abgenommen. Ihr erstaunter Blick freut mich, weil es für sie sicher eine große Überraschung ist.
Sie kommt und nimmt mich in den Arm. "Du bist schon ein verrückter Kerl. Danke für die schöne Überraschung."
Wir fahren zum Lokal, gehen als zwei Bräute in einen dafür vorbereiteten Raum. Als uns unsere Freundinnen sehen, fangen sie an zu kreischen. War echt laut, weil sofort sie Bedienung kommt um nach zusehen. Auch die ist etwas überrascht, hier zwei Bräute zu sehen. Etwas schwer zu erkennen, dass hier nicht zwei Frauen stehen, wovon sie ausgeht, gratuliert sie uns ganz herzlich. Ich werde natürlich von den unseren Gästen geküsst und gedrückt. Es kommen auch nicht böse gemeinte Beschimpfungen. Dass ich ein Feigling sei, Angie hatte sich es doch so sehr gewünscht. Meine Reaktion: Heiratet ihr erst mal, dann werdet ihr merken, dass ihr zwei seid und jeder seine Meinung hat. Nicht verständliches Gemurmel. Das wird aber schnell durch den gereichten Sekt wieder zu einem Geschnatter der Damen.
Der Abend ist dann gegen Mitternacht beendet worden.
Angie und ich sind todmüde nach Hause gefahren. Trotz der Müdigkeit schmusen wir noch einige Zeit.
"Mein lieber Ehemann, ich beschließe jetzt, dass wir in unseren Kleidern ins Bett gehen."
Gute Idee, aber mit Korsett unbequem. Ich füge mich und wir kuscheln uns aneinander und sind sofort eingeschlafen.
Eine etwas unruhige Nacht, denn im Brautkleid zu schlafen ist doch sehr ungewöhnlich. Mein Korsett drückt.
Ich bitte Angie, mich daraus zu befreien. "Ich kann nicht, ich bin noch zu müde." Ich auch, aber in dem Kleid kann ich nicht mehr liegen. "Ziehe es doch aus." Schon ist sie wieder eingeschlafen. Ich kann es nicht ausziehen, weil der Reißverschluss da anfängt, wo ich nicht hinkomme. Ich versuche es noch mal und will Angie wecken, nur um den Reißverschluss zu öffnen. Sie hat mein Bitten erhört und den Verschluss geöffnet und auch am Korsett hat sie rumgewerkelt. Ich kann aufstehen und mein Kleid ausziehen. Mit viel Mühe bekomme ich auch die Schnüre des Korsetts so raus gefädelt, dass ich es wenigstens öffnen kann. Eine Wohltat. Ich glaube, ich bin schlanker geworden. Wie sehe ich denn aus? Weiße Strumpfhose noch an und die sexy Unterwäsche. Was mache ich jetzt? Erst mal Frühstück machen. Es ist schon 10 Uhr, aber ohne Kaffee geht nichts. Ich suche was zum Überziehen, mir ist kalt. Im Bad habe ich Angies Morgenmantel gesehen. Nun wird mir wärmer.
Frühstück ist fertig, meine liebe Gattin.
Es sollte ein schöner Tag werden................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 29. Mär 2022, 11:26
von NAREA
.................... Wir sitzen am Frühstückstisch und Angie hat immer noch ihr Brautkleid an. Ich frage sie, wie lange sie in dem Kleid herumlaufen will. Klare Antwort: "Den ganzen Tag. Ich hoffe nicht noch einmal heiraten zu müssen, da will ich es genießen."
Aber wenn ich mit dir spazieren gehen will?
"Um so besser, wenn ich das Kleid noch trage, du kannst deinen Anzug auch noch tragen oder doch lieber noch mal das Kleid?"
Bin ich im falschen Film? Hat Angie noch zu viel Alkohol im Blut? Oder meint sie das wirklich ernst? Sie steht auf und kommt zu mir. Sie setzt sich auf meinen Schoß und lächelt mich an. Es muss ein glückliches Lächeln sein. Ich habe es so noch nie gesehen.
"Ich liebe dich. Ich möchte immer mit dir zusammen sein. Es war gestern der glücklichste Tag meines Lebens."
Solche Worte habe ich zum ersten Mal in meinem Leben gehört. Ich war, ich kann es nicht beschreiben, nur mit überglücklich.
"So, jetzt komm."
Wohin?
"Mir aus dem Kleid helfen oder hast du wirklich gedacht, ich behalte es an."
Zugetraut hätte ich es dir. Wir gehen ins Schlafzimmer und ich helfe Angie aus ihrem Kleid. Dann fängt sie an, auch mich zu entkleiden und wir liegen wieder im Bett.

Geduscht und ausgehfertig, wollen wir den Nachmittag in einem schönen Café beginnen.
Bevor wir dieses Café erreichen, ist die Frage, was ziehen wir an? Bei Angie kein Problem. Bei mir eigentlich auch nicht, aber Angie hat andere Vorstellungen. Das Wetter ist schön und lockt uns in Röcken heraus. Angie mit einem Jeansrock und mich hat sie in einen knielangen Lederrock gesteckt. Ich lasse mich gerne anziehen, denn das genaue Pasing war noch nie mein Ding. Wäre ich alleine lebend, dann hätte ich mir da mehr Gedanken drüber machen müssen. Aber mit einer Frau an meiner Seite lebt es sich einfacher.
Also spazieren wir den ersten Tag als Ehepaar durch Berlin. Ist nicht anders als sonst, dann wieder doch. Man hat nicht die Freundin an der Hand. Nein, es ist die liebste Frau der Welt, die zu einem gehört.

"Michi, wir haben doch noch 5 Tage Urlaub. Wollen wir nicht noch mal irgendwo hinfahren?"
Gerne, hast du eine Vorstellung?
"Ja, ich möchte gerne nach Dresden. Da gibt es so viel zu sehen und ein Hotel habe ich auch schon Blick. Das steht an der Elbe und fast im Zentrum der Stadt, sodass wir abends auch noch was unternehmen können."
Super Idee, ich werde uns morgen ein Auto mieten, weil ich unserer kleinen Kiste das nicht mehr zu traue.
"Ich melde uns im Hotel an."
Da ist Angie schnell. Per Smartphone hat sie Hotel Bellevue dran und reserviert 4 Nächte. Bin begeistert.
Bei mir klappt es nicht so gut. Fast alle Autos vermietet. Nur noch obere Mittelklasse zu haben. Miete einen 5er-BMW in schneeweiß. Angie ist begeistert.
Nächsten Tag fahren wir los. Berlin, Dresden, nach 2 Stunden stehen wir vor dem Hotel.
Schöne Tage können beginnen. In der Frauenkirche sehen wir eine Frau. Ist es eine Frau? Angie ist der Meinung, es ist ein Mann. Sie ist neugierig und versucht einen Kontakt zu finden. Ich bin irritiert. Was wird das?...........