Doku Soap
Doku Soap - # 8

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Veronika
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Re: Doku Soap

Post 106 im Thema

Beitrag von Veronika »

Hallo Sandra,

das ist aber jetzt ein Schock für Laura. Ich denke aber das die ganze Geschichte von Höhen und Tiefen lebt.
Ich freue mich auf die nächste Folge.

LG Veronika
Melli_
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Re: Doku Soap

Post 107 im Thema

Beitrag von Melli_ »

Ha - die böse Stiefschwester. Wie war das mit dem Cinderella Experiment???
Beatrix
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Re: Doku Soap

Post 108 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Ist Ramona die geistige Schwester von Miss Frozen Joghurt?
Reiches Modepüppchen mit Sternchen-Ambitionen.

:evil: Da fällt mir doch direkt Chiara Schlauchbootlippe Ohoven ein :evil:
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
Anni
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Re: Doku Soap

Post 109 im Thema

Beitrag von Anni »

... seit 11 Tage keine Fortsetzung ... besteht Grund zur Sorge ?!
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch. George Bernard Shaw
sandra93
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Re: Doku Soap

Post 110 im Thema

Beitrag von sandra93 »

nö einfach viel zu tun.
sandra93
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Re: Doku Soap

Post 111 im Thema

Beitrag von sandra93 »

Kati wird uns am ersten Schultag begleiten. Ich hab schon mal gegoogelt. Die Schule liegt direkt neben der Düsseldorfer Altstadt. Dann kann ich wenigstens ein wenig shoppen, wenn Kati fertig ist mit den Aufnahmen und Ramona mich wieder links liegen lässt. Es ist noch sehr früh und zunächst freue ich mich über die tolle Aussicht. Dann dusche ich lange und ausgiebig. Obwohl ich jetzt schon einige Wochen als Mädchen lebe, wird es mir morgens beim Duschen nochmal besonders bewusst. Da ist das Gefühl der langen Nassen Haare und mein Busen scheint von Tag zu Tag sensibler zu werden, wenn der Duschstrahl meine Brustwarzen berührt. Und auch meine Haut ist mittlerweile sehr zart und sensibel geworden. Als ich fertig bin, wickle ich mir ein Handtuch um die Haare, damit sie schon mal ein wenig trocknen können. Dann gehe ich zum Kleiderschrank. Gerade als ich ihn öffnen will, fällt mein Blick auf die Sonnenbank. Ich stelle sie auf 5 Minuten ein. Beinahe hätte ich vergessen die Schutzbrille auszuziehen. Das warme Licht ist total angenehm. Anschließend creme ich mich noch ein. Dann gehe ich zum Kleiderschrank. Etwas überrascht stelle ich fest, dass ich noch völlig nackt bin, als ich mich in der verspiegelten Schranktür sehe. Dann öffne ich die Schublade mit der Unterwäsche. Zunächst greife ich nach den klassischen Baumwollslips, aber dann fällt mein Blick auch die andere Seite der Schublade. Dort glänzt viel Seide und Spitze. Ich wähle dann einen sehr verspielten BH mit passendem String. Ich hab keine Ahnung, warum ich das tue, aber ich habe einfach Lust dazu. Dann wird es schwierig. Ich will auf gar keinen Falls schlampig oder gar nuttig aussehen, aber trotzdem möchte ich besser aussehen, als meine Gastzicke Alina. Also keinen Rock, aber eine knallenge Jeans darfs schon sein. Aber von den Tops, da gefällt mir zunächst keins. Also gehe ich erst einmal ins Bad und föhne mir die Haare. Anschließend gehe ich wieder zum Schrank. Dann entscheide ich mich für eine gelbockerfarbene langärmelige Bluse mit einem V-Ausschnitt. Wenn man ganz genau hinsieht, kann man meinen verspielten BH erahnen und ein ganz klein wenig Dekolte ist auch zu erkennen. Ein dünner Armreif und die passende Kette sind schnell gefunden. Dann ein wenig Makeup. Nur etwas Wimperntusche und ein feiner Liedstrich. Dann der Lippenstift in einem zarten rosa. Dann noch die Schuhe. Ein paar Stiefeletten. Im Schrank finde ich noch einen schicken Rucksack für die Schulsachen. Kritisch betrachte ich mich im Spiegel. Soll ich die Haare offen lassen oder doch einen Pferdeschwanz? Schließlich lasse ich sie offen. Bei der Jacke wird es dann etwas schwierig. Schließlich wähle ich eine kurze Lederjacke. Vielleicht einen Hauch zu sexy, aber dann habe ich wenigstens die Aufmerksamkeit der Jungs, wenn wir mit den Dreharbeiten fertig sind.

Als ich in die Küche komme begrüßt mich Alina: "Also ich habe meine Freundinnen gestern gebrieft. Wir werden heute Morgen alle auf beste Freundinnen machen. Natürlich warst du gestern offiziell mit beim Shoppen. Was genau mit dir los ist, habe ich natürlich nicht gesagt; die würden sonst ja direkt alles bei Facebook posten und dann sind wir beide aus dem Rennen."
Kurz darauf klingelt Kati. Alina begrüßt sie stürmisch, als wenn sie sich schon seit Jahren kennen. Dann erzählt sie begeistert von "unserer" Shoppingtour. Dann machen wir uns auf den Weg zur Straßenbahn. Alina redet ununterbrochen und fummelt dauernd an mir herum als wären wird die besten Freundinnen. Ich versuche gute Miene zum bösen Spiel zu machen aber es fällt mir nicht ganz leicht. Zwischendurch versuche ich eine Nachricht an Hannah zu schicken, aber sie antwortet nicht. So ganz toll sind meine schauspielirischen Fähigkeiten aber nicht. Beim Aussteigen fragt mich Kati, ob allen in Ordnung sei. "Ich habe nur nicht gut geschlafen", antworte ich. Sie scheint mir zu glauben. Wir sind früher als die anderen und schauen zunächst im Büro der Schulleiterin vorbei. Kati erklärt was sie filmen möchte und die ziemlich bescheuerte Geschichte von dem Landei, das ein Jahr in der Großstadt verbringen darf. Aber offensichtlich erwartet die Schulleiterin von einem Privatsender keinerlei Niveau und schluckt die Geschichte mit der Bemerkung: "Man wundert sich doch immer wieder, was die Leute so interessiert." Dann sind wir frei und auf dem Schulhof warten schon Alinas Freundinnen. Sofort werde ich mit Bussi begrüßt und schnell dreht sich das Gespräch um Jungs. Einen wirklich festen Freund hat nur eine. Dafür wird heftig über die Jungs aus der Klasse abgelästert. Wie naiv die noch sind, und wie viel Spaß es macht sie um den Finger zu wickeln. Etwas gequält lache ich mit. Wie oft bin ich früher das Opfer vergeblicher Hoffnungen gewesen. Dann schellt es. In der Klasse angekommen, wartet schon eine Lehrerin auf uns. Frau Schmidt-Taylor ist Ende und gibt sich betont locker und flippig. Sie kleidet sich pseudojugendlich, so mir Jeansrock und Stiefeln. Soll locker wirken ist aber irgendwie eher peinlich. Dann stellt sich mich der Klasse vor.
Neben Alina ist gottseidank kein Platz frei. Ich werde in die letzte Reihe gesetzt. "Marja" stellt sich das Mädchen neben mir vor. Sie trägt einen dünnen schwarzen Rollkragenpullover und schwarze Jeans. Dann beginnt der Unterricht. Schmidt-Taylor macht unseren Englisch Leistungskurs. Da ich bereits ein halbes Jahr in Seatle verbracht habe und mein Abi bereits in der Tasche habe verfolge ich den Unterricht nur sehr halbherzig. Leider hat Frau Schmidt-Taylor beschlossen, mich unbedingt in das Unterrichtsgespräch einzubinden. Um alles etwas "aufzulockern" erzählt sie von ihrer Zeit in Neuseeland und wie sie dort ihren Mann kennen gelernt hat. Anscheinend nicht zum ersten Mal, wie ich an den rollenden Augen meiner Mitschüler erkennen kann. "Ob ich schon mal länger im Ausland gewesen sei?" dummerweise bejahe ich die Frage und werde dann vor der ganzen Klasse über meine Zeit in Seattle ausgequetscht. Das ist mir etwas peinlich und ich muss höllisch aufpassen, dass ich alles aus weiblicher Perspektive erzähle. Schließlich schellt es und Kati begleitet uns noch kurz in die Pause. Wir machen noch ein paar nachgestellt Aufnahmen, dann verabschiedet sie sich und meine "Freundinnen" sind auf einmal wie vom Erdboden verschluckt.
rebecca58
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Re: Doku Soap

Post 112 im Thema

Beitrag von rebecca58 »

Eine traumhaft schöne Geschichte. Schreib bitte weiter. )))(: )))(: schöner geht's ja kaum.
Gruß Rebecca
Annabelle-R.
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Re: Doku Soap

Post 113 im Thema

Beitrag von Annabelle-R. »

Wieder eine schöne Fortsetzung der Geschichte, das Warten hat sich gelohnt.
Bin jetzt schon auf das Ende gespannt, andererseits darfst Du mich gerne noch lange darauf warten lassen, ein Jahr kann ganz schön lang sein. (snow) (wo) (flo) (so)

Liebe Grüße
Annabelle
Toleranz ist die Möglichkeit, dass der Andere Recht haben könnte
Kurt Tucholsky
sandra93
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Re: Doku Soap

Post 114 im Thema

Beitrag von sandra93 »

Eine Zeit lang stehe ich etwas verloren herum. Aber irgendwo tut das auch gut. Diese falschen Zicken sind doch sehr anstrengend. "So dicke Freundinnen scheint ihr ja doch nicht zu sein" Ich drehe mich um und sehe Marja. Schnell kommen wir ins Gespräch. Ich erzähle ihr, wie falsch Alina ist, aber es scheint sie nicht sonderlich zu überraschen. "Du bist halt keine von ihnen. Die reden halt nur mit ihresgleichen und da du keine reichen oder berühmten Eltern hast, wirst du nie dazugehören; egal was für eine Show die für die Kamera abziehen." Es tut gut sich aussprechen zu können. Hannah hat mir heute nur kurz mitgeteilt, dass ihr Handy leer war und sie direkt auf Klassenfahrt muss. Dort herrscht dann aber auch Handyverbot. Dass ich eigentlich ein Junge bin erzähle ich ihr natürlich nicht. Nicht so sehr weil ich Angst habe, dass sie er weitererzählt, sondern weil ich fürchte, sie lässt mich dann sofort angewidert stehen.
Marja erzählt mir, dass sie aus Russland stammt. Sie ist zwar seit der Grundschule hier, aber sie wird von den anderen nicht akzeptiert. Ihre Eltern wollten ihren Kindern etwas Gutes tun und sind in eine "bessere" Wohngegend gezogen. Aber obwohl ihre Eltern in Russland Hochschulprofessoren waren, haben beide immer noch kein geregeltes Einkommen. Sie schlagen sich als Nachhilfelehrer und Volkshochschullehrer durch. Manchmal muss ihre Mutter noch putzen gehen, wenn eine Klassenfahrt ansteht oder sonst etwas außergewöhnliches. Nachmittags muss sie oft ihr Kinderzimmer räumen für die Nachhilfeschüler, dass sie sich bis vor kurzem noch mit ihrem Bruder teilen musste. Der studiert aber jetzt und kommt nur noch ab und zu vorbei. In Russland ist so etwas recht normal, aber hier bin ich total ausgegrenzt. Außerdem sind wir ja hier hin gekommen damit es uns besser geht und nicht genauso schlecht wie früher. Aber sie sei sehr fleißig, und sie würde wahnsinnig gerne Medizin studieren, aber dafür muss der Abischnitt natürlich perfekt sein, aber oft kann sie erst spät abends, wenn das Zimmer frei ist anfangen zu lernen. Spontan schlage ich vor wir könnten ja bei mir lernen; ich habe viel Platz und da möchte ja auch Medizin studieren. Sie ist spontan einverstanden. Zuerst freue ich mich total, nicht so allein sein zu müssen. Im gleichen Moment wird aber auch klar, dass ich mich gerade um einen Großteil meiner Freizeit beraubt habe. Statt ohne Notenstress einfach möglichst viel Spaß zu haben, muss ich nun die Streberin spielen. Aber Marja ist wirklich nett. Wir verabreden uns direkt für den Nachmittag.
Am Nachmittag erscheint sie dick bepackt mit Büchern und Ordnern. Ich soll mir Kopien von den Unterlagen des Vorjahres machen, damit ja keine Lücken entstehen. Als wir in meinem Zimmer angekommen sind ist sie erst sprachlos. Aber die Arbeit lenkt uns ab. Sie kann super Mathe erklären und ich hab ja schon ein Jahr heimliches Vorwissen vom Bio LK. Die Zeit vergeht im Flug. Gegen Abend trinken wir noch gemütlich einen Tee. Dabei fällt ihr Blick auf meinen Kleiderschrank oder besser gesagt auf die Wand die der Kleiderschrank ist. "Da sind nur deine Klamotten drin?", fragt sie erstaunt. "Schau doch einfach mal rein. Das meiste hat mir meine Gastschwester Alina gegeben oder es ist noch von ihrer großen Schwester übrig, die vorher hier gewohnt hat." "Da war bestimmt noch die Kamera dabei, oder?" Gleichzeitig öffnet sie den Schrank und schaut sich neugierig darin um. Fünf Minuten später sind wir beide dabei, eine kleine Modenschau zu veranstalten. Am Ende trägt sie einen kurzen silbernen Rock mit gewagtem Top und ich habe eine langärmlige schwarze aber sehr durchsichtige Bluse mit knallengen Jeansshorts an. Beide haben wir uns schöne hochhackige Schuhe ausgesucht. Dabei wird viel gelacht. Dann gehen wir gemeinsam in mein Bad und machen uns zurecht. Marja versteht sich perfekt auf das Schminken. Ein tolles Augen Makeup aber irgendwie doch nicht zu auffällig; Ich trau mich aber kaum mehr als in der Schule. Schließlich hilft sie mir. Anschließend gehen wir zum Schrank. Sie fast mich an den Schultern und wir posieren gemeinsam vor der Spiegelwand. Plötzlich wir mir klar, wie attraktiv Marja ist.
Der steigende Druck zwischen meinen Beinen erinnert mich schmerzhaft, wer ich eigentlich bin. Ich drehe mich weg, aber Marja zieht mich zu ihr hin und schaut mir dabei tief in die Augen: "Laura, was hast du? Mach uns bitte nicht diesen wunderschönen Tag kaputt. Ich möchte noch mir dir zusammen raus heute Abend. "Du bist so schön, viel schöner als ich gedacht habe"¦" "Wir das eine kleine Liebeseklärung?" Dabei schaut sie mir tief in die Augen. "Nein, nicht direkt.." "Hast du Angst, ich kann dich nicht mehr leiden, wenn du mir gestehst, dass du Frauen magst. Also Laura, wenn es das ist.." Dann küsst sie mich ganz sanft auf den Mund"¦ Der Schmerz zwischen meinen Beinen wird fast unerträglich. Als wir nach einer kleinen Unendlichkeit wieder voneinander lassen stellt sie klar, dass sie auch Männer liebt. Ich versichere ihr, dass ich damit kein Problem habe. Dann beschließe ich, ihr die ganze Wahrheit zu erzählen"¦
Magdalena
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Re: Doku Soap

Post 115 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Danke Sandra,

wieder eine schöne Fortsetzung.

LG Magdalena
Lebe jeden Tag.
Veronika
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Re: Doku Soap

Post 116 im Thema

Beitrag von Veronika »

Hallo Sandra,

wieder eine schöne Fortsetzung, ob das denn gut geht das sie jetzt die Wahrheit erzählt......

LG Veronika
Sandy123
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Re: Doku Soap

Post 117 im Thema

Beitrag von Sandy123 »

Hi Sandra,

eine Super schöne Fortsetzung und im Ganzen eine Wundervolle Geschichte die ich regelrecht verschlinge.
Da ich es aus Erfahrung weiß wie schwer es ist sich da alles auszudenken kann ich dir nur nochmals meine Bewunderung für das ganze auszusprechen, lass dir so viel Zeit wie du brauchst und ich freue mich schon auf den nächsten Teil. :-)
Lg Sandy

PS. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten ;-)
sandra93
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Re: Doku Soap

Post 118 im Thema

Beitrag von sandra93 »

Ich versuche mich kurz zu fassen; Marja schaut mich zunächst erstaunt an. Dann verfinstert sich ihr Gesicht und sie fängt an mich zu beschimpfen. "Nur um ins Fernsehen zu kommen, lässt du dich derart verstümmeln. Wenn du wenigstens eine echte Transsexuelle wärst, dann hätte ich ja noch Verständnis. Aber du beleidigst durch dein Verhalten ja alle die ein echtes Problem mit ihrem Geschlecht haben. Und außerdem, du hättest mir das sagen müssen bevor, wir stundenlang halbnackt vor dem Kleiderschrank stehen. Meinst du, vor einem Kerl hätte ich mich am ersten Nachmittag nackt gemacht? Das war absolut link." Dann fängt sie an mich auf russisch zu beschimpfen. Dabei fängt sie an mir auf die Brust zu schlagen. Schützend nehme ich meine Arme vor die Brüste. Sie stockt: " sag bloß, du hast dir echte Brüste machen lassen. Das ist ja total krank. Aber zwischen den Beinen..?". Da ist noch alles wie vorher. "Das glaub ich nicht. Das ist doch alles völlig krank"¦" Dann sagt sie plötzlich: "Zieh dich aus. Ganz aus! Ich will das sehen sonst glaub ich das alles nicht. Völlig verdattert folge ich zögerlich ihrem Wunsch. Als ich dann nackt vor ihr stehe meint sie:
"Ganz nackt. Ich will sehen, dass du zwischen den Beinen tatsächlich noch ein Junge bist." Irgendwie habe ich ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil ich sie verärgert habe. Ich gehe kurz ins Bad und dann stehe ich wirklich nackt vor ihr. Sie hält sich vor Staunen die Hand vor den Mund. "Ich habe gedacht, so etwas gibt es nicht wirklich. Dann kommt sie näher. Vorsichtig berührt sie meinen Busen. Als sie dann meine Brustwarzen berührt zuckt sie zurück. "Hormone", flüstere ich. Dann fast sie mir in den Schritt. Sofort bin ich erregt. "Was bist du?", fragt sie, während sie einen Schritt zurückweicht.
"Ich weiß es nicht..",antworte ich. Lange schaut sie mich schweigend an. "Dann müssen wir das herausfinden",dabei zieht sie mich zu sich heran und beginnt mich sehr, sehr zärtlich zu küssen. Was dann folgt, ist einfach unbeschreiblich. Schließlich liegen wir erschöpft und eng umschlungen beieinander. Sie streicht mir sanft durch das Haar: "Und, weißt du nun was du bist?" Ich schüttle den Kopf:"Entscheide du" "Bist du dir sicher. Dann schaut sie mir tief in die Augen. Sei mir nicht böse, aber du bist das süßeste Mädchen dass ich kenne"¦"
sandra93
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Re: Doku Soap

Post 119 im Thema

Beitrag von sandra93 »

In dieser Nacht kommen wir uns noch oft sehr nahe. Marja ist unglaublich zärtlich und sie verwandelt mit ihren Liebkosungen meinen gesamten Körper in eine einzige erotische Zone. Am nächsten Morgen wache ich in ihren Armen auf. Sie hält mich eng umschlungen. Es stört mich nicht, dass sie die dominante Rolle übernommen hat. Ich fühle mich einfach nur sehr geborgen. Es ist noch früh, aber es bleibt keine Zeit, damit Marja noch nach Hause fährt. Also gehen wir gemeinsam ins Bad um uns für die Schule fertig zu machen. Das duschen dauert dann aber doch etwas länger als geplant...
Wir durchstöbern gemeinsam den meinen Kleiderschrank, aber nach dieser Nacht wollen wir beide eher unauffällig bleiben. Also Jeans und recht geschlossene Tops, aber ich kann es nicht lassen und muss dann doch einen Spitzen-BH anziehen. Der zeichnet sich aber nur wenn man ganz genau hinschaut unter den recht glatten Top ab. Dazu ein sehr dünnes Stoffjäckchen. Marja entscheidet sich für ein Ärmelloses weißes Top. Dann gehen wir runter in die Küche. Dort sitzt bereits Alina beim Frühstück.
"Na ihr beiden Turteltäubchen, nach dem was ich gehört habe habt ihr ja eine ereignisreche Nacht hinter euch"¦" Ich merke, wie ich rot werde, aber Marja geht direkt auch Alina zu: "vor ein paar Jahren als du mit deiner Magersucht gekämpft hast, da dürfte ich deine beste Freundin sein und da hatten wir auch die eine oder andere zärtliche Nacht zusammen. Aber als es dir dann besser ging, da hast du mich schnell wieder vergessen. So seid ihr Reichen. Das du und deine "tollen" Freundinnen kein Wort mit mir Reden, damit komm ich gut klar, aber wehe du sagst etwas über Laura. Dann erfährt die ganze Stufe mit wem du die ersten erotischen Erfahrungen gesammelt hast."
Das war zwar knallharte Erpressung, aber es scheint zu wirken. Alina verlässt den Raum. Marja und ich fahren mit der Straßenbahn zur Schule. Alina steigt in den Wagen hinter uns ein.
Der folgende Schultag ist dann schon fast ereignislos. Aber Dank Marja bin ich in den Pausen nun nicht mehr allein. Von Hannah höre ich wegen der Klassenfahr meistens nur per WhatsApp oder SMS. Es scheint ihr recht gut zu gehen. Und wenn ich mit ihr telefoniere höre ich dauernd den Namen Ben. Da scheint sich etwas anzubahnen. Die folgenden Tage vergehen dann wie im Flug. Nachmittags lerne ich zusammen mit Marja und dann haben wir unvergessliche Nächte zusammen. Auch auf dem Schulhof sind wir nicht mehr allein. Einige Jungs haben bemerkt, dass wir Ahnung von Fußball haben; Marja war schon immer Fortuna Fan, aber sie hat sich nie getraut mit den Jungs darüber zu reden. Wir haben viel Spaß in den Pausen und ausgerechnet Bastian, ist besonders häufig bei uns zu finden. Er ist Alinas heimliche Liebe, wie ich über einige Ecken erfahren habe. Daher kann ich es einfach nicht lassen besonders nett zu ihm zu sein. Er ist auch ein toller Typ. Total unkompliziert, deshalb kann er mit so einer eingebildeten Zicke, wie Alina auch nicht viel anfangen. Als uns die Jungs schließlich fragen, ob wir am Samstag mit ins Stadion kommen, da können wir kaum nein sagen. Bastian hat sogar VIP-Karten von seinem Vater, der ein hohes Tier bei einer noblen Bank ist. Nach der Schule fahren wir direkt in den Fan-Shop am Burgplatz. Wir kaufen uns beide ein rot-weiß gestreiftes Shirt im Fortuna Retro-Look. Dazu einen Gürtel mit Fortunaschnalle. Dieses Jahr spielt Fortuna seit Jahrzehnten wieder in der Bundesliga. Das merkt man leider auch bei den Preisen. Aber der Sender hat mich großzügig mit Taschengeld ausgestattet. Dabei fällt mir ein ich habe ja zugesagt, den Sender zu informieren, wenn etwas Besonderes passiert. Kati meldet sich umgehend zurück, und teilt mir mit, dass sie unbedingt bei dem Spiel mit dabei sein möchte. So wirklich bin ich davon nicht begeistert, aber ich habe ja den Vertrag unterschrieben. Ich habe Angst die Jungs haben keine Lust mehr, wenn eine Kamera dabei ist und irgendwie ist dann alles nicht mehr so entspannt.
Als wir am nächsten Morgen den Jungs erzählen, dass eine Kamera mit dabei sein wird ist die erste Frage nur "Die ganze Zeit?" Zunächst bin ich ein klein wenig verwundert, aber dann ist es mir sofort klar. Die Jungs machen sich ein wenig Hoffnung auf mehr als nur zusammen Fußball gucken. "Ich denke Kati ist nach einer halben Stunde wieder weg. Die will auch noch Wochenende haben." Das beruhigt die Jungs und auf einmal sind sie sogar neugierig auf die Fernsehfrau. Ich ziehe mich kurz zurück und informiere Kati über meine kleine Notlüge. "Gut gemacht, wir kriegen das hin" ist ihre Antwort. Als ich wieder zurück zur Gruppe komme erzählt Bastian gerade eine Geschichte von seinem Onkel, der letzte Woche zu Besuch war: "und die sind da völlig durchgeknallt beim Fernsehen. Der ist Chirurg und der hatte letzten Monat zwei Patientinnen oder besser Patienten die haben sich nur für Geld und um ins Fernsehen zu kommen einer kompletten Geschlechtsumwandlung unterzogen. Da seine Klinik am Bodensee die beste der Welt ist, haben sie natürlich perfekte Arbeit abgeliefert, aber ob die einfach so problemlos als Frauen weiterleben werden, das ist schon sehr riskant ohne gute Betreuung"¦" Mir stockt der Atem beim Zuhören und Marja schaut mich fragend an. Ich nicke ihr zu"¦
Christiane04
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Re: Schöner neuer Teil!

Post 120 im Thema

Beitrag von Christiane04 »

Vielen lieben Dank Sandra,

Für den neuen Teil, der bekanntes mit neuen Aspekten verbindet und schon wieder Vorfreude auf den nächsten Teil verursacht. Mach bitte weiter so und ja ich bin sooooo gespannt, wie es weiter geht und was du dir für ein Ende ausgedacht hast......

Gute Zeit und keinen Streß, Christiane
"Ein Mann kann anziehen, was er will, er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau. " Coco Chanel
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