SZ - Magazin: Ist es radikal, zuhause abzutreiben?
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Anne-Mette
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Ulrike-Marisa
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Re: SZ „ Magazin: Ist es radikal, zuhause abzutreiben?
Moin,
die deutsche Rechtsprechung steht ganz klar gegen eine freie Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper. 150 Jahre konservative geprägte Rechtsgeschichte lassen grüßen. Ich bin für eine volle Selbstbetimmung der Frau auch in dieser Frage.
Grüße, Ulrike-Marisa
die deutsche Rechtsprechung steht ganz klar gegen eine freie Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper. 150 Jahre konservative geprägte Rechtsgeschichte lassen grüßen. Ich bin für eine volle Selbstbetimmung der Frau auch in dieser Frage.
Grüße, Ulrike-Marisa
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Karla
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Re: SZ „ Magazin: Ist es radikal, zuhause abzutreiben?
Die völlig freie Selbstbestimmung sehe ich etwas kritisch:Ulrike-Marisa hat geschrieben: Do 4. Feb 2021, 12:10 Moin,
die deutsche Rechtsprechung steht ganz klar gegen eine freie Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper. 150 Jahre konservative geprägte Rechtsgeschichte lassen grüßen. Ich bin für eine volle Selbstbetimmung der Frau auch in dieser Frage.
Grüße, Ulrike-Marisa
Eine meiner Ex-Partnerinnen hat abgetrieben, ich konnte sie damals nicht vom Gegenteil überzeugen.
Bald darauf war sie erneut schwanger, und wir haben es geschafft, obwohl die wirtschaftlichen Voraussetzungen sich nicht wesentlich gebessert hatten.
Daß die Ehe dann leider doch gescheitert ist, tja...
Aber da war die "Kleine" schon im Kindergarten und hat mir mit dem Spruch: "Die Mama hat dich nicht mehr lieb, aber ich" vielleicht das Leben gerettet.
"den Zug nehmen" geht da nicht mehr!
Meine Mutter hat mir auch eine Abtreibung gestanden: vielleicht hätte ich sonst eine ältere Schwester???
Eine liebe Freundin hat sich zusammen mit ihrem Partner für ihr Projekt Kinderwunsch ziemlich (5-stellig) verschuldet: Die Zwillinge werden dieses Jahr 2 Jahre alt!
Andere Paare setzen den Kinderwunsch per Leihmutter oder Auslandsadoption um...
Bis sich keine Frau mehr aus wirtschaftlichen Gründen zu einer Abtreibung gezwungen sieht, haben Gesellschaft und selbsternannte "Lebensschützer" noch einiges zu tun!
Im Ausland haben sich Leihmütter mit 2 Schwangerschaften das Eigenheim finanziert und damit sich und die eigenen Kinder abgesichert.
Risiko und Nebenwirkung: "Sie könnten die Abtreibung später bereuen" habe ich auf der Homepage von Frau Dr. Hänel vermißt! (und ihr dies auch geschrieben)
In irgendeinem Interview hat sie gesagt, daß eine Entscheidung zur Abtreibung eine Frau lebenslang begleitet - auch dies gehört einer ungewollt Schwangeren gesagt!
Wenn eine Frau die Entscheidung zur Abtreibung dennoch gefällt hat, dann hat sie m.E. Anspruch auf jede mögliche Hilfe und Information, jede Verzögerung wäre dann Quälerei. Ob der Abbruch dann zuhause oder anderswo erfolgt, ist m.E. irrelevant.
LG Elly
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Ulrike-Marisa
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Re: SZ „ Magazin: Ist es radikal, zuhause abzutreiben?
Moin,
...mir geht es hier um den grundsätzlichen Rechtszustand der völligen Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper. Für den Körper deines Mannes gilt dies seit jeher umfänglich. Generell gilt in Deutschland, vielleicht auch anderswo: niemand wird zum Geschlechtsverkehr zudem ungeschützt gezwungen. Da gehören immer zwei Menschen dazu, rein technisch gesehen, von medizinischen Ausnahmen mal abgesehen. Bei einer Schwangerschaft trägt dann aber die Frau die alleinige biologische lebenslange Last, während der Mann theoritsch davon nicht mehr betroffen ist - er hat sich ja im Sinne Darwins oder auch von Religionen verfielfältigt und kann sich neuen Abenteuern zuwenden. Das ist natürlich überspitzt ausgedrückt, trifft aber glaube ich d en Kern des Problems. Daher sollte eine Frau dann auch für sich entscheiden, was mit dem ungeborenen Leben zu tun ist, auch wieder rein grundsätzlich betrachtet. Die Frau hat den gleichen Freiheitsanspruch wie der an der Schwangerschaft beteiligte Mann. So sehe ich das auch als meine persönliche politische Position. Das Leben bietet viele verschiedene Wege uund ohne Empatie und Gemeinsamkeit ist kein Zusammenleben der Menschen oder eines Paares richtig möglich. Wünschenswert sind natürlich Lösungen, auch politisch, die einer Frau das Austragen eines Kindes ermöglichen; das gibt es ja schon. Das sehe ich aber unabhängig von Anspruch der Frau auf die Entscheidungshoheit über ihren eigenn Körper. Was nehmen sich Männer da heraus, auch darüber mitbestimmen zu wollen, wenn überhaupt nur einvernehmlich mit einer Frau und Partnerin.
Grüße, Ulrike-Marisa
...mir geht es hier um den grundsätzlichen Rechtszustand der völligen Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper. Für den Körper deines Mannes gilt dies seit jeher umfänglich. Generell gilt in Deutschland, vielleicht auch anderswo: niemand wird zum Geschlechtsverkehr zudem ungeschützt gezwungen. Da gehören immer zwei Menschen dazu, rein technisch gesehen, von medizinischen Ausnahmen mal abgesehen. Bei einer Schwangerschaft trägt dann aber die Frau die alleinige biologische lebenslange Last, während der Mann theoritsch davon nicht mehr betroffen ist - er hat sich ja im Sinne Darwins oder auch von Religionen verfielfältigt und kann sich neuen Abenteuern zuwenden. Das ist natürlich überspitzt ausgedrückt, trifft aber glaube ich d en Kern des Problems. Daher sollte eine Frau dann auch für sich entscheiden, was mit dem ungeborenen Leben zu tun ist, auch wieder rein grundsätzlich betrachtet. Die Frau hat den gleichen Freiheitsanspruch wie der an der Schwangerschaft beteiligte Mann. So sehe ich das auch als meine persönliche politische Position. Das Leben bietet viele verschiedene Wege uund ohne Empatie und Gemeinsamkeit ist kein Zusammenleben der Menschen oder eines Paares richtig möglich. Wünschenswert sind natürlich Lösungen, auch politisch, die einer Frau das Austragen eines Kindes ermöglichen; das gibt es ja schon. Das sehe ich aber unabhängig von Anspruch der Frau auf die Entscheidungshoheit über ihren eigenn Körper. Was nehmen sich Männer da heraus, auch darüber mitbestimmen zu wollen, wenn überhaupt nur einvernehmlich mit einer Frau und Partnerin.
Grüße, Ulrike-Marisa
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Michi
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Re: SZ „ Magazin: Ist es radikal, zuhause abzutreiben?
Beim Wiederstand gegen selbstbestimmte Abtreibungen sehe ich drei "Interessengruppen", die über den Körper der Frau fremdbestimmen wollen. Zum Einen die Männer, die ihre Gene weitergeben und ihre "Ahnenreihe" fortsetzen wollen. Dann sind da die Religionen, die damit ihren Fortbestand unud Verbreitung auch über die Nachkommen ihrer Anhänger sichern, und natürlich der Staat, der vor allem in früheren Zeiten immer wieder "Kanonenfutter" gebraucht hat.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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