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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 20. Nov 2015, 13:56
von NAREA
Hallo, so soll meine neue Geschichte beginnen. So als Vorwort oder sanfte Eihführung.
Wie schon vo Anne-Mette und anderen gehofft, arbeite ich nebenbei auch an einer Fortsetzung der alten Geschichte.
Laßt Euch überraschen.
Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 20. Nov 2015, 14:01
von exuserin-2016-12-21
)))(: (ap) Hallo Narea,
deine neue Geschichte fängt ja schon toll an , jetzt bin ich gespannt wie sie weitergeht ,hast eine neue Leserin dazugewonnen !!LG Inge (yes)

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 20. Nov 2015, 16:28
von Veronika
Hallo Narea,

"Die Katze lässt das Mausen nicht"

Ich habe es geahnt das Du weiter schreibst. Es fängt schon gut an, ich habe mit dem Anfang Zucker geschleckt..... jetzt kannst Du uns hier im Forum mit einer Fortsetzung nicht lange warten lassen.
(das soll jetzt aber kein drängen sein)

Ich freue mich halt, dadurch merke ich aber auch das es Dir wieder gut geht.

LG Veronika

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 21. Nov 2015, 17:34
von NAREA
Hi Veronika, hi ingedie2te,
freut mich sehr Eure Zustimmung. Ja, ich bin schon zu lange in diesem Forum, um mich mal für mehrere Wochen auszuklinken. Darum mal was Anderes von mir. Kann auch schief gehen, dann habe ich aber immer noch meine virtuelle Familie, die ja weiterlebt (leben soll).
Inge, Euer Partnerlook ist toll. Bei uns würde es nur mit langen Röcken funktionieren. Wie bekommt man so schöne Beine? Eigentlich habt Ihr alle schöne Beine, wenn ich mir so die Galerie ansehe. Ich wollte nur meinen Neid zum Ausdruck bringen.
Aber nun weiter.
Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 21. Nov 2015, 18:40
von NAREA
::::::::::::::::::::::::Ich lag immer noch mit meinem Gips im Bett. Wußte immer noch nicht was wirklich passiert ist. Eine Krankenschwester ließ mit ihrer Bemerkung über die Unfallbeteiligten meine Vorstellungen sehr negativ werden.
So war es dann auch. Ich sollte von den zwei Beamten nur befragt werden. Die richtigen Fakten und Ergebnisse wollte man mir unter dem Beisein eines Psychologen mitteilen.
Gespannt und nichts Gutes ahnend vernahm ich die Auswertung des Unfallgeschehens.

Sie haben 1. die Vorfahrt nicht beachtet.
Dadurch haben sie 2. einen schweren Verkehrsunfall verursacht.
Die Schuldfrage ist eindeutig. Ihr Führerschein muß eingezogen werden.
Es wird auch eine Gerichtsverhandlung geben.

Meine Gedanken überschlugen sich. Warum sagen sie mir nicht endlich was passiert ist. Welchen Schaden habe ich verursacht?

Der Psychologe tuschelte mit dem Polizeibeamten. Wollte sie entscheiden, ob ich das Ergebnis verkrafte?
Dann kam es: Ich habe einen jungen Mann gerammt und ihn mit seinem Auto der Crashtestklasse ein Stern plus, dadurch gegen einen Baum abgelenkt. Ich hatte keine Ahnung was mir die Leute damit sagen wollten. Ehe ich fragen konnte, sagte man mir, daß der junge Mann im Koma liegt, weil er eine schwere OP überstanden hat und sein Körper sich erholen muß. Was sollte ich jetzt dazu sagen?
Nichts. Ich weinte. Ich habe schon immer dicht am Wasser gebaut. Wußte zwar nicht was ihm direkt passiert ist aber schlimm muß es gewesen sein. Wie soll ich damit weiterleben?
Mir wurde schlecht. Ich drückte die rote Hilfetaste. Eine Schwester setzte sich auf mein Bett und nahm mich in den Arm. "Ganz ruhig. Ich darf ihnen nichts sagen. Aber unser Doktor kommt gleich." Ich schluchste. Kam mit der Situation nicht zurecht.
Als dann der Arzt kam und mich sah, versuchte er mir ganz behutsam zu erklären, wie es meinem Unfallopfer ging.
"Fräulein Katja, ich darf doch noch Fräulein sagen? Ihr Unfall war schwer aber kompliziert. Ihr Unfallopfer wird...............................................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 21. Nov 2015, 20:12
von NAREA
Ja Andrea-su,
kennst Du das nicht von Fernsehserien?
Neugierde schüren!
Ich bin auch so gemein.
Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 21. Nov 2015, 21:38
von NAREA
::::::::::::::::::::::::::Ich habe erfahren, daß ein junger Mann durch meinen Aufprall gegen einen Baum geschleudert wurde. Die Lenksäule ist in den Inneraum gedrückt worden und hat seine Hoden zerquetscht. Ich bin bei dieser Nachricht sofort in eine Ohnmacht gefallen. Als ich wieder zu mir kam, war der Fakt immer noch da. Ich habe einem Menschen seine Zeugungsfähigkeit genommen. Wie soll ich damit umgehen? Kann ich das? Dann noch die Gerichtsverhandlung. Was mir im Einzelnen vorgeworfen wird, weiß ich noch nicht. Meine Gedanken sind bei dem Verletzten. Soll ich versuchen mich mit ihm zu treffen? Nein, geht ja nicht. Er liegt im Koma. Ich werde noch verrückt. Ich will mich entschuldigen, auch wenn ich damit nichts ungeschehen machen kann. Ich kenne auch die Auswirkungen nicht, die ein Hodenverlust beim Mann bewirken wird.
Ich fühle mich nur wahnsinnig schuldig. Bestimmt muß ich ins Gefängnis. Mir wird wieder schlecht.
Ich darf das Krankenhaus verlassen. Er liegt immer noch im Koma.
Jeden Tag rufe ich im Krankenhaus an, ob er aufgewacht ist. Keine Antwort, denn ich gehöre nicht zur Familie.
Ich will mich mit seiner Familie in Verbindung setzen. Die Polizei sagt mir nicht wie er heißt. Ich bin verzweifelt. Eine Krankenschwester, die mich liebevoll betreut hat, habe ich um Hilfe gebeten. Sie wollte sich bei mir melden, wenn er aus dem Koma geholt wird. Als alte Freundin des Verunglückten hätte ich sicher eine Chance ihn Besuchen zu können.
Ich wartete 4 Wochen. Sie rief mich an und sagte, daß mein Unfallopfer erwacht ist. Sie habe auch schon mit ihm gesprochen. Lange, sehr lange. Sie hat ihm meine Situation geschildert. Meine Angst um ihn. Das hat ihn imponiert und neugierig gemacht.
Wird er auch noch so denken wenn ich vor ihm stehe????????????????????????????????????????

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 23. Nov 2015, 14:26
von NAREA
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::Ich warte noch eine Woche, dann gehe ich hin. Muß mich seelisch darauf vorbereiten.
Dann ist es soweit. Ich stehe an seinem Bett. Was habe ich getan? Ein hübscher junger Mann schaut mich an. Mir schießen sofort die Tränen in die Augen.
Er öffnet die Schublade seines Nachtschrankes und reicht mir ein Taschentuch. Er hätte es gerne wieder. Vielleicht hätte es ja eine Bedeutung ein Taschentuch zu besitzen, in dem die Tränen einer jungen Frau aufgefangen wurden. Er bringt mich zum lächeln.
Ich fange an alle mir vorher eingeprägten Floskeln runterzubeten.
Mir tut es leid. Ich wollte das nicht........
Er unterbricht mich. Er hat gemerkt, wie schwer es mir fällt mein schlechtes Gewissen zu erleichtern. Aber da war nichts zu erleichtern. Die Schuld lastet auf meinen Schultern.
Vor lauter Gestammel habe ich vergessen mich vorzustellen.
"Ich heiße Katja. Es tut mir alles sehr sehr leid."
"Das sagten sie bereits. Ich bin Frank. Wollen wir uns ein wenig unterhalten? Es ist so lagweilig hier und meine Freunde wohnen alle am anderen Ende von Deutschland. Mit Besuch kann ich nicht rechnen."
"Und ihre Eltern?"
"Sind leider schon gestorben. Ich war ein Wunschkind aber ein sehr spätes."
"Ich bin Einzelkind, meine Eltern haben sich kurz vor der Silberhochzeit scheiden lassen. Ich lebe alleine hier im Ort."
"Na dann kenne ich ja wenigstens eine Person in dieser Stadt."

Die Tür öffnet sich und eine Krankenschwester bat mich zu gehen. Der Patient muß zur Untersuchung.

"Katja, kommen sie wieder?" Ohne groß zu überlegen sagte ich ja.
Ich gehe nach Hause und meine Gedanken sind immer noch in dem Krankenzimmer. Ich denke mir, daß das ein starker Mann sein muß, der so mit seiner Situation umgeht. Ich lege mich auf mein Bett und döse so dahin. Ich habe dem Mann das genommen, was den Mann ausmacht. Lieber nicht weiter denken. Das Internet zu bebühen würde mich sicher verrückt machen und in den Selbstmord treiben. Ich denke mir, lasse es laufen, es wird sich irgendwas ergeben. Bin auf alles gefaßt. Sogar ins Gefängnis zu gehen, weil ich einen Menschen mit meinem Verhalten seine Zukunft genommen habe. Ich glaube ich werde verrückt!

Zwei Tage später besuche ich Frank im Krankenhaus.
"Ich habe gestern schon auf dich gewartet. Freue mich sehr auf deinen Besuch. Sag mal, was ist denn mit deinen Verletzungen?"
"Du siehst ja, Arm, Bein gebrochen. Aber ok. Strafe muß sein."
"Hast du Schmerzen?"
"Nein Frank, alles im Bereich des Erträglichen. Aber bei dir muß es schlimmer sein. Ich traute mich vorgestern nicht dich darauf anzusprenen, weil es mir irgendwie peinlich war."
"Das habe ich gemerkt Katja, aber ich habe auch nichts gesagt weil ich deine Verzweifelung gespürt habe. Wir sehen uns heute zum zweiten Mal und ich finde es wahnsinnig mutig von dir mich hier zu besuchen. Ich habe nie gedacht, daß mich die Person besucht, die mich in diese Situation gebracht hat."
"Du kannst dir ja auch gar nicht vorstellen was ich durchgemacht habe als ich über deinen Zustand informiert wurde. Die Tränen, die ich seit dem vegossen habe, könnte dein Taschentuch gar nicht aufnehmen. Frank, ich kann dich nicht um Verzeihung bitten, weil das Quatsch ist. Mir tut es unendlich leid. Ich weiß auch nicht, ob ich es aushalten kann, dich weiterhin zu besuchen."

"Katja, bitte bitte, rede nicht so. Ich lebe, das ist wichtig. Mir fehlen zwei Kügelchen zwischen den Beinen aber ich lebe."

Katja konnte ihre Tränen wieder nicht unter Kontrolle halten. Frank zog sein Schubfach auf und reichte ihr "das" Taschentuch.
"Frank, ich verstehe dich nicht. Du müßtest mich doch hassen, den skrupellosen Kraftfahrer."
"Ja, das habe auch getan. Bis dieser Kraftfahrer hier vor meinem Bett stand und Zivilcourage bewiesen hat. Das werde ich nie vergessen. Habe noch nie gehört, daß Unfallverursacher sich bei ihren Opfern entschuldigt haben. Doch, dann wenn sie vor Gericht gestanden haben und das von ihnen erwartet wurde."
"Ja Frank, das steht mir auch noch bevor. Ich muß vor Gericht."
"Wann?"
"Weiß ich noch nicht, sie werden abwarten bis du wieder gesund bist."
"Ich habe dich gar nicht angezeigt."
"Das ist egeal, ich habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht."
"Haben sie schon gesagt, was dir blüht?"
"Nein, aber Haft ist möglich.":::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 23. Nov 2015, 19:55
von Katja-H
Hallo Narea,

ich freue mich wirklich, dass Du wieder einen Wohnort gefunden hast, wo du dich wohlfühlst. Wenn die Umgebung nicht stimmt, geht der Mensch kaputt.

Deine neue Geschichte spricht mich, nicht nur wegen des Namens, sehr an. Eine junge Frau, die ein Leben gravierend verändert hat, stellt sich ihrer Schuld. Psychologisch sehr interessant, wie sich diese Geschichte weiterentwickeln wird.

Ich wünsche dir viele gute Tage

Katja

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 23. Nov 2015, 23:03
von Bianca D.
Moin Narea,

sehr schön,daß du schon wieder eine neue Story hast. Bis jetzt sehr spannend! Bin gespannt,wohin sich die Sache entwickelt.

LG Bianca

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 27. Nov 2015, 22:54
von Inga
Hi, Narea,

da hat Franzi einfach nur recht! Kann mich ihr voll anschließen.

Gutes Wochenende
+
Liebe Grüße
Inga

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 30. Nov 2015, 13:51
von NAREA
::::::::::::::::::::"Vielleicht kann ich dir ja helfen." "Das glaube ich nicht. Sicher wirst du einen Anwalt nehmen oder gestellt bekommen. Du kannst mir nicht helfen. Du bist der Kläger. So glaube ich jedenfalls, daß es so abläuft."
"Laß es mal rankommen." Sie veraschiedet sich von Frank mit einem =Bis bald=.

Katja schämt sich und hat Angst wegen dieses Unfalls schwer bestraft zu werden. Sie denkt, wenn sie nicht so oft zu Frank geht, wird es besser. Aber es wird immer schlimmer. Sie empfindet eine Sehnsucht nach ihm. Das kann doch nur bedeuten, daß sie sich in ihn verliebt hat. Das kann doch garnicht sein. Ich kenne ihn doch noch nicht lange. Aber etwas ist mit mir, weil ich immer an ihn denken muß.

Frank soll wegen des Hodenverlustes eine Hormontherapie anfangen. Als ihm alle Risiken aufgezeigt werden, bittet er um Bedenkzeit. Testosteron kann sein Körper nicht mehr bilden aber künstlich zugeführt, hat es auch seine Tücken. Es kann sein Leben verändern. Positiv oder negativ, das weiß man nicht so genau.
Wenn er doch jetzt jemanden hätte mit dem man darüber sprechen kann. Ihm fällt natürlich sofort Katja ein. Warum besucht sie mich nicht mehr. Wir haben uns doch gut verstanden.
Frank versucht über eine Schwester, die auch Katja kennt, einen Gruß zu übermitteln, daß er sie gerne sehen möchte. Die Schwester rief sofort bei Katja an. "Katja, hier ist Inga, dein Unfallopfer hat Sehnsucht nach dir. Aber ich glaube es ist wohl mehr."
"Wie meinst du das?" "Na so er mich gebeten hat dir einen Gruß zu bestellen und daß er dich gerne sehen möchte, spüre ich Zuneigung." "Ach Quatsch, er kennt mich doch viel zu kurz."
"War das schon mal ein Hinderungsgrund sich zu verlieben?"
"Inga, sage ihm du hättest mich nicht erreicht."
"Das glaube ich jetz nicht. Hast du Angst? Er will einen lebenseinschneidenden Rat von dir."
"Was für einen Rat?"
"Das darf ich dir nicht sagen. Schwesterngeheimnis. Aber zu dir muß er ja Vertrauen haben, weil er dich unbedingt sehen will. Wenn ich du wäre, dann würde ich mich nicht so zieren. Frank sieht doch klasse aus." Inga legte auf.

Was jetzt in meinem Kopf los ist, kann ich nicht erklären. Eigentlich wollte ich Abstand zu Frank bekommen, weil wir uns bald als Kläger und Angeklagte gegenüberstehen. Ich gebe auch zu, daß mir Frank nicht ganz gleichgültig ist. Aber wird er mir je verzeihen können?
Mich zieh es doch zu ihm.
Als ich sein Zimmer betrat freute er sich. Wäre gerne aus dem Bett geprungen, um mich zu begrüßen. Aber er hing immer noch an einigen Geräten. "Danke daß du gekommen bist. Ich habe ein Problem und möchte es gern mit dir besprechen."
"Warum ich?"
"Ganz einfach, seit dem ich dich kenne habe ich deine Meinung seh schätzen gelernt. Außerdem habe ich mich in dich verliebt." Jetzt war es raus. Ich wurde rot, glaube ich. "Ich kann es nicht mehr für mich behalten Katja. Auch wenn du es nicht erwiederst, sollst du wenigstens wissen."
Ich konnte nicht antworten. Er hat mir aus der Seele gesprochen. Ich schaute ihm lange in die Augen.
Er sagte:"Dir scheint es auch so zu gehen, ich sehe es dir an."
Ich bin von meiner Durchsichtigkeit überrascht. "Das willst du in meinen Augen gesehen haben?"
Er nimmt meine Hand und zieht mich näher an sich heran. "Natürlich nicht aber mein Wunsch ist so groß, daß ich es mich vorstelle."
Ich ringe nach Worten, die mir nicht einfallen. Meine Hände gehen zu seinem Kopf. Ich ziehe ihn leicht zu mir und gebe ihm einen langen Kuß. Dann lasse ich los. Er fällt zurück in sein Kopfkissen und stößt einen Freudenschrei aus. Bevor er noch übermütiger wird küsse ich ihn schnell noch mal.
"Das war dein Problem?"
"Nein Katja, ich soll mich entscheiden, ob ich eine Testosterontherapie machen soll, weil meine Hormonspender weg sind. Nach der Aufklärung durch den Arzt, der auch auf Risiken und Nebenwirkungen hingewiesen hat, bin ich total verunsichert."
"Das kann ich mir gut vorstellen. Ich habe auch schon diverse Artikel im Netz gelesen, um mal zu erfahren, was ich dir angetan habe. Es tut mir sooooo leid, Frank."
"Das ist aber keine gute Grundlage für eine Beziehung."
"Du hast ja recht aber ich muß das erst noch alles verarbeiten."
"Dann beeile dich mal damit. Du sollst mich ja nicht aus Mitleid gern haben."
"Ich gebe mir Mühe. Aber nun mal zu den Fakten. Wenn du die Therapie machst, dann kann es klappen oder schief gehen. Zu hoher Testosteronanteil kann lebensverkürzend wirken. Zu wenig bringt nichts. Die genaue Dosis können die Ärzte auch nur mit probieren herausfinden. Verlange bitte nicht von mir, daß ich dazu ja oder nein sage."
Er nimmt meine Hand, streichelt sie und sagt, daß er einfach darüber mit Jemanden reden wollte. Die Entscheidung kann ich ihm nicht abnehmen, das weiß er auch. Aber über die Konsequenzen zu reden, das findet er wichtig.
"Katja, ich tendiere dazu, es einfach laufen zu lassen. Ich kann keine Kinder zeugen. Ich werde akzeptieren wie mein Körper reagiert. Ich akzeptiere auch, wenn du nicht mit mir zusammen sein willst. Du bist noch jung und willst sicher Kinder haben. Das geht mit mir nicht."
Ich lege ihm meinen Finger auf die Lippen. Ich weiß das und könnte damit leben. Ich denke aber nur an die Gerichtsverhandlung. Danach will ich mich endgültig enscheiden. Warum schon Pläne machen? Frank verstand mich. Zwar etwas enttäuscht aber mit einem kleinen Lächeln, daß mir zeigte, daß er zu mir steht.
Dann fing er an zu erzählen was er alles gelesen hat, welche Auswirkungen sein Hormonmangel bewirken kann. Ich wußte es schon. Er zog alles ins Lächerliche.
Er könne Brüste bekommen. Ich, na und, trägst du eben einen BH.
Er könne auch weniger Bartwuchs bekommen und die Haare wachsen schneller.
Na und, freue dich, sagte ich zu ihm, die halbe Menschheit wäre froh sich nicht mehr rasieren zu müssen. (außer Taliban, IS und andere kaputte Typen)
"Lange Haare am Mann können super aussehen."
Er schaute mich an und verstand es nicht. "Was hast du?"
"Katja, ich bin irgendwie überrascht über deine Einstellung. Du hast für alles ein Argument."
"Ja Frank, so bin ich eben. Realistin, das Gegebene akzeptieren. Was man nicht ändern kann oder will, das zieht man eben durch."
"Du wirst mir immer sympatischer." Ich sagte nichts und genoß es. Ein unglaublich schönes Gefühl.
Hoffentlich sagt er nicht vor Gericht nachher aus, daß er garnicht angefahren wurde.

So wie ich bin, so würdest du mit mir zusammenbleiben wollen??????????????????????????

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 30. Nov 2015, 14:25
von Veronika
Hallo Narea,

Weiter so mit der neuen schönen Geschichte. Ich freue mich auf die nächste Folge.

LG Veronika

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 1. Dez 2015, 09:32
von NAREA
Danke Veronika und all den Anderen, denen ich mit meiner Schreiberei etwas Abwechslung ermöglichen kann.
Wollte heute kurz unser Wocheende schildern. Schnell eingelebt und Kontakte hergestellt.
So am Samstag. Wir haben einfach die Bewohner der sieben Häuser hier zum Kaffe eingeladen.
Alle sind gekommen. Es war wohl eine willkommene Gelegenheit für sie ihre wenig benutzte Garderobe auszuführen.
Wir machten es genau so. Waren Gastgeber als Mann und Frau. So wollte ich es jedenfalls.
Wir begrüßten alle und reichten erst mal Sekt zum Anstoßen und gute Nachbarschaft. Als alle einen Platz an unserer großen Tafel gefunden haben, gingen Doris und ich in die Küche, um den Kaffe zu holen. Da geschah es. Sie war schneller und hielt mir einen weißen Kittel hin. Ich wollte nicht. Aber was zählt das schon. Wenn sie mich dann so komisch ansieht und den Kopf zur Seite legt, da werde ich schwach. Ein Kuß von ihr ist dann immer ihr Triumpf, mich überzeugt zu haben. Ich also Kaffe eingeschänkt. Begleitet durch anfäglichen Applaus. Ich behielt den Kittel den ganzen Nachmittag an.
Auch als wir Männer in der Runde saßen. Ab und zu sprang ich auf, um auch den Damen ihre Weingläser nachzufüllen. Wir Herren tranken Bier. Es war ein schöner Nachmittag, der nicht enden wollte. Aber wenn einer den Anfang macht, dann schließen sich die anderen meistens an. Wir hätten nicht so viele Nahrungsmittel im Haus für die ganze Bande. Dafür viele leere Flaschen.
Durch die Arbeit als Gastgeber hat natürlich auch der weiße Kittel gelitten. Eigentlich blöd, weiße Kittel für zu Hause. Ich habe ihn für den Abwasch anbehalten.
Am Sonntagmorgen gab mir Doris ein Paket in die Hand.
Das sei für mich, wenn ich spontan in den Garten oder auf die Straße gehe. Sie hätte gesehen, daß alle Frauen hier im Dorf, wenn sie mal zum mobilen Bäckerwagen oder Fleischerwagen gehen, immer saubere Kittelschürzen tragen.
Ich packte mein Geschenk aus. Es war ein blauer Wickelkittel. Hurra, der fehlte mir noch. Als ich ihn sofort anprobierte, viel mir auf, daß er nur nach links gewickelt werden konnte. Schön lang war er. Aber die Bänder hinten zu einer Schleife zu verbinden viel mir schwer. Was los sei fragte Doris.
Die Bänder umschließen meinen Oberkörper sehr hoch, sagte ich. Das sei so richtig, ein schöner weiblicher Körper hat die Tallie eben da wo sie hingehört. Ich hatte das Gefühl kurz unter der Brust verschnürt zu werden. Na egal, geschenkt ist geschenkt und so schlecht war er dann auch nicht. War sicher mal für schwangere Frauen hergestellt worden, die dann sowieso keine Kittel tragen.
So meine Lieben, das war wieder ein Erlebnis bei uns zu Hause, das ich gerne kundtue. Habe irgendwo hier gelesen, daß auch das bei Euch von minimalem Interesse sei.
Kleine Pause, dann schreibe ich weiter.
Liebe Grüße Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 1. Dez 2015, 10:31
von ChristaK
Hallo Narea.

Minimales Interesse ist kolossal untertrieben.
Jeder Nachricht von Dir/Euch fiebere ich entgegen.
Ihr seid einfach ein traumhaftes Paar.

Liebe Grüße
Christa