An die Elektronik ExpertInnen
An die Elektronik ExpertInnen - # 4

Michelle_Engelhardt
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4014
Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dortmund
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: An die Elektronik ExpertInnen

Post 46 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

@Matthias und Michi:

Für weniger interessierte LeserInnen mag es erscheinen, als würdet ihr so langsam in die Fachsimpelei abdriften . Ich finde es aber toll und habe durch euch und auch durch die anderen Beiträge schon eine ganze Menge dazu gelernt. Deshalb gerne weiter und mehr davon....und vielen Dank, das ihr euer Fachwissen mit mir / uns Interessierte teilt.

Liebe Grüße (ki)

Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
Bianca D.
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3048
Registriert: Fr 1. Mai 2009, 18:02
Geschlecht: weibl.
Pronomen:
Wohnort (Name): Schacht Audorf
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 8 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: An die Elektronik ExpertInnen

Post 47 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Moin,

wie weit bist du denn gediehen in deinen Bemühungen? Ich hoffe, ich habe die Erfolgsmeldung nicht überlesen, daß dein Bildschirm wieder funzt. Wenn nicht und du noch Entscheidungshilfe brauchst, mach oder laß es machen von jemand, der sich damit auskennt. Das es sich lohnen kann, s. u...

So wie auf deinem Foto die Bauteile aussehen, daß ist im Alter völlig normal. In jüngster Vergangenheit konnte ich zwei Geräte im Haushalt durch den Austausch defekter Widerstände und Kondensatoren retten. Die sahen genau so aus. Zum einen den Wäschetrockner(gespart 400€ oder was so ein Trockner kostet) und zum anderen das Tempomatsteuergerät (gespart 600€) in meinem Auto. Ich habe das zwar nicht allein gemacht, aber letztlich funktioniert Beides wieder wie neu. Also trau dich und löte neue Bauteile ein. Du kannst nur gewinnen.
Viel Erfolg!

LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
Violetta Arden
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3962
Registriert: Mi 5. Jul 2017, 17:53
Geschlecht: Part-time-lady
Pronomen: was auch immer
Wohnort (Name): Tirol
Forum-Galerie: gallery/album/213
Hat sich bedankt: 1381 Mal
Danksagung erhalten: 3053 Mal
Kontaktdaten:

Re: An die Elektronik ExpertInnen

Post 48 im Thema

Beitrag von Violetta Arden »

Habe leider keine Ahnung - aber ich hoffe es funktioniert wieder oder bald wieder.
LG Gerda Joanna
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.

Mein Blog:
https://violettaarden9.blogspot.com/
cora
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 86
Registriert: Mo 17. Jul 2017, 10:09
Geschlecht: meist Mann
Pronomen:
Wohnort (Name): Wien
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: An die Elektronik ExpertInnen

Post 49 im Thema

Beitrag von cora »

MichiWell hat geschrieben: Mi 24. Okt 2018, 21:22
MatthiasTV hat geschrieben: Mi 24. Okt 2018, 15:17 ich löte beruflich viel , nicht nur große Eleko sondern auch kleine SMD Chips.

Hier im Forum habe ich nun schon mehrfach gelesen das man nur eine Chance hat wenn die Platine ein oder zweilagig ist.
Das ist eine Aussage die verstehe ich gar nicht. Ich habe in der Regel immer Multilayer Platinen mit mehr als 5 Lagen vor mir. Einlagige Platinen sind bei komplexeren Baugruppen praktisch nicht mehr zu finden ich kenne die nur noch aus meiner Bastelzeit zu Hause oder als Azubi in der Lehrwerkstatt vor vielen Jahren.
Vielleicht liegt dein Nicht-Verstehen am flüchtigen Lesen oder einem anderen Mangel an Information. :wink:

1. Selbst ein eher wenig geübter Blick auf das Foto im Eingangsposting lässt erkennen, dass es sich bei dem Problemkind von Michelle um eine vergleichsweise einfache Baugruppe (Netzteil) mit einer einlagigen Leiterplatte handelt.

2. Mit den Mitteln, die einem Laien oder durchschnittlichen Hobbyisten zur Verfügung stehen, sind Multilayer-Platinen nicht ohne weiteres zu reparieren, da man sehr viel Wärmeenergie zuführen muss. Das liegt zum Einen an der thermischen Kapazität, der im Inneren i.d.R. vorhandenen Masse- und Stromversorgungslayer, die die Lötstelle permanent kühlen, und zum Anderen an bleifreien Loten, die zumeist einen deutlich höheren Schmelzpunkt haben, als die noch vor 15 Jahren üblichen verbleiten Lote. Einen Preheater zum kontrollierten Vorwärmen der Platine hat man als Bastler üblicherweise nicht zur Hand. Ebenso sind Heißluft- oder Infrarot-Rework-Lötstationen in Hobbykellern nicht sonderlich verbreitet.

Bei Multilayer-Platinen muss man daher bei Reparaturversuchen mit Hobby-Mitteln damit rechnen, dass man die Platine oder Bauteile darauf beschädigt. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Bevor ich erstmals eine echte Reparatur vorgenommen hatte, habe ich etliche Reparaturübungen an alten funktionierenden Platinen gemacht, um entsprechende Erfahrungen zu sammeln.
MatthiasTV hat geschrieben: Mi 24. Okt 2018, 15:17 Das auswechseln eines Kondensator in einer einlagigen Platinen und einer Multilayer Platine unterscheidet sich nicht wirklich.
...
Ich vermute das der Gedanke bei der Aussage, das man bei mehrlagigen Platinen keine Chance hat , von dem Irrglauben kommt man müsste die Innenlayer ebenfalls anlöten was natürlich unmöglich wäre aber falsch ist.
Die Löcher in mehrlagen Platinen sind keine einfachen Löcher. Der Platinenhersteller hat in jedes Loch eine Hülse gepresst , die an den Innenlayern kontaktieren. Da die Hülse selbst leitet muss man den Draht durch die Hülse nur an einer Seite anlöten.
Sorry, aber mit der Aussage, der Platinenhersteller würde Hülsen in die Löcher mehrlagiger Platinen pressen, um die Innenlayer zu kontaktieren, hast du dich gerade komplett disqualifiziert!

Tatsächlich entsteht die Kupferschicht in den Löchern zwei- und mehrlagiger Platinen durch mehrere Prozessschritte chemisch und elektrochemisch (galvanisch). Kleine Metallhülsen verwendete man in der Vergangenheit und auch nur bei der Herstellung von Prototypen(!) zweilagiger Leiterplatten, aber niemals in der Massenproduktion.

Zufällig durfte ich während meiner Ausbildung auch ausgiebig mit den Herstellungsprozessen von Leiterplatten befassen ...
naja, im großen und ganzen hat er schon recht... und sofern man bei einem Multilayer nicht nur mit nem akku-mini-fummel-teil rangeht, sondern vielleicht den alten Lötkolben vom Opa, den er immer für die Dachreparaturen genommen hat nimmt, dann kann die Platine garnicht schnell genug die Wärme wegziehen... ;)
Abgesehen davon sollten dafür thermal-reliefs vorgesehen sein (--- im inneren liegende-kleinere Kupferanschlüsse die zwar Strom, aber die wärme "nicht" leiten...)...sollten ;)
Es kann alles Repariert werden, aber Erfahrung kann nicht ersetzt, aber mit "kaputtierten Teilen erworben werden.

Und als Initialerklärung lass ich die Einpresshülsen auch noch gelten ;)

Und Elkos sterben meist unter 3 Bedingungen:
. Zeit ... (iregendwann trocknet das innere aus)
. Wärme (dadurch trocknen sie schneller aus)
. Überspannung/ Verkehrte Spannung -> da gibt es intern einen Funken...Gasentwicklung ... plopp

PS: wer mal sehen will, wie so PCBs hergestellt werden... https://www.youtube.com/watch?v=ljOoGyCso8s[/youtube]
PPS:da findet ihr ein hübsches Bild eines Multilayer PCBs mit Innenliegenden "löchern" https://ats.net/products-technology/pro ... ovia-pcbs/

lg Cora
ExuserIn-2018-12-09
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 315
Registriert: Do 3. Aug 2017, 13:27
Pronomen:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: An die Elektronik ExpertInnen

Post 50 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-12-09 »

als absoluter laie habe ich vor jahren bios-chips von mainboards gewechselt ohne angst und unsicherheit.
habe grakas im backofen erhitzt um denen wieder leben ein zu hauchen.
grakas gemoddet (voltmodds und zeug) mit lötlkolben, einfach nur minimal belesen dazu.

intels wunderwerk auch cpus genannt geköpft um deren wärmeableitung zu optimieren.

traue dich einfach.
es geht nur darum aufgeblähte defekte elkos zu wechseln ......

*wenn das jetzt ein oled für 2,5k € währe :lol:
Michelle_Engelhardt
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4014
Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dortmund
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: An die Elektronik ExpertInnen

Post 51 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

In den kommenden Wochen passiert leider erstmal nix. Diese Woche hab ich Spätschicht und danach bin ich wieder mal auf Schulung.
Ob der Monitor aber zuletzt in der Tonne oder am Rechner landet, werde ich natürlich berichten.

Stay tuned
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
Astrid
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 396
Registriert: Mi 22. Jan 2014, 17:58
Pronomen:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: An die Elektronik ExpertInnen

Post 52 im Thema

Beitrag von Astrid »

Nee, nee, jetzt nur nicht wegducken.
Nach nun mittlerweile über fünfzig mehr oder minder fachlich fundierten Antworten in diesem Thread bist Du quasi in der Bringschuld :mrgreen:

Das Ding darf nicht in der Tonne landen!

Liebe Grüße - Astrid
Michelle_Engelhardt
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4014
Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dortmund
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: An die Elektronik ExpertInnen

Post 53 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Hast recht, Astrid. Ich hoffe auch, das noch was zu retten ist.

LG
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
Michelle_Engelhardt
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4014
Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dortmund
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: An die Elektronik ExpertInnen

Post 54 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Ha....da issa wieda (he)

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: https://up.picr.de/34657899mi.jpeg


der helle Fleck rechts ist nur von der Sonne, die durch die Balkontür neben mir scheint. Das Bild ist wieder astrein, wie am ersten Tag!


....aber der Reihe nach:

Frauenbaumarkt-Expertin und DIY-Königin Gaby hier aus dem Forum schrieb mich an und fragte, ob ich ihr die Platine mal zuschicken mag. Sie würde dann schauen, ob was zu machen ist und nach der Reparatur könnte ich die Platine ja bei ihr abholen und wir machen dann noch einen Mädelstag.

Gute Idee dachte ich mir, so lernst Du mal wieder jemand aus dem Forum persönlich kennen.

Gestern vormittag war es dann so weit. Ich düste von Dortmund zunächst nach Mönchengladbach und sammelte zunächst Michaela P. ein. Auch sie traf ich das erste Mal persönlich. Leider schreibt sie hier im Forum nicht mehr, was ich sehr bedauere denn sie hat einen echt super Schreibstil und ich habe ihre Beiträge total gerne gelesen.

Dann ging's weiter nach Aachen zu Gaby. Empfangen wurden wir sehr freundlich mit Kaffee und Weihnachtsplätzchen. Eigentlich wollten wir dann zu Fuß zum Weihnachtsmarkt, aber das es ständig regnete sind wir mit dem Auto in die Stadt gefahren. Parkplätze gab's natürlich keine und selbst in einem Parkhaus sind wir bestimmt ne Viertelstunde rumgegurkt, bis wir endlich ein Plätzchen gefunden hatten.

Erste Station war natürlich ein ganz kleiner Glühweinstand. Dort war wohl gerade Happy Hour, jedenfalls gab es einen Becher roten oder weißen Glühwein für 1 Euro (und ich musste fahren :roll: ) Anschließend bummelten wir über den Aachener Weihnachtsmarkt und landeten in verschiedenen Locations um was zu trinken. Letztendlich ließen wir dann den Abend in einer mexikanischen Bar ausklingen. Alles in allem ein total schöner Tag mit zwei total lieben Mädels....auf eine Fortsetzung freue ich mich jetzt schon.

Irgendwann gegen halb 1 heute Nacht war ich dann zurück in Dortmund und bin nach dem Abschminken auch direkt ins Bett gefallen. Heute morgen mussten wir nochmal kurz einkaufen.....man vergisst ja immer irgendwas....und danach habe ich versucht, aus den Einzelteilen wieder einen Monitor zusammen zu basteln. Hat funktioniert, wie man sieht....aber natürlich habe ich mir dabei an einem Finger den Nagellack ruiniert :roll:

An dieser Stelle nochmal ein riesiges Dankeschön an Gaby (ki) Sie macht nicht nur aus sich ein glückliches Mädchen, sondern aus mir auch :mrgreen:

Liebe Grüße
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
fsh-lover
Beiträge: 37
Registriert: Fr 11. Mär 2011, 13:05
Pronomen:
Wohnort (Name): Nähe Stuttgart
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: An die Elektronik ExpertInnen

Post 55 im Thema

Beitrag von fsh-lover »

Zunächst einmal allen ein frohes Weihnachtsfest.

Es macht einen wirklich stolz und glücklich, wenn man in ein defektes Teil wieder Leben einflößen konnte.
So auch bei mir vor ein paar Tagen geschehen.
Durch einen Überspannungsfehler, bei dem mehrere Geräte wie auch die Heizung und diverse Netzteile gestorben sind,
ist auch mein kleiner AVM Repeater 310 in den Krankenstand gegangen. Er hatte zwar nach längerer Ruhepause kurz funktioniert, aber nach einer Stunde nur noch geblinkt und war nicht mehr ansprechbar.
Da ich in meinem früheren Leben mal Radio und Fernsehtechniker gelernt habe, allerdings noch zu einer Zeit, als Farbfernseher gerade im Kommen waren, ließ es mir keine Ruhe, das Teil mal von innen zu sehen. Ich weiß zwar, wie Widerstände und Kondensatoren funktionieren, aber die kleinen schwarzen Maikäfer sind mir ein böhmisches Dorf. Mein Blick fiel aber auf einen Kondensator, der an der Oberseite schon etwas gewölbt erschien. Das erklärte, dass der am Abnippeln war und der Fehler erst nach einer gewissen Zeit auftrat. Also wagte ich den Schritt und bestellte mir so einen Elko. Reingelötet und .... gar nichts ging mehr. Hab ich einen Fehler gemacht? Alles nochmal kontrolliert und dabei einen Widerstand ausfindig gemacht, der vor dem Kondensator geschaltet war und kleine Risse aufwies.
Das Durchmessen bestätigte, dass dieses Bauteil auch defekt war. Vielleicht beim Auslöten des Elkos vollends zerstört. Also auch dieses Teil bestellt und eingelötet.
Der erste Test sah vielversprechend aus, zumindesfingen die LEDs an zu blinken. Schließlich ließ sich der Repeater wieder ansprechen und funktionierte auch nach längerer Probezeit anstandslos.
Es machte mich richtig stolz, mal wieder ein defektes Gerät zum Leben erweckt zu haben, auch wenn ein neues nur knapp 30€ kostet.

Liebe Grüsse FSH-Lover
NanaVistor
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1691
Registriert: Fr 22. Apr 2016, 19:20
Pronomen:
Wohnort (Name): Regensburg
Hat sich bedankt: 16 Mal
Danksagung erhalten: 5 Mal
Kontaktdaten:

Re: An die Elektronik ExpertInnen

Post 56 im Thema

Beitrag von NanaVistor »

Ich konnte zu Zeiten zweimal meinen HiFi-Verstärker retten.
Auf dem Leistungsteil waren die Lötstellen brüchig. Durch einzelnes Nachlöten (großer Lötkolben) ließ sich das zeitweise Ausfallen der einen Lautsprecherseite und eines lauten Knackens beseitigen.
Irgendwann (Jahre später) kam nur noch Krächzen. Da wechselte ich auf gut Glück die großen Elkos und einer war tatsächlich defekt.
Nach weiteren Jahren ging gar nichts mehr, vermutlich Steuerplatine und es kam ein neues Gerät.
Wobei die Anlage zu früher ohnehin geschrumpft war. Zuerst kam das Kassettendeck weg, dann der CD-Player und schließlich der UKW-Empfänger.
Radio kann der aktuelle Verstärker selber :-)
Lediglich ein DAB+-Empfänger steht nun einsam und klein darauf. :-)
Auch Vordenker müssen nachdenken.
Antworten

Zurück zu „Netzwelt & Computer & Technik-Ecke“