lexes hat geschrieben: Di 4. Mär 2025, 09:30
Die haben echt alle keine Ahnung ? Hast du das irgendwie angekündigt ? warst du anfangs schwer nervös oder bist du inzwischen Hilke-souverän-genug um da locker zu starten ?
Ich fasse es mal kurz zusammen:
In meinem Umfeld weiß niemand von Hilke, mit Ausnahme meiner Partnerin und gleichzeitig Geschäftspartnerin.
Sie toleriert es, würde aber nicht mit mir zusammen ausgehen. Nach einem Treffen oder so, en Femme bei Ihr anzukommen ist dagegen kein Problem.
Wir wohnen nur temporär gemeinsam, ich schlafe jede Woche 3-4 Nächte in meinem eigenen Haus.
Ich war früher auch nie im eigenen Städtchen en Femme unterwegs, habe das aber seit etwa einem Jahr (dank zunehmender "Outdoorsicherheit") jetzt auch schon öfter gemacht. Meistens vormittags, da ab 15:00 Uhr arbeiten angesagt ist.
Zum gestrigen Tag:
ich bin morgens nach Hause gefahren, habe mich in Ruhe verwandelt und bin gegen 13:00 Uhr wieder zum Früstück bei meiner Partnerin gewesen.
Diese wusste, was ich in Erwägung zog. Wir hatten vorher drüber gesprochen, sie war unsicher, ob es eine gute Idee ist.
Nach Begutachtung von Make Up und Kleidung meinte sie, es wäre zu wenig Karneval und zuviel einfach Frau. Sie meinte besser nicht, aber wenn ich es wolle, würde sie mitziehen. Ich habe dann kurzentschlossen entschieden, es einfach auszuprobieren. (war vorher aber bei 5 vor Rückverwandlung)
Im Betrieb habe ich dann noch ein paar Dinge back Stage erledigt, wurde dabei auch wohl kurz gesehen.
Dies erfuhr ich später, da spekuliert wurde, ob wir endlich wieder eine Servicekraft gefunden hätten, die wir schon lange suchen.
Dann bin ich rüber in den Saal, wo die Vorbereitungen liefen. Erst als ich das Team vom Verein begrüßte wurde dank der Stimme klar, wer da wirklich steht und es brach eine Begeisterung aus, mit der ich im Leben nicht gerechnet hatte.
hier das Foto vor Veranstaltungsbeginn:
Nach einigem Überlegen wie man mich rufen sollte, fiel die Wahl auf "Giesela".
So wurde ich dann auch als Tresenbesetzung bei der Veranstaltung angekündigt.
Ich habe dann gut 2,5 Stunden Getränke an rund 150 Kinder und einige Erwachsene verkauft.
Es gab ein paar Komplimente für das Outfit, und auch immer wieder positive Reaktionen.
Und mit Sicherheit auch viele, die gar nicht erkannten, dass hinter dem Tresen eine doppelte Verkleidung agierte.
Da der Norden der Republik eher karnevalsfern einzustufen ist, war im Restaurant einfach der Normalbetrieb, in dem ich natürlich nur als Mann agieren kann.
Daher auch die Rückverwandlung unmittelbar nach der Kinderfete.
Auf jeden Fall war es eine Erfahrung die Spass gemacht hat.
LG
Hilke