Orchiektomie, Erfahrungsbericht
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Nicola
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Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Meine Lieben
Nach dem ich mich anfang März entschieden hatte die Orchiektomie machen zu lassen, bekam ich relativ schnell einen Termin beim Arzt (Psychiater) vom Krankenhaus. Ich kannte ihn bereits, da ich vor ca. 2 Jahren für ein anderes Gesuch an die Krankenkasse schon einmal bei ihm war. Ich hatte eine sehr gutes Gespräch mit ihm, er sagte mir seine Unterstützung zu und vereinbarte für mich vier Wochen später einen Termin in der Urologie. Die Urologin war sehr sympathisch erklärte mir den genauen Verlauf der OP, machte noch ein paar Untersuchung und sagte wenn mit der Kostenübernahme der KK alles gut ginge, könne sie die OP bis Mitte Mai durchführen. Anfang Mai rief sie mich an und sagte dass die KK die Kostenübername ablehnen würde und ich mich noch etwas gedulden müsse. Im Nachhinein erfuhr ich, dass es daran lag, dass der Arzt richtigerweise mich als Person mit -«Geschlechtsdysphorie im Sinne einer non-binär Geschlechtsidentität-» darstellte, und die KK meinte, dass sei ihr zu unsicher ob dies dann wirklich das richtige für mich sei. Da sich der Arzt jedoch sehr engagiert für Menschen die sich nicht in das binäre System einordnen und auch für diese medizinische Massnahmen einfordert, setzte er sich sehr ein und ich erhielt Anfang letzte Woche ein Telefonanruf der Urologin, die KK hätte jetzt zugesagt und sie könne mir einen OP Termin für Montag nächste Woche reservieren und ich müsse noch für die Voruntersuchung vorbeikommen. Mit einer so schnellen Zusage habe ich nicht gerechnet, ich habe mich gefreut und war gleichzeitig etwas geschockt. Ich sagte ihr zu, musste dann noch ein paar geschäftliche Termine verschieben.
Montagmorgen ging ich ins Krankenhaus, um ca. 12 Uhr war die OP die ca. eine Stunde dauerte. Am Dienstag bei der Visite, meinte die Ärztin, ich könne am Donnerstag sicher wieder nach Hause. Mittwochmorgen fand sie, die Narbe würde sehr gut aussehen und wenn ich wolle könne ich auch Heute morgen schon nach Hause gehen. Ich rief meine Frau an, die sich riesig freute dass ich schon nach Hause komme, sie kam mich umgehend abholen.
Nun ist es 3 Tage her dass ich die OP hatte, es ist alles noch ziemlich stark aufgeschwollen, hat mehrere dunkelrot bis blaue flecken, der Hodensack ist grösser als vorher und wenn ich nicht wüsste dass die Hoden weg sind, hätte ich eher das Gefühl sie hätten sich vermehrt. Es fühlt sich alles noch sehr empfindlich an, starke Schmerzen habe ich jedoch nicht. Die Ärztin beruhigte mich und sagte ich solle nicht erschrecken, das sein am Anfang so. In den Leisten zieht es noch ein bisschen und beim absitzen muss ich sehr vorsichtig sein und immer schauen das alles gut unterlegt ist. Sie meinte, in ein bis maximal zwei Wochen sollte alles wieder gut sein und ich könne dann ohne Einschränkungen wieder alles machen.
Wie ich an anderer Stelle hier im Forum bereits geschrieben habe, fühle ich mich mehr auf der weiblichen Seite, auch wenn ich mich als non-binär bezeichne, sage den Leuten sie sollen mich als Frau ansprechen. Als ich meine Namensänderung gemacht hatte, bat ich die KK um eine weibliche Anrede. Im Krankenhaus war ich im Zimmer mit einer Frau zusammen. Dem Personal war gelegentlich eine gewisse Irritation anzusehen, der Umgang war jedoch immer sehr freundlich und angenehm, und ich fühlte mich gut aufgehoben. Es war für mich eine neue und gute Erfahrung, ich darf so sein wie ich mich fühle und werde angenommen und respektiert.
Nun bin ich sehr froh und glücklich das bis jetzt alles gut gelaufen ist und dass ich den Schritt gemacht habe. Werde euch über den weiteren Verlauf noch berichten.
LG Nicola
Nach dem ich mich anfang März entschieden hatte die Orchiektomie machen zu lassen, bekam ich relativ schnell einen Termin beim Arzt (Psychiater) vom Krankenhaus. Ich kannte ihn bereits, da ich vor ca. 2 Jahren für ein anderes Gesuch an die Krankenkasse schon einmal bei ihm war. Ich hatte eine sehr gutes Gespräch mit ihm, er sagte mir seine Unterstützung zu und vereinbarte für mich vier Wochen später einen Termin in der Urologie. Die Urologin war sehr sympathisch erklärte mir den genauen Verlauf der OP, machte noch ein paar Untersuchung und sagte wenn mit der Kostenübernahme der KK alles gut ginge, könne sie die OP bis Mitte Mai durchführen. Anfang Mai rief sie mich an und sagte dass die KK die Kostenübername ablehnen würde und ich mich noch etwas gedulden müsse. Im Nachhinein erfuhr ich, dass es daran lag, dass der Arzt richtigerweise mich als Person mit -«Geschlechtsdysphorie im Sinne einer non-binär Geschlechtsidentität-» darstellte, und die KK meinte, dass sei ihr zu unsicher ob dies dann wirklich das richtige für mich sei. Da sich der Arzt jedoch sehr engagiert für Menschen die sich nicht in das binäre System einordnen und auch für diese medizinische Massnahmen einfordert, setzte er sich sehr ein und ich erhielt Anfang letzte Woche ein Telefonanruf der Urologin, die KK hätte jetzt zugesagt und sie könne mir einen OP Termin für Montag nächste Woche reservieren und ich müsse noch für die Voruntersuchung vorbeikommen. Mit einer so schnellen Zusage habe ich nicht gerechnet, ich habe mich gefreut und war gleichzeitig etwas geschockt. Ich sagte ihr zu, musste dann noch ein paar geschäftliche Termine verschieben.
Montagmorgen ging ich ins Krankenhaus, um ca. 12 Uhr war die OP die ca. eine Stunde dauerte. Am Dienstag bei der Visite, meinte die Ärztin, ich könne am Donnerstag sicher wieder nach Hause. Mittwochmorgen fand sie, die Narbe würde sehr gut aussehen und wenn ich wolle könne ich auch Heute morgen schon nach Hause gehen. Ich rief meine Frau an, die sich riesig freute dass ich schon nach Hause komme, sie kam mich umgehend abholen.
Nun ist es 3 Tage her dass ich die OP hatte, es ist alles noch ziemlich stark aufgeschwollen, hat mehrere dunkelrot bis blaue flecken, der Hodensack ist grösser als vorher und wenn ich nicht wüsste dass die Hoden weg sind, hätte ich eher das Gefühl sie hätten sich vermehrt. Es fühlt sich alles noch sehr empfindlich an, starke Schmerzen habe ich jedoch nicht. Die Ärztin beruhigte mich und sagte ich solle nicht erschrecken, das sein am Anfang so. In den Leisten zieht es noch ein bisschen und beim absitzen muss ich sehr vorsichtig sein und immer schauen das alles gut unterlegt ist. Sie meinte, in ein bis maximal zwei Wochen sollte alles wieder gut sein und ich könne dann ohne Einschränkungen wieder alles machen.
Wie ich an anderer Stelle hier im Forum bereits geschrieben habe, fühle ich mich mehr auf der weiblichen Seite, auch wenn ich mich als non-binär bezeichne, sage den Leuten sie sollen mich als Frau ansprechen. Als ich meine Namensänderung gemacht hatte, bat ich die KK um eine weibliche Anrede. Im Krankenhaus war ich im Zimmer mit einer Frau zusammen. Dem Personal war gelegentlich eine gewisse Irritation anzusehen, der Umgang war jedoch immer sehr freundlich und angenehm, und ich fühlte mich gut aufgehoben. Es war für mich eine neue und gute Erfahrung, ich darf so sein wie ich mich fühle und werde angenommen und respektiert.
Nun bin ich sehr froh und glücklich das bis jetzt alles gut gelaufen ist und dass ich den Schritt gemacht habe. Werde euch über den weiteren Verlauf noch berichten.
LG Nicola
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Nicola
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Nun liegt die OP 6 Tage zurück. Es hat noch mehrere Hämatome (Blutergüsse) die zum Teil noch ziemlich empfindlich bis schmerzhaft sind, ich kühle sie immer wieder mit einem Eisbeutel. Gestern habe ich einen halbsündigen Spaziergang gemacht, was ganz gut ging. In der einen Leiste hat es noch eine empfindliche Stelle, die je nach Bewegung etwas empfindlich ist.
Bin immer noch ganz happy das ich den Eingriff machen konnte.
Kann jemand von euch berichten wie der Heilungsprozess verlaufen ist?
LG Nicola
Bin immer noch ganz happy das ich den Eingriff machen konnte.
Kann jemand von euch berichten wie der Heilungsprozess verlaufen ist?
LG Nicola
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Nicola
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Meine Lieben
Nun liegt die OP 10 Tage zurück, nach einer Woche habe ich einen 1 stündigen Waldspaziergang gemacht. Heute bin ich das erste mal wieder Walken gegangen, normalerweise gehe ich 3 x die Woche eine Stunde. Die Schwellung ist jetzt so zurückgegangen, dass ich eindeutig erkennen kann, dass meine Hoden wirklich weg sind, dies brauchte eine gute Woche. Es hat immer noch starke Rötungen, die recht empfindlich sind, ich trage immer noch die weitesten Unterhosen, die ich besitze und ziehe Pluderhosen oder einen Rock an, damit möglichst wenig Reizung bzw. Reibung entsteht. Die empfindliche Stelle in der Leiste wird langsam besser und wurde durchs Walken auch nicht zusätzlich gereizt.
Noch ein Hinweis zur OP, die Urologin hat mir vorgängig erklärt, dass sie einen Längsschnitt in der Mitte macht und die Gefässe so trennt, das sie in die Leisten zurückgehen, so sei sichergestellt, dass im falle einer später GaOP nichts im Wege stehe, auch wenn ich es nicht vorhabe.
Ich bin sehr froh, dass ich nun meinem Körper nur noch Hormone zuführen kann, also sogenannte -«bioidentische-» die mein Körper kennt und dies auch nur noch über die Haut. Seit einem Jahr habe ich Finasteried und dann noch gut zwei Monate Androcur genommen, um sicher zu sein, dass ich mich mit einem niedrigeren Testospiegel wohl fühle. So führe ich nun meinem Körper nur noch etwas für ihn zu und nicht mehr etwas gegen, und schlucke auch keine Medikamente mehr.
LG Nicola
Nun liegt die OP 10 Tage zurück, nach einer Woche habe ich einen 1 stündigen Waldspaziergang gemacht. Heute bin ich das erste mal wieder Walken gegangen, normalerweise gehe ich 3 x die Woche eine Stunde. Die Schwellung ist jetzt so zurückgegangen, dass ich eindeutig erkennen kann, dass meine Hoden wirklich weg sind, dies brauchte eine gute Woche. Es hat immer noch starke Rötungen, die recht empfindlich sind, ich trage immer noch die weitesten Unterhosen, die ich besitze und ziehe Pluderhosen oder einen Rock an, damit möglichst wenig Reizung bzw. Reibung entsteht. Die empfindliche Stelle in der Leiste wird langsam besser und wurde durchs Walken auch nicht zusätzlich gereizt.
Noch ein Hinweis zur OP, die Urologin hat mir vorgängig erklärt, dass sie einen Längsschnitt in der Mitte macht und die Gefässe so trennt, das sie in die Leisten zurückgehen, so sei sichergestellt, dass im falle einer später GaOP nichts im Wege stehe, auch wenn ich es nicht vorhabe.
Ich bin sehr froh, dass ich nun meinem Körper nur noch Hormone zuführen kann, also sogenannte -«bioidentische-» die mein Körper kennt und dies auch nur noch über die Haut. Seit einem Jahr habe ich Finasteried und dann noch gut zwei Monate Androcur genommen, um sicher zu sein, dass ich mich mit einem niedrigeren Testospiegel wohl fühle. So führe ich nun meinem Körper nur noch etwas für ihn zu und nicht mehr etwas gegen, und schlucke auch keine Medikamente mehr.
LG Nicola
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nicole.f
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Prima!
Ich hatte das damals auch zuerst machen lassen, auch Einschnitt über die Raphe (Hodensack "Mittelnaht"), Absetzen der Gefäße am oberen Leistenring (zwickt ein paar Tage etwas, aber das vergeht bald). Ich war damals auch sehr zufrieden mit dieser "kleinen" Lösung. 2016 hatte ich mich ja dann noch noch zur großen GaOp entschieden und die vorherige Orchiektomie war dabei keinerlei Problem.
Alles Gute!
Liebe Grüße
nicole
Ich hatte das damals auch zuerst machen lassen, auch Einschnitt über die Raphe (Hodensack "Mittelnaht"), Absetzen der Gefäße am oberen Leistenring (zwickt ein paar Tage etwas, aber das vergeht bald). Ich war damals auch sehr zufrieden mit dieser "kleinen" Lösung. 2016 hatte ich mich ja dann noch noch zur großen GaOp entschieden und die vorherige Orchiektomie war dabei keinerlei Problem.
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JanaH
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Ein herzliches Danke Euch für diese Erfahrungsberichte, das eröffnet eine völlig neue Option für mich.
Liebe Grüße und alles Gute
Jana
Liebe Grüße und alles Gute
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ExuserIn-2022-05-28
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Hi, ich habe sie in Essen Mitte in Verbindung mit einem Brustaufbau machen lassen.
Montags rein Dienstags Op und Freitags nach Hause.OP Dauer 2 Stunden.
Das mit dem Ziehen in den Leisten kann ich bestätigen, hat bei mir ca 14 Tage gedauert.
lLG Chrissie
Montags rein Dienstags Op und Freitags nach Hause.OP Dauer 2 Stunden.
Das mit dem Ziehen in den Leisten kann ich bestätigen, hat bei mir ca 14 Tage gedauert.
lLG Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
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Nicola
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Nun nach zweie Wochen ist alles recht gut verheilt. Die Fäden lösen sich von alleine auf, die Narbe sieht gut aus. In den Leisten spüre ich auch fast nicht mehr, so wie Nicole und Chrissie es auch beschrieben haben. Mit den Hämatome, die zeitweise recht schmerzhaft wahren, hatte ich nicht gerechnet, ansonsten war der verlauf der Heilen etwas so wie ich ihn auf Grund der verschiedenen Berichte und der Aussage der Urologin erwartet hatte.
Auch wenn ich nur meiner Familie und ein paar wenigen Freunden erzählt habe, dass ich den Eingriff habe machen lassen, und von aussen es auch für mich kein grosser sichtbarer unterschied ist, fühlt es sich gut an, ich bin nun auch körperlich definitiv nicht mehr ein Mann. Auch auf der Gefühlsebene hat sich nochmals etwas verändert, ich fühle eine innere Ruhe und Zufriedenheit. Wie weit dies nun durch das nochmalige absenken des Testosteron, oder durch das Wissen das die Hoden weg sind verursacht wird, kann ich nicht abschliessend sagen, auf jeden Fall gibt es mir ein gutes Gefühl.
LG Nicola
Auch wenn ich nur meiner Familie und ein paar wenigen Freunden erzählt habe, dass ich den Eingriff habe machen lassen, und von aussen es auch für mich kein grosser sichtbarer unterschied ist, fühlt es sich gut an, ich bin nun auch körperlich definitiv nicht mehr ein Mann. Auch auf der Gefühlsebene hat sich nochmals etwas verändert, ich fühle eine innere Ruhe und Zufriedenheit. Wie weit dies nun durch das nochmalige absenken des Testosteron, oder durch das Wissen das die Hoden weg sind verursacht wird, kann ich nicht abschliessend sagen, auf jeden Fall gibt es mir ein gutes Gefühl.
LG Nicola
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ExuserIn-2022-03-18
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Hallo Nicola 
Danke für deine schönen Erfahrungsberichte! Und schön, dass alles wie geplant verlaufen und verheilt ist
Ich habe das mit der Orchiektomie ja auch schon seit längerem vor und da es bei mir auch demnächst so weit sein wird und es im Internet so gut wie keine Erfahrungsberichte bei Transmenschen dazu gibt, ist es schön von jemandem zu lesen wo das auch gemacht hat
LG, Alexandra
Danke für deine schönen Erfahrungsberichte! Und schön, dass alles wie geplant verlaufen und verheilt ist
Ich habe das mit der Orchiektomie ja auch schon seit längerem vor und da es bei mir auch demnächst so weit sein wird und es im Internet so gut wie keine Erfahrungsberichte bei Transmenschen dazu gibt, ist es schön von jemandem zu lesen wo das auch gemacht hat
LG, Alexandra
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ExuserIn-2018-12-30
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Mit diesem Thema beschäftige ich mich schon lange. Ich gehe davon aus, dass alle hier weibliche Hormone einnehmen, oder?
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Tatjana_59
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Wenn ich deine Frage ausschließlich auf die Orchiektomie beziehe, vermute ich dass die Mädels die das hinter sich haben auch alle weibliche Hormone nehmen.Maria50 hat geschrieben: Di 24. Jul 2018, 18:30 Mit diesem Thema beschäftige ich mich schon lange. Ich gehe davon aus, dass alle hier weibliche Hormone einnehmen, oder?
User die TS sind nehmen zumeist auch weibliche Hormone oder arbeiten darauf hin.
Allerdings dürfte der Großteil der Bewohner dieses Forums keine Hormone einnehmen, da sie CD, Genderfluid, non binär oder sonstige T* sind.
Andere wieder wie ich die mit der Transition durch sind, selbstverständlich, denn ohne geht es nicht.
LG Tatjana
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Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Nicola
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
T* oder non-binär und Hormone schliesst sich für mich nicht aus.Allerdings dürfte der Großteil der Bewohner dieses Forums keine Hormone einnehmen, da sie CD, Genderfluid, non binär oder sonstige T* sind.
LG Nicola
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Tatjana_59
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
In einzelnen Fällen wirst du bestimmt Recht haben.Nicola hat geschrieben: Di 24. Jul 2018, 20:53T* oder non-binär und Hormone schliesst sich für mich nicht aus.Allerdings dürfte der Großteil der Bewohner dieses Forums keine Hormone einnehmen, da sie CD, Genderfluid, non binär oder sonstige T* sind.
LG Nicola
Wird nur schwierig dann auf normalen.Weg an Hormone zu kommen.
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Karla
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
..Frankreich is von hier (Stuttgart) nich weit wech..
(aber ich schwanke noch und hab diesen Trip noch nicht gebucht)
LG Elly
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Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Jaddy
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Jepp. (trans*) Enby hier, HET im Do-it-yourself Verfahren.Nicola hat geschrieben: Di 24. Jul 2018, 20:53T* oder non-binär und Hormone schliesst sich für mich nicht aus.Allerdings dürfte der Großteil der Bewohner dieses Forums keine Hormone einnehmen, da sie CD, Genderfluid, non binär oder sonstige T* sind.
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ExuserIn-2018-12-30
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Re: Orchiektomie, Erfahrungsbericht
Ich habe die Erfahrung gemacht, ohne Testosteron wesentlich stimmiger zu leben als vorher, andererseits möchte ich auch nicht den Rest meines Lebens Testosteron medikamentös unterdrücken - habe sowieso einen Widerwillen gegen Medikamente. Außerdem möchte ich auch rein körperlich kein Mann sein, der ich sowieso nicht bin. So wäre der Ausweg eine Orchiektomie. Kein Testo, keine Hoden, am liebsten auch keinen Penis. An Hormonen würde ich selber auf eigene Kappe nicht herumschrauben.
Für mich wäre es so eine große Erleichterung, nur muß man eben den formalen, bürokratischen Weg gehen. Sonst wäre es sicher schon geschehen.
Für mich wäre es so eine große Erleichterung, nur muß man eben den formalen, bürokratischen Weg gehen. Sonst wäre es sicher schon geschehen.