Re: Schubweises Verlangen
Verfasst: Mo 30. Nov 2009, 23:26
Zumindest habe ich mal erklärt, warum meine Antworten so ausfallen und nicht anders.
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Hm.. warum macht es für Dich traurig nicht zum Mainstream zu gehören?eliot55 hat geschrieben: .....Am Anfang des Jahres habe ich nicht gedacht, daß ich mich in einer Bluse mit Spitzen wohlfühlen würde.
In meiner Freizeit trage ich fast ausschließlich Damenwäsche und-kleidung. Auch den Gang in die Öffentlichkeit habe ich zelebriert.
Trotz dieser FastNormalität kommt keine innere Ruhe in meinen Kopf. Immer wieder empfinde ich Traurigkeit darüber nicht zum
Mainstraem zu gehören. Aber im gleichen Atemzug kommt auch die Freude dazu, mich selber zu erkennen.
Mit einem mal entstehen Bedürfnisse in mir, welche ich in den vergangegenen Jahrzehnten nicht zugelassen habe.
In den letzten Wochen ist mein Wunsch größer geworden, meinen Körper mit Brüsten zu schmücken. Nach dem Kauf eines Mieders habe ich
auch diesen ungewohnten Anblick getestet und mich dabei wohlgefühlt.
Mein Wunsch mich zu schminken wird größer. Vor kurzem habe ich noch gedacht, daß so ein Wunsch bei mir nicht auftreten wird. Ich habe
mich geirrt und ich sehe mich schon alsTransvestit.
Beunruhigend empfinde ich dabei meine Gedanken, die in Richtung Geschlechtsänderung gehen. Hier habe
ich Angst, daß es zu einem neuen Schub von Erkenntnissen kommt, die einen Weg zeigen, mit dem ich mich nicht identifizieren möchte???
....
Bis denn
... mir geht es inzwischen genau anders. Ich freue mich darüber, dass ich eher in den Grenzbereich gehöre und genieße auf beiden Seiten, was mir gefälltTrotzdem
beneide ich die Menschen, die sich mit der Zuordnung zum Geschlecht nicht herumschlagen müssen (Egal welchem Geschlecht sie
sich zugeordnet fühlen).
Hallöchen,eliot55 hat geschrieben: desto mehr mag ich auch den männlichen Teil meines Zwittersein.
LG Gerdi