Hallo ihr alle! ^^
So hier bin ich nun und beschreib mal meinen weg und warum ich (leider) so spät dran bin. Die meisten Fetische entwickeln sich ja in der Kindheit und das war bei mir nicht anders. Wie vielleicht bei vielen anderen ging es bei mir mir Strumpfhosen los. Erst an Mädchen- und Frauenbeinen gesehen und, so dreist, wie man als Kind halt ist grapscht man da natürlich auch mal ran. Ab dem Zeitpunkt war es um mich geschehen, da war ich so 6 oder 7 Jahre alt. Mit 8 hab ich dann das erste mal heimlich Mamas Feinstrumpfhosen angezogen und eine unbändige Erregung gespürt. Das kam dann immer öfter mal vor. Dann hab ich halt eine stibitzt, bei der Menge ist das nicht aufgefallen. Immer mal heimlich unter der Hose getragen, auch wenn man bei Freunden war, natürlich nicht ohne die damals wahnsinnig angesagten Tennissocken zur Tarnung darüber. Ach ja! Ich war einer der jungen dem seine Eltern im Winter auch Baumwollstrumpfhosen anzogen, die aber scheußlich waren.

Über den Großteil meiner Pubertät ging das schöne Gefühl und der Gedanke ans selber tragen verloren. Alkohol, Marihuana, die Suche nach einer Freundin, Schule, Ausbildung. All das hatte den Gedanken an das wunderschöne Gefühl verdrängt. Natürlich sah und fühlte ich sie gerne noch an Mädchenbeinen. Nach Ausbildung und Zivildienst, da war ich schon 22, fast 23, habe ich dann mit einem kurz vorher wiederentdeckten Freund eine WG gegründet. Mit "eigener" Wohnung und der damit verbundenen Freiheit ist der Gedanke ans selber tragen wieder aufgekeimt. Flugs ganz nervös welche besorgt und dem schönen Gefühl hingegeben. Nach fast 2 Jahren WG und einem Umzug habe ich mich endlich mutig genug gefühlt meinem Mitbewohner zu sagen, dass ich diesen Fetisch habe. Er war zu diesem Zeitpunkt schon zu meinem besten Freund avanciert, mit dem ich über alles reden konnte. Seine Reaktion, nachdem ich auch erwähnt hab, dass ich Teils Risikoreich welche unter der Hose hatte: Wow, hab ich garnicht bemerkt. Find ich gut, dass du mir das sagst! Ich hab kein Problem damit, wenn du in Strumpfhosen in der Wohnung rumläufst. Gesagt, getan! Oh liebliche Freiheit! Aber mit Haaren an den Beinen war das unbequem! Also ab damit! Seine Reaktion: Sieht schon ein wenig seltsam aus, aber die Bodybuilder machen das ja auch und wenn man sich an den Ablick gewöhnt hat is das auch normal. Im August werden es fast vier Jahre, dass wir die WG führen.
Vor einiger Zeit habe ich angefangen auf Omegle mit Cam zu chatten. Ich also Strumpfhose an und Kamera schön auf die Beine. So viele begeisterte Komplimente für meine Beine und Füße und auch für meinen Hintern hab ich noch nie in meinem Leben bekommen (es sei angemerkt: ich steh unheimlich auf Aufmerksamkeit und bin so offen geworden, dass ich mich über Komplimente von jeglichem Geschlecht freuen kann und auch Männern mal ein Kompliment ausspreche, bin aber zu sagen wir 95% hetero

). Dann ist mir wieder in den Sinn gekommen wie es damals in der Kindheit war:
Jedes Kind spiel quasi Live-Rollenspiele

Der eine ist dieser Charakter, der andere jene. Und ich habe damals meistens die Rolle der weiblichen Heldin (wie Amy aus Sonic oder Peach aus Mario) gespielt. Mit heranreifendem Alter hat man längere Gespräche mit seinen Eltern, die mir auch irgendwann erzählten, dass sie nach meinem Bruder eigentlich ein Mädchen haben wollten. Da hat's bei mir schon irgendwo KLICK gemacht. In meiner Metalzeit hatte ich lange Haare und mir öfter die Nägel schwarz lackiert. In der Kiffer-/Raggaezeit bin ich im Sommer öfter mal mit einem langen Männerrock oder einem Tribal-Tuch vom Chiemsee Raggae Summer um die Hüften herumgelaufen.
All das kam mir in den Sinn und ich wurde im Chat auch oft gefragt ob ich denn nicht crossdressen will, das stünde mir bestimmt gut, etc. pp. Gedanken schwirrten in meinem Kopf und ich war unentschlossen. Dann im Internet nach ein paar faszinierenden Bildern japanischer Crossdresser gegoogelt, die so weiblich aussehen, dass man den Unterschied nicht mehr erkennt, allgemein als Traps bekannt. Und schließlich dann vor vier Tagen hab ich den entschluss gefasst: du machst das jetzt! Du versuchst es so realistisch wie möglich hinzubekommen! Ich hab schon immer gern geschauspielert und Pen&Paper Rollenspiele wie DSA oder Shadowrun gespielt, wo ich OFT auch Frauen gespielt hab, weil die Herausforderung einfach größer war, das richtig hinzubekommen.
Und das wichtigste war: endlich kann ich all das anziehen, was ich schon immer gern an meinen Freundinnen gesehen hätte. Also am Freitag ab in den H&M und für unter 40€ 2 Tops, Hotpants, einen luftigen Minirock, 2 Tangas und ein paar Ballerinas gekauft. Alle Klamotten passen! Also wieder in Omegle und noch mehr Bestätigung und Komplimente bekommen. Ich glaub ich war wirklich rot im Gesicht ^///^ 2 Perücken sind bestellt und es fehlt noch das Makeup und ein paar niedlich Accessoires. Das mit dem Makeup sollte ich in ein paar Wochen raus haben und dann muss ich gucken ob ich mich raus trau oder doch erst zu Halloween meinen Einstand gebe.

Meinem Mitbewohner hab ichs Freitag Nacht nach ein paar Bier erzählt, woraufhin er wieder meinte: Ah, ok. Das is ne coole Sache eigentlich. Wir können auch gern zusammen raus gehen, hab ich kein Problem mit! Siehst bestimmt gut aus mit Perücke und allem dann!
Deswegen ist er mein bester Freund

Ich fühl mich hübsch und niedlich und gehe wieder einen neuen Schritt in meinem Leben. Ich hab schon angefangen mich zu langweilen...

Für mich ist es eine Art Hobby, wie Cosplay, eine Herausforderung, es so gut wie möglich zu machen und, wie mit meinem Strumpfhosenfetisch, natürlich auch erregend (besonders wenn ich mir vorstelle Draußen herum zu laufen, was ich mit meinen Strumpfhosen noch nicht gemacht hab).
Vielen Dank fürs Lesen (ich hoffe es war nicht zu langweilig) und die netten Begrüßungen im Vorstellungsthread! Auf eine schöne, fröhliche und weibliche Zeit zusammen! <3
Wenn ich Fragen habe oder Hilfe brauche, wende ich mich Vertrausensvoll an euch! *verbeug* <- als Danksagung, wie bei den Japanern ;P
Eure Mariko