Redezeit! Austausch- und Nachrichten-Portal für intergeschlechtliche und transsexuelle Menschen, Crossdresser, nonbinä¤re Menschen, Feministinnen, Luder, Hexen
Ehrlich gesagt hatte ich mir lange dazu keine Gedanken gemacht. Vor meinem ersten Besuch im leider nicht mehr existierenden Atelier Changeable in DD kam die Frage: wie möchtest Du genannt werden? Also überlegt… Ich wollte es Helles, etwas mit Ja-Effekt. Also Sonja. Und dann noch etwas mit einem persönlichen Twist. Das Y in meinem männlichen Namen ist besonders. Muss ich immer extra erklären. Also: Sonya! Bis heute nicht bereut
Meinen Namen habe ich bereits seit meiner Kindheit.. Damals war mir aber noch gar nicht klar, wohin der Weg mich führen würde und das es mal mein offizieller Name würde.
meinen Namen habe ich mir ausgesucht als ich mich entschied in dieses Forum zu gehen - fast alle Teilnehmerinnen haben ja weibliche Vornamen.
Wichtiger war es mir jedoch, daß zu meiner weibliche Identität auch ein eigener Namen gehört. Als Frau möchte ich mich auch vor mir selbst von meinem männlichen Ich abgrenzen. Ich habe meine Feminität viel zu lange unterdrückt - und jetzt möchte diese leben und eine eigene Persönlichkeit sein. Ich komme gut damit klar hin und her zu switchen. Je nachdem wie ich mich am wohlsten fühle und was ich gerade tue, bin ich Olivia oder mein männliches Ich.
Ich kenne Leute, die das nicht nachvollziehen können und für die beides im Wechsel niemals infrage kommt - für mich ist es, jedenfalls zZ, die richtige Lösung.
Warum gerade Olivia? Ich wollte einen Namen, der sich mediteran anhört und mit dem ich etwas positives assoziiere.
Inzwischen kennen mich viele Leute nur unter diesem Namen, ohne meinen "echten" je gehört zu haben.
Zum Aufbau meiner weiblichen Identität ist es mir wichtig unter meinem eigenen weiblichen Namen bekannt zu sein und auch damit angesprochen zu werden.
Liebe Grüße - Olivia
Ich kenne keinen Grund warum ich nicht Frauenkleidung anziehen sollte - ich kenne viele Gründe, warum ich es tue. Deshalb bin ich hier...
Hallo, ihr Lieben,
ich finde es schön, zu lesen, wie ihr eure Namen gefunden habt.
Mein Vorname war bewusst so gewählt, dass er sowohl männlich als auch weiblich sein kann. Dass mir dies noch eines Tages auf die Füße fallen kann, war mir damals nicht klar.
Als die Namensänderung anstand, war die Standesbeamte der Meinung, dass ich diesen Namen nicht tragen könne, weil er nicht eindeutig weiblich ist. Ich bin zu einem anderen Standesamt im gleichen Keis ca. 10 km entfernt gegangen und habe meinen Namen bekommen.
Auch in Hamburg hatte ich mit dem Namen "Jona" ein Problem. Dort ist Jonah ein männlicher Name. So wurde ich bei der GaOP als männlich geführt, was mich sehr deprimiert hat. Seither bin ich bei den Ärzten Johanna, was auch einer meiner vielen Vorname ist. Krankenkassenkarte wurde mit viel Diskussionen geändert und es gibt keine solche Probleme mehr.
Mein Nickname ist aus den ersten beiden Vornamen zusammengesetzt, da Jona schon vergeben war.