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Re: Veränderungen im en femme „ Mode.

Verfasst: Fr 10. Jun 2016, 12:27
von Jenniffer63
Vielen Dank Vicky.

Dein Beitrag trifft den Nagel irgendwie auf den Kopf.
Ich stehe am Anfang und werde meine Position noch finden müssen.
Ob mein Transtalk-Besuch Mut oder was auch immer ist, weiß ich nicht genau. Manchmal erschreckte ich selbst vor meiner eigenen Courage.
Irgendwie ist es verrückt, ob durch Crossdressing oder nicht sei mal dahin gestellt, jedenfalls erkenne ich immer mehr wie sehr in der Vergangenheit auch Verhaltensweisen von öffentlich anerkannten Mustern abhingen.
Und es tut gut, diese mal so langsam zu durchbrechen, ohne jetzt wie wild ins andere Extrem zu verfallen.

Danke nochmals Vicky, dein Beitrag hat mir dabei geholfen.

LG Jenniffer

Re: Veränderungen im en femme „ Mode.

Verfasst: Fr 10. Jun 2016, 13:05
von bianca
Hi Jennifer!
Ich bin im Moment ganz viel als Frau unterwegs, weil ich nicht weiß, wie lange das noch geht (es stehen Veränderungen im Job an). Bis so ein wenig in Torschlusspanik. Aber das nur nebenbei. Ich persönlich fahre als Frau definitiv anders. Zum einen aus Angst geblitzt zu werden (bin Frau im Geheimen), zum anderen ändert sich bei mir dadurch auch die Sichtweise auf die Dinge. Prestige-Rennen mit Abständen im Zentimeterbereich auf der dritten Spur betrachte ich dann doch eher mit Kopfschütteln, obwohl ich sowas als Mann auch schon gemacht habe. Aber wozu??? Auf alle Fälle bin ich entspannter unterwegs, wahrscheinlich, weil ich mir grade Zeit nehme, was Schönes für mich zu erleben (nämlich als Frau unterwegs zu sein. Und unterdessen klappt das auch mit Heels (also max. 8 cm bei Größe 41). Man bedient die Pedale ja eh' nur mit dem Ballen, die Hacke schwebt ja meist. Und die Automatik macht das Ganze NOCH entspannter.

Liebe Grüße
Bianca.

Re: Veränderungen im en femme „ Mode.

Verfasst: Fr 10. Jun 2016, 14:11
von ExUserIn-2026-04-08
diese mal so langsam zu durchbrechen
Aber es ist ja genau das, was Mut benötigt. Und sich einzugestehen, dass man Mut hat, ist gut für das Ego ... (ap)

Ich denke da gar nicht so sehr an die Reaktionen Dritter, sondern viel mehr die eigenen Verhaltensmuster, die man jahre- wenn nicht jahrzehntelang gefolgt ist, aufgibt und sich auf gänzlich neue Pfade begibt. Man weiß halt nicht, wohin das führt. Übertreibung ist in diesem Zusammenhang auch nicht schlimm, so lange man sich selber zugesteht, auch wieder Schritte zurück zu gehen. Ein Spruch lautet:
Zu lohnenden Zielen gibt es keine Abkürzungen
Dazu gehört auch, dass der Pendel einmal zu weit ausschlagen darf. Man darf sich auch irren. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass man aktiv lebt und sich nicht durch andere manipulieren lässt.