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Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Mi 28. Aug 2013, 15:51
von exuserIn-2014-09-26
Interessant ist ... im englischen Sprachbereich werden Crossdresser auch gerne als Trap (Falle) bezeichnet .... Nicht das ich damit ein Problem habe, ganz im Gegenteil ... ich finde es ist eigentlich ein ganz schmeichelhaftes Wort dafür.

Und ja als 'Frau' ähhhhm Vranzy bin ich auch ein Fake, ein Trap, ein Crossdresser ... Was aber ärgerlich ist, sind sogenannte 'Trolle' die versuchen das Forum aufzumischen mit kontroversen Meinungen etc. Das mag niemand! Und ich finde es gut wenn das seitens der Moderation im Keim erstickt wird!
LG
Vranzy
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Mi 28. Aug 2013, 20:28
von Vincent
Mal ganz provokant:
Kann ein User hier überhaupt ein Fake sein?
Dadurch, dass man sich hier anmeldet beweist man doch schon sein Interesse für das Thema und seine Existenz.
Ob dann manche Geschichte näher an der Fiktion als an der Realität ist, onde manche Angaben unrichtig sind kann man auch unter literarischer Freiheit, Schutz der eigenen Identität o.ä. laufen lassen.
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Do 29. Aug 2013, 08:53
von Andrea aus Sachsen
.
de-rode-deiwel hat geschrieben:warum sollte das gemacht werden? und v.a. WIE will man das prüfen??
Was meinst du mit "das"? Beziehst du dich auf den vorhergehenden Beitrag von Vranzy oder auf die Sache überhaupt?
Vincent hat geschrieben:Kann ein User hier überhaupt ein Fake sein?
Warum nicht? Ich kann mich an einen Fall erinnern, als eine(r) sich als 13-jährige(r) ausgab. Wortwahl und Inhalt der Beiträge zeigten aber, dass etwas nicht stimmen kann. Der User wurde daraufhin gelöscht.
Es ist also durchaus möglich, dass sich hier Leute anmelden, die keinen Rat oder Gedankenaustausch suchen, sondern uns mit außergewöhnlichen Fragen oder Situationen konfrontieren wollen, um zu sehen, wie wir reagieren. Wenn die sich etwas geschickter anstellen als in dem Beispiel oben, sind sie gar nicht so leicht zu enttarnen.
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Do 29. Aug 2013, 10:16
von Anne-Mette
Moin,
Ich kann mich an einen Fall erinnern, als eine(r) sich als 13-jährige(r) ausgab.
Mir fallen zwei weitere Beispiele ein, wo die Forengemeinde emfpindlich reagiert, wenn sie enttäuscht wird:
1). Ich bin (Bio)Frau und bei mir passiert gerade eine große Katastrophe. Mein Mann...
2). Ich bin transsexuell und bin gerade so und so weit...
Die "Fakerei" im 1. Fall könnte natürlich auch bedeuten, dass jemand nicht direkt fragen und sagen kann oder will, was ihn bewegt. So versucht er es über Umwege..
In beiden Fällen wird es sicherlich zu Nachfragen kommen, die zunächst nicht bedeuten, dass hier grundsätzlich Misstrauen herrscht. Aber viele möchten nicht umsonst Anworten schreiben, mitfühlen, von eigenen Erfahrungen berichten...
... und am anderen Ende der Leitung lacht sich einer ins Höschen und amüsiert sich, weil es für ihn nur ein Spiel ist, die Forengemeinde zu beschäftigen.
Gruß
Anne-Mette
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Do 29. Aug 2013, 18:16
von exuser-06-09-2013
Hallo, ihr Lieben,
ich habe sehr interessiert eure unterschiedlichen Beiträge verfolgt. Dabei sind mir 2 oder 3 grundlegende Probleme eines solchen Forums aufgefallen. Vielleicht diskutiert ihr einmal sehr offen darüber, es kann für die jetzigen und die noch kommenden Mitglieder von Nutzen sein.
Ob ich ein Fake bin oder nicht, soll jetzt nicht Thema sein, nur einige Gedanken generell zum Thema "Umgang im Forum miteinander"
Leute, mit denen ich mich hier intensiv austausche halten mich für keinen Fake, Leute mit denen ich mich wenig oder gar nicht austausche, halten mich für einen Fake.
Es muss also etwas geben, warum die einen mich für echt halten, andere nicht?
Conny hat es an einer Stelle einmal angesprochen, die Frage der Toleranz. Sinngemäß sagte sie, wenn nicht hier, wo sollen dann die Menschen Toleranz erfahren?
Es ist viel zu einer möglichen Überprüfung gesprochen worden. Natürlich ist das freiwillig, aber entsteht nicht automatisch bei einigen eine Art Gruppendynamischer Druck, egal um welchen Preis doch zu einem Treffen zu fahren, nur um ja als "echt" anerkannt zu werden?
Ich hatte mit meinem freund gesprochen, ihm diese Diskussion gezeigt. er hatte sich kaputtgelacht udn gefragt, "was macht ihr denn,wenn ich (also mein Freund) einer jungen arbeitslosen Frau ein paar Tausender in die Handdrücke udn ihr sage, sie soll für ihn zu dem Treffen fahren? Die Forumsmitglieder sehen zwar eine echte Frau, aber sie ist gefaket", wo bei er ziemlich lachen musste. Nun ja, man kann es so sehen, aber auch nicht.
Was Vincent anspricht, die "literarische Freiheit", sprich wie ehrlich, offen darf/soll/kann hier über privates gesprochen werden.
Dass ist indirekt ein Punkt, der aus meiner Sicht einen Nerv des Forums berührt. Nämlich die Frage, wie sehr verbindet uns der Gedanke des CD / TV / TS sein? Reicht diese Gemeinsamkeit aus, auch über bildungs- und soziale Unterschiede hinweg? Oder gibt es nicht unterschwellig Frust (nicht bei allen, aber vielleicht dem einen oder anderen), der sich irgendwann entlädt, und sei es im Vorwurf, er oder sie ist ein Fake.
Dazu 3 Beispiele, in denen ich besser gelogen hätte oder zumindest nicht die Wahrheit gesagt hätte. Da es im Chat war, nenne ich keine Namen:
Die Mädels schwärmen von Sachen die sie gekauft haben, zeigen Bilder von den Sachen. Ich hatte einige Tage zuvor mir eine wunderschöne Strick-Jacke gekauft und verlinkte zu der entsprechenden Seite. Leider sieht man auch den Preis und schon werde ich gefragt, was soviel? und ähnliche Fragen in diese Richtung. Klar, ich hätte meine neue Jacke nicht zeigen brauchen, oder so, dass man die 249,'Euro nicht sah. Aber, wenn man überlegen muss, ob man so etwas zeigen darf oder besser nicht? anstatt sich einfach zu freuen, weil man sich eine schöne Jacke gekauft hat. Warum kann ich mit meinen realen Freunden darüber besser reden, als hier im Forum? Gute Frage.
Ich habe lange Haare, die seit Oktober wachsen. Allerdings sind meine Haare länger als sie eigentlich sein könnten / dürften. Darauf von einigen angesprochen, sage ich, ich habe Extension, lasse mir meine eigenen Haare regelmäßig verlängern. Und schon höre ich wieder kritische Anmerkungen.
Vor ein paar Tagen abends im Chat. Jemand fragt, was ich tagsüber gemacht habe. Ich erzähle, dass ich im Büro war und ein neues Auto gekauft habe, bzw. es abgeholt habe. Auf die Frage, was für eins, sage ich ein weißes. Dann werde ich gefragt, welches genau. Zum Glück kennt mich diese Person etwas, es ist kein Thema dann zu sagen, welches Modell welcher Marke. Bei einigen anderen hätte ich da Schwierigkeiten gehabt, es zu sagen. Einfach weil dann wieder Neid heraus zu hören ist.
Wie gesagt, dass sind nur einige wenige Beispiele.
Ich will mich weder rechtfertigen, noch Mitleid, ich möchte euch einfach einmal bitten, darüber nachzudenken: wie gehen wir miteinander um? Wie kommen wir damit klar, wenn jemand ganz wenig Geld hat, und ein anderer mehr, wenn der eine sich alleine durchs Leben schlagen muss und der andere wohlbehütet in einer Familie oder im Freundeskreis aufwächst?
Das ist aus meiner Sicht sehr wichtig, auch gerade deshalb, wenn es neue Mitglieder gibt, die ähnlich oder besser gestellt sind als ich. Denn eines sollte immer ein Anliegen des Forums sein: Egal was der Mensch gesellschaftlich ist, uns verbindet das CD / TV / TS sein. Denn dann kommen auch weiterhin Menschen in das Forum, die Hilfe suchen, die Hilfe brauchen und vielleicht auch Hilfe bekommen. Dann ist das Forum nämlich mehr, als nur ein "Kaffeekränzchen" für einige wenige Mitglieder, die mehr oder weniger lange Mitglied sind.
Ganz liebe Grüße
Anna-Maria
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Fr 30. Aug 2013, 10:03
von Becky
cpg hat geschrieben:
In beiden Fällen wird es sicherlich zu Nachfragen kommen, die zunächst nicht bedeuten, dass hier grundsätzlich Misstrauen herrscht. Aber viele möchten nicht umsonst Anworten schreiben, mitfühlen, von eigenen Erfahrungen berichten...
... und am anderen Ende der Leitung lacht sich einer ins Höschen und amüsiert sich, weil es für ihn nur ein Spiel ist, die Forengemeinde zu beschäftigen.
Klar ist das möglich und Zeitverschwendung für die anderen, aber ich bin sicher das sich das früher oder später in widersprüche verläuft.
Ich sehe das wie Julia: Lieber vielen Leuten helfen und auf sehr sehr wenige Idioten vieleicht reinzufallen, als die die es brauchen allein zu lassen.
Der "Schutz der Anonymität" hilft sich zu öffnen, und darf hier keinesfalls entfernt werden, auch wenn es bedeuten kann, das es möglicherweise mal missbraucht werden könnte.
LG Rebecca
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Fr 30. Aug 2013, 13:49
von Joana_Lei
Hallo zusammen,
das im Leben bekannte und von Mona bereits angesprochene "mehr Schein als Sein" werden wir auch immer wieder und in unterschiedlicher Intensität hier im Forum anfinden. Mich wundert allerdings mit welcher Naivität mancher User (generell und nicht nur auf dieses Forum bezogen) alles und auch wirklich alles für bare Münze halten. Ich vergleiche zwischenmenschliche Beziehungen häufig mit einer Pokerrunde - man spielt so locker vor sich hin, aber irgendwann kommt der Moment an dem man die Karten auf den Tisch legen muss.
In diesem Moment hält das Leben so manch eine Überraschung bereit und nicht selten ist nur "heisse Luft" oder ein "Bluff" wo man doch etwas ganz anderes erwartet hätte. Beim Pokern hat jeder seine eigene Strategie einer "Bluffer" zu erkennen und im richtigen Leben sollte es nicht anders sein!
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes WE
Joana
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Fr 30. Aug 2013, 17:04
von rena
hallo miteinander,
so ein echtheitsbeweis ist für viele einfach nicht möglich sei es die gesellschaftliche ordnung(höhere position) oder einfach das sich raustrauen,bilder kann dazu ja auch jeder mal auf einer faschingsparty machen also auch kein beweis für echtheit
das forum hat mir gerade am anfang geholfen mich zu verstehen auch wenn ich noch nicht am ende der reise bin,wenn da gleich eine bedingung gewesen wäre hätte ich mich vielleicht nicht angemeldet und wäre mit meinem problem immernoch allein und ahnungslos was denn mit mir ist,
so ein reisebutton a la reisekofferaufkleber wäre interesant aber eventuell auch aufwendig(eigene technische unkenntnis)
wichtig ist für mich wenn ich mich mit anderen aus dem forum treffe sollte wenigstens einer dabei sein den ich persönlich schon mal getroffen habe ansonsten eine begleitperson mitnehmen,oder eigene sicherheitsregel aufstellen,beim ersten treffen mit s_röckchen hatte ich ja auch bammel da ich allein war hatte dann das cafe im auto beobachtet als ich dann die beiden sah wusste ich da kann nichts böses passieren und beeilte mich ins cafe, und es hat sich gelohnt
für den fall das sich einer wundert weshalb ich keine bilder reinstelle ganz einfach manchmal kamera vergessen,so wohl gefühlt und erst daheim beim tasche auspacken die kamera gesehen und dann kommt noch das technische unverständnis hinzu,zum glück wurde ich ja schon gesichtet
mein fazit:never change a running system
lg rena
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Fr 30. Aug 2013, 19:15
von Kaye
Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
Durch die aktuelle Diskussion zu oben genannter Frage fällt mir ein, in einem anderen Forum mal gelesen zu haben, dass dort so etwas wie "Echtheitsbescheinigungen" ausgestellt und im Profil der Mitglieder vermerkt werden. Kriterium dafür ist wohl, wenn ich mich recht erinnere, dass der- oder diejenige auf einem Treffen andere Forumsmitglieder von seiner / ihrer Echtheit überzeugt haben musste.
Wäre so etwas auch bei uns machbar bzw. erwünscht? Wenn ja, welche Kriterien sollten wir heranziehen?
Mir drängt sich die Frage auf: Wozu? Welchen Sinn und Nutzen hätte ein solches "Echtheitszertifikat"?
Ich sehe keinen Nutzen, allenfalls eine Möglich bzw Wahrscheinlichkeit, dass hier Leute ausgegrenzt werden, weil einge der "Echten" unter sich bleiben wollen.
Mir persönlich ist es herzlich egal, ob jemand ein Fake ist oder nicht. Abgesehen davon ... ich glaube auch nicht, dass es hier wirklich Fakes gibt. Vielleicht mal ein Troll, aber den wirst du auch mit "Bescheinigung" immer wieder mal haben.
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Sa 31. Aug 2013, 00:05
von Andrea aus Sachsen
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Kaye hat geschrieben:Mir drängt sich die Frage auf: Wozu? Welchen Sinn und Nutzen hätte ein solches "Echtheitszertifikat"?
Einige fühlen sich vielleicht sicherer unter "zertifizierten" Mitgliedern, für andere wäre es ein Zeichen der Seriosität, wenn die Möglichkeit einer solchen "Prüfung" bestünde, und noch andere sehen das eher als Spaß. Die meisten aber, und das zeigen die Beiträge hier, legen darauf keinen Wert. Der Nutzen der Sache wäre, wie ich weiter oben schon schrieb, eher gering.
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Sa 31. Aug 2013, 11:59
von Julia65
Heidi hat geschrieben:8. Perfekt gestylt, perfekt geschminkt, hat auf dem Klo bewiesen, dass es KEINE FRAU ist
Stimmt alles. Aber in dem Punkt finde ich ein Klischee. Denn das ist es, was mich auch in den Medien oft ärgert.
Den Menschen wird suggeriert:
1. Eine Frau im Männerkörper kann sich als Frau fühlen, egal, ER ist trotzdem ein Mann. Punkt.
2. Sie kann dann auch noch Frauenkleider tragen. Hilft alles nix. Bleibt trotzdem ein Mann.
3. Sie kann sich den Bart entfernen, Hormone nehmen, sich auch fraulich benehmen. Alles völlig egal.
4. Was auch immer sie macht, wie auch immer sie aussieht, sie ist und bleibt "EIN MANN".
Erst mit diese GAOP, die anscheinend immernoch als "Geschlechtsumwandlung" verstanden wird, wird ein Mann offensichtlich zur Frau.
Laut der Medien ist es so, dass eine Frau ein Mensch ohne Pimmel ist, auch wenn sie sich fühlt, benimmt und aussiehst wie Silvester Stalone, aber solgane sie das Ding zwischen den Beinen hat, ist sie ein Mann,
auch wenn sie aussieht, sich kleidet und fühlt wie Meg Ryan. Das finde ich jämmerlich.
Die GAOP ist nichts weiter als einer (wenn auch aufwändiger und grosser) Punkt der vielen Dinge, die ein transidenter Mensch unternehmen kann seinen Körper dem seines empfundenen Geschlechts näher zu bringen.
Die GAOP ändert nichts an den Chromosomen.
Also frage ich mich nun, was da auf dem Klo abgelaufen ist, um zu "beweisen" dass es keine Frau ist? Röckchen hoch? Nun, ein Mann ohne Penis ist ein Mann ohne Penis und noch lange keien Frau.
Aber wenn sie schon mit ihr aufs Klo gingen um da was nachzuschauen, zeigt es doch, dass sie anscheinend eine Frau ist, wenn sie perfekt geschminkt ist und gesylt und sich auch (über längere Zeit) wie eine Frau verhält, von den anderen als Frau wahrgenommen wird. Dann ist es letztlich egal, ob sie einen Penis hat oder nicht.
Denn wenn das so ist, dann werde ich wohl nie eine Frau sein, denn ich stebe (vorläufig) die GAOP gar nicht an.
LG
Julia
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Sa 31. Aug 2013, 13:05
von Sabrina Verena
Hallo!
Entschuldigt bitte, wenn ich mich noch mal äußere.
Aber ein solches Echtheitszertifikat wäre eine rein freiwillige Geschichte, siehe real Zeichen bei Travesta.
Notwendig ist es hier nicht!
Mit Überwachung hat das Ganze absolut nichts zu tun, was soll die Paranoia?
Wenn der Staat hier mitlesen, will stehen ihm hier ohnehin alle Türen offen.
Schon deshalb, weil Google mitmischt.
LG
Verena
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: Sa 31. Aug 2013, 14:17
von Nora_7
Manchmal ist es durchaus interessant und auch fruchtbar, wenn sich Forumsteilnehmer auch persönlich kennen. So läßt sich auch gemeinsam was unternehmen. Ich sehe gute Möglichkeiten z.B. bei den verschiedenen regionalen Gruppentreffen wie z.B. TransTalk in Karlsruhe. Dort habe ich auch schon etliche Freundinnen aus diesem Forum "live" kennengelernt. Frau sollte sich beim ersten Besuch sinnvollerweise als Forumsmitglied outen.
Nora_7
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: So 1. Sep 2013, 13:47
von Andrea aus Sachsen
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Monica** hat geschrieben:Demnächst müssen wohl die Leute hier noch einen Zentralregisterauszug (früher polizeiliches Führungszeugnis) vorlegen um hier zu sein.
Monica, mich würde mal interessieren, wo du das gelesen hast. Wir reden bzw. schreiben hier schon eine ganze Weile über eine völlig freiwillige Angelegenheit.
Heidi hat geschrieben:Also noch einmal: WAS IST denn ein FAKE?
Ich versuche mal eine Erklärung dieses Begriffes (hab"˜ ja da schon etwas Übung):
Fakes sind in Medien verbreitete Informationen, die den Anschein erwecken (sollen), wahr zu sein, in Wirklichkeit aber eine Erfindung oder Fälschung des Urhebers sind und dadurch in grobem Widerspruch zu realen Personen, Gegenständen, Ereignissen und Zusammenhängen stehen.
Mit der etwas schwammigen Formulierung möchte ich zum Ausdruck bringen, dass die Grenzen hier fließend sind. Bezogen auf unser Forum wären für mich das zum Beispiel Fakes:
"¢ Jemand gibt sich als Transidente aus, hat aber keinerlei Ambitionen dafür.
"¢ Ein biologischer Mann (egal welche Trans*-Kategorie) gibt sich als Biofrau aus.
"¢ Ein Mann berichtet über seine Outdoor-Erlebnisse als Frau, besitzt aber in Wirklichkeit noch nicht einmal ein Paar Damenschuhe.
"¢ Jemand konfrontiert uns mit außergewöhnlichen Fragen oder fiktiven Problemen, nur um unsere Reaktion darauf zu testen.
Meines Erachtens wären das dagegen keine Fakes:
"¢ Männer, die sich hier im Forum als Frauen ausgeben (und umgekehrt). Genaugenommen geben sie sich natürlich als Person aus, die gern mal in die andere Geschlechterrolle schlüpft. Das ist hier allgemein bekannt und wird deshalb nicht jedes Mal ausdrücklich erwähnt.
"¢ Phantasiegeschichten, die als solche gekennzeichnet sind.
"¢ Kleine Inkorrektheiten in selbsterlebten Geschichten, für die der Verfasser wichtige Gründe hat (Wahrung Privatsphäre, Verständlichkeit für Leser, schriftstellerische Freiheit u.a.)
"¢ Kleine Übertreibungen
Nicht ganz sicher bin ich mir, wenn ich mich z.B. bei der Buchung einer Hotelübernachtung per E-Mail als Frau ausgebe (schon mehrfach praktiziert) und dann auch als solche anreise.
Heidi hat geschrieben:Sollen die Mitglieder in Cluster eingeteilt und ausgegrenzt werden?
Heidi, hier hast du etwas missverstanden. Es geht nicht darum, zu zertifizieren, in welche Kategorie eine(r) einzuordnen ist, sondern darum, dass zwischen dem, was im Forum geschrieben wurde und dem, was real dahintersteht keine der oben genannten Widersprüche erkennbar sind.
Um auf deine extremen Beispiele zurückzukommen: Ich finde alles, was sich ausschließlich in der eigenen Wohnung oder versteckt unter der Männerkleidung abspielt, ist mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln überhaupt nicht kontrollierbar.
Re: Fake, oder nicht?
Verfasst: So 1. Sep 2013, 16:34
von exuser-06-09-2013
Ich habe da mal eine Frage...
...warum diskutieren wir eigentlich noch das Thema?
Marlen hat gesagt ich bin ein Fake, ich habe gesagt, stimmt nicht. Wir beide unterhalten uns aber ganz normal im Chat.
Anna