Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt
Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt - # 2

Ulrike-Marisa
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 16 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Hallo,

...manches geht einfach nicht, weil es meine Familie ist, die sich u.a. weigert, sinnvolle Informationen zu diesem Thema zu lesen.
Da prallen in dieser speziellen trans*-Frage Meinungen und Standpunkte unversöhnlich und heftig aufeinander. Bei uns heißt die Lösung dann Trennung mit all ihren Folgen. Will ich das, kann ich das mit meiner vorhanden Verantwortung der Familie gegenüber noch vereinbaren? Das sind letztlich alles schwierige persönliche Fragen, für die ich (und andere hier im Forum auch) keine einvernehmliche Lösung finde - siehe Status Quo

Gruß, Ulrike-Marisa
Marielle
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 17 im Thema

Beitrag von Marielle »

Man beschäftigt sich innerhalb der ev. Kirche auch an anderer Stelle mit dem Thema:

http://www.evangelisch.de/blogs/kreuz-q ... kamp=b-012

Lesenswert.

Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 18 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

... und danke Marielle.

Wenn manfrau auf der Seite erst einmal zu lesen anfängt... )))(:

wird mehr und mehr entdeckt, z.B. auch das hier: http://www.evangelisch.de/inhalte/13143 ... kamp=b-014

Gruß
Anne-Mette
Claudia-Luisa
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 19 im Thema

Beitrag von Claudia-Luisa »

http://www.ekhn.de/fileadmin/content/ek ... t_Jung.pdf


"Wortlaut
des Kirchenpräsidenten der
Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau


Dr. Volker Jung 5. Februar 2016
Impulsvortrag bei der Konferenz
"Transsexualität. Eine gesellschaftliche Herausforderung im Gespräch zwischen Theologie und
Neurowissenschaft"


Videos aus der EKHN "Fachtagung zu Transsexualität in Frankfurt"

http://www.ekhn.de/aktuell/ekhntv.html
Ulrike-Marisa
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 20 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

im Text von der Kirchenleitung von Hessen-Nassau kann ich mich als Christin mit transsexuellem Hintergrund wiederfinden.
Das kann eine Grundlage sein, für das Verstehen von Vielfalt innerhalb der großen Glaubensgemeinschaften. Da tut sich was.
Hoffen wir, dass brauchbares erarbeitet wird.

Gruß, Ulrike-Marisa

..ich gehöre zu denen, vor denen mich meine Eltern immer gewarnt haben... :wink:
Anne-Mette
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 21 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
..ich gehöre zu denen, vor denen mich meine Eltern immer gewarnt haben...
Du auch?

Das steht seit 2003 als meine Signatur in einem Motorrad-Board )))(: - und auch schon vorher habe ich den Satz immer verwendet.

Ich habe sogar ein Beweisfoto...

Gruß
Anne-Mette
Inga
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 22 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Nicole,

ich glaube, es ist goldrichtig, dass du zu dieser Konferenz fährst. Und ich bin sicher, dass es für dich aus der Sicht der Betroffenen in der Diskussion zu wissenschaftlichen Vorträgen und bei Gesprächen am Rande sich sicher auch Gelegenheiten finden, auch durch kurze Bemerkungen etwas zu sagen, was die altbackenen etablierten Wissenschaftler zumindest etwas aufrüttelt oder zumindest dem übrigen Auditorium einen Anstoß geben kann. Immerhin gibst du die ihnen allein durch deine Teilnahme die Chance, nicht nur über trans* zu reden, sondern auch mit trans* und sei es etwas zum Alltagsleben.

Und wenn nicht be dieser Tagung, dann sicher ein anderes Mal.

Wenn nicht wir, die als Betroffene sich in Sachen trans* besser und wenn auch nicht so akademisch auskennen, also wenn nicht wir das alt-etablierte Bild der Wissenschaftler etwas zurecht rücken, wer soll es denn sonst tun können?

Ich bin gespannt, was du von der Konferenz in Frankfurt so zu berichten hast.

Liebe Grüße
Inga
Ulrike-Marisa
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 23 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Hallo Anne-Mette,

in der Tat zu denen gehöre ich...
Ich habe auch noch ein schönes Foto von mir mit Taucherbrille zur Brokdorf-Demo 1976 am Ebldeich. Später war ich noch im Wendland im Friedensdorf - das ist aber schon eine lange Zeit her. Der Geist lebt aber weiter; sei ein Teil des Stachel im Establischments. Das ist auch heute noch irgendwie aktuell, egal, was seitdem passiert ist...

Gruß, Ulrike-Marisa

manchmal denke, ich müsste mal wieder radikaler werden.... :wink:
Zuletzt geändert von Ulrike-Marisa am Mo 8. Feb 2016, 14:44, insgesamt 1-mal geändert.
nicole.f
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 24 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Hallo Ihr Lieben,

ich hatte ja versprochen von der Tagung zu berichten - ihr habt es nicht anders gewollt, hier nun meine Erkenntnisse, wie immer etwas länger.

Die gut zwei Tage waren sehr anstrengend für mich. Nicht nur physisch, denn ich musste früh aufstehen und lange wach und aufmerksam bleiben, sondern auch psychisch. Dies lag zum Teil an den Vorträgen selbst, aber auch zum Teil an den Gesprächen, die ich zwischen den Vorträgen geführt habe.

Die gesamte Veranstaltung war recht in Ordnung. Ein paar faux-pas sind der_dem ein oder anderen Vortragenden unterlaufen, aber im Großen und Ganzen zeigten alle einen gewissen Respekt vor dem Thema.

Die ersten Vorträge drehten sich um die Biologie und was die Biologie über Geschlecht aussagen kann. Dem Titel der Veranstaltung geschuldet, war Neurologie und speziell das Gehirn ein Leitmotiv der Vorträge. Quintessenz der Vorträge, ganz kurz zusammengefasst, ist in etwa, wir wissen, das wir etwas wissen, wissen aber auch, dass das alles bei Leibe nicht alles Wissen ist und das das Wissen, das wir haben, keinesfalls eine eindeutige Aussage zur Geschlechtsidentität bspw. des Gehirn zulässt. Es gibt einige scheinbar geschlechtsspezifische Eigenschaften und Strukturen, doch auch immer wieder Gegenbeispiele, die einen Determinismus aus den Erkenntnissen nicht herleiten lässt. Zudem ist die Vielfalt, mit der diese Merkmale auftreten, viel zu groß und damit auch ihre Ausgestaltung und Ausprägung, um daraus irgendeine abschließende Aussage abzuleiten. Beruhigend.

Tenor, der den Vorträgen auch zugrunde lag ist, dass die Geschlechtsidentität einzig und allein von der jeweiligen Person selbst wahrgenommen und ausgedrückt werden kann. Jede Art von Fremddeutung verbietet sich daher. Nicht nur dies, es wurde, teils erkenntnistheoretisch und teils biologisch hergeleitet, dass es schlechterdings unmöglich ist, von außen die geschlechtliche Identität eines Menschen festzustellen. Dies geht einher mit der auch aus der Biologie abzuleitenden Feststellung, dass ein es rein männlich und rein weiblich nicht gibt. Jeder Mensch ist stets eine mehr oder weniger große Mischung aus beidem - an dieser Stelle kann ich es mir nicht verkneifen auch zu erwähnen, dass die Biologen klar machten, dass "weiblich" der Entwicklungspfad eines Embrios ist, wenn keine zusätzlichen Einflüsse auf ihn einwirken. Wir sind also alle zunächst Mädchen, nur aus manchen werden im Laufe ihrer Entwicklung Jungs.

Also kurz gesagt, wir wissen mit immer größerer Sicherheit, dass wir nichts wissen und nichts wissen können, zumindest bezogen auf den Ursprung der Geschlechtsidentität.

Was daraus folgt ist, und auch dies wurde mehrfach von unterschiedlichen Redner_innen betont, dass wir der Selbstaussage einer Person bezogen auf ihre Geschlechtsidentität bzw. ihres Geschlechts unabdingbar glauben müssen. Eine Dritte Person kann darüber keine Aussage treffen und darf es daher auch nicht. Da das selbst erfahrene Geschlecht nicht von Dritten erfahrbar ist, ist eine Beschreibung durch Dritte also immer eine Fremdzuschreibung und als solche moralisch und ethisch nicht vertretbar. Dies war, soweit ich dies beurteilen konnte, Konsens.

Bis hierher war es noch ganz erbaulich und der scheinbar geltende Konsens Balsam für die geschundene trans* Seele. Angenehm überrascht war ich doch von dem Vortrag und Auftreten von Dr. Haupt, der sich zumindest bei dieser Tagung als durchaus verständig und verständnisvoll zeigte. Alle Vorträge werde als Buch erscheinen, dann hätte man also auch alle diese für uns positiven Aussagen dann auch schwarz auf weiß und zitierbar.

Die anzubringende Kritik reduziert sich auf relativ übliches. Die Beschreibung von Trans* wird meist an Beispielen und Fällen von trans* Frauen festgemacht. trans* Männlichkeit wird sehr selten und eher am Rand erwähnt. Dies ist eine interessante Feststellung und eine Freundin brachte mich erst kürzlich darauf, achtet auch mal selbst darauf. In Artikeln etc. wird zuallererst von trans* Frauen oder trans* Weiblichkeit gesprochen und nur sehr selten von trans* Männlichkeit. Woher kommt das? Auch konnten sich nicht alle Vortragenden von Klischees ganz frei machen, nunja. Aber ein ehrliches Bemühen war bei allen deutlich zu spüren. Auch etwas negativ fiel mir auf, dass außer ein Grußwort (von Henry Hohmann, TGNS), keine trans* Person einen Vortrag hielt. Also mal wieder viel Gerede über uns und wenig von uns. Mit uns wurde schon gesprochen, denn es waren doch einige trans* Menschen dort direkt anwesend. Größter Knaller war die extra angereiste Staatsekretärin des BMFSFJ, die sich nicht entblödete zu erzählen, dass die Ministerin Frau Schwesig gerade ihr zweites Kind erwarte, "ein Mädchen" - großartig, nichts verstanden, sechs, setzen. Der ganze Saal lachte. Ich weiß nicht, ob sie verstanden hat, warum. Hoffentlich wurde es ihr hinterher erklärt.

Dann wurde in einem Vortrag ein Auszug eine Buches vorgelesen, aus:
Hartmann Uwe, Becker H (2002) Störungen der Geschlechtsidentität. Ursachen, Verlauf, Therapie. Springer Wien New York
Das fast vollständige habe ich ganz am Ende angefügt.

Es war die Schilderung, aus Sicht der Autoren, des Falls von "Herr D.". Sie schilderten dies so, dass "Herr D." bei ihnen vorstellig wurde mit dem Ansinnen, einer Transition Mann zu Frau anzustreben. Die Herren lehnten dies ab. Vier Jahr später erschien "Herr D." wieder in ihrer Praxis, augenscheinlich weiblich, hatte in der Zwischenzeit erfolgreich eine völlige Transition incl. Hormontherapie und geschlechtsangleichender Operation durchlaufen. Die "Experten" sprachen nach wie vor konsequent von "Herr D." und versuchten ihr nun zudem auch noch diverse psychische Störungen anzudichten.

Diese Schilderung, die ich in ihrer unglaublichen Ignoranz, Übergriffigkeit und ethisch moralischer Verwerflichkeit gar nicht völlig wiederzugeben vermag, zeigt auf äußerst bedauerliche Art und Weise, welches Denken in manchen Kreisen noch immer über uns vorliegt - diese Schilderung stammt immerhin aus dem Jahr 2002. Manche angebliche Expert_innen publizieren heute noch in sonst eigentlich angesehenen Fachpublikationen, dass wir krank sind, gestört, vor uns selbst geschützt werden müssten, dass "es" therapierbar wäre, möglicherweise nur eine passagere Phase, dass sie uns deuten könnten und so vieles mehr. Das glatte und völlige Gegenteil dessen, was zuvor bei den Vorträgen der Tagung gesagt wurde. Schlimmer noch, das aktive Aufbegehren der Klientin gegen diese grenzüberschreitende Fremdbestimmung wurde zudem auch noch selbst als psychische Störung bzw. Ausdruck einer tiefgreifend gestörten Persönlichkeit psychopathologisch umgedeutet. Das Streben nach Selbstbestimmung wurde zur krankhaften Wahnvorstellung umgedeutet.

Ich war den Tränen nahe. Solche Schilderungen des völligen Ausgeliefertseins gegenüber diesen Fremddeutern und selbsternannten "Expert_innen", gehen mir extrem nahe. Ich empfinde dabei sehr stark die Machtlosigkeit und zudem eine große Hilflosigkeit - und Ungerechtigkeit. Ungerechtigkeit ist ohnehin etwas, mit dem ich nur sehr schwer umgehen kann. Ich kann ungerechtes Handeln und Behandeln nicht tolerieren. Es ist nicht nur so, dass ich es moralisch nicht vertreten kann, sondern es ist schon eine körperliche Reaktion. Ärger und Wut steigen auf und mit ihnen der Herzschlag. Wut ist ein schlechter Ratgeber, aber auch ein sehr kräftiger Antrieb. Vermutlich ist es gerade bei Schilderungen aus dem Trans* Bereich auch noch verstärkt, weil ich diese Hilflosigkeit, Ausweglosigkeit und das Widerstreben gegen diese Art von Fremdbestimmung nur zu gut kenne.

Es ist aber nicht nur Wut, sondern auch eine sehr große Traurigkeit aus Empathie für diesen Menschen, was dieser Mensch in dieser Situation erdulden musste und welche Hilflosigkeit dies bedeutet haben muss. Ich bekomme den spontanen Impuls zu Hilfe zu eilen, etwas zu tun, um den Schmerz und das Leid lindern zu helfen. Denn genau das sind die Folgen dieser Art von Ignoranz, Borniertheit und Arroganz, von Selbstüberschätzung und, ich glaube so krass muss man es formulieren, blanker Menschenverachtung. Als Psychologe, Psychotherpeut oder Psychiater einen Menschen nicht als das was er_sie ist annehmen zu können und Selbstaussagen keinen Glauben zu schenken, ist die wohl perfideste Verfehlung des Berufsziels, die man sich nur vorstellen kann. Diese Berufe haben es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zu helfen! So sind sie aber gewiss nicht hilfreich, für niemanden, und schon gar nicht für diese Klientin.

Im Ersten Stock des Gebäudes fand zeitgleich eine Fotoausstellung einer holländischen Fotografin statt, die zunächst einfach aus Interesse, Bilder von einigen trans* Kindern machte und auch danach von Eltern und den Kindern selbst gefragt wurden. Sie tauchte damit in ein auch für sie damals fremdes Thema ein und entdeckte, wie glücklich, ausgeglichen, selbsbestimmt und selbstbestimmend diese Kinder sind, sobald ihnen erlaubt und zugestanden wird zu sein, wer und wie sie sind.

Ich weiß nicht warum, doch wenn ich glückliche trans* Kinder sehe, die von ihren Eltern und ihrem Umfeld unterstützt werden, rührt mich dies zutiefst an. Ihre Geschichten und die ihres Umfeldes berühren mich sehr sehr tief. Vielleicht ist es meine innere Sehnsucht danach, dies in meiner Kindheit auch lieber so erlebt haben zu wollen. Doch so war es nunmal nicht und ich muss mir auch eingestehen, so klar, wie es diese Kinder teilweise schon im Alter von drei Jahren aussagen können, hätte ich dies meiner Erinnerung nach nicht gekonnt. Vielleicht ist es also auch die Sehnsucht danach, damals auch dieses Klarheit gehabt zu haben und mir damit viele spätere Probleme erspart haben zu können. Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß ist, wenn ich glückliche trans* Kinder in unterstützenden Verhältnissen sehe, ich den Tränen nahe und so manches mal darüber hinaus bin. Ich merke, dass dies Tränen großer Freude sind, ich freue mich für und mit diesen Kindern! Und auch hier habe ich einen spontanen Impuls, nämlich dafür zu sorgen, dass alle trans* Kinder in einem solch unterstützenden Umfeld aufwachsen können und sich so frei es nur irgendwie geht entfalten und entwickeln können.

Dieser freudige Augenblick wurde am Abend wieder schwer getrübt. Ich traf mit einer Gruppe von Menschen zusammen, die sich speziell für die Belange von trans* Kindern einsetzen und sie erzählten von ihren Problemen. Ich erfuhr, wie Kinder leiden, die nicht sein dürfen, wer sie sind und wer dies verhindert, bremst, verbietet, reglementiert und, wieder einmal, fremdbestimmt.

Die Grausamkeit der Situation wird noch dadurch gesteigert, dass wir es hier eben mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Sie sind nicht volljährig, also noch nicht voll geschäftsfähig. Dies bedeutet, dass alle möglichen Instanzen und Institutionen versuchen, das "Kindeswohl" zu schützen, auch gegen den ausdrücklichen Willen des Kindes. Um trans* bei Kindern und Jugendlichen näher zu verstehen, und dies ist auch für mich noch einigermaßenes Neuland, hier einige Schilderungen von Eltern, die ich teils persönlich kennengelernt habe:

Kinder hören auf zu essen und zu trinken, um in Kita oder Schule nicht zur zweigeschlechtlichen Toilette gehen zu müssen. Auf die, die für sie als richtig empfunden wird, dürfen sie nicht oder können sie nicht, weil sie unter Umständen Mobbing oder Übergriffe befürchten müssen. Auf die andere können sie ebenso wenig, weil sie sie als zutiefst falsch empfinden.

Kinder und vor allem Jugendliche entwickeln bewusst massive Essstörungen, um das Einsetzen der falschen Pubertät zu verhindern.

Kinder und Jugendliche drohen mit Selbsttötung (Suizid), wenn ihnen ihr richtiges Leben verweigert wird.

Kinder und Jugendliche verletzen sich selbst, um sich von ihren körperlichen Makeln und Fehlern abzulenken und z.B. nicht mehr an das als falsch empfundene Genital zu denken.

Bereits Kinder verletzen oder verstümmeln sich selbst bei dem Versuch, die als falsch empfundenen Körperteile zu verändern.

Dies alles beginnt bereits im Alter von etwa zwei bis drei Jahren! Dies ist keine Erfindung, keine Polemisierung, keine Übertreibung, diese Kinder gibt es, es sind viele und es werden stetig mehr. Eine befreundete Organisation hat aktuell pro Monat 10 neue Anfragen von Eltern von trans* Kindern, Tendenz steigend.

Die Gewissheit und Klarheit mit der diese Kinder ihr Geschlecht bereits formulieren können, ist Ehrfurcht gebietend. Wenn ein vier jähriges Kind aktiv mit Selbsttötung droht, indem es sich auf ein Balkongeländer stellt und droht zu springen, wenn ihm nicht endlich erlaubt wird zu leben, wer und was es ist, spätestens dann wird klar, welche inneren Kräfte in diesen Kindern am Werk sind.
Kinder sind Schutzbefohlene. Ihr gesamtes Umfeld hat als allerhöchste Pflicht, sich um das Wohlergehen zu kümmern und dafür zu sorgen, dass alles in der Macht der Fürsorgeberechtigten unternommen wird, um das Kind in jeder erdenklichen Weise zu fördern. Dies ist vor allem wichtig, weil Kinder eben noch nicht geschäftsfähig sind oder als solches anerkannt werden und ihnen daher die Selbstfürsorge verwehrt ist. Sie sind ihren Fürsorgern ausgeliefert.

Nun stelle man sich eine solche Situation vor, mit innerer Gewissheit über das eigene Selbst, das im Konflikt mit äußerer Ertwartung steht, gepaart mit der Machtlosigkeit der Kindheit!

In dieser Situation klare Wünsche und Ziele zu formulieren, ist als solches bereits eine große Leistung. Für die Eltern ist die Situation nicht minder schwer. Sie haben das Fürsorgerecht und auch die Fürsorgepflicht für Ihr Kind und sehen sich auf einmal mit einem scheinbaren Widerspruch konfrontiert. Wenden sie sich an Dritte, wird ihnen nicht geglaubt, oder noch schlimmer, ihnen wird die Schuld gegeben, dass sich ihr Kind atypisch verhält. Dies geht bishin zu Drohungen der Jugendämter, das Sorgerecht zu entziehen! Es ist einfach entsetzlich und hier muss ganz dringend ganz viel passieren. Wir haben auch spontan mit einigen Personen der Tagung einen Plan für ein Projekt geschmiedet, mit wissenschaftlicher Begleitung, juristisch und politisch. Diese völlige Machtlosigkeit muss aufhören, schnellstens.


Hier nun noch das Zitat aus dem Buch, eine gute Freundin hatte es zufällig in ihrer Sammlung und hat mir die Seiten kurzerhand abfotografiert und ich habe es abgetippt.

Hartmann Uwe, Becker H (2002) Störungen der Geschlechtsidentität. Ursachen, Verlauf, Therapie. Springer Wien New York
Zitat, Seite 156ff.:
Fallgeschichte Nr. 4
Der 1961 geborene Herr D. stellte sich im September 1994 erstmalig in der Psychiatrischen Poliklinik I mit dem Anliegen vo, er benötige ein Attest zur weiteren Substitution mit gegengeschlechtlichen Hormonen. Nur wenn er dieses verweisen könne, würde ihm ein niedergelassener Arzt weitere Hormone verschreiben. Zu den Hintergründen gab er an, dass er seit frühester Kindheit den Wunsch verspüre, eine Frau zu sein bzw. als Frau zu leben. Wenngleich er diesen Wunsch schon seit längerem hege, habe er doch versucht, sich als Mann in die Gesellschaft zu integrieren, er sei aber immer wieder gescheitert. Nun habe er beschlossen, zu dem zu werden, was er eigentlich sei. Er habe deshalb Kontakt zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf aufgenommen, zu einer Transsexuellen-Selbsthilfegruppe und nun zur Medizinischen Hochschule Hannover. Auch an das zuständige Amtsgericht sei er herangetreten. Zu seinen weiteren Lebensumständen gab er an, dass er in einer homosexuellen Partnerschaft leben würde. Sein Freund würde ihn verstehen, wohingegen seine Familie völlig verständnislos sei. Sein Vater, Prokurist bei einer großen Firma, habe ihn enterbt. Auch das Verhältnis zur Mutter und zur Schwester sei nicht das Beste. Er habe lediglich die Hauptschule besucht, danach diverse Ausbildungen aufgenommen, verfüge jedoch nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung. Die Bundeswehrzeit habe er wegen psychischer Leistungsfunktionsstörungen vorzeitig beendet, danach Gelegenheitstätigkeiten innegehabt, er sei zur Zeit arbeitslos. Vom äußeren Aspekt handelte es sich bei Herrn D. um einen 33-jährigen Mann, der sich angedeutet feminin angezogen hatte und dessen Auftreten her das eines effeminierten Mannes wirkte. Im Gespräch war er freundlich zugewandt, berichtete ohne Zögern von seinen Problemen und Wünschen, wobei ein Leidensdruck deutlich spürbar wurde. Auf den Hinweis, dass er die gewünschte Bescheinigung nicht sofort bekommen könne, reagierte er etwas ungehalten und zeigte wenig Verständnis für die Vorgehensweise gemäß der "Standards of Care" für Patienten mit Geschlechtsidentitätsstörung, die zunächst eine Beobachtungsphase, auch zur differentialdiagnostischen Abklärung, vorsieht und einen Alltagstest erfordert.

Verlauf:
Der Kontakt brach dann über längere Zeit ab, bis sich Herr D. Anfang Mai 1998 erneut bei uns meldete. Er gab an, dass er seit Dezember 1994 in Hamburg wohne, allein leben und derzeit nicht in einer festen Partnerschaft sei, er habe allerdings seit zwei Jahren einen platonischen, der ihn auch heiraten wolle. Im Moment sei er nicht berufstätig, lebe von Sozialhilfe und erhalte aufgrund einer HIV-Infektion Mehrbedarf, etwa für Pflegemittel, womit er leidlich zurecht komme. Bzgl. Zukunftsperspektive äußerte er, er wolle möglicherweise noch einmal die Schule besuchen und ein Studium anschließen. Zugleich glaube er nicht, dass er aufgrund seiner HIV Infektion noch einmal arbeiten werde. Herr D. berichtete, dass seine Eltern gegenüber seiner Situation nach wie vor sehr skeptisch reagieren, seine Mutter habe ihn aber in Hamburg besucht, seitdem "funktioniert der Kontakt wieder".
Bzgl. des Standes seines transsexuellen Empfindens / der Umwandlungsmaßnahmen äußerte er, dass er seit 1994 gegengeschlechtliche Hormone einnehme, diese Behandlung werde endokrinologisch überwacht. Die Vornamensänderung habe er zunächst beim zuständigen Amtsgericht in Niedersachsen beantragt, man habe ihn als effeminierten Homosexuellen eingestuft, weshalb die Vornamensänderung nicht anerkannt worden sei. Schießlich habe er das Verfahren dann in Hamburg noch einmal neu angestoßen, seiner Ansicht nach seien die Gutachter dort viel kompetenter und im Sommer 1997 sei die Vornamensänderung dann auch positiv beschieden worden. Die Personenstandsänderung habe er Anfang 1998 beantragt, die Nachbegutachtungen diesbzgl stünden noch aus. Bzgl. operativer geschlechtsumwandelnder Maßnahmen berichtete Herr D. darüber, dass ihm im November 1996 von einem niedergelassenen plastischen Chirurgen beidseits Silikoneinlagen in die Brust implantiert worden seien, dort sei er des weiteren auch einmal an der Nase opertiert worden, eine Nachoperation in diesem Bereich stehe bevor, ebenso die chirurgische Verkleinerung des Kinns. Herr D. äußerte, dass er sich in Hamburg eine zeitlang als Transsexueller prostituiert habe, vermutlich habe er sich in diesem Kontext bzw. durch einen ehemaligen Freund mit dem HIV Virus infiziert. Insofern sei es ihm sehr schwer gefallen, überhaupt einen Operateur für die genitale geschlechtsumwandelnde Operation zu finden, mehrere potentielle Ärzte hätten abgesagt. Letztlich sei er dann im August / September 1997 in Berlin operiert worden, es sei allerdings zu einer Verstümmelung gekommen. Diesbezüglich erläuterte Herr D., dass er nach der Operation über mehrere Monate Schmerzmittel habe einnehmen müssen, es auch zu einer Nekrose im Operationsbereich gekommen sei, weshalb er in einer Klinik in Hamburg noch einmal operiert werden musste. Auch optisch sei das Ergebnis gänzlich unbefriedigend gewesen, die Klitoris säße zu hoch, er habe keine Schamlippen und keine suffiziente Neovagina, zudem sei der Harnröhrenausgang nicht gut positioniert, so dass der Harnstrahl beim urinieren waagerecht herausgekommen sei. Schließlich sei im Rahmen einer Einzelfallentscheidung eine Nachoperation durch Herrn Dr. Daverio aus Lausanne genehmigt worden, die dann im März 1998 in einer Privatklinik in Potsdam durchgeführt worden sei. Das erreichte Resultat sei bereits deutlich zufriedenstellender, wobei allerdings eine weitere Nachkorrektur vorgesehen sei. Herr D. äußerte, dass er seit diesen Operationen bisher keine intimen bzw. genitalen Beziehungen innegehabt, sich lediglich auf Petting eingelassen habe.
Im Hinblick auf die psychotherapeutischen Begleitung gab Herr D. an, dass er sich nach seinem Umzug nach Hamburg an die Abtl. für Sexualmedizin des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf gewandt habe, wo er mittlerweile seit 3 1/2 Jahren in regelmäßgen Abständen, d.h. einmal im viertel bzw. halben Jahr betreut werde.
...
Bei der letzten persönlichen Vorstellung im Juli 1998 kam Herr D. mit seinem Lebenspartner, berichtete, er sei mittlerweile innerhalb Hamburgs in eine sozial weniger problematische Wohngegend umgezogen. Herr D., der offenbar über gute Kenntnisse in bezug auf die medizinische Geschlechtsbehandlung und auch im Hinblick auf die einschlägige Szene verfügt, war zwar in der Lage, in gewisser Weise reflektiert über die Probleme (anderer) in diesem Milieu zu sprechen, so berichtete er über "Trümmergestalten in den Selbsthilfegruppen", gab sich diesbzgl. eher distanziert und abgeklärt, zugleich berichtete er aber ebenso wie in dem vorausgegangenen Telefongespräch über mannigfaltige Anfeindungen und Auseinandersetzungen mit der Staatsanwaltschaft, wenn er sich gegen Beleidigungen und Angriffe gewehrt habe, fühle sich "kriminalisiert und pervertiert".
...

Beurteilung:
Im Gespräch erschien Herr D. recht informiert über das Thema Transsexualität, offenbar besorgt er sich in einem speziellen Buchladen auch von Betroffenen publizierte Lektüre sowie wissenschaftliche Literatur hierzu. Vergleichsweise wenig emotional beteiligt berichtete er über seinen tragischen Werdegang mit Akquirieren der HIV-Infektion, der genitalen Verstümmelung und die eher emotionsarme Schilderung der z.T. dramatisch und zugleich chaotisch anmutenden Begebenheiten mit mannigfaltigen Beleidigungen und Zur-Wehr-Setzungen hiergegen, die den Verdacht auf das Vorliegen einer sensitiv-paranoid getönten Verarbeitung mit Impulssteuerungsstörunge nahe legten. Offenbar erlebt sich Herr D. alsbald provoziert und reagiert dann in unangemessener und unberechenbarer Weise. Sein Verhalten wird dabei subjektiv als unvermeidbar und der Situation angemessen erklärt. Herr D. gibt sich intellektualisierend, vermutlich auch als Selbstschutz und Substitut für das Unvermögen, tragfähige Beziehungen eingehen zu können. Abgesehen hiervon mag es Herr D. durch Vorantreiben der Geschlechtsumwandlung jetzt tatsächlich gelungen zu sein, in etwas "ruhigeres Fahrwasser" gelangt zu sein.
Liebe Grüße
nicole
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Anne-Mette
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 25 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Liebe Nicole,

ich möchte mich recht herzlich für den ausführlichen Artikel bedanken (flo)

Es ist gut, wenn solche Informationen uns so fundiert zur Verfügung gestellt werden.

... nicht jede(r) kann selbst immer überall hinfahren )))(:

Herzliche Grüße
Anne-Mette
nicole.f
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 26 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Danke, Anne-Mette, gerne.

Eines fiel mir eben noch auf, was vielleicht an meiner Schilderung missverständlich sein könnte... die Vortragende, die das Buchzitat vortrug, trug dies vor, um aufzuzeigen, welch unglaublicher Unsinn auch noch in jüngerer Zeit über Trans* publiziert wurde und teils wird - sie, Cornelia Kunert, distanzierte sich sehr deutlich davon.

Liebe Grüße
nicole faerber
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Frida
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 27 im Thema

Beitrag von Frida »

Liebe Nicole,

auch von mir ein herzliches Dankeschön für deinen ausführlichen Bericht. Gerne wäre ich auch dabei gewesen. Ich kann mir gut vorstellen, wie anstrengend so etwas ist, will man doch auch alles mitbekommen. Es freut mich besonders, dass du auch deine Gedanken und Gefühle dazu mitteilst.

In Vielen kann ich mich auch wiederfinden, was mich dann besonders tief berührt. Ich kenne die Gefühle, wenn es um Gerechtigkeit geht nur zu gut und hatte deshalb im Leben immer wieder meine Probleme, weil ich es nur schwer aushalten konnte, wenn ich oder auch andere ungerecht behandelt wurden.
Da ich schon als Kind geahnt, gefühlt hatte, dass ich anders war, dass mit mir etwas nicht stimmte, aber auch keine Möglichkeit sah, daran etwas zu ändern oder mich wenigstens zu erklären, hatte ich mich in mich selber zurückgezogen und verschlossen. Von klein auf hatte ich Schwierigkeiten mit meiner Rolle als Junge und später als Mann, aber auch mein Körperempfinden war nicht stimmig, nicht passend. Seitdem fühlte ich mich verloren und war immer auf der Suche.

Erst jetzt fühle ich mich davon befreit und habe mich gefunden, wenn auch körperlich noch nicht alles stimmig ist. Das ist so wunderbar und ich will nicht der Vergangenheit hinterhertrauern.
Es war eben mein Schicksal, aber auch deshalb kann ich mich auch sehr über Kinder freuen, die, wenn sie Glück haben, heute die Chance haben einen hoffentlich besseren, einfacheren Weg mit ihrer Transsexualität gehen zu können.

Ich bin gespannt, was es noch Schriftliches über diese Konferenz zu lesen geben wird.

Liebe Grüße, Frida
Inga
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 28 im Thema

Beitrag von Inga »

Liebe Nicole,

du bist wirklich klasse. Nicht nur, dass du die Konferenz durchgestanden hast. Sondern dass du auc h gleich hier ausführlich darüber berichtest - und zwar auch viel darüber berichtest, was dich bewegt hat.

Inhaltlich ist die Konferenz wohl besser gewesen als ich befürchtet habe. Doch das Thema allein lässt eine/n nicht kalt. Besonders was du zu den Ungerechtigkeiten gegenüber Kindern schreibst, ist auch mir nahe gegamgen. Es zeigt leider, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben bis zur eigentlichen gesellschaftlichen Akzeptanz der Selbstbestimmung auch im kindlichen Alter - und dass es wichtig ist, den Weg auch zu gehen!

Es zeigt mir auch, was für ein Segen es ist, sich wie hier in Foren und Selbsthilfegruppen zusammen zu finden, sich auszutauschen und sich gegenseitig zu stüzen.

Liebe Grüße
Inga
Anne-Mette
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 29 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

hier zur Ergänzung noch etwas von queer.de über die Veranstaltung: http://www.queer.de/detail.php?article_id=25547

Hier der Vortrag von Dr. Volker Jung als pdf-Dokument: http://www.ekhn.de/fileadmin/content/ek ... t_Jung.pdf

Gruß
Anne-Mette
Claudia-Luisa
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Re: Konferenz über Theologie und Transsexualität an der Uni Frankfurt

Post 30 im Thema

Beitrag von Claudia-Luisa »

https://www.evangelisch.de/inhalte/1313 ... ments-list

Interessant finde ich auch die Diskussionen auf www.evanglisch.de


LG, Claudia-Luisa
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