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ich möchte mal ganz doll bei euch bedanken für die vielen Klicks und netten Rückmeldungen.
Da macht das Schreiben doppelt Spaß, auch wenn ich nicht jeden Abend dazu komme weiterzuschreiben.
Natürlich freue ich mich auch über Anregungen, die ich in meine Geschichte einarbeiten kann, auch wenn
ich sie (gemeinerweise) nicht 1:1 umsetze.
wenn du dich schon bei deinen Leserinnen bedankst, dann möchte ich auch dir für diese schöne und spannende Geschichte danken.
Ich freue mich immer wieder auf deine Fortsetzungen und empfinde deine Denkpausen immer als sehr spannungssteigernd.
Die nächsten Wochen vergehen wie im Flug. Nach der Schule treffe ich mich mit Marja und dann lernen wir zunächst bevor wir dann am Ende im Bett landen. Von mir aus könnte es ewig so weitergehen. Marja ist eine Perfektionistin. Sie muss alles bis ins letzte verstanden haben, aber vorher lässt sie mich nicht.
An einem Freitagnachmittag brüten wir gerade über Mathe. Das war noch nie mein Lieblingsfach, aber Marja lässt nicht locker. Schließlich nimmt sie ihr Handy. "Dimitri, das wäre toll. Du bist der beste Bruder"¦" Dann wird es sehr russisch und ich kann nicht mehr folgen. Sie legt auf:" Dimitri kommt gleich vorbei; er kann uns das mit dieser merkwürdigen Kettenregel erklären. Du hast doch nichts dagegen, wenn er hierher kommt? Oder sollen wir lieber zu mir nach Hause fahren?" "Sofort stimme ich zu. Alles was Mathe verkürzt und den Abend früher kommen lässt freut mich."
Eine halbe Stunde später klingelt es. Ich laufe die Treppe herunter, aber Alina hat schon geöffnet. Da steht er nun; er sieht ganz anders aus, als ich mir einen Informatikstudenten vorgestellt habe. Fast zwei Meter groß und ein Kreuz wie ein Boxer mit sehr kurzen Haaren. Er trägt ein weißes Hemd und eine Lederjacke. Aber er lächelt total freundlich. Alina hat ihn sofort in ein Gespräch verwickelt. Ich gehe die Treppe herunter und winke ihm zu. Er bedankt sich kurz bei Alina, die etwas enttäuscht zu sein scheint, dann kommt er auf mich zu: "Du musst Laura sein. Marja hat mir Fotos von der Messe gezeigt. Einfach unglaublich"¦" Dann stockt er verlegen. "Komm, lass uns hochgehen. Wir sind schon ganz verzweifelt." Eine Stunde später sind alle Matheprobleme behoben und wir reden über alles Mögliche. Dimitri ist echt nett. Aber ich merke wie er mich immer wieder fasziniert mustert. Zwar schaut er sofort weg, wenn ich es bemerke, aber es spüre es trotzdem. Schließlich fasst er sich ein Herz: "Ich weiß, dass das viel zu persönlich ist und Marja hat ja auch versprochen, niemanden davon zu erzählen, aber wenn ich dich sehe, dann kann ich das, was sie erzählt kaum glauben; nicht dass du absolut umwerfend aussiehst! Allein das wiederlegt schon all meine Vorurteile, die ich bislang gegenüber Transgendern hatte. Sie meint auch, du bist eigentlich ein ganz normaler Junge und tust dass alles nur für Geld. Aber all deine Bewegungen dein ganzes Verhalten ist so total natürlich. Ich bin echt indiskret.." "Nein rede nur weiter," antworte ich. "Also, wenn ich mir das vorstelle, für ein Jahr auf der anderen Seite.. Da gehört unglaublich viel Mut dazu und dann noch alles filmen zu lassen. Ist das nicht alles wahnsinnig verwirrend?" Ich denke nach: "Du hast recht. Am Anfang war es auch sehr verwirrend. Aber jetzt ist es fast normal, aber irgendwie doch nicht..also ich weiß nicht. Aber ich liebe Marja" Dabei halte ich ihre Hand ganz fest. Jetzt wo er mich gefragt hat, ist für mich auf einmal alles wieder durcheinander. Ich will es mir aber nicht anmerken lassen, Außerdem ist er echt nett und ich möchte ihn nicht noch mal in Verlegenheit bringen.
"Lass uns noch etwas rausgehen", schlägt Marja vor. "Wie wäre es mit dem U-Club? Ist zwar noch etwas früh." Natürlich müssen wir uns noch etwas zurecht machen. Etwas verlegen schau ich Dimitri an. Er schlägt vor noch seinen Kumpel Nick abzuholen und uns dann in einer halben Stunde abzuholen. Sofort stürme ich mit Marja den Kleiderschrank. Ich erkenne sie kaum wieder; sie schnappt sich den silberner Pajettenrock; der nur ganz knapp über ihren Po reicht. Dazu ein Top, was ihren Busen mehr als erahnen lässt. Ich lasse mich nicht lumpen und schließlich ein weißes sehr kurzes und enganliegendes Kleid. Der Ausschnitt verdeckt auch sehr wenig. Beim Schminken sind wir dann sehr sorgfältig aber eher dezent.
Liebe Sandra,
Du bringst die Luft wieder zum knistern, genau das ist es, sich schön anziehen, schminken, Appetit wecken, sich z e i g e n ! (wenn frau kann).
Ach es wär so schön...
l.G.
Annabelle
Toleranz ist die Möglichkeit, dass der Andere Recht haben könnte
Kurt Tucholsky
Wir sind noch nicht ganz fertig, da klingelt es auch schon. Beide haben Designerjeans, ein weißes Hemd und fast schwarze Lederjacken an. Sieht ein bisschen peinlich aus, aber irgendwie trotzdem süß. Wobei Nick mit seinen einmeterneunzig, der sehr sportlichen Figur und einem perfekten Zahnpastalächeln schon auffällt. "Der ist bestimmt ein ziemlich eingebildeter Schnösel", denke ich mir und ich bin zunächst froh, das Marja neben ihm sitzt und nicht ich. Aber nach ein paar Minuten sind meine Bedenken verflogen; Nick ist total locker und überhaupt nicht eingebildet. Er studiert auch Informatik.
Als wir ankommen, gibt es ein Problem. Der Türsteher will nur uns Mädels reinlassen; Nick will schon aufgeben und uns einen schönen Abend wünschen. Dann bemerke ich, wie Dimitri telefoniert, es ist russisch, aber kurz darauf erscheint von drinnen ein Typ am Eingang, der bis zu den Ohren tätowiert ist und geschätzte hundert Ringe in den Ohren und der Nase hat. Er überragt alle um mindestens zehn Zentimeter. Dann bemerke ich ein kurzes Kopfnicken in unsere Richtung. Dimitri geht auf ihn zu und wird mit Handschlag begrüßt. Dann dürfen wir alle zusammen herein. "Wir kennen uns vom Training. Er ist Altenpfleger und verdient sich etwas dazu." Die beiden wechseln einige Sätze und Marja lacht. Sie will mir aber nicht erzählen warum. "Wirst du schon merken...," sagt sie mit einem kleinen Augenzwinkern. U-Club ist ein Reggaeclub. Die Musik gefällt mir direkt und es ist auch nicht extrem laut. Sofort sind Marja und ich auf der Tanzfläche. Mittlerweile habe ich einfach Spaß mich zur Musik zu bewegen. Es dauert nicht lange und dann sind Dimitri und Nick ebenfalls auf der Tanzfläche. Beide sind echt gute Tänzer und wir haben viel Spaß. Zwischendurch erfahre ich, dass Nick zwei Jahre als Animateur auf der Aida gearbeitet. Die Bezahlung sei aber nicht so berauschend gewesen, daher hat er mit Informatik angefangen. Der Abend vergeht wie im Flug.
Zwischendurch fragt Marja:" Ich muss mich mal frischmachen. Kommst du mit?" Dabei schaut sie mich fragend an. Daran, dass Frauen das gemeinsam tun, kann ich mich immer noch nicht so recht gewöhnen. Einen kurzen Moment zögere ich, dann nehme ich meine Handtasche und folge ihr. Der Laden ist erstaunlich sauber und als ich endlich fertig bin, sehe ich Marja vor dem Spiegel ihren Lippenstift nachziehen. "wie findest du ihn?" "Du hast einen echt netten Bruder, falls es das ist was du wissen wolltest." "Natürlich nicht. Ich will natürlich wissen was du von Nick hälst." Während ich ebenfalls mein Makeup auffrische, schildere ich ihr meinen Eindruck." Während wir rausgehen meint sie dann: "Dann stört es dich also nicht?" Etwas fragend schaue ich sie an, aber dann ist sie schon wieder auf dem Weg zurück zu unserem Tisch.
Marja ist sofort wieder mit Nick auf der Tanzfläche. Mir tun die Füße vom vielen Tanzen in hohen Schuhen etwas weh. Dimitri bleibt netterweise ebenfalls sitzen. Zwischendurch schweigen wir auch mal ein wenig; es ist ein schönes Schweigen, ich fühl mich einfach wohl. Mein Blick schweift über die Tanzfläche zu Marja und Nick. Sie können beide verdammt gut tanzen. Fast könnte man neidisch werden; "Der arme Nick", denke ich "Er schaut Marja ziemlich verliebt an. Er scheint gar nicht zu wissen, worauf Marja steht" Dann sehe ich ihren Blick. Es versetzt mir ein Stich ins Herz. Genauso schaut sich mich nach dem Lernen an, wenn sie ins Bett will! Auf einmal verstehe ich ihre Andeutungen. Sie möchte heute mal ihre andere Seite ausleben mit einem echten Kerl. Als ich vorhin so nett über Nick geredet habe, hat sie das als Einverständnis gewertet!
Schlagartig wird mir klar, dass ich mir die ganze Zeit etwas vorgemacht habe. Ich hatte mir eingeredet, ich könnte beides für sie sein. Freund und Freundin, aber das ist nie so gewesen; ich bin immer nur ihr Mädchen gewesen und wenn ihr nach einem Mann ist, dann ist das ein Nick und nicht ich. "Geht es dir gut?" Jetzt erst bemerke ich, dass sich Dimitri zu mir hingedreht hat und mir eine Träne aus dem Gesicht wischt. "Ja, Nein"¦ ich weiß nicht" Dann fange ich an zu schluchtzen und er nimmt mich in den Arm. Er hält mich einfach fest. Als ich mich wieder etwas beruhigt habe, greife ich zur Handtasche und bringe mein Makeup wieder grob in Ordnung. Marja und Nick tanzen jetzt eng umschlungen. Sie scheinen nichts mitbekommen zu haben. "Du weißt doch, wie sie ist", sagt Dimitri zu mir, "du wirst sie nie ganz für dich allein haben können. Du bist die erste, die sie hierhin mitgenommen hat. Sonst wollte sie nie, dass ihre Freundin mit dabei ist, wenn sie was mit Jungs anfängt. Weil sie dich so sehr mag und weil du ja auch etwas Besonderes bist, hat sie dich mitgenommen. Ich glaube sie möchte, dass du auch einfach deinen Spaß hast."
Dann nimmt er meine Hand und führt mich zur Tanzfläche. "Sei einfach nur Laura, vergiss was vor her war und was irgendwann sein wird. Heute bist du einfach nur Laura, das hübscheste Mädchen im Club." Ich werde rot, aber Dimitri scheint es nicht zu merken. "Es hört sich so einfach an: Keine Vergangenheit, keine Zukunft nur Laura. So einfach kann es einfach nicht sein.", denke ich. "Probiers einfach aus; nur heute "¦für mich." Dabei hält er meine Hände fest und schaut mir tief in die Augen.
Ich schlucke: "Ich bin Laura, nur Laura ich war schon immer Laura und werde es ein Leben lang sein." Dann ziehe ich Dimitri auf die Tanzfläche. Wir tanzen und die Zeit steht still. Als wir fertig sind höre ich auf einmal das Klatschen; alle stehen um uns herum und fordern eine Zugabe. Wieder erröte ich, aber mein Makeup scheint es erfolgreich zu verbergen. Wir haben keine Wahl; ob es ein Glück war für das Schulmusical damals auch die Damenschritte geübt zu haben? Während des Tanzes schaffe ich es nur Dimitri zu sehen; Er strahlt und es steckt mich an; er ist stolz mit mir gesehen zu werden; dabei weiß er doch"¦Laura es gibt nur Laura; dann lasse ich mich von ihn herumwirbeln. Wie leicht ich doch geworden bin. Am Ende gibt es wieder Applaus, aber ich führe Dimitri schnell von der Tanzfläche weg, es ist mir alles etwas viel. Dann halte ich Ausschau nach Marja, zunächst kann ich sie nicht finden. Dann gucke ich Richtung Ausgang; sie winkt mir zu während Nick sie im Arm hält. Ich winke zurück und dann sind die beiden auch schon verschwunden.
Auf einmal fühle ich mich sehr unsicher; außer Dimitri kenne ich niemanden und ihn habe ich auch erst vor wenigen Stunden zum ersten Mal gesprochen; er ist sehr nett zu mir, aber er will scheinbar.. oder bilde ich mir das nur ein"¦ Hilflosigkeit ergreift mich. Da bemerke ich, dass auch Dimitri nicht mehr zu sehen ist. Ein Typ um die vierzig mit grauen Rastalocken und schon etwas untersetzt kommt auf mich zu. "Schon müde, mein Engel? Die Nacht ist noch jung und ich hoffe du hast alles dabei, damit sie unvergesslich wird, ich hätte da noch die eine oder andere Zugabe." Verwirrt und ängstlich schaue ich ihn an. Er greift meinen Unterarm. Ich versuche mich vorsichtig aus seinem Griff zu befreien; aber ich bin zu schwach. Er zieht mich an sein Ohr. Sein Atem riecht nach stark nach Tabak. Das Gefühl völlige Hilflosigkeit überkommt mich: "Normalerweise verschenke ich meine Liebesperlchen nicht, aber so wie du getanzt hast heute..nimm Sie als Geschenk und er drückt mir drei kleine Pillen in meine freie Hand.
Dann höre ich ein dumpfes Geräusch und der Typ mit den Rastalocken lässt los. Es ist Dimitri Der Typ krümmt sich und Dimitri dreht ihm sehr Professionell den arm auf den Rücken und sagt einige sehr bestimmte Sätze auf russisch zu ihm. Sofort sucht dieser das Weite.
"Dann kommt er zu mir und ich lasse mich von ihm in den Arm nehmen. "Es tut mir leid", sagt er, "Ich habe uns nur etwas zu trinken geholt; aber Igor, die Schlange hat dich sofort bedrängt." "Du kennst ihn?" "Ja er ist der Cousin des Besitzers. Und er versorgt hier die Leute. Ich finde Vlad, so heißt der Besitzer, sollte ihn rausschmeißen. Aber der meint, wenn er weiß wer hier dealt, dann hat er das besser unter Kontrolle. Aber du siehst ja, nichts ist unter Kontrolle. Igor soll niemanden aktiv anquatschen und schon gar keine "Neukunden" anwerben." Dabei schaut er auf die Pillen in meiner Hand" Aber Typ ist so fertig, der hält sich an keine Regeln" Dimitri greift zum Telefon. Dann wechselt er auf russisch einige Sätze. Kurz darauf sehe ich wie einer der Türsteher mit Igor verschwindet. An der Theke bemerke ich zwei unberührte Drinks. Ich möchte nicht, dass der Abend so unglücklich endet. Zärtlich lege ich meine beiden Finger auf seinen Mund. "Psst, nicht aufregen. Bring und lieber etwas zu trinken; ich versuche mein bezaubernstes Lächeln aufzusetzen." Es gelingt kurz darauf kommt er mit den Drinks wieder. Während ich mit dem Strohhalm trinke schaut er mich schweigend an. Er strahlt und ich lächle verträumt zurück. Lange sagen wir gar nichts. Die Musik ist leiser geworden und das Licht ist auch etwas dunkler geworden. Er fasst meine Hans und möchte mich Richtung Tanzfläche führen. Einen Moment lang zögere ich; ich möchte nicht wieder im Mittelpunkt stehen, aber meine Sorge ist unbegründet. Auf der Tanzfläche sind nur Umrisse zu sehen und Dimitri führt mich sehr behutsam. Instinktiv lehne ich meinen Kopf an seine Schulter und spüre die Geborgenheit. Plötzlich ist die Musik zu Ende; ich bemerke, dass wir ein wenig abseits stehen. Zärtlich umfasst er mit seinen großen Händen mein Gesicht. Als sich unsere Zungen berühren, spüre ich einen wohligen Schauer durch meinen ganzen Körper.
Als die Musik zu Ende ist, bemerke ich, dass wir etwas abseits stehen. Seine zärtlichen Küsse lassen mich alles vergessen. Sanft umfassen seine Hände meine Hüften und ziehen mich zu ihm hin. Ich spüre, wie sehr er mich begehrt. Wir küssen uns noch heftiger; Auf einmal schaut er mir tief in die Augen, dabei streicht er mir sanft durch die Haare. Er lächelt mich an; ich atme flach und spüre wie sich mein Brustkorb hebt und senkt. Egal was er jetzt von mir verlangt, ich würde es tun. Dann zieht er mich zu sich und flüstert mir ins Ohr: "Hast du heute noch etwas vor?" Wie in Trance nehme ich seine Hand und ziehe ihn sanft Richtung Ausgang. Als wir an seinem Wagen ankommen nimmt er mich in den Arm und schaut mich an. Ich spüre einen sanften Wind in meinem Rücken. "Zu mir?" flüstere ich.
Während der Fahrt sprechen wir fast nicht. Ich versuche mich auf die Musik zu konzentrieren, aber es gelingt mir nicht. Mein Atem geht schnell und ich spüre meinen Herzschlag; verstohlen schau ich zu Dimitri; Der Stoff seiner Hose ist stramm gespannt. Vor Aufregung bin ich unfähig, daran zu denken, was gleich passieren wird. Wir halten an einer Ampel. Er lächelt zu mir herüber; sanft streich mit meiner Hand an seinem Bein entlang nach oben. Meine Lippen formen einen Kuss. Meine Aufregung verwandelt sich langsam in Begierde.
Plötzlich stehen wir vor der Tür zu meinem Zimmer. Ich hole meine Schlüssel aus der Handtasche. Dann spüre ich, wie er mit beiden Händen von hinten ganz sanft meine Brüste umgreift. Ich zittere so, dass ich den Schlüssel kaum halten kann. Als sich die Tür schließt brechen alle Dämme. Seine heißen fordernden Küsse. Ich will seine Haut spüren Er weiß es und öffnet meine Bluse; Seine Hände streicheln über meinen BH. Ich schließe meine Augen und öffne blind sein Hemd und seine Hose; Er öffnet meinen BH und streichelt über meine Brustwarzen. Dann scheint er etwas zu zögern; "Bitte nicht aufhören!" denke ich. Dann Greife ich in seinen Schritt. Dann drehe ich mich um, und laufe kurz ins Bad; In der Ecke der Schublade liegen Kondome und daneben eine Tube mit Gleitgel; "Falls du mal einen Jungen über Nacht zu Besuch hast, hatte Marja gesagt und ich hatte nur gelacht. Schnell ziehe ich meine Strumpfhose aus präparier mich ein wenig. Als ich aus dem Bad komme ist Dimitri verschwunden. Eine Sekunde lang steht mein Herz still; Dann umfassen seine starken Hände von hinten meine Brüste; Er dreht mich zu sich und hebt mich hoch. Meine Beine umschlingen seine Hüfte und er führt mich zum Bett; dann lasse ich mich zum Bett tragen und er übernimmt die Führung; in dieser Nacht werde ich zur Frau.
Am nächsten Morgen wache ich in seinen Armen auf. Seine Hände liegen auf meinen Brüsten. Er schläft; vorsichtig lege ich seinen Arm beiseite und geh ins Bad und dusche. Als ich fertig bin; wickle ich das Badetuch um den Oberkörper. Und gehe zum Kleiderschrank. Dimitri ist inzwischen wach und schaut verträumt herüber. "Schau kurz weg", bitte ich ihn. Dann ziehe ich mir einen schwarzen Slip mit einem passenden BH an; ich möchte nicht, dass er meinen kleines Problem zwischen den Beinen sieht. Dann gehe ich zu ihm herüber und lasse meine langen Haare über seinen Oberkörper streifen. Er greift mich und zieht mich zu sich. Es wird ein wildes Geknutsche; plötzlich berühren meine Lippen sein bestes Stück. Ich zögere kurz und was dann passiert hätte ich mir nie zugetraut; vor allem nicht, dass es mir auf eine gewisse Art sehr gefällt; ihn zu befriedigen.
Wir beschließen auswärts zu frühstücken, damit wir meiner Gastschwester nicht begegnen. Noch nie war ich so unentschlossen, was ich anziehen soll. Was zieht Frau am morgen danach an? Ich weiß, es mag es, wenn ich einen Rock trage, aber ich würde lieber wie ein ganz normales Paar mit ihm spazieren gehen und nicht jeder soll uns anstarren. Schließlich nehme ich meine nicht ganz kurzen Jeansshorts mit einer Strumpfhose und ein Top mit einem Ausschnitt, der einiges zeigt; Da es nicht ganz warm ist, ziehe ich noch meine kurze Lederjacke über.
Wir steigen in sein Auto und fahren zum Rhein. Es ist noch sehr früh und es sind nur wenige Menschen unterwegs. Während wir spazieren gehen legt er seinen Arm um mich und ich fühle mich unheimlich geborgen und vertraut. Am Ufer führt er mich zu einer etwas abseits gelegenen Stelle; wir setzten uns und ich lege meinen Kopf in seinen Schoß. Die Sonne scheint in mein Gesicht und er streicht mir sanft durch die Haare. Wir sind außerhalb von Raum und Zeit, nur Laura und Dimitri. Ein verliebtes Paar an einem Sonntag morgen; nur wir zwei ohne Vergangenheit und ohne Zukunft; bei dem letzten Gedanken schnürt es mir mit einem mal die Kehle zu. Ich möchte nicht dass es endet, ich will nicht an morgen denken, an das nächste Jahr. Alles soll so bleiben wie es heute ist; unmöglich oder doch nicht? Ich könnte ja einfach als Laura weiterleben, wenn die Show vorbei ist; niemand würde etwas dagegen haben. Der Gedanke macht mir Angst; nein nicht der Gedanke, sondern die Tatsache, dass darüber nachdenke. Diese Nacht hat alles durcheinander gebracht. Ich weiß nicht mehr wer ich bin. Ich hatte Sex mit einem Mann und es war unglaublich und ich kann es kaum erwarten, ihn wieder in mir zu spüren. Trotzdem macht mir die Vorstellung mich ein letztes Mal endgültig und unwierderuflich zu einer Frau operieren zu lassen auch riesige Angst. Ich war doch vor kurzem noch ein ganz normaler Junge; etwas schüchtern, aber mit großen Interesse und auch nicht ganz erfolglos beim weiblichen Geschlecht. Dimitri scheint zu merken, dass etwas nicht stimmt; ich will mit ihm aber nicht darüber reden, was ich gerade denke, aber ich will ihn auf keinen Fall verlieren. Ich behaupte noch etwas für die Schule tun zu müssen und bitte ihn, mich nach Hause zu fahren. Zum Abschied küssen wir uns und ich möchte ihn überhaupt nicht loslassen. Als ich in meinen Appartement ankomme, lege ich mich aufs Bett und weine; es war einfach zu viel.