Moinsen,
Ich habe mal ein paar Phrase per kurisv & fett herausgestellt:
MichiWell hat geschrieben: Di 17. Apr 2018, 22:17
Dass die am späten Abend aufgenommenen Kalorien vom Körper noch produktiv verbraucht werden ist
wenig wahrscheinlich.
Und mit den 2 Stunden Verdauungszeit liegst du "leicht" daneben. Siehe hier:
Verdauung - Dauer
Die Verdauung ist ja nicht abgeschlossen, wenn die Nahrung nach 2 (oder mehr) Stunden den Magen verlässt. Im Dünndarm geht es erst richtig los. Erst dort werden die Nährstoffe vom Körper aufgenommen, und das dauert. Und, damit du bewusst den Zusammenhang spürst, dass dir das späte Essen letztlich die Schlafqualität verschlechtert, da musst du schon schwer essen oder mehr Alkohol trinken.
Das ist mir klar. Mit den 2h meinte ich die minimale Differenz zwischen Abendessen und ins Bett gehen. So dass, selbst wenn die Mahlzeit sehr üppig ausfiel, ich dann aber nicht mehr so ein Völlegefühl habe, wenn ich ins Bett gehe.
Das die Nahrung nach 2h umgesetzt ist, wollte ich nicht damit ausdrücken. Ich dachte auch, ich hätte das klar formuliert.
MichiWell hat geschrieben: Di 17. Apr 2018, 22:17
Anja hat geschrieben: Di 17. Apr 2018, 11:51
Auch mit dem "Ruhemodus" und dem der berühmten "Sparflamme" hab ich so meine Probleme. Weil bewiesen sind diese Modi meines Wissens nach nicht.
Nun, ich sage mal,
dass man
sich nicht wenige morgens und oft bis in den späten Vormittag hinein mehr oder weniger schlapp und nicht so leistungsfähig fühlen, obwohl man, wenn man ausgeruht ist und ein gutes Frühstück hatte, eigentlich die sprichwörtlichen Bäume ausreißen können sollte.
Es ist daher naheliegend, dass für die Körperfunktionen in Summe nicht genügend Energie bereitsteht. Also muss irgendwo gespart werden.
Es muss hier niemand öffentlich zugeben, dass das für ihn/sie zutrifft, und
doch dämmern wohl nicht wenige vormittags mehr oder weniger kraftlos vor sich hin. Das fällt uns nur nicht mehr so deutlich auf, weil wir heutzutage überwiegend leichte Jobs haben oder gar nur "Schreibtischtäter" sind.
...wenig wahrscheinlich...
...es ist daher naheliegend...
... ich sage mal, dass nicht wenige sich morgens... mehr oder weniger schlapp... fühlen
Das sind alles Behauptungen, die auf Annahmen beruhen. Wie ich schon vorher schrieb, bleiben Beweise häufig aus.
Was ich schrieb, das mich eine späte, üppige Mahlzeit nachts noch nie "belästigt" hat, beruht allein auf meiner Erfahrung. Wenn andere Probleme damit haben, müssen diejenigen für sich etwas ändern...
Ich esse übrigens immer abends die warme Hauptmahlzeit, genauso wie meine Frau und die Kinder. Nach deiner Logik müssten wir ja alle damit zunehmen (trotz Defizit!) Klingt unlogisch, ist auch nicht der Fall...
Ich möchte auch nicht den Klugscheisser raushängen lassen, aber ich möchte dazu anregen, Dinge, die man irgendwo aufgeschnappt hat, vielleicht auch mal zu hinterfragen.
Du schreibst, das die Energie den Abendessens "wenig wahrscheinlich" noch produktiv verbraucht würde. Ich schrieb, das der Löwenanteil der Energie, Tag und Nacht zum Erhalt der Körpertemperatur benötigt wird. Also das finde ich schon mal sehr produktiv. Jeder weiß, wie schlecht es einem geht, wenn die Temp auch nur 2-3 -°C vom Sollwert abweicht...
Da die Körpertemperatur kaum Abweichungen zulässt, ohne das wir uns dann richtig schlecht fühlen, kann der Körper hier auch nicht ansetzen um zu sparen -> Sparflamme? Deswegen gibt es auch keine Beweise für diesen "Modus"
Natürlich versucht der Körper Energie zu sparen, aber das versucht er dann sekundär, indem man z.B. anfängt zu frösteln, wenn man zu wenig isst. Dann dreht man die Heizung auf oder zieht sich einen dicken Pulli an und schon spart der Körper Energie, weil er weniger heizen muss...
Aber über Ernährung kann man inzwischen streiten wie über Religion. Und dafür ist mir dieser Thread eigentlich zu schade
Grüße
die Anja