Für mich als Ehefrau.... - # 2
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Salmacis
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Re: Für mich als Ehefrau....
Dem schließe ich mich an. Ich weiß nicht wieso ich es tue, aber es macht mich glücklich. Und jeder Mensch hat ein Recht auf Glück.
Grad bei Menschen, die uns nah stehen, fällt es uns schwer solch "schwerwiegende" Änderungen zu akzeptieren.
Gib dir und ihm einfach die nötige Zeit.
Grad bei Menschen, die uns nah stehen, fällt es uns schwer solch "schwerwiegende" Änderungen zu akzeptieren.
Gib dir und ihm einfach die nötige Zeit.
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Yasmine
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Re: Für mich als Ehefrau....
Hallo zusammen,
na ja, ganz so einfach ist das allerdings auch nicht. Auch wenn ich die Frage nach dem warum auch in den Hintergrung gerückt habe suche ich doch immer wieder die Antwort.
Spätestens dann wieder, wenn jemand fragt, warum ich das mache.
Also wenn ich den derzeitigen Stand der Dinge bei mir erklären soll, dann trifft vielleicht folgendes zumindest auf mich zu:
Ich bin fasziniert von der Modevielfalt der feminien Mode. Ich liebe Schuhe. Ich mag figurbetonte Mode. Und ich schoppe für mein Leben gerne.
Ich mag meinen Körper. Ich finde ihn nicht sonderlich männlich. Wenn ich mich in figurbeonter Kleidung wiederfinde, gefalle ich mir besser.
Doch die schwierigste Frage für mich ist immernoch: Wer oder was bin ich?
Da bin ich dann leider mit der Antwort überfordert. Ich bin kein "Kerl", ich bin aber auch keine Frau.
Das macht es für mich schwer, eine plausible Antwort zu finden und wie soll dann meine "Umwelt" da können?
Das, was ich aber definitiv sagen kann, ist, dass das schon immer in mir drin war und nicht von irgendjemanden "verschuldet" ist, in welcher Form auch immer.
Es ist ein Gefühl der inneren Zufriedenheit, wenn ich diese Kleidung kaufen und tragen darf und leider die ewige damit verbundene Heimlichkeit und Nichtakzeptanz,
auf die ich treffe und die einen bösen Schatten und Trauer auf meine Seele wirft.
LG
Yasmine
na ja, ganz so einfach ist das allerdings auch nicht. Auch wenn ich die Frage nach dem warum auch in den Hintergrung gerückt habe suche ich doch immer wieder die Antwort.
Spätestens dann wieder, wenn jemand fragt, warum ich das mache.
Also wenn ich den derzeitigen Stand der Dinge bei mir erklären soll, dann trifft vielleicht folgendes zumindest auf mich zu:
Ich bin fasziniert von der Modevielfalt der feminien Mode. Ich liebe Schuhe. Ich mag figurbetonte Mode. Und ich schoppe für mein Leben gerne.
Ich mag meinen Körper. Ich finde ihn nicht sonderlich männlich. Wenn ich mich in figurbeonter Kleidung wiederfinde, gefalle ich mir besser.
Doch die schwierigste Frage für mich ist immernoch: Wer oder was bin ich?
Da bin ich dann leider mit der Antwort überfordert. Ich bin kein "Kerl", ich bin aber auch keine Frau.
Das macht es für mich schwer, eine plausible Antwort zu finden und wie soll dann meine "Umwelt" da können?
Das, was ich aber definitiv sagen kann, ist, dass das schon immer in mir drin war und nicht von irgendjemanden "verschuldet" ist, in welcher Form auch immer.
Es ist ein Gefühl der inneren Zufriedenheit, wenn ich diese Kleidung kaufen und tragen darf und leider die ewige damit verbundene Heimlichkeit und Nichtakzeptanz,
auf die ich treffe und die einen bösen Schatten und Trauer auf meine Seele wirft.
LG
Yasmine
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yvon
Re: Für mich als Ehefrau....
Also ich kann mir irgendwie nicht helfen aber wenn ich mir so vorstelle meine Frau gäbe sich eines schönen Tages
betont burschikos und männlich in Mimik und Gestig ,ihrer Art sich zu bewegen und zu kleiden und nicht zuletzt auch
ihrer Sprache, nun ich denke schon daß ich ganz erhebliche Schwierigkeiten damit hätte.
Keine Ahnung wie das letztendlich zwischen uns ausgehen würde.
Ich denke einfach daß allzu große Nähe die Gefahr diverser Fehleinschätzungen in sich birgt insbesondere im Hinblick
darauf was Menschen die tagtäglich ihr Leben teilen einander zumuten können. Ich bezweifle daß dies so furtbar viel
mit Toleranz oder Intoleranz zu tun hat.Meine Angetraute mag mich nicht in femininer Kleidung sehen und ich kenne sie nichts desto trotz seit 15 Jahren
als einen überaus toleranten , verständnisvollen Menschen der sich in der Regel jeglichen Urteils über andere Menschen und deren Handlungen enthält.
Ich meine einfach daß ein erwachsener Mensch imstande sein sollte gewisse Dinge mit sich alleine zu regeln oder zumindest mit Gleichgesinnten.
Man kann nun mal nicht alles auf einem Silvertablett serviert bekommen.
betont burschikos und männlich in Mimik und Gestig ,ihrer Art sich zu bewegen und zu kleiden und nicht zuletzt auch
ihrer Sprache, nun ich denke schon daß ich ganz erhebliche Schwierigkeiten damit hätte.
Keine Ahnung wie das letztendlich zwischen uns ausgehen würde.
Ich denke einfach daß allzu große Nähe die Gefahr diverser Fehleinschätzungen in sich birgt insbesondere im Hinblick
darauf was Menschen die tagtäglich ihr Leben teilen einander zumuten können. Ich bezweifle daß dies so furtbar viel
mit Toleranz oder Intoleranz zu tun hat.Meine Angetraute mag mich nicht in femininer Kleidung sehen und ich kenne sie nichts desto trotz seit 15 Jahren
als einen überaus toleranten , verständnisvollen Menschen der sich in der Regel jeglichen Urteils über andere Menschen und deren Handlungen enthält.
Ich meine einfach daß ein erwachsener Mensch imstande sein sollte gewisse Dinge mit sich alleine zu regeln oder zumindest mit Gleichgesinnten.
Man kann nun mal nicht alles auf einem Silvertablett serviert bekommen.
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Anne-Mette
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Re: Für mich als Ehefrau....
Moin,
Ich bin überwiegend hier in meinem Home-Office tätig. Meine Frau arbeitet außer Haus.
Die Freizeit verbringen wir überwiegend zusammen.
Es wäre eine große Einschränkung für mich, wenn ich nur für mich alleine ich sein könnte.
Meine Frau hat sich in den Jahren unserer Beziehung auch verändert...
Sie gibt sich allerdings nicht männlich. Eher im Gegenteil: ich habe sie mit den Röcken wieder "angesteckt".
Gruß
Anne-Mette
Es ist natürlich die Frage, wie man lebt und was man zusammen macht.Ich meine einfach daß ein erwachsener Mensch imstande sein sollte gewisse Dinge mit sich alleine zu regeln oder zumindest mit Gleichgesinnten.
Ich bin überwiegend hier in meinem Home-Office tätig. Meine Frau arbeitet außer Haus.
Die Freizeit verbringen wir überwiegend zusammen.
Es wäre eine große Einschränkung für mich, wenn ich nur für mich alleine ich sein könnte.
Meine Frau hat sich in den Jahren unserer Beziehung auch verändert...
Sie gibt sich allerdings nicht männlich. Eher im Gegenteil: ich habe sie mit den Röcken wieder "angesteckt".
Gruß
Anne-Mette
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yvon
Re: Für mich als Ehefrau....
Auch auf die Gefahr hin möglicherweise das Thema zu verfehlen aber meine persönliche Philosophie hierzu ist daß
Zweisamkeit nichts weiter als die Kunst darstellt sich gemeinsam ein bißchen weniger zu langweilen als man es alleine
tun würde.Letztendlich sind wir alle allein und bleiben es ein Leben lang.Wie geschrieben , ich mag mich täuschen aber
dies ist nun mal meine Sicht der Dinge. Das setzt allerdings nicht gewisse Regeln außer Kraft die zwischen 2 Leuten die bestrebt sind
einander Nähe zu geben gelten sollten. Alles Ansichtssache !
Liebste Grüße
Zweisamkeit nichts weiter als die Kunst darstellt sich gemeinsam ein bißchen weniger zu langweilen als man es alleine
tun würde.Letztendlich sind wir alle allein und bleiben es ein Leben lang.Wie geschrieben , ich mag mich täuschen aber
dies ist nun mal meine Sicht der Dinge. Das setzt allerdings nicht gewisse Regeln außer Kraft die zwischen 2 Leuten die bestrebt sind
einander Nähe zu geben gelten sollten. Alles Ansichtssache !
Liebste Grüße
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Pauline
Re: Für mich als Ehefrau....
Also nee, Yvon, das kann ich nicht teilen....die Zweisamkeit auf die Verringerung von Langeweile zu reduzieren. Also wirklich!yvon hat geschrieben:meine persönliche Philosophie hierzu ist daß
Zweisamkeit nichts weiter als die Kunst darstellt sich gemeinsam ein bißchen weniger zu langweilen als man es alleine
tun würde. Liebste Grüße
Meine Zweisamkeit entstand vor vielen Jahren aus Liebe, welche sich über die Jahre abgenutzt hat und in dem jahrelangen Alltagsstress so langsam
den Bach 'runter ging. Wir waren beide so ausgebrannt, dass schon "Trennung" in den Gedanken herumspukte.
Dann kam Pauline und wir haben einander ganz wiedergefunden, wir lieben uns wie damals, wir sind beide glücklich.
Und wenn Pauline mal nicht da ist, fragt Verry:"Kommt Paulinchen morgen wieder?"
@Sarah: Der Schlüssel zur Lösung ist Liebe .....ohne Ratio und irgendwelche Begründungen...warum dies, warum das...liebe ihn einfach so, wie
er ist, und Du wirst den Himmel auf Erden haben.
geh mit ihm aus....er wird glücklich sein und Dir sein Glück hundertfach zurückgeben.
muc.muc schreibt: "Was mich persönlich nach wie vor oft regelrecht fassungslos macht, ist diese vollständige Verwandlung, die damit einher geht"
..das kenne ich von mir auch, ich steige nicht nur ins Kleidchen, ich bin dann ein anderer Mensch, ein lieber Mensch, der geliebt wird.
LG Euer glückliches Paulinchen
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Exuserin-2015-09-14
Re: Für mich als Ehefrau....
Hallo Pauline,Pauline hat geschrieben: @Sarah: Der Schlüssel zur Lösung ist Liebe .....ohne Ratio und irgendwelche Begründungen...warum dies, warum das...liebe ihn einfach so, wie
er ist, und Du wirst den Himmel auf Erden haben.Sei seine neue Beste Freundin, geh mit ihm Röckchen und Heels shoppen,
geh mit ihm aus....er wird glücklich sein und Dir sein Glück hundertfach zurückgeben.
dass hört sich super und sooo einfach an. Ist es aber leider nicht.
Ich bin mir durchaus bewußt, dass sich mein Mann freuen würde, wenn ich mit ihm shoppen gehe. Aber leider geht es aus meinem Inneren nicht.
Dieses beklemmende Gefühl (obwohl - beklemmend ist nicht das richtige Wort, vielleicht eher: Unwohlsein vielleicht sogar den Hang zur Peinlichkeit) habe ich auch, wenn ich zum Beispiel mit Personen Essen gehe und ich sehe, wie sich eine Person davon betrinkt. Oder: ich als Bio-Frau soll im Sommer Mini-Rock und Pumps tragen. Hilfe! Das geht überhaupt nicht. Ist nicht meine Art, ist nicht mein Stil. Und so empfinde ich auch, wenn ich meinen Mann als Frau sehen würde und dann auch noch mit ihm shoppen soll.
Nein es tut mir leid ... soweit bin ich noch lange nicht, als dass ich diese zweite Seite einfach mal soeben akzeptieren könnte. Und aus diesem Grund versuche ich Fragen zu stellen und dazu gehören auch Wieso? Weshalb? Warum?
Davon einmal abgesehen, möchte ich weder das mein Mann eine Freundin für mich ist noch ihm eine Freundin bin. Das klingt alles verdammt hart ... aber es ist wirklich nicht einfach- und ich denke da bin ich nicht die einzigste Ehefrau -, welche das nicht einfach so hinnehmen kann.
Wie auch schon woanders geschrieben: ich freue mich für jeden CD, wenn seine Partnerin dies so akzeptiert und ggf. auch mitmacht. Ich bewundere auch in gewisser Weise die Frauen, die das alles akzeptieren können.
Aber ich gehöre leider (zurzeit??) nicht dazu.
Gruß Sarah
PS: das klingt vielleicht kitschig: Aber persönlich empfinde ich für meine Ehe, dass ich auch so den Himmel auf Erden habe.
(Das wird mir durch die Teilzeitfrau wohl eher nicht gelingen. Aber lassen wir die Zeit "sprechen".)