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Re: Von Frau zu Mann zu Frau

Verfasst: Do 9. Jul 2020, 14:05
von Lavendellöwin
sbsr hat geschrieben: Do 9. Jul 2020, 13:39 Oh wie ich sowas liebe
#metoo Svenja...

aber wir müssen auch berücksichtigen das Toni nach der eigenen gekippten Transition
und der latenten Sucht nach "sozialen" (hihi) Medien einfach anders tickt.

Erst die eine und dann die andere "Welt" schön reden und glorifizieren...sich ganz normal
wohlfühlen, ist schon echt eine schwere Aufgabe.

Biba...

Alles Liebe Marie (flo)

Re: Von Frau zu Mann zu Frau

Verfasst: Do 9. Jul 2020, 15:41
von ExuserIn-2020-07-10
Mit den Fingernägeln wie Schaufeln und den langen Haaren bis zum Boden, vergleiche ich es gerne wie mit dem altertümlichen Adel. Der signalisierte mit seinem Auftreten: "Seht her, ich bin so reich, ich muss nicht mal arbeiten (damit meine ich körperliche Arbeit), dafür habe ich andere die das machen."

Oder auch das neue Geiz ist geil: "Ich will es, ich kaufe es."
Ja unsere Lebensweise zeigt nun halt immer mehr, dass sie nicht ok ist. Endloser Konsum und endloses Wachstum funktioniert halt nicht und wir müssen nunmal ob es uns passt oder nicht, diese Lebensweise verändern. Vorbei ist die Zeit wo Zalando vor der Tür steht und wir mit dem Togo Kaffeebecher auf dem Flughafen New York zur Geschäftsreise stehen. Ellenbogen raus und ich lass mir doch nicht sagen wie ich zu leben habe, ist ein einfacher Lebensweg aber endet meist vor der Wand. Wir können nicht erwarten das wir so weiterleben aber sich 80% der Bevölkerung der Erde gefälligst einschränken müssen, für unsere Lebensweise. Das schafft man höchstens in dem man in den meisten Ländern den technischen Fortschritt verbietet.

Was meint ihr denn was den Transitionstrend und die Fluchtwelle befeuert hat. Wenn ich im Slam lebe und aufm Smartphone sehe wie Kayne West im Porsche über Hollywood fährt, dann frag ich mich doch, warum lebe ich im Slam, wenn es doch auch anders geht. Genauso wenn Mädchen sehen, wie man einfach als Mann Zucker in den Arsch geblasen bekommt. Oder Vice Versa als Junge zu sehen, wie man als Frau Zucker in den Arsch geblasen bekommt. Ja, dann frage ich mich doch auch, warum lebe ich nicht so, scheint doch einfacher zu sein.




Was will ich eigentlich mit meinen Kommentaren? Bevor ich kommentiere überlege ich mir, ist es nötig, sind es die Leute wert? Nach dem ich fertig bin frage ich mich das erneut. Lasse den Text auch gerne mal für ne halbe Stunde erstmal stehen und mache was anderes. Dadurch habe ich schon so manchen Text einfach nur für mich abgespeichert und war zufrieden.

Mit diesen Kommentar möchte ich gerne auch eine Debatte anstoßen oder aber zumindest ein "AHA, so habe ich das noch gar nicht gesehen erzeugen". Am liebsten sind mir gar keine Kommentare auf meinen Artikel. Aber wenn dann wünsche ich mir eine konstruktive Debatte. Leider ist das schon seit einigen Jahren nicht mehr möglich. Teilweise, verstehe ich das kauderwelsch der Kommentare auch gar nicht mehr, sei es weil die Zusammenhänge nicht mehr klar sind oder die Kommentatoren mittlerweile ihre eigene Sprache verwenden.
!EmmiMarie! hat geschrieben: Do 9. Jul 2020, 14:05 Post 16 im Thema von !EmmiMarie! -» Do 9. Jul 2020, 14:05
sbsr hat geschrieben: ↑Do 9. Jul 2020, 13:39
Oh wie ich sowas liebe

#metoo Svenja...

aber wir müssen auch berücksichtigen das Toni nach der eigenen gekippten Transition
und der latenten Sucht nach "sozialen" (hihi) Medien einfach anders tickt.

Erst die eine und dann die andere "Welt" schön reden und glorifizieren...sich ganz normal
wohlfühlen, ist schon echt eine schwere Aufgabe.

Biba...
Das ist ein perfektes Beispiel was irgendwie gerade in diesem Forum falsch läuft und warum sich hier so viele abmelden.

"Oh wie ich sowas liebe

#metoo Svenja...

aber wir müssen auch berücksichtigen das Toni nach der eigenen gekippten Transition
und der latenten Sucht nach "sozialen" (hihi) Medien einfach anders tickt."

Greift dieser Kommentar mich an? Man spricht nicht mit mir, sondern über mich.

"Erst die eine und dann die andere "Welt" schön reden und glorifizieren...sich ganz normal
wohlfühlen, ist schon echt eine schwere Aufgabe."
Der Kommentar passt wunderbar zu meinem Text und spiegelt den Inhalt wieder und unterstreiche ich so. Aber ich glaube nicht das er so gemeint war, in Kontext des Kommentares von EmmiMarie, deute ich es als weiteren Angriff auf mich. Dabei ergibt dann der Satz gar keinen Sinn, denn in meinem Kommentar glorifiziere und rede ich auch nichts schön.

Und was Biba heißt und #metoo zu verwenden erschließt sich mir komplett nicht. Sehe ich sogar als Vereinnahmung einer ernsthaften politischen Bewegung.

Was ist also das Problem?
Entweder deute ich den Text falsch und er ist wohlwollend gegenüber mir und meinem Kommentar gemeint. Dann liegt das Problem in meiner Wahrnehmung.
Oder aber die Schreiberin wollte wohlwollend auftreten hat es aber nicht rüber gebracht.

Re: Von Frau zu Mann zu Frau

Verfasst: Do 9. Jul 2020, 18:38
von Michi
Toni Smith hat geschrieben: Do 9. Jul 2020, 15:41 Teilweise, verstehe ich das kauderwelsch der Kommentare auch gar nicht mehr, sei es weil die Zusammenhänge nicht mehr klar sind oder die Kommentatoren mittlerweile ihre eigene Sprache verwenden.
Hallo Toni,

verzeih bitte, wenn ist das so direkt sage: Obiges Zitat gibt ziemlich gut das Gefühl wieder, was ich nicht nur heute, sondern schon öfter beim Lesen deiner Beiträge hatte. Sie lassen mich oft ratlos oder irritiert zurück. Kein Aha .. nix. Verlorene Zeit.


Beste Grüße
Michi

Re: Von Frau zu Mann zu Frau

Verfasst: Do 9. Jul 2020, 19:20
von Jaddy
Toni Smith hat geschrieben: Do 9. Jul 2020, 15:41Was meint ihr denn was den Transitionstrend und die Fluchtwelle befeuert hat. Wenn ich im Slam lebe und aufm Smartphone sehe wie Kayne West im Porsche über Hollywood fährt, dann frag ich mich doch, warum lebe ich im Slam, wenn es doch auch anders geht. Genauso wenn Mädchen sehen, wie man einfach als Mann Zucker in den Arsch geblasen bekommt. Oder Vice Versa als Junge zu sehen, wie man als Frau Zucker in den Arsch geblasen bekommt. Ja, dann frage ich mich doch auch, warum lebe ich nicht so, scheint doch einfacher zu sein.
Ich fürchte, da ist sehr viel sehr reale Realität irgendwie an dir vorbei gegangen. Anders kann ich mir solche Pauschalisierungen nicht erklären. Meine Empfehlung wäre, mal mit Geflüchteten zu _reden_, wie das Leben da war bzw. ist. In Kriegsgebieten, in Hungergebieten, dort wo der Klimawandel massiv zuschlägt oder in Gegenden mit alltäglicher, tödlicher Gewalt gegen bestimmte Gruppen. Syrien beispielweise hatte in vielen Regionen einen fast europäischen Lebensstandard. In den Großstädten eh, in denen jetzt nichts mehr ist. Kein Dach, keine Einkommensmöglichkeiten, keine Versorgung. Ähnlich in den Mahgrebstaaten. Die Mehrzahl aller Gefüchteten auf der Erde bleiben übrigens im gleichen Land oder in den Ländern nebenan. Für die allermeisten geht es nicht um Hollywood, sondern um das nackte Leben und absolute Existenzbasis.

Wie du zu deiner Sicht auf trans-Motivation kommst, kann ich auch bestenfalls mutmassen. Keine Ahnung, wie vielen der >95% trans Personen du mal zugehört hast, die den ganzen Kram auf sich genommen haben, die Konfrontation mit Eltern, Familie, Job, Umfeld, der Bürokratie, den Gutachten, den Kassen und so weiter. Da scheinst du einen ziemlichen bias zu haben, s.u..

Es gibt bestimmt Menschen, die aus was für Gründen auch immer keine eigene Persönlichkeit entwickeln, sondern nur nach anderen schauen. Das sind aber nachweislich im trans Bereich die wenigsten. Und wie viele während bzw durch die Begleittherapie auf den richtigen Bolzen kommen, die Transition nicht durchziehen, sondern die in ihrem Fall anderen Ursachen angehen, weiss ich nicht. Diese wirklich ziemlich miese, missverständliche und diffamierende Bezeichnung "Transtrend" ist jedenfalls nicht durch Fakten gedeckt. Die reinen "Fallzahlen" sind vollkommen irreführend, wenn gleichzeitig gesellschaftliche Akzeptanz und Support steigen und damit die voraussichtlichen Probleme einer Transition wegfallen und übrigens auch die häufigen Gründe für eine Detransition, nämlich Probleme, von der Umwelt im richtigen Gender akzeptiert zu werden.

Oder anders gesagt: Es transitionieren heute vermehrt diejenigen, deren Entscheidung zwischen weiter, weitgehend unbemerkt im falschen Gender/Körper/Geschlecht leiden oder nach der Transition an der Reaktion der Umwelt auf trans Personen leiden, früher anders ausgefallen wäre.

So wie es nach der Verteufelung und "Umerziehungsversuchen" von Linkshändigen "plötzlich und unerwartet einen Linkshändigkeitstrend" gab, oder nach Aufhebung des -§175 "plötzlich und unerwartet einen Homotrend". Die kamen nicht neu dazu; die gab es schon immer. Aber sie haben gelitten. Völlig überflüssigerweise. Diese Bezeichnungen und die ganze Pseudoargumentation hinter "*-trend" ist zu 99% simple *-feindlichkeit aus völig anderen Gründen. Und du, Toni, folgst jetzt eben diesem Trend, so wie du früher dein Heil in der Transition gesucht hast.

Mal unter uns, Toni: Ich denke, das ist eines deiner Hauptprobleme, nachdem was ich hier von dir gelesen habe. Du spürst ein Problem in dir, schaust auf andere, adoptierst eine scheinbare Lösung, die dir irgendwie attraktiv erscheint und gehst dann voll in der entsprechenden Blase auf, ohne rechts und links zu gucken, ohne deine persönliche Variante zu bauen - bis du irgendwann merkst, dass es für dich(!) doch nicht das richtige ist. Mit anderen Worten: Rechtzeitige Selbstreflektion und Durchdenken, erfühlen der Konsequenzen, scheint etwas zu fehlen, oder zumindest viel zu spät einzusetzen. Es wäre vielleicht sinnvoll, endlich mal zu erkunden, was genau eigentlich dein eigenes Glück ist, statt die Ideen und Lösungen anderer zu leben, zu propagieren und auf alle anderen Lebensweisen zu attackieren, bloss weil sie nicht für dich passen oder gepasst haben.

Oh, und btw noch folgendes: Was Wörter wie "-trend" und "-welle" transportieren ist klar oder? Sie entmenschlichen, entwürdigen und machen aus betroffenen Menschen eine anonyme Masse, die dann abgewertet werden kann. Genau das kommt bei dir immer wieder rüber. Und dieser Hass liest sich äusserst unangenehm.

Vor allem in einem Forum, indem sehr persönliche Lösungen und Lebensweisen angesprochen werden. Was für die eine Person super ist, geht für die andere gar nicht und wäre fatal für die dritte.

Re: Von Frau zu Mann zu Frau

Verfasst: Do 9. Jul 2020, 23:08
von Helga
Hallo Allerseits,
leider ist diese nicht ganz unwichtige Diskussion mal wieder in persönliche Befindlichkeiten abgeglitten. Ob hier von einem "Transtrend" gesprochen werden kann sei dahingestellt, die drei Frauen als "Schwund" abzutun ist völlig daneben. Nach der Darstellung hatte Socialmedia deutlichen Einfluss auf die Entscheidung. Jetzt stehen die drei da und haben das Gefühl der "Trans" - Sache ihre Gesundheit geopfert zu haben.
Die medizinischen Maßnahmen, die hier im Forum etwas euphemistisch als Transition bezeichnet werden, sind doch wohl die einschneidensten Veränderungen, die mensch legal an sich vornehmen lassen kann. Soetwas probiert mensch nicht aus wie eine neue Frisur oder Haarfarbe, es ist auch nicht vergleichbar mit "nachdem ich halb Prenzlauer Berg an Immobilienhaie verhökert habe bekomme ich langsam ein schlechtes Gewissen und baue lieber Bio- Gurken im Spreewald an die ich an Bedürftige verschenke." Die Aus- und Nebenwirkungen spielen sich auf psychischer, körperlicher und sozialer Ebene ab. Die lebenslange Unfruchtbarkeit dürfte dabei noch am ehesten hinnehmbar sein. Vor diesem Hintergrund sollten die Therapeuten schon sehr gewissenhaft klären, ob wirklich eine Geschlechts- Inkongruenz oder nur eine Gender- Klischee- Inkongruenz vorliegt. Wenn es zuviele Fälle gibt wie diese und womöglich noch Therapeuten und Krankenhäuser verklagt werden, wird dies unweigerlich dazu führen, dass entsprechende Leistungen nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden.

Liebe Grüße
Helga

Re: Von Frau zu Mann zu Frau

Verfasst: Fr 10. Jul 2020, 01:35
von Michi
Helga hat geschrieben: Do 9. Jul 2020, 23:08 die drei Frauen als "Schwund" abzutun ist völlig daneben.
Das wäre es in der Tat. Wer hat das denn getan? Ich finde nichts dazu.