Was macht das T-Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich
Was macht das T-Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich - # 2

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Susi T
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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 16 im Thema

Beitrag von Susi T »

Ja so einfach ist die Welt? Komisch bei trans oder Trans sind selten genauere beschreibungen wie "drecks" oder "verfluchte" dabei, bei Transe sehr wohl. Bei Neger wurde auch gerne das e gegen ein i getauscht und entsprechend genauer bezeichnet. Aus Frauen wurden auch gerne Schlampen, Huren oder Fot....
Ich finde es nicht egal wie man miteinander spricht, man kann darüber reden wo die Grenzen gesetzt werden sollten, aber Häufig geht eben nicht Wissen oder Nettigkeiten damit einher, wenn solche Worte benutzt werden, sondern eine Abwertung die Rechtfertigung für weitere Beleidigungen und Gewalt sein können. Eine Transe ist bei machen Menschen ein Mann der sich verkleidet um andere Menschen sexuell zu nötigen in diesen Erzählungen. Natürlich sagt man mir sowas nur mit der Versicherung das ich mit dieser Bezeichnung nicht gemeint bin, weil ich ja anders bin, nützt mir aber kaum die Hälfte. Das sind Erzählungen die so in bestimmten Kreisen befeuert werden.
Ich wusste lange Zeit garnicht was Transen überhaupt sein sollen und ich werde nicht müde zu erklären was trans bedeutet. Wenn ihr das anders handhaben wollt ist das eure Sache. Letztendlich könnte es mir auch egal sein, ich bin genauer gesagt weder das eine oder andere, da ich eine Frau mit Varianzen nach der medizinischen Defination bin, aber ich kenne hier viele tolle Menschen, die sehr nett sind und bei denen es keinen Grund für Beschimpfungen gibt, da sitzen wir nämlich alle im selben Boot.
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Blossom
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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 17 im Thema

Beitrag von Blossom »

Tira hat geschrieben: Fr 7. Jul 2023, 15:51 Ja so einfach ist die Welt?
Ich stimme dir zu ... Worte gehören aber grundsätzlich in einen Kontext, und erst dieser macht klar, wie es letztlich gemeint ist.
Mir fällt gerade das Wort "Bitch" ein ... und dass sich Mädchen untereinander sogar als eine solche betiteln. Aber auch Frauen. Eine der bekannteren dürfte die türko-deutsche Feministin Lady Bitch Ray sein. Für viele ist "Bitch" mittlerweile zu einem Wort geworden, das Stärke und Selbstbestimmtheit ausdrückt. Beispielhaft sind hier die Künstlerinnen Shirin David und Katja Krasavice. Beide verwenden den Begriff, um Zusammengehörigkeit unter Frauen und Mädchen auszudrücken.
Ich habe mal vor ewiger Zeit Englisch auf Lehramt studiert. Okay, mit ist also klar was "Bitch" bedeutet. Aber auch, dass Sprache lebt, sich verändert. Doch wie ich eingangs bereits schrieb, bei der Verwendung dieses Wortes als auch anderer, die früher negativ behaftet waren, muss man aufpassen. Also noch einmal: Es kommt immer auf den Kontext an!

Hier ein Link: https://www.goethe.de/prj/ger/de/ihr/spk/23567264.html

Interessant dürfte auch sein - zumindest für die, die den "Slutwalk" z.B. in Wien nicht kennen - das dort Frauen ihrer eigenen Protestbewegung den Namen verpasst haben. Um was geht es? Recht einfach ... um das sogenannte Slut-Shaming. Englisch Slut (Schlampe) und Shaming (Beschämung). Es bedeutet, dass Frauen abwertend als Schlampen — oder etwa Bitches — bezeichnet werden, weil sie sich leicht kleiden, mit vielen Personen Sex haben oder sich ganz einfach anders verhalten, als es die Gesellschaft möchte. Die Bewegungen hinter den Slutwalks will darauf hinweisen, dass nichts davon schlecht ist und jede Frau tun und lassen kann, was sie möchte. Der erste Slutwalk fand übrigens 2011 in Toronto statt - mittlerweile aber weltweit. Und auch hier kommt es bei den Begrifflichkeiten wieder auf den Kontext an ... wenn sich mitlaufende Frauen als Bitches oder Sluts bezeichnen!

Meine Verlobte bezeichnet mich übrigens oft als "Zicke" oder "Diva" ... sollte ich deswegen beleidigt sein? Im Gegenteil: nehme ich als Ritterschlag dafür angekommen zu sein.
Zuletzt geändert von Blossom am Fr 7. Jul 2023, 17:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 18 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Tira hat geschrieben: Fr 7. Jul 2023, 15:51 Ja so einfach ist die Welt?
Wir wissen das die Welt komplex ist, nicht wahr?


Ich würde sagen es gibt definitv Worte die nur abwertend sind und die ich ungerne höre.
Transe ist ganz klar eines davon, das würde ich dann auch so sagen, dass das nicht schön ist. Ich finde das schon megastrange wenn sich
jemand selbst so bezeichnet, das ist ein Schritt zu sich selbst herabwürdigen.

Es gibt auch Wörter, die mal so mal so gemeint sind. Ich sage recht oft P....immel, damit kann ich einer
Person gegenüber ausdrücken das sie mir grade extrem auf den Geist geht, also so dummer P... zum Beispiel.
Ich kann aber du P... auch scherzhaft sagen, jemand in den Arm nehmen und mit der Person drüber lachen.

Aber so unterschiedlich sind die Geister.

Ich finde auch das trans eine Eigenschaft ist, aber nicht die ganze Person ausmacht, daher schreibe ich es
normal nicht gross und mit frau oder mann zusammen und es gibt auch nicht-binäre trans Personen die
auf einem Weg wohin sind, genau wie inter Personen das sein können um mehr Eindeutigkeit ausstrahlen zu können.
Aber ab und an nutze ich es um es den Leuten einfach zu machen und ich hab auch mal Lust alles nicht nur
haarklein zu erklären-das ist ja schon meine Arbeit. Und Pausen tun gut.

An manchen Stellen einfach etwas netter und achtsam sein kostet kaum was, ich finde es schade wenn man Bescheid
weiss und aufgeklärt ist, das zu verweigern.

@Blossom das mit dem Roman verstehe ich total. Ich zitiere manchmal wenn ich echt sauer bin einen Satz aus PulpFiction,
der da heisst "Und wenn Butch nach Südostasien geht, will ich, das dort ein (N-Wort) in einer Reisschüssel sitzt und ihm
eine Granate in den (A-Wort) schiebt"

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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 19 im Thema

Beitrag von Helga »

In früheren Zeiten gab es Menschen, die wurden aufgrund körperlicher Einschränkunkungen als "Krüppel" bezeichnet. Bei der Benutzung dieses Wortes hat anfänglich niemend etwas Böses gedacht. Leider kam es in Mode den Ausdruck als Schimpfwort zu verwenden, also gab es irgendwann einen gesellschaftlichen Konsens, dass der Ausdruck herabwürdigend ist, in der offiziellen Sprache wurde von da an die Bezeichnung "Behinderte(r)" verwendet. Irgendwann bekam auch diese Bezeichnung einen negativen Beiklang, also wurde von "Menschen mit Behinderung" gesprochen. Da hierin noch immer der herabwürdigende Ausdruck "Behinderung" enthalten ist, gingen politisch Korrekte bald zu "Menschen mit körperlichen (und/ oder geistigen) Einschränkungen" über. Obwohl ich mich auf einen akademischen Bildungshntergrund stützen kann, bin ich mir keineswegs sicher, ob dies jetzt der letzte Stand ist. Ich bin auch überhaupt nicht auf Stand, wie Menschen jetzt bezeichnet werden dürfen, die früher mit dem N- Wort beschrieben wurden, obwohl ich fast täglich mit solchen in Kontakt komme. Ist es noch korrekt von "Schwarzen" oder "Farbigen" zu sprechen? Eingeborene sind hier im norddeutschen Raum tendeziell eher hellhäutig.
Svetlana L hat geschrieben: Do 6. Jul 2023, 22:02 Ja, wir sollten alle wachsam sein, insbesondere hinsichtlich der steigenden Umfragewerte für die AfD
Sicherlich sollten wir bezüglich der AFD wachsam sein. Aber jeden zu belehren, der aus versehen ein (abc) un- Wort verwendet, ist mit Sicherheit der falsche Ansatz. Dies führt eher dazu, dass der gemaßregelte sich der AFD zuwendet, wo er seinen gelernten Wortschatz benutzen darf ohne ständig fürchten zu müssen für Ausdrücke, denen er keine Bedeutung beimisst, bestraft zu werden.
Toleranz funktioniert in alle Richtungen. Auch gegenüber denen, denen vielleicht mal ein falsches Wort entgleitet.
Übrigens ist "Transe" auch nicht zwangsläufig abwertend gemeint. Wenn wir unsere Blase verlassen treffen wir sehr schnell auf Menschen, die mit dem Ausdruck "Crossdresser" nichts anfangen können und denen erst recht "Geshlechtsdisphorie" oder "Transidentität" nichts sagt. So ging es mir beim Outing gegenüber meiner Tochter. Nach einigen gestammelten Erklärungsversuchen kam sie schließlich selbst darauf: "Ach so, du bist eine Transe. Das ist doch nichts Schlimmes..."
Liebe Grüße
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Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 20 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Blossom hat geschrieben: Fr 7. Jul 2023, 15:14 ..."Maximalpigmentierter"...
Geht es noch geschmackloser und übergriffiger gegenüber rassifiziert gelesenen Menschen und Menschen, die sich um empathische Sprache bemühen?

Der Sarotti-"Mohr" ist zwar von der Kleidung her Maure, aber ansonsten eher die Karrikatur eines schwarzen Afrikaners. Schon im 19ten Jahrhundert hat sich der Begriff von Maure/ Nordafrikaner zu Mohr/ verniedlichend und abwertend für dunkelhäutige Menschen verschoben.

Ich kenne einige afrikanische Deutsche, die den Begriff "Mohr" abwertend empfinden. Ich denke doch, dass diese hier als direkt Betroffene die höhere Kompetenz gegenüber mir und Dir haben.

Ich persönlich wehre mich gegen den Begriff "Transe" für mich, der ja im allgemeinen Sprachgebrauch eher den verkleideten Mann charakteresieren soll. Ja, ich merke auch, dass einige das Wort nicht böswillig gebrauchen. Dadurch wird die Art, wie ich auf Verletzung hinweise beeinflusst, nicht der Hinweis an sich.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 21 im Thema

Beitrag von Blossom »

Marlene K. hat geschrieben: Sa 8. Jul 2023, 08:42 Geht es noch geschmackloser und übergriffiger gegenüber rassifiziert gelesenen Menschen und Menschen, die sich um empathische Sprache bemühen?
Es dürfte wohl klar gewesen sein, dass ich hier satirisch überspitzt habe, oder? Du kannst doch wohl nicht ernsthaft unterstellen, ich würde mich dergleichen äußern.
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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 22 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Mir ist nicht ganz klar, ob es um das Wort Transfrau oder das Wort Transe geht.
Nun, Transfrau oder Transmann finde ich ziemlich harmlos und keinewegs beleidigend.
Das Wort Transe nutze ich selber für mich als Stubentranse.
Ich mache es wie die Schwulen, die das Wort schwul neutralisiert haben.
Nicht jedes Wort, das als Abwertung gemeint ist, muss auch als abwertend empfunden werden.
Wer es dennoch als abwertend empfindet befriedigt den Absender und schafft dessen Genugtuung.
Der Absender hat dann sein Ziel erreicht und ein Erfolgerlebnis.
Warum nicht einfach mit der beabsichtigten Beleidigung ins Leere laufen lassen?
Das zeugt von eigener Stärke und nicht irgendwelche schon fast faschistoiden Sprachregelungen.
LG Verena
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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 23 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Sabrina Verena hat geschrieben: Sa 8. Jul 2023, 17:33 Das zeugt von eigener Stärke und nicht irgendwelche schon fast faschistoiden Sprachregelungen.
Schluss mit dieser sinnlosen Hetze in den Medien!!! (ag) - Ich bezeichne mich selbst als Transe - so wie der Mohr in diesem Video sich selbst als solcher präsentiert:

https://www.youtube.com/watch?v=bYP-zuQnT4E
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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 24 im Thema

Beitrag von Jenina »

Hallo,

es hat etwas gedauert, aber ich musste erst mal suchen. Und zwar nach einem bestimmten Wort. Es heißt "Geusenwort".
Hier bekommt man das erklärt: https://de.wikipedia.org/wiki/Geusenwort

Man kann also ein abwertendes Wort sehr wohl in seiner pejorativen Bedeutung drehen um sich selbst -mit einem starken Selbstbewusstsein freilich - damit zu bezeichnen. Ich selber habe mit dem Wort "Transe" gar keine Schwierigkeiten. Wenn man mich so bezeichnet hat man einfach recht, und zwar nach meiner Definition. Was der andere damit verbindet ist mir wurst, so wie mir jeder Dummkopf einfach wurst ist.

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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 25 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Sabrina Verena hat geschrieben: Sa 8. Jul 2023, 17:33 ...
Das Wort Transe nutze ich selber für mich als Stubentranse.
...
Ja, und genau da ist ein Unterschied. Wenn ich beim Bäcker im Alltag gefragt werde, ob ich so eine Transe bin, oft "wohlwollend" meinen Mut bewundernd, weise ich dies freundlich aber bestimmt zurück. Ich bin halt keine Stubentranse, nenne mich aber oft selber "Mutti" oder"diese Transe hier". Das heißt nicht, dass ich dies von jedem anderen akzeptiere.

Ein Schwarzer Mensch der sich als "Nigger" bezeichnet ist ja auch durchaus verletzt, wenn ich ihn so bezeichne.

Wi immer kommt es auf Zusammenhänge an und der diskriminierte Mensch bestimmt, wo Verletzung anfängt und kein anderer Mensch darf sagen "Nun stell dich mal nicht so an", selbst kein anderer mensch dieser Gruppe.
Marlene

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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 26 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Also Mal ehrlich. Wo kommen wir den hin wenn wir jetzt auch noch Beleidigungen relativieren?

Mich hat keine unbekannte Person Transe zu nennen. Ich spreche ja auch nicht irgendwelche CIS Personen mit Schlampe oder Wichser an.

Wer es dennoch tut will damit auch etwas sagen. Und zwar nichts gutes.

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Post 27 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Dann bin ich jetzt mal etwas ketzerisch und frage einfach mal.
Sollte der Begriff Crossdresser nicht auch der Vergangenheit angehören?
Immerhin wurde der Begriff von Transvestiten eingeführt, welche sich von transvestierenden Homosexuellen und Fetischisten abgrenzen wollten, weil sie sich selbst wohl für etwas weniger schmuddelig ansahen.
Und somit die Anderen ebenfalls abgewertet haben.
Wohl bemerkt ich bezeichne mich selber als Crossdresser und bin weder schwul noch fetischistisch.
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Post 28 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Nein, Transvestit sowie Crossdresser (gleiche Bedeutung...einmal Latein und einmal Englisch) tauchen in der wissenschaftlichen Literatur auf. Bezeichnen einen Zustand und nicht die Motivation dahinter. Also kann ein CD durchaus Männer lieben.
Transe hingegen ist eine reine Herabwertung und taucht nicht in wissenschaftlichen Papers auf.
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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 29 im Thema

Beitrag von Blossom »

Auf dem Rückweg vom Spätdient - es bot sich mir ja heute sehr viel Zeit, da Sperrung der A40 auf Höhe Bochum-Wattenscheid, weil nach Sturm/Regen derart abgesoffen, dass Motoren ausgingen und Fahrzeuge abgeschleppt werden mussen - hörte ich diese WDR Doku:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendunge ... t-100.html
Die Universität als Spielort des freien Denkens, von Rede und Gegenrede, wird immer wieder Schauplatz von Auseinandersetzungen über Ansprüche von Teilgruppen der Gesellschaft. Minderheiten wie etwa transsexuelle Menschen oder People of Color, die in der Vergangenheit angefeindet, nicht gehört wurden und unterrepräsentiert waren, fordern ihren Platz im wissenschaftlichen Diskurs. Doch das führt auch dazu, dass Universitäten kontroverse Veranstaltungen absagen, und junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ohne Beamtenstatus um ihre Karriere fürchten ...
Hier geht es eben auch um Sprache und Kontext.
Ich fand den Beitrag spannend und interessant ... nachzuhören als Podcast.
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Re: Was macht das T„Wort mit einer Frau mit trans Hintergrund? I Jetzt mal ehrlich

Post 30 im Thema

Beitrag von Blossom »

Sabrina Verena hat geschrieben: So 9. Jul 2023, 15:08 Wohl bemerkt ich bezeichne mich selber als Crossdresser und bin weder schwul noch fetischistisch.
Damit wären wir wieder beim Kontext und dem, was ich bereits über eigene Namensgebung/Beschreibung schrieb ... Wenn ich mich im Rahmen eines Slutwalks selbst als Slut bezeichne, mit dem Hintergrund, stark und unabhängig zu sein ... so steht dies noch lange keinem anderen zu.

Mittlerweile traut man sich ja schon nicht einmal mehr von Nordafrikanern zu sprechen (als Zusatz zum "Mohr" weiter vor), da es durch den steten Flüchtlingsstrom von irgendwem als rassistisch gewertet werden könnte. Wie weit muss und soll ich mich also sprachlich eingrenzen lassen? Für mich gilt: Ich bin trans und das ist gut so. Das Dritte die genauen Begrifflichkeiten nicht kennen, zumal, wenn sie mit dem Thema nie zutun hatten, wäre meinerseits anmaßend. Im Zweifel kann ich unterstützend erklärende Hilfe leisten.
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