MichiWell hat geschrieben: Mi 12. Aug 2020, 22:51
...
Hallo Michi.
Ich habe den Link jetzt noch mal getestet, funktioniert bei mir auf allen Geräten und mit verschiedenen Browsern. Vielleicht hilft dir ja der Link zur Seite von "Echt" weiter:
https://www.mdr.de/echt/index.html
Whoopy Highfly hat geschrieben: Mi 12. Aug 2020, 23:24
...
Auch ein Fussionsreaktor kann uns helfen, aber dieser wurde in Deutschland verboten, weil damit kein Industrieboss oder Politiker sich damit schmücken kann.
...
Daniela Düsentrieb
Hallo Daniela Düsentrieb.
Entschuldige, wenn die kommenden Worte etwas hart rüber kommen, aber ich habe mich schon geraume Zeit mit "alternativen Energien" beschäftigt. Woher hast du die Aussage, dass ein Fusionsreaktor in Deutschland verboten wurde. Ich habe vor ein paar Tagen dazu einen Bericht gesehen, in dem es darum ging, dass in Deutschland daran geforscht wird, kann diesen aber leider gerade nicht finden. Aber wenn ich nach Kernfusion und Deutschland suche fine ich genug Wissenswertes dazu, dass in Greifswald an einem Testreaktor dazu geforscht wird, aber die Entwicklung bis zur Produktionsreife wohl noch ein paar Jahre dauern wird.
Auch deine anderen Aussagen finde ich teilweise fragwürdig. Brennstoffzellen benötigen zum Beispiel Wasserstoff für ihren Betrieb und dieser muss auch irgendwie erst mal aufwändig gewonnen werden. Verschiedene Autohersteller und auch die Bahn experimentieren derzeit mit Fahrzeugen mit Brennstoffzellen, auch in Deutschland.
Bei Wärmepumpen bin ich auch etwas skeptisch, aber immerhin haben sie laut aller Berechnungen, die ich kenne, immer noch einen gewissen Energiegewinn, je nach Quelle der genutzten Wärme.
Bei Wind- und Solarenergie, sowie Wasserkraft steht zwar die Verfügbarkeit im Vordergrund, da sollte man, meiner Meinung nach aber auch gerade die Folgen für die Umwelt mit in Betracht ziehen. Hier mal nur ein paar kleine Beispiele dazu:
- gerade bei Wasserkraft sind die Eingriffe in die Umwelt sehr massiv, z.B. Staustufen und die Turbinen, die die natürlichen Fließeigenschaften der Gewässer zerstören, mit folgen für Pflanzen und Tiere.
- auch bei Windenergie sind die Folgen in der Natur massiv. Ich habe dieser Tage gerade davon gehört, dass gerade die so hoch gepriesenen Windparks mit immer höheren und größeren Windrädern auch massive Einflüsse auf das lokale Klima haben. Und zum Bau solcher Anlagen im privaten Umfeld kann ich dir ein persönliches Beispiel nennen. Wir haben einen Kleingarten in einer Anlage und dort keine Stromanschlüsse. Unser Nachbar war daher der Meinung zusätzlich zu Solarzellen noch ein Windrad zu montieren um genügend Energie für seine Elektrogeräte zu haben. Leider ist es da jetzt bei jedem lauen Lüftchen mit der Ruhe im Garten vorbei. Dia Geräusche der Flügel und auch der Turbine sind deutlich vernehmbar. In einem Wohngebiet kann ich mir das gar nicht vorstellen und finde da auch gut, dass da gewisse Vorschriften dazu vorhanden sind.
-Selbst bei Fotovoltaik bin ich inzwischen skeptisch. Die Hersteller geben im Schnitt 10-12 Jahre Garantie auf ihre Module. So lange braucht so eine Anlage aber auch meist, um sich zu amortisieren. Wenn dann die Solarmodule ihren Geist aufgeben, habe ich den Sondermüll, den ich auch noch kostenpflichtig entsorgen muss.
Und bei all diesen Möglichkeiten der Enrgiegewinnung bleibt immer noch das Problem der Speicherung, da da auch immens viel Aufwand dazu getrieben werden muss.
Ich bin ja nicht komplett abgeneigt gegen alternative Energien, habe auch selber Solarkollektoren auf meinem Hausdach, um damit etwas zusätzliche Energie für die Heizung und mein Warmwasser zu gewinnen. Allerdings finde ich bis jetzt alle Berechnungen zu den Zeiten, in denen sich eine solche Anlage amortisiert zu optimistisch. Ich brauche deutlich mehr als die vorberechneten 10-12 Jahre, damit sich die Anlage für mich rechnet und da darf dann kein unvorhergesehener Defekt dazu kommen.
Bei aller Euphorie für alternative Energien, stelle ich mir als den besten Weg vor, seinen eigenen Energieverbrauch zu reduzieren. Das tut mehr für die Umwelt.
Nachdenkliche Grüße,
Diana.