Re: Hilfe
Verfasst: Di 11. Dez 2018, 10:47
Liebe Christiane,
Du fragst mich in welchem Land ich lebe. Noch immer ist es Sachsen und gehört zu Deutschland. Und in der diesem Land hat man nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. Nur ist es nicht immer leicht diese Rechte auch durchzusetzen. Und Du könntest zu Recht sagen, die hat klug reden. Doch ich schreibe es nicht ohne Grund. Vor circa 9 bis 10 Jahren befand ich mich in einer ähnlichen Situation. Ich arbeitete im Bauhandwerk. Bis mein persönlicher Tag X kam. Ich kam nicht mehr morgens aus dem Bett. Zur Toilette krabbelte ich auf allen vier durch die Wohnung. Am Ende standen ein halbes Jahr Arbeitsunfähikeit auf meiner Habenseite. Meinen Job war ich los. Ich hätte ihn aber auch körperlich nicht mehr ausüben können. Dann bekam ich von Jobcenter auch nur solche Angebote, wie Du sie erwähnst. Und ich wollte nicht für ewig in die Harz 4 Falle rutschen. Auch war ich mit der Arbeit meines Betreuers unzufrieden. Ich wollte etwas verändern.
Zu damaligen Zeit war mein Jobcenter berühmt dafür schnell Sanktionen auszusprechen und kaum die Fördermöglichkeiten für Arbeitsuchende auszuschöpfen. ehr wurde noch damit geworben die Ausgaben drastisch gesenkt zu haben. Also habe ich mich damals an eine übergeordnete Stelle gewandt. Nicht irgend eine Stelle, nein ich schrieb an das Bundesarbeitsministerium , an die Ministerin. Wenige Woche später erhielt ich auch eine Antwort vom zuständigen Staatssekretär. Und auch die für Sachsen zuständige Behörde aus Chemnitz meldete sich bei mir. Ja und was soll ich schreiben, auf einmal kam Bewegung auf. Ich bekam nun eine Weiterbildung, die meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbesserten. Und auch wenn ich heute nicht direkt mit dem arbeite was meine Weiterbildung anbelangt. so war doch eben diese Weiterbildungsmaßnahme der Türöffner zu meinem heutigen Job.
Die hier ins Spiel gebrachte Spende ist sicher hilfreich einen vorübergehenden finanziellen Engpass zu überbrücken. Doch Du willst ja mit Deiner eigenen Arbeit das Leben bestreiten.
Was das Ausfüllen der Formulare betrifft, in Dresden sind mir die Schreibfrauen ein Begriff. Sie helfen bei solchen Fragen wie dem Ausfüllen von Formularen. Ein Aushang dazu befand sich in der Arbeitsagentur und im Jobcenter. Sicherlich gibt es im Raum Leipzig ein vergleichbares Angebot. Auch hier gilt, einfach mal nachfragen.
Viele liebe Grüße Magdalena
Du fragst mich in welchem Land ich lebe. Noch immer ist es Sachsen und gehört zu Deutschland. Und in der diesem Land hat man nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. Nur ist es nicht immer leicht diese Rechte auch durchzusetzen. Und Du könntest zu Recht sagen, die hat klug reden. Doch ich schreibe es nicht ohne Grund. Vor circa 9 bis 10 Jahren befand ich mich in einer ähnlichen Situation. Ich arbeitete im Bauhandwerk. Bis mein persönlicher Tag X kam. Ich kam nicht mehr morgens aus dem Bett. Zur Toilette krabbelte ich auf allen vier durch die Wohnung. Am Ende standen ein halbes Jahr Arbeitsunfähikeit auf meiner Habenseite. Meinen Job war ich los. Ich hätte ihn aber auch körperlich nicht mehr ausüben können. Dann bekam ich von Jobcenter auch nur solche Angebote, wie Du sie erwähnst. Und ich wollte nicht für ewig in die Harz 4 Falle rutschen. Auch war ich mit der Arbeit meines Betreuers unzufrieden. Ich wollte etwas verändern.
Zu damaligen Zeit war mein Jobcenter berühmt dafür schnell Sanktionen auszusprechen und kaum die Fördermöglichkeiten für Arbeitsuchende auszuschöpfen. ehr wurde noch damit geworben die Ausgaben drastisch gesenkt zu haben. Also habe ich mich damals an eine übergeordnete Stelle gewandt. Nicht irgend eine Stelle, nein ich schrieb an das Bundesarbeitsministerium , an die Ministerin. Wenige Woche später erhielt ich auch eine Antwort vom zuständigen Staatssekretär. Und auch die für Sachsen zuständige Behörde aus Chemnitz meldete sich bei mir. Ja und was soll ich schreiben, auf einmal kam Bewegung auf. Ich bekam nun eine Weiterbildung, die meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbesserten. Und auch wenn ich heute nicht direkt mit dem arbeite was meine Weiterbildung anbelangt. so war doch eben diese Weiterbildungsmaßnahme der Türöffner zu meinem heutigen Job.
Die hier ins Spiel gebrachte Spende ist sicher hilfreich einen vorübergehenden finanziellen Engpass zu überbrücken. Doch Du willst ja mit Deiner eigenen Arbeit das Leben bestreiten.
Was das Ausfüllen der Formulare betrifft, in Dresden sind mir die Schreibfrauen ein Begriff. Sie helfen bei solchen Fragen wie dem Ausfüllen von Formularen. Ein Aushang dazu befand sich in der Arbeitsagentur und im Jobcenter. Sicherlich gibt es im Raum Leipzig ein vergleichbares Angebot. Auch hier gilt, einfach mal nachfragen.
Viele liebe Grüße Magdalena