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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 17. Dez 2015, 17:50
von Bianca D.
Moin Narea,
schöne Weihnachtsgeschichte...
LG Bianca
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 18. Dez 2015, 01:44
von Inga
Hallo, Narea,
da kann ich m ich nur Bianca anschließen: Schöne Weihnachtsgeschichte.
Da kommt in den Zeilen dein Format wieder vor !
Liebe Grüße
Inga
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 18. Dez 2015, 09:58
von NAREA
................................Als Lena und Tom den Gastraum betraten wurde es ganz still. Nur Karl sprang auf und rannte zu Tom. Er umarmte und drückte ihn, daß Tom glaubte er hätte gar kein Korsett an. Karl hatte Tränen in den Augen. Dann kam auch Eva mit feuchten Augen und umarmte Tom. Das war die schönste Weihnachtsüberraschung für die beiden.
Dann kam einer nach dem anderen und begrüßte Tom. Auch er weinte vor Freude endlich alle wieder zu sehen.
Marianne und Sonja begannen die Kaffetafel herzurichten. Alle wollten von Tom erfahren wie es ihm geht, wie er sich fühle. Tom beantwortete alle Fragen.
"Eigentlich bin ich in der Rehaklinik um mehr Muskeln zu bekommen, so daß meine Wirbelsäule nicht mehr gestützt werden muß. Wenn Lena nicht so lieb gewesen wäre mir ihre Bluse und Strickjacke zu borgen, dann würdet ihr sehen, daß ich immer noch ein Korsett trage. Die Behandlung ist langwierig zeigt aber doch schon kleine Erfolge. Die Ärzte wollte aber sicher gehen, daß ich bei meinem ersten Ausgang das Weihnachtsfest wegen auftretender Schmerzen nicht verlassen muß. Ich freue mich wahnsinnig endlich wieder in eurer Mitte zu sein. Mein Vater und Eva werden mich über Weihnachten ertragen müssen. Ich bin sehr anspruchsvoll geworden. Bekomme morgens mein Frühstück ans Bett, man kümmert sich den ganzen Tag um mich und abends bekomme ich immer einen Gutenachtkuss von den Schwestern."
Karl warf gleich ein, daß er auch da hin will. Eva zog ihn gleich etwas derber am Ohr. "Aua"
"Klaus, was hast du denn gemacht? Du hast so eine unnatürliche Gesichtsfarbe," wollte Tom wissen. "Ich habe einen Sonnenbrand, den ich verstecken muß." Er lächelte dazu.
Uwe und Klaus wollten für den Abend ein kleines Buffet aufbauen. Sie wollte nicht lange in der Küche stehen und Kochen. Alles was sie brauchten hatte Marianne am Vortag besorgt.
Wiklich alles?
Natürlich nicht. Marianne sah die beiden Herren immer nur mit Kopftuch und Kittelschürzen in der Küche stehen. Sie besorgte keine Kochjacken und Hosen. Sie hängte zwei blütenweiße und wadenlange Damenarbeitskittel an die Küchenschränke. Aus den Taschen hingen ihre Kopftücher.
Uwe und Klaus schmunzelten. "Marianne, wo sind denn unsere Gummistiefel?" Marianne konterte gleich. "Die bekommt ihr später für die Endreinigung oder denkt ihr ich mache das? Und seht euch mit den Kitteln vor, die will ich nach Weihnachten noch anziehen können."
Klaus zu Uwe: "Das kann sie vergessen, das mit der Reinigung hätte sie nicht so betonen müssen, sie kennt uns doch."
Im Gastraum wurde von Uwe, der nun schon den weißen Kittel mit Kopftuch trug, Wein serviert.
Mariannes Mann rief im zu, daß er mit blonder Perücke und Flügeln wie ein Engel aussehen würde.
"Wenn du noch so dumme Sprüche drauf hast, dann werde ich dir deine Portion in Miniausführung an den Tisch bringen und dir Buffetverbot aussprechen. Du kannst aber auch als Alternative nachher die Küche putzen. Frag mal deine Frau, ob sie auch für dich auch so lustige Sachen hat, wie für uns? Du hast jetzt die Wahl."
Als das Buffet aufgebaut wurde halfen alle mit. Es gab von Allem sehr reichlich. Den ganzen Abend stand es für Hungrige bereit.
Uwe und Klaus hatten ihre Kittel wieder an den Nagel gehängt und mischten sich wieder unter die Gesellschaft.
Zu fortgeschrittener Stunde rief Marianne in den Saal: "Wer macht denn nun sauber?"
Ohne zu Überlegen stand Mariannes Mann auf.
"Uwe, du hast ja gesehen, daß es mich zu euren Köstlichkeiten gezogen hat. Es hat alles sehr gut geschmeckt und ich spreche sicher im Namen Aller hier und bedanke mich für diesen schönen Abend. Vielleicht hätte jeder von uns mit seiner Frau oder Freunden diesen Abend verbracht aber so, mit euch hier, war es für mich und Marianne ein schönes Geschenk. Ich hoffe, wir können das zur Tradition machen. Nun werde ich mich nicht drücken, sondern den Urzustand der Küche wieder herstellen. Vorher möchte ich aber noch darum bitten, daß sich jeder ein Glas Sekt einschenkt und wir gemeinsam auf unsere Frauen anstoßen." Alle klatschten, denn sie kannten Mariannes Mann eher als schüchternen Zeitgenossen. Auch Marianne staunte. "So kenne ich dich ja garnicht." "Ja Mariannchen, ich fühle mich hier einfach sauwohl, Entschuldigung."
Dann ging er in die Küche und nahm schon mal ein paar Teller mit raus.
Marianne sofort hinterher, denn ihr Mann hatte noch sein weißes Hemd und Krawatte an.
Karl stand auch auf und ging in die Küche. "Werner, ich helfe dir."
Marianne holte nun zwei Kittelschürzen für die Aufräumarbeiten und ging wieder zurück in den Gastraum. Werner und Karl fingen an das Buffet abzutragen. Jedes mal wenn sie den Gastraum betraten wurden sie mit Klatschen und Bravorufen begleitet. So lustig fanden sie das nicht. Da Uwe und Klaus schon das Gröbste während der Vorbereitung des Buffets erledigt hatten, dauerte es nicht lange und Karl saß wieder am Tisch. Werner mußte erst noch sein weißes Hemd wieder anziehen. Marianne hatte nach ein paar Gläsern Wein und den Sekt richtig Spaß an dem Abend.
"Werner mein Schatz, du hättest den Kittel anbehalten können. Dein Hemd muß sowieso gewaschen werden." Lacher in der Runde. Nur Werner nicht, der wußte schon was ihn erwartet, wenn Marianne zu viel getrunken hat.....................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 18. Dez 2015, 14:22
von NAREA
Hallo Bianca, hallo Inga!
Ich freue mich, daß meine alte Geschichte noch so gern gelesen wird. Nun mal wieder privat.
Heute kam das Bäckerauto wieder. Ich habe Doris von meinem ersten Kauf an diesem Wagen erzählt.
Heute nach unserem gemeinsamen Frühstück fand ich einen Zettel neben meinen Sachen, die ich anziehen wollte.
"Schatz, du hast mir erzählt, daß die Backwarenverkäuferin dich auch mal als Hausfrau beim Einkaufen sehen wollte. Heute ist wieder der Tag. Eine Einkaufsliste liegt auf dem Küchentisch.
Wenn dich der Mut nicht verlassen hat, dann ziehe die Sachen an, die ich dir bereitgelegt habe."
Ich dachte sie hätte es vergessen. Ich muß die Sachen ja nicht anziehen. Um 10 Uhr ist der Wagen meistens da. Ich hatte noch 3 Stunden zum Überlegen. Hob Teil für Teil hoch. Alles tragbar und nicht unbekannt für mich. Bluse? Warum im Winter Bluse? Ich tauschte sie gegen einen Pullover. Zog ihn gleich an. Zog ihn wieder aus. War mir zu platt vorne. BH lag da nicht aber ich suchte mir einen schönen aus. Pullover wieder an. Jetzt gefiel ich mir wieder mit den kleinen Hügeln. Dem Pulli sicher auch, war ja ein Damenpullover. Hatte noch 2 Stunden Zeit. Was lag da noch? Wann hat Doris das alles hingelegt? Ging es ihr schon in Fleisch und Blut über für mich Sache herauszulegen? Eine Wahnsinnsfrau.
Nein, nein, sie wollte mich in einem Rock losschicken. Ah, da lagen auch noch Hosen, die aber sehr schmal geschnitten waren. Strumpfhosen für Rock und Strumpfhosen für Hosen, ich glaube es nicht. Stiefel wollte ich sowieso anziehen. Aber unter die Hosen. Doris, was machst du mit mir?
Da Doris lange genug kenne, weiß ich auch wie sie sich das vorstellte.
Dickere Strumpfhosen, Wollrock, Bluse mit Strickjacke, jetzt aber Pullover, langer Kittel, Stiefel und Annorack. So würde ich aussehen als wohne ich schon 20 Jahre hier im Ort. Noch 1 Stunde.
Ich schreibe oft, daß ich mutig bin. Aber meistens ist Doris bei mir.
Heute habe ich es riskiert. Ich habe mir alle Sachen so angezogen wie oben beschrieben. Nein nicht ganz. Den Wollrock, den mir Doris immer nahe legt, den mag ich nicht. Ich habe dafür einen meiner Jeansröcke angezogen. Hat keiner gesehen, denn der Kittel war länger.
So ging ich um 10 Uhr aus dem Haus. Der Bäckerwagen stand nicht weit weg. Hoffentlich steigt mir nicht wieder die Röte ins Gesicht.
Am Wagen standen wieder die selben Frauen wie beim letzten Mal. Die kannten mich ja schon so in meiner Freizeitkleidung. Die Verkäuferin nicht. Für sie muß ich ein Exot gewesen sein.
Nach einer freundlichen Begrüßung prasselten unerwartete Komplimente auf mich herein. Das hätte sie noch nie gesehen und daß ich es mir traue.
Eine Nachbarin rettete mich. "Lassen sie mal Frau Gudrun, Herr XY ist schon in Ordnung. Wir mögen ihn und was er an hat ist uns Sch...egal. Wenn er fertig mit einkaufen ist, dann trinken wir Kaffe bei mir und überlegen mal, ob er in unseren Frauenclub aufgenommen werden kann."
Gudrun verabschiedete sich von uns und fuhr ins nächste Dorf. Ich war von dem Vorfall etwas geplättet. Besonders von der Nachbarin.
Was geschah, das später.
Gruß Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 23. Dez 2015, 08:53
von NAREA
.............................Mit viel Mühe brachte Werner Marianne nach Hause. Sie ist nicht gerade ein Leichtgewicht. In der Schlafstube fiel sie wie ein Stein in ihr Bett. Werner wollte sie noch ausziehen aber Marianne ließ sich nicht bewegen. Er gab es auf. Der Morgen war schlimm. Marianne mußte zur Toilette. "Werner, kannst du mir helfen, ich bin so wacklig auf den Beinen." Sie stand schon an der Tür des Schlafzimmers. Werner nahm sie in den Arm und wollte ins Bad. Schwups, da kam was Erbrochenes und ließ sich auf Werners Pyjama nieder. "Verzeihung Schatz." Er ließ Marianne im Bad alleine und kümmerte sich um seine Pyjamajacke. Er zog seinen Bademantel an und holte einen Eimer mit etwas Wasser und stellte ihn an das Bett von Marianne. Da rief schon Marianne, der schwindlig wurde, nach Werner. Der eilte ins Bad um seine Frau wieder ins Bett zu bringen. Sie kamen nicht weit. Marianne mußte sich wieder übergeben. Jetzt war auch noch sein Bademantel bespuckt. Er ließ ihn im Bad und brachte Marianne erst mal ins Bett.
Etwas schwer verständlich seuselte Marianne, daß er wohl die Waschmaschine bemühen müßte.
Als er endlich wieder ins Bett wollte, weil er noch müde war, wollte Marianne wissen, warum sie noch angezogen ist und er mit freinen Oberkörper geschlafen hat. "Ist heute Nacht was passiert, das ich wissen müßte?" "Mariann, schlaf noch etwas, ich erzähle es dir nachher."
Eva, Karl und Tom sind mit dem Taxi nach Hause gefahren. Eva hängte Tom ihren Mantel über. Karl nahm Toms Tasche mit seinem Wasch,-und Schlafsachen.
Eva half ihm dann in der Wohnung aus seinem Korsett. Eva fragte, wie lange er denn so ohne diese Stütze bleiben kann. "Ich habe es schon mal 4 Stunden geschaft und die Ärzte waren sehr zufrieden. Aber an manchen Tagen bekomme ich kein Korsett. Dann kann ich mich hinlegen, wenn es bei den Übungen schmerzhaft wird."
Sie nimmt Tom in den Arm. "Es tut mir so leid Tom. Wenn ich dir nur helfen könnte."
"Ach Eva, du hilfst mir doch schon. Ich hab dich lieb und Papa auch. Ich habe wieder eine richtige Familie. Das ist doch ein schönes Weihnachtsgeschenk, oder?"
"Ja Tom. Gute Nacht und schlaf dich aus.
Sonja war die Letzte, die noch im Lokal war. Als sie alle Lichter ausgeschaltet und die Tür verschließen wollte, stand plötzlich ein Mann hinter ihr.
Vor Schreck kam ein Schrei aus ihrem Mund.
"Bitte, bitte nicht schreien, ich tue ihnen nichts. Ich habe Licht gesehen und wollte mal schauen, ob ich was zu trinken bekomme. Wenn es nur ein Schluck Wasser wäre."
"Wohnen sie hier in der Gegend?"
"Ja, zwei Straßen weiter aber da kann ich nicht hin. Darum laufe ich schon den ganzen Abend durch die Stadt."
" Warten sie hier, ich hole ihnen was." Sonja ging nochmal zurück ins Lokal und kam mit einer Flasche Wasser und einer kleinen Flasche Sekt zurück. Der Mann bedankte sich und wollte gehen. Sonja fragte ihn, wo er denn hin wolle.
"Ich weiß noch nicht. Ich hoffe morgen früh wieder in meine Wohnung gehen zu können."
Sonja kam das alles sonderbar vor. Sie mußte ihre Neugierde zügeln.
"Am 2. Weihnachtsfeiertag haben wir wieder auf. Sie können gerne wieder kommen."
"Vielen Dank, ich versuche es."
Was sollte Sonja von der Antwort halten? Sie hatte das Gefühl, daß der Mann Probleme hat.
"Du Uwe, mir hat der Abend sehr gut gefallen. Toms Besuch war wirklich toll für Karl und Eva. Dich mal wieder als Köchin zu sehen hat mir richtig Spaß gemacht."
"Du hattest aber nicht deine Hand im Spiel?"
"Wieso ich?"
"Na du hättest doch Marianne sagen können, daß sie alle Männersachen verstecken soll."
"Was für Männersachen? Da waren doch noch nie Männersachen. Hast du schon mal Männersachen zum Kochen getragen? Du bist doch sogar mal mit weißer Kittelschürze auf den Markt gegangen und hast frisches Gemüse gekauft."
"Ach Moni, ich weiß, in dieser Beziehung komme ich mit dir nie auf einen Nenner."
"Fein, dann ziehe doch gleich mal dein Weihnachtsgeschenk an."
"Was für ein Geschenk? Wir wollten uns doch nichts schenken."
"Ich war der Meinung du brauchst mal wieder was Schönes für's Bett."
Etwas verwundert ging Uwe ins Schlafzimmer und sah unter die Bettdecke.
"Moni du bist verrückt."
Er zog ein dunkelblaues Seidennachthemd hervor. Es hatte dreiviertellange Ärmel, war bodenlang und hatte einen wunderschönen Spitzenabschluß im Brustbereich.
Uwe kullerten ein paar Tränen über die Wange. Moni sollte es nicht sehen aber die stand schon neben ihm. Sie war sehr gerührt, daß Uwe doch noch von weiblicher Wäsche so angetan sein kann. Uwe drehte sich zu Moni, nahm sie in den Arm und küßte sie. "Was machst du mit mir?" "Ich bereite dir Freude. Du weißt, daß ich das bißchen Weiblichkeit in dir so mag."
"Ich danke dir mein Schatz."...............................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 24. Dez 2015, 19:00
von Inga
Hallo, Narea,
ich finde, die letzten Sätze der Geschichte passen so richtig zu Weihnachten!
Und wie es jetzt mit dem Frauenclub aussieht, da bin ich so richtig gespannt.
Bei der Gelegenheit Schöne Feiertage
Liebe Grüße
Inga
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 25. Dez 2015, 19:50
von johanna-moritz
Hallo Narea
Dir und Doris ein frohes Weihnachtsfest
und allen die hier mit lesen das gleiche
bitte schreibe deine Geschichten weiter ,
aber auch an euerem Leben möchten wir
weiter teil haben

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 30. Dez 2015, 10:20
von NAREA
Es war viel los die letzten Tage.
Wir kamen nicht zur Ruhe. Auch zum Schreiben nicht .
Im nächsten Jahr wird alles besser. Darum habt Gedult.
Wir wünschen EUCH ALLEN die uns hier die Treue halten ein
F R O H E S u. G E S U N D E S N E U E S J A H R
Doris und Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 30. Dez 2015, 10:37
von Anne-Mette
Liebe Narea,
auch Dir ein schönes, gesundes, kreatives und (positiv) aufregendes Jahr
Die guten Wünsche sende ich lieber per Rakte, damit sie zügig ankommen
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 4. Jan 2016, 09:10
von NAREA
Hallo im neuen Jahr !
Danke Anne-Mette, bin froher Hoffnung, daß alles so weitergeht.
Unser Weihnachten und Jahressprung war schön. Weihnachten hatten wir ja Besuch aus der alten Heimat. Das Verrückte war, daß ich die ganze Zeit nichts arbeiten brauchte. Unsere ehemaligen Nachbarsfrauen und Doris schmissen den Laden. So hatte ich viel Zeit zum Quatschen. Narea war bis Heiligabend kein Thema. Aber dann wollten mich doch alle so sehen, wie sie mich in Erinnerung hatten. Für Doris kein Problem die entsprechenden Sachen bereitzulegen.
Schwarzer Rock und weiße Bluse. Das mit der Bluse hat sie nur gemacht, um mir einen neuen BH geben zu können. Push up in einer sehr angenehmen Form und Tragekomfort. Natürlich stach er sofort hervor als ich das Zimmer betrat. Perücke wäre zu warm gewesen, daher band mir Doris ein dünnes Seidentuch um den Kopf. Mit Beifall wurde ich in der Wohnstube begrüßt. Nachbar Günter sagte, daß ich mich weiterentwickelt habe und anders aussehe. Habe ich nicht so empfunden.
Jedenfalls war das ein schöner Abend, der spät endete. Der nächste Tag sollte nach dem Frühstück mit einem Spaziergang beginnen. Es war kalt und windig. Die Bande verlangte von mir, daß ich mal den Frauen zeigen soll, daß mal auch im Winter einen Rock anziehen kann. Irgendeine Gemeinheit mußte ja kommen.
Also war ich mutig und zog zwei Strumpfhosen an. Einen dicken Wollrock von Doris, meinen Rollkragenpulli, warme lange Stiefel und den langen Daunenmantel von Doris. Nach dem ich die Kaputze über mein Haupt geschoben habe, wurde mir ein dicker Schal um den Hals gelegt.
Ich war fertig. Es war ein langer Spaziergang, der in einer Waldgaststätte endete. Wir haben reserviert gehabt. Nur wollte ich nicht im Rock dort hin. Aber nun war es mal so. Weil ich keine Perücke auf hatte, borgte mir eine Nachbarin ihr Halstuch, das Doris mir dann um den Kopf band. Meine Augen schwenkten hin und her aber Niemand interessierte sich für uns oder besser für mich. Ich war da nicht böse drüber. Komischerweise waren dort nur Fremde Gäste. Niemand aus unserem Dorf.
Der Tag verging mit reden über alte Zeiten und was jeder noch so vor hat im nächsten Jahr. Am 2. Feiertag fuhren unsere Freunde wieder nach Hause zurück. Doris mußte Montag arbeiten und ich kümmerte mich um den Haushalt. Als sie abends nach Hause kam, stöhnte sie, daß einige Lagerfrauen fehlten und der Supermarkt wahnsinnig voll war. Schon wegen der Knallartikel für Silvester. Sie bat mich am nächsten Tag doch mitzukommen und zu helfen. Dienstag und Mittwoch half ich die Regale zu füllen. Nicht im Rock. Frauen im Rock gibt es hier nicht. Ein roter oberschenkellanger Damenkittel kleidete mich die zwei Tage. Mein Einsatz endete mit einem herzlichen Dank vom Supermarktleiter.
Silvester feierten wir im Dorf. Waren ja nicht soo viele Leute. Nach dem 24 Uhr Glockenschlag der Kichturmuhr, kamen ein paar Frauen auf mich zu, umarmten mich und überreichten mir eine Mitgliedsurkunde für ihren "Frauenclub".
Ich wurde puderrot, konnte mir gerade noch so ein paar Freudentränen verkneifen. Ich fand das toll. Doris schmunzelte nur. Jetzt wurde der Abend noch teuer, denn jeder wollte mit mir anstoßen.
Ende 1.Teil.
Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 4. Jan 2016, 14:24
von NAREA
Teil 2.
An diesem 1. Januar 1Uhr 30 wurde noch beschlossen, daß der Frauenclub des Minidörfchens am Nachmittag nach Warnemünde zum Event "Leuchturm in Flammen" fährt. Großer Jubel bei den Frauen.
Die Männer sagten nichts. Waren alle froh, daß sie ihre Ruhe hatten. Obwohl Doris nicht in diesem Club war, bot man ihr an doch mitzufahren. Doris wollte aber nicht. Sie wollte sich erholen, mal richtig entspannen. Ich konnte nicht mehr nein sagen, so als Neumitglied. Um 15 Uhr sollte es los gehen.
Also kurz geschlafen und angezogen. Das war schwierig, denn es war kalt. "Ja mein Schatz, endlich anerkannt im Frauenclub und nun?"
"Was und nun?"
"Na rein ins Röckchen und Frau gezeigt, wie sie auszusehen hat."
"Doris, wenn du mit mir stenkern willst, warte bis ich wieder da bin. Keine Frau der Welt stellt sich bei dem Wetter in einem Rock an den Strand, um ein Feuerwerk zu sehen. Warum habt ihr euch (du warst ja nicht dabei) die Hose zu eurem Lieblingskleidungsstück gemacht? Weil ihr immer gefroren habt in euren Röcken. Der Neid oder die Gleichberechtigung? Wir wurden nie gefragt."
Sie überlegte kurz und kam auf mich zu.
"Willi (jetzt hieß ich auf einmal wieder Willi), es war nur Spaß. Ziehe ruhig Hosen an und vergiß die dicke Strumpfhose nicht. Es wird kalt. Den BH kannst du behalten, wärmt schön deine Brust."
Wollte sie mich verscheißern?
Ich zog mich warm an. Sogar die lästige Perücke setzte ich auf, denn man kann ja nie wissen. Doris zerrte mich noch kurz ins Bad. Sie cremte mein Gesicht ein. Meine Lippen. Alles sehr dezent und unauffällig. Bevor ich das Haus verließ, band sie mir ein Kopftuch um und half mir in ihren Daunenmantel. "Ich glaube so paßt du gut zu den Landeiern hier." Das fand ich gemein.
Wir fuhren mit einem Kleinbus nach Warnemünde. Sie hatte Recht, die anderen Frauen sahen nicht anders aus. Kopftuch muß hier Tracht sein. Aber gegen Kälte eine optimale Alternative zur Pudelmütze. Die anderen Frauen freuten sich über mich. Ich hatte nicht den Eindruck, daß sie mich veräppeln wollten. Vielleicht wollten sie doch?
Es waren viele Menschen um den Leuchtturm versammelt. Wir tranken Glühwein mit Schuß am Strand. Es wurde lustig. Nach dem Anteil kopftuchtragender Frauen, waren sehr wenige vom Dorf hier. Eigentlich mußte ich mich ja nicht dazu zählen. War ja keine Frau, trotz Kopftuch.
Vom Feuerwerk und diesem tollen Event war leider nicht viel zu sehen. Dichter Nebel ließ das Feuerwerk nur als Knall erahnen. Schade, für das Wetter kann keiner was. Gefroren haben wir auch nicht. Ob die Kleidung oder der Glühwein Schuld waren, war uns egal. Bei der Rückfahrt hielten wir noch an einer Gastätte kurz vor unserm Dörfchen an. Warum ich ich mit einem Annorack und ohne Kopftuch nach Hause kam, weiß ich nicht mehr. Es war trotzdem toll.
Die Begrüßungsrede von Doris möchte ich hier nicht wiederholen.
FROHES NEUES JAHR.
Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 4. Jan 2016, 15:43
von Veronika
Hallo Narea,
Ebenfalls ein frohes neues Jahr.
Das hat ja toll bei Dir angefangen. Ich habe richtig schmunzeln müssen beim Lesen. Das ist ja eine kleine Aufnamefeier im Frauenclub gewesen. Dann der Emfang von Doris zu Hause......
Bin gespannt wie es bei Euch weitergeht.
LG Veronika
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 5. Jan 2016, 07:51
von NAREA
Hi Veronika,
so richtig hat sich Doris noch nicht beruhigt. Ob ich das mit dem Frauenclub lieber aufhöre?
Vielleicht ist sie ja eifersüchtig?
Wir müssen mal heute abend darüber reden.
Gruß Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 5. Jan 2016, 15:22
von NAREA
......................................Sonja schloß das Lokal ab und ging nach Hause. Ihre Gedanken sind aber bei dem Mann vor dem Lokal. Was sagte er? Er könne erst am Morgen in die Wohnung. Laüft er nun die ganze Nacht draußen umher?
Es läßt ihr keine Ruhe aber dann überwindet sie ihre Sorge und fällt müde ins Bett.
Vielleicht kommt er ja am 2. Weihnachtsfeiertag wieder.
Tom ist schon früh wach. Das Sitzen im Bett bereitet ihm noch große Probleme. Er wartet bis sich in der Wohnung von Eva und Karl etwas bewegt. Dann ruft er leise.
Eva hört es und geht zu ihm.
"Du Eva, ich muß mal zur Toilette, kannst du mir helfen?"
"Natürlich Tom, wie machst du das in der Rehaklinik?"
"Da habe ich einen Rollator auf dem ich mich stützen kann."
Eva hilft ihm und begleitet ihn wieder in sein Zimmer.
"Tut es dir weh, wenn du so ohne Korsett laüfst?"
"Nein, ich habe nur das Gefühl jeden Moment zusammenzusacken. Das tut weh aber nur im Kopf. Das Korsett drückt natürlich auch und wird im Laufe des Tages unangenehm."
"Ich habe einen Miederbody im Schrank zu liegen. Den habe ich mir mal gekauft, weil ich immer Rückenschmerzen bekommen habe, wenn ich in der Küche mithelfen mußte. Er sieht aus wie ein Badeanzug und hat im Schritt drei Häkchen. Das ist umständlich wenn man mal muß aber getragen hat er sich gut, weil er überall gleichmäßig gestützt hat. Er hat aber den gleichen Nachteil wie dein Korsett. Er hat Brustschalen. Möchtest du mal probieren? Es kann auch sein, daß er garnicht paßt."
"Danke Eva, versuchen können wir es ja mal."
Eva suchte den Body, denn sie weiß nicht mehr genau wo er liegt. Inzwischen ist auch Karl wach geworden. Er geht sofort zu Tom ins Zimmer.
"Kann ich dir bei was helfen?"
"Danke Papa, Eva ist schon dabei mir zu helfen. Du hast aber einen wunderschönen Morgenmantel an."
"Den hat mir Eva geschenkt."
Als Eva wieder zurück kommt, sie hatte den Body in der Hand, bittet sie Karl doch schon mal das Frühstück zu bereiten. Sie ruft ihm noch nach, daß er nicht mit dem Morgenmantel in die Küche gehen soll. "Ja, ja Liebling."
Eva hilf Tom in den Body.
"Den hast du mal getragen?"
"Ja, warum? Ich war auch mal schlanker in meinem Leben."
"Entschuldigung, das soll keine Anspielung sein." "Ist schon gut Tom. Wie fühl er sich an?"
"Ganz prima, jetzt will ich mal hoffen, daß er die Wirkung hat, die ich mir erhoffe."
Tom steht ganz langsam auf. Er greift nach den Stützen des Rollators. Zieht sich hoch und schiebt das Teil durch das Zimmer in Richtung Küche. Dann läßt er los und geht etwas schwankend aber doch sicher zu einem Stuhl am Küchentisch.
"Wo ist Eva? Bist du alleine gekommen?"
"Ich bin ja hier aber ich fand es so toll, wie er den Rolli weggestoßen hat und selbständig in die Küche ging."
Sie freute sich und strich Tom durch sein Haar.
"Sag mal Karl, hast du nichts Anderes zum Anziehen gefunden?"
Karl steht da und schaut an sich herunter.
"Ich habe doch einen Bademantel angezogen, so wie du es wolltest."
"Was hast du denn Eva? Stört dich das Nachthemd? Ich trage auch gerne Nachthemden und Lena hat mir auch erzählt, daß ihr Vater nur Nachthemden trägt, wenn er nicht mal im Pyjama ihrer Mutter in der Küche erwischt wird."
"Sag mal Tom, was habt ihr denn für Themen, wenn ihr euch seht?"
"Nur die interessantesten, deswegen ist es doch schon fast normal, daß Papa auch sowas trägt."
Karl wurde zwar rot aber das ließ schnell wieder nach.
"Aber so wie du habe ich noch nie in der Küche mein Frühstück eingenommen."
Tom war irritiert. Tatsächlich, er steht nur im Body am Küchentisch.
"Sei froh, daß dein Sohn so schöne Fortschritte macht."
Eva geht an den Besenschrank und holt eine Kittelschürze heraus. Ganz geradestehend läßt Tom sich die Schürze anziehen.
"Du Eva, du bist die beste Frau, die mein Papa finden konnte. Ich liebe euch beide."
Karl und Eva gingen zu Tom. Sie umarmten sich als gäbe es nichts Schöneres..........
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 7. Jan 2016, 14:57
von NAREA
.........................Eigentlich wollten Moni und Uwe am Neujahrstag im Bett bleiben. Sie schmusten bis Mittag in ihren Betten.
"Hast du Hunger Sabine?"
Das hatte Uwe lange nicht mehr gehört.
"So richtig nicht. Aber wir können nachher spazieren gehen und unterwegs was essen."
"Gute Idee mein Schatz."
Die Badtür klappte. Moni rief: "Guten Morgen Töchterchen." "Guten Morgen Eltern."
Sie klopfte an die Tür des Schlafzimmers und trat auch gleich ein. Mit einem Sprung lag sie zwischen den beiden. "Ein frohes neues Jahr liebe Eltern." "Das wünschen wir dir auch."
Sie schaute unter die Bettdecke von Uwe.
"Na Vati, ist die Überraschung gelungen?" Uwe war erst mal sprachlos. "Ja, das war eine Idee deiner Tochter, ich brauchte es nur zu bezahlen."
"Warum wundert mich das nicht mehr? Weil ich damit leben muß, daß ich zwei verrückte Frauen an meiner Seite habe."
"Sei doch froh, wäre ich ein Junge geworden, dann hätte Mutti doch den ganzen Streß alleine zu bewältigen."
In den Köpfen von Moni und Uwe schwirrten gerade die gleichen Gedanken umher.
--Wir sind doch eine glückliche Familie--
Uwe stand auf und ging ins Bad. Moni rief noch schnell hinterher: "Aber ordentlich rasieren, heute ist Girlsday."
Kleine Rückblende
Sonja öffnete das Lokal wieder am 2. Weihnachtsfeiertag. Sicher werden einige Stammgäste kommen und die, die nach einem Spaziergang noch für ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffe hereinschauen. Das Wetter ist durchwachsen.
"Hallo Sonja, mein Männecken ist zum Stammtisch gegangen. Wollte ihn auch nicht abhalten, denn ich bin so froh, daß er mit mir hier her gezogen ist. Seine neuen Kumpels scheinen ganz in Ordnung zu sein. Darum habe ich etwas Zeit dir hier zu helfen. Hast du schon was von Moni und Uwe gehört?"
"Nein, die liegen sicher noch im Bett. Komm wir gehen mal in die Küche und schauen, was wir heute anbieten können. Den Kuchen müssen wir auch noch aus dem Kühlschrank holen."
"Was heißt das, heute ist Girlsday. Ich will mit dir spazieren gehen."
"Sabine, das weiß ich doch."
"Halt, halt, Sabine? Ich habe keine Lust im Rock spazieren zu gehen."
"Das weiß ich doch mein Schatz, du bekommst darum auch meine Lederhosen und den Blazer. Das steht dir so unheimlich gut."
"Unheimlich wird es mir auch langsam."
"Hallo Eltern, seid ihr fertig?"
"Wieso fertig, wir diskutieren noch über Sabines Garderobe."
"Dann macht mal weiter, ich dachte ihr begleitet mich zu Ronny."
"Wenn du noch so lange warten willst, dann kommen wir mit. Aber dein Vater mosert mal wieder rum. Eigentlich hat er mir versprochen, daß er dieses Jahr ganz lieb sein will."
"Was habe ich versprochen?"
"Du hast es gehört."
"Natürlich habe ich versprochen, daß ich lieb sein will. Aber du weitest dieses Versprechen ganz schön aus."
"Ich bin eben deine liebe Frau."
Lena wollte das Ende der Diskusion nicht mehr abwarten und ging dann alleine zu Ronny.
Uwe hat sich wie immer breitschlagen lassen. Rock oder Kleid brauchte er nicht tragen. Aber dieser schicke Lederanzug war auch nicht ohne Kompromisse zu tragen. Er mußte ob er wollte oder nicht dazu ein ungeliebtes Korsett tragen. Moni war gnädig und schnürte es nur so, daß die Hose und der Blazer gut saßen. Uwe braucht auch keine Bluse tragen. Ein weißer dünner Rolli sah sehr gut dazu aus. Beim Schuhwerk gab es wieder eine Diskusion. Er wollte die Stiefel nicht über der Hose tragen. Moni gab klein bei. Aber ihren gefütterten Wildledermantel mußte er anziehen. Seine Haare ließ sie mit einem Zopf recht fraulich erscheinen. Aus Trotz setzte er keinen Pudel oder ähnliche weiblich wirkende Mützen auf. Er sah ja trotzdem sehr gut aus. Moni an seiner Seite hatte sich ähnlich schick zurecht gemacht. Sie hat kurze Haare und trug eine Wollmütze. Immer wenn es ins Gespräch paßte, lobte sie die wohlige Wärme unter der Mütze. Nach einer Stunde an der frischen Luft entschlossen sie sich, zu Sonja zu gehen. Kaffe und Kuchen wären doch jetzt ganz toll. Und Neuigkeiten gibt es bei Sonja auch.
Sie erzählte vom Unbekannten vor dem Lokal......................................