Doku Soap
Doku Soap - # 17

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Annabelle-R.
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Re: Doku Soap

Post 241 im Thema

Beitrag von Annabelle-R. »

6 Wochen seit der letzten Folge, ich hoffe, Du hast keine Blockade :cry:
Bin auch schon gespannt, wie's weitergeht.
l.G. Annabelle
Toleranz ist die Möglichkeit, dass der Andere Recht haben könnte
Kurt Tucholsky
sandra93
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Re: Doku Soap

Post 242 im Thema

Beitrag von sandra93 »

geht bald weiter,

Hatte nur wenig Rückmeldungen; ich dachte es liest kaum
noch jemand.
larissa22tv
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Re: Doku Soap

Post 243 im Thema

Beitrag von larissa22tv »

Nein, lesen alle ganz gespannt, die Geschichte ist super.

Lg Larissa
Lea Michele
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Re: Doku Soap

Post 244 im Thema

Beitrag von Lea Michele »

Hallo Sandra,

bitte schreibe die Geschichte weiter, sie ist wundervoll!
Ps.: Ich bin eine große Bewunderin von dir. (888)

LG Lea Michelle (he) (ki) (ki)
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
sandra93
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Re: Doku Soap

Post 245 im Thema

Beitrag von sandra93 »

Nachmittags haben wir noch Sport, aber unsere Turnhalle ist wegen Bauarbeiten gerade gesperrt. Wir müssen mit der Straßenbahn Richtung Uni zu irgendeinem Schulzentrum. Wir haben kaum Zeit pünktlich anzukommen, aber Marja quatscht und quatscht. Unruhig stehe ich neben ihr. Schließlich kann sie sich doch noch loseisen und wir laufen Richtung Haltestelle. Von weitem sehe ich die Bahn schon kommen. Das lässt Marja ihre Tasche fallen und alles liegt über den Bürgersteig verstreut. Ich halte an und wir sammeln gemeinsam alles auf. Ihr Taschenrechner ist ruiniert, aber sonst scheint alles o.k. Nur die Straßenbahn ist weg. Marja ist trotzdem völlig aufgelöst: Frau Meyer-Lessing unsere Sportlehrerin duldet keine Verspätungen und trägt dann direkt eine sechs für die Stunde ein. Sie hat es satt, dass wir immer wieder die Ausrede mit der Straßenbahn benutzt haben. "Ist doch nur Sport.." versuche ich Marja zu trösten. "Aber ich brauche den Kurs unbedingt, sonst schaffe ich den NC nicht. Dann greift sie zum Handy. "Es ist ein Notfall höre ich Sie sagen und dann ein erleichtertes Danke" "Er ist in fünf Minuten da und bringt uns zur Halle. Er hat eh gleich Vorlesung.." "Er?.." frage ich nervös."Du meinst doch nicht Dimitiri!" Sie nickt und sofort mache ich mich auf den Weg zur Haltestelle. Nach allem was passiert ist, kann ich Ihm nicht einfach so als wäre nichts gewesen in die Augen sehen. Ich spüre wie Marja meine Hand festhält: "Stell dich nicht so an. Es sind nur ein paar Minuten" Schließlich gebe ich nach. Aber ich fühle mich schrecklich. Wie wird er reagieren, wenn er mich sieht. Was soll ich sagen? Wie konnte Marja auch nur Ihre Tasche fallen lassen..
Der kleine grüne Fiat500 über dessen Anblick ich mich so oft gefreut habe, biegt um die Ecke. Ich spüre einen gigantischen Kloß im Hals, aber Marja winkt nur freudig. Dann springt sie zum Auto, klappt den Sitz zurück springt auf die Rückbank und ehe ich reagieren kann, ist der Sitz auch schon wieder vorne und ich muss mich wohl oder übel auf den Beifahrersitz setzen. Ich reiche meine Sporttasche zu Marja nach hinten und versuche ihr einen möglichst tötlichen Blick zuzuwerfen.
Dabei wage ich es nicht Dimitri in die Augen zu schauen. Sehr leise sage ich "Hallo" und dann schaue ich hauptsächlich zu Boden und aus dem Fenster. Gleichzeitig habe ich das Gefühl das sein Blick bei jeder Gelegenheit zu mir herüberwandert, aber ich traue mich nicht, in seine Richtung zu schauen.
Marja redet und redet von der Rückbank aus. "wie nett es ist, dass er uns mitnimmt"¦und ganz viel belangloses dem ich kaum folgen kann." Dimitri antwortet kaum und scheint recht unkonzentriert. Schließlich erreichen wir die Halle.
Dimitri steigt aus, damit Marja von der Rückbank kann. Sofort ist sie Richtung Turnhalle verschwunden. Dimitiri holt meine Tasche von der Rückbank und gibt sie mir. Als er sie mir gibt, berühren sich kurz unsere Hände. Ich schaue auf in seine Augen. Er schaut mich ebenfalls an einige Sekunden lang sagen wir beide gar nichts. Dann flüstere ich ein trauriges "Danke" und will meine Tasche nehmen. Da fast er mit starkem Griff meine Hand und zieht mich zu sich. "Küss mich.." hauche ich.."Bitte.." Dann fallen wir uns in die Arme.
Lea Michele
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Re: Doku Soap

Post 246 im Thema

Beitrag von Lea Michele »

Danke!!
(fwe3)

LG Lea Michelle (he) (ki) (ki)
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
Yoko
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Re: Doku Soap

Post 247 im Thema

Beitrag von Yoko »

Hallo Sandra!

Deine Geschichte war so etwas wie der Einstieg hier in das Forum und ich habe immer wieder gerne Kapitel für Kapitel gelesen. Mit etwas Entsetzen habe ich festgetellt, dass es nicht weiter geht. Doch zum Glück hat das Warten jetzt ein Ende (ap)

LG Fee
carpe noctem
Kerstin
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Re: Doku Soap

Post 248 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Ein kurzes Dankeschön von mir und quälle uns bitte nicht mehr so lange bis zur nächsten Folge.

LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
sandra93
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Re: Doku Soap

Post 249 im Thema

Beitrag von sandra93 »

Wie wir es bis zu seiner Wohnung geschafft haben, weiß ich kaum noch. Nur dass wir beinahe keinen Parkplatz gefunden hätten und wir erst um den halben Block laufen mussten, bis wir endlich vor der Haustür standen. Noch nie bin ich so schnell mit Absätzen gelaufen. Schließlich öffnete er die Wohnungstür. Als sich die Tür schließt, hebt er mich hoch und ich umklammere seine Hüften. Deutlich spüre ich die Härte zwischen seinen Beinen. Er trägt mich ins Schlafzimmer und in Windeseile sind wir beide ausgezogen. Dann überhäuft er mich mit Küssen und als es schließlich ganz vorsichtig von hinten im mich eindringt platze ich fast vor Lust. Schließlich liegen wir schweißgebadet und erschöpft nebeneinander. Zärtlich streichelt er mir durch das Haar bevor seine Finger ganz sanft über meinen Busen gleiten. Für einen kurzen Moment fühle ich mich ganz als Frau und es ist ein schönes Gefühl; dann spüre ich aber auch schon die Enge in meinem kleinen Latexkäfig zwischen den Beinen. Zum ersten Mal wünsche ich mir, ich wäre operiert und könnte Dimitiri ganz in mir spüren. "Woran denkst du?", fragt er mich dann genau in diesem Augenblick. "Ganz ehrlich." "Ganz ehrlich geht nicht." antworte ich. "Warum?" "Weil..also vielleicht würdest du es falsch verstehenn"¦und es war auch nur ein Gedanke..." "Sagst es mir Trotzdem?"
"Nun ich musste gerade an Hannah denken und heute habe ich sie zum ersten Mal verstanden. Ich habe mir gerade gewünscht, ich wäre eine richtige Frau. Weil es so schön war mit dir"¦?" "Du weißt, dass ich dich so liebe wie du bist, du musst dich für mich nicht verändern." "Aber ich habe mir so sehr gewünscht, ich könnte dich wie genauso in mir spüren, wie alle normalen Frauen? Das hatte ich noch nie! Bitte nicht falsch verstehen! Der Sex mit dir ist toll und ich habe es wahnsinnig vermisst. Aber da war auf einmal dieses Verlangen ganz und für immer eine Frau sein zu wollen"¦?"
"Wovor hast du Angst?" "Nein, es war keine Angst. Es war einfach nur schön, diese Vorstellung?" Lange schaut er mir nachdenklich in die Augen.
Lea Michele
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Re: Doku Soap

Post 250 im Thema

Beitrag von Lea Michele »

Hallo Sandra,

Wundervoll!! (ap)

LG Lea Michelle (he) (ki) (he)
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
cora
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Re: Doku Soap

Post 251 im Thema

Beitrag von cora »

ich warte auch immer auf eine Fortsetzung ...
also bitte nicht aufhören bevor das "Jahr" um ist ;)

lg Cora
sandra93
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Re: Doku Soap

Post 252 im Thema

Beitrag von sandra93 »

Lange schaut er mir nachdenklich in die Augen. Dann schlafe ich in seinen Armen ein. Wir hatten an diesem Nachmittag noch einige Male Sex. Am Nachmittag schaffen wir es endlich das Bett ztu verlassen. Wir sitzen gemeinsam in der Küche und er schaut mich wieder so an: "Du bist eine wunderschöne Frau und noch nie habe ich jemanden so geliebt wie dich und die Vorstellung dass wir länger als dieses Jahr zusammenbleiben können finde ich wunderbar. Aber genauso möchte ich auf keinen Fall, dass du etwas Unüberlegtes tust. Die Vorstellung, dass du es nur wegen mir tust und es vielleicht schrecklich bereust, könnte ich nicht ertragen."
Nachdenklich betrachte ich meinen Kaffeebecher. In der Sahne sehe ich eine Seejungfrau. " Ich würde dir niemals die Schuld geben...aber ich habe auch eine Riesenangst, es zu bereuen. Außerdem spüre ich, wie mein altes Leben immer zu einer wagen Erinnerung wird. Der Basti, der ich noch vor wenigen Monaten war, wird immer nebulöser und unwirklicher. Das macht mir Angst ich fange an, mein altes Leben zu verlieren und den Rest meines Lebens als Frau zu verbringen, das macht mir mindestens ebenso viel Angst. Nur im Moment bin ich einfach glücklich; wenn ich mit dir zusammen bin, dann gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Nur ein wunderbares Jetzt und da stört manchmal das Ding zwischen meinen Beinen"¦Oh Gott, ich rede völlig wirres Zeug.."
Dimitri nimmt mich zärtlich in die Arme und küsst mich sanft. "Doch ich kann dich ein wenig verstehen, ich mag auch nicht an die Zukunft denken und deine Verwirrtheit kann ich sehr gut verstehen. Vielleicht sollest du mal mit deiner Psychologin darüber reden?"
"Ich glaube das könnte Sinn machen. Bislang war sie immer auf meiner Seite und hat mich nie zu etwas bedrängt"
Diana.65
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Re: Doku Soap

Post 253 im Thema

Beitrag von Diana.65 »

Hallo Sandra.

Danke für die neuen Fortsetzungen. Ich hofe, dass es so interessant weiter geht. (hs)

Liebe Grüße, Diana
Ich bin und bleibe ich.
Und ... genieße mein neues Leben.
sandra93
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Re: Doku Soap

Post 254 im Thema

Beitrag von sandra93 »

Am nächsten Morgen habe ich mich wieder etwas beruhigt. Zwar bin ich wieder mit sehr verwirrenden Träumen aufgewacht — Ich war schwanger und Dimitri wollte, dass ich das Kind abtreibe, weil er Angst hatte, es könnte auch transsexuell werden - . Nach dem ersten Schreck musste ich dann fast über den zusammengeträumten Blödsinn lachen. Trotzdem blieb ich verunsichert, weil es mittlerweile reine Mädchenträume sind, die ich träume.
Direkt als die Praxis öffnet rufe ich Frau Müller Rosenbaum an und bitte um einen Termin. Ich werde direkt weiterverbunden und schildere kurz mein Problem. Sie schlägt direkt für den späten Nachmittag einen Termin vor. Ich bin sehr erleichtert; ich fühle mich bei ihr sehr gut aufgehoben. Sie ist nicht umsonst die beste Transgenderexpertin in der Region. Wie ich erfahren habe ist sie nicht nur Frauenärztin sondern hat auch erfolgreich ein Psychologiestudium absolviert.
Vor der Praxistür kommen mir leise Zweifel. Ist es wirklich notwendig wegen so einer Kleinigkeit direkt einen Termin zu machen. Meine Zweifel werden noch verstärkt als ich an der Anmeldung begrüßt werde: "Sie haben Glück, Frau Kampmann, dass Frau Dr. heute normalerweise ihren freien Nachmittag hat". Nun ist es mir erst recht peinlich. Aber dann geht auch schon die Tür auf und ich werde direkt n das Besprechungszimmer geführt.
"Es tut mir schrecklich leid, dass Sie wegen mir auf Ihren freien Nachmittag verzichten müssen..", beginne ich. "Das muss Ihnen nicht leid tun, Laura. Ihr Fall ist hochinteressant und ich fühle mich für Ihr Wohlbefinden in besonderer Form verantwortlich. Ich habe bevor Sie gekommen sind, nochmal meine bisherigen Recherchen durchgesehen. Und es schein so zu sein, dass die vorherrschende Lehrmeinung vielleicht falsch ist oder zumindest nur für einen recht kleinen Teil der Fälle zutrifft. "
Etwas verwirrt schaue ich sie an. "Also, ich hatten Ihnen ja mal von meiner Hypothese erzählt, dass die meisten Menschen mental geschlechtsneutral sind. Erst die Hormone und die soziale Prägung schaffen das Geschlecht. Nur eine kleine Minderheit ist demnach so stark mental vorgeprägt, dass es die körperlich Vorbestimmung ablehnt und deshalb als transsexuell auffällig wird."
"Sie meinen also, dass ich ganz normal bin, wenn ich auch mental die Rolle einer Frau annehme. Nur dass ich extrem verwirrt und verunsichert bin." "Und hier beginnt das Dilemma. Die gesamte Transgendertherapie beruht auf der Akzeptanz des unumstößlichen Wunsches körperlich sich dem Wunschgeschlecht zu nähern und der Unmöglichkeit diesen Wunsch durch Psychotherapie zu beeinflussen. Dieser Ansatz hilft in Ihren Fall aber nur sehr wenig. Auf den ersten Blick findet man sofort Studien von Fällen "falsch behandelter Intersexualität oder von misslungenen Bescheidungen. Die Betroffenen kommen im erzwungenen Geschlecht nicht klar und leiden.
Auf den zweiten Blick ist die Situation aber viel komplexer. Es sind gerade einmal 15% aller Intersexuellen, die im Kindesalter operativ behandelt worden sind, die mit derartigen Problemen zu kämpfen haben. Auf der anderen Seite gibt es ehemalige DDR-Sportlerinnen die nach extrem hoher Testosterongabe beschlossen haben als Männer weiter zu leben. Noch verwunderlicher sind in diesem Zusammenhang Fälle von Kulturen in denen Jungen als Mädchen erzogen werden und in der Regel die neue Rolle ohne nennenswerten Widerstand akzeptieren. Sowohl in der Südsee als auch in Mexiko gibt es das. Auch hat es vor einiger Zeit Berichte gegeben aus der Karibik, wo Mädchen plötzlich mit der Pubertät zu Männern werden. Obwohl ich medizinisch etwas Zweifel habe, was dort genau passiert ist, so scheinen die Betroffenen offenbar relativ gut mit dem Rollenwechsel zurechtzukommen. Es sind nur wenige und unsystematische Informationen, aber es scheint, dass Ihr Fall Laura eher der Regelfall ist. Durch die äußeren Veränderungen und die hormonelle Veränderung geht Ihr Gehirn den Weg des geringsten Widerstands und passt sich der Situation einfach an. Ihr Erscheinungsbild ist eindeutig weiblich und sie werden von Ihrer Umgebung 100% als Frau akzeptiert und behandelt. Also fangen Sie auch an, sich wie eine Frau zu fühlen. Das einzige was sie momentan verwirrt, sind Ihre männlichen Erinnerungen und die Tatsache, dass sie nur für eine begrenzte Zeit eine Frau sein werden. Hier beginnt Ihr Problem: es fällt Ihnen sehr schwer, zuzulassen, dass Sie in der Lage sind nicht nur körperlich sondern auch geistig und emotional zur Frau zu werden. Diese Tatsache verunsichert Sie"
"Das haben sie sehr gut beschrieben, aber wie komme ich aus dieser Situation heraus? Ich war zwischendurch völlig aufgelöst."
"Ich glaube die Lösung ist viel einfacher, als sie denken, Laura. Sie lassen sich durch die Frage wer sie sind viel zu sehr verunsichern. Ach ich habe etwas gezögert, ob ich Ihnen den Rat geben soll, der eigentlich so nahe liegt und den Sie im Grunde auch schon leben. Als ganz normaler junger Mensch sind sie im Grunde weder männlich noch weiblich, sondern Sie lassen sich von Ihrem Körper und Ihrem sozialen Umfeld in diese Rolle führen. Akzeptieren Sie diese Tatsache und dann ist es relativ einfach. Wie auch immer Sie sich entscheiden, Sie können nachweislich sowohl als Mann als auch als Frau ein glückliches Leben führen. Sie müssen gar nichts entscheiden. Sie können einfach ihr Leben leben! Am Ende des Jahres steht in Wahrheit gar keine Entscheidung an. Der Sender bezahlt all Ihre Rückoperationen, wenn sie dies wünschen und er hat nicht gesagt, dass es sofort nach Ende des Jahres zu geschehen hat. Wenn Sie noch unsicher sind, dann bleiben sie einfach hinterher noch eine Zeit lang, die die sie jetzt sind. Eine junge Frau, die sich eine Rückkehroption offenhalten will. Oder Sie studieren als Frau und werden zu Beginn des Berufslebens wieder zum Mann. Die Hormone werden Sie dann recht schnell wieder in Ihre neue alte Rolle führen. Begreifen sie es als Chance ohne großes Risiko. In diesem Punkt geh es Ihnen wahrscheinlich viel besser, als den meisten Transgendern."
Christiane04
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Re: Doku Soap

Post 255 im Thema

Beitrag von Christiane04 »

Hallo Sandra,

Vielen Dank für die schöne neue Folge, in der du wunderbar recherchiert Fakten mit der Fiktion mischt - sehr gut. (fwe3)
Übrigens gehöre auch ich zu denen, die gehofft hatten, dass du deine Geschichte fortschreibst und zu einem spannenden Ende bringst! Leider ist das sehr selten. Viele fangen gut und spannend an und enden dann abrupt mitten drin! Deine Geschichte läuft schon so lange ohne je auch nur einmal langweilig gewesen zu sein und deine Ausdauer ist herausragend!!! Mach bitte weiter so ! (ap)

Immer wieder begeistert Christiane
"Ein Mann kann anziehen, was er will, er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau. " Coco Chanel
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