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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Mo 26. Okt 2015, 18:46
von Magdalena
Hallo,
ich habe hier einen weitern Teil geschrieben.
Es wurde spät als Madelaine mich verlassen hatte. Inzwischen bekam ich ein Hungergefühl. so griff ich nach dem Tablett welches schon eine länger auf meinem Tisch neben dem Bett stand. Noch wacklig auf den Beinen stehe ich auf und setze mich an den Tisch. Der Tee in der Thermoskanne ist noch warm. Ich habe Appetit auf Käse und Schwarzbrot. Aber mehr als eine Scheibe schaffe ich nicht. Dafür trinke ich die Kanne Tee fast aus. Was sich später bemerkbar macht. ich bekomme eine starken Druck auf der Blase. Ich muss zur Toilette. Was hatte die Ärztin gesagt? Ach ja ich sollt nach einer Schwester rufen. Dazu schlich ich zu meinem Bett. Denn da ist die Klingel. Bald kommt eine Schwester. "Ich möchte auf Toilette.", beeile ich mich zu sagen beim Anblick der Schwester. "Bitte kommen sie Frau Bergner.", dabei hält sie mir eine Hand und begleitet mich in die Toilette. Meine Verband hatte die Ärztin ja schon entfernt. Die Schwester half mir die Miederhose vorsichtig nach unten zu ziehen. So setzte ich mich auf das WC. Etwas ungewohnt ist es für mich. Ja jetzt muss ich immer im sitzen Wasser lassen. Noch habe ich Angst, wird es funktionieren. Aber die Schwester hilft mir auch hier. Nur durch die noch immer vorhandene Wund brennt es etwas. Vorsichtig reinige ich mich ab. Zum ersten Mal taste ich meine neuen weiblichen Genitalien ab. Ich denke, wenn Gernot mich jetzt so sieht. Und in mir steigt ein erfülltes Gefühl des Wohlbefindens auf. Die noch immer anwesende Schwester beachte ich kaum, als ich mir die Miederhose wieder anziehe. "Es ist alle in Ordnung, danke dass sie so schnell gekommen sind. ", damit wende ich mich an die Schwester. Ich lege mich nun in mein Bett und beginne eines der Bücher aus meinem Nachtisch zu holen. Ich möchte noch etwas lesen. Nach wenigen Seiten lege ich das Buch zur Seite. Bald schlafe ich ein.
Am nächsten Morgen werde ich mitten in der Nacht geweckt. Jedenfalls glaube ich es. Ich träumte grade von einem Strand, ich in einem knappen Bikini und nur Gernot war in meiner Nähe. "Guten Morgen Frau Bergner.", weckt mich die Schwester, welche mich gestern zur Toilette geführt hat. Ich quäle mir ein, "Gutem Morgen, Schwester.", heraus. "Ich werde ihnen heute Morgen beim Waschen helfen.", sprach sie. Ich bin doch kein kleines Kind, denke ich. Ich kann mich schon allein waschen. Wiederwillig lasse ich mich in die Toilette führen. Hier merke ich das ich wieder Wasser lassen und mehr muss. Viel muss die Schwester nicht helfen. Doch als ich an die operierte Stelle komme, bin froh die Hilfe der Schwester anzunehmen. In meinem Zimmer liegt eine frische Miederhose. Ich will sie gleich anziehen. Das bemerkt die Schwester. "Halt Frau Bergner!" , ich schaue die Schwester ratlos an. "Zunächst sollten wir ihrer Vagina die nötige Behandlung gönnen." Ich erinnere mich. Davon hatte die Ärztin auch gesprochen. "Ich werde jetzt den alten Stent herausnehmen und den Neuen einsetzen." "Am Besten sie setzen sich auf das Bett und machen die Beine auseinander." Ich befolge die Anweisung. "So sehen sie genau hin Frau Bergner, wie ich vorsichtig den Stent herausziehe." Ein bisher ungewohntes Gefühl wie der Stent aus mir hinaus gleitet. Dann zeigt mir die Schwester den Stent, den sie mir einsetzen möchte. "Sehen sie mit dieser Seite beginnen sie den Stent in ihre Vagina zu schieben", jetzt überreicht sie mir den Stent. Zögerlich, da ich einen Wiederstand spüre, schiebe ich das Teil ein meine Körper. Zufrieden schaut die Schwester zu. "Das hat doch schon gut funktioniert." Ich atme tief durch. "Heute Abend können sie es schon vollständig alleine machen, Frau Bergner." Die Schwester begleitet mich noch mal zur Toilette, wo ich mir nochmals die Hände wasche. Derweil steht auf meinem Tisch das Frühstück. Es gibt frische Brötchen und Kaffee, dazu Erdbeerkonfitüre. Ich lasse mir Zeit und genieße den Kaffee. Da höre ich vom Gang emsiges Treiben. Auch in mein Zimmer kommt ein Pfleger, Ich möchte schnell ihr Zimmer aufräumen den gleich ist Visite. So habe ich gerade die Tasse ausgetrunken als auch schon der Pfleger mit dem Tablett in der Hand das Zimmer verlässt. Ich lege mich in mein Bett und erwarte die Visite.
Neben der Ärztin, welche mein OP durchgeführt hat standen noch weiter Ärzte im Raum. "Frau Bergner," spricht die Ärztin mich an, "sie haben den ersten Wechsel des Stants durchgeführt." "Ja, das habe ich.", antworte ich stolz wie ein kleines Mädchen, welches im Puppenwagen der Puppe die Flasche gibt. Und setze mich aufrecht in mein Bett. Die Ärztin nickt zufrieden und schreibt sich Notizen auf. Zum Ende der Visite überreicht sie mir eine Liste. Darin sind Termine aufgeführt die ich einhalten soll. Der erste Termin bestand zum Blutabnehmen in das Schwesternzimmer zu gehen. Aus meinem Schrank hole ich mir meinen Morgenmantel und laufe auf den Flur hinaus. Hier merke ich wie anstrengen auf einmal das Laufen ist. Zu meinem Glück liegt das Schwesternzimmer nur drei Türen entfernt von meinem Zimmer. Das Blutabnehmen ist schnell erledigt und ich bin froh, dass ein Pfleger mich zu meinem Zimmer begleitet. Jetzt habe ich Ruhe bis nach dem Mittag. Am Nachmittag möchte die Ärztin mich sprechen. Wieder über den Flur ins Ärztezimmer. Hier soll ich auf einem Gynäkologenstuhl Platz nehmen. Die Ärztin untersucht mich und stellt Fragen dabei. Ãm Ende meint sie, das alles gut aussieht, und in einer Woche könne ich die Klinik verlassen.
Bis zum nächsten Teil Eure Magdalena
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Fr 8. Apr 2016, 23:49
von Magdalena
Hallo,
ja es geht weiter. Ich muss mich entschuldigen. Aber in der letzten Zeit hatte ich viele andere, für mich wichtige Dinge zu erledigen, die mich in Anspruch genommen haben. Da war keine rechte Muse aufgekommen. Jezt aber habe wieder eine Teil fertig.
Nach der erfreulichen Nachricht ging ich zurück in mein Zimmer. Ich muss unbedingt Gernot erreichen. Von meinem Telefon wähle ich Gernot seine Nummer. Mir kommt es endlos lange vor Bis er abnimmt. "Gernot, ich werde nächste Woche entlassen." Das Warten auf seine Antwort kommt mir wie eine Ewigkeit vor. "Claudia, es freut mich für dich. Ich komme gleich bei dir vorbei." Der Rest unseres Gespräches rauscht an mir vorbei. Und Gernot hielt Wort. Es war noch nicht mal eine halbe Stunde um, als ein großer Blumenstrauß und dann Gernot vor mir stand. "Claudia, möchtest du meine Frau werden?" Ich brachte keinen Ton heraus . Tränen liefen über mein Gesicht. Dann ein leises aber verständliches, "Ja Gernot, ich will." In meinem Nachthemd stand ich Gernot das erste mal als richtige Frau gegenüber. Es folgte ein langer inniger Kuss. Nun holte Gernot aus seiner Hosentasche ein kleines Päckchen und überreicht es mir. Vorsichtig öffne ich es. Ein Ring komm hervor. Gernot holt den Ring und steckt ihn mir an meinen Finger. Der Ring als Zeichen unserer Verlobung funkelt mit meinen Augen um die Wette. Dem folgt ein nochmaliger längerer inniger Kuss. Wir vergessen die Welt um uns. So merken wir nicht wie eine Schwester im Zimmer war und uns eine Vase für die Blumen brachte. Langsam lösten wir uns und setzten uns an den Tisch am Fenster. Wir hatten uns so viel zu erzählen, und dennoch sahen wir uns nur an. "Wann," unterbrach Gernot unserer Schweigen," kommst du, Claudia aus der Klinik?" "Nächsten Dienstag, meinen die Ärzte kann ich nach Hause." "Selbstverständlich hole ich dich ab." "Danke, aber ich glaube?" "Was Claudia, ich werde meine zukünftige Frau nach Hause holen." "Ich muss noch mit meiner Mutter sprechen, und mit meiner Freundin Madelaine." "Ja, mein Schatz mach das." Ich kann nicht sagen, wie lange Gernot bei mir war. Jedenfalls versuchte ich gleich noch meine Mutter zu erreichen. Es dauerte nicht lange, und meine Mutter meldet sich. Ich berichte von meiner Verlobung mit Gernot. Beschreibe den Ring, der meinen Finger ziert. Und wie glücklich ich bin. Bald hätte ich vergessen zu sagen, dass ich am Dienstag entlassen werde. Ich glaube am Telefon die Stimme von Madelaine zu hören. Vielleicht bilde ich es mir nur ein. Auf meine Frage nach Madelaine meldet sich Madelaine am Hörer. Jetzt muss ich wieder weinen vor Freude.
Ich zähle die Tage bis zur Entlassung aus der Klinik. Das tägliche Telefonat mit Gernot hilft mir über die Zeit. Endlich kommt der Dienstag. Ich bin gerade dabei meine letzten Sachen einzupacken als sich die Tür öffnet und meine Mutter vor mir steht. Ich verstehe nicht so recht. War es doch Gernot, den ich erwarte. Auch Madelaine stand hinter meiner Mutter. Von Gernot immer noch nichts zu sehen. Madelaine und meine Mutter packten die Taschen. Ich folgte ihnen. Den Gang vorbei am Schwesternzimmer. Mit dem Aufzug hinunter zum Foyer. Keiner sprach ein Wort. Im Foyer fiel mein Blick auf einen Rosenstrauß. Plötzlich erhellte sich mein Gesicht. Da war Gernot. Jetzt mussten Madelaine und meine Mutter lachen. Sie wussten ja, dass Gernot hier wartete. In meinem Gesicht konnten sie lesen, wie enttäuscht ich war und nach einer Spur von Gernot suchte. Noch viel es mir schwer schnell zu laufen. Doch Gernot kam mir entgegen. Die Blumen gingen zu meiner Mutter. Und Gernot nahm mich in seine starken Arme. Um mich auf seinen Armen durch das Foyer zutragen. Gleich am Ausgang steht sein Auto. Galant lässt er mich wieder auf den Boden zurück. Dann lässt er mich auf dem Beifahrersitz einsteigen. Langsam nähern sich Madelaine und meine Mutter mit dem Gepäck und dem Blumenstrauß. Die letzen Meter bekommen sie Hilfe von Gernot, der die Taschen im Kofferraum verstaut. Nun nehmen Madelaine und meine Mutter auf der Rückbank Platz. Langsam fahren wir von dem Klinkgelände. Nach dreißig Minuten erreichen wir die Stadtgrenze und die Autobahn. Gernot zeigt, was sein Auto hergibt. Mir wird auf einmal schummrig vor den Augen. Ob es an den Medikamenten liegt, die ich noch nehmen muss und von der Klinik mitbekommen habe. Ich bitte Gernot langsamer zu fahren. An der nächsten Rastmöglichkeit steuert er sein Auto auf den Parkplatz. Von den nahen Feldern weht leicht der Wind den Duft frischen Getreides herüber. Ich bekomme Appetit auf frischen Salat und Fisch. So frage ich, "Ob wir nicht irgendwo was Essen gehen können. Vielleicht vertrage ich dann die Autofahrt besser." ich erntete Zustimmung, da sich auch bei ihnen ein Hungergefühl einstellte. So stiegen wir wieder in Gernots Auto. An der nächsten Abfahrt gelangten wir zu einem Dorf. Das Dorf ist von vielen Fischteichen umgeben. So verwunderte es nicht, dass wir bei einer Fischräucherei Halt machten. Wir teilten uns zwei geräucherte Forellen. Jeder nahm dazu frisches Brot oder Salat. Hier blieben wir fast eine Stunde, ehe unsere Heimfahrt weiterging. Und obwohl ich nur mitgefahren war, fühlte ich mich müde, als wir zu Hause angekommen sind. Meine Mutter bat Gernot und Madelaine noch mit zu uns ins Haus. Man sah es mir aber an, dass ich nur so schnell wie möglich ins Bett wollte. Gernot spielte hier ganz auf Kavalier und verabschiedete sich höflich, nach dem er alle Taschen ins Haus getragen hatte. Nur Madelaine wollte unbedingt bei mir bleiben. Sie meinte mir vielleicht helfen zu müssen. Wir sind Freundinnen und haben schon oft eine bei der anderen übernachtet. So richtete meine Mutter das Gästebett für Madelaine her. Wieder in meinem Bett zu Hause bin ich zufrieden eingeschlafen und habe von meinem Leben an Gernots Seite geträumt.
Ein schönes Wochenende wünscht Magdalena
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Mo 11. Apr 2016, 14:44
von Magdalena
Hallo,
für alle die schon auf eine Fortsetzung warten,wieder ist ein kleiner Teil ferig geworden.
Die erste Nacht wieder im eignen Bett habe gut und vor allem lange geschlafen. In der Klinik waren die Nächte durch den Klinikalltag kurz. So war ich nicht verwundert, als Madelaine mich schon fertig angezogen neben meinem Bett Stand, "Guten Morgen du Langschläferin." weckte sie mich. Ein Blick auf meine Wecker verriet, es ist schon nach neun Uhr. Ich quäle mir ein, "Guten Morgen" , heraus. Langsam drehe ich mich auf die Seite und richte mich im Bett auf. Madelaine schaut mich gespannt an. "Was ist noch?", frage ich sie. Sie wirkt erwartungsvoll. "Ich möchte dich mal ansehen!" "Aber Du siehst mich doch, oder brauchst du eine Brille." "Nein nicht so.", antwortet sie, " Das Ergebnis deiner OP, liebe Claudia." Ich schäme mich irgendwie. Madelaine scheint es zu merken. "Du Claudia ich ziehe mich auch aus, wenn du willst." Dabei beginnt sie schon ihren Rock auszuziehen. Noch immer stehe ich unschlüssig in meinem Zimmer. Dann streife ich mir meine Nachthemd ab. Malelaine betrachtet mich. "Wenn du es mir nicht gesagt hättest, ich würde nicht glauben das Du einmal ein"¦", sie spricht nicht weiter. Und nach einer Pause meint sie weiter, " Es sieht so natürlich aus, bald besser wie bei mir." Noch sind einige Schwellungen nicht ganz zurückgegangen und die Intimrasur vor der OP hat sicher auch seinen Beitrag geleistet. "Dann will ich jetzt mal Duschen gehen und den Stent wechseln." , meldete ich mich ab. Den hatte ich mir schon im Bad bereitgelegt. Im Bad brauchte ich jetzt länger als noch vor dem Klinkaufenthalt. Dann zog ich mir ein Sommerkleid an, welches ein weit geschnittenen Rockteil hat. dazu flache Ballerinas. Dann ging ich hinunter ins Wohnzimmer. Hier begrüßte mich auch meine Mutter mit duftenden Kaffe und frischen Brötchen. Viel mochte ich aber nicht essen. Und es meldete sich mein Handy. "Guten Morgen mein Engel!" erklang die Stimme von Gernot. "Guten Morgen Gernot!" flüsterte ich in das Telefon. Er meldete sich für den Nachmittag an. Und Madelaine , die das Gespräch mitbekommen hat meinte, "Na was möchte den dein Verlobter?" Sie merkte das ich dabei Farbe im Gesicht bekam. Wahrheitsgemäß erzählte ich , Gernot kommt am Nachmittag vorbei. "Und ich muss doch noch die Unterlagen von der Klink zu meiner Frauenärztin bringen. Und ich habe nichts zu Hause wenn Gernot kommt.", erzähle ich noch. "Lass mich dir helfen.", schlug Madelaine vor. "Allein kannst du noch nicht aus dem Haus.", meinte Madelaine bestimmend. "Denk nur wenn Dir was passiert!", warf sie hinterher. Was soll mir passieren, dachte ich. ich bin doch kein kleines Kind, auf dass man auf passen muss. Meine Mutter, die gerade aus der Küche kam und unser Gespräch zum Teil mitgehört hat, stimmte Madelaine zu. Also fügte ich mich der Mehrheit. In meinem Zimmer holte ich die Unterlagen und etwas für den Notfall. Was ich von der klink mitbekommen habe. Madelaine wartete schon an der Tür auf mich. Schnell noch von meiner Mutter verabschieden, dann gingen wir los. Und ich bin froh, dass Madelaine mich begleitete. Mein Gang glich eher dem einer Ente als der einer Frau. Was in der Wohnung noch Einigermasen problemlos ging, ist nun anstrengend für mich. Auch hatte ich kein Kissen dabei, so blieb ich im Bus stehen. Zum Glück sind es nur wenige Haltestellen. In der Praxis wurde ich schon erwartet. Die Klinik hatte mein Entlassungsdatum übermittelt. Dennoch muss ich länger warten. Die Ärztin wollte mich unbedingt sprechen, ehe sie mir ein neues Rezept ausstellt. Die Assistentin vom Empfang brachte mir extra ein Kissen, damit ich im Wartezimmern Platz nehmen kann. Überall lagen Zeitschriften, die über Schwangerschaft und über Geburtsvorbereitung berichteten. Ich versank in Gedanken, die Madelaine lesen konnte. "Claudia nicht traurig sein, vielleicht könnt ihr ein Kind adoptieren.", dabei hielt sie meine Hand. Dann wurde ich schon aufgerufen und Madelaine wartete im Wartezimmer auf mich. Ich sollte mich auf den Behandlungsstuhl setzen. Die Ärztin betrachtete sich das Operationsergebnis . Wir unterhielten uns wie meine weiter Behandlung geschehen soll. Zunächst erfolgt eine Umstellung der Hormone, da durch die OP sich mein Hormonspiegel verändert habe. Ich bekam mein Rezept am Empfang und einen neuen Termin. Zu dem meine Hormonwerte nach der Umstellung überprüft werden sollen. Madelaine begleitet mich noch zur Apotheke und zur Bäckerei. Ich möchte doch noch Kuchen kaufen wenn Gernot mich besucht. Ich habe reichlich ausgewählt, weil ich davon ausging, auch Madelaine bleibt noch bei mir. Aber nein sie begleitet mich nur bis zu meiner Haustür. Um sich plötzlich zu verabschieden. Als ich das Haus aufschloss, merkte ich auch meine Mutter war nicht zu Hause. So stellet ich den Kuchen in die Küche. Bis Gernot kommen wollte bleibt noch Zeit. Im Bad nutze ich die Zeit mich frisch zu machen und lege mich noch auf mein Bett. Von dem kurzen Weg war ich irgendwie geschafft. Unsere Klingel macht mich wieder munter, wie spät ist es? So schnell ich kann, gehe ich an die Tür und öffne sie.
Viele Grüße Magdalena
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: So 17. Apr 2016, 08:36
von Magdalena
Hallo,
heute ist es leider nur ein kleiner Teil geworden. Dennoch viel Spass beim Lesen.
An der Tür steht aber nicht Gernot sondern ein Paketbote der Apotheke. Ich bin zunächst enttäuscht. Doch aber auch froh, dass meine Medikamente eingetroffen sind. Denn als ich in der Apotheke heute Morgen war, musste noch einiges nachbestellt werden. Noch stehe ich in der Türe und bestätige den Empfang des Päckchens, da höre ich ein mir vertrautes Geräusch. Es ist Gernots Auto. Bald steht er mit einem Blumenstrauß in der Hand vor mir. Das Päckchen, welches der Bote brachte lege ich im Flur ab. So nehme ich Gernot die Blumen und einige innige Küsse ab. Im Wohnzimmer ist der Tisch schon gedeckt. "Möchtest du Kaffee oder Tee?", richte ich mich an Gernot. "Danke Liebes, einen Kaffee kann ich gut vertragen." In der Küche treffe ich meine Mutter an. "Seit wann bist du wieder im Haus ?" "Du lagst noch erschöpft in deinem Zimmer auf dem Bett und hast mich nicht bemerkt,. Als ich kurz hineinsah." Dabei hatte sie schon den Kaffekrug in der Hand und befüllt die Kaffeemaschine. Ich geh zurück zu Gernot. "Wie war dein Tag , Gernot?", sage ich und setze mich auf dem Sofa neben ihn. "Nicht sehr aufregend, das Übliche.", und wieder landen seine Lippen auf meinem Mund. Irgendwie kann es selber kaum glauben. Vor einiger Zeit, die mir wie aus einer andern Welt erscheint, lebte ich so in den Tag hinein ohne Zukunft, Jetzt bin ich eine Frau, die in den Armen ihres Verlobten liegt. "Als sich unsere Lippen trennen, Und was hast du so erlebt, mein Schatz?" "Den Boten musst du noch gesehen haben. Er brachte meine Medikamente vorbei." Ich hole Luft. "Madelaine hat mich heute Früh zu meiner Ärztin begleitet." sage leise. "Also auch nicht sehr aufregend." "Und was hat deine Ärztin gesagt?" "Was soll sie gesagt haben. Sie ist mit den Ergebnissen der OP zufrieden und hat mir andere Medikamente verordnet." dann kommt meine Mutter mit dem duftenden Kaffee ins Zimmer. Gemeinsam nehmen wir am Esstisch Platz. "Da sie nun zur Familie gehören," dabei blickt meine Mutter Gernot an und reicht ihm die Tasse Kaffee entgegen, " freue ich mich sie bei uns zu begrüßen." Ja es hat was feierliches, das in der Luft liegt. Zögerlich, so kannte ich Gernot eigentlich nicht, nahm er sich das kleinste Stück von der Kuchenplatte. Dann nahmen auch meine Mutter und ich mir ein Stück. Gernot aß langsam, doch er schaffte es, seinen Kuchen aufzuessen. "Du hast doch den ganzen Tag gearbeitet Liebling, du musst unbedingt noch was von dem Obstkuchen probieren.", diesmal reichte ich ihm ein größeres Stück auf seinen Teller. Und von meiner Mutter kam ein Lächeln von ihrem Gesicht. Nach dem gemütlichen Kaffeegedeck gehen wir in den Garten, der zu unserm Haus gehört. Ich nehme noch schnell das Päckchen, das der Bote brachte, um es vorher in mein Zimmer zu legen.
Viele Grüße Magdalena
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Sa 30. Jul 2016, 14:16
von Charlotta
echt gute Geschichte, ich beneide diesen Carsten, wie gerne hätte ich an seiner Stelle der Verwandlung in Claudia zugestimmt, die nötige Oberweite hatte ich schon und wurde dafür gehänselt, nur, das wäre in den 60ern gewesen, wie wäre es damals gelaufen?
Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Sa 30. Jul 2016, 16:30
von Drachenwind
...............Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Hoffentlich bald, da diese Geschichte auch mir gefällt.
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Do 10. Nov 2016, 17:50
von Anne-Mette
@Andrea
schreibst Du eigentlich auch mal selbst etwas außer "schreib weiter" (o.ä) ?
Gruß
Anne-Mette
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Mo 28. Nov 2016, 16:47
von Joe95
Hab ich ein Glück gehabt...
Ich hab die Geschichte ja gerade erst vor ein paar Tagen gefunden und konnte damit alles hintereinander lesen...

Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Fr 1. Sep 2017, 19:52
von Klaus(Bibi)
Eine schöne Geschichte. Schade das sie nicht weiter geht. Ich hätte gerne noch mehr über Claudia's Ausbildung, über die Hochzeit und vielleicht noch über eine Adoption gelesen
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Fr 14. Dez 2018, 20:13
von Bibi Melina
ich verfolge diese geschichte auch schon länger und mich würde es auch wahnsinnig interessieren ob es da mal weiter geht
bitte um eine fortsetzung danke
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Mi 26. Dez 2018, 15:09
von Magdalena
Hallo,
nach, ich gebe es zu langer Zeit, versuche ich diese Geschichte weiterzuschreiben. Ich muss aber dabei aufpassen, denn es ist eine fiktive Geschichte, eigenes Erlebtes nicht mit zu vermischen.
Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg II
Es sind zwei Jahre vergangen seit wir von Claudia und Gernot zuletzt etwas gelesen haben. Und es ist einiges in dieser Zeit geschehen
Claudia ist immer mehr in ihrem Leben als Frau aufgegangen. Gernot hatte ihr ja einen Heiratsantrag gemacht. Doch Claudia wollt zunächst noch ihren Berufsabschluss machen. Hier steigen wir wieder in die Geschichte ein.
Es ist Frühjahr, genauer April und Claudia bereitet sich auf den Abschluss ihrer Ausbildung vor. In die Berufsschule ist nur noch ein Tag in der Woche vorgesehen. Die andren Tage arbeitet sie wie alle anderen Mädchen in ihrer Klasse in den einzelnen Ausbildungsbetrieben. Auch Gernot und Claudia sehen sich selten. Zu sehr ist Claudia mit den bevorstehenden Prüfungen beschäftigt.
In der letzten Woche haben alle ihre Themen für die Abschlussarbeit bekommen. Genau wie Madelaine ist ihre Aufgabe herauszuarbeiten, wie sie sich als Modefachverkäuferin in der Zukunft sehen. So richtig findet aber Claudia nicht so richtig eine Antwort. Denn in letzter Zeit gingen immer weniger Kundinnen in das Geschäft von Frau Lindner. Wie soll ich mir da meine Zukunft vorstellen, dachte sich Claudia. Noch dazu, da mein Ausbildungsvertrag ja eigentlich aus einem Deal meiner Mutter und Frau Lindner hervorgegangen ist. So ist mit dem Ender der Ausbildung alles zu Ende. In unser Geschäft kommen meist gestandene Frauen, wenn ich es so sagen darf. Es fehlen die jüngeren Frauen. Frauen, welche meist Kinder haben. Und wo sollen denn die Kinder hin, wenn sich ihre Mütter zwischen den Kleiderständern umsehen. Da müsste sich im Laden etwas verändern. So hing Claudia ihren Gedanken nach, als es an der Tür bimmelte. Ihre Mutter öffnete , es ist Gernot. "Kommen sie herein." so wurde Gernot ins Haus gelassen und stand wenige Minuten in Claudias Zimmer. In der linken Hand hielt er einen Straus in der Hand und mit der rechten Hand zog er Claudia zu sich um ihr einen Kuss auf ihre Lippen zu geben. Er spürte wie Claudia sich sträubte. "Was ist mein Liebling." "Ach dieses blöde Thema für die Prüfung.", bracht Claudia nur heraus. "Ja und nach der Prüfung ist Schluss. Das Geschäft läuft nicht mehr so als zu der Zeit, als ich mit der Ausbildung begann!" jammerte Claudia. "Es sind fast nur noch ältere Kundinnen die bei uns kaufen." "Ist meine Schwester auch schon eine alte Dame?" , konterte Gernot. "Nein , so meine ich es nicht.", und nach einer Pause sprach Claudia weiter, "Junge Frauen sind ja meist auch Mütter." Gernot verstand nicht worauf Claudia hinauswollte. So setzte Claudia nach, " Während die Mütter sicher gern Kleider anprobieren würden, sind aber noch die Kinder um die sie sich kümmern müssen." "Ein Modehaus ist kein Spielplatz für Kinder, meinst du dass mein Schatz.", blickte Gernot Claudia mit fragenden Blicken an. "Ja!", gab Claudia zurück. Gernot ging ein wenig um Claudia herum und konnte das Thema von Claudias Aufgabe zur Prüfung flüchtig lesen. Dann nahm er Claudia in seine starken arme und meinte, "Da hast Du ja ein schönes Thema für Deine Prüfung bekommen." Claudia blickte Gernot von der Seite an, "Wie bitte ?" "Claudia, du hast mir doch gerade das Problem junger Mütter so gut erklärt," , und nach einer kleinen Pause fuhr er fort, " da könntest Du doch etwas daraus ableiten wie Du das Problem angehen würdest." Noch immer sagte Claudias Blick Ratlosigkeit aus , der sich aber langsam veränderte. Nun kam Claudia auf Gernot zu und gab ihm einen Kus. "Ich glaube Du mir ist gerade eine Idee gekommen" Dann drehte sich Claudia um und wenige Minuten später mit zwei Tassen frischen Kaffees zurück. Ihre Mutter legte dazu noch etwas von dem Kuchen, der noch vom letzten Wochenende übrig war. Während sie den Kaffee und den Kuchen genossen machte Claudia immer wieder kleine Notizen auf bunte Zettel. Dies war zu einer Marotte geworden. Für Außenstehende war es nicht zu erfassen, doch die Farben bildeten eine Ordnung, welche nur Claudia verstand. Auf einem der Zettel stand Ball auf einem anderen Puppe, und wiederauf einen Stand Schaukel. Gernot machte sich gar nicht erst die Mühe diese Zettel zu verstehen. Claudia war in diesem Moment so in ihrer Aufgabe vertieft, dass sie nicht bemerkte wie Gernot mit den leeren Tassen und Tellern den Raum verließ. Die Blumen lagen noch immer auf dem kleinen Tisch, wohin sie Claudia ablegte. Jetzt sah sie sich den schönen Straus noch einmal an. Gernot, dachte sie, womit habe ich die Blumen verdient. Fast jede Woche brachte Gernot eine Aufmerksamkeit mit. Die Blumen brauchen eine Vase.
Claudia verließ ihr Zimmer um sich nach passenden Vase umzuschauen. Dazu ging sie in die Küche und vernahm das Gespräch zwischen Gernot und ihrer Mutter. Im Vorbeigehen hörte Claudia nur ein paar Worte. ""¦ wann wollt ihr eigentlich heiraten"¦." oder ".. Herbst "¦ Gardasee"¦" Claudia wäre am liebsten in das Wohnzimmer gestürmt, aber mit der Vase gefüllt mit frischem Wasser lief doch in ihr Zimmer. Sie stellte die Blumen hinein. Die Blumen sollen einen hellen Standort haben, dachte Claudia. Unter ihrem Fenster steht eine Kommode, ein rechte Platz für Gernots Blumen.
Ach die blöde Hausarbeit, dachte Claudia bei sich. Gernot sitzt im Wohnzimmer bei meiner Mutter und ich hocke vor dem Computer und blicke auf eine leere Seite, die meine Hausarbeit werden soll. Und was habe ich an, eine Leggins und ein langes Shirt. Ich muss mich umziehen. Claudia öffnet ihren Kleiderschrank, der gut gefüllt ist. Doch nichts so recht scheint ihr gut genug. Soll es lieber ein Kleid oder doch ein Rock und eine Bluse sein? sie holt sich ein hellblaues Kleid mit Blumenmuster heraus. Ohne es gleich zu merken, gleichen die Blumen auf dem Kleid den Blumen welche ihr Gernot heute mitgebracht hat.
So steht Claudia wenige Minuten später in der Wohnzimmertür. Ihre Mutter erblickte sie zuerst. "Wolltest Du nicht an deiner Hausarbeit schreiben?" , fragte die besorgte Mutter ihre Tochter. "Was wenn mein Verlobter hier im Haus ist!", kam es prompt aus ihrem Mund. "Ach ja der Herr Verlobter!" kam es jetzt von der Mutter zurück. "Wann wollt ihr den übrigens heiraten?", mit einem Lächeln, welches Claudia gerade nicht sehen aber durch den Stimmfall der Mutter hätte hören können, die Mutter sah zu Gernot hinüber, der auch ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hatte, gingen die Worte an Claudia. "Wenn ich meinen Abschluss habe, können wir heiraten. Doch derzeit sieht es nicht so aus." , die Augen niedergeschlagen und zu Gernot schielend, ging Claudia weiter in das Wohnzimmer. "Gernot hat mir von deiner Idee zu deiner Hausarbeit berichtet.", leibe Claudia. "Und ich finde die Idee gut." Claudia nahm in einem der noch freien Sessel Platz. "Dann steht Dir noch Urlaub zu, so könntet ihr noch im Sommer oder Herbst Hochzeit feiern?", lies Claudias Mutter verlauten.
"Urlaub, ich höre Urlaub, meine liebe Mutter!", Claudia holte tief Luft, "Du erinnerst dich noch wie es zu meinem Ausbildungsvertrag kam. Danach ist Schluss, oder glaubst Du ich bekomme einen Arbeitsvertrag." Wieder holte Claudia tief Luft, bevor sie weitersprach, "die Freundinnen aus meine Klasse habe alle schon einen Vorvertrag, der ihnen einen Anstellung zusichert, wenn sie die Prüfung erfolgreich ablegen." Da hatte Claudia durchaus recht. Doch Claudias Mutter wusste um die guten Leistungen, die Claudia abgeliefert hatte. Vorige Woche war sie zufällig in Frau Lindners Geschäft und wurde gleich von Frau Lindner angesprochen. Frau Lindner ist gleichzeitig im Prüfungsausschuss. soviel wusste Claudias Mutter. Auch was Frau Lindner mit ihrem Geschäft in den nächsten Jahren erreichen möchte. Darüber lief das Gespräch zwischen den Frauen. Nur musste si versprechen noch nicht mit Claudia darüber zu reden. Frau Lindner meinte nur, sie müsse erst noch Claudias Hausarbeit in den Händen halten. Was verbindet Frau Lindners Plan ihr Geschäft zu entwickeln mit Claudias Hausarbeit?
"Lass mal bitte hören, was ist dein Thema in deiner Hausarbeit!" , wendete sich Claudias Mutter direkt an ihre Tochter. Claudia schilderte brav das Gleiche was vorhin sie Gernot berichtet hatte. Und auch wie Gernots Antwort war. Gernot, der die ganze Zeit Mutter und Tochter beobachtete, meinte jetzt, "Ja da ist etwas dran, Claudia." Und nun meinte auch ihre Mutter, "Die Tochter einer Kollegin hat auch das Problem, den Kindern ist langweilig im Laden." Und nach einer Minute ergänzt sie, "Meist wird dann zu Hause Online bestellet. Und weil es nicht gefällt oder passt zurückgesendet." Claudia meint zaghaft, Ihr meint wirklich wir sollten eine Kinderbetreuung in einem Modegeschäft einführen?" "Na ja Kinderbetreuung vielleicht nich tgleich," gesteht ihre Mutter, "aber wie ist es auch etwas für die zukünftigen Kundinnen mit im Anbot zu haben!" "Mutter und Tochter oder Sohn im Partnerlook?" , musste Claudia jetzt lachen, Doch sie wurde nachdenklich. "Ja ich glaube, das ist es." Sie stand auf und gab Gernot und Mutter ein Küsschen. "Ich glaube doch wir können im Herbst heiraten." Dann drehte sie sich zu Gernot um, "Du möchtest mich doch noch heiraten?" "Und ob meine Liebe", kam es zurück. Da meldete sich nun Claudias Mutter zu Wort, "Dan solltet ihr aber bald mal beim Standesamt vorbei gehen und auch noch in der Kirche nah einem Termin fragen." Mit einmal war Claudia wieder ein fröhliches Mädchen. "Am besten wir gehen gleich los.", stand sie auf und packte Gernots Hände. "Liebling heute ist Sonnabend." lehnte sich Gernot in seinen Sessel zurück. "Wie sieht es bei Dir am Dienstag aus?", meint darauf hin Claudia,, "Dahabe ich frei und wir können uns auf dem Markt treffen und zum Standesamt gehen." Gernot sah zu Claudias Mutter hinüber, genau darüber hatten sie ja schon gesprochen als Claudia nach einer Vase für die Blumen suchte. "Gut!", nickte Gernot, "gegen vierzehn Uhr auf dem Markt." Claudia strahlte, " Heute Abend möchte ich tanzen gehen." "Und deine Hausarbeit?" warf Gernot mit verstellter Mine ein. Claudia sackte in ihren Sessel zurück. in zwei Wochen ist Abgabetermin. "Aber wenn ich die Arbeit abgegeben habe bestehe ich auf eine durchtanzte Nacht."
Kurz danach ging Claudia zurück zu ihrer Hausarbeit. Du ihre Gedanken flogen ihr nur so zu. mit einem Mal waren alle Bedenken ausgewischt. Ihre Mutter hat Mühe Claudia am Abend vom Computer weg zu bekommen.
Viele liebe Grüße Magdalena
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Mi 26. Dez 2018, 16:00
von online52
Super das es weitergeht,Danke Dafür !
online
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Mi 26. Dez 2018, 17:45
von Lea Michele
Hallo Magdalena,
sehr lieben Dank für die wundervolle Fortsetzung!
Bitte, bitte weiter so.
GLG Lea Michele

Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Do 27. Dez 2018, 07:34
von Klaus(Bibi)
Hi Magdalena
Schöne Fortsetzung. Bin echt gespannt ob Claudia die Prüfung besteht
Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Do 27. Dez 2018, 16:22
von Magdalena
Hallo,
da ich heute noch ein wenig Zeit übrig hatte, ist ein weiterer Teil der Geschichte aufgeschrieben.
Sonntagmorgen, Claudia ist mit dem Ergebnis des vorigen Tages zufrieden. Sie hat den Aufhänger für ihre Hausarbeit gefunden. Und mit Gernot ist sie verabredet einen Termin für ihre Hochzeit auszusuchen. nur eines bereitete ihr jetzt Kopfzerbrechen, Gernot und ich möchten doch zusammen wohnen. Gernot besitzt zwar ein schönes Zimmer bei seinen Eltern und seiner Schwester. Gernot könnte ja auch zu uns, meiner Mutter und mir ziehen. Aber auch mit diesen Gedanken wollte sich Claudia nicht so recht anfreunden. Gernot ist zwar in seinem Beruf viel unterwegs. Hat also nie eine große eigene Wohnung notwendig gehabt. Und dann ist Claudia aufgefallen, auch ihre Mutter geht jetzt öfter abends aus. Langsam dreht sich Claudia nochmal in ihrem Bett hin und her, bevor sie aufsteht und sich im Bad für den Tag herrichtet. Mit dem Kleid von gestern geht sie hinunter in die Küche. Ihre Mutter scheint auch noch nicht aufgestanden zu sein. Die Kaffeemaschine ist kalt, der Kaffeekrug noch leer. "So jetzt werde ich uns einen gute Kaffee zubereiten. ", sprach Claudia mehr zu sich selber. In den Backofen legte Claudia nun noch einig Brötchen zum Aufbacken. "Guten Morgen Claudia!", ertönt Mutters Stimme aus dem Wohnzimmer." Guten Morgen!", kommt es nun von Claudia. "Mama, ich muss mit Dir zum Frühstück reden." "was gibt es den so wichtiges meine Tochter?", kam von Claudias Mutter, welche noch im Morgenmantel in der Wohnstube stand. Claudia deckte derweil den Tisch. Der Kaffee duftete und der tisch war geeckt. Mutter und Tochter saßen sich gegenüber. "Ich bin mir nicht sicher wo wir wohnen sollen?", begann Claudia das Gespräch. "Ich meine Gernot und ich! " Die Mutter schien es nicht gehört z haben, sonder biss in das Brötchen, dass sie sich mit Käse belegt hatte. "Claudia," sprach sie dann, "Gernot könnte doch hier einziehen. Das Haus ist doch für euch beide groß genug." "Ja, aber!", stöhnte Claudia, weiter kam sie nicht. "Ja siehst du Claudia, auch ich muss dir etwas beichten." Claudia sah ihre Mutter sprachlos an. "Dir ist doch sicher aufgefallen, meine liebe Tochter, ich bin öfter abends ausgegangen." "Was hat das mit Gernot und wo wir wohnen sollen zu tun?", meinte Claudia. "Sieh meine Tochter, Du bist flügge geworden. Du gehst jetzt schon sehr selbstständig deinen Weg an der Seite von Gernot ,deinem zukünftigen Mann." Hier machte Claudias Mutter eine kurze Pause um einen Schluck des Kaffees zu trinken. Irgendwann wirst Du mich nicht mehr brauchen. Und ich bin noch nicht so alt, Da ist mir Hanno begegnet." "Aha!" brachte jetzt Claudia nur heraus. "Es war vor einem Jahr, der Winter kam noch einmal zurück. Ich war in leichten Schuhen unterwegs." "Du bist gestürzt und dein Bein war angebrochen." "Ja Hanno war es der mich aufgelesen hat und ins Krankenhaus gefahren hat." Die Augen von Claudias Mutter fingen bei dem Gespräch an zu leuchten." Als ich zu Hause danach war, Du warst wieder zu Eurem Tanzkurs, besuchte mich Hanno oft." Da stand Claudias Mutter auf und ging in ihr Schlafzimmer. Mit einem Foto in der Hand kam sie zurück.." Das ist Hanno. Eigentlich heißt er Hans Joachim." Erklärt sie mit leicht schmelzender Stimme. So hat Claudia ihre Mutter noch nie reden hören, seit ihr Vater nicht mehr lebt. "Vor einigen Tagen hat er mich gefragt, ob wir nicht zusammenziehen wollen." "Du, Mama, möchtest zu diesem Hanno ziehen?" Stille machte sich breit. "Das geht doch nicht!", stutzte Claudia, "Was "¦." Claudia fehlte die Worte. " Es ist noch nichts entschieden Claudia. Aber Du hast Recht . Du sollst Hanno endlich kennen lernen." Wann!" "Heut Nachmittag, ich habe ihn zum Kaffee eingeladen." Wieder kam nur ein, "Wann!", von Claudia. "Gestern nach dem Dein Gernot gegangen war und Du dich um Deine Hausarbeit nützlich gemacht hast, rief ich Hanno an." Dies musste Claudia erst einmal verarbeiten. Ein anderer Man an Mamas Seite. Auch wenn der Vater schon einige Jahre nicht mehr lebt und in diesem Haus ein und aus ging. So war doch Vater immer noch in diesem Haus präsent. Aber mehr noch ging Claudia nicht aus dem Kopf, was kann dieser Hanno von Claudia wissen. Wissen , das Claudia einmal Carsten hieß. Wie wird er damit umgehen. So ließ Claudia ihre Mutter im Wohnzimmer zurück um sich ihrer Hausarbeit zu widmen.
Viele liebe Grüße Magdalena