Mein Weg zur OP und zu mir ... - # 2
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VanessaB
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mein letztes Hormonpflaster vor der OP
gestern habe ich mein letztes Hormonpflaster vor der OP geklebt ... dann ist erst mal 4 Wochen Pause ...
Auch irgendwie ungewohnt, seinen Rythmus wieder umzustellen ...
Ich klebe übrigens immer noch mal 10 cm breites Fixomull über das absichtslos durchsichtige Hormonpflaster, weil es dann einfach noch mal besser hält. Damit es nicht ganz so langweilig wird, habe ich angefangen es manchmal einfach zu bemalen ...
In 14 Tagen ist es dann um diese Uhrzeit schon fast überstanden....
Alles Liebe
Vanessa
Auch irgendwie ungewohnt, seinen Rythmus wieder umzustellen ...
Ich klebe übrigens immer noch mal 10 cm breites Fixomull über das absichtslos durchsichtige Hormonpflaster, weil es dann einfach noch mal besser hält. Damit es nicht ganz so langweilig wird, habe ich angefangen es manchmal einfach zu bemalen ...
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VanessaB
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Und da ist wieder mal dieser Moment ...
Etwas das mich schon lange auf meinem Weg begleitet, ist dieser Moment an dem ich einfach aussteigen möchte. Meist sehe ich ihn nicht kommen, aber die Muster, die zu ihm führen sind immer gleich. Zum Glück werden die Abstände langsam größer und bis zu diesem Moment habe ich Kraft und Stärke für mich und vor allem für andere. Aber dann ist meine Grenze blitzschnell da und überschritten, dass ich mich zurückziehen muss. Ich lösche mich aus sozialen Netzen und empfinde das als Moment einer extremen Befreiung. Meist reicht das schon zum Luftholen und ich melde mich einige Stunden später schon wieder an, weil es ja doch so viele wertvolle Kontakte zu lieben Menschen sind. Einige dieser Kontakte lassen sich im Grunde nur über WhatsApp abbilden. Sicher gibt es dafür auch einen psychologischen Begriff. Aber heute ist es anders gewesen. Aus dieser spontanen Frustration ist ein klares NEIN geworden.
Der Hintergrund dazu sind die momentanen Begegnungen mit den Menschen um mich herum. Es gibt Beziehungsprobleme, Krankheiten, Kummer und Sorgen und ich bin immer wieder gerne mit einem Ohr und einem Rat da. Ich höre zu, versuche zu verstehen und sage meine Meinung, die auch oft den Menschen wichtig ist. Das mache ich gerne, nehme dabei meine eigenen Gefühle und Sorgen oft zurück und bemerke so erst spät, was da eigentlich gerade mit mir passiert. Gestern und heute ist mir dann plötzlich sehr klar geworden, dass ich die Notbremse ziehen muss. Meine eignen Themen habe ich vergraben und das ist nicht gut so kurz vor meiner OP. Diese Erkenntnis hat mich zu einem für mich eher unüblichen, klaren NEIN geführt. Stopp, die nächsten Tage gehören mir und meinem Weg. Mit der Konsequenz, Menschen, die mich noch einmal sehen wollten, eine Absage zu geben. Diese Zeit "gehört" mir und meinen Gedanken, Wünschen und Unternehmungen. Ich bin kein Herdentier, noch nie gewesen, eher die einsame Wölfin ... Dinge mache ich mit mir aus, teile sie aber natürlich dann auch gerne, wenn ich Zeit hatte sie zu formulieren und zu sammeln. Diese zeit brauche ich einfach immer mal wieder, sonst kann ich auch nicht für andere da sein.
Warum ich das hier so ausführlich beschreibe, wo es doch erst einmal offensichtlich nicht unbedingt mit der Transition zu tun hat, ist die Fähigkeit "Ja" und "Nein" zu sagen. Manchen kommt das banal vor, vielleicht sogar egoistisch und unangebracht. Aber eigene Grenzen kennen, setzen, bewusst verschieben oder öffnen ist ein zentrales Thema in meiner Persönlichkeitsentwicklung und damit während der Transition. Bedürfnisse klar formulieren und auch auszusprechen, ist aus meiner heutigen Sicht so wichtig, dass ich fast sagen möchte, es ist das Basisthema jeder Beziehung - ob zu sich selber oder zu anderen. Dabei ist das Aussprechen wohl noch der einfachere Schritt, aber ein JA und ein NEIN von jemanden anderen anzunehmen und damit Grenzen zu akzeptieren, ohne sich selbst angegriffen oder zurückgesetzt zu fühlen, ist dann schon schwieriger.
Wenn ich also heute Grenzen gesetzt habe, geht es nicht um Zurückweisung anderer (Herzens)Menschen, sondern um den achtsamen Umgang mit mir selbst. Namasté.
Alles Liebe
Vanessa
Der Hintergrund dazu sind die momentanen Begegnungen mit den Menschen um mich herum. Es gibt Beziehungsprobleme, Krankheiten, Kummer und Sorgen und ich bin immer wieder gerne mit einem Ohr und einem Rat da. Ich höre zu, versuche zu verstehen und sage meine Meinung, die auch oft den Menschen wichtig ist. Das mache ich gerne, nehme dabei meine eigenen Gefühle und Sorgen oft zurück und bemerke so erst spät, was da eigentlich gerade mit mir passiert. Gestern und heute ist mir dann plötzlich sehr klar geworden, dass ich die Notbremse ziehen muss. Meine eignen Themen habe ich vergraben und das ist nicht gut so kurz vor meiner OP. Diese Erkenntnis hat mich zu einem für mich eher unüblichen, klaren NEIN geführt. Stopp, die nächsten Tage gehören mir und meinem Weg. Mit der Konsequenz, Menschen, die mich noch einmal sehen wollten, eine Absage zu geben. Diese Zeit "gehört" mir und meinen Gedanken, Wünschen und Unternehmungen. Ich bin kein Herdentier, noch nie gewesen, eher die einsame Wölfin ... Dinge mache ich mit mir aus, teile sie aber natürlich dann auch gerne, wenn ich Zeit hatte sie zu formulieren und zu sammeln. Diese zeit brauche ich einfach immer mal wieder, sonst kann ich auch nicht für andere da sein.
Warum ich das hier so ausführlich beschreibe, wo es doch erst einmal offensichtlich nicht unbedingt mit der Transition zu tun hat, ist die Fähigkeit "Ja" und "Nein" zu sagen. Manchen kommt das banal vor, vielleicht sogar egoistisch und unangebracht. Aber eigene Grenzen kennen, setzen, bewusst verschieben oder öffnen ist ein zentrales Thema in meiner Persönlichkeitsentwicklung und damit während der Transition. Bedürfnisse klar formulieren und auch auszusprechen, ist aus meiner heutigen Sicht so wichtig, dass ich fast sagen möchte, es ist das Basisthema jeder Beziehung - ob zu sich selber oder zu anderen. Dabei ist das Aussprechen wohl noch der einfachere Schritt, aber ein JA und ein NEIN von jemanden anderen anzunehmen und damit Grenzen zu akzeptieren, ohne sich selbst angegriffen oder zurückgesetzt zu fühlen, ist dann schon schwieriger.
Wenn ich also heute Grenzen gesetzt habe, geht es nicht um Zurückweisung anderer (Herzens)Menschen, sondern um den achtsamen Umgang mit mir selbst. Namasté.
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JuLa67
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Re: Und da ist wieder mal dieser Moment ...
Liebe Vanessa,VanessaB hat geschrieben: So 19. Jul 2020, 20:46 Wenn ich also heute Grenzen gesetzt habe, geht es nicht um Zurückweisung anderer (Herzens)Menschen, sondern um den achtsamen Umgang mit mir selbst. Namasté.
Alles Liebe
Vanessa
ich beglückwünsche dich zu dieser Erkenntnis
Es nutzt keinem sich bis zur Unkenntlichkeit nur für andere aufzureiben. Wer sich selbst nicht liebt kann nicht wirklich empathisch sein.
Ich wünsche dir eine achtsame Zeit für dich!
Liebe Grüße
Larissa
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Glück ist, nicht mehr zu wollen als man kann, und nicht zu müssen, was man nicht will - Judy Parker
Wenn du schnell gehen willst, gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, gehe mit anderen. -aus Afrika
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Tatjana_59
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Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Ich habe gerade erst deinen Thread hier entdeckt.
Herzlich Willkommen zurück Vanessa.
Bald ist es soweit, ich wünsche dir von Herzen alles gute zu deiner OP.
Dein Satz ich geh als Frau uns Krankenhaus und verlasse es als Frau hat mir sehr gut gefallen.
Denn genauso ging ich vor zweieinhalb Jahren ins KH.
Da war ich schon angekommen.
Das letzte kosmetische i Tüpfelchen fehlte und wurde bereinigt.
Alles gute!
LG Tatjana
Herzlich Willkommen zurück Vanessa.
Bald ist es soweit, ich wünsche dir von Herzen alles gute zu deiner OP.
Dein Satz ich geh als Frau uns Krankenhaus und verlasse es als Frau hat mir sehr gut gefallen.
Denn genauso ging ich vor zweieinhalb Jahren ins KH.
Da war ich schon angekommen.
Das letzte kosmetische i Tüpfelchen fehlte und wurde bereinigt.
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Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Re: Und da ist wieder mal dieser Moment ...
Leider war ich dabei selbst unachtsam und habe Signale übersehen und Grenzen überschritten. Der Versuch es das wieder ins Lot zu bringen, kam leider zu spät. Ich muss noch viel lernen ... auch manchmal bei mir zu bleiben und einfach die Klappe zu halten.JuLa67 hat geschrieben: So 19. Jul 2020, 21:23
Es nutzt keinem sich bis zur Unkenntlichkeit nur für andere aufzureiben. Wer sich selbst nicht liebt kann nicht wirklich empathisch sein.
Ich wünsche dir eine achtsame Zeit für dich!![]()
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Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Hallo Vanessa,
Ich habe deine "Wiedervorstellung" gelesen. Sehr eindrücklich die Beschreibung deiner Gedanken, das Abwägen, das hin und her und drehen der Gedanken. Bildhaft mit den Spaziergängen barfuß als einsame Wölfin. Beachtlich dein Weg bis hier hin! Ich habe mich in der Darstellung deiner Gefühle mitunter wiedergefunden.
Ich freue mich, wie mutig du bis hier hin gegangen bist.
Alles Gute dir für bald!
LG Mara
Ich habe deine "Wiedervorstellung" gelesen. Sehr eindrücklich die Beschreibung deiner Gedanken, das Abwägen, das hin und her und drehen der Gedanken. Bildhaft mit den Spaziergängen barfuß als einsame Wölfin. Beachtlich dein Weg bis hier hin! Ich habe mich in der Darstellung deiner Gefühle mitunter wiedergefunden.
Ich freue mich, wie mutig du bis hier hin gegangen bist.
Alles Gute dir für bald!
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Kreise schließen sich ... Ende und Anfang
Alles passiert zum letzten Mal, um dann doch wieder "neu" zu beginnen.
Mit den Näherrückenden Datum (noch 10 Tage) wird mir bewusst, dass ich auch ein wenig Abschied nehme. Ich habe mein Hormonpflaster das letzte Mal vor dem OP-Tag geklebt, ich hatte gestern meinen letzten Nadelepilationstermin vor der OP, ich beginne heute (gestern hatte ich frei) meinen letzte Arbeitswoche (natürlich vor der GAOP) und so weiter. Alle diese Dinge sind mit einem Loslassen verbunden. Sicherlich nicht besonders schwer, aber doch immer mit Abschied verbunden und mit den Wünschen nach Glück und guten Verlauf verbunden. Dieser "Wendetag" in meinem Leben gewinnt dadurch an Zentriertest und es baut sich Spannung auf. Das er eine besondere Wichtigkeit für mich und mein Leben hat, brauche ich wohl nicht zu erklären. Ein Punkt von Ende und Anfang. Im Grund wie es ohne jeden Tag und jeden Moment des Lebens gibt, aber unter ganz besonderer Beobachtung.
Gestern früh war ich auch noch mal bei meiner Hausärztin, eine weitere Urinprobe abgeben. Bogenhausen verlangten Blutbild und eine Urin-Probe etwa 5-3 Wochen vor der Op. Ich hatte Keime und meine Hausärztin hat gleich eine Breitseite gegeben, was grundsätzlich OK war. Die Ärzte in Bogenhausen hätten bei der doch geringen Anzahl mit der Medikamentengabe bis eine Woche vor der OP gewartet. Vielleicht hätte es sich ja wieder eingependelt und man kann nun ja nicht sicher sein, dass ich mir nicht noch einmal etwas einfange. Wir werden sehen.
Eine andere, sehr interessante Entdeckung habe ich vor drei Tagen für mich gemacht. Ich nehme seit Auguste 2018 Hormone und habe seit November 2018 deutliche Schlafprobleme. Bei der Ursachensuche sind wir auf etwas zu hohen Blutdruck gekommen. Seither nehme ich Candesatan. Nun bin ich auf den Trichter gekommen, dass ich vielleicht einfach übersäuert bin. Ich habe daher gestern in der Praxis darum gebeten, mal meinen Urin zu testen. Vielleicht ist die Lösung dann doch recht simpel: Basenkur und Ernährungsumstellung. bei mir könnte es insbesondere der Kaffee sein (Schnief). Der Körper entzieht den Knochen im Schlaf Kalzium, um den Säurehaushalt zu regulieren, habe ich gelesen. Daher ist der Schlaf unruhig. Wenn ich mir jetzt die Brücke zu der Aussage schlage, dass in der HET das Risiko von Osteoporose steigt, läuten bei mir die Alarmglocken ... da bleibe ich mal dran.
Hatte ich vor einem halben Jahr noch sehr klare Vorstellungen und Erwartungen von bzw. an meiner Neovagina, fällt es mir im Moment schwer ein Gefühl dafür zu entwickeln. Wie wird es sein, aufzuwachen und alles ist anders? Werde ich es überhaupt spüren (ich meine nicht die Schmerzen) und was wird das mit mir machen. Wie wird es sein, ein Urinprobe später abzugeben, das erste mal zu pinkeln? Wie wird die erste Begegnung mit mir aussehen?
Ich kann es mir einfach nicht vorstellen ... aber wenn ich daran denke, meines ich eine innere Wärme und Liebe zu spüren. Wahrscheinlich möchte ich am Anfang gar nicht mehr aufhören hinzuschauen und hinzuspüren ... wenn die großen Schmerzen erst mal vorbei sind.
An dem Wochenende vor dem 08.03. (Tag an dem ich eigentlich operiert worden wäre) war mein letztes Ausbildungsmodul im Tantra angesetzt. beides konnte ja nicht stattfinden. das letzte Modul hat den Schwerpunkt Eigenliebe und seit gestern ist der neue Termin in Planung: 06.-09.09. Ich habe erst einmal abgesagt, weil ich nicht glaube, dass ich dann schon wieder so fit sein werde und ich auch nicht genau weiß, ob ich in Corona-zeigen so viel Nähe zu anderen nach der OP brauche. Aber es wäre sehr eine schöne Gelegenheit, die Ausbildung abzuschließen und Gleichzeit seinen Körper kennenzulernen und zu erspüren. Wir werden einfach schauen. Erst einmal steht nun die letzte Arbeitswoche (3,5) Tage für mich an. Namasté
Mit den Näherrückenden Datum (noch 10 Tage) wird mir bewusst, dass ich auch ein wenig Abschied nehme. Ich habe mein Hormonpflaster das letzte Mal vor dem OP-Tag geklebt, ich hatte gestern meinen letzten Nadelepilationstermin vor der OP, ich beginne heute (gestern hatte ich frei) meinen letzte Arbeitswoche (natürlich vor der GAOP) und so weiter. Alle diese Dinge sind mit einem Loslassen verbunden. Sicherlich nicht besonders schwer, aber doch immer mit Abschied verbunden und mit den Wünschen nach Glück und guten Verlauf verbunden. Dieser "Wendetag" in meinem Leben gewinnt dadurch an Zentriertest und es baut sich Spannung auf. Das er eine besondere Wichtigkeit für mich und mein Leben hat, brauche ich wohl nicht zu erklären. Ein Punkt von Ende und Anfang. Im Grund wie es ohne jeden Tag und jeden Moment des Lebens gibt, aber unter ganz besonderer Beobachtung.
Gestern früh war ich auch noch mal bei meiner Hausärztin, eine weitere Urinprobe abgeben. Bogenhausen verlangten Blutbild und eine Urin-Probe etwa 5-3 Wochen vor der Op. Ich hatte Keime und meine Hausärztin hat gleich eine Breitseite gegeben, was grundsätzlich OK war. Die Ärzte in Bogenhausen hätten bei der doch geringen Anzahl mit der Medikamentengabe bis eine Woche vor der OP gewartet. Vielleicht hätte es sich ja wieder eingependelt und man kann nun ja nicht sicher sein, dass ich mir nicht noch einmal etwas einfange. Wir werden sehen.
Eine andere, sehr interessante Entdeckung habe ich vor drei Tagen für mich gemacht. Ich nehme seit Auguste 2018 Hormone und habe seit November 2018 deutliche Schlafprobleme. Bei der Ursachensuche sind wir auf etwas zu hohen Blutdruck gekommen. Seither nehme ich Candesatan. Nun bin ich auf den Trichter gekommen, dass ich vielleicht einfach übersäuert bin. Ich habe daher gestern in der Praxis darum gebeten, mal meinen Urin zu testen. Vielleicht ist die Lösung dann doch recht simpel: Basenkur und Ernährungsumstellung. bei mir könnte es insbesondere der Kaffee sein (Schnief). Der Körper entzieht den Knochen im Schlaf Kalzium, um den Säurehaushalt zu regulieren, habe ich gelesen. Daher ist der Schlaf unruhig. Wenn ich mir jetzt die Brücke zu der Aussage schlage, dass in der HET das Risiko von Osteoporose steigt, läuten bei mir die Alarmglocken ... da bleibe ich mal dran.
Hatte ich vor einem halben Jahr noch sehr klare Vorstellungen und Erwartungen von bzw. an meiner Neovagina, fällt es mir im Moment schwer ein Gefühl dafür zu entwickeln. Wie wird es sein, aufzuwachen und alles ist anders? Werde ich es überhaupt spüren (ich meine nicht die Schmerzen) und was wird das mit mir machen. Wie wird es sein, ein Urinprobe später abzugeben, das erste mal zu pinkeln? Wie wird die erste Begegnung mit mir aussehen?
Ich kann es mir einfach nicht vorstellen ... aber wenn ich daran denke, meines ich eine innere Wärme und Liebe zu spüren. Wahrscheinlich möchte ich am Anfang gar nicht mehr aufhören hinzuschauen und hinzuspüren ... wenn die großen Schmerzen erst mal vorbei sind.
An dem Wochenende vor dem 08.03. (Tag an dem ich eigentlich operiert worden wäre) war mein letztes Ausbildungsmodul im Tantra angesetzt. beides konnte ja nicht stattfinden. das letzte Modul hat den Schwerpunkt Eigenliebe und seit gestern ist der neue Termin in Planung: 06.-09.09. Ich habe erst einmal abgesagt, weil ich nicht glaube, dass ich dann schon wieder so fit sein werde und ich auch nicht genau weiß, ob ich in Corona-zeigen so viel Nähe zu anderen nach der OP brauche. Aber es wäre sehr eine schöne Gelegenheit, die Ausbildung abzuschließen und Gleichzeit seinen Körper kennenzulernen und zu erspüren. Wir werden einfach schauen. Erst einmal steht nun die letzte Arbeitswoche (3,5) Tage für mich an. Namasté
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Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Liebe Mara,Mara hat geschrieben: Mo 20. Jul 2020, 23:58 ... Ich habe mich in der Darstellung deiner Gefühle mitunter wiedergefunden.
Ich freue mich, wie mutig du bis hier hin gegangen bist.
ich freue mich sehr über Deine Zeilen (und natürlich auch über die der vielen anderen Menschen, die ich zum Teil auch schon persönlich kennenlernen durfte). Natürlich ist es auch wundervoll, wenn sich Menschen in meinem Weg wiederfinden und vielleicht für Ihren eigenen etwas daraus mitnehmen können. Das bedeutet ja auch nicht gleich, das man in meine Fußstapfen treten müsste. Jeder weg ist individuell und einzigartig. Dennoch gibt es immer Parallelen und Gemeinsamkeiten. Ich selbst bewundere auch viele andere TransFrauen und deren Geschichte.
In Bezug auf den Mut, muss ich sagen, dass es vielleicht nach außen so aussehen mag, dass ich mutig bin, aber letztendlich empfand ich es nie als eine Wahl, sondern als Notwendigkeit, als lebensnotwendige Entscheidungen. Ich habe irgendwann einfach den für mich hoffnungslosen Kampf aufgegeben, mich gegen mich selbst zu wehren, sondern angenommen was ist. Das hört sich jetzt ein wenig banal an, aber dahinter steckt aber viel Auseinandersetzung und Kampf mit und um sich selbst. Loslassen und annehmen was ist. Vertrauen, dass das Leben die Dinge für mich bereithält, die mich glücklich machen. Das Leben ist sicher keine Ponyhof - aber es ist eben auch keine fortwährende Schlacht. Wer immer kämpft, vielleicht sogar gegen Windmühlen und gegen sich selbst, der ist irgendwann müde ... vielleicht sogar Lebensmüde. Wer lernt auch Frieden zu schließen (auch mit sich selbst) kann Ruhe und Glück finden (zumindest zeitweise).
Alles Liebe
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Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
"... In Bezug auf den Mut, muss ich sagen, dass es vielleicht nach außen so aussehen mag, dass ich mutig bin, aber letztendlich empfand ich es nie als eine Wahl, sondern als Notwendigkeit, als lebensnotwendige Entscheidungen. Ich habe irgendwann einfach den für mich hoffnungslosen Kampf aufgegeben, mich gegen mich selbst zu wehren, sondern angenommen was ist..."
Liebe Vanessa,
auch wenn du zur Erkenntnis kommst, keine Wahl zu haben, bedarf es doch Mutes die Dinge anzugehen, grundlegende Entscheidungen zu treffen. Ich denke da an Trennung von Familie und auch weitere bedeutsame Dinge. So empfinde ich es in meiner Situation.
Danke für die nette Rückmeldung.
Herzliche Grüße
Mara
Liebe Vanessa,
auch wenn du zur Erkenntnis kommst, keine Wahl zu haben, bedarf es doch Mutes die Dinge anzugehen, grundlegende Entscheidungen zu treffen. Ich denke da an Trennung von Familie und auch weitere bedeutsame Dinge. So empfinde ich es in meiner Situation.
Danke für die nette Rückmeldung.
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Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Ich postete dazu jetzt einfach mal einen Link, weil Mut ziemlich häufig in diesem Zusammenhang genannt wird und doch das falsche Wort ist. Ich hoffe, man kann es auch lesen ohne die app zu haben.
¡no lamento nada!
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Lavendellöwin
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Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Hi...
auch Ellen hat einmal was zu dem Thema Mut auf ihrem Blog geschrieben..
https://www.ellens-blog.de/blog/mut-hab ... g-bin.html
der ganze Blog ist übigens klasse und hat mich wirklich berührt und inspiriert.
Liebe Vanessa,
ich freue mich wirklich sehr für dich und ich glaube das hatte ich dir auch schon mal
geschrieben. Denke und bleibe immer im Hier und Jetzt, denn das ist das was wir haben...
Alles Liebe Marie
auch Ellen hat einmal was zu dem Thema Mut auf ihrem Blog geschrieben..
https://www.ellens-blog.de/blog/mut-hab ... g-bin.html
der ganze Blog ist übigens klasse und hat mich wirklich berührt und inspiriert.
Liebe Vanessa,
ich freue mich wirklich sehr für dich und ich glaube das hatte ich dir auch schon mal
geschrieben. Denke und bleibe immer im Hier und Jetzt, denn das ist das was wir haben...
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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JuLa67
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Re: Kreise schließen sich ... Ende und Anfang
Liebe Vanessa,VanessaB hat geschrieben: Di 21. Jul 2020, 05:41 Alles passiert zum letzten Mal, um dann doch wieder "neu" zu beginnen.
Hatte ich vor einem halben Jahr noch sehr klare Vorstellungen und Erwartungen von bzw. an meiner Neovagina, fällt es mir im Moment schwer ein Gefühl dafür zu entwickeln. Wie wird es sein, aufzuwachen und alles ist anders? Werde ich es überhaupt spüren (ich meine nicht die Schmerzen) und was wird das mit mir machen. Wie wird es sein, ein Urinprobe später abzugeben, das erste mal zu pinkeln? Wie wird die erste Begegnung mit mir aussehen?
Ich kann es mir einfach nicht vorstellen ... aber wenn ich daran denke, meines ich eine innere Wärme und Liebe zu spüren. Wahrscheinlich möchte ich am Anfang gar nicht mehr aufhören hinzuschauen und hinzuspüren ... wenn die großen Schmerzen erst mal vorbei sind.
ich fühle mich gerade um 1 Jahr zurückversetzt.
Der letzte Arbeitstag, schon die Fahrt dahin war ein beinahe surreales Erlebnis: In diesem körperlichen Zustand wirst du diese Strecke nicht mehr fahren, war mein Gedanke! Ja, wie du es schreibst. Eine Art Abschied, aber Vorfreude auf das was kommt.
Die letzten Momente auf der Arbeit: Eine hochschwangere Kollegin holt ihren Mann ab und ich bin total gerührt. Steht mir doch meine eigene Geburt noch einmal bevor. Nur das ich sie bewusst miterleben kann!
Die erste Zeit nach der OP hatte ich eher eine professionelle, pflegerische Distanz zu meiner Neovagina.
Es waren keine großen Schmerzen, die ich empfunden hatte. Es war eher wie der Druck einer eisernen Faust im Unterleib.
Es war schon schön, dass das Überhängsel nicht mehr zu sehen war und die Optik war trotz Fäden nicht schlecht. Aber die Zuwendung, die deine neue Vagina braucht, ist nicht zu unterschätzen und mensch braucht Geduld.
Aber nach einem Jahr bin ich sehr glücklich damit und wir hatten auch schon sehr freudige Erlebnisse.
Will sagen, es lohnt sich!
Ich wünsche dir viele schöne Erlebnisse!
Vor, während und nach der OP!
Alles Liebe
Larissa
Nach den Wolken kommt die Sonne - Alain de Lille
Glück ist, nicht mehr zu wollen als man kann, und nicht zu müssen, was man nicht will - Judy Parker
Wenn du schnell gehen willst, gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, gehe mit anderen. -aus Afrika
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777.000 Sekunden bis Bogenhausen
Ich war heute früh bei meiner Hautärztin, um mir die "letzte" Spritze (vor der OP) abzuholen. Ich habe dieses Jahr mit einer Desensibilisierung angefangen und neben allen anderen Dingen, war es auch ein Balanceakt die Spritzabstände an den Zeitraum der Op anzupassen. Als ich dort in Kabine 1 saß, daddelte ich ein wenig in meinem Handy und habe gesehen, dass es (nur) noch 777.000 Sekunden bis Bogenhausen waren, jetzt gerade sind übrigens nur noch 730.195s. Warum auch immer ich den Countdown eingerichtet habe, ich schaue immer öfter drauf.
Im Büro gab es dann eine schlechte Nachricht für mich. Mein Kollege ist gestern mit dem Fahrrad gestürzt. Habe ich diese Info anfangs noch etwas belächelt, weil es ein Klassiker in meiner kleinen 4-Personen Abteilung ist, mit dem Fahrrad zu stürzen, habe ich nachmittags tiefe Sorgenfalten bekommen, weil er sich dabei wohl einen Hals-Wirbel gebrochen hat. Wieder eine dieser schlechten Nachrichten, die mich aktuell umgeben. Fast täglich trudelt eine ein: von unheilbar kranken Menschen, sterbenden Menschen oder eben auch schwerst verletzten Menschen.
Das trägt nicht gerade dazu bei, freudig und entspannt in die nächste Woche zu gehen. Vermutlich werde ich Montag arbeiten und auch den Dienstrechner mit nach München nehmen müssen, weil der Ausfall nicht nur 25% Manpower bedeutet, sondern 100% fachlichen Ausfall im Bereich Gebäudeautomation und Elektrotechnik ... Wenn ich dann nächste Woche auch noch ausfalle, hat sich die schon kleine Abteilung halbiert. Momentan bin ich etwas ratlos wie das gehen sollte, da auch das Wissen und die Kompetenzen nicht bei jedem gleichermaßen verteilt sind. Dazu sind wir alle zu sehr spezialisiert .... ganz abgesehen von den Zeitfenstern, die jeder nun mal nur eingeschränkt hat. Tatsächlich kam der Gedanke in mir als "Chefin" hoch, den OP-Termin zu verschieben. Glücklicherweise ist mein Vorgesetzter nicht darauf angesprungen und so bleibt es erst mal bei der aktuellen Planung. Aber ich werde wohl bereits aus dem Krankenhaus schon mal das eine oder andere Gespräch führen müssen .... darauf muss ich noch mal rumdenken, denn das entspricht so gar nicht meinen Vorstellungen von den kommenden Tagen und Wochen.
Es gibt sowieso gerade einige Dinge in meinem Leben, die ich zulasse, die ich in dieser Form aber eigentlich gar nicht haben möchte. Auch diesbezüglich nehme ich mir mal eine gedankliche Auszeit.
Gestern hatte ich ein Interview über Transition. Es ging/geht und Transition als Prozess und meine Erfahrungen damit. Es war ein sehr angenehmes Gespräch und ich konnte mal wieder "in mein Thema" einsteigen und meinen Senf dazu schildern. Eine Frage/Bitte war, die Transition bzw. den Transitionsprozess als Bild zu malen. Das fand ich recht spannend und ohne eigentlich nachdenken zu müssen, kam bei mir folgendes Ergebnis heraus:
Für mich ist die Transition eine Unterbrechung des Lebensweges mit einem großen Kreisverkehr oder vielleicht auch einem Strudel. Man dreht sich so oft und viel im Kreis und es ist recht schwer den passenden Ausgang und den weiteren Lebensweg zu finden. Aber da ist natürlich auch die Ingenieurin und der Kopfmensch herauszulesen ... das Bild ist schon irgendwie technisch gehalten.
Alles Liebe und einen schönen Abend
Vanessa
Im Büro gab es dann eine schlechte Nachricht für mich. Mein Kollege ist gestern mit dem Fahrrad gestürzt. Habe ich diese Info anfangs noch etwas belächelt, weil es ein Klassiker in meiner kleinen 4-Personen Abteilung ist, mit dem Fahrrad zu stürzen, habe ich nachmittags tiefe Sorgenfalten bekommen, weil er sich dabei wohl einen Hals-Wirbel gebrochen hat. Wieder eine dieser schlechten Nachrichten, die mich aktuell umgeben. Fast täglich trudelt eine ein: von unheilbar kranken Menschen, sterbenden Menschen oder eben auch schwerst verletzten Menschen.
Das trägt nicht gerade dazu bei, freudig und entspannt in die nächste Woche zu gehen. Vermutlich werde ich Montag arbeiten und auch den Dienstrechner mit nach München nehmen müssen, weil der Ausfall nicht nur 25% Manpower bedeutet, sondern 100% fachlichen Ausfall im Bereich Gebäudeautomation und Elektrotechnik ... Wenn ich dann nächste Woche auch noch ausfalle, hat sich die schon kleine Abteilung halbiert. Momentan bin ich etwas ratlos wie das gehen sollte, da auch das Wissen und die Kompetenzen nicht bei jedem gleichermaßen verteilt sind. Dazu sind wir alle zu sehr spezialisiert .... ganz abgesehen von den Zeitfenstern, die jeder nun mal nur eingeschränkt hat. Tatsächlich kam der Gedanke in mir als "Chefin" hoch, den OP-Termin zu verschieben. Glücklicherweise ist mein Vorgesetzter nicht darauf angesprungen und so bleibt es erst mal bei der aktuellen Planung. Aber ich werde wohl bereits aus dem Krankenhaus schon mal das eine oder andere Gespräch führen müssen .... darauf muss ich noch mal rumdenken, denn das entspricht so gar nicht meinen Vorstellungen von den kommenden Tagen und Wochen.
Es gibt sowieso gerade einige Dinge in meinem Leben, die ich zulasse, die ich in dieser Form aber eigentlich gar nicht haben möchte. Auch diesbezüglich nehme ich mir mal eine gedankliche Auszeit.
Gestern hatte ich ein Interview über Transition. Es ging/geht und Transition als Prozess und meine Erfahrungen damit. Es war ein sehr angenehmes Gespräch und ich konnte mal wieder "in mein Thema" einsteigen und meinen Senf dazu schildern. Eine Frage/Bitte war, die Transition bzw. den Transitionsprozess als Bild zu malen. Das fand ich recht spannend und ohne eigentlich nachdenken zu müssen, kam bei mir folgendes Ergebnis heraus:
Für mich ist die Transition eine Unterbrechung des Lebensweges mit einem großen Kreisverkehr oder vielleicht auch einem Strudel. Man dreht sich so oft und viel im Kreis und es ist recht schwer den passenden Ausgang und den weiteren Lebensweg zu finden. Aber da ist natürlich auch die Ingenieurin und der Kopfmensch herauszulesen ... das Bild ist schon irgendwie technisch gehalten.
Alles Liebe und einen schönen Abend
Vanessa
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Mirjam
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Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Hallo Vanessa,
ich finde, die Zeichnung trifft es so richtig gut. Eine Runde im Kreisel ... noch eine ... und noch eine ... -- nee, für dich kommt ja bald die "Ausfahrt"
Und ja, es wird die richtige sein. Alles wird gut
GLG, Mirjam
ich finde, die Zeichnung trifft es so richtig gut. Eine Runde im Kreisel ... noch eine ... und noch eine ... -- nee, für dich kommt ja bald die "Ausfahrt"
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VanessaB
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Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Vielen lieben DankMirjam hat geschrieben: Mi 22. Jul 2020, 21:43 Hallo Vanessa,
ich finde, die Zeichnung trifft es so richtig gut. Eine Runde im Kreisel ... noch eine ... und noch eine ... -- nee, für dich kommt ja bald die "Ausfahrt"Und ja, es wird die richtige sein. Alles wird gut
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Ich glaube aber, dass ich den Kreisel eigentlich schon hinter mir gelassen habe ...
Alles Liebe
Vanessa
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