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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 27. Jan 2021, 11:23
von NAREA
................Am Mittagstisch wollte keine von Michaelas Kolleginnen etwas zum Vorfall fragen.
Michaela weiß aber, dass die das nur aus Höflichkeit machen. Sie finden sicher Michaelas Entscheidung, keine Anzeige gemacht zu haben, sehr merkwürdig.
"Ich ertrage es nicht, dass ihr so ruhig seid. Ich weiß doch, dass ihr wissen wollt, warum ich niemanden angezeigt habe. Die beiden betrunkenen Männer haben mir nichts getan. Vor Gericht wäre dieser Umstand sogar noch strafmindernd. Außerdem habe ich da was zwischen meinen Beinen, das ich vor Gericht nicht diskutieren will. Die beiden Entführer hätten sicher auch nicht die Freude mit mir, die sie sich erhofft haben. Dann hat mich dieser Hans so zuvorkommend behandelt, dass ich ihn auch mit rein gezogen hätte, so dass er seine Kumpels hätte verraten müsste. Ich weiß, es klingt alles ein bisschen blöd aber ich möchte das Thema abschließen. Angelika wird auch noch viele Fragen haben.
Hauptsache ich bin gesund und munter. Macht euch bitte keine Gedanken mehr.
Monika, ich bin mit der Büroarbeit fertig und möchte nun wieder Draußen helfen."
"Super, dann kannst du mir gleich helfen den Käse zu verpacken. Der Kunde kommt um 15 Uhr," sagt Eva.
Michaela hat sich inzwischen umgezogen, so dass sie nur noch in Strumpfhosen in den Stiefeln steckt und einen weißen Kittel über gezogen hat. "Na hoffentlich frierst du nicht," bemerkt Eva.
Wieder zu Hause angekommen, wartet Angelika schon auf ihre Liebste. Sie sagte nichts. Sie umarmte und küsste Michaela vor Freude. "Du musst mir alles erzählen."
"Das möchte ich nicht Angelika. Lass es mich vergessen und einfach nur an was Schönes denken."
"Du hast recht, ich lasse dich in Ruhe damit. Komm, wir machen uns was Leckeres zum Abendbrot."
Sie gehen in die Küche und suchen im Kühlschrank nach was Essbarem. "Lass uns schnell einen Eiersalat machen, da habe ich jetzt Appetit drauf. Ich habe auch frisches Brot mitgebracht."
"Gute Idee, ich mache schon mal Wasser heiß." Michaela beschäftigte sich mit dem Wasser und Angi sammelt die Zutaten. "Du Michi, bist du sicher, dass du nicht darüber reden willst?" "Ja Angi, ich will nicht. Es soll kein Geheimnis sein. Ich will einfach nicht darüber reden." "Gut, ich werde nie wieder fragen." "Das hört sich so eingeschnappt an." "Das hört sich nur so an." Angi geht zu Michaela und küsst sie auf die Wange. "Ich habe doch so große Angst um dich gehabt."
"Wollen wir am Wochenende was unternehmen?"
"Leider mein Schatz, ich muss arbeiten. Bisher hat mich Monika verschont. Aber das ist nun mal ein Hof mit Tieren, für die gibt es keinen Sonntag."
"Dann bin ich hier ganz allein?"
"Soll ich mir doch einen anderen Job suchen?"
"Nein, nein aber damit habe ich nicht gerechnet. Tut mir leid, dass ich so ein Dummchen bin."
"Du bist eben ein Stadtmensch. Hier kommt die Milch aus dem Supermarkt und der Käse aus dem Regal. Oder?"
"Hör auf mich zu veralbern. Ich bringe dich hin und hole dich ab, so habe ich etwas mehr von dir. Vielleicht können wir danach noch was unternehmen."
"Gut, das können wir machen. Ich ziehe gleich zu Hause die etwas besseren Sachen an."
"Oh, willst du mich etwa ausführen?"
"Ja, aber nur ins Kino."
"Gute Idee Michi, dann ziehe mal gleich einen Rock an. Da komme ich besser an deine Oberschenkel." "An was du schon wieder denkst. Ich wollte nur einen Film sehen."
"Der muss dann aber schon sehr interessant sein, dass er mich von dir ablenken kann."
"Und was soll ich mit meinen Händen machen?"
"Ich denke du willst den Film sehen. Darum ziehe ich mir lieber Hosen an."....................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 29. Jan 2021, 08:56
von NAREA
.......................Michaela muss am Sonntag arbeiten. Angi bringt sie am Morgen zum Bauernhof.
Michaela zieht sich um und beginnt mit dem Melken der Kühe. Kati kommt und hilft ihr. Danach machen beide die Anlage sauber. Kate kann es sich nicht verkneifen den Wasserschlauch auf Michaela zu richten. Dank der großen Gummischürze wird nur Gesicht und das Kopftuch nass.
Nach der Arbeit ziehen sie sich wieder um und gehen an den von Monika gedeckten Frühstückstisch.
"Michaela, ich werde dich jetzt für jedes vierte Wochenende einplanen. Diese Stunden werden natürlich besser bezahlt und es muss sein. Wir kennen das schon gar nicht mehr anders."
"Natürlich Monika, mir macht es ja Spaß hier zu arbeiten."
"Was sagt denn Angelika dazu?" "Ich glaube sie freut sich, dass ich schnell eine neue Arbeit gefunden habe. Besonders aber auch weil sie euch kennen gelernt hat. Im Krankenhaus, in dem ich als Sekretärin gearbeitet habe, wurde ich vom Leiter sexuell bedrängt. Das war ekelig. Darauf hin habe ich gekündigt." Mit einem Lächeln sagt Michaela:"Jetzt hoffe, dass ihr nicht über mich her fallen werdet."
Eva: "Das können wir leider nicht versprechen." Alle lachen und freuen sich über die Harmonie der Mädels.
Am Nachmittag kommt Angelika auf den Hof gefahren. Michaela ist schon wieder im Stall bei der Arbeit. "Hallo Monika, mir ist langweilig geworden, da dachte ich mir, ich fahre mal zu euch auf den Hof. Stört es, wenn ich mal sehen will wo Michi arbeitet?"
"Natürlich nicht aber du musst dich umziehen. In Michaelas Schrank hängt alles, was du brauchst. Geht nun mal nicht anders. Ich komme gleich nach und zeige dir alles."
"Danke Monika."
Als Angi vor Michaelas Schrank steht weiß sie gar nicht was sie zuerst anziehen soll. Zum Glück kommt Monika schon und beide ziehen sich um. "Das ist aber umständlich mit der Arbeitskleidung."
"Ja aber notwendig, wir hatten noch nie Probleme mit irgendwelchen Keimen. Die Hygiene Kontrolle ist jedes Jahr und das immer unangemeldet. Wir zählen als BIO Hof, da sind die Anforderungen schon hoch." "Das habe ich nicht gewusst, um so größer ist jetzt meine Bewunderung für eure Arbeit."
"Also, du ziehst dich bis auf die Unterwäsche aus, dann steigst du in die Stiefel, ich hoffe sie passen, dann den Kittel, unter dem wir auch Latzhosen tragen können oder nur Latzhosen und dann eine wasserdichte Gummischürze. Als Letztes einen Haarschutz. Wir nehmen hier Kopftücher. Und jetzt kann es los gehen."
Sie verlassen den Umkleideraum und gehen in den Stall.
"Da arbeitet Michaela, sie reinigt die Melkanlage."
"He, was machst du denn hier?"
"Ich bin neugierig wo du arbeitest. Monika zeigt mir schnell mal deinen Arbeitsplatz."
Monika und Angelika gehen auch in die Käserei. Hier wird am Wochenende nicht gearbeitet. Nach dem Rundgang nehmen sie ihre Gummischürzen ab und gehen in die Küche, um Kaffee zu machen. Eva hat Kuchen mitgebracht. "Wie seht ihr denn aus? Will Angelika auch hier anfangen?"
Monika: "Ja, ich habe ihr eben alles gezeigt." Eva macht ein erstauntes Gesicht. "Na dann willkommen im Club."
Angelika schaut Monika an. Die schaut zurück. "Wir waren so sehr im Gespräch vertieft, dass wir gar nicht gemerkt haben, dass wir nicht umgezogen sind. Ist ja auch egal. Angelika fängt morgen hier an." Michaela grinst sich eins. Das glaubt sie nie. "Lasst euch nicht veräppeln, Angelika hat so eine gute Stelle im Krankenhaus, da würde sie nie die Arbeit auf einem Bauernhof tauschen." Angelika sagt zu den Mädels, dass sie mal sehen wollte, wo Michaela arbeitet. "Ich habe großen Respekt bekommen, wie ihr hier arbeitet. Das wäre nichts für mich. Danke Monika, dass du mir alles gezeigt hast. Kann ich Michaela schon mitnehmen?"
"Klar, wir machen auch gleich Feierabend."
Michi und Angi gehen in den Umkleideraum.
Eva: "Ich beneide Angelika."
Kati: "Ich auch."
Monika schüttelt nur den Kopf.......................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 29. Jan 2021, 14:01
von NAREA
Danke Engelchen, ich freue mich immer wieder, wenn die Geschichte gefällt.
Jetzt muss ich aber auch mal wieder über uns schreiben.
Doris hat sich von allen (nicht ganz) Wehwehchen gut erholt. Das freut besonders mich. Sie fängt schon langsam an mir Hausarbeiten abzunehmen. Trotzdem besteht sie darauf, dass ich eine Schürze trage, obwohl ich nichts machen brauche. Leider kann ich mich zur Zeit nicht Draußen beschäftigen.
Einmal am Tag gehe ich mein Auto in der Garage besuchen. Eventuelle Staubkörnchen werden dann schon mal entfernt. Irgendwohin fahren macht ja bei dem Wetter und Corona auch keinen Spaß.
Spazieren gehen wir immer noch ein Mal am Tag. Ich glaube, das macht Doris nur weil sie dann bestimmen kann, was ich anziehen soll. Gefroren habe ich in der Landschaft noch nie.
Unser Kittelschürzen Club hat sich schon ewig nicht mehr getroffen. Mit einer Multimedia Veranstaltung von zu Hause aus fehlt vielen der PC. Da bleibt uns dann das Telefon. Und natürlich das kurze Treffen am Bäckerauto. Da gehe ich jetzt aber auch nicht mehr ohne Hosen hin. Hauptsache die lange Kittelschürze kann man unter dem Anorak oder einer dicken Strickjacke sehen. So machen es die anderen Frauen auch. Es gab mal Tage (schon länger her), da habe von der Verkäuferin für meinen Mut ein Brötchen umsonst bekommen. Als ihr dann unsere Nachbarin erzählt hat, dass ich immer so rum laufe, hat sie aufgehört damit. Ich hätte es ihr ja auch sagen können aber ich wollte ihr die Freude lassen.
Wenn Olaf mich besuchen kommt, dann hat er auch immer eine Kittelschürze an. Ich finde das nett von ihm. Er ist mit seiner Frau und ein Kind hier her gezogen. Bekannte hatten beide nicht in der Gegend. Sie sind gleich unserem Kittel Club beigetreten, um Bekanntschaft zu schließen. Altersmäßig passen wir nicht so zusammen aber ich bin der jüngste Alte hier im Dörfchen. Wir verstehen uns gut und das ist die Hauptsache.
So, nun wünsche ich Euch ein schönes Wochenende. Geht den Viren aus dem Weg.
Gruß Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Sa 30. Jan 2021, 10:21
von Engelchen
Danke dir liebe Narea,
nicht nur für deine Geschichte, die ich sehr gerne lese, sondern auch für die privaten Einblicke die du uns erlaubst.
Freue mich auf die nächsten Teile
Liebe Grüße
Lisa
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 5. Feb 2021, 12:10
von NAREA
...........................Michaela und Angi fahren nach Hause. Hier beschließen sie, dass sie vor dem Abendessen noch mal um den Häuserblock laufen wollen. Hand in Hand schlendern sie den Büegersteig entlang. Wenn sie sich unbeobachtet fühlen umarmen sie sich und küssen sich. Sie gehen weiter. Michaelas Arm umfaßt die Talie von Angi. "Sag mal Michi, muss ich mir Gedanken machen, weil du mit so hübschen Mädels zusammen arbeitest?" "Wie kommst du jetzt darauf?"
"Ich weiß nicht, ich habe gerade so nachgedacht."
"Hoffentlich wirst du nicht eifersüchtig. Das wäre gar nicht gut für unsere Beziehung."
"Ich weiß aber man kann nichts dagegen machen."
"Doch, dem Partner einfach Vertrauen. Wenn du das nicht schaffst, dann ist eine Trennung vorprogramiert. Oder ich muss den Job wechseln, den du dann aber auswählen musst. Unter Männern würde ich mich aber noch unwohler fühlen."
"Was heißt noch unwohler fühlen? Fühlst du dich denn nicht wohl bei den Frauen?"
"Doch, ich meine ja nur, dass ich unter Männern mehr Angst hätte angemacht zu werden. Bei den Mädels habe ich die Angst noch nie gespührt."
"So soll es ja auch bleiben, denn du gehörst mir."
"Angi mein Liebling, was sind das für Gedanken, die dein Köpfchen ausbrütet. Ich liebe dich und nur dich."
Angi bleibt stehen. Jetzt ist es ihr egal ob sie Jemand sieht. Sie umarmt Michaela und küßt sie als wolle sie nie aufhören.
Wieder in ihrer Wohnung gehen sie gleich ins Schlafzimmer. Sie ziehen sich gegeseitig aus. Ganz nackt schlüpfen sie unter die Bettdecke. Michi hat nur noch die Ersatz Brüste, die aber bei ihrem Liebesspiel nicht stören. Angi ist überglücklich. Michis Gedanken gehen in Richtung,- Mann sein wollen-.
"Na, denkst du darüber nach deine männliche Seite zu wecken?"
"Woher weißt du das?"
"Das sehe ich dir an. Da ist so ein verträumter Blick. Wenn du diesbezüglich ernstere Gedanken hegst, dann sag es mir bitte."
"Natürlich mein Schatz. Ich habe auch auf meine Brüste geschaut. Ich weiß nicht, ich glaube ich würde sie vermissen. Wie lange kann man sie mit dem Kleber tragen, ohne dass es der Haut schadet? Ich meine nicht bis der Kleber sie abfallen lässt, sondern wie lange macht die Haut das mit?"
"Das weiß ich nicht. Wenn du dir Sorgen machst, dann kaufen wir Push up BH's."
Michi dreht sich zu Angi, schaut ihr lange in die Augen und sagt: "Ich kann Probleme haben. Dabei bin ich der glücklichste Mensch weil ich dich habe. Du liebst mich als Mann und als Frau, das gibt es doch selten oder?"
"Das glaube ich nicht. Nicht jeder, der Damenkleidung trägt und männlich ist, will eine Frau werden."
"Wenn ich nicht in die verrückte Situation damals gekommen wäre und nicht Greta und Ilona getroffen hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen Kleider und Röcke zu tragen. Ich bin ja nicht mal auf die Idee gekommen. Das war Greta zuerst, weil sie keine Männersachen hatte, es Sonntag war und alle Geschäfte zu hatten. Und Ilona mit ihren Frauenberufen hat mein Leben verändert."
"Für mich war es ein Glücksfall. Wie hätte ich dich sonst finden sollen. Ilona sei Dank, dass sie dich bei uns eingeschleust hat."
"Was heißt eingeschleust hat? Sie hat mir geholfen Geld zu verdienen."
"Nenne es wie du willst, mich hat es glücklich gemacht."
Angi springt aus dem Bett und holt zwei weiße Kittel aus dem Schrank. "Die habe ich abgezweigt. Jetzt gehen wir Essen." "So gehe ich doch nicht essen!"
"Nicht mal bis in die Küche?"
Sie machen noch eine Flasche Wein auf und ließen den Tag sehr zufrieden ausklingen.
Am nächsten Morgen steht Michi an der Straße und wartet auf Eva, die sie immer mitnimmt zum Bauernhof.
Dann klingelt das Handy. "Hier ist Eva, Michaela ich bin krank, kann nicht kommen."
"Nicht so schlimm, ich nehme den Bus. Gute Besserung Eva." "Danke Michaela."
Sie rennt noch mal zur Wohnung, um sich einen dickeren Mantel zu holen. Sie nimmt den,der gerade am Haken hängt. Es ist einer von Angelika. Egal, der Bus muss gleich kommen. Geschafft. An der Haltestelle steigen 2 Frauen aus. Sie und eine ältere Dame. Es scheint als hätten sie den gleichen Weg. "Wollen sie auch zum Bio Hof, junge Dame?"
"Ja, ich arbeite da. Meine Kollegin, die mich sonst mitnimmt, ist krank geworden, darum habe ich den Bus genommen."
"Das ist ja ein Zufall, ich bin von meiner Tochter gebeten worden aus zu helfen."
"Welche der Frauen ist denn ihre Tochter?"
"Monika, die hat mir auch schon viel über sie erzählt. Ich bewundere sie, weil sie eine Weg eingeschlagen haben....Ach da sind wir schon."
Was hat Monika denn alles erzählt? Aber egal, jetzt geht es erst mal an die Arbeit. Monika hilft im Stall mit. Heute ist ein Sauwetter, Wind und Regen. Gut das die Wiese für die Kühe dicht am Stall ist. Aber zur Kontrolle des Elektrozaunes muss man doch hinaus in den Regen. Michaela macht das. Im Stall hängen Regenmäntel für solche Tage. Sie zieht einen Mantel über ihre Stall Arbeitskleidung. Als sie von der Kontrolle des Zaunes zurück kommt, schmunzelt Monika.
"Sie mal wie du aussiehst. Du musst deine Stiefel saubermachen und nehme dir eine neue Gummischürze. Bei dem Wetter bleibt es nicht aus, dass man so von Draußen kommt."
Im Umkleideraum tauscht Michaela die Schürze und macht die Stiefel sauber. Da kommt Monika herein. "Du Michaela, meine Mutter braucht Hilfe bei den Papieren, bist du mal so lieb?"
"Natürlich." Sie nimmt ihre Schürze wieder ab und tauscht den grünen Arbeitskittel gegen einen weißen. Auch das Kopftuch wechselt sie. Es könnte nach Stall riechen. Sie geht ins Büro.
"Schön Michaela," kam es von Monikas Mutter," ich blicke hier nicht mehr so genau durch, da müssen sie mir helfen." Beide machten sich an die zu bearbeitenden Papiere. Plötzlich fragt Monikas Mutter:"Wollen sie noch was mit ihrer Stimme machen? Hört sich ganz schön rau an. Wie ist es denn, wenn man sich operieren lassen will? Haben sie schon Brust Implantate? Oder sollen das Hormone bewirken?......................."
Zum Glück kommen Kati und Monika ins Büro. Michaela wollte die Fragen nicht beantworten. In der Küche, wo schon das Essen des Caterings auf dem Tisch stand, fragte sie Monika, was sie machen soll? Die Fragen ihrer Mutter sind sehr persönlich. Sie will wieder in den Stall oder der Käserei. Nun ist es an Monika die Situation zu bereinigen...................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 8. Mär 2021, 10:32
von NAREA
"Guten Morgen mein Schatz, heute ist Frauentag. Ein Feiertag in Berlin," kam es von Angi.
Michaela schaut verschlafen auf die Uhr. Sie dreht sich zu Angelika, nimmt sie in den Arm und küsst sie.
Angelika:" Ich habe eine Überraschung für dich. Weil heute schönes Wetter werden soll, möchte ich mit dir spazieren gehen. Meine Überraschung liegt auf dem Tisch."
"Aber ich bin keine Frau, die diesen Tag feiern muss. Ich bin es doch der dir was schenken muss. Das muss ich aber erst aus dem Keller holen."
"Na dann mal los, bin schon gespannt. Trotzdem bist du meine liebste Frau und wenn du willst eben auch mein liebster Mann." Michi steht auf und will losgehen. "Halt, willst du so in den Keller gehen?"
Sie hatte nur ihr Nachthemd an. "Klar, ich ziehe mir nur schnell Stiefel und Mantel über."
Mit einem großem Rosenstrauß, einer riesen Pralinen Schachtel in Herzform und ein Seidentuch kommt sie zurück. Ohne sich auszuziehen umarmte sie wieder Angelika und küsste sie. Danke danke danke. Die Freude ist ihr anzusehen. "Das Tuch trägst du dann auch mal für mich?" "das weiß ich noch nicht." Dann geht Michi zum Tisch auf dem ein Päckchen liegt. Angelika hatte ihr einen knielangen Lederrock gekauft. "Das ist ja Wahnsinn, der sieht toll aus, Danke. Und wieder muss Angi tausend Küsse entgegen nehmen.
"Denn sollst du zu unserem Spaziergang tragen."
"Ist das nicht zu kalt?"
"Nicht wenn du eine dicke Strumpfhose und Knie hohe Stiefel trägst. Außerdem borge ich dir meinen langen Daunen Mantel. So bist du richtig verpackt. Wollen wir in Ruhe frühstücken, so in Nachthemden?" "Klar, komm ich helfe dir."
"Dafür kannst du aber trotzdem die Stiefel und den Mantel ausziehen." "Habe ich doch glatt vergessen."
"Hast du wieder mal was von Monika gehört?"
"Nein, seit dem sie ihren Bio Hof verkaufen musste, hatten wir keinen Kontakt mehr. Ist aber auch schade drum, das war ihr ganzer Stolz. Aber die Kosten haben sie aufgefressen. Dir Corona Kriese haben viele nicht geschäftlich überlebt. Aber wenn ihre Mutter da noch öfter gekommen wäre, dann hätte mich gekündigt oder mich nur noch um die Stallarbeit gekümmert. Die hat mich ausgefragt wie bei einem Verhör. Sie brauchte nur akzeptieren, dass ich wie ein Mädchen aussehe.
Sie hätte sicher noch wissen wollen wann ich mich operieren lasse und wo."
"Die Arbeit hat dir aber da gefallen?"
"Natürlich, aber nicht mit der Frau im Büro."
"Und wann willst du dich operieren lassen?" Michaela nahm ein Geschirrtuch und warf es Angi an den Kopf. "Wenn du mich nervst, dann gehe ich zum Bodybuilding und werde Michael."
"Das würdest du wirklich machen?"
Michaela schwieg. Sie dachte sich, dass es jetzt bei Angi im Kopf arbeitet.
"Weißt du, mich kannst du nicht schocken. Du liebst mich viel zu sehr, um mich dann zu verlassen und das ist die Hauptsache."
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 8. Mär 2021, 10:34
von NAREA
Vielen Dank für Eure DANKESCHÖNS.
Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 16. Mär 2021, 08:57
von NAREA
..................Die Beiden diskutierten noch weiter aber es führte zu nichts. Am nächsten Morgen will Michaela zum Arbeitsamt gehen. Immer auf Ilona zu verlassen, will sie nicht mehr, obwohl Ilona immer gute Arbeitsorte für sie gefunden hat. Nach dem Frühstück, Angi ist schon weg, klingelt das Telefon.
Monika ist dran. "Michi, kann ich kurz zu dir kommen. Ich muss was mit dir bereden."
"Klar, komm her."
Als Moni vor der Tür steht macht sie ein freudiges Gesicht. Sie umarmt Michaela und sagt, dass sie wenn sie alle, Kati, Eva, Monika und Michaela wollen, weiter auf dem Hof arbeiten. Die neuen Besitzer sind an Monika heran getreten und sie gefragt, ob sie den Hof als Angestellte weiter führen würde.
"Das wäre ja super." Michaela war sofort wieder dabei.
"Eva und Kati machen auch mit. Ich konnte den Hof nicht mehr halten aber der neue Besitzer ist von dem Konzept voll überzeugt. Wir können sofort wieder anfangen. Da alle Kühe verkauft worden, müssen wir erst mal den Stall säubern und für neue Tiere vorbereiten. Bist du dabei?"
"Welche Frage, na klar."
"Dann morgen Früh in alter Frische. Stell dich auf einen schmutzigen Tag ein."
Michi ruft gleich Angelika an und erzählt von der neuen Wendung.
"Wenn dir das so einen Spaß macht, dann greif zu."
Am nächsten Tag stehen alle vier Frauen im Büro. Ihnen gegenüber sitzt der neue Verwalten des Hofes. Ein etwas 40 jähriger Mann ohne irgendwelche sympatischen Gesichtszüge. Aber dafür kann er ja nichts. Mal abwarten was kommt. Er schickt die Frauen in den Stall, kommt später nach und zeigt alle Stellen, die besonders gereinigt werden müssen. Eine Hygiene Abnahme wird in 2 Tagen gemacht. In dem Umkleideraum wurden neue Schränke aufgebaut. Mehr als vorher, sollen wohl noch mehr Arbeiter kommen. In den Schränken hängen schon alle für diese Arbeit benötigten Kleidungsstücke. Die Größen hatte Monika schon mal in weiser Voraussicht angegeben. Sie hat schon mit ihrer alten Mannschaft gerechnet. Die Frauen ziehen sich an.
Alle bemerkten, dass die Sachen sie noch mehr einengen als die Alten. Latzhosen, Ok. Stiefel,Ok. Arbeitskittel, Ok. Gummischürzen, nicht so weich wie die alten. Außerdem war man rundum eingewickelt in den Dingern. Weniger Freiraum beim Arbeiten. Es gibt nur Kopftücher. Ein Mundschutz war Pflicht bei der Arbeit.
Der Aufseher verschwindet, die Frauen beginnen ihre Arbeit. Alle Geräte für die Arbeit wurden bereitgestellt.
Zum Feierabend kommt der Verwalter. Sieht die Arbeit der Frauen und bedankt sich.
"Morgen noch mal und dann wird es geschafft sein. Ich wünsche ihnen einen schönen Feierabend."
Moni und ihre Kolleginnen sind geschafft. "Was sagt ihr zu dem Neuanfang?"
Michaela, Kati und Eva schauen sich an. "Wie ist es denn mit unserem Gehalt? Darüber hast du uns noch nicht informiert."
"Ich weiß, darum gehen wir jetzt noch einen Trinken und ich erzähle euch alles."
Michaela:"Was haltet ihr von dem Verwalter?"
Eva:"Etwas unheimlich, mir gefällt er gar nicht. Und die leeren Schränke gefallen mir auch nicht. Was will der Käufer hier noch alles Machen?"
Monika:"Das weiß ich auch nicht. Sicher soll es noch größer werden."
"Sag mal Moni, weiß der Verwalter alles über uns?"
"Was meinst du Michaela?"
"Was in meiner Akte steht, dass ich nicht die bin, die er erwartet."
"Das weiß ich nicht, wir haben nicht so direkt über jeden gesprochen, nur so im Allgemeinen."
"Ich aber mal gespannt wer die leeren Kleider Schränke belegen wird. Mir kommt das etwas unheimlich vor."
Moni:"Quatsch, die sehen nur eine Idee weiter Bio Fleisch in die Stadt zu liefern. Hier werden keine Kunden mehr herkommen. Ist mir auch egal, denn unser Lohn hat sich ab heute um 400 € erhöht. Prost darauf."
Alle erheben ihr Glas. Nur Kati fragt noch mal nach. "Für uns alle oder für Jeden?"
Moni:"Für jeden natürlich. Denkst du der Käufer bekommt so schnell so ein Personal wie ins von der Stange? Außerdem sind wir in Berlin und dafür werden wir gut verdienen. Erst mal geht alles so weiter wie wir es gewohnt sind. Nur der Verwalter wird uns im Nacken sitzen."
An diesem Tag wird auch die Reinigung und Desinfizierung des Stalles abgeschlossen.
"Na das muss ich mir erst mal ansehen." Der Verwalter will in den Stall gehen.
Eva:" Herr Beckmann, der Stall ist desinfiziert und ohne Schutzkleidung nicht mehr zu betreten. Das wissen sie doch wohl."
"Ja, sie haben recht, da habe ich nicht dran gedacht. Das ist nun aber blöd, der Chef möchte einen Bericht von mir über den Zustand der Reinigungsarbeiten."
Kati:"Das ist doch kein Problem, ich borge ihnen gerne etwas von meiner Schutzkleidung."
"Das geht doch nicht."
"Warum nicht? Gilt das nicht für sie?"
"Doch, doch aber es ist dumm, dass ich nicht an Sachen für mich gedacht habe."
"Darum bieten wir ihnen doch was von uns an oder trauen sie sich nicht. Wir müssen die nächste Zeit den ganzen Tag darin verbringen. So wissen sie schon mal wie das ist."
"Na los, geben sie schon her."
Herr Beckmann zieht sein Jackett aus. Moni ist die Stabilste der vier Frauen. Sie reicht ihm einen ihrer weißen Kittel, Gummistiefel, die sicher zu klein sind aber für die paar Minuten schon reichen werden. Sie hilft ihm die lange weiße Gummischürze hinten zu verknoten. Nun fehlt nur noch der Mundschutz und das Kopftuch. "Können wir das Kopftuch nicht weglassen?"
"Gerne, wenn wir das dann auch nicht mehr tragen müssen."
"Das geht leider nicht, das wäre gegen die Bestimmungen."
"Sehen sie Herr Beckmann, darum müssen auch sie ein Tuch tragen. Ich bin gerne bereit ihnen zu helfen," kommt es von Monika. Herr Beckmann versucht es nicht mal sich das Kopftuch umzubinden. Monika stellt sich hinter ihm, legt das Tuch um seine Stirn und verknotet es im Nacken. Das Unwohlsein konnte der Verwalter nicht verbergen. "Danke, dann werde ich mal."
Die vier Frauen hätten das jetzt nicht gedacht, dass Herr Beckmann trotz Verlegenheit in dieser Situation, mit Kopftuch losmarschiert. Vielleicht war der erste Eindruck doch etwas zu vorschnell getroffen worden.
Es dauerte eine ganze Weile bis Herr Beckmann wieder kam. Er nahm zuerst das Kopftuch ab, entledigte sich von den drückenden Stiefeln und nahm die Gummischürze ab.
"Bitte kommen sie in mein Büro."
Die Frauen sahen sich an, weil er den Kittel nicht ausgezogen hat.
"Meine Damen, ich bin begeistert. Eine sehr saubere Arbeit haben sie geleistet. Dafür sage ich danke. Monika:"Das ist selbstverständlich Herr Beckmann, wir machen das ja nicht zum ersten Mal.
Wir nehmen trotzdem ihr Lob gerne an. Wir haben auch ein Lob für sie. Mein Kittel steht ihnen so gut, dass ich ihn ihnen gerne überlassen möchte."
Herr Beckmann wurde rot und schaute beschämt nach unten..........................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 19. Mär 2021, 14:08
von NAREA
................Plötzlich klopfte es an der Tür. Nicht auf ein "Herein" wartend stand der Käufer des Hofes im Büro. Er begrüßt die Frauen und dann den Herrn Beckmann.
"Ich will mir mal den Stall und die Räume ansehen, denn morgen kommen die Tiere und noch Ausrüstung für die Käserei. Wir hatten ja schon alles besprochen. Er schaut zu Moni rüber, die nickt ihm zurück, dann will er in den Stall gehen. Moni wies ihn darauf hin, dass der Stall frisch desinfiziert ist. Eine Schutzbekleidung ist Plicht.
"Na dann holen sie eine für mich."
"Das ist nicht so einfach, hier hingen nur Sachen für vier Frauen. Da wird ihnen nichts passen."
Zum Verwalter sehend: "Dann borgen sie mir schnell mal ihren Kittel."
Moni: "Das ist zwar mein Kittel aber er wird ihn sicher gern verborgen."
"Dann mal los, ich hoffe doch dass mich die Damen begleiten, Beckmann sie warten hier bitte, wir müssen noch einiges bereden."
Der Rundgang dauerte nicht all zu lange, der Geschäftsmann war vom Fach. Als er alles gesehen hat, hat er die Frauen noch zum Abendessen eingeladen. Die Zeit des Umziehens der Frauen nutzte er, um mit Herrn Beckmann einiges zu besprechen.
Michi rief schnell noch Angelika an, dass es säter wird.
Bitte entschuldigt, mir ist gerade ein großer Teil des Textes abhanden gekommen. Zu lange geschrieben. Bin sauer, nützt aber nicht. Montag nochmal anfangen, ich fand es schön, was ich geschrieben habe.
Schönes Wochenende Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 29. Mär 2021, 11:44
von NAREA
Bitte entschuldigt mein abgehacktes Auftreten der letzten Zeit.
Mich mich Corona krank.
Dieses Hin und Her der Politiker, die Unvernunft der Leute und das Gefangensein. Damit meine ich, dass ich zwar andere Orte besuchen kann aber die Versorgung dann ausbleibt. Kein Tässchen Kaffee oder ein anständiges Essen im Restaurant. Das macht mich fertig. Bin schon etwas depressiv geworden. Doris geht etwas lockerer damit um und versucht mich immer wieder aufzubauen.
Kleine Wehwehchen schleichen sich auch schon ein bei mir. Das blöde ist, dass meine Brust angefangen hat zu schmerzen. Der Doktor vermutet Hormonstörungen. Er würde mir Testosteron spitzen wollen. Das will ich nicht, wer weiß, was dann wieder kommt. Da meine Brust sowieso schon gewachsen ist und ich auch deshalb einen BH trage, habe ich mir Bedenkzeit erbeten. Doris meint, ich solle es mal mit einem größeren BH probieren. Ich weiß noch nicht was ich mache.
Ich weiß aber, dass ich weiter schreiben muss.
...........Die vier Frauen, Monika, Kati, Eva und Michaela waren fertig für die Abfahrt. Der Herr Eisert (Käufer des Hofes), kam und bat die Frauen in seinem Auto Platz zu nehmen.
"Herr Beckmann muss leider nach hause und kann meine Einladung leider nicht annehmen."
So fahren sie zu einem schicken Lokal am Stadtrand von Berlin.
Nach dem Studieren der Speisekarte und dem Bestellen, trinken sie ein Glas Sekt auf die neue Zukunft des Bio-Hofes. Nach dem Essen wurde noch über Gott und die Welt geredet. Herr Eisert fragt die Frauen:" Sie kennen Herrn Beckmann zwar erst wenige Stunden. Er ist unser bester Mann für Verwaltungsaufgaben. Hat aber auch so seine Macken, die sie noch erleben werden. Müssen sie ihm aber nicht übel nehmen. So ist er eben. Er hatte noch nie mehr als eine weibliche Mitarbeiterin. Jetzt gleich vier und vielleicht werden es noch mehr, wenn der Laden gut läuft. Dafür schon die anderen Schränke. Was ich eigentlich sagen will, ich freue mich so nette Mitarbeiter auf dem Hof zu haben."
Moni:" Danke Herr Eisert, wir werden ihre Erwartungen nicht enttäuschen. Vielen Dank für das schöne Abendessen."
"Aber gerne, dass mache ich immer so, wenn ich ein Objekt, welches Zukunft hat, gekauft habe. Dieser Hof ist von ihnen Frau Monika, sehr gut geführt worden. Sie hätten ihn mehr bewerben müssen. Auch ihren Käse in den örtlichen Geschäften anbieten müssen. Solche Kleinigkeiten habe immer viel Erfolg. Haben sie noch spezielle Fragen? Wenn nicht, dann würde ich ihnen ein Taxi rufen. Sprechen sie es mit dem Fahrer ab, dass er sie morgen Früh wieder zur Arbeit bringt. Bezahlen sie mit dieser Karte und geben sie die bei Herrn Beckmann ab. Es hat mich sehr gefreut meine Damen."
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 7. Apr 2021, 16:09
von NAREA
.................Der nächste Tag beginnt ganz locker. Die vier Frauen fahren mit dem Taxi vor. Dann ziehen sie sich um und kümmern sich um ihre Tiere. Nur Monika geht schnell zu Herrn Beckmann ins Büro um die Quittung und die EC-Karte für die Taxifahrt abzugeben. Sie sieht, dass Herr Beckmann wieder ihren weißen Kittel trägt. "Ich habe schon neue Kittel und mehr Arbeitskleidung bestellt, so dass sie ihren Bestand wieder auffüllen können. Ich musste heute Früh in den Stall und nachsehen, ob die Vorbereitungen für die letzte Lieferung heute abgeschlossen sind."
Monika sah auf seinem Schreibtisch ein Basecap liegen. Kann der Verwalter doch kein Kopftuch im Nacken binden? Oder schämt er sich? Fragen will sie nicht, kann ihm ja peinlich sein. Sie wünschte ihm einen schönen Tag und ging an ihre Arbeit in der Käserei.
Eine Stunde später rollt der letzte Viehtransport auf den Hof. Es waren nur noch zehn Kühe, die gefehlt haben. Die Tiere werden ausgeladen und erst mal auf die Weide entlassen. Michaela kümmert sich darum. Der Fahrer des Transportes kam und will den Lieferschein unterschreiben lassen.
Als er Michaela Stift und Papier reicht, schaut er ihr ganz tief in die Augen. Dann dreht er seinen Kopf nach links und rechts. Michaela unterschreibt. Diese Gelegenheit nutzt er und zieht ihr den Mund-Nasenschutz vom Gesicht. Überrascht lässt Michaela Stift und Papier fallen. Da hat der Mann schon ihren Kopf in den Händen und küsst sie. Michaela wehrt sich. Vergebens, seine Hand hält ihr den Mund zu. Um ein Schreien zu verhindern, zieht er ihr das Kopftuch ab und steckt es ihn ihren Mund. Dann kümmert er sich um ihre Hände, die versuchen ihn zu schlagen. Er zieht die Schleife ihrer Gummischürze auf. Ihre Hände greifend, schiebt er diese mit Gewalt in die Taschen ihres Kittels und bindet die Gummischürze wieder zu. Aber sehr fest, so dass Michaela gefangen ist. Der Versuch zu rufen ist zwecklos. Der Fahrer will nicht im Stall bleiben. Er nimmt Michaela und schiebt sie auf die Ladefläche des Transporters. In einer Ecke nimmt er ihr das Tuch aus dem Mund.
"Wenn du schreist steche ich dich ab."
Michaela in Todesangst. "Ich habe an deinen Augen gesehen, dass du ein sehr hübsches Mädchen bist.
Ich musste dich küssen."
Er will sicher mehr von Ihr. Michaela bewegt sich nicht. Der Mann fängt an Michaelas Gummischürze hoch zu heben. Das war wegen der Länge nicht so einfach. Dann kam der Kittel mit Ihren Händen in den Taschen. Als seine Hände unter dem Kittel irgendwas suchen, bemerkt er schnell, dass da kein Schlitz zum Öffnen ist. An den Seiten Gummiband und ein Latz. Er nimmt Michaela und schiebt sie wieder vom Transporter.
"Wenn ich erfahre, dass du mich verraten hast, dann bist du tot."
Dann verschwindet er und lässt Michaela so gefesselt vor dem Stall stehen.
Es ist Mittag geworden.
"Wo ist denn Michaela? fragt Eva.
"Die hat doch die neuen Kühe in Empfang genommen," sagt Monika.
"Das ist doch schon so lange her."
"Eva, komm wir gehen sie mal suchen. Vielleicht hat sie sich in den Fahrer verliebt?"
"Das wäre Angelika aber nicht recht."
Hinter dem Stall finden sie Michaela. Mit dem Kopf gegen die Stallwand gelehnt und weinend. Mit dem Kopftuch hat der Mann ihr noch den Mund verbunden, so dass keine lauten Töne entweichen konnten. Der Anblick ist brutal. Gefesselt, geknebelt und weinend, da müssen Moni und Eva gleich mitweinen. Sie befreien Michaela, die sich nicht beruhigen kann. Ihr verheultes Gesicht war rot und nass von all den Tränen. Moni und Eva wissen nicht was passiert war, darum wollen sie einen Krankenwagen rufen. Michaela schüttelt den Kopf. "Nein, nein, nein."
Sie gehen mit ihr in den Aufenthaltsraum. Neugierig sind ihre Kolleginnen aber sie haben Taktgefühl und lassen Michaela alleine. Sie machte am Nachmittag wieder ihre Arbeit. Angelika holte sie von der Arbeit ab. Ihr will Michaela alles erzählen. Das mit sich rumtragen kann sie nicht.
Wie wird Angelika reagieren?????????????????
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 8. Apr 2021, 15:34
von NAREA
..................Zu hause erzählt Michaela unter Tränen was passiert ist. Angelika kann ihre Tränen auch nicht mehr halten. Sie umarmen sich ganz fest.
"Willst du nicht doch zur Polizei gehen?"
"Nein Angi, wegen ein paar Küsse werden die den Kerl doch nicht bestrafen. Außerdem hat es niemand gesehen."
"Aber man kann es als versuchte Vergewaltigung bezeichnen."
"Wenn ich ihn anzeige, dann will er mich umbringen. So hat er es jedenfalls gesagt. Wer soll mich dann schützen?"
Angelika schaut nachdenklich. Die Polizei kommt erst, wenn was passiert ist. Das Risiko wollen beide nicht eingehen.
"Du Angi, es war sicher gut, dass ich die Arbeitssachen an hatte. Die Latzhosen haben ihn im Endeffekt davon abgehalten mir was anzutun. Damit hatte er nicht gerechnet und ist wütend abgehauen. Ich habe mir nicht mal das Nummernschild gemerkt. Aber das steht sicher auf dem Lieferschein. Trotzdem kann ich ihn nicht anzeigen, er hat mir mit dem Tod gedroht."
"Was wollen wir jetzt machen? Du kannst dich krank schreiben lassen. Dann suchen wir eine andere Stelle für dich."
"Ich weiß nicht..........."
Angelika ruft beim BIO-Hof an und entschuldigt Michaela.
Monika ist am Telefon. "Angelika, wir sind hier alle sehr bestürzt und fragen uns was wir machen können. Nur wissen wir nicht was passiert ist. Wir wollen doch helfen."
"So wie ich die Sache sehe will Michaela nicht darüber sprechen. Das müsst ihr akzeptieren. Gebt ihr 2 Tage Zeit, bitte."
"Wir hoffen nur, dass sie sich keine andere Arbeit sucht. Wir haben sie sehr lieb gewonnen und ein sehr gutes Arbeitsverhältnis. Wir wollen auch mehr auf sie aufpassen."
"Monika, ich glaube sie will die Arbeitsstelle auf jeden Fall behalten. Auch sicher wegen euch. Sie ist zufrieden mit der Arbeit. Das ist so mein Gefühl."
Monika geht zu Herrn Beckmann und sagt ihm, dass Michaela in 2 Tagen wieder da ist. Die Arbeit werden sich die drei Frauen teilen und wenn nötig Überstunden machen.
Angelika nimmt Michaela mit in die Stadt. Sie geht zur Arbeit in die Klink und Michaela will zu Ilona.
Nach Greta ist Ilona ihre beste Freundin. Vielleicht hat sie eine andere Idee oder ist auch der Meinung den Arbeitsplatz zu behalten. Michaela ist unsicher und will einfach nur reden mit Menschen, denen sie vertrauen kann. Wer kann das nicht verstehen..........................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 27. Apr 2021, 12:23
von NAREA
Ich bitte tausend Mal um Entschuldigung.
Meine lange Abwesenheit hat viele Gründe. Wir leben in Mecklenburg, ein Landstrich, der denkt Corona durch Einreiseverbote retten zu können.
Mein Frust und Depression kommen daher, dass ich und Doris (richtig Doris und ich) nicht begreifen können, dass uns aus Brandenburg niemand besuchen darf, weil es ein Einreiseverbot für Touristen und Tagesbesucher gibt.
Alle Mecklenburger können den Virus in die Welt tragen, wir sollen angeblich sicher sein. Warum machen denn nicht alle Bundesländer dicht?
Fragen auf die wir keine Antwort haben.
Einsamkeit macht krank. Die Stimmung in unserem Dorf ist auch auf dem Tiefpunkt. Unser Frauen Club mit Olaf und mir trifft sich ab und zu wenn die Sonne scheint im Freien mit Abstand. Das brauchen wir einfach. Man darf nicht nur zu Hause hocken. Mit Abstand im Freien haben wir dann auch Spaß.
Die lange Zeit der Einschränkungen hat Doris dazu bewogen unsere Schränke einer Inventur zu unterziehen.
Da wir ja hier auf engem Raum zusammen leben, hat sie mich in ihr Vorhaben der Wäsche und Kleidungsdezimierung eingebunden.
Doris sagte aber gleich, dass sie mich nur dabei haben will, wenn ich in Unterwäsche plus BH ihr helfen will. Ich tat es.
So wurden alle Kleidungsstücke aus den Schränken herausgenommen. Auch die Kleidung von Doris.
Sie fing an zu sortieren. "Könnte dir passen, ist meins, will ich nicht mehr, ab in den Müllsack, würde dir noch ganz gut stehen, deine Hosen sehen blöd aus, das passt dir sowieso nicht mehr."
So habe ich es erlebt. 50% meiner Kleidung verschwand in einem Müllsack. Mein Protest wurde, wie ihr es aus Jahren schon gewohnt seid, von Doris so entwertet, dass mir dann die Worte fehlten.
Der über gebliebene Haufen Kleidung für mich wurde kleiner, was meine traditionelle männliche Kleidung betraf.
Der Haufen der Kleidung, die mich schon jahrelang begleitete, war größer geworden. Wie kann das sein?
Auch Doris hat ihre sortiert.
Was sie nicht mehr tragen will, hat sie frech auf den Haufen meiner Kleidung gepackt.
"Hier bin ich mir nicht ganz sicher, zieh das mal an. Vielleicht steht es dir?"
Es stand mir nicht und Doris hat es sofort in den Müllsack entsorgt. Das sind seltene Momente. Aber der Haufen mit für mich angeblich tragbarer Kleidung war sehr groß geworden. Ich dachte nur, dass Doris weiß was sie tut.
Das abschließende Gespräch bei einer Tasse Kaffee zeigte mir, dass Doris so zufrieden war, wie ich sie lange nicht sah.
Das Kleid, das mir Doris gab, welches ich nur probieren sollte, weil sie nicht wusste, ob es mir stehen würde, habe ich den ganzen Tag getragen.
Manchmal hat Corona als Langeweileverursacher doch gute Momente. Leider sind es zu wenige.
Ich wünsche Euch alle, dass wir zusammen diese (scheiß) Pandemie überstehen.
Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 10. Mai 2021, 17:33
von NAREA
Michaela bei Ilona
"Hi Michaela, schön, dass du dich mal wieder sehen lässt. Komm rein." Ilona kocht Kaffee. "Du bist doch nicht nur zum Quatschen gekommen."
"Leider nicht, ich habe Probleme und kann das nur mit dir besprechen."
"Aber du hast doch Angelika."
"Ja aber ich möchte sie nicht mit all meinen Sorgen quälen. Sie ist so ein lieber Mensch und sie steigert sich auch so in meine Sorgen hinein als wären es ihre. Das tut mir dann sehr weh. Wir reden über alles, nur ich möchte sie nicht traurig sehen. Kannst du das verstehen?"
"Nicht so richtig. Ich will dir aber gerne helfen."
"Mir ist es schon 2 Mal passiert, dass ich angegriffen worden bin. Es kam zum Glück nie zum Äußersten. Das letzte Mal, das war vor 5 Tagen, da wurde ich von einem Viehtransport Fahrer angegriffen. Das war bei der Arbeit. Ich war allein im Stall. Er überwältigte mich, fesselte meine Arme mit meinen Schürzenbändern und zog mich auf den gerade ausgeladenen LKW. Er hat mich geküsst. Als er seine Hände unter meinem Kittel und der Gummischürze steckte, hat er gemerkt, dass er nicht weiter kommt, weil meine Latzhosen keinen Schlitz haben. Er ließ mich gehen und drohte, dass er mich töten werde, wenn ich etwas verrate."
"Kleines, das tut mir ja schon beim Zuhören weh. Konntest du nicht um Hilfe rufen?"
"Nein, er steckte mir mein Kopftuch in den Mund."
"Wie kann ich dir helfen?"
"Das ich mit dir reden kann, hat mir schon sehr geholfen. Ich musste es los werden."
"Soll ich mich wegen einer neuen Arbeit mal umhören?"
"Ich weiß es nicht. Dort auf dem BIO Hof sind so nette Kolleginnen, denen möchte ich es nicht antun. Wir verstehen uns wunderbar. Monika musste den Hof verkaufen."
"Das wusste ich noch gar nicht."
"Der neue Besitzer hat mehrere solcher Höfe in Deutschland. In der nähe Berlins sowas zu betreiben war sein Wunsch. Wir Frauen, jedenfalls Kati, Eva, Moni und ich haben erst mal einen guten Eindruck von ihm. Warten wir mal. Ja, ich würde gern da bleiben auch wenn das Geld mehr sein könnte. Aber das Umfeld, damit meine ich die Kolleginnen, sind sehr nett und Dank deiner Vermittlung wissen sie, dass ich anders bin. Merken lassen sie das nicht. Ich bin eine von ihnen. Das ist das Schönste, was mir da gefällt. Es ist schon komisch, ich bin doch eigentlich durch und durch ein Mann. Dieser notgedrungene Rollentausch war mir erst sehr peinlich, dann habe ich durch die Toleranz meiner Kolleginnen einfach mehr Selbstvertrauen bekommen. Du hast mich immer sehr gut verkauft, wofür ich mich sehr bei dir bedanke. Ich arbeite immer nur mit Frauen zusammen, ob das abfärbt weiß ich nicht. Ich fühle mich einfach wohl. Dazu kommt aber noch mein Verhältnis mit Angelika. Sie hat sich in mich verliebt und ich in sie. Sie hat mir aber auch versprochen, dass sie nie von mir verlangen würde für immer Frau zu werden. Sie würde es begrüßen so weiter zu leben. Aber eine Bedingung wäre es nicht."
"Da hast du dir aber eine tolle Frau ausgesucht."
"Ja Ilona, darum bin ich ja auch so glücklich."
"Dann brauche ich keine Angst zu haben, dass du hier mal mit Brüsten und ohne deine Männlichkeit vor mir stehst?"
"Sicher nicht."
Ilona blättert in einem Heftchen. "Du weißt ja, dass ich meine Ohren überall habe und wenn es durch irgendwelche Umstände doch dazu kommen sollte, dass du eine neue Arbeit brauchst, dann komme zu mir. Ich habe auch Stellen für Männer. Und viele unterbezahlte Jobs für Frauen. Ich muss dir sagen, als wir uns zum ersten Mal gesehen haben, hatte ich nur diesen Putz Job. Den Leuten war egal wie du aussahst aber heute sitzt ein ganz anderer Michael vor mir. Wie hast du das gemacht? Du hast so eine zarte Haut bekommen, deine weiblichen Züge im Gesicht, du siehst einfach klasse aus. Wenn es dir Spaß macht, dann nutze diese Zeit mit deinen Frauen und besonders mit Angelika. Ich glaube, dass es dir auch gefällt."
"Ja du hast recht, ich fühle mich in meiner Rolle zur Zeit sehr glücklich. Auf jeden Fall will ich Angelika behalten. Sie ist meine Traumfrau geworden."
Dieses Gespräch zu analysieren wird schwer sein. Michaela hat eigentlich bestätigt bekommen, wie sie sich sowieso verhalten wollte. Was sollt Ilona auch groß raten? Michael ist in der langen Fase seiner Verweiblichung durch das Tragen der Kleidung dem neuen Geschlecht näher gekommen. Er will keine Frau werden. Aber er gefällt sich in der Rolle der Michaela. Auch weil seine Traumfrau ihn so sieht. Sein Umfeld stimmt, so dass er noch keine Anlass sieht, etwas zu verändern. So gestärkt in seiner Meinung und die Hilfe von Ilona, die immer für ihn da sein wird, ob er als Mann oder Frau weiter leben möchte, kehrt er glücklich zu Angelika zurück.
"Was hast du den ganzen Tag gemacht mein Schatz?"
"Ich habe mit Ilona gequatscht. Über alles und nichts. Sie ist die Frau, die mir den Weg geebnet hat, um wieder Geld zu verdienen. Du weißt ja noch damals bevor ich bei euch in der Klinik angefangen habe. Sie hat mich doch als Putzfrau vermittelt. Danach kam ich in die Klinik. Sie hat mich immer sehr gut bei den Personal Chefs präsentiert, auch wenn viel davon gelogen war. Aber geklappt hat es immer. Und dass ich dir dabei begegnet bin ist die Krönung."
"Es wurde damals viel über dich geredet als du in der Kleiderkammer warst, was mich neugierig machte. Als du dann bei mir im Büro gelandet bist, habe ich sofort mein Herz an dich verloren. Ich kann nicht sagen warum. Es war so. Mir gefallen Männer, die nicht so aussehen wie Männer. Diese weibliche Note, die bei dir noch sehr verbessert werden konnte, das hat mich gereizt. Ich wollte dich haben."
"Nun hast du mich. Vielleicht für immer."
"Das vielleicht gefällt mir nicht."..............................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 12. Mai 2021, 16:01
von NAREA
..............."Das Vielleicht muss dir gefallen, denn ich kann dir nicht versprechen, dass ich ewig ein weibliches Wesen sein will. Es ist ja eigentlich situationsbedingt auf mich zu gekommen. Ich habe es angenommen, weil ich dadurch eine Alternative hatte, um Geld zu verdienen. Du hast mir auch versprochen, dass du bei mir bleiben wirst, wenn ich mal wieder Mann sein möchte."
"Ja mein Schatz, das habe ich gesagt. Hat dich das Gespräch mit Ilona zu einem Sinneswandel angeregt?"
"Nein, sie würde sich da nie einmischen. Das ist ganz allein meine Entscheidung."
"Weihst du mich dann in deine Entscheidung ein?"
"Na selbstverständlich, du musst dann ja mit einem Mann leben, was für dich was Neues ist."
Angelika überlegt, wie sie antworten soll. Sie geht um den Tisch herum und setzt sich auf Michaelas Schoss. Umarmt sie, küsst sie und nimmt ihren Kopf zwischen ihre Hände.
"Was soll denn daran neu sein. Ich habe hier einen Mann im Arm. Den ich wahnsinnig liebe. Das war mir von Anfang an klar. Dein Auftreten damals in meinem Büro hat mich nicht überzeugt, dass du ein Mann im Frauenkörper bist. Das hat mich gereizt. Ich wollte es herausfinden. Du hast dir alle Mühe gegeben fraulich rüber zu kommen. Aber es ist sehr schwer.
Ich würde mal sagen, du folgst deinen Gefühlen. Vor Allem musst du aufpassen, dass du Niemanden enttäuscht. Ich denke so an deine Arbeitskollegen, die alle denken, dass du auf dem Weg zur Frau bist. Wenn du da morgen als Mann hin gehen würdest, dann werden sie sich von dir betrogen vorkommen."
"Da hast du recht. Ich müsste dann dort aufhören zu arbeiten."
"Lasse uns von was Anderem reden, wenn es noch nicht auf deiner Liste der wichtigsten Entscheidungen deines Lebens steht."
"Da hast du recht, als Nächstes mache ich mir Gedanken wie ich dich heiraten kann."
"Na ganz in weiß natürlich."
"Anzug oder Kleid?"
"Das überlasse ich dir. Ich gehen jedenfalls in einen weißen Kleid."
Michaela sagt erst mal nicht. Was hat er für ein Thema angeschnitten. Schnell wieder vergessen. Er kann doch nicht im Kleid heiraten?! Hoffentlich erwartet Angi das nicht von ihm.
"Was wollen wir heute machen? Ich hätte Lust spazieren zu gehen."
"Ich auch. In den 'Garten der Welten' würde mir gefallen."
"Willst du als Michael oder -ela gehen?" "Was stellst du mir für eine Frage? Du bringst meine ganze Gefühlswelt durcheinander."
"Na dann ist ja gut, komm an den Frisiertisch."
"Muss das sein?"
"Nein, aber es würde mir besser gefallen, wenn ich dich etwas aufhübschen könnte. Wenn du schon deine Brüste angebaut hast, dann kann es dir doch nur recht sein. Einen hübschen Rock habe ich auch schon hin gelegt."
"Wie soll ich mich denn jemals in ein Leben im Männermodos einstellen können, wenn ich von dir in so schöne Sachen gesteckt werde."
"Ja mein Michael, das ist dein Los. Die Natur hat dir einen Streich gespielt. Deine Gesichtszüge sind etwas magerer ausgefallen. Dein Gesicht schreit nach Make Up. Übrigens, solltest du den Wunsch verspüren mal als Michael spazieren zu gehen, dann musst du erst mal einen Herrenausstatter besuchen. Kannst du dich noch an den Umzug in diese Wohnung erinnern?"
"Nein."
"Schade, du hast selbst bestimmt, welche Sachen du mitnehmen willst. Du musst dir so als Mädchen gefallen haben, dass du nicht mal ein männliches Unterhemd mitnehmen wolltest."
"Ach du Sch...e. Daran habe ich nicht mehr gedacht. Aber ich will ja noch keine Veränderung. Mir gefällt es so. Besonders wenn du mich, wie jetzt, schön machst. Meine Haare möchte ich auch noch eine Weile behalten."
"Gute Selbsterkenntnis, freut mich. Komm ziehe dir dein Röckchen an, so dass wir los können."
"Das ist nicht mein Rock."
"Ich weiß, das ist einer von mir. Draußen ist es warm und ein Minirock ist doch jetzt toll. Ziehe ihn an und gehe zum Spiegel, dann kannst du meckern."
Michi drehte und wendete sich. Seine, für einen Mann wohlgeformten Beine können sich sehen lassen. "Du hast kein Argument, stimmt doch oder?"
Er nickte Angi zu und griff nach einer Handtasche für seine Utensilien. Es sollte ein schöner Spaziergang werden....................................