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Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Di 24. Feb 2015, 15:59
von Plisseedreher70
Ich brauche von keiner Religion Unterstützung...auch nicht von der Kath. Kirche....und vom Islam ganz zu schweigen!
Nein Danke, verarschen kann ich mich selber!
LG vom Plisseedreher 70
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Di 24. Feb 2015, 16:36
von triona
Plisseedreher70 hat geschrieben:Ich brauche von keiner Religion Unterstützung...auch nicht von der Kath. Kirche....und vom Islam ganz zu schweigen!
Nein Danke, verarschen kann ich mich selber!
LG vom Plisseedreher 70
Genau!
Übrigens: In der neueseten EMMA ist das Thema Islam - "Islamismus" - "aufgeklärter, moderner Islam" Titelthema. Ich hab es gerade aus dem Briefkasten geholt und noch nicht gelesen, bisher nur mal den Leitartikel überflogen. Für diejenigen, die biserl tiefer in die Erörterung einsteigen wollen sicher ein guter Tip. Ist in den nächsten Tagen auch im Zeitschriftenhandel und im Netz.
liebe grüße
triona
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Mi 25. Feb 2015, 19:38
von ExUserIn-2026-04-08
Ich denke auch, dass von Moslems nicht viel Unterstützug käme. Aber in Europa war das vor wenigen Jahrzehnten nicht anders. Da wären wir auch in den Krematorien der Ideologien verbrannt worden. Die ersten Jahrzehnte nach dem Krieg war es auch nicht viel besser. Ich denke z.B. an die Abschaffung des -§175. Und wie äußern sich viele der Oberen der kath. Kirche heute ? Für viele Zeitgenossen auf der Straße ist unser Treiben auch nur "befremdlich". Machen wir uns nichts vor. Was glaubt Ihr, was passiert, wenn die extreme Rechte an die Regierung käme ? Ich möchte das nicht miterleben ...
Ich sehe das grundsätzliche Problem darin, dass zu viel übereinander statt miteinander gesprochen wird. Nur durch Auseindersetzung mit dem anderen hätten die gemäßigten Geister auf beiden Seiten, die eine gewisse Offenheit für Neues haben, eine Chance auf gegenseitiges Verständnis...
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Do 26. Feb 2015, 10:03
von conny
@LadyGary,
danke für Deinen Beitrag. Den Umgang der ev. Kirche in Bezug mit Homosexualität und Genderthemen halte ich für sehr fortschrittlich . Problem des Islam ist und bleibt m.E. das Fehlen einer Maßgebenden, richtungsweisenden Instanz, die aufklärerisch Wirken könnte.
Daenerys Targaryen hat geschrieben:So lange es in allen Religionsgemeinschaften einflussreiche Gruppen gibt, die zu verblendet sind, ihre Religion modern zu "denken", können wir von denen leider auch keine Unterstützung erwarten.
ich denke, dass LadyGary ausreichend dargelegt hat, dass man das so pauschal nicht sagen kann. Ich denke da z.B. an die ev. Kirche.
Daenerys Targaryen hat geschrieben:
Der Koran ist ein interessantes Buch, genau so wie die Bibel. Aber diese Schriften sind sehr, sehr alt. Glaubt jemand im Ernst, Propheten wie Jesus würden sich in der heutigen Welt genau so verhalten, wie zu ihren Lebzeiten im Altertum? Sie wären heute vielleicht Wissenschaftler, Philosophen, Programmierer oder so.
entweder Prophet ODER Wissenschaftler etc.
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Do 26. Feb 2015, 13:48
von ExUserIn-2026-04-08
Ich zitiere wieder einmal den Lieblingsspruch meiner Tochter: "Der Empfänger bestimmt die Botschaft." Man liest das, was man lesen möchte und baut sich daraus eine Welt.
Wir halten uns für modern und sehen unsere kritische Haltung gegenüber den alten Texten als sinnvoll und vielleicht auch die derzeit einzig mögliche an.
Man könnte auch sagen, die Entwicklung hätte so nicht stattfinden können und dürfen, wenn man vor 2000 Jahren sich an die wörtliche Botschaft der Bibel gehalten hätte.
Oder aus dem Islam heraus betrachtet, könnte es heißen, dass die Verhältnisse bei uns so sind wie sie sind, ist Folge des Nichtbeachtens des Korans. Wer will etwas dagegen sagen ? Kriminalität, Drogen, Ausbeutung und was weiß ich noch, sind ja auch wirklich große Übel bei uns.
Das ich nicht falsch verstanden werde, ich finde unsere Welt in vielen Teilen schon recht ordentlich. Vor allem was die Entfaltungsmöglichkeiten betrifft. Ich möchte nur dafür werben, Dinge auch aus anderen Perspektiven zu betrachten. Dann wird vieles klarer. Vor allem im vorliegenden Fall wird deutlicher, dass Moslems, die TG ablehnen, dies mit einiger Begründung tun. Es gilt, den anderen wirklich wahr zu nehmen (und nicht Vorurteile zu pflegen) und um die Möglichkeit werben, dass der Andere meine Welt mit meinen Augen sieht. Für mich liegt hier die einzige Möglichkeit zu Verständnis, Toleranz und Akzeptanz.
Wir müssen uns miteinander beschäftigen.
Und wer die Augen aufmacht, wir z.B. in muslimischen Gemeinden von Zeit zu Zeit einen Tag der offenen Tür finden. Das ist genau der Ansatz, den ich hier vertrete. Auch Lieschen hat in eigener Regie einen solchen Weg beschritten.
Analog ist das TG in unserer Gesellschaft ganz ähnlich. Wenn wir mir Menschen ins Gespräch kommen, ist das auch ein Weg, andere dazu zu bringen, uns wahrzunehmen. Das gelingt am besten, wenn wir versuchen die Menschen dort abzuholen, wo sie gerade sind., also ihre Sichtweisen zu gegenwärtigen.
Oder ?
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Do 26. Feb 2015, 15:57
von Jaddy
vr_61 hat geschrieben:Wir halten uns für modern und sehen unsere kritische Haltung gegenüber den alten Texten als sinnvoll und vielleicht auch die derzeit einzig mögliche an.
Man könnte auch sagen, die Entwicklung hätte so nicht stattfinden können und dürfen, wenn man vor 2000 Jahren sich an die wörtliche Botschaft der Bibel gehalten hätte.
Oder aus dem Islam heraus betrachtet, könnte es heißen, dass die Verhältnisse bei uns so sind wie sie sind, ist Folge des Nichtbeachtens des Korans. Wer will etwas dagegen sagen ? Kriminalität, Drogen, Ausbeutung und was weiß ich noch, sind ja auch wirklich große Übel bei uns.
Ja und nein. Ja zum miteinander beschäftigen. Aber ganz so im leeren Raum hängen wir nicht, dass jede Weltsicht gleich akzeptabel wäre. Stichwort: Humanistischer Grundkonsens. Ich bleibe mal auf der theoretischen Seite, weil ja (religiöse) Ideologien diskutiert werden. Dass die praktische Umsetzung teilweise mangelhaft ist, weiss ich natürlich auch.
Die Grundidee unserer (westlich-modernen) Gesellschaft lautet leben und leben lassen. Verschiedene Weltsichten sind okay, aber anderen die eigene aufzudrängen nicht. Und das bezieht sich nicht nur auf tätliche Angriffe, sondern auch auf Diskriminierungen, Beleidigungen, etc. aufgrund verschiedener Lebensweisen. Diese Grundregeln des Zusammenlebens gelten vorrangig vor jeder persönlichen Ideologie. Ausnahmen und Beschränkungen werden auf demokratischem Wege festgelegt, aber unter Berücksichtigung übergeordneter Regeln, beispielsweise der Menschenrechtskonvention, etc. Das heisst, dass auch eine mehrheitlich christliche oder muslimische Regierung den Menschen keine ihrer religiösen Regeln aufzwingen darf - theoretisch, wie gesagt.
Dieses Gesellschaftsmodell kommt nicht von ungefähr und ist auch nicht einfach eines unter vielen gleichen. Es ist ein Metamodell; eine Ebene oberhalb. Der Zweck ist, dass möglichst viele Menschen möglichst glücklich nach ihren individuellen Vorlieben leben können, statt an einem einzigen, zu engen System zu leiden. Näheres kann man bei K.Poppers "Offener Gesellschaft" nachlesen.
Das Problem ist nicht irgendeine bestimmte Religion oder politische Ideologie, sondern Menschen, die diesen Grundkonsens nicht akzeptieren wollen und ihre Einstellung über die Grundrechte anderer Menschen stellen. Links- oder Rechtsradikale, Evangelikale, Islamisten, militante Tierrechtler, was auch immer.
Und bei solchen Menschen und ihren Ansichten lässt sich auch nichts relativieren. Keine Religion oder politische Überzeugung kann jemandem das Recht geben, anderen Menschen auf die Rübe zu hauen oder sie wegen ihrer äusseren Erscheinung mies zu behandeln, egal was in irgendwelchen Schriften steht oder was irgendwelche Propheten sagen. Eine Diskussion erübrigt sich.
Was unsere "gesellschaftlichen Verhältnisse" angeht, "Kriminalität, Drogen, Ausbeutung und was weiß ich noch", wie Du schriebst: Es gibt kaum eine Gegend auf der Welt und kaum eine Zeit in der Geschichte, in der so viele Menschen mit so wenig Sorgen und Nöten lebten, wie hier (Westeuropa) und heute. Natürlich gibt es auch hier Missstände und es geht immer noch etwas besser, aber das ist schon Jammern auf sehr sehr hohem Niveau. (Übrigens geht beispielsweise die Gewaltkriminalität seit Jahrzehnten kontinuierlich zurück)
Ein Wort noch zur Bibel. Es gibt einen Grund, weshalb viele angehende Priester im Seminar ihren Glauben verlieren: Wenn sie erfahren, wie diese Textsammlung "Bibel" zustande gekommen ist. Wie viel Selektion da drin steckt, was alles fehlt, was an fragwürdigen Übersetzungen existiert und wann und wie die Basistexte wohl entstanden sind. Von Widersprüchen und Widerlichkeiten mal ganz abgesehen. Wer sich "wörtlich" daran halten möchte, kriegt schon bald
viele Probleme. Vor 2000 Jahren gab es übrigens noch keine christlichen Texte...
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Do 26. Feb 2015, 17:31
von Lina
LaraC hat geschrieben:Lina hat geschrieben:
Streng genommen willst du wohl sagen es wäre meine Pflicht zu hinterfragen, ob sie ihre eigene Religion korrekt darstellen. Kannst du mir nur einen einzigen guten Grund nennen, warum ich das tun sollte? Und sollte ich das auch bei allen anderen Religionen tun? Warum sollte das meine Verantwortung sein?
Hier gibt's gar keine Pflichten. Es gibt nur kritisch denkende Menschen, die sich eine differenzierte Meinunung zu bilden versuchen, und dumme Menschen, die auf der Basis offensichtlich unzureichender Information in Vorurteilen schwelgen. Welcher von beiden du sein willst, ist am Ende dann eben auch deine Verantwortung. Zum Denken zwingen kann dich niemand. Im Sinne der Aufklärung kann dir aber auch niemand die Verantwortung für dein Denken abnehmen.
Kurz: vielleicht muss ich mir einfach auf der Basis eines einzelnen Ereignisses mit ein paar Typen in der Fußgängerzone kein abschließendes (Vor-)Urteil über eine ganze Religion bilden. Ich muss mir nämlich auf der Basis von unzureichenden Informationen gar kein abschließendes Urteil bilden. Ich kann das Einzelereignis auch einfach mal so stehen lassen.

Du meinst also, dass zu einer differenzierte Meinung und intelligentem Auftreten IMMER dazu gehört, dass man auch unvorteilhaftes Zeugs was eine Gruppierung über SICH SELBST verbreitet hinterfragt - weil es ja sein könnte sie wären über IHRE EIGENEN Gruppierung falsch informiert.
Du spinnst doch! Für so was würde ich doch nie im Leben meine Zeit verschwenden. Wenn eine Konstelleation von Menschen, sei es politische Partei, religiöse Bewegung oder auch sonst irgend eine Gruppe von Menschen durch eigene Aussagen sich selbst in ein schlechtes Licht stellen, dann sind sie selber dafür verantwortlich und ich darf sie aufs Wort nehmen. Daran ist nichts Verantwortungsloses oder wenig Intelligentes - das ist einfach, dass man sonst auf dieser Welt nicht dazu kommen würde als so was zu hinterfragen, recherchieren und ggf. korrigieren.
Dafür hat kein vernünftiger Mensch Zeit. Einige machen sicherlich Ausnahmen - gut - aber was sollte ich davon haben in dieser Situation? Da stehen Leute auf der Straße, propagieren in eine Religion nach der ich keine Existenzberechtigung habe. Selbst wenn ich nach langem Recherchieren feststellen würde, dass irgend ein Ayatollah mit den Typen nicht einig ist, was sollte das mir bringen, und was würde das an der Einstellung der Frontkämpfer, die auf der Straße stehen und ihr Bild von ihrer Religion verkaufen?
Stell dir mal vor es gäbe eine "Religion", die in irgend einem Buch verfasst wäre, aber es gäbe keien Ausüber dieser Religion. Das Buch gibt es vielleicht sogar. Vielleicht liegt es als Schriftrolle in einer Höhle irgendwo, von allen Menschen vergessen. Ist es dann eine Religion, wenn es keine Ausüber gibt? Oder sind es die Ausüber und ihre Handlungen, die die Religion zur Religion machen?
Beantworte mir doch bitte ganz intelligent und rationell diese Fragen.
@Jaddy:
Ein Wort noch zur Bibel. Es gibt einen Grund, weshalb viele angehende Priester im Seminar ihren Glauben verlieren: Wenn sie erfahren, wie diese Textsammlung "Bibel" zustande gekommen ist. Wie viel Selektion da drin steckt, was alles fehlt, was an fragwürdigen Übersetzungen existiert und wann und wie die Basistexte wohl entstanden sind. Von Widersprüchen und Widerlichkeiten mal ganz abgesehen. Wer sich "wörtlich" daran halten möchte, kriegt schon bald viele Probleme. Vor 2000 Jahren gab es übrigens noch keine christlichen Texte...
Interessant, dass du das erwähnst. Leute regen sich regelmäßig wild darüber auf, wenn ich das erwähne. Vor allem wenn ich ein genaueres Datum darauf setze und einige der Änderungen erwähne, die über die Jahre gemacht wurden. Ich frage immer nach den Namen der "Korrekturprofeten" - also die Redakteure, die von Gott bevollmächtigt wurden Gottes Wort zu korrigieren.
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Fr 27. Feb 2015, 06:35
von ExUserIn-2026-04-08
dass jede Weltsicht gleich akzeptabel wäre. Stichwort: Humanistischer Grundkonsens.
Ich bin da ganz bei Dir. Mir ist aber andere Gesichtspunkte wichtig. Es geht mir auch um selbstkritische Betrachtungen. Damit heiße ich nicht gut, was woanders Kernsätze des Glaubens sind.
- Unsere westliche Sichtweisen strotzen vor Arroganz, wenn es darum geht festzulegen, was die beste, ich nenne das 'mal "Lebensphilosophie" ist.
- Unser Wohlstand stützt sich auf der massiven Ausbeutung sowohl von Resourcen und Menschen. Sohohl im Inland und vor allem im Ausland. Als Beispiele seien nur genannt: Bangla Desh (Textilien) oder das Puhlen von Nordseekrabben in Thailand. Die Prostitution in unserem Land ist auch nicht appetitlicher.
- Was christliche Kirchen teilweise heute noch anrichten, kann man wunderbar bei vielen Kirchen in den USA und auch bei uns beobachten. Menschen z.B. in Südamerika hängen an den Dogmen der katholischen Kirche.
Wer sind wir, dass wir uns Urteile über "den Islam" erlaube könnten ? Ich denke, gerade die Ignoranz und Arroganz des Westens ist ja auch ein Grund, weshalb die religiösen Fanatiker so stark oberhand bekommen. Hier nenne ich z.B. die Ausbeutung der Ölvorräte. Da werden absolute Herrscher gestützt, damit der Ölpreis billig bleibt. Von den Kriegen in den Regionen will ich nicht reden. Wen wundert es da noch, dass die Menschen dort ihr Heil suchen, wo sie noch Halt und Gehör finden. Auch wenn sie damit ihr eigenes Grab schaufeln.
Nochmals, damit ich nicht falsch verstanden werde: Unsere Kultur hat einen wesentlichen Anteil daran, dass die Situation heute so ist, wie sie ist. Wer mehr Frieden (und dazu gehört für mich die Toleranz) will, muss sich damit auseinander setzen. Aber was wollen wir ? Billiges Öl und Klamotten oder faire Lebensbedingungen für möglichst viele Menschen ? Wir müssen anfangen, mehr auf andere Menschen zuzugehen, ihnen zuzuhören und sie ernst nehmen. Das heißt nicht, dass wir ihre Sicht akzeptieren müssen. Aber im Dialog und ich glaube nur im Dialog, können wir uns annähern. Wir müssen aufhören, unsere Sicht als die bessere zu sehen. Wir dürfen sagen, was uns nich gefällt, werden aber in Kauf nehmen müssen, dass wir auch einiges Unangenehme zu hören bekommen. Aber ich denke, daraus kann etwas Neues und Besseres entstehen.
Im übrigen weiß ich natürlich auch, dass die Bibel erst einige Jahrhunderte in der Schriftform entstand. Aber die Geschichten des neuen Testments beruhen auf Gegebenheiten vor ca. 2000 Jahren. Ob sie Bibel jetzt 1500 oder 2000 Jahre alt ist, ist mMn nicht wirklich wichtig ...
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Sa 28. Feb 2015, 21:45
von Jaddy
vr_61 hat geschrieben:dass jede Weltsicht gleich akzeptabel wäre. Stichwort: Humanistischer Grundkonsens.
Im übrigen weiß ich natürlich auch, dass die Bibel erst einige Jahrhunderte in der Schriftform entstand. Aber die Geschichten des neuen Testments beruhen auf Gegebenheiten vor ca. 2000 Jahren. Ob sie Bibel jetzt 1500 oder 2000 Jahre alt ist, ist mMn nicht wirklich wichtig ...
Das Problem mit diesen ganzen Texten ist, dass alles mögliche drin steht und jeder sich dementsprechend raus suchen kann, was ihm gerade in den persönlichen Plan passt. Deshalb mein Verweis auf die Grundregeln friedlichen Zusammenlebens. Übrigens steckt dieser humanistische Kern auch in praktisch allen religiösen Texten. Das ändert nichts daran, dass mir Menschen mit religiösen Überzeugungen zutiefst suspekt sind, weil tendenziell irrational.
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Sa 28. Feb 2015, 22:03
von conny
Jaddy hat geschrieben:Das ändert nichts daran, dass mir Menschen mit religiösen Überzeugungen zutiefst suspekt sind, weil tendenziell irrational.
aha, ist mir in dieser pauschalen betrachtung noch nicht so aufgefallen.
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Sa 28. Feb 2015, 23:28
von Exuserin-2015-08-11
Ist nicht Karneval vorbei? Diese Glaubensgeschichten gehören doch wohl dazu,alles andere gehört doch in den Himmel.Da darf jeder alles verstecken,auch seinen Glauben,jedenfalls wir er da nicht aufgefunden. Gruss Ilektra..
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Sa 28. Feb 2015, 23:44
von conny
kannst du dir vorstellen, dass es auch in diesem forum religiöse menschen gibt, die deine äußerungen als beleidigend empfinden könnten?
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Sa 28. Feb 2015, 23:52
von Exuserin-2015-08-11
Conny ,der Thread heißt aber : Der Islam unterstützt uns nicht.Aber welche Religion unterstützt uns schon? Es grüßt Dich die fragende Ilektra.
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: Sa 28. Feb 2015, 23:57
von conny
Ilektra hat geschrieben:Conny ,der Thread heißt aber : Der Islam unterstützt uns nicht.Aber welche Religion unterstützt uns schon? Es grüßt Dich die fragende Ilektra.
deine antwort geht nicht auf meinen beitrag ein und ist keine erklärung zu deiner äußerung:
Ilektra hat geschrieben:Ist nicht Karneval vorbei? Diese Glaubensgeschichten gehören doch wohl dazu,alles andere gehört doch in den Himmel.Da darf jeder alles verstecken,auch seinen Glauben,jedenfalls wir er da nicht aufgefunden. Gruss Ilektra..
Re: Der Islam unterstützt uns nicht
Verfasst: So 1. Mär 2015, 00:13
von Exuserin-2015-08-11
Conny,was wollen wir noch alles erleben ,in halb Afrika tobt ein Glaubenskrieg .Das ist weit weg,unsere Kirchen schwelgen im Reichtum trotzdem wird kaum darüber berichtet,oder geholfen. Das ist doch alles irgendwie unglaubwürdig ,oder? Eine nun schweigende Ilektra.