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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 15. Apr 2020, 09:25
von NAREA
Danke Lisa, was soll ich sagen, es macht einfach Spaß.
Heute mal wieder etwas über uns.
Ostern war wohl das unvergesslichste Fest unseres Lebens. In unserem Dörfchen war eine gespenstische Ruhe. Niemand war auf der Strasse.
Doris und ich haben es uns aber nicht nehmen lassen unsere Spaziergänge zu machen. Karfreitag sind wir auf Feldwegen in einen kleinen Wald gelaufen. Natürlich warm angezogen. Ich habe sogar meine Perücke aufgesetzt. Wir sahen von Weitem sicher wie zwei Omis aus. Aber dass ist uns ja schon lange egal. Zum Kaffee trinken wurden wir von den Nachbarn eingeladen. Ein großer runder Tisch sorgte für entsprechenden Abstand. Sie beklagten auch die verordnete Isolation. Keine Kinder, keine Enkel durften zu Besuch kommen. Sowas ist schlimm.
Samstag habe ich im Garten gewerkelt und Doris hat unsere Schränke von Altkleidern durchsucht.
Ostersonntag gab es für mich eine Überraschung. Sie zeigte mir einen Rock, den sie in ihrer Schrankseite zu hängen hatte. Den sollte ich mal anprobieren. Als ich mit etwas Mühe den Stoff meiner Hüfte näher gebracht habe, schloss Doris den Reißverschluss. "Toll", sagte Doris, sie hätte nicht gedacht, dass er mir passt und ihn deshalb wegschweißen wollte. Passen muss man relativ sehen. Er war an der Hüfte paßrecht aber die Länge. Er sollte eigentlich meine Knie umspielen, so wie die anderen Röcke. Als ich mich über die Enge an den Beinen beschwerte, wurde ich etwas schulmeisterisch darauf hingewiesen, dass es sich hier um einen "engen" Rock handeln würde. Das ist das Vornehmste, das eine Dame trägt. Da ich noch keine Dame bin, war meine Beschwerde doch richtig. Dass dazu auch noch eine Jacke gehören würde, erfuhr ich so nebenbei. Die brauchte ich aber nicht anziehen. Doris hatte mich an diesem hochchristlichen Feiertag schon für diverse Hilfsarbeiten in der Küche eingeplant. Sie hat unsere Nachbarn zum Kaffee eingeladen. So als Dankeschön für den Kaffee am Karfreitag. Als ich vorsichtshalber darauf hinwies, dass ich in dem Rock nicht laufen kann, traf mich ein Blick, der mich durchzuckte. "Ich konnte damals darin laufen. Du sollst ja auch keinen 100m Lauf machen. Kleine Schritte sind weiblich, das kannst du nun mal üben." Ich sollte mir lieber eine lange Schürze oder Kittel suchen oder Beides, denn der Kuchen muss vorbereitet werden.
Sollte das meine Osterfest sein? Ja es war so. Als Küchenhilfe im engen Rock. Hoffentlich musste ich den nicht am Nachmittag anbehalten, dachte und hoffte ich. Aber was Doris einmal gefällt, das wird durchgezogen.
Liebe Grüße und weiterhin Stärke gegen das Virus zeigen.
Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 21. Apr 2020, 12:06
von NAREA
.................Dieses Frühstück bei Irene fing schon sehr lustig an. Nur Michaela konnte nicht so richtig lachen. Bis sie mit Irene ins Büro fuhr, hat man sie im Ungewissen gelassen. Kittel ja oder nein. Im Büro angekommen hing an Michaelas Schrank ein weißer Kittel mit Spritzen und roten Herzen drauf. Sie wollte es nicht glauben.
Die Schwesternschülerinnen habe den Kittel mit Kartoffeldruck so schön hergerichtet.
"Das ziehe ich doch nicht an, ihr seid doch verrückt." "Einmal, wir haben uns solche Mühe gegeben, da wollen wir wenigstens unseren Spaß haben. Bitte Michaela." Angelika, die das schon längere Zeit mit Irene abgesprochen hatte, hielt den Kittel in der Hand.
"Nein, das mache ich nicht. Ich bin egoistisch. Ich bin Chefsekretärin und mache mich nicht zum Clown vor euch."
Dann knallte der Sektkorken und alle freuten sich über Michaelas neue Stelle im Büro.
Den Kittel packte Angelika in eine Tüte und übergab ihn Michaela. "Wenn du in deiner Küche werkelst, dann ist es sicher ein Bedürfnis den mit Liebe und zeitraubender Aufwendung gefertigten Arbeitsschutz Utensil zu tragen."
Da konnte Michaela nicht mehr abwinken, sie bedankte sich ganz lieb bei allen.
Am Abend bei sich zu Hause sitzt Michaela im Sessel und lässt die vergangenen Stunden noch einmal an sich vorbei ziehen.
Was sie alles in der kurzen Zeit erlebt hat und vor Allem was sie entschieden hat.
Es ist so viel passiert, was ihr als Michael nie in den Sinn gekommen wäre. Sie hat sich entschlossen als Michaela einen Job zu machen, der verantwortungsvoll ist, und der jeden Tag die volle Frau in ihm fordert. "Schaffe ich das?"
"Ich muss, denn viele Menschen um mich herum haben mir das zugemutet und zugetraut. Ich darf sie nicht enttäuschen. Meine Situation ist mehr als ungewöhnlich. Aber ich werde es schaffen. Im Kopf bin zu 50% Mann. Aber auch Frau, oder?"
Mit diesen Gedanken schlief Michaela in ihrem Sessel ein. Bis sie durch das Leuten der Tür Glocke aufgeweckt wurde.
"Hallo Michael, ich musste vorbei kommen, weil ich nicht ruhig schlafen konnte. Deine Situation habe ich immer nur aus der Ferne beobachten können. Mich interessiert aber auch, was ich hätte für dich anders machen können."
Vor der Tür stand Greta. Die Frau, die ihn aus einer misslichen Lage befreit hat. Er umarmte sie, bat sie herein. Er machte Kaffee und Greta fing sofort an über die vergangenen Stunden zu reden. "Michael, hast du dir das genau überlegt. Ich fühle mich so schuldig. Warum habe ich dir nicht gleich Männersachen gekauft? Das geht mir jeden tag durch den Kopf."
"Greta, ich kann dich ja verstehen. Aber wie solltest du dich verhalten? Du liest einen nackten Mann von der Strasse auf und nimmst ihn noch mit zu dir in die Wohnung. Du warst wahnsinnig mutig. Du kanntest mich nicht, musstest glauben was ich dir erzählt habe. Warum solltest du mir Männersachen kaufen gehen? Ich war so überglücklich an eine Frau wie dich geraten zu sein. Du hast alles richtig gemacht. Ich nehme keine Entschuldigung an. Auch Ilona, diese herzensgute Frau hat doch auch nur versucht aus der Situation das beste zu machen. Ihr seid super Frauen und nun meine besten Freundinnen.
Das mit dem Putzjob in Berlin war eine echte Herausforderung. Aber ich musste Geld verdienen, da war jedes Mittel recht. Also Greta, mach dir keine Gedanken, ich bin sehr glücklich euch zu haben und nun im Krankenhaus habe ich mit Angelika und Irene zwei super Stützen. Vor Allem in der Kleiderwahl, da habe ich keine Ahnung von."
"Brauchst mich nur anrufen, dann gehen wir schoppen. Und deine Chefin hat doch auch einen guten Geschmack, wenn ich dich ansehe."
"Ich glaube auch in Zukunft auf eure Hilfe angewiesen zu sein. Welchen Wert ihr Frauen auf Farbzusammenstellung legt, sind für mich nur böhmische Dörfer. Kannte nur Shirt und Jeans."
"Ja Frau sein ist nicht leicht lieber Michael, darum wünsche ich dir alles alles Liebe, dass du das schaffst. Ich bin immer für dich da."
"Danke Greta, ich werde morgen früh meinen ersten richtigen Job als Frau antreten. Entweder es klappt oder nicht."
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 23. Apr 2020, 10:52
von NAREA
...................Am nächsten Morgen zieht sich Michaela die Sachen von Irene noch einmal an. Sie gefallen ihr, denn das Kostüm steht ihr gut. Nur die etwas zu große Jacke, die bei Irene geblieben ist, hat sie durch eine eigene mit ähnlichem Farbton ersetzt. Der enge Rock, der die Knie umspielt, lässt auch seine wohlgeformten Beine, durch die Pumps mit 6 cm Absatz, zu einer Augenweide werden. Nur, dass hier keine Männer herum laufen, die das bewunden können.
"Du siehst ja bezaubernd aus. Na dann wollen wir mal an die Arbeit gehen. Ab jetzt bist du der Chef des Büros hier. Wenn du Fragen hast, dann komme einfach zu mir." Irene geht zurück in ihr Büro. Michaela ordnet einige Mappen, die heute bearbeiten will.
In der Mittagspause trift sich Michaela mit Angelika. "Wollen wir heute Abend noch was trinken gehen? Wir haben uns ja ein paar Tage nicht gesehen."
"Gerne Angelika, vielleicht gleich nach Feierabend?"
"Lieber nicht. Ich glaube du solltest dich vorher umziehen. Etwas legerer. So wie du jetzt aussiehst bist du mir zu altmodisch, schon fast wie deine Vorgängerin. Dir fehlt nur noch ein Dutt, dann wärst du perfekt als Vorzimmer Drachen."
"Du, pass bloß auf, wenn dir mein Äußeres nicht gefällt, dann komme mich doch abholen. Dann suchst du was für mich aus."
"Ja das ist auch eine gute Idee. Bei deinem übersichtlichen Kleiderschrank wird mir das nicht schwer fallen."
Eigentlich hat Michaela nur Sachen von Ilona. Sehr schöne Sachen aber wenig eigene, bis auch die Unterwäsche. Angelika hat trotzdem was gefunden. "Sieh mal, dieser Rock stand dir schon immer gut, den zieh schon mal an. Shirt oder Bluse?"
"Shirt sieht sportlicher aus."
"Da hast du recht."
"Aber der Rock war mir immer zu kurz. soll ich den wirklich anziehen?"
"Nein, du kannst ja auch nur im Shirt gehen. Was du bloß immer hast. Deine Beine können einen Minirock vertragen, so schön geformt sind sie. Hast du einen?"
Michaela schaut etwas verlegen. "Was ist nun? Hast du oder hast du nicht." Ilona hat mal einen Ledermini mitgebracht, den Michaela aber noch nie getragen hat.
"Ja, ich habe einen Minirock, warte ich zeige ihn dir aber anziehen werde ich den nicht."
Angelika wartete bis Michaela sehr langsam den Rock aus dem Schrank holt. Sie hält ihn vor sich, weil sie zeigen will, dass der Rock zu kurz ist.
"Der ist ja der Wahnsinn. Den hat dir Ilona geschenkt? Den musst du sofort anziehen. Bitte bitte, ich will es sehen."
Das was sie nicht wollte, verlangte Angelika jetzt von ihr. Widerwillig stieg er in den kurzen Rock. Angelika machte ihr den Reißverschluss hinten zu. Das Leder schmiegte sich an seinen kleinen Po und vorne formte sich eine kleine Beule.
"Schade Michaela, du hast recht gehabt, du hast ihn schon angehabt und gemerkt, dass da noch was im Wege ist. Wenn wir heute noch weg wollen, dann macht es zu viel Aufwand den Hügel zu beseitigen. Aber ich verspreche dir, dass ich es schaffe, dass wir beide so spazieren gehen. Also zieh den anderen Rock wieder an. Dann schminke ich dich noch etwas und wir können los gehen."
"Möchtest du ihn nicht mal anprobieren? Passen müsste er doch."
"Meinst du wirklich? Ins geheim habe ich mir das schon gewünscht."
"Na dann mach es doch."
Angelika zog ihr Kleid aus und zog sich den Rock an. "Eine Bluse kannst du auch noch von mir haben. Weiß und ein schwarzer Rock sieht doch toll aus."
Angelika ließ sich nicht lange bitten und zog auch noch eine weiße Bluse an. Sie sah sehr gut darin aus.
"Ich glaube, so wie wir beide jetzt aussehen, gehen wir wohl lieber zum Frauentreff, statt in eine Disco."
Das taten sie auch. Aber auch hier ist man vor Anmachen nicht sicher. Michaela mir ihrer Langhaar Perücke und dem weiten Röckchen erregte schon Aufmerksamkeit. Aber Angelika, die von Hause aus schon eine fantastische Figur hat, fiel in dem schwarzen Leder Mini natürlich auf.
"Merkst du wie der Minirock ankommt? Das probieren wir nächstes Mal an dir aus."
"Ich will nicht ankommen, ich bin mit dir zufrieden."
"Du sollst auch nicht gleich mit Einer von hier ins Bett steigen aber seine Reize ausprobieren macht vielleicht auch Spaß."
"Nein sowas kann ich nicht."
Angelika schaute Michaela ins Gesicht. Sie sagte nichts, dachte sich aber ihren Teil.............
Ich möchte auch noch was Privates loswerden.
Diese Beschränkungen wegen Corona gehen mir jetzt ganz schön auf die Nerven. Ich weiß, dass es wichtig ist und akzeptiere es. Es ist das Zusammenleben der Dorfgemeinschaft was mir fehlt. So groß ist unser Grundstück auch nicht, dass ich nur Draußen arbeiten kann. Nur in der Sonne liegen hat auch irgendwann seinen Reiz verloren. Wir lenken uns mit langen Spaziergängen an ab. Treffen Leute und reden über den Gartenzaun. Bekommen auch Besuch und fahren auch zu Bekannten. Schlimm ist nur, dass 1 Pärchen nur einen Besucher empfangen kann. Total bescheuert. Muss immer einer vor der Tür warten.
Doris hat keine lange Weile . So lange unsere Schränke noch zu voll sind, quält sie mich mit täglichen Neukreationen ihrer weiblichen Vorstellungskraft, wie ich aussehen könnte oder aussehen müsste.
Gruß Narea
und vielen vielen Dank an alle Leserinnen und Leser.
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 27. Apr 2020, 10:04
von NAREA
Ich war schon 7 Wochen nicht mehr beim Friseur. Auf dem Kopf geht es noch, da kann ich die Haare nach hinten kämmen aber im Nacken hat sich eine kleine Rolle gebildet. Einer Termin haben wir noch nicht. Doris versucht immer mir die Perücke schmackhaft zu machen. Die nehme ich meistens als Nothaar, wenn ein Kopftuch nicht zur Situation passt.
Jetzt komme ich mir aber mit der Außenrolle auch blöd vor, so dass ich doch wieder ein Tuch umbinde.
Doris hat mich heute morgen mit einer absurden Idee überrascht. Sie will die längeren Haare mal einrollen und so soll ich noch mehr nach Hausfrau aussehen. Beim Spazieren gehen kann ich ein Hütchen von ihr tragen, so dass die Haare an den Seiten herausschauen. Muss ich alter Kerl mir sowas gefallen lassen?
....................Angelika bat Michaela mit zu ihr zu kommen. "Meinst du die Idee ist gut?" "Klar, die beste, die ich heute hatte." "Aber morgen Früh bringst du mich nach Hause, ja?" Angelika sagte nichts, lächelte und nahm Michaela an die Hand.
Es war schon spät, beide müde und so kam es zu keinen weiterführenden Liebkosungen. Angelika wollte sich an Michaela anschmiegen und mit ihr zusammen einschlafen. Sie atmete tief. Michaela merkte die Zufriedenheit, denn auch sie genoss das enge Zusammenliegen. Der Alkohol, den die beiden intus hatten, ließen keine Aktivitäten ihrer Geschlechtsorgane auftreten.
Angelika hatte vergessen den Wecker zu stellen. Es war gerade noch Zeit sich anzuziehen und zur Arbeit zu fahren.
"So kann ich nicht ins Büro." Angelika muss improvisieren. Sie suchte einen langen Rock für Michaela. Der war ausgestellt und sehr fein. Nein, den nicht, sagte sie. Es blieb nur ein Midi Jeansrock. "Mit einer weißen Bluse muss es gehen."
Michaela stimmt zu und sie machen sich ohne Frühstück auf den Weg.
Im Krankenhaus angekommen geht jeder in sein Büro. Die Chefin ist noch nicht da. Michaela zieht sich gerade den geliehenen Mantel aus als die Bürotür auf ging. Irene kommt herein und sieht Michaela im Jeansrock.
"Was ist das denn? Hast du keine anderen Sachen mehr? Das geht gar nicht. Wenn heute nicht so viel zu tun wäre, dann würde ich dich nach Hause schicken. Komm mit, einer meiner Kittel wird dir schon passen. Den Rock ziehst du aber aus, der schaut sonst noch unten raus. Das ist das erste und letzte Mal, dass ich das durchgehen lassen."
Michaela will es erklären. Aber schon im Ansatz fährt Irene ihr über den Mund. "Es interessiert mich nicht, warum du hier so auftauchst."
Michaela ärgerte sich über diese Überreaktion von Irene und auch über sich. Sie weiß wie streng hier die Vorschriften sind. Beim Mittagessen erzählt sie alles Angelika. "Wenn die wüssten, dass ich noch deinen Lederrock an habe, hätte die Oberschwester sicher auch gemeckert." "Man sieht doch aber gar nichts." "Nur weil ich mich anstrenge gerade zu sitzen und meine Arme nicht zu hoch nehme. Ich habe dummerweise nur einen Kittel im Schrank gehabt und der ist kürzer als meine anderen. Kann ich heute Abend mit zu dir kommen, um meine Sachen zu holen?"
"Natürlich kannst du das."
Zum Feierabend räumt Michaela den Schreibtisch auf und verabschiedet sich von Irene. "Es wird nicht wieder vorkommen, sei mir nicht böse."
"Ist schon gut Kleines, ich war heute Früh auch nicht gut drauf und habe meinen Frust an dir ausgelassen. Aber wenn du bezüglich deiner Sachen Probleme hast, dann komm zu mir. Ich werde dir helfen."
"Danke Irene."
Angelika wartete schon vor dem Krankenhaus. Sie machten einen kleinen Umweg, weil Angelika in einem Schaufenster ein schickes Kleid gesehen hat. "Wollen wir uns solche Sommerkleider kaufen?"
"Ich habe nicht so viel Ahnung von Kleidern, trage sie aber gern. Wir können ja mal probieren." Also gingen beide in den Laden. Der Verkäuferin machte es Spaß wie die Mädels mehrer Kleider anprobierten und dann auch jede eines kaufte. Sie wollte die Kleider gleich anbehalten. Die Verkäuferin entfernt die Preisschilder und wünscht den Damen noch einen schönen Abend.
Sie schlenderten zufrieden über ihren Kauf zu Michaelas Wohnung. In der Diele half Angelika Michaela aus ihrem Mantel.
"Gefällt dir mein Mantel Michaela? Er passt dir perfekt."
"Ja, trägt sich gut. Er ist schön leicht."
"Ich möchte ihn dir schenken, weil ich ihn nicht trage, ich weiß nicht warum, aber ich fühle mich nicht wohl darin. Beim Kauf habe ich das noch nicht so wahr genommen. Möchtest du ihn haben, sonst...."
"Ja, ja, ich nehme ihn. Danke."
Sie bereiten das Abendessen vor und sahen sich ständig an. "Was ist denn los mit uns?"
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 4. Mai 2020, 15:10
von NAREA
Hallo Ihr Lieben,
Konnte mich leider nicht eher melden. Liege im Bett, bin krank. Doris hat mir zwei Kissen zur horizontalen Stabilisierung hinter meinem Rücken gesteckt. Habe kein Virus, denn es gibt Gott sei Dank noch mehr Krankheiten.
Bin nur etwas stark und mehr erkältet. Richtig erkältet. Habe Regen und Sturm nicht standgehalten.
Vor ein paar Tagen hat es bei uns stark geregnet und gewindet. Dieser Wind hat einen Baum, der sich nicht mehr in der aufgeweichten Erde halten konnte, auf unser Hausdach fallen lassen. Einige Dachsteine waren zerbrochen und mussten erneuert werden. Schnell musste es gehen. Also ich mich fertig gemacht, um den Schaden zu begutachten. Doris neben mir.
Es regnete noch, es war windig. "So kannst du nicht raus. Ich hole dir was." Gefühlte 20 Minuten vergingen. Ich habe mir schon meine Latzhosen angezogen. Doris kam mit einer dicken Strickjacke. Ich mir schon die Stiefel angezogen. Sie stand vor mir und band mir ein Kopftuch um, weil es doch so windig und kalt war. Ich wollte raus. Dann hielt sie mir noch ihren warmen Regenmantel hin. Die Kapuze band sie mir mit einem Schal fest. Endlich ich konnte raus.
Leiter geholt, angestellt und Bescherung begutachtet. Kettensäge geholt, Äste entfernt, Baumspitze abgesägt und Dachsteine gezählt, die zerbrochen sind. Trotz Regenmantel kam es mir vor als wenn das Wassen über meinen Rücken lief. Es war aber nur der Schweiß. Nach fast 2 Stunden war ich fertig. Habe neue Dachsteine eingesetzt. Den Baum habe ich so beschnitten, dass er am Haus lehnte und keinen Schaden anrichten konnte. Dachrinne war kaputt aber das hatte Zeit. Hauptsache Dach dicht.
Ich war fix und fertig. Wasser in der Stiefeln, Regenmantel auch innen nass. Mein Kopftuch total nass.
Doris hat mir ein warmes Bad einlaufen lassen. Am Abend überkam mich ein Schüttelfrost, leichte Temperatur. Bei dem Wetter konnte ich doch keinen Arzt rufen. Nicht mal 40-° Fiber. Am nächsten Morgen war es dann doch schon 39-°.
Doris rief den Arzt. Trotzt fast im Koma liegend, merkte ich, dass ich ein langes Damennachthemd trug. "Doris, ich habe das falsche Nachthemd an. Das muss der Doktor nicht sehen."
Doris nur trocken: "Kein Problem, ich gebe dir einen Pyjama von mir."
So, nun mal wieder erstere Sachen.
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 4. Mai 2020, 22:56
von Simone 65
Alles Gute , werde wieder gesund .
Liebe Grüße Simone.
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 4. Mai 2020, 23:16
von Inga
Hallo, Narea,
Auch die übelsten Sachen weißt du so schön zu berichten.
Gute Besserung!
Liebe Grüße
Inga
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 5. Mai 2020, 09:50
von NAREA
.............................Michaela: " Das ist Liebe. So überkommt sie einem und lässt nicht mehr los."
Angelika schaut Michaela immer noch an. " Ich weiß, ich habe dich schon immer so angesehen aber du hast nicht reagiert."
"Gib mir bitte keine Schuld, ich brauchte etwas länger. Nicht weil du mir nicht gefallen hättest. Nein, weil ich mit meiner Situation nicht zurecht kam. Ich hätte dich sofort umarmen können. Aber ein Rock oder Kittel, den ich getragen habe, bremste mich."
"Angelika, ich habe mich in eine Situation geritten, die du nicht verstehst. Darum habe etwas Geduld, ich werde dir alles erklären, wenn ich so weit bin. Jetzt habe ich das Problem, dass ich hier, wenn ich in deiner Nähe bleiben will, als Michaela funktionieren muss. Deinetwegen mache ich das."
"Das machst du aber gut. Pass nur auf, dass dir Frau Koch nicht zu sehr zu Nahe kommt, denn die hat schon lange nicht mehr gespürt, wie schön ein liebevoller Mann sein kann." Michaela schwieg.
"Ela, lass uns unsere Zweisamkeit genießen. Lass und einander näher kommen, ganz langsam, das wird dann länger halten."
"Woher weißt du das?"
"Weil ich ein melancholischer Mensch."
Im Krankenhaus sehen sich Michaela und Angelika nur kurz beim Mittagessen. Nach einiger Zeit als Sekretärin bemerkt Michaela, dass Frau Koch, ihre Chefin, sehr launisch und selbst bestimmend sein kann. Auch manche Situationen, zu denen sie keine Lust hat, lässt sie von Michaela machen. Wie zum Beispiel den Besuch einer Kontrolleurin von der übergeordneten Stelle. Frau Koch ließ sich verleugnen und gab vor einen Termin außer Haus zu haben. Michaela solle sich um die Frau kümmern. Gut dass sie immer in ihrem Kostüm im Vorzimmer sitzt. Das repräsentiert eine niveauvolle Darstellung der Firmenleitung. Die Dame ist Ärztin und soll sich hier im Krankenhaus umsehen.
"Schade, dass Frau Koch nicht da ist, hätte sie gern gesprochen. Na vielleicht kommt sie ja noch. Bis dahin können sie mir ja einiges zeigen. Übrigens, ist das Arbeitskleidung?"
"Ja, Frau Koch verlangt es so von mir."
"Ich frage nur, weil in Krankenhäusern in der Regel Arbeitskleidung vorgeschrieben ist."
"Ich sitze hier noch nicht lange. Meine Vorgängerin war auch so gekleidet."
Die Ärztin machte sich Notizen.
"Wenn sie mich durch die einzelnen Abteilungen begleiten, weil ihre Chefin nicht da ist, wollen sie das dann so im Kostüm machen?"
"Natürlich nicht, ich habe dafür einen Kittel im Schrank zu hängen."
Wieder macht die Frau Notizen.
"Na dann schnappen sie sich mal ihren Kittel und zeigen mir die Räume der Inneren Medizin inklusive der Intensivstation." Beide Frauen machten sich auf den Weg. Die visuelle Kontrolle dauerte 2 Stunden, in denen die Ärztin viel in ihr Notizbuch schrieb. Am Mittagstisch lernte Michaela eine andere Seite der Ärztin kennen. Sie redete über Privates, fragte Michaela aus, wie es ihr hier gefalle. Sie erzählte von ihrer Zeit als auch hier im Haus arbeitete. Ob es die Oberschwester noch gibt, die die Schwestern ausbildet. Zum Schluss saßen sie beide als Letzte im Speiseraum.
"Sie haben sich als sie mich nach meinem Kittel gefragt haben, Notizen gemacht. Wird das irgendwann Pflicht für mich?"
Die Ärztin schaut Michaela an und sagte, dass das wohl so kommen wird.
"Es gibt Gesetze und Bestimmungen. Unsere kirchlichen Krankenhäuser haben sich das zum Prinzip gemacht. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was ich hier gesehen habe. Alles vorbildlich. Für sie ist es doch auch sicher bequemer im Kittel als immer in ein Kostüm eingezwängt zu sein." Frau Koch zieht sich ihren mitgebrachten Kittel aus und verabschiedet sich von Michaela. "Hat mich gefreut Frau Michaela."
Michaela war überrascht, "Frau Michaela" hat sie gesagt. Bis zum Feierabend war noch einiges zu tun. Frau Koch fand sich auch wieder ein. "Hat sie dir erzählt, dass sie hier mal Ärztin war? Konnte Frau noch nie leiden. Wieso sitzt du hier im Kittel?"
"Weil das hier eigentlich Pflicht ist."
"Wer sagt das?"
"Na wer wohl? Das wird sicher in der Beurteilung der Kontrolle stehen. das ist für alle Pflicht."
"Das wollen wir erst mal sehen."
Danke für die Genesungwünsche.
Wird von Tag zu Tag besser. Der Doktor hat mit mir geschimpft. Bei solchem Wetter aufs Dach zu steigen. Hätte ich es nicht gemacht, wäre sicher viel Wassen auf dem Boden gelandet. Wenn der Wind nicht gewesen wäre, dann wäre ich auch nicht so nass geworden.
Als wenn ich es gewusst hätte, hat der Arzt (ca 40 Jahre alt) einen Spruch zu meinem Pyjama gemacht. Er freue sich, dass ältere Herrschaften sich auch noch so farbenfroh anziehen. Ich spürte leichte Röte im Gesicht. Nur gut, dass ich nicht das Nachthemd anbehalten habe. Als er weg war, schimpfte ich erst mal mit Doris. Wieso sie mir gerade ein gelbes Nachtgewand gegeben hat. Die Farbe tut mit immer noch in den Augen weh. Morgen werde ich versuchen aufzustehen, dann kann ich mir meine Sachen selber aussuchen. ?
Liebe Grüße Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 5. Mai 2020, 11:54
von Anjali-Sophie
Gute Besserung , und alles wird wieder gut
LG.Anjali-Sophie
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 7. Mai 2020, 13:31
von NAREA
Hi, Anjali-Sophie, Danke es wird immer besser. So wie sich die Lage in unserem Land auch bessert. Stehe schon ein paar Stunden auf. Darf aber noch nicht im Haushalt mithelfen. Warum mir Doris trotzdem eine Schürze hinlegt, weiß ich nicht.
Bald dürfen wir wieder unseren Frauen Club aufmachen. Mal sehen ob alle kommen dürfen.
Gestern haben uns die neuen Mitbewohner unseres Dörfchens besucht. Habe schon von ihnen geschrieben. Um am Landleben teilzunehmen, sind beide gleich unserem Club beigetreten. Bin ich als Mann nicht mehr so alleine. Carmen und ihr Mann waren vor ein paar Tagen in der Kreisstadt um einzukaufen. Da haben sie in einem großen Supermarkt, der auch Textilien im Angebot hat, Kittelschürzen gesehen. Kurz entschlossen habe sie zwei gekauft. Gleiche Farbe, gleiches Muster. Zu Hause haben sie dann bemerkt, dass es Rückenschlußkittel waren. Eine in M und eine in L. Olaf wunderte sich, weil Carmen gleich zwei genommen hat. Sie sagte, dass eine für mich wäre. Sie wolle sie mir schenken. Es würde doch toll aussehen, wenn ihr Mann und ich im Partnerlook zu den Treffen gehen. Wäre doch ein kleiner Gag.
Wir haben schön Kaffee getrunken und über die Zeit geredet, in der wir uns nicht gesehen haben.
Über den Kittel habe ich mich "natürlich gefreut". Doris hat mich genau beobachtet und sich ihren Teil gedacht. Als die Beiden wieder weg waren, kam sie zu mir und fragte mich, ob meine Freude echt war. Ich sagte nichts. Kann sich nur zu meinem Nachteil auswirken.
"Na dann weißt du ja schon, was du zu eurem Treffen anziehst. Den anderen, den du noch hast, kannst du dann auch aus der letzten Ecke deines Kleiderschrankes hervorholen. Mir gefällst du darin."
...............Zwei Tage später kommt der Brief mit der Auswertung der Kontrolle. Michaela öffnet den Briefumschlag und legt die Post in die Postmappe. Einen kleinen Blick riskiert sie doch noch. Alles zur Zufriedenheit der Prüferin. In einer letzte Anmerkung stand nur, dass die Leiterin, Frau Koch, auf die Einhaltung der Hygiene Vorschriften achten soll. Besonders das Tragen der Arbeitskleidung.
Das löste bei Frau Koch nur ein müdes Lächeln aus.
"Michaela, du brauchst hier nicht im Kittel sitzen."
"Brauchen, müssen oder dürfen? Ich finde es bequemer als in den steifen Kostüm. Der Rock ist mir zu eng."
"Ach so, ich dachte immer, dass bei Frauen der Po zu groß ist. Hast du deinen aufgepolstert?"
"Nein, der Rock ist eben zu eng."
"Hättest doch mein Kostüm behalten können, dass ist etwas größer." "Da passt das Jacket nicht in den Schultern."
"Wenn wir hier noch lange diskutieren, ist der Tag vorbei. Ich gehe gerne mit dir heute Abend in ein Damengeschäft und helfe dir bei der Auswahl einer anständigen Arbeitsbekleidung."
"Wenn du das als Arbeitsbekleidung abrechnest, dann gerne. Sowas ziehe ich privat sicher nicht an. Ich verstehe ja deinen Hang zur Perfektion hier im Vorzimmer aber muss das wirklich sein?"
"Ja das muss sein. Es war schon 20 Jahre so." "Da saß auch eine alte Frau hier." "Die war aber auch mal jung und wollte sicher auch kein altmodisches Kostüm tragen aber sie hat es wegen der Stellung in diesem Haus getragen. Das verlange ich auch von dir."
"Und wenn ich mich weigere?"
"Dann tut es mir leid, dann trennen sich unsere Wege."
"Das glaube ich nicht. Das Tragen von Berufsbekleidung gehört zur Pflicht aller Angestellten hier im Haus."
"Das habe ich zu verantworten und stehe auch dafür gerade. Jetzt keine Diskussion mehr darüber. Du hast doch noch genug Arbeit. Und zieh den Kittel aus."
"Wenn es dir gefällt, dass ich im Jeansrock und Shirt hier sitze, dann gerne."
"Dann bleib verdammt noch mal so."
Am Abend erzählt Michaela alles Angelika. Die wunderte sich nicht, denn sie kennt Frau Koch schon länger.
"Müssen wir jetzt noch mal los und dir ein Kostüm kaufen?"
"Meinst du wir bekommen sofort im ersten Geschäft was wir brauchen?"
"Glaube ich nicht aber versuchen müssen wir es. Es gibt bestimmt Ärger, wenn du wieder im Kittel da sitzt. Sie legt es dir sicher als Provokation aus. Ich würde dir gerne was borgen, außer einer Bluse habe ich nichts. Ich hatte noch nie ein Kostüm. Ist ja auch mehr für ältere Herrschaften, ich meine Damen. Ganz schön schwer so ein Frauenleben was?"
"Hast recht aber etwas Spaß macht es auch.".....................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 19. Mai 2020, 16:28
von NAREA
Hallo, ich habe meine melancholische Phase beendet. Mir geht diese ganze Corona Beschränkung auf den Geist. Mecklenburg hat ja für Einheimische ein paar Lockerungen erlassen. So hatten wir uns entschlossen am vergangenen Wochenende wieder mal den Strand der Ostsee zu besuchen. Auch ein Tässchen Kaffee wollten wir uns gönnen und haben in einem Cafe reserviert.
Ein paar Tage vor der Fahrt, das Wetter war mies, haben wir mal in unsere Schränke geschaut, was man anziehen könnte.
Doris war sofort fertig. Lange Hose, halb warmer Pulli, Stiefel und ein winddichter Anorak. Ich brauchte ja nicht viel zu machen, war eh falsch. Eine Hose nahm sie mir gleich wieder weg. Ich wollte aber nicht die einzige Person sein, die am Strand einen Rock oder schlimmer noch ein Kleid unter einem Mantel versteckt.
Also habe ich mich mal durchgesetzt und eine Hose bereitgelegt. War die Falsche, weil sie nicht in meine Stiefel passt. Obenrum sollte ich eine lange Bluse mit Gürtel tragen. Ein Seidentuch und meine Perücke. Ein dreiviertel langer Mantel sollte mein Äußeres abrunden. Gab mich geschlagen.
So vor dem Schrank stehend, sagte Doris, dass da viele hübsche Kleider hängen. Das es ihre waren, wollte sie wohl ausblenden. Ich solle doch viel mehr Kleider tragen, das würde ihr besser gefallen.
Ich nickte. Sie kam näher und umarmte mich.
"Kannst du dich noch an unser erstes Treffen erinnern?" (1. Seite, 2. Absatz)
"Bitte nicht." Ich wollte mich nicht mehr daran erinnern, so peinlich war die Situation."
"Warum nicht, du sahst so süß aus in deinem Kittel und dem Kopftuch und dem roten Kopf."
"Wie kommst du jetzt darauf?"
"Ich weiß nicht und als ich am Abend kam, um mich für deine Hilfe zu bedanken, da standest du wieder in einer Kittelschürze in der Küche, so selbstverständlich. Irgendwie hat es mich verwundert. Aber als ich die wahren Zusammenhänge erfahren habe, warst du für mich ein Held. Deine Mutter konnte stolz auf dich sein."
Diese Erinnerung, die Doris angestoßen hat, riefen Emotionen hervor, die mir die Tränen über meine Wangen rollen ließen.
Sie drückte mich noch fester. Sagte nichts. Holte dann ihr Taschentuch heraus und trocknete die Tränen ab. Wir setzten uns auf's Sofa und redeten über unser langes Zusammensein. Im nächsten Monat werde ich 68 und Doris hat mich all die Jahre zum glücklichsten Menschen gemacht.
......................Michaela hat gemerkt, dass ihr Selbstbewustsein gewachsen ist. Ein Mann der Frau werden will in gewisser weise etwas Akzeptanz bekommt. Wenn Frau Koch mit Michaelas Kleidung nicht zufrieden ist, dann will sie mal austesten, wie weit sie gehen kann. Am nächsten Arbeitstag sitzt sie wieder im weißen Kittel am Schreibtisch.
Frau Koch kommt zur Tür und fängt sofort an zu brüllen. "So geht das hier nicht, keiner kann machen was er will, besonders meine Sekretärin nicht."
"Ich habe kein passendes Kostüm gefunden. Sowas wird wohl 2020 nicht mehr getragen. Tut mir leid"
Frau Koch verschwand in ihrem Büro. Michaela grinste sich eins. Aber ein Zustand ist es hier nicht. Als Vertrauensperson der Chefin muss ein gewisser Einklang sein. Michaela ging zu Frau Koch.
"Komm mal her bitte."
Michaela setzte sich auf die Schreibtischkante von Frau Koch. Frau Koch fing an Michaelas Oberschenkel zu streicheln.
"Müssen wir uns wie kleine Kinder benehmen? Ich weiß, dass du mich provozieren willst. Ich weiß, dass du in Angelika verliebt bist. Ich weiß, dass ich für dich zu alt bin. Trotzdem war ein Zusammensein mit dir für mich sehr schön. Meine kleinen Frustatacken bitte ich zu entschuldigen. Aber der weiße Kittel passt nicht in mein Vorzimmer. Ein Kostüm finde ich auch altmodisch. Können wir uns auf Rock und Bluse einigen? Muss ja nicht gerade ein Jeansrock sein."
Michaela hat sich als Siegerin gefühlt. "Nein, kein Jeansrock. Ganz normale ordentliche Kleidung. Darf es auch mal ein neutralfarbenes Kleid sein?"
"Natürlich Michaela. Aber sehr neutral"...................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 20. Mai 2020, 12:29
von NAREA
....................Michaela hat erreicht was sie wollte. Frau Koch glauben lassen, dass sie auf dem Weg zur Frau ist und mit Angelika eine Gratwanderung zwischen den Geschlechtern zu versuchen. Wobei Angelika mehr auf Michaela fixiert ist als auf den Michael.
Das wird ein schwieriger Weg.
Lasst mir bitte etwas Zeit um diese Gedanken umzusetzen.
Heute ist Mittwoch, wir treffen uns nach langer Zeit wieder im Dorfclub mit den Frauen. Zwar sind da jetzt 2 Halbfrauen bei aber das ist ordentlich von allen Mitgliedern beschlossen worden. Olaf und ich.
Olaf und Carmen sind unsere neuen Mitglieder, zwei lustige Neuzugänge in unserer Dorfgemeinschaft aber das habe ich schon mal geschrieben.
Carmen und Doris haben uns Männer ein neues Outfit verpasst. Beide müssen wir heute Abend einen Rückenschlußkittel tragen. Mal sehen, was unsere Freundinnen dazu sagen.
Wir wollen versuchen einen Plan zu machen, um so fröhlich wie möglich 2020 zu genießen und uns nicht von Corona ausbremsen zu lassen.
Auch Mitgliederwerbung steht auf dem Programm. Darum geht es um die Ehegatten der Frauen. Wenn wir feiern und es Bier gibt, sind sie dabei aber so richtig in Kittelschürze trauen sie sich nicht. Nach dem Motto: Das haben wir noch nie gemacht, das machen wir auch jetzt nicht. Wir Club Leute sind da ja tolerant. Sollen sie ihren Glauben behalten.
Doris ist auch nicht dabei. Für sie reicht ein Verrückter aus der Familie aus.
Trotzdem macht sie sich mit Carmen, ihre neue Freundin, Gedanken, wie man uns ärgern kann. Weil wir schon die gleichen Kittel tragen, könne man uns auch das was drunter kommt vorschreiben. Einen Rock, der länger als der Kittel ist.
Wir hätten uns Hosen, auch 3/4 lange angezogen, nein, Frauenpower legt uns den längeren Rock nahe.
Ist das der Beginn der Gleichberechtigung?
Gruß Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 22. Mai 2020, 13:44
von NAREA
Hallo,
wollte heute nicht schreiben. Habe Doris zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren. Nicht schlimm. Sie muss sich alle paar Monate untersuchen lassen. Warum das am Freitag losgehen muss, verstehe ich nicht. Krankenhaus ist arm, kann man ja mal das Wochenende mit in Rechnung an die Krankenkasse stellen. Dienstag kann ich sie wieder abholen.
Als ich zurück kam habe ich meinen Wochenendputz angefangen. Habe langsam gemacht, sehr langsam.
Etwas überlegt, ob ich meine Hauskleidung anziehe oder nur so mit Schürze rumlaufe. (Schürze über normale Kleidung, nicht nackt)
Dann habe ich mich doch für das Umziehen entschieden. Seit ein paar Tagen drücken meine BH's etwas. Habe Doris davon nichts erzählt. Kann ich nun bis Dienstag mal weglassen.
Ich war Mittwoch wieder nach langer Zeit im Frauen Club. Es war toll mal wieder so richtig zu Quatschen und zu Blödeln. Mit Olaf, meinem neuen Kumpel, haben wir den Frauen viel Spaß bereitet. (keine abwegigen Gedanken)
Wir sind von unseren Frauen quasi gezwungen worden, wie Zwillinge aufzutreten. Die Aktion mit den Rsk war schon gemein. Den Club Frauen hat es gefallen. Sie haben lange geraten, ob wir Röcke oder Kleider getragen haben. An den Ärmeln wollte sie es erkennen. Wir hatten beide dünne Strickjacken an. Auch der Versuch uns immer wieder zum Nachschenken ihrer Gläser aufstehen zu lassen, ließ es nicht erkennen. Die Kittel waren aber auch lang. Olaf wurde dann doch erwischt als er den Filter der Kaffeemaschine in den Mülleimer warf. Zu tief gebückt und einem Frauenblick entgeht nichts. Ob sie nun alle zufriedener waren, konnten wir nicht feststellen. Aber es hat Spaß gemacht. Gut dass Olaf seine Karnevalserfahrung aus dem Rheinland mit gebracht hat, so habe ich es etwas besser mit den Frauen.
So, genug geplauscht, muss noch etwas Staub wischen.
Ohne BH gefällt es meinen Brüsten auch nicht. Hoffentlich werden die nicht größer. C finde ich schon groß genug.
Werde sie heute Abend mit Antiwachstumscreme einreiben. Vielleicht kommt Günter heute noch rüber, so auf 2 Bierchen.
Werde mal einen karierten Rock anziehen, damit er nicht denkt er wäre zu Hause, weil Inge auch sehr den Kittelschürzen zu getan ist.
Schön, dass es das Forum gibt. Mir geht es jetzt viel besser.
Euch allen ein super schönes Wochenende.
Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 27. Jul 2020, 12:22
von NAREA
Hallo, uns gibt es noch.
Corona ist an McPom scheinbar fast vorbei gegangen. Vielleicht waren es die Maßnahmen Urlauber aus dem Land zu verbannen. Jetzt dürfen auch nur Urlauber mit mehrtägigen Aufenthaltstagen ins Land. Tagestouristen, die erwischt werden, drohen hohe Strafen.
Dafür fahren alle Mecklenburger da hin, wo sie wollen. Brandenburg wird überschwemmt, besonders in Baumärkten, die
in Landesgrenzen Nähe sind.
Aber egal, wir durften keinen kurz Besuch empfangen. In unser Dörfchen verirrt sich selten jemand. Aber unsere Freunde aus Brandenburg fehlten uns doch.
Wir haben gerade auf unsere Bank vor dem Haus gesessen. Wetter ist gut. Wir denken oft an die Zeit zurück, die uns hier her verschlagen hat. Es hat sich nicht viel verändert in Bezug auf das Zusammenleben mit den Bewohnern hier. Wir halten unseren Frauen Club noch immer hoch. Es hat leider auch Verstorbene gegeben aber mit für uns positivem Ergebnis. Olaf und Carmen, die weiter weg wohnten, haben jetzt im Dorf ein neues Zuhause gefunden. Sie haben ja schon unseren Frauen Club verstärkt aber nun ist alles einfacher. Als alter Karnevalist aus dem Rheinland macht er jeden Spaß mit. Habe nun einen echten Kumpel (zwar etwas jünger) hier. Natürlich sind unsere Frauen begeistert, weil wir doch Abwechslung ins Club Leben bringen.
Uns geht es gut. Was wir so machen, das erzähle ich Euch noch. Will nur mal vorfühlen, ob man uns noch kennt. Die Auszeit war lange aber nötig.
Liebe Grüße an alle, die ab und zu mal an uns gedacht haben. Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 27. Jul 2020, 17:37
von joana
Freut mich wieder von euch zu lesen