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Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Mi 12. Aug 2020, 23:00
von Whoopy Highfly
Ich weiß aus sicherer Quelle, das die Industrie mit den Regierungsparteien innovative Entwicklungen bezüglich der Alternativen Energiegewinnung blockiert. Die meisten Neuentwicklungen sin in Afrika im Einsatz.
Nach Aussage der Politik lohnt sich das in Deutschland nicht.
Ich selbst habe das alles durchgerechnet und festgestellt, das mit einem Aufwand von ca. 20% 80% Energie eingespart werden kann. Ich spreche jetzt nicht nur von Strom, sondern auch von KFz und von Wärme und Kälte.
Ich finde die deutsche Industriepolitik zum 🤧🤧😫😫

Die Ägypter und die Römer waren viel innovativer als die hochgelobte deutsche "Innovation".

Sorry, das musste jetzt sein. 🙏

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Mi 12. Aug 2020, 23:06
von Michi
Whoopy Highfly hat geschrieben: Mi 12. Aug 2020, 23:00 Ich weiß aus sicherer Quelle, das die Industrie mit den Regierungsparteien innovative Entwicklungen bezüglich der Alternativen Energiegewinnung blockiert. Die meisten Neuentwicklungen sin in Afrika im Einsatz.
Na dann mal Butter bei die Fische! Welche innovativen Entwicklungen sind das denn?

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Mi 12. Aug 2020, 23:24
von Whoopy Highfly
Hallo Michi,
Die Brennstoffzellentechnologie mit der Speicherung von Strom und Wärme wird in Deutschland blockiert.
Dabei ist z. Zt. die einzige, die ohne fossile Energieträger auskommt. Wärmepumpen sowie auch Erdwärme sind Energievernichter anstatt Erzeuger.
Erdwärme lohnt sich nur, wenn man Wärme mit mindestens 35,℃ aus der Erde bekommt. Dagegen ein Solarkolektoren um das 50fache effektiver. In Verbindung mit Solarzellen und Brennstoffzellen kann man ein Gebäude autark betreiben.
Genau das will unsere Energiewirtschaft nicht. Herstellen und kaufen darf ich das nur betreiben eben nicht.
Windkraftanlagen lohnen sich nur, wenn ständig eine Windgeschwindigkeit von 4 m/s vorhanden ist. Das Aufstellen ist schon ein Kampf für sich. Hier wird oft Lärmschutz vorgeschoben. Es gibt viele Alternativen dazu. Nur aufstellen darf man sie nicht, weil die Behörden sich dagegen stellen.
Auch Wasserkraft kann vielerorts mehr genutzt werden. Hierbei zählt jede Turbine. Leider wird das auch blockiert.

Auch ein Fussionsreaktor kann uns helfen, aber dieser wurde in Deutschland verboten, weil damit kein Industrieboss oder Politiker sich damit schmücken kann.

Denkt bitte mal bei der nächsten Wahl mehr nach.

GLG und 🙏

Daniela Düsentrieb

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 00:25
von Diana.65
MichiWell hat geschrieben: Mi 12. Aug 2020, 22:51 ...
Hallo Michi.

Ich habe den Link jetzt noch mal getestet, funktioniert bei mir auf allen Geräten und mit verschiedenen Browsern. Vielleicht hilft dir ja der Link zur Seite von "Echt" weiter:

https://www.mdr.de/echt/index.html
Whoopy Highfly hat geschrieben: Mi 12. Aug 2020, 23:24 ...
Auch ein Fussionsreaktor kann uns helfen, aber dieser wurde in Deutschland verboten, weil damit kein Industrieboss oder Politiker sich damit schmücken kann.
...
Daniela Düsentrieb
Hallo Daniela Düsentrieb.

Entschuldige, wenn die kommenden Worte etwas hart rüber kommen, aber ich habe mich schon geraume Zeit mit "alternativen Energien" beschäftigt. Woher hast du die Aussage, dass ein Fusionsreaktor in Deutschland verboten wurde. Ich habe vor ein paar Tagen dazu einen Bericht gesehen, in dem es darum ging, dass in Deutschland daran geforscht wird, kann diesen aber leider gerade nicht finden. Aber wenn ich nach Kernfusion und Deutschland suche fine ich genug Wissenswertes dazu, dass in Greifswald an einem Testreaktor dazu geforscht wird, aber die Entwicklung bis zur Produktionsreife wohl noch ein paar Jahre dauern wird.
Auch deine anderen Aussagen finde ich teilweise fragwürdig. Brennstoffzellen benötigen zum Beispiel Wasserstoff für ihren Betrieb und dieser muss auch irgendwie erst mal aufwändig gewonnen werden. Verschiedene Autohersteller und auch die Bahn experimentieren derzeit mit Fahrzeugen mit Brennstoffzellen, auch in Deutschland.
Bei Wärmepumpen bin ich auch etwas skeptisch, aber immerhin haben sie laut aller Berechnungen, die ich kenne, immer noch einen gewissen Energiegewinn, je nach Quelle der genutzten Wärme.
Bei Wind- und Solarenergie, sowie Wasserkraft steht zwar die Verfügbarkeit im Vordergrund, da sollte man, meiner Meinung nach aber auch gerade die Folgen für die Umwelt mit in Betracht ziehen. Hier mal nur ein paar kleine Beispiele dazu:
- gerade bei Wasserkraft sind die Eingriffe in die Umwelt sehr massiv, z.B. Staustufen und die Turbinen, die die natürlichen Fließeigenschaften der Gewässer zerstören, mit folgen für Pflanzen und Tiere.
- auch bei Windenergie sind die Folgen in der Natur massiv. Ich habe dieser Tage gerade davon gehört, dass gerade die so hoch gepriesenen Windparks mit immer höheren und größeren Windrädern auch massive Einflüsse auf das lokale Klima haben. Und zum Bau solcher Anlagen im privaten Umfeld kann ich dir ein persönliches Beispiel nennen. Wir haben einen Kleingarten in einer Anlage und dort keine Stromanschlüsse. Unser Nachbar war daher der Meinung zusätzlich zu Solarzellen noch ein Windrad zu montieren um genügend Energie für seine Elektrogeräte zu haben. Leider ist es da jetzt bei jedem lauen Lüftchen mit der Ruhe im Garten vorbei. Dia Geräusche der Flügel und auch der Turbine sind deutlich vernehmbar. In einem Wohngebiet kann ich mir das gar nicht vorstellen und finde da auch gut, dass da gewisse Vorschriften dazu vorhanden sind.
-Selbst bei Fotovoltaik bin ich inzwischen skeptisch. Die Hersteller geben im Schnitt 10-12 Jahre Garantie auf ihre Module. So lange braucht so eine Anlage aber auch meist, um sich zu amortisieren. Wenn dann die Solarmodule ihren Geist aufgeben, habe ich den Sondermüll, den ich auch noch kostenpflichtig entsorgen muss.
Und bei all diesen Möglichkeiten der Enrgiegewinnung bleibt immer noch das Problem der Speicherung, da da auch immens viel Aufwand dazu getrieben werden muss.

Ich bin ja nicht komplett abgeneigt gegen alternative Energien, habe auch selber Solarkollektoren auf meinem Hausdach, um damit etwas zusätzliche Energie für die Heizung und mein Warmwasser zu gewinnen. Allerdings finde ich bis jetzt alle Berechnungen zu den Zeiten, in denen sich eine solche Anlage amortisiert zu optimistisch. Ich brauche deutlich mehr als die vorberechneten 10-12 Jahre, damit sich die Anlage für mich rechnet und da darf dann kein unvorhergesehener Defekt dazu kommen.

Bei aller Euphorie für alternative Energien, stelle ich mir als den besten Weg vor, seinen eigenen Energieverbrauch zu reduzieren. Das tut mehr für die Umwelt.

Nachdenkliche Grüße,
Diana.

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 05:32
von Whoopy Highfly
Liebe Diana,
Vielen Dank für dein Statement.
Deine Worte kommen nicht hart rüber. Ich finde es sogar gut was du schreibst.
Wir sollten der Öffentlichkeit mal aufzeigen, was möglich ist.
Was du schreibst, das ist die offizielle Version, damit die Masse der Energieverschwender zum Energiesparen erzogen wird.
Prestigobjete und -projekte werden präsentiert um die Bevölkerung ruhig zu stellen.

LG

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 07:53
von Jasmine
Ich bin auch gegen Atomkraftwerke. Aber die modernste Atomkraft hört sich für mich interessant an. https://www.kernenergie.ch/de/moderne-k ... -1077.html https://www.zeit.de/2019/41/kernkraftwe ... -atommuell Gerade die Probleme mit dem Bau von Windrädern usw. bestärkt mich meine Meinung betreffend Atomkraft zu überdenken. Voraussetzung wäre natürlich, das in Deutschland die längst überfällige Frage der Endlagerung des Atommülls gelöst wird. Vielleicht wäre hier die Schweiz ein Vorbild https://www.suedkurier.de/region/kreis- ... 8,10029042
Ich bin eigentlich grundsätzlich gegen Atomkraftwerke, weil ich sie für viel zu gefährlich halte.
Nachdenkliche Grüße Jasmine

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 08:59
von Bea Magdalena
Hab bisher nur den 1. Link gelesen,
https://www.kernenergie.ch/de/moderne-k ... -1077.html
Zitiere:"Fakten zum neuen Kugelhaufenreaktor
Der gasgekühlte Hochtemperatur-Kugelhaufenreaktor erlebt in China eine Wiedergeburt. Dieses innovative Reaktorsystem verbessert die bereits sehr hohe Sicherheit moderner Kernkraftwerke nochmals: Ein Unfall mit Kernschmelze ist aus naturgesetzlichen Gründen nicht möglich."
Kugelhaufenreaktoren sind graphitmoderiert!!!!
Ich erinnere: auch Tchernobyl war graphitmoderiert!! Durch die Graphitmoderation wurde das Durchgehen des Reaktors erst ermöglicht.
(Bei Moderation mittels Wasser wäre die Aufrechterhaltung der Kettenreaktion wegen Dampfbildung unterbrochen worden.)
Also, ich halte den Artikel nicht für seriös, sry

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 09:46
von Whoopy Highfly
Kernspaltungsreaktoren sind keine Alternative, Kernfussionsreaktoren schon.

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 10:36
von Ulrike-Marisa
Moin,

...Atomkraft - nein danke; war schon 1976/77 zu den Brockdorfdemos an der Elbe unser Wahlspruch. Daran hat sich bis heute bei mir nichts geändert.
Zu bedenken ist aber, dass physikalisch gesehen die Energierzeugung mit Atomkraft die sauberste Form der Stromerzeugung ist. Gelänge es, die Entsorgungsfrage mit einer praktikablen Lösung zu klären, könnte es eine allgemeine Meinungsänderung geben, auch bei mir. Bis dahin - nein danke!
Es ist für mich eine Risikoabwägung mit der Atomkraft. Gefährliche Dinge tun wir sonst ja auch wie Auto fahren...

Grüße, Ulrike-Marisa :wink:

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 10:42
von ExuserIn-2020-11-14
Jasmine hat geschrieben: Do 13. Aug 2020, 07:53 Ich bin eigentlich grundsätzlich gegen Atomkraftwerke, weil ich sie für viel zu gefährlich halte.
Ich bin auch gegen Atomkraft - wenn sie mit Kernspaltung erzeugt wird. Das Problem mit einem Endlager wird niemals gelöst werden. Kein Ort auf diesem Planeten ist über tausende oder gar Millionen Jahre hinweg wirklich sicher. Und das weiß die Wissenschaft auch.

Ich vermute aber, dass die Kernfusion nach dem Wirbel- oder Implosionsprinzip bereits vor 1933 mit dem ersten Prototyp von Schaubergers Repulsine funktionierte. Das war meiner Meinung nach die physikalisch richtige Quelle der geheimnisvollen unbekannten Energie, die mit der Repulsine angeblich angezapft wurde. Zudem wird behauptet, Schauberger hätte versucht ein Perpetuum Mobile zu bauen, was gemäß der Thermodynamik unmöglich ist. Jeder Versuch Schaubergers Prinzip zu verstehen, experimentell zu beweisen, oder technisch umzusetzen wird von der Wissenschaft ins Lächerliche gezogen. Und ohne einen Beweis gilt nichts in der Wissenschaft.

Als die Nazis an die Macht kamen, scheiterten alle Experimente, die zu diesem Thema durchgeführt wurden. Schauberger sagte (nach dem Krieg): "Die Menschheit ist noch nicht reif für mein Wissen." Und dieser Meinung war er ganz sicher bei den Nazis von Anfang an. Also ließ er alle Experimente absichtlich scheitern und nahm schließlich sein Wissen mit ins Grab.

Dass Schauberger wusste, was er tat, wenn er konstruierte, beweisen seine Holzschwemmanlagen von 1922, die seinem Implosionsprinzip folgend mit sehr großer Effizienz funktionierten. Maßnahmen zur naturnahen Flussregulierung werden zudem seit einiger Zeit nach seinem Prinzip erfolgreich umgesetzt. Zum Thema Energie wird aber kein Cent für die Forschung bereit gestellt.

Gruß Erika

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 10:44
von Marlene K.
...und ich finde nicht nur die Entsorgungsfrage bedenklich. Als die tausende von Jahren vor dem ersten GaU in Tschernobyl so schnell vorbei waren konnten wir es eventuell noch auf mangelndes Technikbewusstsein schieben, aber spätestens seid Fukuschima ist deutlich, dass der Mensch hier mir einem Feuer spielt, dass er nicht beherrschen kann.

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 11:22
von Franka
Zum Thema Atommüll,

ich habe ja die Asse vor der Haustür, da liegt Atommüll drin und nun sind die Schächte abgesoffen. 126.000 Fässer müssten geborgen werden. Kosten 3,35 Milliarden. Darf der Steuerzahler zahlen, die Energieerzeuger haben dafür schön abkassiert. Ich denke Wasserstoff wird eher eine Lösung sein. Die Salzgitter AG (Stahlwerk) will mit erneuerbaren Energien und daraus produziertem Wasserstoff ihre Hochöfen betreiben. Ich denke das ist auch für alle eine Lösung. Kleine dezentrale Kraftwerke, die Wind und Sonne in Wasserstoff umwandeln und dann über kurze Wege an den Verbraucher weitergeben. Natürlich geht dabei viel Energie verloren, aber wenn ich sehe wie oft bei uns die Windräder stillstehen, weil wir schon mehr produzieren, als gerade gebraucht wird, sind 20% Verlust für die Umwandlung wohl eher ein kleines Problem. Atomkraft nein Danke!

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 11:50
von Ulrike-Marisa
Hallo,

...genau, eigentlich müsste die Menschheit; Lehren ziehen aus Tscherobyl und Fukoshima, aber tut sie das? Gefühlt nein. Der Hunger nach billiger Energie bestimmt das wirtschaftliche Handeln. der für mich richtige Ausstieg aus der Atomenergie, die sogenannte Energiewende war für mich der richtige Schritt. Sichere Endlager für Atommüll wird es vermutlich niemals geben, nur Teillösungen. In anderen Ländern wird Deutschlands Ausstieg als Chance gesehen, selbst mehr Atomstrom zu produzieren und zu verkaufen. Niemand stellt ersthaft die Frage, wie wir den Energieverbrauch vielleicht auch drosseln könnten. Immer mehr Elektroanwendungen, immer mehr Bequemlichkeit, mehr Produkte....
Können wir uns das eigentlich so scheinbar unbegrenzt erlauben - ich denke nein. Die Resourcen der Erde reichen da bestimmt nicht für alle Menschen aus; denken wir an das, was die Wissenschaftler vom Club of Rome 1960 schon erkannt haben - ohne Folgen bisher. Da wird uns bestimmt noch einiges vor die Füße fallen..

Grüße, Ulrike-Marisa :wink:

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 13:59
von Michi
Bea Magdalena hat geschrieben: Do 13. Aug 2020, 08:59 ...
Also, ich halte den Artikel nicht für seriös, sry
Liebe Bea,

ich stimme dir zu. Aber was willst du vom Branchenverband der Schweizer Kernkraftwerksbetreiber erwarten? Kritische Auseinanderzusetzung mit Kernenergie gehört sicherlich nicht zu deren Kernkompetenzen.


Liebe Grüße
Michi

Re: Politik: Energiewende...

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 14:07
von Michi
Diana.65 hat geschrieben: Do 13. Aug 2020, 00:25 Ich habe den Link jetzt noch mal getestet, funktioniert bei mir auf allen Geräten und mit verschiedenen Browsern. Vielleicht hilft dir ja der Link zur Seite von "Echt" weiter:

https://www.mdr.de/echt/index.html
Liebe Diana,

vielen Dank, damit komme ich weiter. Ich denke, du meintest diesen Beitrag:

https://www.mdr.de/echt/echt-windkraft-106.html


Liebe Grüße
Michi