Re: Wie nehme ich ihr die Angst?
Verfasst: Sa 1. Sep 2012, 20:24
Hallo, miteinander,
Susi hat eine ganze Reihe Gründe aufgeführt, warum die Partnerin womöglich dem Cross Dressing ihres Partners nicht mag. Mir fehlt aber noch ein Aspekt, wenn man sich in die Frau etwa ein denkt.
Es kann auch sein, das die Partnerin meint, ihr wird durch das Cross Dressing auch gespiegelt, wie ihre Weiblichkeit beim Partner ankommt - oder noch unangenehmer, ihr wird vor geführt, was an ihrer Weiblichkeit fehlt.
Wenn man so durch die Bilder guckt, wir haben ja zum Teil sehr unterschiedliche Stile, wie wir unsere weibliche Seite zeigen. Ich hatte mal eine Freundin, die hat Schminken und Aufbrezeln prinzipiell abgelehnt. Sie lebte für sich einen unauffälligen naturbelassenen Stil und war durch und durch Frau dabei. Sie wurde nicht mit meinem Cross Dressing konfrontiert, weil ich diese Seite damals von mir noch gar nicht kannte, und daher gar nicht ausleben wollte. Wenn sie von mir damals mitbekommen hätte, ich würde mit Makeup und Lippenstift herum hantieren, hübsche Ohrringe und ausgeflippte Kleider anprobieren, auf hohen Absätzen das Laufen lernen, so hätte sie es nicht als ihr Ideal von Weiblichkeit empfunden, sondern hätte sich sicher als Frau, so wie sie war und sein wollte, in Frage gestellt gesehen. Zumindest hätte sie sich gefragt, ob ich sie wirklich so gemocht hätte, wie sie nun war, oder sie nur so halt hingenommen hätte.
Darin sind nicht alle Frauen gleich. Von daher ist e sehr wichtig, dass die Partnerin in irgendeiner Art und Weise auch mal mit der Sprache heraus rückt, was sie denkt, was sie stört, und wir ihr Gelegenheit geben, ihr Unbehagen in Worte zu fassen, und dabei unsere Geduld und Besonnenheit und Verständnis für Unzulänglichkeiten der Partnerin ganz schön gefordert sind. Aber Verständnis haben ist ja auch eine Seite der Liebe.
Liebe Grüße
Inga
Susi hat eine ganze Reihe Gründe aufgeführt, warum die Partnerin womöglich dem Cross Dressing ihres Partners nicht mag. Mir fehlt aber noch ein Aspekt, wenn man sich in die Frau etwa ein denkt.
Es kann auch sein, das die Partnerin meint, ihr wird durch das Cross Dressing auch gespiegelt, wie ihre Weiblichkeit beim Partner ankommt - oder noch unangenehmer, ihr wird vor geführt, was an ihrer Weiblichkeit fehlt.
Wenn man so durch die Bilder guckt, wir haben ja zum Teil sehr unterschiedliche Stile, wie wir unsere weibliche Seite zeigen. Ich hatte mal eine Freundin, die hat Schminken und Aufbrezeln prinzipiell abgelehnt. Sie lebte für sich einen unauffälligen naturbelassenen Stil und war durch und durch Frau dabei. Sie wurde nicht mit meinem Cross Dressing konfrontiert, weil ich diese Seite damals von mir noch gar nicht kannte, und daher gar nicht ausleben wollte. Wenn sie von mir damals mitbekommen hätte, ich würde mit Makeup und Lippenstift herum hantieren, hübsche Ohrringe und ausgeflippte Kleider anprobieren, auf hohen Absätzen das Laufen lernen, so hätte sie es nicht als ihr Ideal von Weiblichkeit empfunden, sondern hätte sich sicher als Frau, so wie sie war und sein wollte, in Frage gestellt gesehen. Zumindest hätte sie sich gefragt, ob ich sie wirklich so gemocht hätte, wie sie nun war, oder sie nur so halt hingenommen hätte.
Darin sind nicht alle Frauen gleich. Von daher ist e sehr wichtig, dass die Partnerin in irgendeiner Art und Weise auch mal mit der Sprache heraus rückt, was sie denkt, was sie stört, und wir ihr Gelegenheit geben, ihr Unbehagen in Worte zu fassen, und dabei unsere Geduld und Besonnenheit und Verständnis für Unzulänglichkeiten der Partnerin ganz schön gefordert sind. Aber Verständnis haben ist ja auch eine Seite der Liebe.
Liebe Grüße
Inga