Na, das ist eine nette UmschreibungAlle sind jedenfalls öffentlich
erreichbar.
Dann ist es also möglich, auch als nicht als "transsexuell geprüfter Mensch" z.B. im VTSM e.V.- Forum sich anzumelden und mitzudiskutieren?
Gruß
Anne-Mette
Im Chat: ChatBotIn, aber keine natürlichen Personen (d/m/w)
Na, das ist eine nette UmschreibungAlle sind jedenfalls öffentlich
erreichbar.
Mag ja sein. Es gibt leider auch relativ viele Menschen, für die eine diskriminierende Trennung in Schwarze, Weisse und Gelbe ganz OK ist. Es gibt immer irgendjemanden, der bestehende Differenzierungen 'völlig in Ordnung' findet; sonst gäbe es diese Trennungen schlicht nicht. Es lässt sich sicherlich auch jemand finden, für den eine gesetzliche Unterordnung der Frau unter den Mann völlig in Ordnung ist (vermutlich sogar hier). Das macht die Sache an sich aber nicht besser. Und jetzt komm mir nicht mit 'Mehrheit'; die zu sein nehmen nämlich auch die für sich in Anspruch, die uns alle am liebsten in der Geschlossenen sähen.Denn es gibt Menschen (ganz viele sogar) für die ist Binärität erstmal völlig in Ordnung.
Findest du es nicht selbst etwas schräg, dass grade ein Teil der Menschen, die ständig auf ihr Selbstbestimmungsrecht pochen, das zudem völlig frei von körperlichen Bezügen anzuerkennen sei, anderen dauernd irgendwelche Zuschreibungen an die Backe kleben wollen? (den kategorischen Ausschluss innerhalb deines Satzes muss ich nicht extra erklären, oder?)Aus diesem Grund leben Menschen weiblich gekleidet aber mit Vollbart für sich selbst gut und zufrieden (was z.B. von transsexuellen Menschen überhaupt nicht nachvollzogen werden kann ........
Ein Kind soll Auskunft über sein Gechlecht geben? Womöglich noch bevor der Doc es in die Papiere einträgt?Über den Weg, dass nur der Mensch selber über sein Geschlecht Auskunft geben kann .......... Dieser Umstand gilt dann selbstverständlich auch für Kinder, Marielle.
Das ist, mit Verlaub, nicht richtig.Rosi_ hat geschrieben:Hallo Andrea,
versuch einmal Trans* und Transsexualität nicht als Menschengruppen zu betrachten, sondern als "Phänomene" oder auch
als "Marker", die ganz eindeutig und scharf definiert sein können. So wird das dann besser verständlich und vor Allem auch
tauglich um Abseits von persönlichen Befindlichkeiten darüber sprechen zu können.
Es ist ja wesentlich leichter, sich zwischen "Markern" zu erklären, als zwischen Menschengruppen. Wie ich ja schon gesagt
hatte, gibt es selbstverständlich eine Unschärfe oder Vermischung der Phänomene, weshalb meine scharfe Grenzziehung immer
auf das Phänomen bezogen ist, nie aber auf Menschen.
Weil sich Menschen aber in unserem Fall über diese Phänomene definieren oder beschreiben und erklären, ist es eben für das
Verständnis (verstehen) wichtig, das mit den jeweiligen Begriffen (Beschreibungen) die richtigen Wirklichkeiten transportiert
werden.
Gerade in den von Dir angesprochenen Selbstfindungsprozessen sind solche "Marker" besonders wichtig. Je schärfe diese
definiert sind, desto besseren Orientierungswert haben sie für die Menschen in ihrer Findung. Dabei ist es sogar denkbar,
das "Marker" auch mit gar keinen Menschen "besetzt" sind. Von diesen "Markern" kann sich jeder Mensch "abgreifen" was
ihn und seine Wirklichkeit am besten entspricht.
...
Danke
Rosi
Das Ganze wie üblich etwas schwer zu verstehen — ich versuche es mal mit meinen Worten wiederzugeben:Rosi_ hat geschrieben:versuch einmal Trans* und Transsexualität nicht als Menschengruppen zu betrachten, sondern als "Phänomene" oder auch als "Marker", die ganz eindeutig und scharf definiert sein können. So wird das dann besser verständlich und vor Allem auch tauglich um Abseits von persönlichen Befindlichkeiten darüber sprechen zu können.
Es ist ja wesentlich leichter, sich zwischen "Markern" zu erklären, als zwischen Menschengruppen. Wie ich ja schon gesagt hatte, gibt es selbstverständlich eine Unschärfe oder Vermischung der Phänomene, weshalb meine scharfe Grenzziehung immer auf das Phänomen bezogen ist, nie aber auf Menschen.
Rosi_ hat geschrieben:Wenn also nun Menschen antreten unter Trans* und erklären es handelt sich dabei um Transfrauen, Transmänner und insgesamt um Trans*menschen, dann entspricht das nicht dem "Marker" von transsexuellen Menschen. Denn das sind Frauen und Männer.
Wenn ich das lese, werde ich den Eindruck nicht los, du hast irgendwie "Angst" vor Trans*, was immer du darunter verstehen magst. Dabei ist doch z.B. Transfrau nur ein Begriff. Du würdest diese wohl "Frau mit abweichenden Körpermerkmalen" bezeichnen.Rosi_ hat geschrieben:Werde ich anderen Menschen (egal welchen) z.B. als selbsterklärte "Transfrau" entgegentreten, habe ich mir in diesem Moment bereits selbst die Glaubwürdigkeit eine Frau zu sein abgesprochen. Besonders wenn dabei nachgestellt wird, dass man eine transsexuelle Frau sei und damit also eine "Frau" ist, wird an dem Ziel gesägt, das die geschlechtliche Selbstaussage von Menschen eine glaubwürdige Anerkennung finden wird.
Na, dann frage mal 100 Frauen, wie sie sich "als Frauen" verhalten - und Du wirst dermaßen viele unterschiedliche Antworten bekommen...Es ist nur ein Unterschied, ob sich ein Mensch
verhält "wie" eine Frau, weil er eine Frau ist, oder ob sich ein Mensch verhält "wie" eine Frau, weil er als Mann glaubt wie sich
Frauen verhalten.
Hallo Rosi,Rosi_ hat geschrieben:Und genau so, wie Du selbst es betreibst, im Zusammenhang mit einem transsexuellen Phänomen dann als "Transfrau" von Dir sprichst, entstehen halt Bilder in den Köpfen der Menschen (wohl nicht in Deinem). Bilder von einer "Transfrau" und nicht von einer Frau
na, ich eben nichtSo, und nun ist es einmal an mir, Dich, Anne-Mette, in dem nachfolgend dann von Dir Angeführten nicht folgen zu können.
Wie kommst Du jetzt darauf etwas an Körperlichkeiten festzumachen? Welchen Bezug siehst Du? ? ?
ist so ätzend sexistisch, dass mir und meiner Besten beim Lesen glatt die Brille verrostet ist. Der kommt noch vor der neulich hier zu lesenden Gestrigkeit, nach der es vor ein paar Jahrzehnten Frauen gab "die noch wussten, wie sie sich zu kleiden haben.""Frau "tun" ergibt sich aus Frau "sein""
Das sollte eigentlich kein Wortwitz sein, sondern ich wollte dich nur auf einen Widerspruch in deinen Ausführungen hinweisen. Wenn das etwas lustig rübergekommen sein sollte, war das nicht ganz unbeabsichtigt, denn ich denke, auch bei ernsten Themen kann eine kleine Portion Humor nichts schaden.Rosi_ hat geschrieben:Dein Wortwitz, dass wir auf der anderen Seite dadurch ja unsichtbar werden sollen - und damit alle Probleme sich in Luft aufgelöst hätten, mögen wohl noch
ein paar Andere lustig finden, für die das geschlechtliche Thema auch nur eine amüsante Freizeitbeschäftigung ist.