Wie kamt ihr zu eurem Namen?
Wie kamt ihr zu eurem Namen? - # 12

Lebensplanung, Standorte
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Mila_1981
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 166 im Thema

Beitrag von Mila_1981 »

Tja...auch mich hat die Namensfindung lange Zeit begleitet....irgendwie hab ich mich schon immer gefragt wie ich wohl geheißen hätte, wenn ich ein Mädel geworden wär. Nun, das wäre offiziel Tatjana gewesen...aber das fühlte sich nie richtig an. Auch ich habe natürlich diverse Chats und Onlineplattformen genutzt und verschiedene Namen durchprobiert...aber wirklich das Aha-Erlebnis war nicht dabei...war aber auch nicht wirklich wichtig.
Erst als ich anfing rudimentär zu begreifen welche "Schraube bei mir locker sitzt" und was bei mir anders läuft, als bei anderen Jungs in meinem Alter - ja da wollte ich meiner mentalen Schwester unbedingt einen Namen geben. Dann stieß ich auf dieses Forum...und drei Namen hatten sich für mich herauskristallisiert:Alyssa, Mila und Jessica.
Die Forenanmeldung sollte für mich sozusagen eine Art Startschuss darstellen...und....Mila ward geboren. Benannt nach Mila Kunis und dem Neid auf ihre Augen....
die Namensfindung habe ich mit mir selber ausgemacht, da zu dem Zeitpunkt noch überhaupt niemand über meinen inneren Zwiespalt bescheid gewusst hat...

LG,
Mila
http://www.milas-bunte-welt.de
Vivian Cologne
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 167 im Thema

Beitrag von Vivian Cologne »

Liebe Emily, du schreibst einen Beitrag nach dem anderen, das ist lobenswert!

Aber bitte streu ab und zu mal ein paar Kommas und Punkte, möglichst an den richtigen Stellen. Das macht uns das Lesen einfacher.

Ach ja, wieso ist Emily ein japanischer Name?

Vivian
Stephanie
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 168 im Thema

Beitrag von Stephanie »

Hallo allerseits,

bei mir ist es so, wie es schon mehrere Mitglieder hier geschrieben haben, meine Eltern wünschten sich damals ein Mädchen. Und diese Mädel sollte den Namen Stefanie tragen. Nun gab es zu der Zeit, als meine Mutter mit mir schwanger war noch kein Ultraschall und die Überraschung war entsprechend, als der Stefan herauskam. Aber ein Stammhalter war meinen Eltern auch recht. So wurde am Namen das -ie- gestrichen und aus Stefanie wurde Stefan. Meine Kindheit und auch die Jugendzeit liefen unproblematisch jungsmäßig. Irgendwann kam die Bundeswehr, wo ich auch noch mal richtig Junge sein durfte.
Danach setzte eine Besinnung auf das weibliche in mir ein. Irgendwie poppte unbewußt in mir die Stefanie wieder auf. Witzigerweise wurde ich mit meinem Mädchennamen auf der Arbeit konfrontiert. Ein Kollege machte sich den Spaß und machte aus jedem männlichen Namen den dazu gehörigen weiblichen. Lustigerweise wurden die weiblichen Namen der Kolleginnen auf männlich gedreht. Den Spaß machte ich gerne mit. Zu der Zeit fing ich auch an crosszudressen. Aus der Stefanie machte ich für mich dann die Kurzform Steffi, wobei mir beide Namen gut gefallen.

Viele Grüße
Steffi
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
fsh-lover
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 169 im Thema

Beitrag von fsh-lover »

Emily1989 hat geschrieben:habe da ne schwäche mit gross und kleinschreibung so wie punkt und komma's
LEIDER!!! versuche ja es zu lernen -,-
Hallo Emily,

Gross- und Kleinschreibung ist nicht sooo wichtig, aber Punkt und Komma schon eher.
Du redest doch auch nicht monoton in einer Stimmlage, ohne Luft zu holen.
Also nach jedem Satz wäre ein Punkt angemessen.
Normalerweise geht die Stimme am Satzende nach unten, wogegen nach einer Frage die Stimme nach oben geht.
Vielleicht hilft dir das beim lernen, wenn du dir selber mal zuhörst.

Liebe Grüsse Fsh-lover
Theresa
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 170 im Thema

Beitrag von Theresa »

Hallo ihr Lieben


Zu meinem Namen gibt keine Geschichte.
Ich fand ihn einfach nur sehr fraulich und hier, fern ab der Alpen, auch ein wenig exotisch.
Das einzige Mal das ich mich daran erinnere den Namen gehört zu haben, war im meiner Kindheit im Urlaub mit den Eltern am Chiemsee. Die Pensonswirtin erzähle häufig von ihrer Nachbarin, der Theres. Obwohl eher im Alter meiner Eltern, fand ich sie sehr attraktiv, wohl auch weil sie Dirnl trug. :) Ansonsten kann ich mich nicht mal schemenhaft an die Frau erinnern.
Als ich nun, vor nicht all zu langer Zeit, endlich erkannte, dass es einen recht großen weiblichen Anteil von mir gibt, war er einfach, schwupps, wieder gegenwärtig.
Zugegeben, der Name ist vielleicht ein bisschen altmodisch aber Theresa ist das auch....

Viele Grüße

Theresa
Beachten sie folgenden Hinweis:
-Hä?-
Vielen dank für ihre Aufmerksamkeit
franziskabeata

Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 171 im Thema

Beitrag von franziskabeata »

Mein Männername ist Franz Bernd. Aus Franz wurde einfach Franziska und für Bernd fand ich keine Ableitung. Da nahm ich den Vornamen meiner Mutter an. Meiner Mutter(gestorben 2002) verdanke ich von Anfang an Rückhalt und aktive Unterstützung. Ja sie wollte es sogar so, weil sie einfach ein Mädchen haben wollte, aber es kamen nur Jungen zur Welt. Ich bekam von ihr alles, was ich als Mädchen zum Anziehen haben wollte. Also ich durfte mir von ihren Sachen nach Belieben aussuchen.
Inga
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 172 im Thema

Beitrag von Inga »

franziskabeata hat geschrieben:Mein Männername ist Franz Bernd. Aus Franz wurde einfach Franziska und für Bernd fand ich keine Ableitung. Da nahm ich den Vornamen meiner Mutter an. Meiner Mutter(gestorben 2002) verdanke ich von Anfang an Rückhalt und aktive Unterstützung. Ja sie wollte es sogar so, weil sie einfach ein Mädchen haben wollte, aber es kamen nur Jungen zur Welt. Ich bekam von ihr alles, was ich als Mädchen zum Anziehen haben wollte. Also ich durfte mir von ihren Sachen nach Belieben aussuchen.
Hallo, Franziskabeata,

das ist ja traumhaft, was du von dir und deiner Mutter erzählst.

Liebe Grüße
Inga
Kathrin
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 173 im Thema

Beitrag von Kathrin »

Hallo ,
Ich finde ein zweites ich , auch wenn es ein Teil von mir ist hat einen eigenen Namen verdient.
Meinen habe ich Kathrin Janeway, Captain der (Star Trek) Voyager zu verdanken , einer Frau die mutig und kompromisslos ihren Weg nach Hause sucht .
Tatjana_59
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 174 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Wieder mal eine ähnliche Geschichte,

Wenn ich als Mädchen auf die Welt gekommen wäre, würde ich Tatjana heißen.
Bei der Namensauswahl unserer Tochter hatten wir drei Namen die in Frage kamen,
Tatjana, Tanja und Tamara.......
Meine Tochter haben wir auf den Namen Tanja getauft, somit blieben nur noch zwei über, auf Grund der Tatsache dass ich sowieso eine Tatjana geworden wäre als gebürtiges Madel, hab ich mich dann auch so genannt.

Ich wäre überglücklich, wenn mich alles so nennen würden, leider ist das nur hier im Forum so. Bei aller Akzeptanz die mir entgegengebracht wird von allen Seiten, die meisten nennen mich leider noch immer bei meinem männlichen Vornamen, obwohl ich seit mehr als einem Jahr nirgends mehr als Mann zu sehen war.

Gruß Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
Aschenputtel
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Schall und Rauch „ Oder wie ich zu meinem zweiten Namen kam

Post 175 im Thema

Beitrag von Aschenputtel »

Bei uns Transgendern ist da ja so 'ne Sache mit dem Namen. Manchmal braucht es etwas länger. So auch bei mir. Jahrzehntelang habe ich versucht mein Gender-Problem zu ignorieren und habe nicht crossgedressed.
Höchsten mal in der Phantasie. Aber dort fragte mich niemand nach meinem Namen. Deshalb brauchte ich keinen Namen.

Vor einem Jahr beschloss ich dann, meine tiefe Sehnsucht nach mehr Weiblichkeit nicht mehr zu unterdrücken. Ich outete mich bei meiner Frau, begann ein paar von meinen machomäßig männlichen Gewohnheiten abzulegen und bestellte mir einen wunderschönen grünen Rock als Symbol meiner neuen gewonnenen Weiblichkeit.

Einen weiblichen Namen gab ich mir nicht. Ich fühle mich eher nicht wie einen Two-Spirit. Trage ich eine Rock, dann drücke ich damit meine Weiblichkeit aus. Ich bin nicht jemand anderes. Ich bin eben ich. Eine zweiten Namen wollte ich nicht.

Dann fing ich an, für "draußen" zu planen. Im November wollte ich die CD/TV-Gruppe in Hamburg besuchen - en Femme. Ich hatte alles vorbereitet: Schicke Klamotten, Termin bei einer Kosmetikerin, Bahnfahrt. Erst am Abend fiel mir auf, das etwas fehlte. Wie sollte ich mich denn vorstellen, so komplett en Femme: "Hallo, ich bin die äh <Männername> ...". Geht irgendwie gar nicht. Es musste doch ein Frauenname her und zwar schnell. Habe dann ein Vornamenbuch aus dem Regal gegriffen und gestöbert. Knifflig: Der eine Name gefällt mir nicht, der andere ist zu lang, zu kitschig, zu altmodisch, zu modern, wieder andere sind durch Kollegin, Tante oder Kusine bereits belegt. Am Ende blieb dann der Vorname einer Popsängerin übrig, die ich sympathisch finde.

Ein paar Tage später erzählte ich es der besten Ehefrau von allen. Sie fand den Namen nicht schön. Er würde sie an eine ultraspießige Langweilerin aus Studientagen erinnern. Hmmmpfff. Gehen Sie zurück auf Los ...

Auf das Naheliegende kommt man ja oft zuletzt. Ich habe schließlich den Namen gewählt, den meine Eltern mir gegeben hätten, wäre ich als Mädchen auf die Welt gekommen. Der Name ist weder zu lang, noch zu kurz, in meiner Bekanntschaft noch nicht belegt, erst recht nicht von ultraspießigen Langweilerinnen, er klingt angenehm skandinavisch und er gehört irgendwie zu mir.

Eure

Maj-Britt aka Aschenputtelchen
"Ich glaub', eine Dame werd' ich nie." (ob die Knef das wohl so gemeint hat)
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 176 im Thema

Beitrag von Johanna Dornal »

Zur Johanna wurde ich auf einem Waldspaziergang. Den Namen habe ich von meiner Oma mütterlicherseits. Er fiel mir total spontan ein, und ich wußte sofort, der paßt zu mir. Ich kann mich auch nach einigen Jahren absolut damit identifizieren. Ich fühle einfach, ich bin die Johanna. (he)
Vroni

Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 177 im Thema

Beitrag von Vroni »

Hallo Rocky,

ich habe mir nur überlegt, welchen Namen ich gern hätte/schön finde und welchen ich trotzdem einer (potentiell kommenden) Tochter nicht geben würde.

Die Motivation einen weiblichen Namen auszuwählen... es war die logische Konsequenz. Namen sind Definitionen oder Überschriften. Ich könnte mir vorstellen, dass für jede das CD etwas anderes bedeutet, aber für mich ist es so: Ich bin Veronika, eine Frau - kein dazwischen. Ich bin vielleicht noch nicht so geschickt mit dem Kajal wie andere hier, ich habe noch keinen so großen Kleiderschrank und ich werde keine Operationen oder Hormone anwenden. Aber wenn ich "crossdresse" (gibt es das als Verb???) ist es das für mich, ich möchte mich selbst so wahrnehmen können - der weibliche Vorname ist da obligatorisch.

Liebe Grüße,
Veronika
petra
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 178 im Thema

Beitrag von petra »

hallo menschen

meiner einer ist der 2te vorname meiner frau,
also tyche petra xxl fg ...

grüßilies
Petra
wer anderen ihr anderssein nicht verzeihen kann,
ist noch weit ab vom weg der weisheit.
Jaqueline
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 179 im Thema

Beitrag von Jaqueline »

Hi,
ich habe den Name gewählt, weil er mir gefällt :lol:. Mir gefällt die Bedeutung von Jaqueline - die "Neugeborene", was ich ja auch bin. Ich bin noch keine zwei Jahre alt :P . Ich verbind mit dem Namen Frankreich, das Land meiner Träum (he) . Ich hatte es mir bei der Namensfindung nicht einfach gemacht, es war ein langer Prozess, den richtigen Namen zu finden. Er musste gewisse Kriterien erfüllen. Ich weiss, der Name hat einen gewissen Touch aber das ist mir egal. Ich habe ihn auch als offiziellen Vornamen, bei Gericht beantragt (smili)

GlG
Jaqueline
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)

Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.

https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
maia
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Re: Wie kamt ihr zu eurem Namen?

Post 180 im Thema

Beitrag von maia »

Hallo!

Ich benötigte einen Namen um mich hier anzumelden. Er sollte sich irgendwie an den aus meiner "normalen" Welt anlehnt - und wenn es nur der Anfangsbuchstabe ist.
Bei den alten Griechen fand ich "Maia". Der ist es, war mir sofort klar. Die Eckpunkte aus dem Leben der echten Maia sind dann noch phänomenal: eine der wunderschönen Pleiaden, Geliebte des Zeus, Ergebnis der Beziehung - Hermes. Toll!

Und deshalb grüßt jetzt
Maia
"Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit zu jedem Thema etwas sagen zu müssen!" Teresa von Ávila (1515-1582)
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