Re: Wandlungsprozess
Verfasst: Mi 15. Okt 2025, 17:47
... und heute wieder Ernüchterung...
Wie wenn etwas in mir mir verbietet, fröhlich, offen, anders zu sein.
Wie wenn etwas in mir mir verbietet, fröhlich, offen, anders zu sein.
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aus: https://zurechtpsychologie.at/eva-karel-alles-wird-gut/Die einzelnen Stimmen meiner inneren Sinfonie sind nicht alle zur selben Zeit gleich wichtig sind und ich entscheide wie eine Dirigentin verflixt nochmal, wem ich zuhöre.
aus: https://zurechtpsychologie.at/knowing-d ... elbstwert/“Viele Menschen denken, mit ihnen stimme etwas nicht, nur weil sie in bestimmten Bereichen nicht so ‘funktionieren’, wie sie es gern hätten” ... Denn: Es geht nicht darum: mehr zu wissen. Sondern darum, dich selbst anders zu sehen.
Da ist sicher auch was dran.Vicky_Rose hat geschrieben: Do 16. Okt 2025, 11:08 Konnte es sein, dass das Leben leichter wird, wenn man sich selber anders sähe ?
hat mich noch auf den Gedanken des inneren Teams gebracht. https://de.wikipedia.org/wiki/Inneres_Team Ich habe das ein paar mal probiert und positiv erlebt. Ich konnte damit die Treiber in mir besser identifizieren.Franzi42 hat geschrieben: Do 16. Okt 2025, 23:10 Ich hatte für mich schon das Bild einer Theaterbühne, auf der sich viele Akteure tummeln.
ich würde sagen, bei dir kommt gerade etwas in Bewegung. Ich hatte über Jahre gedacht, dass für mich alles klar ist. Aber als mich vor 2 Jahren in Chemnitz im Cross und Queer eine Bekannte fragte, ob bei mir noch alles beim Alten ist, antworte ich spontan: "Das kann ich dir nicht sagen." Erst als ich mich selbst hört, wurde mir bewusst, was ich da grad gesagt hatte.Franzi42 hat geschrieben: Fr 17. Okt 2025, 17:20 Mich bewegt der Gedanke, dass in mir doch mehr ist als Crossdressing, dass da ein weibliches Wesen in mir schlummert.
Das ist bei mir anders. Die Erinnerungen sind immer da geblieben. Nur hatte sich aus meinem damaligen "Wissen" als Vorschulkind (Ich bin der einzige Mensch auch der Welt, der so ist, und dass ich mit niemandem darüber reden kann, weil das keiner verstehen wird.) irgendwie die Wunschvorstellung entwickelt, dass es eine Möglichkeit (einen Apparat oder Magie) geben könnte, einfach so hin und wieder zurück zu switchen .. natürlich im Geheimen, weil das .. wie bereits geschrieben .. "keiner verstehen wird", dass man als Junge lieber ein Mädchen sein möchte. Ich hätte mir nicht vorstellen können, meiner Familie oder anderen die mich kennen als Mädchen gegenüber zu treten.Franzi42 hat geschrieben: Fr 17. Okt 2025, 17:20 Ich habe plötzlich Erinnerungen an früher, bei denen ich mir vorgestellt hatte, ein Mädchen zu sein.
Ich denke, dass das nur eine Variante von Nicht-Akzeptanz deines Anders-Seins ist. Aber das musst du selbst herausfinden, bitte nicht meine Worte als gegeben hinnehmen.Franzi42 hat geschrieben: Fr 17. Okt 2025, 17:20 Andererseits denke ich, dass ich damit nur meine Nicht-Akzeptanz des Crossdressers pflege.
Guten Morgen, liebe FranziFranzi42 hat geschrieben: Fr 17. Okt 2025, 17:20 Mich bewegt der Gedanke, dass in mir doch mehr ist als Crossdressing, dass da ein weibliches Wesen in mir schlummert.
Ich habe plötzlich Erinnerungen an früher, bei denen ich mir vorgestellt hatte, ein Mädchen zu sein.
Hallo Vicky,Vicky_Rose hat geschrieben: Di 21. Okt 2025, 11:46 Mein Fazit: Wichtig ist, was ich heute fühle und denke. Verantwortung für mich selber bedeutet, dass ich meine Bedürfnisse im Jetzt erkenne und danach handle. Das Leben im Hier und Jetzt wird von vielen klugen Köpfen beschworen. Ein einfaches Googlen reicht, um sie zu finden. Ich bin glücklich, wenn ich mir die Augen schminke, ein Kleid anziehe oder irgendwo en femme einen Kaffee trinken gehe. Warum also darüber nachdenken, was war oder was sein wird ?