Mode-Kritik
Mode-Kritik - # 2

Exuser-2014-02-18

Re: Mode-Kritik

Post 16 im Thema

Beitrag von Exuser-2014-02-18 »

.
Hallo Triona

fein.... daß wir das noch so einigermaßen hinbekommen haben.

Weitere Fragen lieber per PN, sonst führt das hier zu weit.

LG Tina ))):s
Regina
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Re: Mode-Kritik

Post 17 im Thema

Beitrag von Regina »

Wieso denn nun per PN?

Die Mindestanforderungen interessieren mich auch.
Wer legt die eigentlich fest?

Liebe Grüße,
Regina
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)
marabella68
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Re: Mode-Kritik

Post 18 im Thema

Beitrag von marabella68 »

Ich glaube jeder hat da andere Vorstellungen. Ich stehe nur auf Abend-bzw festliche Garderobe (Ball-, Braut- und Abendkleider, vielleicht auch noch schöne Sommerkleider und hier und da auch noch festliche Röcke und Oberteile). Alles andere an Frauenkleidung interessiert mich eigentlich weniger. Das hat zur Folge, dass ich ausschließlich in der oben genannten Kleidung crossdresse. Nun ja, da ich auch noch eine "Stubentranse" bin, brauche ich dabei ohnehin keine Rücksicht auf irgendwelche Gelegenheiten zu denen man solche Klamotten trägt zu nehmen. Ich würde wahrscheinlich zu jedwedem Transgender/Transvestiten/Crossdressertreffen in diesen Klamotten gehen, wäre also dafür total "overdressed". Andererseits interessieren mich weibliche Alltagsklamotten so gut wie gar nicht, was bedeutet: Entweder ich ginge in meinem bevorzugten Outfit enfemme raus oder ich ginge als Mann. Ein dazwischen gibt es für mich nicht. Wenn man mich so fragt, könnten alle Frauen laufend in solchen Outfits herumlaufen. Mir würde das gefallen. Aber im Ernst: das macht doch keine Frau und ich kann es ehrlich gesagt auch verstehen. Solche Kleidungstücke sind nicht gerade praktisch bzw. alltagstauglich. Also: es gibt eine riesige Palette an Kleidungsstilen jede(r) von uns hat da andere Wünsche und Bedürfnisse. Jede(r) sollte das anziehen was sie/er für sich am besten hält, bzw. was ihr/ihm am besten gefällt. Mindestanforderungen gibt es jedoch nicht !

LG
Marabella :)p
Frau sein nur zum Spaß. Outing kommt gar nicht in Frage.
ChristinaF
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Re: Mode-Kritik

Post 19 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Wenn ich die weiblichen Angestellten/Beamtinnen in meiner Dienststelle (gut 50 Frauen) anschaue muss ich zweiteilen. Die Jüngeren ziehen sich, gelinde gesagt, sehr sehr floppig an. Jeans, Shirt und Schlappen. Das schaut für mich echt gruselig aus ist jedoch für die eine odere andere durchaus "bequem".
Von den "älteren" Kolleginnen kommt bestimmt die Hälfte (ca. 15) dezent gekleidet und die anderen meist chick/bequem angezogen zur Arbeit. Was mich aber am meisten wundert, ist die Tatsache, dass es unter uns verschieden Bekleideten keinerlei Probleme über Modefragen gibt.
Chrissie
Yasmine
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Re: Mode-Kritik

Post 20 im Thema

Beitrag von Yasmine »

Dornröschen hat geschrieben:Die Jüngeren ziehen sich, gelinde gesagt, sehr sehr floppig an. Jeans, Shirt und Schlappen. Das schaut für mich echt gruselig aus ist jedoch für die eine odere andere durchaus "bequem".
Genau so ist es. Auf der Arbeit soll es bequem sein, wenn ich den ganzen Tag im Büro arbeite. Daher trage ich immer Jeans, Shirt und Sneakers. Zumal ich das alles andere als gruselig finde.
LG
Yasmine
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Re: Mode-Kritik

Post 21 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Dann sind wir beide ja der gleichen Meinung. (smili) Wenn auch entgegensätzlich.
LG
Chrissie
exuser-06-09-2013

Re: Mode-Kritik

Post 22 im Thema

Beitrag von exuser-06-09-2013 »

Hallo ihr Lieben,

ich möchte gerne auf einen angesprochenen Punkt versuchen eine Antwort zu geben: Turnschuhe und Strumpfhose, und das bei den Temperaturen.

Es ist einfach praktisch !

In Strumpfhosen habe ich bei den hohen Temperaturen mehr halt, als wenn ich mit nackten Beinen in die Schuhe schlüpfe.

Zudem laufen in vielen Büros Klimanalgen. Die kann ich in Strumpfhosen zumindest besser ertragen, als mit geschwitzen Füßen/Beinen am Schreibtisch zu sitzen.

Natürlich trage ich gerne Röcke, Kleider und Dirndl, aber es kann auch manchmal praktisch sein, eine kurze Hose zu tragen. Bei einer kurzen Hose braucht man als Mädel net unbedingt drauf achten, das "Mann" nichts sieht.

Und vielleicht als letzten Punkt, ich habe keine Probleme den ganzen Tag mit 10 cm Absätzen rumzulaufen, aber ich ziehe bei dem Wetter auch gerne mal, auch zum Dirndl, die "Turnschuhe" / Sportschuhe an.

Liebe Grüße
Anna-Maria
Marielle
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Re: Mode-Kritik

Post 23 im Thema

Beitrag von Marielle »

Ich krieg' das nicht verpackt! Hört das denn nie auf?

Es ist dir wohl nicht klar, dass du mit deiner Formulierung auch anderen Aussagen, wie "Damenblusen gehören an Damen, wie der Name schon sagt" , eine scheinbare Berechtigung zusprichst?

Diese Art von Formulierung ist m.E. nichts anderes als verk..... bürgerliche Normensetzung. Der ordentliche Bürger "weiss" das Mädchen keine sehr kurzen Röcke tragen und Männer keine Pumps. Tut Sie es doch, ist sie eine "Schlampe", tut Er es doch, ist er eine "schwule Transe"; und des Bürgers Welt ist wieder in Ordnung. Tolle Sache.....

Wer was zu welcher Gelegenheit anzieht kann dir völlig egal sein! Sieh weg, wenn es in den Augen brennt, aber lass diese Sprüche!

Einen guten Tag wünscht

Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
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No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
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exuser-06-09-2013

Re: Mode-Kritik

Post 24 im Thema

Beitrag von exuser-06-09-2013 »

Hallo ihr Lieben,

ich glaube, es ist eher ein grundsätzliches Problem, worüber sich viele nicht wirklich bewusst sind. Was Marielle schreibt, stimmt schon, aber der eigentliche Punkt ist für mich der:
Hier treffen zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Egal ob Sportschuhe (denn es sind ja keine Turnschuhe, mit der man aktiv Sport betreibt), Röcke oder Kleider.

Wenn ich das richtig sehe, sind CDs im Grunde Männer, die gerne Frauenkleider tragen. Auch wenn sie ein Kleid tragen, sie sind Männer. Sehen alles aus der Sichtweise eines Mannes.
Auf der anderen Seite wir Frauen, mit ihrer weiblichen Sichtweise, mit ihren Gefühlen und auch weiblichen "Signalen".

Beispiel kurze Röcke.:
(ich trage heute einen ziemlich kurzen Rock; der endet da, wenn ich mich hinstelle, meine Hände an die Seite anlege und da wo mein Mittelfinger endet, ist auch der Rocksaum / Könnt ihr ja bei euch ausprobieren).


Als Junge habe ich nie wirklich verstanden, warum Mädels, Frauen so viel Bein zeigen. Als Frau (ich bin grad Mitte 20) ist mir das inzwischen völlig klar und ich registriere es eigentlich net mehr, mache das einfach ganz normal.

Ein Mann sieht eine Frau im kurzen Rock, denkt sich vielleicht hübsche Beine, etc.
Als Frau mag ich meinen Körper, ich habe hübsche Beine, ok. Also warum soll ich sie nicht zeigen? Unbewusst signalisiere ich damit "Hallo, Mann, ich bin eine attraktive Frau". Gleichzeitig signalisiere ich unbewusst den anderen Frauen aber auch etwas. Machen wir uns nichts vor, natürlich stehen wir Mädels im Konkurrenzkampf, wir wollen gefallen, als attraktiv gelten. Und den anderen Mädels signalisiere ich: Hallo, lass es sein, Du hast keine Chance gegen mich. Meine Beine sind hübscher, attraktiver, was weis ich als bei dir. "
Natürlich macht man das nicht bewusst, dass sind Verhaltensmuster, die man einfach hat.

Liebe Grüße
Annerl
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Re: Mode-Kritik

Post 25 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-01-22 »

Saari hat geschrieben:Turnschuhe gehören, wie schon der Name es sagt, zum Turnen z. B. in die Turnhalle oder auf den Sportplatz, aber nicht auf die Straße oder den Alltag.
Also diese Aussage stimmt ja nun mal gar nicht. "Turnschuhe" so wie wir sie alle nennen, haben im Grunde überhaupt nichts mit Turnen zu tun - da werden Schläppchen getragen. Keine Ahnung warum man eigentlich auf die Bezeichnung Turnschuh gekommen ist. Turnschuhe sind nichts weiter als normale Sportschuhe, die man überall tragen kann - egal ob beim Sport, oder auf der Straße.
anna_maria hat geschrieben:
Als Junge habe ich nie wirklich verstanden...

Als Frau mag ich meinen Körper...
Was bist du denn nun ?

Jennifer
=================================

Aktueller Beziehungsstatus: Jennifer ist verliebt !-!-!

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exuser-06-09-2013

Re: Mode-Kritik

Post 26 im Thema

Beitrag von exuser-06-09-2013 »

Hallo Jennifer,


ich bin a transsexuelle Frau. das weiss ich seit ich 16 bin, jetzt bin ich 25. Aber erst seit Januar nehme ich Hormone und lebe als Frau.


Liebe Grüße
Annerl

Nachtrag:
Ich mag meinen Körpoer war net so sehr auf mich bezogen (ich mag mich schon), eher allgemein, dass Mädels so denken.
Vincent
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Re: Mode-Kritik

Post 27 im Thema

Beitrag von Vincent »

Hallo,
was mir auffällt, dass einige jetzt geschrieben haben, die einen/die anderen/ich kommen IMMER so oder so.
Das entspricht auch meiner Erfahrung.

Richtig schade finde ich es vor allem wenn Frauen es tun, haben sie doch ein so großes Spektrum von Möglichkeiten in der Bekleidungswahl, gerade wenn kein Dresscode vorgegeben ist.
Ich finde das Spiel mit de Mode und eigenen Kreativität toll, und fühle mich da als Mann schon sehr beschränkt, weil ich doch das Gefühl habe mehr Konventionen einhalten zu müssen als als Frau - auch wenn ich gegen sehr viele radikal verstoße.
LG

Vincent
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Re: Mode-Kritik

Post 28 im Thema

Beitrag von Marielle »

Guten Tag zusammen,

sorry für diesen "offtopic-Beitrag"; mich drängt eine Frage.
Wenn ich das richtig sehe, sind CDs im Grunde Männer, die gerne Frauenkleider tragen. Auch wenn sie ein Kleid tragen, sie sind Männer. Sehen alles aus der Sichtweise eines Mannes.
Eine These ...
Auf der anderen Seite wir Frauen, mit ihrer weiblichen Sichtweise, mit ihren Gefühlen und auch weiblichen "Signalen".
und ... die Ergänzung der These; inklusive Verdeutlichung des eigenen (gewünschten?) Selbstverständnisses durch "wir Frauen".

Ich habe durchaus Verständnis für den Wunsch sich selbst zu kategorisieren; es macht das Leben manchem wohl leichter. Wenn aus der Selbstsicht aber allgemeine Festlegungen abgeleitet werden, dann geht mir das erheblich auf den Keks. Deswegen hätte ich gerne mal deutlich und umfassend erklärt, wie sich das, vorstehend zitiertem zugrundeliegende, binäre Geschlechtermodell mit den hier in diesem Forum vorhandenen Gegenbeispielen verträgt. Es gibt hier wenigstens eine handvoll Menschen, deren Körpermerkmale "männlich" sind (was im übrigen auch auf pre-OP-TS zutreffen würde), die sich aber keineswegs durchgängig den stereotypisch genannten männlichen Verhaltens und Denkens bedienen.



Marielle
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Nora_7
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Re: Mode-Kritik

Post 29 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Marielle hat geschrieben:Guten Tag zusammen,

sorry für diesen "offtopic-Beitrag"; mich drängt eine Frage.
Wenn ich das richtig sehe, sind CDs im Grunde Männer, die gerne Frauenkleider tragen. Auch wenn sie ein Kleid tragen, sie sind Männer. Sehen alles aus der Sichtweise eines Mannes.
Eine These ...
Auf der anderen Seite wir Frauen, mit ihrer weiblichen Sichtweise, mit ihren Gefühlen und auch weiblichen "Signalen".
und ... die Ergänzung der These; inklusive Verdeutlichung des eigenen (gewünschten?) Selbstverständnisses durch "wir Frauen".

Ich habe durchaus Verständnis für den Wunsch sich selbst zu kategorisieren; es macht das Leben manchem wohl leichter. Wenn aus der Selbstsicht aber allgemeine Festlegungen abgeleitet werden, dann geht mir das erheblich auf den Keks. Deswegen hätte ich gerne mal deutlich und umfassend erklärt, wie sich das, vorstehend zitiertem zugrundeliegende, binäre Geschlechtermodell mit den hier in diesem Forum vorhandenen Gegenbeispielen verträgt. Es gibt hier wenigstens eine handvoll Menschen, deren Körpermerkmale "männlich" sind (was im übrigen auch auf pre-OP-TS zutreffen würde), die sich aber keineswegs durchgängig den stereotypisch genannten männlichen Verhaltens und Denkens bedienen.

Marielle
Dem möchte ich mich anschließen. Mit dem Crossdressing passiert auch bei vielen - nicht bei allen - ein mentaler Rollenwechsel. Wenn ich als Mann nur einen Rock oder Kleid trage, bin ich weiterhin ein Mann. Mit Perücke, Make-up, BH... tritt auch vom Verhalten eine Verweiblichung ein: ich denke tw. anders, bewege mich automatisch weiblich, Gestik etc. verändern sich.

Und ich wähle eine Kleidung, die zu meiner Stimmung UND dem Anlaß passt - da hat "Mann" keine wirklichen Optionen. Und ich zeige auch anderen Frauen, dass "frau" durchaus attrraktiver sein kann, als die meisten anderen Frauen an diesem Ort. Und das tue ich für mich in meinem weiblichen Empfinden.

Nora_7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
exuser-06-09-2013

Re: Mode-Kritik

Post 30 im Thema

Beitrag von exuser-06-09-2013 »

Liebe Marielle,

natürlich hast du recht mit deinem letzten Absatz.

Aber es geht mir nicht um Körpermerkmale, sondern um das Wesen, das Charakteristische eines Menschen.
Mir geht es um etwas Grundsätzliches. Mann <--> Frau.
Das es dazwischen es viele Schattierungen gibt, also keine klare Linie, ist unbestritten.

Liebe Grüße
Antworten

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