Re: "Mein letzter Tag"
Verfasst: Fr 14. Sep 2018, 11:58
Hallo Astrit,
Vielen Dank für Deinen Beitrag.
Vieles, von dem du berichtest, empfinde ich sehr ähnlich. Leider kann ich es nicht so gut schriftlich formulieren.
Der Kern scheint bei mangelnder sozialen Kompetenz zu liegen. Zumindest was direkte Sprache betrifft. Zb: Ich unterhalte mich in der Fa. mit einem Kollegen. Ein 3. kommt hinzu und sagt etwas zu einem anderen Thema. Schon bin ich abgeschrieben, gar nicht mehr vorhanden. auch wenn ich mich noch mitten im Satz befinde. Der Gipfel war, als sich der hinzu gekommende Kollege zwischen mich und meinen Gesprächspartner stellte. Den habe ich ich dann allerdings mit einer entsprechenden Bemerkung weg geschubst. Was mich ärgert ist die Dreistigkeit, mit der das geschieht. Ich mach das nicht bei anderen und sehen das auch nicht, wenn ich nicht beteiligt bin. Aber das nur am Rande.
Es ist immerhin schön zu lesen, dass ich nicht alleine mit so einem komischen Leben da stehe. Letztendlich hilft die Erkenntnis nicht, erleichtert aber kurzfristig ein wenig.
Ich bin seit Kindheit ab Einzelgänger und komme gut alleine zurecht. Aber irgendwann ist auch bei mir eine Grenze erreicht an der es schwer erträglich wird. Wohl dem, der eine Partnerin hat.
Im höheren Alter (bin jetzt 57) scheint es noch schwerer zu sein eine Partnerschaft aufzubauen. Die Zielgruppe *gg* hat schließlich auch entsprechende Ansprüche und Lebenserfahrung und ist nicht mehr blauäugig wie in jungen Jahren. . Ja, und um wieder aufs Thema zu kommen: Meine weibliche Seite sehe ich da als eine Art zusätzliche Behinderung Ich sehe ein bisschen, dass mir die Zeit im Nacken sitzt. Das macht zusätzlich Panik.
Man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Ich versuche es... Vielleicht ist ein Hund die Lösung. Mit etwas Glück freut der sich auf mich, egal in welcher Erscheinungsform.
Viele Grüße
Theresa
(zZ. voll im Frauenmodus doch ohne so recht zu wissen was ich machen soll.Ich setze mich mal in Auto. Es könnte ein Stadtbummel in Lüdenscheid werden oder was ganz anderes.)
Vielen Dank für Deinen Beitrag.
Vieles, von dem du berichtest, empfinde ich sehr ähnlich. Leider kann ich es nicht so gut schriftlich formulieren.
Der Kern scheint bei mangelnder sozialen Kompetenz zu liegen. Zumindest was direkte Sprache betrifft. Zb: Ich unterhalte mich in der Fa. mit einem Kollegen. Ein 3. kommt hinzu und sagt etwas zu einem anderen Thema. Schon bin ich abgeschrieben, gar nicht mehr vorhanden. auch wenn ich mich noch mitten im Satz befinde. Der Gipfel war, als sich der hinzu gekommende Kollege zwischen mich und meinen Gesprächspartner stellte. Den habe ich ich dann allerdings mit einer entsprechenden Bemerkung weg geschubst. Was mich ärgert ist die Dreistigkeit, mit der das geschieht. Ich mach das nicht bei anderen und sehen das auch nicht, wenn ich nicht beteiligt bin. Aber das nur am Rande.
Es ist immerhin schön zu lesen, dass ich nicht alleine mit so einem komischen Leben da stehe. Letztendlich hilft die Erkenntnis nicht, erleichtert aber kurzfristig ein wenig.
Ich bin seit Kindheit ab Einzelgänger und komme gut alleine zurecht. Aber irgendwann ist auch bei mir eine Grenze erreicht an der es schwer erträglich wird. Wohl dem, der eine Partnerin hat.
Im höheren Alter (bin jetzt 57) scheint es noch schwerer zu sein eine Partnerschaft aufzubauen. Die Zielgruppe *gg* hat schließlich auch entsprechende Ansprüche und Lebenserfahrung und ist nicht mehr blauäugig wie in jungen Jahren. . Ja, und um wieder aufs Thema zu kommen: Meine weibliche Seite sehe ich da als eine Art zusätzliche Behinderung Ich sehe ein bisschen, dass mir die Zeit im Nacken sitzt. Das macht zusätzlich Panik.
Man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Ich versuche es... Vielleicht ist ein Hund die Lösung. Mit etwas Glück freut der sich auf mich, egal in welcher Erscheinungsform.
Viele Grüße
Theresa
(zZ. voll im Frauenmodus doch ohne so recht zu wissen was ich machen soll.Ich setze mich mal in Auto. Es könnte ein Stadtbummel in Lüdenscheid werden oder was ganz anderes.)