AfD und Queer
AfD und Queer - # 2

conny
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Re: AfD und Queer

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Beitrag von conny »

Wally hat geschrieben: So 26. Feb 2023, 16:22 Ich bin nicht mehr Mitglied der AfD, war's aber bis vor zwei Jahren - als bekennende Transsexuelle! Als solche war ich dort immerhin jahrelang in einem Bundesgremium: Bundesfachausschuss 8, Gesundheit, wo ich mich dann auch nach Kräften für unsere Belange als Transsexuelle und Transgender einsetzte.
Mit welchem Erfolg? Ich erinnere nur an die Bundestagsrede von Beatrix von Storch gegen Tessa Ganserer und viele andere, sinngemäß gleichlautende Äußerungen von Bundes- bis Provinzpolitikern.
Jaddy
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Re: AfD und Queer

Post 17 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Das ist völliger Unfug, Wally, beruhend - mal wieder - auf der meines Erachtens bewussten Vermischung der verschiedenen Bedeutungen des Wortes Geschlecht im Deutschen.

Kein Mensch will Geschlecht in irgendeiner Form abschaffen oder wegwerfen. Weder Sex noch Gender. Im Gegenteil. Lediglich die Zwangszuweisung von (vemuteten) Genitalien auf soziale Rolle, die Mensch gemäss rechter Ideologie lebenslang und unveränderbar spielen soll.

Unterlassen werden soll die, eben auch von rechten Kräften geforderte strikte und zwangsweise Trennung von Männern und Frauen in quasi verschiedenartige Wesenheiten, zugeschriebene Klischees, wie Männer eben seien oder Frauen eben seien, und dass es nichts anderes als diese zugeschriebenen Stereotypen gäbe, das ist der Kern rechter Genderideologie - und übrigens auch TERF-Sichtweise. Nennt sich biologischer Essenzialismus, wer es googlen möchte.

Die Gegenposition, also moderne, pluralistische und freiheitliche Sicht auf Sex und Gender ist einfach: Respektiert Menschen wie sie individuell sind. Presst sie nicht in zwei strikte Rollen. Akzeptiert Zwischentöne, Varianz und Veränderung. Wer mit der zugeordneten cis-binären Rolle glücklich ist: Prima. Viel Spass dabei. Aber alle anderen haben eben auch ein Recht auf Glück, Zufriedenheit, Akzeptanz und Frieden.

Es ist die Anerkennung, dass eine Genitalien-Beschau bei Geburt nicht bestimmen kann oder darf, welche Klamotten ein Mensch tragen darf, ob Makeup oder Kettensäge okay sind, wer weinen darf, fürsorglich sein, kompetetiv, dominant, usw. Dass Fortpflanzungsorgane nichts darüber aussagen, wie kompetent Menschen auf irgendwelchen Gebieten sind. Dass ausserdem Menschen vielfältig sein können und "Männlichkeit" auch für Menschen mit Penis möglicherweise kein erstrebenswertes Ziel ist und - das ist der Knackpunkt - dies von der Umwelt gefälligst zu akzeptieren ist. Ohne Häme, ohne Hass, ohne Hetze, ohne Gewalt.

Das gibt geschlechtlicher Identität eine viel bewusstere, persönliche Bedeutung, nämlich Wertschätzung jedes Menschen in seiner Individualität, wo rechte Kräfte quasi alle Menschen unterschiedslos in zwei Lager zwangskollektivieren wollen, inklusive Festschreibung des Patriarchats.

Übrigens ist in den USA genau zu beobachten, was aus der rechten Rhetorik folgt. Die Hysterie gegen trans und gendernonkonforme Menschen geht inzwischen so weit, dass in einigen Staaten und Gemeinden das tragen von Kleidung, die "nicht dem biologischen Geschlecht bei Geburt entspricht" (aka Genitalienbeschau) strafbar ist.

Nein, das wird sicher nicht flächendeckend durchgesetzt, aber es ist eine stete Drohung, mit der gegen queere Menschen jederzeit vorgegangen werden kann. Klamotten kaufen in der Mall? Wenn du auf die falschen Leute triffst kann das im Knast enden. Ein CD-Stammtisch wie im Falkenstein? Kann im Knast enden - falls nicht das Lokal schon abwinkt, um bloss nichts zu riskieren.

Einige Teile der USA sind inzwischen bei Stufe 6 der 10-teiligen Genozidskala angekommen. Hier bitte das Niemöller-Zitat einfügen.

Auch da wurde lange Zeit herumgeeiert, von angeblich nur übertrieben scharfer Rhetorik gefaselt. Das ist brandgefährlich. Die Geschichte zeigt, dass solche Reden am besten wortwörtlich ernst genommen werden sollten.

Wenn Menschen wie diese afdler*innen irgendwo Macht bekommen, werden (nicht nur) queere Menschen bis hin zu crossdressenden physisch zu leiden haben, weil rechte nun mal Vielfalt und Varianz nicht akzeptieren können.
Wally
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Re: AfD und Queer

Post 18 im Thema

Beitrag von Wally »

Jaddy hat geschrieben: So 26. Feb 2023, 17:56 Die Gegenposition, also moderne, pluralistische und freiheitliche Sicht auf Sex und Gender ist einfach: Respektiert Menschen wie sie individuell sind. Presst sie nicht in zwei strikte Rollen. Akzeptiert Zwischentöne, Varianz und Veränderung.
Obiges als angebliche Gegenposition zu dem darzustellen, was ich vertrete, ist schon ein starkes Stück! Ich habe eben das Obige mein halbes Erwachsenenleben lang explizit und öffentlich vertreten: nachweislich (einfach mal nach meinen Schriften "Zwischen den Geschlechtern" und "Trans-sexuell" aus den frühen 90er Jahren googeln) schon zu Zeiten, als die allermeisten Transsexuellen selber noch strikt im Geschlechtsdualismus verfangen waren und Transvestiten als "Perverse" verurteilten. Ich war damals im deutschsprachigen Raum einer von wenigen Vordenkern eben dieser "modernen, pluralistischen und freiheitlichen Sicht auf Sex und Gender", die heute die Linksgrünen so großmäulig für sich allein reklamieren und allen anderen pauschal absprechen wollen. Die Linken und Grünen in Deutschland wußten zu dieser selben Zeit noch überhaupt nix von Transgender; die haben damals noch für Mao und Che Guevara geschwärmt und unter dem Label "freie Liebe" eine Legalisierung des Kinderfickens angestrebt...
Jaddy hat geschrieben: So 26. Feb 2023, 17:56 (...viel Zeug, und abschließend:) ... weil rechte nun mal Vielfalt und Varianz nicht akzeptieren können.
Eben: immer schön pauschal die volle Fuhre Mist über den politischen Gegner auskippen - und dann mit dem Finger drauf zeigen und sagen: "Das sind die mit den braunen Klischees und Vorurteilen. Die stinken!"

Gestatte, dass ich die Diskussion auf diesem Niveau nicht weiter führe :-)
Herzliche Grüße
Wally
conny
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Re: AfD und Queer

Post 19 im Thema

Beitrag von conny »

Vielleicht kannst Du Dich aber noch zu einer Antwort auf meinen Beitrag von 17:50 Uhr bewegen.
Jaddy
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Re: AfD und Queer

Post 20 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Wally hat geschrieben: So 26. Feb 2023, 20:28
Jaddy hat geschrieben: So 26. Feb 2023, 17:56 Die Gegenposition, also moderne, pluralistische und freiheitliche Sicht auf Sex und Gender ist einfach: Respektiert Menschen wie sie individuell sind. Presst sie nicht in zwei strikte Rollen. Akzeptiert Zwischentöne, Varianz und Veränderung.
Obiges als angebliche Gegenposition zu dem darzustellen, was ich vertrete, ist schon ein starkes Stück!
Jaddy hat geschrieben: So 26. Feb 2023, 17:56 (...viel Zeug, und abschließend:) ... weil rechte nun mal Vielfalt und Varianz nicht akzeptieren können.
Eben: immer schön pauschal die volle Fuhre Mist über den politischen Gegner auskippen - und dann mit dem Finger drauf zeigen und sagen: "Das sind die mit den braunen Klischees und Vorurteilen. Die stinken!"
Zu Dir und Deinen Einstellunge o.ä. habe ich überhaupt nichts gesagt. Ich beziehe mich rein auf Aussagen, wie sie unwidersprochen immer wieder von rechts kommen, also von (mindestens) Mitte CDU über afd bis ultra-rechts. Einmal queer.de quer lesen, da findet sich jede Menge und zwar verifizierbar, weil öffentlich und unverblümt gesagt.

Das Schema ist völlig klar: 1. Festschreibung biologistisch basierter, cis-binär-hetero-normativer Rollenbilder, 2. keinerlei Zugeständnisse an geschlechtliche Vielfalt jenseits von cis-binär, sondern im Gegenteil 3. Abschaffung von Gleichstellungs- und Antidiskriminierungrechten, rechtlicher Anerkennung und Transitionsmöglichkeiten für alle nicht cis-het Menschen.

Da helfen auch einzelne queere Menschen als Feigenblätter nicht. Es wird sich keine einzige massgebliche politische Stimme im rechten Spektrum finden, die öffentlich für die Rechte von trans und nicht-binären Menschen eintritt.

Was Parteien links der CDU sagen, gesagt haben, zu diesen oder anderen Themen ist ein völlig anderes Thema. Hier ging es im wesentlichen um eine ganz klar rechtsextreme Partei, die sich sichtbar immer weiter radikalisiert.

Tatsache ist allerdings, dass von den heute im Bundestag vertretenen Parteien, ihren massgeblichen Personen, ihren Programmen und tatsächlichen Aktivitäten sich nur von Grünen und FDP real welche für geschlechtliche Vielfalt, Gleichstellung, Antidiskriminierung und Abschaffung des TSG-Unfugs einsetzen. Linke und SPD sind die Themen entweder egal oder sie verschleppen oder ignorieren sie.
Wally
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Re: AfD und Queer

Post 21 im Thema

Beitrag von Wally »

conny hat geschrieben: So 26. Feb 2023, 20:41 Vielleicht kannst Du Dich aber noch zu einer Antwort auf meinen Beitrag von 17:50 Uhr bewegen.
Gerne: Abgeordnete sind verfassungsgemäß unabhängig - in der AfD sogar noch ein Stückchen unabhängiger als in den anderen Parteien (außer vielleicht bei den Linken). Ein einfaches Mitglied in einem Bundes-Fachausschuss kann und will denen nicht vorschreiben, was sie im täglichen Verbalkrieg mit anderen Parteien äußern dürfen und sollen. Im Übrigen hat die Storch (die ich persönlich schon immer für dumm gehalten und das auch offen gesagt habe - in der AfD darf man sowas noch) in der berüchtigten Diskussion zu dem Bundestagsabgeordneten Ganserer nichts weiter gesagt, als dass "er" ein Mann sei - was ja nun weder körperlich noch rechtlich von der Hand zu weisen und per se auch in keiner Weise ehrenrührig ist. Ganserer selbst hätte es zudem durchaus in der Hand, den dieser Äußerung zugrunde liegenden Sachstand zu ändern, wie das viele von uns hier tun und getan haben - er/sie hat das aber bis heute nicht getan.

Die Äußerung fiel in einer Atmosphäre, in der die AfD-Abgeordnete permanent und pauschal mit dem - durchweg unbelegten, weil unbelegbaren - Vorwurf ausgegrenzt werden, sie seien "Nazis", "Feinde der Demokratie" und "Verfassungsfeinde": gegenüber demokratisch gewählten Abgeordneten doch wohl noch ein ganz anderes Kaliber als eine persönliche Geschlechtszuschreibung, die man nach Sachlage allenfalls als "unhöflich" kritisieren kann. Mitten in dieser selbstgeschaffenen Atmosphäre die Worte einer Frau von Storch derart auf die Goldwaage zu legen, zeigt schon ein bemerkenswertes Maß an Weinerlichkeit und Anlegen von zweierlei Maßstäben: selber brutal auszuteilen und gleichzeitig beim kleinsten, kalten Windhauch Zeter und Mordio zu schreien ist doch eher ein Spezifikum eben jener Demokratiefeindlichkeit, die Linksgrüne so oft und gerne pauschal allen "Rechten" unterstellen.

Durchaus einen gewissen Einfluss hat man als Fachausschuss-Mitglied einer Partei auf das Parteiprogramm: im Programm der AfD wirst Du denn auch nichts ernsthaft queer- oder trans-Feindliches finden - wenn auch ebenfalls nichts besonders trans-Freundliches. Ob man z. B. gleichgeschlechtliche Ehen auch noch bezüglich des Adoptionsrechts als "gleich" behandeln soll - einer der wenigen Punkte im AfD-Programm, die man mit viel bösem Willen pauschal als "queer-feindlich" einstufen könnte - das ist einfach ein anderes Thema. Es gibt da immerhin auch noch das Menschenrecht des Kindes auf die persönliche Sorge beider leiblicher Eltern, die ein gleichgeschlechtliches Ehepaar nun mal in keinem Fall (außer, einer davon wäre trans...) repräsentieren kann. Oder die Frage, wie einfach und hürdenlos der amtliche Vornamens- und Geschlechtseintrag - samt allen forensischen Folgen - auf bloßen Antrag ungeprüft geändert werden soll: nicht alles, was Transsexuellen irgendwie "nützen" könnte, ist deswegen automatisch auch schon gesamtgesellschaftlich verantwortbar. Zumal man auch den Nutzen für uns Transsexuelle durchaus in Frage stellen kann - die Diskussion hatten wir hier ja schon des Langen und Breiten. Ich persönlich bin der Meinung, dass die derzeit angestrebte "Erleichterung" uns Transsexuellen auf Dauer eher schaden als nützen wird.

Im Übrigen konnte ich noch nie dem leider oft geäußerten Ansinnen folgen "Wenn du Frau sein willst, dann mußt du doch auch für [Feminismus rauf- und runtergebetet] sein": Nö, das muß ich selbstverständlich nicht - auch nicht als Frau. Seltsame Vorstellung, dass man ausgerechnet als Frau in der Wahl seiner politischen Meinung nicht mehr frei sein dürfen soll, nach all dem Emanzipationsgetöse...
Herzliche Grüße
Wally
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Re: AfD und Queer

Post 22 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Wally hat geschrieben: Mo 27. Feb 2023, 02:27 im Programm der AfD wirst Du denn auch nichts ernsthaft queer- oder trans-Feindliches finden - wenn auch ebenfalls nichts besonders trans-Freundliches.
Hallo Wally,

natürlich wirst Du so etwas im Programm nicht finden. Es ist ja ein "Grundsatzprogramm".Es gibt aber klare Hinweise, dass die AfD es mit Transmenschen nicht gut meint. Im Programm (https://www.afd.de/grundsatzprogramm/) steht:
Ebenso fordert die AfD, keine Frühsexualisierung in Krippen, Kindergärten und an den Schulen zuzulassen und die Verunsicherung der Kinder in Bezug auf ihre sexuelle Identität einzustellen.
Kinder werden nicht "sexualisiert". Das ist schlichtweg falsch. Es geht gerade darum, Zwänge, die aus einer Frühindoktrination des Geschlechtsbegriffs resultieren, zu verhindern.
Die Gender-Forschung erfüllt nicht den Anspruch, der an seriöse Forschung gestellt werden muss. Bestehende Gender-Professuren sollen nicht mehr nachbesetzt, laufende Gender-Forschungsprojekte nicht weiter verlängert werden.
Gerade die Genderforschung eröffnet neue Perspektiven in Geschlechterfragen. Sie steht für Pluralismus. Für mich zielt die AfD genau auf das Gegenteil.
Die AfD sieht mit Sorge, wie die deutsche Sprache im Sinne einer falsch verstandenen "Internationalisierung" durch das Englische ersetzt oder "gegendert" wird. Politisch "korrekte" Sprachvorgaben lehnen wir entschieden ab.
Gendern in der Sprache macht deutlich, dass es eine Hierachie in den Geschlechtern gibt. Mit dem genannten Zitat zeigt die AfD, dass sie genau diese Hierachie wieder anstrebt.
Die Alternative für Deutschland bekennt sich zur deutschen Leitkultur. Die Ideologie des Multikulturalismus betrachtet die AfD als ernste Bedrohung für den sozialen Frieden und für den Fortbestand der Nation als kulturelle Einheit. Ihr gegenüber müssen der Staat und die Zivilgesellschaft die deutsche kulturelle Identität selbstbewusst verteidigen.
Unter "deutschen Leitkultur" kann man sich vieles vorstellen. Transidentität gehört sicher nicht dazu, denn die ist historisch nicht verankert. In Folge dessen muss die AfD als transfeindlich gesehen werden.
Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst.
Sich der Vergangenheit und der Gefahren, die sich daraus ergeben, bewusst zu werden ist ein wesentliches Merkmal unserer Gesellschaft. Das abzuschwächen bedeutet, die Damönen der Vergangenheit wieder in unseren Alltag herein zu lassen.

Die Alternative für Deutschland bekennt ... Leitbild.

Das bedeutet, dass alle anderen Familienformen, z.B. dass auch gleichgeschlechtliche Paare Kinder erziehen können, benachteiligt werden. Dies ist nach dem Gleichheitsprinzip im Grundgesetz verankert.
Die USA bleiben unser Partner. Russland soll es werden. Die AfD setzt sich deshalb für ein Ende der Sanktionen und eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland ein.
Russland ist ein Land, in dem Transmenschen aktiv verfolgt werden. Die AfD will offensichlich ein solches Land unterstützen. Und wohin Rücksicht mit einem solchen Staat führt, erleben wir aktuell sehr intensiv.
Als freie Bürger treten wir ein für ... Familienförderung und die gelebten Traditionen deutscher Kultur.
Die AfD fordert daher einen „sicherheit ... zu setzen.

Wenn ich die beiden letzten Zitate vor dem Hintergrund des ganzen Papiers sehe, dann wird sehr deutlich, was die AfD will. Unter dem Deckmäntelchen der Kultur und der Sicherheit sollen Pluralismus und damit auch Toleranz, eingeschränkt und verfolgt werden. Dieses Grundsatzpapier zielt ganz klar auf eine Zementierung der Verhältnisse, wie sie in der Vergangeheit existiert haben. Jeder Raum für notwendige Entwicklung soll nicht nur eingeschränkt, sondern auch abgeschafft werden. Letztendlich läuft das zwangsläufig nicht auf mehr Mitsprache, sondern auf Diktatur (der deutschen Leitkultur) hinaus.

Sorry Wally, ich kann Deinen Thesen über die AfD nicht folgen und ich wundere mich, dass Du das, was sie in ihrem Grundsatzprogramm wirklich schreiben, nicht erkennen willst. Vieles, was heute passiert, ist sicher diskutierwürdig. Aber die Haltung der AfD ist sicher nicht die Lösung unserer Probleme, sondern führt zu einer starren und einengenden Situation, nicht nur für Transmenschen sondern für alle Menschen. Ich denke, für Transmenschen ist sie sogar potentiell gefährlich.
Viele Grüße
Vicky

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Wally
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Re: AfD und Queer

Post 23 im Thema

Beitrag von Wally »

Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 27. Feb 2023, 07:36
Wenn ich die beiden letzten Zitate vor dem Hintergrund des ganzen Papiers sehe, dann wird sehr deutlich, was die AfD will. Unter dem Deckmäntelchen der Kultur und der Sicherheit sollen Pluralismus und damit auch Toleranz, eingeschränkt und verfolgt werden. Dieses Grundsatzpapier zielt ganz klar auf eine Zementierung der Verhältnisse, wie sie in der Vergangeheit existiert haben. Jeder Raum für notwendige Entwicklung soll nicht nur eingeschränkt, sondern auch abgeschafft werden. Letztendlich läuft das zwangsläufig nicht auf mehr Mitsprache, sondern auf Diktatur (der deutschen Leitkultur) hinaus.

Sorry Wally, ich kann Deinen Thesen über die AfD nicht folgen und ich wundere mich, dass Du das, was sie in ihrem Grundsatzprogramm wirklich schreiben, nicht erkennen willst. Vieles, was heute passiert, ist sicher diskutierwürdig. Aber die Haltung der AfD ist sicher nicht die Lösung unserer Probleme, sondern führt zu einer starren und einengenden Situation, nicht nur für Transmenschen sondern für alle Menschen. Ich denke, für Transmenschen ist sie sogar potentiell gefährlich.
Liebe Vicky,

Bei der Analyse Deiner Argumente für eine "Transfeindlichkeit" des AfD-Programms (zu lange, um im Einzelnen auf alles einzugehen) stoße ich ausnahmslos zu jedem einzelnen Punkt auf dasselbe Grundschema: Du kritisierst nicht das, was wörtlich dasteht, sondern das, was es unter von Dir übergestülpten Prämissen einer ganz anderen Ideologie Deiner Meinung nach bedeutet: z. B. die Verweise auf Kultur und Sicherheit als angebliches "Deckmäntelchen", um angeblich "wirkliche" Absichten der AfD zu vertuschen, die so eben gerade nicht im Programm stehen - bis hin zu dem pauschalen Vorwurf: "Jeder Raum für notwendige Entwicklung soll nicht nur eingeschränkt, sondern auch abgeschafft werden." Wörtlich. War Dir eigentlich klar, was Du da pauschal über eine ganze, demokratische Partei behauptest, als Du das hingeschrieben hast? Gerade von Dir bin ich solch pauschalisierende Polemik sonst eher nicht gewöhnt...

Nun ist es Dir natürlich unbenommen, das AfD-Programm im Licht Deiner persönlichen Überzeugungen zu lesen; man kann ein Parteiprogramm auf vielerlei Arten "lesen" (= analysieren, verreißen, anbeten, das Wort im Munde herumdrehen, propagieren, anprangern...). Ich bitte allerdings darum, mir wenigstens zuzugestehen, dass ich - im Gegensatz zu Dir und den meisten Leuten hier - die AfD aus jahrelanger, intensiver Innensicht kenne, und zwar gerade auch unter dem speziellen Aspekt "Transgender". Ich habe deswegen auch keinen Exklusivanspruch auf die Wahrheit; aber zu dem, was die AfD mit ihrem Parteiprogramm "wirklich meint", liegen meine persönlichen Erkenntnisse vielleicht doch etwas näher an der Realität als das "Framing" unserer - erkennbar tendenziös von außen berichtenden - Medien.

Spätestens, wenn Du auch noch die aktuelle Forderung der AfD, im Ukraine-Konflikt statt deutscher Kriegsbeteiligung und -Eskalation mit Wirtschaftssanktionen und Waffenlieferungen erst mal wieder auf Diplomatie zu setzen, als angebliche Trans-Feindlichkeit interpretierst (bloß weil in Russland angeblich auch Transsexuelle "verfolgt" werden - worum geht's denn eigentlich in der Ukraine?), sollte doch irgendwo mal die Alarmklingel läuten: im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass wir - bloß um nicht als "trans-feindlich" gebrandmarkt zu werden - gegen jeden Staat "Politik" mit Panzern, Bomben und Raketen machen sollten/müßten, aus dem uns irgendwer angebliche "Verfolgungen" von Transgendern berichtet. Das kann doch wohl nicht Dein Ernst sein?

Ich behaupte ja gar nicht, dass die AfD besonders und speziell trans- und queer-freundlich sei; das ist sie zweifellos nicht, und das war auch nicht meine Motivation dafür, mich für diese Partei zu engagieren. Aber dass sie eine unmittelbare "Gefahr" für uns in dem Sinne sei, Queere und Transgender "verbieten" oder gar "an die Wand stellen" zu wollen, wie es hier schon verschiedentlich zu lesen war - dafür fand ich in 5 Jahren aktiver Parteimitgliedschaft keinerlei Indizien - auch schon nicht dafür, dass die AfD unsere Freiheit "nur" einschränken wolle. Das wäre ja auch ziemlich grotesk in einer Partei, in der u.a. eine Frau Weidel als bekennende, offen in gleichgeschlechtlicher Ehe lebende Lesbe eine der Wortführerinnen ist... Sowas kannst Du getrost als Kriegsrhetorik abhaken.
Herzliche Grüße
Wally
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Re: AfD und Queer

Post 24 im Thema

Beitrag von Blossom »

Wally hat geschrieben: Mo 27. Feb 2023, 13:48 in der u.a. eine Frau Weidel als bekennende, offen in gleichgeschlechtlicher Ehe lebende Lesbe eine der Wortführerinnen ist.

Ach ja? Ist das so? ... Ich erinnere mich, dass die "Halbjüdin" Helene Mayer an der Olympiade 1936im Fechten teilnehmen durfte; doch letztlich nur aus Prpagandazwecken, um ein schönes Bild in der Weltpresse zu hinterlassen und die wirkliche Gesinnung zu kaschieren. Und ich erinnere gerne an Victor Klemperer, der am 13. August 1936 in seinem Tagebuch notierte: "ich weiß nicht, wo die größere Schamlosigkeit liegt, in ihrem Auftreten als Deutsche des Dritten Reichs oder darin, daß ihre Leistung für das Dritte Reich in Anspruch genommen wird". Nichts anderes macht die AFD zum Zwecke der Außenwerbung ... nach dem Motto: "Seht her, wir sind doch gar nicht so, wie wir immer dargestellt werden".
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Re: AfD und Queer

Post 25 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Wally hat geschrieben: Mo 27. Feb 2023, 13:48 Du kritisierst nicht das, was wörtlich dasteht, sondern das, was es unter von Dir übergestülpten Prämissen einer ganz anderen Ideologie Deiner Meinung nach bedeutet: z. B. die Verweise auf Kultur und Sicherheit als angebliches "Deckmäntelchen", um angeblich "wirkliche" Absichten der AfD zu vertuschen, die so eben gerade nicht im Programm stehen
In einem Grundsatzprogramm werden nicht die Details zu den Themen genannt. Es ist das moralische Rückgrat. Deshalb ist eine Interpretation zwingend. Und zur Interpretation gehört für mich auch das reden und Handeln der Partei. Da wurden ja schon einige Beispiele genannt.

Die AfD gibt vor, wen sie zu den bevorzugten Gruppen rechnet. Das liest sich bei anderen Parteien ganz anders. Hier wird die Würde des Menschen. Exemplarisch bei der SPD:
Wir
wenden uns gegen jede Form von Privilegien oder Benachteiligungen aufgrund der Herkunft, des Standes, der Hautfarbe, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, der Religion.
...
Es (Anm.: das europäische Gesellschaftsmodell setzt Maßstäbe für die Gleichstellung von Frauen und Männern und gewährleistet die Rechte der Minderheiten.
...
Unser Grundgesetz bietet Raum für kulturelle Vielfalt. Daher braucht
niemand seine Herkunft zu verleugnen.
...
Die meisten Menschen wünschen sich die Ehe, wir schützen sie. Gleichzeitig unterstützen wir andere gemeinsame Lebenswege, nichteheliche Lebensgemeinschaften, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften, alleinerziehende Eltern. Alleinerziehende Mütter und Väter bedürfen unserer besonderen Unterstützung. Familie ist dort, wo Kinder sind und wo Lebenspartner oder Generationen füreinander einstehen.
https://www.spd.de/programm/grundsatzprogramm/

Noch konkreter sind die Grünen, sowohl vom Umfang, der Detaillierung als auch in unserem Thema:
Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper und das eigene Leben muss für alle Menschen, insbesondere auch Frauen, Mädchen, trans*, inter* und nichtbinäre Menschen mit und ohne Behinderung, uneingeschränkt gelten.
https://www.gruene.de/grundsatzprogrammprozess

Auch die FDP äußert sich ganz klar:
Geschlecht, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung, Behinderung, Religion und Weltanschauung gehören zur Persönlichkeit eines Menschen. So bejahen und unterstützen wir eine dauerhafte Inklusion von Menschen mit Behinderungen auf allen Ebenen. Für Liberale ist es normal, verschieden zu sein.
https://www.fdp.de/seite/programme-der- ... demokraten

Sogar das Parteiprogramm der Linken ist sehr deutlich in dem, was sie will. https://www.die-linke.de/partei/programm/. Die AfD ist selber schuld, wenn sie sich interpretationsbedürftig ausdrückt. Wenn sie Verantwortung als demokratische Partei übernehmen will, muss sie sich entsprechend klar ausdrücken. Was ich lesen kann, wie sich die Partei redet und verhält, läuft einer transparenten Offfenheit, wie sie einer demokratischen Partei gut ansteht, zuwider.

Deine persönlichen Erfahrungen in Ehren, aber was wird die Partei machen, wenn sie an die Macht käme ? Ich würde mich nicht darauf verlassen wollen, dass sie zu meinem Wohl als Bürgerin agiert.
Viele Grüße
Vicky

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Re: AfD und Queer

Post 26 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Wally hat geschrieben: Mo 27. Feb 2023, 13:48 im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass wir - bloß um nicht als "trans-feindlich" gebrandmarkt zu werden - gegen jeden Staat "Politik" mit Panzern, Bomben und Raketen machen sollten/müßten, aus dem uns irgendwer angebliche "Verfolgungen" von Transgendern berichtet. Das kann doch wohl nicht Dein Ernst sein?
Das kann doch wohl jetzt nicht Dein Ernst sein???
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Re: AfD und Queer

Post 27 im Thema

Beitrag von Wally »

Blossom hat geschrieben: Mo 27. Feb 2023, 14:00
Wally hat geschrieben: Mo 27. Feb 2023, 13:48 in der u.a. eine Frau Weidel als bekennende, offen in gleichgeschlechtlicher Ehe lebende Lesbe eine der Wortführerinnen ist.

Ach ja? Ist das so? ... Ich erinnere mich, dass die "Halbjüdin" Helene Mayer an der Olympiade 1936im Fechten teilnehmen durfte; doch letztlich nur aus Prpagandazwecken, um ein schönes Bild in der Weltpresse zu hinterlassen und die wirkliche Gesinnung zu kaschieren. Und ich erinnere gerne an Victor Klemperer, der am 13. August 1936 in seinem Tagebuch notierte: "ich weiß nicht, wo die größere Schamlosigkeit liegt, in ihrem Auftreten als Deutsche des Dritten Reichs oder darin, daß ihre Leistung für das Dritte Reich in Anspruch genommen wird". Nichts anderes macht die AFD zum Zwecke der Außenwerbung ... nach dem Motto: "Seht her, wir sind doch gar nicht so, wie wir immer dargestellt werden".
Nu mach aba ma halblang... (arg) Frau Weidel ist immerhin schon seit acht Jahren Mitglied im Bundesvorstand der AfD, dazu seit sechs Jahren Fraktionsvorsitzende im Bundestag. Eine so zentrale Figur - aktuell neben Chrupalla etwa gleichbedeutend eine der zwei wichtigsten Stimmen in der AfD - mit Helene Mayer als halbjüdische "Feigenblatt-Olympionikin" der NSDAP gleichsetzen zu wollen, ist schon mehr als nur schief. Mir ist nicht bekannt, dass Helene Mayer danach das Geschlecht gewechselt und sich in "Hermann Göring" umbenannt hätte :mrgreen:
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Wally
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Re: AfD und Queer

Post 28 im Thema

Beitrag von Georgette »

Malvine hat geschrieben: So 26. Feb 2023, 14:55
Jasmine hat geschrieben: So 26. Feb 2023, 12:34 Ausgangssperre in Bayern die ja unzulässig war
Liebe Jasmin,
falle bitte nicht auf die schlagwortträchtige Kopfzeile herein. Das Gericht hat die Regelungen für "unverhältnissmäßig" eingestuft - und da ist für mich doch noch ein Unterschied zu unzulässig.
Hallo,
ganz knapper fachlicher Kommentar.
Staatliches Handeln unterliegt immer der Rechtsbindung und muss immer dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit folgen. Ist dies nicht Fall ist staatliches Handeln rechtswidrig und somit auch unzulässig.
Liebe Grüße
Blossom
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Re: AfD und Queer

Post 29 im Thema

Beitrag von Blossom »

Wally hat geschrieben: Mo 27. Feb 2023, 17:01 Mir ist nicht bekannt, dass Helene Mayer danach das Geschlecht gewechselt und sich in "Hermann Göring" umbenannt hätte :mrgreen:
Das Grinsen wie auch den Kommentar hättest du dir sparen können, denn der Vergleich hinkt nicht, noch ist er schief.

Macht sich doch klasse ein lesbische Frontfrau zu haben. Fragt sich, was mit der geschieht, sollte sich das Zünglein an der Waage mal für die AFD entscheiden - was die Wählerschaft zu verhüten weiß. Dann wird auch sie schnell gegen das "gesunde Volksempfinden" verstoßen.

Euer tolles Parteimitglied Sebastian Wippel bedauerte bereits in einer Landtagsdebatte, dass es keine "Internierungslager" mehr gäbe ... Ich weiß wohl, dass er es im Hinblick auf Asylbewerber bezog (schlimm genug!!!), nur hat es schon mal so angefangen!

Da stehe ich doch glatt mal zu Friedrich Merz, auch wenn ich ihn nicht schätze, der Mitglieder der AFD, wenn auch nur indirekt, als Gesindel bezeichnete.

PS betreffs meiner Änderung. Die betraf: "denn der Vergleich hinkt nicht, noch ist er schief."
Zuletzt geändert von Blossom am Mo 27. Feb 2023, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: AfD und Queer

Post 30 im Thema

Beitrag von Lina »

Malvine hat geschrieben: So 26. Feb 2023, 14:55
Jasmine hat geschrieben: So 26. Feb 2023, 12:34 Ausgangssperre in Bayern die ja unzulässig war
Liebe Jasmin,
falle bitte nicht auf die schlagwortträchtige Kopfzeile herein. Das Gericht hat die Regelungen für "unverhältnissmäßig" eingestuft - und da ist für mich doch noch ein Unterschied zu unzulässig.

Wobei "unverhältnismäßig", wenn es um Eingriffe in Grundrechte geht, normalerweise auch unzulässig bedeutet.
Am wichtigsten ist wohl auch für die Meisten. die nicht die Coronakrise nur als Aurrede für Machtausübung der Machtausübung wegen benutzt haben, festgestellt haben wollen was nun verhältnismäßig und daher zulässig war. Damit die Schweinerei sich nicht wiederholt.
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