Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?
Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an? - # 4

Pauline

Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 46 im Thema

Beitrag von Pauline »

Huhu )))(:

also ich bin r.k. :shock: und zahle gewohnheitsmäßig Steuern

Ich habe mit der r.k.-Institution nichts am Hut, wie man so sagt :mrgreen:
Ich glaube an gewisse Dinge, die aber mit den Leuten in Rom wenig zu tun haben.

Gott ist für alle Menschen da, nicht nur für die, die dem katholischen Papst hinterher laufen.
Sonst wäre er nicht Gott.

Ich glaube an Übernatürliches und an Wunder und an Maria. Ich fahre jedes Jahr nach Lourdes,
weil ich dort zwei Heilungen am eigenen Leib erfahren habe. Da ist 'was.

LG Pauline )))(:
Lone Warrior

Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 47 im Thema

Beitrag von Lone Warrior »

conny hat geschrieben:glauben kann man alles mögliche, aber in diesem thread geht es nun mal um den christlichen.

NÖÖÖÖÖÖÖÖÖ @Conny ! Lese mal >>> Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?
Ich lese nichts von Christlichen Glauben in der Überschrift. (flo)
Selbst wenn, kein Grund gleich zu )..)c
Hab (so) im Herzen. (smili)

L.G.Peter
ernst_dwt

Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 48 im Thema

Beitrag von ernst_dwt »

Lone Warior hat geschrieben: NÖÖÖÖÖÖÖÖÖ @Conny ! Lese mal >>> Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?
Mit der Frage meinte ich natürlich Christliche Kirchen/Gemeinden. (smili)
Oder gibt es islamische /buddhistische Kirchen?

Viele Grüsse
Ernst
Lone Warrior

Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 49 im Thema

Beitrag von Lone Warrior »

Hallo (smili) zusammen,
Danke dir für deine Unterstützung @Carat. Ich hätte es ebenso beantwortet.

Dann mal etwas, das für Aufklärung sorgt @ ernst-Dwt: Kelten sind >>>>>>> :shock: :? Christen *zwinker* Darum oftmals verwendete Kreuze.

Dann mal etwas so Allgemein: Ich verstehe gar nicht warum teilweise User etwa zickig daher schreiben. Ich möchte niemanden der hier in diesem Forum ist etwas Böses ! Ich teile mich mit und freue mich jedesmal wenn ich sehe das Reaktionen darauf kommen.Aber die müßen doch nicht gleich so zickig sein . Ich tue doch nichts >>>>ich will doch nur spielen.(bzw. mitteilen) Mein Nickname hat auch nichts mit dem zu tun was ich hier schreibe, als ich mich hier angemeldet hatte, war ich schon lange Jahre vorher "Lone Warrior" ich hielt es nicht für nötig einen anderen Nicknamen zu nehmen.
Da ich Crossdresser bin, denke ich brauche ich keinen Weiblichen Nicknamen. Um alls zu entspannen grüße ich unter meinen Berichten mit meinem Realnamen der Peter lautet ! Ich dachte das reicht ?

Lg Peter (flo) (flo) (flo) (flo) :)p )))(:
Joe95
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Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 50 im Thema

Beitrag von Joe95 »

na, ich denke du machst das schon richtig, peter...
das mag vllt nicht jeder so sehen, aber schliesslich lebt das forum von verschiedenen meinungen...

das der titel des thread sich nur auf christliche kirchen beziehen soll ist nicht ersichtlich. auf den ersten blick erscheint er dadurch sinnlos, allerdings vermute ich das es innerhalb der kirche unterschiede in den einzelnen gemeinden gibt.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Nicoletta
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Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 51 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Lina hat geschrieben:
ernst_dwt hat geschrieben:
"Kirche" ist vom Neuen Testament her eine Gemeinschaft von Menschen,die an Jesus Christus glauben. Er ist das Oberhaupt und kein Papst oder Bischoff,so wie heute.
Was die oberen aus der Kirche machen,müssen sie einmal vor ihrem HERRN verantworten,wenn er wiederkommt.
Also erstens gibt es überhaupt kein Zitat irgendwo, dass J v. N überhaupt weder Christus genannt werden wollte noch Oberhaupt von irgenetwas sein wollte. Zweitens ist es wohl ziemlich klar nachgewiesen, dass das, was als "Neues Testament" bezeichnet wird, einige wenige Texte sind, die von einem Gremium unter Kaiser Alexander ca. 300 Jahre später zusammengestellt wurden. Und ich glaube nicht, dass heute jemand vom Management der Kirchen überhaupt Auskunft geben würden, weshalb genau die Texte und keine der Anderen zugelassen wurden, selbst wenn die es könnten.

Historische Fakten sind aber, dass Jesus v. N. nie Mitglied der Kirche war und dass das sog. Christentum ab da als politisches Werkzeug eingesetzt wurde. Das dürfte schon Vermutungen bez. der Motivation beim Auswählen des Textmaterials zulassen.

Und deine Aussage, sie müssen sich vor Ihrem HERRN später verantworten - die zeigt eigentlich genau das Prinzip hinter der Macht die die Kirche über Menschen ausübt. Und ich wüsste wirklch nicht, was ich daran gut finden sollte. Ich möchte, dass Menschen frei denken und handeln können. So werden die auch zufriedener. Und zufriedene Menschen sind auch lieb zu einander.

Menschenliebe ist keine Erfindung der Christen.
Durch Geburt gehöre ich der evangelischen Kirche, bin aber etwas kirchenfern aufgewachsen und habe nach der Konfirmation keinen evangelischen Gottesdienst mehr aufgesucht. Nach Phasen des Atheismus, des Interesses für Buddhismus, für Zen, der Faszination durch islamische Mystik und Qabbala habe ich über die Schönheit des Psalters den Weg zum Christentum zurück gefunden, allerdings nicht zum westlichen mit seinem Schubladendenken (Scholastik, Kasuistik), seinen Verfolgungen Andersdenkender, seinem allzu weltlichen Machtstreben im Papsttum oder dem letztlich vergeblichen Bemühen aller evangelischen Richtungen, nach dem Sola-scriptura-Prinzip aus der Fülle der Tradition Verbindliches herauszulesen, sondern zur Orthodoxie, die -- überspitzt gesagt -- dem Prinzip sola traditione folgt. Die Schrift ist nur ein Teil des breiten Stroms der Tradition, daneben stehen liturgische Traditionen, die teilweise bis ins 2. Jahrhundert zurückreichen. Der Kanon der Schriften, die wir als NT bezeichnen, reicht eben nur bis ins 4. Jahrhundert zurück, und da trennt uns schon vieles von der ursprünglichen Lehre Jesu. Allerdings ist die Auswahl der kanonischen Evangelien gar nicht so schlecht, wenn man sie mit apokryphen Texten vergleicht, die teilweise sehr drastisch und vulgär sind. Auch gibt es natürlich Evangelienfragmente, die bis ins 2., teilweise vielleicht sogar 1. Jahrhundert zurückreichen, und es ist vielleicht auch mögliche, sogar alle vier Evangelien schon für das 1. Jahrhundert vorauszusetzen, aber immer noch Jahrzehnte nach den Ereignissen. Wie historisch zuverlässig sind aber Berichte, sich oft widersprechende Berichte, die unsere Eltern und Großeltern uns über die von ihnen erlebte Zeit hinterlassen haben? Man sollte die Evangelien nicht als historische Berichte lesen, nicht einmal als ehrliche Bekenntnisse ihrer Verfasser, sondern als literarisch mehr oder weniger gekonnte gestaltete Texte. Ein für schlagendes Beispiel dafür ist für mich die Szene im Garten Gethsemane: Jesus betet alleine abseits vor seiner Gefangennahme, während die Jünger schlafen. Wer hat da den Wortlaut der Gebete überliefert? Das ist einfach Literatur, kein historisches Zeugnis.

Mit diesen Aussagen stehe ich natürlich nicht mehr auf dem Boden der Orthodoxie, zu der ich inzwischen auch ein kritischeres Verhältnis habe. Zwar hat es im Bereich der Orthodoxie nicht solche Gräuel gegeben wie bei den westlichen Kirchen, keine Autos da fe, keine Ausrottung von Indianervölkern, keine Hexenverbrennungen, und die wenigen Ausnahmen (Todesurteile gegen Bogomilen im Bulgarien des 13. Jahrhunderts) waren vom Vatikan inspiriert. Dennoch stört mich auch an der Orthodoxie vieles, das freilich weniger dem Glauben anzulasten ist als der Schwäche der Gläubigen, z.B. die Heuchelei vieler Priester (nach der schönen Fastenpredigt fragt einer den anderen: "wohin gehen wir jetzt essen?", und die Frau des Priesters kauft sogar in der Großen Fastenzeit Milch!), oder, was mich besonders geärgert hat, ein Kirchensänger, von Beruf Tierarzt, der eigens in der Kirche seinen Platz verlässt, um eine arme Spinne totzutreten, weil solches "Ungeziefer" im Hause Gottes keinen Platz habe (da hat Gott doch ganz anders gedacht bei seiner Arche!). Und als eine aidskranke Frau zum Priester kam, weil sie sich von seinem Gebet Hilfe erhoffte, bekam sie nur zu hören, sie sei doch an ihrem Zustand selber schuld. Die Orthodoxie ist herrlich mit ihren Gesängen, Ikonen, Weihrauch, aber vieles ist nur Theater. Und wenn der Bischof nach einem schönen Fest abends anruft, fragt er nicht, ob denn die Gläubigen zufrieden gewesen seien, sondern wieviel Geld eingenommen worden sei (natürlich braucht die Kirche Geld, eine orthodoxe Kirchensteuer gibt es nicht, da ist man auf Spenden angewiesen).

Wie Lina richtig anmerkt, war Jesus nie Oberhaupt einer Kirche, im Gegenteil, wie die Reinigung des Tempels von Geldwechslern zeigt, würde er auch heute mit unseren Kirchen aufräumen, wenn er wiederkäme. Er hat nach dem Zeugnis der Texte auch nie verlangt, dass man ihm gehorchen sollte oder ihn gar anbeten, sondern nur, ihm nachzufolgen, seinem Beispiel zu folgen. Die Welt wäre eine bessere, wenn mehr Menschen, die sich Christen nennen, seinem Beispiel Folge leisteten statt ihn anzubeten. Ob sich nun jemand eher von den überlieferten Worten ansprechen lässt oder denen Buddhas oder anderer Religionsstifter, ist letztlich gleichgültig, denn im Kern sagen alle diese Lehrer der Menschheit dasselbe, je verpackt in eine Sprache, die den Menschen ihrer Zeit verständlich war. Keiner von ihnen hat gelehrt, dass Andersdenkende zu verfolgen seien (Ausnahme ist da vielleicht Muḥammad, aber auch erst in den späten Medinenser SÅ«ren, die vom politischen Tagesgeschäft überschattet sind)
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Lina
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Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 52 im Thema

Beitrag von Lina »

@Die Orthodoxie ist herrlich mit ihren Gesängen, Ikonen, Weihrauch, aber vieles ist nur Theater. Und wenn der Bischof nach einem schönen Fest abends anruft, fragt er nicht, ob denn die Gläubigen zufrieden gewesen seien, sondern wieviel Geld eingenommen worden sei (natürlich braucht die Kirche Geld, eine orthodoxe Kirchensteuer gibt es nicht, da ist man auf Spenden angewiesen).


Gerade die o.g. "Show-Merkmale" sollen dafür ausschlaggebend gewesen sein, dass genau diese Religion in Russland eingeführt wurde (oder eher was später als Russland bekannt wurde). Nach einigen Überlieferungen lies man nämlich erst Vertreter der vorherrschenden Religionen ihre Zeremonien vorführen. Judentum, Islam, Varianten des Christentums etc. Eigentlich genau so, wie man heute mehrere Werbeagenturen für einen Etat pitchen lässt.
Ziel war einfach eine Staatsreligion zu finden, die der Politik dienlich war.
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Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 53 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Lina hat geschrieben:@Die Orthodoxie ist herrlich mit ihren Gesängen, Ikonen, Weihrauch, aber vieles ist nur Theater. Und wenn der Bischof nach einem schönen Fest abends anruft, fragt er nicht, ob denn die Gläubigen zufrieden gewesen seien, sondern wieviel Geld eingenommen worden sei (natürlich braucht die Kirche Geld, eine orthodoxe Kirchensteuer gibt es nicht, da ist man auf Spenden angewiesen).


Gerade die o.g. "Show-Merkmale" sollen dafür ausschlaggebend gewesen sein, dass genau diese Religion in Russland eingeführt wurde (oder eher was später als Russland bekannt wurde). Nach einigen Überlieferungen lies man nämlich erst Vertreter der vorherrschenden Religionen ihre Zeremonien vorführen. Judentum, Islam, Varianten des Christentums etc. Eigentlich genau so, wie man heute mehrere Werbeagenturen für einen Etat pitchen lässt.
Ziel war einfach eine Staatsreligion zu finden, die der Politik dienlich war.
Die nette Geschichte steht in der Nestorchronik, wobei es allerdings zwei Erzählungen sind. In der ersten lädt Vladimir Vertreter des Judentums, des lateinischen und des griechischen Christentums zu sich. Besonders hübsch finde ich, dass Vladimir das Judentum deshalb ablehnte, weil er keine Lust hatte, sich beschneiden zu lassen, noch weniger aber, auf Alkohol zu verzichten: "Рѹси ѥсть веселиѥ пити, не можемъ бес того быти" (Den Russen ist es eine Freude zu trinken, ohne das können wir nicht sein). Das lateinische Christentum lehnt er nur mit dem Argument, schon seine Vorfahren hätten das nicht angenommen, ab. Erst danach schickt er Gesandte nach Konstantinopel, die sich dort von der sinnenhaften Liturgie beeindrucken lassen. Die Religionsgespräche in Kiew entsprechen freilich sicher nicht historischer Wahrheit, sie sind ein literarisches Motiv, dass sich auch schon in der Legende der Bekehrung der Chazaren zum Judentum findet. Bei den Slawen spielen dann Äußerlichkeiten auch noch eine größere Rolle als bei den Griechen, was meiner Meinung nach damit zusammenhängt, dass die Slaven das Christentum in eigener Sprache erhalten haben statt auf Griechisch. Während im Westen, wer immer das Latein der Kirche beherrschte, auch das ganze antike Erbe zur Verfügung hatte (soweit es erhalten geblieben war), konnte ein orthodoxer Slave auf Kirchenslavisch nur kirchliche Texte lesen, keine philosophischen, keine Dramen, keine erotischen Werke, keine wissenschaftliche Historiographie. Das alles gab es nur auf Griechisch. Insofern haben die Slaven keine Theologie hervorgebracht und keine weltliche Wissenschaft und keine Kunstdichtung, das alles kommt erst spät unter lateinischem Einfluss, dafür aber innige Frömmigkeit, direktes mystisches Erleben ohne intellektuelles Hinterfragen.

Die Entscheidung für die Form des Christentums war in jedem Falle eine politische. In Bulgarien gab es ja noch Versuche, sich lieber an den fernen Westen anzulehnen als an das die eigenen Grenzen bedrohende Byzanz, aber es war nicht stark genug, so dass es seit 870 mit Konstantinopel verbunden blieb abgesehen von dem erneuten Versuch, sich Rom anzunähern, nachdem die Kreuzfahrer 1204 Konstantinopel erobert hatten. Die Rus' hat sich ebenfalls aus politischen Gründen, nämlich um der Gewinnung Chersons (des heutigen Sevastopol') willen der Orthodoxie geöffnet, die Ottonen hatten da weniger zu bieten.

Genug, das passt ja nicht so ganz in dieses Forum, aber antworten wollte ich doch.
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Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 54 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich denke, in diesen Fred passt die Info, dass das Motto des 34. Evangelischen Kirchentages ist (in Hamburg): "Soviel du brauchst".
Die Kirchentagsbesucher sollen sich mit den Fragen des bürgerlichen Engagments, der Integration und der sozialen Gerechtigkeit beschäftigen.

http://www.kirchentag.de/
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Re: Transgender und Glaube

Post 55 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

da Dein Posting ganz gut in dieses Thema passt, habe ich es hierher verschoben.

Gruß
CPG
Lisa.K

Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 56 im Thema

Beitrag von Lisa.K »

Ich glaube nicht, dass man als TG zwingend Atheist sein muss.
Vielleicht passt es nicht in jede organisierte Religion, aber man kann doch immernoch an Gott oder an diverse Götter (auch wenn Monotheismus ja momentan viel weiter verbreitet ist) glauben wenn man mag.
Aber ob man dann immernoch, z.B. in der Katholischen Kirche von allen akzeptiert wird und ob das nicht deren Glauenslehren entgegenläuft, hängt halt immer davon ab wo man organisiert ist.

Ich persönlich bin Atheist, aber das war ich schon immer, völlig gleichgültig wie sich mein Leben entwickelt.
Clara

Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 57 im Thema

Beitrag von Clara »

Ich erlebe manchmal die evangelisch-lutherische Kirche, wäre aber lieber in die römisch-katholische Kirche hineingeboren worden. Ich wünsche mir eine Wiedervereinigung.
Gottes Beziehung zu mir ist wirklich sehr gut. Umgekehrt ist die Beziehung oft "schlecht". Aber dafür bin ich nicht verantwortlich! Er will es ja so ...
... meint Clara
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Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 58 im Thema

Beitrag von Ellen »

Ich bin selbst in der evtl.Kirche Baden groß geworden. Jungschar, Konfikreis, Jugendkreis, Kreis junger Erwachsener, war dann irgendwann auch mal ein paar Jahre sogar Kirchengemeinderat. Das war und ist für mich eine Teil Heimat - viele nette Bekannte im Umfeld, viele Kontakte in der Gemeinde. Lange war dieses kirchliche Gemeindeumfeld für mich aber auch wie ein Gefängnis - keiner da, mit dem ich über meine Phantasien und meinen Verkleidungsaktionen hätte sprechen können. Unvorstellbar, sich in diesem Umfeld zu outen ... , schon garnicht in einer Kleinstadt. Die Pfarrer damals waren auch entsprechend sehr konservativ (im Gegensatz zum damaligen Gemeindediakon).

Meine besten Freunde (die auch noch nichts wissen) sind nicht aus dieser Gemeinde - und das ist gut so. Mittlerweile sind auch einige Jahre vergangen - ich war die letzten Jahre nur noch sehr selten "vor Ort". Nach der Trennung mitte letzten Jahres bin ich wieder öfter mal Sonntags in die Kirche (zum Teil zusammen mit den Kids, die Ihren Spaß dabei hatten) und hab die alten Kontakte wieder aufgewärmt - und das war sehr schön. Seit 2 Jahren haben wir einen neuen jungen Pfarrer mit noch jüngerer, spleeniger Ehefrau (studiert Informatik und hört HeavyMetal), mit der ich schon ein paar interessante Gespräche geführt habe.

Vielleicht bring ich irgendwann mal den Mut auf, ihr mehr zu erzählen und sie bzw. auch ihn zu fragen, was sie davon halten - würde mich interessieren wo wir in ihren Augen stehen. Naja, eins der zahllosen Dinge auf meiner "next-to-do"-Liste ;) ...

LG Ellen (flo)
Natascha

Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 59 im Thema

Beitrag von Natascha »

ernst_dwt hat geschrieben:
Conny hat geschrieben:schön, hier soviele christen zu finden )))(:
Mich würde interressieren welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?
Also meine Frau und ich sind Mitglieder einer Freien evangelischen Gemeinde im Bund freier evangelischer Gemeinden KdÖR .

Lieber Grüße
Ernst
Also ich bin Atheistin. Aufgewachsen bin ich römisch-katholisch, aber irgendwann mit der Pubertät erkennt man gerade wenn man ist wie wir dass die Bibel und die christlichen Kirchen uns eigentlich verabscheuen, mal ganz abgesehen davon dass ich die Existenz eines Gottes mehr als nur ein bißchen bezweifle. Insofern bin ich dann auch mit achtzehn umgehend aus der Kirche ausgetreten. Manchmal wünschte ich ich könnte an einen Gott glauben. Wie einfach wäre es doch eine Enttität über uns zu wissen, die durch Gebet vielleicht schon in diesem , spätestens aber im "nächsten Leben" all das ungerechte wieder geradebiegt. Aber wenn's nach den Christen geht lande ich ja eh in der Hölle, weil ich auf Männer stehe... Obwohl Gott höchtselbst (so es ihn denn gäbe) das ja nunmal höchstselbst so gefügt hat. Tja, und da wären wir dann wieder einmal an einem dieser elementaren Widersprüche der Religionen... ^^


Gruß,

Tasha
Lina
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Re: Welchen Kirchen /Gemeinden gehört ihr an?

Post 60 im Thema

Beitrag von Lina »

Hier haben wir es wieder, worauf ich mehrmals aufmerksam gemacht habe: Hier fliegen wieder die selben stereotypen Fragen durch die gegend. Gläubig? Nicht gläubig? Kann man den Trans sein ohne auch zwangsläufig Atheist zu sein usw. usw. Das zeigt doch irgendwie wie weilt die Hirnwäsche der Kirchen reicht. Wenn du nicht an EINEN GOTT glaubst glaubst du also zwangläufig an nichts - dann bist du Atheist. Oder nicht gläubig.
Hallo, geht es noch? Es gibt doch unendlich viele andere Arten, dies zu betrachten als die zwei Polaritäten, die von den Kirchen diktiert wird. Es kann doch zig Varianten von spirituellem Denken oder spirituellen Betrachtungsweisen, ohne dass man an einen personifizierten Gott glauben noch konsequent ablehnen, dass es einen "göttlichen" Zusammenhang zwischen den Dingen geben muss.

Ich finde das echt tragisch. Das hat sich so festgefahren, dass selbst die sog. "nicht Gläubigen" nur diese Denkweise erkennen.
Antworten

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